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MillerForest: Bericht Waldrat e.V. Mitgliederversammlung

Montag, 20. Juni 2016

 

Der Aufforstungs-Anbieter MillerForest aus dem oberschwäbischen Schlier ist der einzige Anbieter, der einen externen Anlegerverein zur Kontrolle des Wald-Investments bietet. Eine wesentliche Kontroll-Funktion und wichtiges Sicherheitsmerkmal für die Anleger. Am Samstag den 18. Juni 2016 traf sich der Waldrat e.V. zur Mitgliederversammlung. Grünes Geld war vor Ort und informierte sich über den aktuellen Stand der Aufforstungen in Paraguay.

 

Verein: konstante, positive Entwicklung

Zunächst wurden die üblichen Punkte einer Mitgliederversammlung eines Vereins besprochen. Das sind zum Beispiel der Bericht des Vorstands, der Bericht des Kassiers, des Kassenprüfers oder die Entlastung des Vorstands. Insgesamt ist der Waldrat e.V. eine Erfolgsgeschichte, denn die Mitgliederzahlen steigen konstant, die Kassenlage ist stabil und der Vereinszweck, die Kontrolle der Aufforstungen, kann in ausreichendem Maße wahrgenommen werden.

 

Im Wesentlichen geschieht das durch 2 Inspektionsreisen pro Jahr, zu denen je ein Inspektor des Waldrat e.V. nach Paraguay reist und im Zufallsprinzip Wald-Parzellen von Vereinsmitgliedern auswählt und inspiziert. In unregelmäßigen Abständen wird auch ein professioneller Forst-Experte entsendet, um noch einige Punkte professioneller zu begutachten. Generell lassen sich die Inspektionsarbeiten aber durchaus auch von engagierten Laien durchführen, geht es doch meist um gut durchführbare Punkte wie vermessen von Baumumfängen oder Baumhöhen.

 

 

Bericht der Inspekteure

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Bericht von einer Inspektionsreise: 58 Seiten detaillierte Information für Anleger bei MillerForest

Die beiden letzten Inspektionsreisen wurden Inspekteuren präsentiert, die die Reise nach Paraguay durchführten. Die Reisen sind dabei kein ausgesprochenes Vergnügen, denn zu dem Transkontinental-Flug, dem meist vielstündigen Zwischenstopp in Sao Paulo oder Rio kommen Mücken und teilweise tropische Temperaturen. Trotzdem lohnt der Aufwand, denn die persönlichen Eindrücke sind wertvoll und können auch MillerForest, beziehungsweise dem ortansässigen Partnerunternehmen FelberForestal, wichtige Hinweise geben.

 

So konnte auf Hinweise eines Anlegers über Windbruch auf seinem Grundstück der entscheidende Impuls gegeben werden, dass die Aufforstungen mittlerweile nicht mehr nur vom Boden, sondern auch per Flug-Drohne überwacht werden. Damit können etwaige Schäden noch schneller entdeckt werden.

 

Die Inspekteure zeichneten ein sehr gutes Bild der Waldbestände. Natürlich gebe es bei solch großen Flächen – von insgesamt ca. 60.000 Hektar Aufforstungen in Paraguay sind ca. 10.000 Hektar von FelberForestal – immer auch etwas zu finden. Das könne Windbruch sein (weniger schlimm, die Spitzen werden umwachsen, der Baum kann weiter leben) oder Windfall (Baum fällt komplett um und muss ersetzt werden), genauso wie Pilzbefall oder Gallmücken.

 

Bericht von MillerForest

Der Waldrat e.V. hat auch MillerForest die Möglichkeit zur Berichterstattung eingeräumt. Es berichteten Firmengründer und Gesellschaft Josef Miller als auch der Vertriebsleiter Peer Gutwein. Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr bezüglich der verkauften Waldflächen, während man wegen der Themen mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) für 2016 kaum an diese Zahlen heran kommen könne.

 

Alle Waldprojekt-Anbieter wurden von nach Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes als Vermögensanlagen eingestuft. In der Folge müssen Bafin-genehmigte Verkaufsprospekte erstellt werden, was einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand darstellt. In der Zwischenzeit dürfen die Projekte nicht beworben werden. Nachdem vor ca. 1 Woche ein erstes Forstprojekt bei der Bafin Erfolg mit der Genehmigung hatte, sollte auch das MillerForest-Prospekt – so die Hoffnung von Hr. Miller – in 4 bis 6 Wochen genehmigt sein.

