Mit ‘beteiligungsmodelle’ getaggte Artikel

Auszeichnung für deutschen Anbieter von Solarbeteiligungen hep

Freitag, 25. Oktober 2019

Quelle: hep

 

„TOP nachhaltiges Investmentvermögen“

Seit 2008 vergibt das Fachmagazin BeteiligungsReport jährlich den Deutschen BeteiligungsPreis für besondere Leistungen bei Konzeption und Management in der Sachwertbranche.

 

 

Im Rahmen einer feierlichen Verleihung in Landshut am 11. Oktober 2019 erhielt hep den BeteiligungsPreis in der Kategorie „TOP nachhaltiges Investmentvermögen“ für den aktuellen Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“.

 

Orientierung für Investoren

Anleger interessieren sich verstärkt für Sachwertinvestments, deren Renditen weit über dem aktuellen Zinsniveau liegen. Der Juryvorsitzende Edmund Pelikan erläutert,  dass es das Ziel des Preises sei,  die positiven Vertreter dieser wichtigen Produktgattung für ein ausgewogenes Assetportfolio aus der Masse herauszuheben.

 

Der ausgezeichnete Publikums-AIF „HEP – Solar Portfolio 1 GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ investiert mittelbar in Photovoltaikanlagen. Dabei liegt der Investment-Fokus auf den USA, Kanada, Japan, Australien, Europa und Taiwan. In diesen Zielländern ist das Umfeld für die Einspeisung von Strom aus Solaranlagen gut, da sie alle über ein politisch stabiles Umfeld und gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen verfügen.

 

Quelle: hep

 

 

Zum 30. September waren rund 13,5 Millionen Euro des Investitionsvolumens platziert, dies sind 45 Prozent vom Gesamt-Investitionsvolumen. Die Platzierung verläuft plangemäß und der Fonds erfreut sich einer hohen Nachfrage im Markt, gerade im Rahmen der Klimadebatte und dem Wunsch vieler Anleger, umweltfreundlich zu investieren. Eine Beteiligung ist ab 20.000 Euro zzgl. Agio in Höhe von 3 Prozent möglich.
 
 

7 Fakten über das Geld anlegen in Erneuerbare Energien

Dienstag, 11. Februar 2014

Spätestens seit den Diskussionen nach Fukushima am 11. März 2011 (alles zu Fukushima von Spiegel Online) ist jedem klar, dass der Energiemix der Zukunft anders aussehen muss als heute. Atomkraftwerke sind potentielle Gefahrenherde und hinterlassen die ungelöste Entsorgungsproblematik; fossile Energieträger sind endlich und werden nicht irgendwann zu Ende sein. Deshalb ist es unbedingt notwendig, die Erneuerbaren Energien zu fördern. Entsprechend haben auch viele Privatanleger Geld in Erneuerbare Energien angelegt und werden dies auch in Zukunft tun. Doch die Diskussion ist darüber ist immer von starken Gefühlen geprägt und entsprechend stark wechselhaft. Wir wollen deshalb mit Fakten und Zahlen zu eine Versachlichung beitragen.

 

Aspekt der Erneuerbaren Enerigen: Fisch-Leiter zum Tierschutz bei Wasserkraftwerken

Aspekt der Erneuerbaren Enerigen: Fisch-Leiter zum Tierschutz bei Wasserkraftwerken

 

 

1.) Wie sieht der Anteil der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus?

Im Jahr 2013 haben die regenerativen Energien 23,8% der Stromerzeugung in Deutschland ausgemacht (Wind 7,9%, Biomasse 6,8%, Wasser 3,4%, Photovoltaik 4,5%, Siedelungsabfälle 0,8%). Alle Angaben vom BDEW

 

 

 2.) Was macht die Geldanlage in Erneuerbare Energien attraktiv?

In Deutschland gilt das Erneuerbare Energien Gesetz. Demnach muss Strom aus nachwachsenden Quellen von den Energiekonzernen abgenommen werden und er wird zu einem festgelegten, auf 20 Jahre garantierten Preis pro kWh vergütet. Die Höhe der Vergütung wird zum Zeitpunkt des Netzanschlusses festgelegt und ist deshalb von Änderungen, die danach erfolgen, nicht betroffen. In Deutschland wurden Änderungen der Einspeisevergütung immer nur für zukünftig zu bauende Anlagen beschlossen – es gilt Bestandsschutz. Wer also die Technik für die Stromerzeugung beherrscht und ein belastbares Gutachten hat, wie viel Sonne oder Wind an einem bestimmten Standort vorherrschen, der kann die Einnahmen über 20 Jahre sehr genau kalkulieren. Letztlich ist es also die Planungssicherheit, die das Geld anlegen in Erneuerbaren Energien attraktiv macht.

 

 

3.) Welche Möglichkeiten zum Geld anlegen in Erneuerbare Energien gibt es?

