Mit ‘betriebliche altersvorsorge’ getaggte Artikel

Altersvorsorge & Co. – Tipps für Berufseinsteiger

Freitag, 20. April 2018
Zusammenfassung: Der erste richtige Job – jetzt gilt es, sich im Berufsleben zu beweisen. Auch wenn die Freizeit knapp wird – etwas Zeit für die Planung und Auswahl wichtiger Versicherungs- und Vorsorgeverträge muss sein.

 

 

Nach Schule oder Studium – der Start in den Beruf.

 

 

Die Temperaturen steigen und die ersten warmen Tage und Abende locken zu Aktivitäten im Freien. Ein Vorgeschmack auf den Sommer. Viele Schülerinnen und Schüler freuen sich jetzt schon auf die großen Ferien. Für viele von ihnen werden es die letzten dieser Art sein. Für Sie beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt.

 

Auch viele Studierenden werden nach ihrem erfolgreichen Bachelor- oder Masterabschluss in diesem Sommer ihren ersten richtigen Job antreten. Egal ob nach der Schule oder dem Studium – unzählige junge Menschen müssen sich nicht nur in einem völlig anderen Umfeld neu orientieren, sondern auch unzählige kleinere und größere Formalitäten erledigen.

 

Versicherungen und Vorsorgeverträge sind zwar für die meisten nicht die spannendste Lektüre – sind aber unvermeidlich für den Start ins neue und selbstständige Leben.

 

 

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Betriebliche Altersvorsorge – Interessant für Arbeitnehmer und -geber

Dienstag, 15. November 2016
Zusammenfassung: Jeder Arbeitnehmer hat das Recht darauf, einen Teil seines Gehaltes als betriebliche Altersvorsorge (bAV) steuerfrei umzuwandeln. Von der bAV profitieren auch Arbeitgeber, denn die Lohnnebenkosten werden reduziert. Direktversicherungen haben sich als bAV stark durchgesetzt. Hier gibt es gute nachhaltige Angebote von denen Mensch und Umwelt gleichermaßen profitieren. Mit der Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetz treten wichtige Änderungen in Kraft. Nachfolgend ein Überblick.

 

 

Eine gute betriebliche Altersvorsorge kann für Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Eine gute betriebliche Altersvorsorge kann für Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Wer im Ruhestand sein Leben genießen und sich nicht unnötig einschränken will, ist heute mehr denn je gefordert, frühzeitig vorzusorgen. Neben den vielfältigen Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge bieten Arbeitgeber auch eine betriebliche Altersvorsorge an. Dabei werden bis zu vier Prozent 4% der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen der GRV West jährlich für die Altersvorsorge angelegt werden. Dieser Sparbetrag ist steuerfrei, darüber hinaus müssen für die Summe keine Sozialabgaben geleistet werden. So spart der Arbeitnehmer für seine Rentenzeit vor und profitiert zugleich direkt von der Steuerersparnis.

 

Vorteile für Arbeitgeber

Auch für Arbeitgeber rechnet sich das Angebot der betrieblichen Altersvorsorge. Zum einen entfällt auch der Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben. Zum anderen kann das Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, wenn es darum geht, qualifizierte Fachkräfte ins Unternehmen zu holen und langfristig zu binden. Dafür greifen manche Unternehmer auch gerne freiwillig etwas tiefer in die Tasche und legen rund zwanzig Prozent auf das angelegte Geld oben auf, das entspricht in etwa den eingesparten Sozialversicherungsbeiträgen. Damit ist die Erhöhung von Arbeitgeberseite für diesen ohne Mehrkosten. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von einer gesteigerten Bindung motivierter und qualifizierter Mitarbeiter ans Unternehmen und damit verbunden von einem Imagegewinn. Einen zusätzlichen Nutzen bieten Unternehmen, die besonders attraktive Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge anbieten. So können Unternehmer mittlerweile auch besonders mit Verträgen punkten, die den Standards nachhaltiger Finanzprodukte entsprechen. Eingezahlt wird dann in „grüne“ Rentenversicherungen oder in geeignete ökologische und ethische Fonds innerhalb fondsgebundener Verträge.