 

Derzeit experimentiert MillerForest auch mit weiteren Verwendungsmöglichkeiten für das Holz. So werden Versuche mit in Paraguay gewonnener Holzkohle durchgeführt und erste Tests mit Sperrholz-Gewinnung durchgeführt.

 

Bericht von FelberForestal

Aus Paraguay angereist war Gründer und Geschäftsführer Carsten Felber von FelberForestal in Paraguay. Mit 190 Mitarbeitern verantwortet er die waldbaulichen Arbeiten vor Ort. In seinem Bericht wurden neben dem guten Wuchs und dem allgemein gut funktionierenden Projekt aber auch die aktuellen Herausforderungen in Paraguay dargestellt. Die bekannten und beherrschbaren Punkte sind die mittlerweile auf 2 Jahre angewachsenen Bearbeitungszeiten bei den paraguayischen Behörden für den Kauf eines Grundstücks, der Pilzbefall bei einigen Bäumen und die lange Dauer zwischen Fällung eines Baumes, Abtransport des Holzes, Erzeugung der Hackschnitzel, Verkauf der Hackschnitzel und dem letztendlichen Zahlungseingang auf den Konten der Anleger (ca. 12 Monate).

 

Wesentlicher Punkt sind die stark gesunkenen Agrarpreise in Paraguay in Folge der Wirtschaftskrise Südamerikas. Mit einer Auswahl von Agrarprodukten wie Zuckerrohr, Fleisch oder auch Holz und deren Preiseentwicklung zwischen 2014 und 2016 konnte er einen allgemeinen Rückgang der Agrarpreise von rund 30% aufzeigen. Entsprechend sind auch die Preise für Holzhackschnitzel derzeit zu gering für einen interessanten Verkauf, zumal die Preis für Fällung, Abtransport oder Verkauf eher steigen. Zusätzlich entsteht aktuell ein Überangebot, das lokale Bauern aufgrund des Preisverfalls für ihre Produkte nun auch eigene Wälder roden und das Holz auf den Markt schwemmt. Dieser Effekt könne jedoch nur begrenzte Zeit anhalten.

 

Deshalb wird die Ernte der Bäume weiterhin hinausgezögert – man nutze den natürlichen Vorteil des Holzes, bei dem mit Warten die Ware nicht schlechter wird, sondern sogar noch an Volumen zulegt. Beim Energieholz ist statt eines 5-Jahres auch ein 6-Jahres, 7-Jahres oder gar 8-Jahres-Zyklus gut möglich. Was darüber hinaus geht ist weniger sinnvoll, da sich die Bäume dann gegenseitig den Raum nehmen würden. Der Zuwachs würde zu schwach werden.

5 Jahre Waldinvestment mit Kapitalgarantie und 7% Rendite

Freitag, 08. Februar 2013

Einen ganz besonderen Weg geht der deutsche Anbieter MillerForest bei seinem Angebot Energieholz. Um den Naturwald in Paraguay zu schützen, bauen die Oberschwaben vor Ort ihr Energieholz an. Damit haben die Menschen in Paraguay eine Alternative zum Abholzen des wertvollen Naturwaldes, dessen Flächen seit Jahrzehnten immer geringer werden.

 

Miller-Mitarbeiter beim Entästen in Paraguay.

Miller-Mitarbeiter beim Entästen in Paraguay.

Neu ist nun die 5-Jahres-Variante des Energieholzes. Neben dem seit Jahren bewährten Konzept Energieholz 10 Jahre (mit gut 9% p.a. Renditeprognosse) als Angebotserweiterung bietet das Energieholz 5 Jahre nun den Vorteil, dass die Anlagedauer halbiert wurde. Damit deckt die traditionelle 5-Jahres-Garantie von Miller nun den kompletten Anlagezeitraum ab. Bei Anlagesummen bis 13.500 € pro Anleger gilt jetzt, dass Miller eine Kapitalgarantie ausspricht und der Anleger jederzeit sein Geld zurückhaben kann – inklusive einer Verzinsung von 2,5%.