Der Privatanleger kann zunächst prüfen, ob er eine eigene Anlage auf möglicherweise vorhandenen Grundstücken oder Gebäuden wirtschaftlich betreiben kann. Das war in den Jahren 2008 bis 2012 häufig der Fall, meistens mit Fotovoltaik-Anlagen auf eigenen Dächern. Durch die Kürzung der Einspeisevergütungen ist das in aller Regel heute nicht mehr wirtschaftlichen. Neu gebaute Anlagen (Stand Februar 2014) werden aktuell meist nur für den Eigenverbrauch des Stromes genutzt, zum Beispiel von kleinen und mittelständischen Industriebetrieben.

Der nächste mögliche Schritt ist, sich mit anderen Anlegern gemeinsam an (meist größeren) Kraftwerken für Erneuerbare Energien zu beteiligen. An dieser Stelle gibt es zum Beispiel Energiegenossenschaften (in 2012 gab es rund 750 in Deutschland), deren Qualität aufgrund der wenig professionellen Strukturen jedoch stark unterschiedlich ist. Außerdem sind Beteiligungen über GmbH & Co. KG-Modelle seit vielen Jahren üblich. Der Anleger ist dabei als Kommanditist an einer juristischen Person beteiligt, die als alleinige Aufgabe den Bau / Betrieb von bestimmten Kraftwerken hat (Beispiel: Fotovoltaik-Beteiligung, Windkraft-Beteiligung). Außerdem gibt Festzins-Angebote, bei denen Unternehmen Anleihen bedienen, in dem Sie das Geld für Erneuerbare Energien Kraftwerke einsetzen (Beispiel: Kraftwerkspark). 

Die vielleicht sicherste Möglichkeit, Geld in Erneuerbare Energien anzulegen, ist über Fonds Dutzende von Unternehmen aus dieser Branchen zukaufen. Es gibt in mehrere Klimaschutz- oder Erneuerbare-Energien-Fonds, die in der Vergangheit hohe Gewinne verzeichneten. In Problemphasen, wie zum Beispiel beim Zusammenbruch der Solarbranche in Deutschland in den Jahren 2010 und 2011, können solche Fonds allerdings auch empfindliche Verluste einfahren – dann gilt es für den Anleger, Ruhe zu bewahren. 

 

 

4.) Welche Renditen sind erzielbar bei eigenen Anlagen?

In der aktuellen Situation, das heißt bei der derzeitigen Förderbedingungen und bei den derzeitigen Anlage-Preisen, werden praktisch keine neuen Anlagen von Privatanlegern in Deutschland mehr gebaut. Die Renditen dürften sich also um die Null-Prozent, vielleicht sogar im leicht negativen Bereich, bewegen. 

 

 

5.) Welche Renditen sind mit Beteiligungs-Modellen erzielbar?

Die verschiedenen Energiegenossenschaften werben mit unterschiedlich hohen Rendite-Erwartungen. Der Markt pendelt sich jedoch ein und meist werden bei den Genossenschafts-Modellen 3 bis 4% Rendite pro Jahr erzielt.

Bei den Beteiligungen an GmbH & Co. KG’s bieten die aktuellen Angebote eine IRR-Rendite von 4,5% bis 7% pro Jahr. Die Festzins-Angebote liegen zum Beispiel bei 4,75% für 10 Jahre, 5,75% für 20 Jahre (Kraftwerkspark II) oder bei 6,5% (PT Grünzins).

 

 

6.) Welche Risiken sind beim Geld anlegen in regenerative Energien vorhanden?

Generell gilt auch hier, dass höhere Renditen mit höheren Risiken einhergehen. Trotzdem gibt es gute Gründe die Erneuerbaren Energien zur Beimischung zu verwenden. Letztlich geben 2 Punkte eine recht hohe Sicherheit: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit verbunden der politische Wille sorgen für eine Förderung, die letztlich beim Anleger ankommt. 20 Jahre feststehende und staatlich garantierte Einspeisevergütung sind schließlich ein ernstzunehmendes Word. Andererseits gibt es nach wie vor den weltweiten Umstieg hin zu den Erneuerbaren. Allen voran China und die USA setzen stark auf sie – besonders auf Windkraft. Ein solcher massiver Umschwung, der hier in den nächsten 20 bis 30 Jahren stattfindet, muss auch positive Effekte für Investoren in diesem Sektor haben.

 

 

7.) Welche Renditen sind mit offenen Investmentfonds erzielbar?

Das lässt sich pauschal nur schwer beantworten. Wenn man davon ausgeht, dass die Erneuerbaren Energien auch auch die nächsten Jahre hinaus einen Aufschwung erleben, sollte eine Mehrrendite gegenüber anderen Aktiensegment möglich sein. Die Rendite unserer Musterdepots für Klimaschutz bewegt sich über die letzten 5 Jahre bei 9,6% p.a. bis 11,1% p.a. – dort sind auch Unternehmen aus den Bereichen Wärmedämmung oder Infrastruktur enthalten. Die 5-Jahresrenditen unserer Musterdepots für Erneuerbare Energien ist bei 7,1% p.a. bzw. 7,2% p.a. 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.