 

 

Betriebliche Altersvorsorge für alle

Grundsätzlich gilt, dass seit 2002 jeder Arbeitnehmer einen rechtlich verbrieften Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge hat. Allerdings bedeutet das nicht, dass jedes Unternehmen eine Betriebsrente zahlt. Dies war früher vor allem bei großen Unternehmen üblich und zählt heute eher zu den Ausnahmen.

 

Die betriebliche Altersvorsorge bedeutet viel mehr, dass Arbeitnehmer einen Teil ihres Gehaltes in einen Rentenanspruch umwandeln können. Dazu vermitteln Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen entsprechenden Anbieter von Altersvorsorgeprodukten. Eingezahlt wird dann in Pensionskassen und Pensionsfonds oder Versicherungen für Altersvorsorge. Das Geld muss konkurssicher angelegt werden, so dass die Auszahlungssumme garantiert ist. Hinzu kommt im Allgemeinen noch eine Zusatzrendite. Alle Anlagen in die betriebliche Altersversorgung, die durch Entgeltumwandlungen, also durch die direkte Einzahlung aus dem Bruttogehalt, geleistet werden, sind sicher. Sie werden bei längerer Arbeitslosigkeit nicht mit dem Hartz IV-Satz verrechnet. Auch bei einem Wechsel des Arbeitgebers bleibt die betriebliche Altersvorsorge erhalten und kann in das in das Altersvorsorgesystem des neuen Unternehmens übertragen werden.

 

 

Der Tag des Renteneintritts

Auch wenn das Rentenalter sich in den vergangenen Jahren mehrfach nach hinten verschoben hat, irgendwann ist der letzte Arbeitstag gekommen. Die bis dahin erworbene betriebliche Altersvorsorge wird dann komplett oder als monatlicher Betrag ausgezahlt. Es gibt jedoch auch einen Wermutstropfen: die angesparte betriebliche Altersvorsorge wird nachträglich versteuert und nun fallen auch Sozialabgaben an. Die Grundidee der späteren Besteuerung: durch das geringere Einkommen und Freibeträge fallen die Steuern häufig geringer aus oder fallen völlig weg. Und während der Ansparphase steht mehr Kapital für den Zinseszins zur Verfügung: bei langlaufenden Verträgen entscheidend.

 

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rechnet.

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rechnet.

Daher sollten Arbeitnehmer frühzeitig prüfen, ob es sich für sie lohnt, die betriebliche Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen. Denn vor allem für die Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber keine zusätzlichen Beiträge in die betriebliche Rentenkasse einzahlen, kann diese Rente ungünstiger sein, als eine individuelle Vorsorgelösung. Durchschnittsverdiener stehen also im Alter besser da, wenn sie eine ähnliche Summe in eine flexible private Altersvorsorge investieren. Die vom Betrieb unabhängige Vorsorge ermöglicht es außerdem auch schon vor dem Renteneintritt auf das angesparte Geld zuzugreifen.

 

Wenn der Arbeitgeber einen extra Beitrag oder gar die gesamten Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge übernimmt, ist diese Vorsorgemöglichkeit auch für geringe und mittlere Einkommen interessant, ebenso für ältere Arbeitnehmer. Dies gilt besonders in Hinblick darauf, dass die Betriebsrente oftmals die einzige wesentliche zusätzliche Altersvorsorge zur gesetzlichen Rente darstellt.