Achtung: Aufgrund sehr hoher Nachfrage bietet MillerForest die Kapitalgarantie nur noch für Anträge bis Eingang 14.3.13 bei Grünes Geld! 

 

Alle Informationen Energiewald 5 Jahre

 

 

 

Bio-Kakao von ForestFinance mit Bestnoten

Dienstag, 14. Juni 2011

Die Kakao-Qualität von ForestFinance wurde im Zuge ihrer Bachelor-Abschlussarbeit von der Ökotrophologin Imke Jens am Biozentrum Klein Flottbek – zugehörig zur Universität Hamburg – untersucht. Die Kakaobäume auf den Plantagen von ForestFinance wachsen im Schutz von drei bis vier Meter hohen Bananengewächsen, die auf der einen Seite Schatten und Windschutz bieten, auf der anderen Seite aber auch genügend Sonne durchlassen.

Kakaobohnen

ForestFinance baut Kakao in nachhaltiger Agro-Forstwirtschaft an

Wichtige Indikatoren für sehr gute Qualität sind der hohe Kakaobutter-Anteil von 59%, der hohe Anteil von Coffein und der niedrige Gehalt an Gerbstoffen, der für wenig Bitterkeit und milden Geschmack verantwortlich ist.

„Der Coffeingehalt sagt viel über die Qualität des Kakaos aus. Edelkakao weist wesentlich höhere Coffeinwerte auf als die qualitativ weniger wertvollen Massenkakaos.“, so die ForestFinance Kakao-Expertin Dr. Silke Elwers.

 

Der ForestFinance-Kakao wird in nachhaltiger Agro-Forstwirtschaft angebaut und soll später auch „bio“-zertifiziert werden. Im Rahmen der Laboruntersuchungen hat sich auch herausgestellt, dass die Cadmium-Konzentration in den Kakaobohnen weit unter dem zulässigen Grenzwert liegen. Dies ist gerade für die edlen Kakaoarten aus Mittel- und Südamerika sonst häufig ein Problem.

 

ForestFinance baut insgesamt sechs verschiedene hochwertige Kakaosorten an, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Institut CATIE (Centro Agronómico Tropical de Investigación y Enseñanza) in Costa Rica ausgewählt werden.

Das Bonner Unternehmen ForestFinance ist Gründungsmitglied des Wirtschaftsrates der Deutschen Umweltstiftung.

 

Quelle: ForestFinance

 

Grünes Geld setzt sich für die Erhaltung der Natur und der naturnahen Landwirtschaft weltweit ein. Auch Sie haben die Möglichkeit, Ihr Geld nicht nur im Sinne von Rendite, sondern auch für die Förderung der fairen und ökologisch sinnvollen Landwirtschaft arbeiten zu lassen. Hat das Kakao-Projekt von ForestFinance Ihr Interesse geweckt ? Die Experten von Grünes Geld sagen Ihnen, wie das funktioniert und beraten Sie gern.

Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

Donnerstag, 26. Mai 2011

Im zweiten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ möchten wir die Hyperinflation von 1918 bis 1923 betrachten. Außerdem ein paar Tipps, wie Sie mit nachhaltiger Geldanlage Ihr Geld auch über eine Inflation retten können.

 

(Gerne können Sie Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen nochmals nachlesen)

 

Der Beginn der Hyperinflation in Deutschland ist das Ende des ersten Weltkrieges. Denn die erste demokratisch gewählte deutsche Regierung muss Schulden aufnehmen, besonders um die Sozialleistungen für die Kriegsopfer zu finanzieren. Außerdem werden großzügig Subventionen gewährt um die Wirtschaft von der Produktion von Rüstungsgütern auf zivile Produkte  umzustellen. Und der größte Brocken sind wohl die Reparationsforderungen der Siegermächte: sie fordern insgesamt 132 Milliarden Goldmark.

 

Kinder vor Geldstapel

Bei Inflation gibt es viel Geld - aber wenig Geldwert. Sachwerte wie z.B. Waldinvestitionen sind gefragt.

Der Schuldendienst steigt in dramatische Höhen an: 126 % der Staatseinnahmen. Die Notenbank kennt eine Lösung: es wird Geld gedruckt, man entwertet die Mark. Im November 1923 lässt die Notenbank einen Geldschein über 100 Billionen Mark drucken. Der Zahlungsverkehr bricht zusammen, die Hyperinflation (mehr als 50% Entwertung pro Monat) ist da.

 

Die Folgen sind dramatisch, denn sie sorgen für eine Verarmung weiter Teile der Bevölkerung. In nur fünf Jahren sinkt der Reallohn auf nur noch 40% des Vorkriegsniveaus. Dem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen können die Löhne nicht folgen. Oftmals zahlen die Unternehmen täglich Löhne und Gehälter aus. Und die Bevölkerung versucht ihr Bargeld schnellstmöglich in Sachwerte zu tauschen – denn am nächsten Tag ist die Markt schon wieder weniger wert.

 

Am schlimmsten trifft es die kleinen Leute. Deren Löhne, Gehälter und Renten steigen nicht schnell genug – müssten sie aber, denn sie werden für das tägliche Leben dringend gebraucht. Selbst Immobilienbesitzer waren häufig betroffen: die Mieteinnahmen stiegen nicht schnelle genug. Oftmals wurden die Immobilien deshalb verkauft – was aber auch nur eine kurze Erleichterung war, da das Bargeld wiederrum schnell an Wert verlor.

 

Gut kamen zum Beispiel Unternehmen weg, die rechtzeitig in Sachanlagen investierten und diese über Kredite finanzierten. Denn nicht nur die Staatsschulden verloren Ihren reellen Wert, sondern auch die Unternehmensschulden verflüchtigten sich in der Inflation.

 

Die Hyperinflation endete mit einem Währungsschnitt – die Goldmark wird im November 1923 abgelöst. Die Kriegsschulden Deutschlands sind mit einem Schlag auf nur noch 16,4 Pfennige weginflationiert worden.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Schulden sind in Inflationsphasen tendenziell gut, haben aber andere Risiken (kann der Schuldendienst immer erbracht werden?). Ansonsten: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen!

 

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

Weiter informieren? Teil 3 über die Weltwirtschaftskrise 1929-1933.

 

Schuldenkrise: Die „Big Player“ wie UBS investieren in Holz

Mittwoch, 20. April 2011

Warum ist die Schweizer Großbank UBS einer der weltweit größten Waldbesitzer?

 

Die großen Investoren setzen mit immer mehr Geld auf Sachwerte. Denn nicht erst seit der nun in der Diskussion befindlichen Herabstufung der USA als bislang erstklassiger Schuldner ist jedem klar: Unser aktuelles Finanzsystem wird steht vor einer Erneuerung – nur das wann und wie ist noch offen. Der vn der Angebotsseite am sichersten kalkulierbare Rohstoff ist dabei Edelholz.

Warum? Weil die weltweiten Baumbestände und die Aufforstungen der letzten Jahre bekannt sind. Damit lassen sich die Schlussernten der nächsten 20 – 30 Jahre bereits heute bestimmen. Gleichzeitig wird der Trend zum Schutz des Naturwaldes weiterhin anhalten. Die Nachfrage nach Edelholz aus nachhaltigem Anbau wird also definitiv wachsen.

 

Deshalb sind Anleger, die in Edelholz aus Pflanzungen investieren, in eine komfortable Lage. Sie profitieren doppelt: von der stetig zunehmenden Nachfrage, aber auch von dem naturgegebenen Zinseszins aus dem natürlichen Wachstum der Bäume. Und genauso wichtig: sie wirken dem Trend der seit Jahrzehnten abnehmenden Waldflächen auf der Erde entgegen und bauen unsere „grünen Lungen“ wieder auf.

 

Zurück zur Eingangsfrage: Weshalb besitzt einer der größten Verwalter liquiden Geldvermögens weltweit, die schweizer UBS, sehr viel Wald?

Offensichtlich schätzt die UBS das Ertrags-/Risiko-Verhältnis als sehr gut ein. Denn Holz bietet im Gegensatz zu anderen Sachinvestitionen einen natürlichen Wertzuwachs. Während eine Investition in Gold nur lohnt, wenn der Goldpreis steigt, lohnt sich ein Waldinvestment auch bei konstanten Holzpreisen. Denn das Holzvolumen wächst jedes Jahr kontinuierlich an – so, als ob die Goldmenge jährlich anwachsen würde! Die Ertragschancen sind deshalb gut kalkulierbar und die Investoren rechnen mit 10 – 11 Prozent pro Jahr.