 

Grundlegend positiv sieht das Modell für Besserverdiener aus. Denn die Sozialabgaben für die Krankenversicherung werden nur dann fällig, wenn das jährliche Bruttoeinkommen aktuell unter 50.850 Euro, der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherungen, liegt. Ähnlich sieht es bei den Beiträgen zur Rentenversicherung aus. Für Arbeitnehmer, die ein Einkommen oberhalb dieser Bemessungsgrenzen erzielen, gibt es keine weitere Steigerung der Abgaben, für sie lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge besonders, auch wenn die Besteuerung höher ausfällt als bei Gering- und Durchschnittsverdienern.

 

 

Die richtige betriebliche Altersvorsorge finden

In vielen größeren Unternehmen werden Standardverträge zur betrieblichen Altersvorsorge großer Banken und Versicherungen angeboten, die einfach direkt im Betrieb abgeschlossen werden können. Kleiner Unternehmen lassen sich von häufig in Sachen betrieblicher Altersvorsorge von ihrer Hausbank beraten.

 

Gleichgültig, ob das Unternehmen etwas extra zur betrieblichen Altersvorsorge zahlt oder nicht. Entscheidend für einen sinnvollen Vertrag ist eine unabhängige und umfassende Beratung durch einen Finanzexperten.

 

Während früher die betriebliche Altersvorsorge über Pensionskassen steuerlich besonders vorteilhaft war, hat sich mittlerweile der Unterschied zu Direktversicherungen nivelliert. Diese stellen besonders für kleinere Unternehmen eine leicht zu organisierende betriebliche Vorsorge dar. Hier bieten Versicherer nachhaltige Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge, wie beispielsweise die Stuttgarter Grüne Rente. Von diesen Produkten profitieren Arbeitgeber, durch ein solides, finanziell attraktives und zeitgemäßes Angebot zur Altersvorsorge; Arbeitnehmer erhalten ein sinnvolles Produkt mit guten Erträgen. Zudem profitiert die Umwelt durch die nachhaltigen Investments, die diesen Angeboten zugrunde liegen.

 

Wichtige Neuerungen ab 01. Juni 2017

 

Mit der Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes am 01. Juni 2017 haben sich CDU, CSU und die SPD bezüglich der stark umstrittenen Reform der betrieblichen Altersvorsorge geeinigt und das Betriebsrentenstärkungsgesetz im Bundestag beschlossen. Arbeitsministerin Nahles (SPD) war es wichtig, künftig reine Beitragszusagen einzuführen und damit Arbeitgeber aus der Haftung zu nehmen für die Höhe der künftigen Rentenzahlungen einzustehen. Neu sind, dass Garantie- oder Mindestleistungen künftig verboten sind.  Der Arbeitgeber wird künftig verpflichtet mindestens 15 Prozent des umgewandelten sozialversicherungsfreien Arbeitsentgeltes an die Versorgungseinrichtung als Zuschuss zu zahlen.

 

Neben den bisher bestehenden Modellen wurde insbesondere das Tarifpartner Modell wie beispielsweise die „Metallrente“ gestärkt. Gewerkschaften sogenannte Sozialpartner dürfen zukünftig  Modelle der automatischen Entgeltumwandlung regeln. Das kann bedeuten, dass man automatisch eine Betriebsrente über das Modell der Tarifpartner hat, außer man meldet dem Arbeitgeber, dass man diese nicht möchte (Opting-out).

Dasn neue Betriebsrentenstärkungsgesetz soll als Grundlage des Sozialpartnermodells auch für die bisherigen Durchführungswege Direktzusage, Pensionskasse, Direktversicherung, Pensionsfonds, und U-Kasse Neuerungen bringen. Wichtigster Punkt: Der steuerfreie Höchstbetrag der Entgeltumwandlung wird von vier auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West) erhöht –  allerdings bleibt der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag aber bei vier Prozent.

Überwachen soll die neue Betriebsrente die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.  Dazu ist es Sache der Tarifpartner, zusammen mit den Versorgungseinrichtungen möglichst effiziente und sichere Betriebsrentensysteme einzuführen und zu steuern.