 

 

jahresringe eines baumes

Jedes Jahr mehr Volumen: nur Holz bietet diesen Zinseszins.

 

 

Das schöne dabei: mittlerweile gibt es Investitionsformen in Holz, die die waldbaulichen Risiken wie Waldbrand, Käferbefall oder schlechtes Wachstum ausgleichen. Die Plantagen sind FSC-zertifiziert und helfen damit, illegal geschlagens Holz vom Markt zu verdrängen.

 

Tipp für Elten, Paten und Großeltern:

 

Schenken Sie Ihren Liebsten doch eine Vermögensanlage in Edleholz. Das lohnt sich mehrfach:

 

1.) es ist wirtschaftlich sinnvoll

2.) es ist ökologisch sinnvoll

3.) Bäume bieten sichere Erträge

 

Auch die späteren Auszahlungen passen ideal zur Entwicklung des Kindes. Denn dann stehen größere Ausgaben für Ausbildung, Studium, Familiengründung oder Hausbau an.

 

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BaumInvest ausgezeichnet als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“

Dienstag, 22. Februar 2011

Jedes Jahr zeichnet die Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft „Deutschland – Land der Ideen“ eine Reihe von besonders innovativen Projekten aus. Dieses Jahr ist unter den ausgezeichneten Ideen erstmalig auch ein Finanzprodukt: BaumInvest, die ökologische Kapitalanlage aus dem Hause Querdenker GmbH des Freiburger Unternehmers Leo Pröstler.

Das Prinzip von BaumInvest ist einfach: Der geschlossene Fonds erwirbt mit dem Geld seiner Gesellschafter ehemaliges Weideland in Costa Rica und forstet dieses nach ökologischen Gesichtspunkten wieder auf – mit einer Mischung aus tropischen Edelhölzern von Teak bis Mahagoni. Aus den wertvollen Hölzern erwirtschaftet sich eine attraktive Rendite für die Investoren. Aber auch Mensch und Natur vor Ort profitieren von dem Projekt: Etwa ein Drittel der BaumInvest-Flächen wird unter Naturschutz gestellt, hier können sich bedrohte Tier- und Pflanzenarten ungestört entwickeln. Die Menschen  in Costa Rica haben nicht nur Arbeitsplätze zu fairen Bedingungen sondern auch die Möglichkeit, auf den BaumInvest-Flächen eigenes Gemüse anzubauen und so Ihr Einkommen weiter aufzubessern. Und darüber hinaus ist Aufforstung die einzige Klimaschutzmaßnahme, die derAtmosphäre Kohlendioxid entzieht – also ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz.

Dieses Konzept hat bisher über 1000 Anlegerinnen und Anleger überzeugt, so dass mittlerweile schon der zweite BaumInvest-Fonds fast ganz gefüllt ist. Ein gutes Konzept mit großem Erfolg – das schien auch der Jury von „Deutschland – Land der Ideen“ zu gefallen. Die Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Dr. Christian Wulff hat zum Ziel, besonders innovative und zukunftsfähige Ideen und Projekte zum identifizieren und bekannt zu machen. Die Preisverleihung für BaumInvest findet erst am 23. Oktober statt, aber schon ab jetzt darf sich das Projekt „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ nennen.

Leo Pröstler, Geschäftsführer der Querdenker GmbH und Erfinder der BaumInvest-Fonds sagt dazu: „Es freut uns natürlich besonders, dass ausgerechnet die Deutsche Bank für diese Auszeichnung Pate steht. Deren Motto „Leistung aus Leidenschaft“ wollen wir noch erweitern um „Verantwortung aus Leidenschaft“. Wir übernehmen Verantwortung für den finanziellen Erfolg unserer Kunden, aber auch für nachhaltiges Wachstum mit positiver Öko- und Sozialbilanz. Wir freuen uns, wenn wir hier Vorbild sein können – auch für die Deutsche Bank.“

Mehr Infos zu BaumInvest: www.bauminvest.de

Bauminvest 2 – Ein ökologisches Forstinvestment mit Zukunft

Mittwoch, 16. Februar 2011

Das Bauminvest 2 ist ein ökologisches Investment in die Aufforstung in Costa Rica. Es werden Weideflächen dort gekauft und mit tropischen hochwertigen Edelhölzern bepflanzt. Der Anleger hat von dieser Geldanlage 3 enorme Vorteile:

 

1. Man erhält eine gesicherte Rendite: Dies liegt daran, dass man in Sachwerte (Rohstoffe) investiert, man einen „biologischen Zins“ erhält und die Preise für Edelhölzer aufgrund knapper Ressourcen stetig ansteigen.

 

2. Man trägt etwas zum Klima- und Naturschutz bei: Dank der Beteiligung der Investoren kann Mischforst mit einheimischen Baumarten getätigt werden. Zusätzlich können Naturschutzräume zur Erhaltung seltener Pflanzen und Tiere errichtet werden und die angepflanzten Bäume binden langfristig CO2. Ein Baum bindet in etwa 1t CO2. Ein Hektar Baum (also 200 Bäume) binden somit 200t CO2. Ein Gegenvergleich: Ein Bundesbürger verbraucht jährlich 11t CO2.

 

3. Man trägt soziale Verantwortung: In den betroffenen Gebieten werden faire Arbeitsplätze für einheimische Bauern geschaffen, indem sie Waldfeldbau betreiben können und somit die Möglichkeit zu einem existenzsichernden Einkommen haben.

 

3-Säulen-Modell

Das Bauminvestment besteht aus einem 3-Säulen-Modell

 

1. Säule: Ökologische Aufforstung

 

Edelholz wird in Zukunft eine Mangelware am Weltmarkt sein, vorallem in China und Indien. Das Projekt dient zur Aufforstung solcher Hölzer. Insbesondere tropische Hölzer, welche als die wertvollsten Hölzer überhaupt gelten, werden angepflanzt. Die Ernte dieser Bäume kann bereits nach 18-25 Jahren erfolgen, in manchen Fällen sogar schon nach lediglich 10 Jahren. Die erste werthaltige Ausforstung des Projekts wird schon nach 7 Jahren sein.

 

2. Säule: Waldfeldbau

 

Einheimischen Bauern wird eine Existenzgrundlage geboten, indem sie Waldfeldbau betreiben können. Sie pflegen die Bäume und erhalten dafür ein Einkommen. Ein Gewinn bringender Anbau ist hauptsächlich von Ingwer, Kakao und Vanille vorhanden.

 

3. Säule: Naturreservate

 

Etwa 20 bis 30% der Grundstücksfläche wird als Naturreservat gehalten. Somit wird ein Schutzraum für seltene Pflanzen und Tiere geschaffen und es entsteht zugleich ein Vorteil für die Aufforstung, denn eine Artenvielfalt vermindert die Schädlingsanfälligkeit einer Aufforstung.

 

Bisherige Erfahrungen und Erfolge des Bauminvest: Insgesamt wurden 13 Mio. Euro Eigenkapital gesammelt. Dies stammt von über 1.000 Gesellschaftern. Das Projekt hat in Costa Rica mittlerweile eine Grundstücksfläche von 1.000 ha Fläche und bis Ende 2010 wurden fast 600 ha aufgeforstet. Das ist der Stand vom 15. Oktober 2010. Die Zahlen sind summiert aus dem ersten und zweiten Bauminvest-Fonds.

Unter den Gesellschaftern wurde eine Befragung durchgeführt, was ihnen an diesem Projekt am wichtigsten wäre. Als Ergebnis stellte sich heraus, dass 39,6% für Ökologie stimmten, 30,8% für finanzielle Rendite und 29,7% für soziale Komponente. Anderst als bei vielen anderen Investitionen ist die finanzielle Rendite somit nicht das Hauptziel.

 

Beteiligung in Zahlen:

 

Art: geschlossener Fonds
Fondssumme: 8.250.000 €
Mindestbeteiligung: 5.000 €
Aufforstungsfläche: 350 Hektar
Laufzeit: 24 Jahren (2010-2033)
Kapitalrückfluss: 326% der Einlage (lt. Prognose)
Mehrwertausgleich für kürzere Laufzeit:7% ab 2011
Zeichnungsstand am 15.Oktober 2010: 4,8 Mio €

 

 

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