 

Grünes Geld berät Arbeitgeber und Arbeitnehmer kompetent zu ökologisch und sozialen Geldanlagen, die gute Erträge bringen. Mit diesen nachhaltigen Investments wird optimal für das Alter vorgesorgt, zugleich werden im hier und heute Projekte unterstützt, die für eine gesunde Umwelt, soziale Gerechtigkeit und den Schutz des Klimas eintreten. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten Ihrer betrieblichen Altersvorsorge.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltige Altersvorsorge: Betriebsrente

Dienstag, 20. Mai 2014

Im ersten Teil unserer Serie nachhaltige Altersvorsorge haben wir uns mit der entstehenden Deckungslücke beschäftigt, im zweiten Teil mit dem Thema Fondssparplan, im dritten Teil mit privaten Rentenversicherungen, im vierten Teil mit der Riester-Rente, im fünften Teil mit der Rürup-Rente und im sechsten Teil mit dem Thema Steuern sparen.  Heute möchte ich Ihnen die Betriebsrenten vorstellen und aufzeigen, wie der Staat diese Art fördert. 

 

 

Nachhaltige Altersvorsorge: die grüne Betriebsrenten

Im Herbst des Lebens die Ernte einfahren: Wer eine gute Betriebsrente hat kann sich entspannen.

 

 

 

Um was geht es bei der Betriebsrente?

Der Ansatz, dass zusammen mit dem Arbeitgeber eine Altersvorsorge aufgebaut wird, gibt es schon lange – und Gesetze dazu in Deutschland auch. Besonders in den Aufschwungjahren der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden viele Betriebsrenten aufgebaut. Doch einen richtigen Schub bekamen die Betriebsrenten erst 2002, als der damalige Finanzminister Hans Eichel das Recht für jeden Arbeitnehmer einführte, dass er Bestandteile seines Gehaltes in einen Rentenanspruch umwandeln darf.

 

Darum geht es: Arbeitnehmer in Deutschland dürfen einen Teil, aktuell (Jahr 2014) bis zu 2.856 Euro pro Jahr, steuer- und sozialabgabenfrei in einen Rentenvertrag einzahlen. Weitere 1.800 € pro Jahr sind darüber hinaus noch möglich, diese allerdings nur steuerfrei (und sozialabgabenpflichtig). Dieses Werte gelten auch für die nachhaltige Altersvorsorge.

 

Und wo ist der Haken bei der Betriebsrente?

Während die Einzahlungen also stark begünstigt sind („aus dem Bruttogehalt heraus gezahlt werden“), müssen die später ausgezahlten Renten ganz normal versteuert werden. Im Gegensatz zur Riester- und Rürup-Renten müssen darüber hinaus auch Sozialabgaben bei den Renten abgeführt werden. Die Grundidee dabei: im Ruhestand dürften die Steuern niedrig sein oder ganz wegfallen (Freibeträge), ähnlich bei den dann üblicherweise niedrigeren Sozialabgaben. Und in der Ansparphase bis zum Ruhestand konnten sich auch die Einsparungen verzinsen, was bei langlaufenden Verträgen (oftmals 30 Jahre oder länger), erheblich ist.

 

Gibt es etwas vom Arbeitgeber dazu?

Der Rechtsanspruch bedeutet zunächst, dass der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehaltes umwandeln darf (in Rentenansprüche). Er spart darauf Steuern und Sozialabgaben, so dass für 100,00 Euro Einzahlung in den Vertrag oftmals nur 40 bis 50 Euro tatsächlich vom Arbeitnehmer gezahlt werden müssen. Der Rest kommt durch die Einsparungen zustanden. Der Fachbegriff: arbeitnehmerfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

 

 

 

Darüber hinaus spart der Arbeitgeber ebenfalls seine Sozialversicherungsabgaben auf die Beiträge, die in den Betriebsrentenvertrag gezahlt werden. Das sind rund 20%. Sehr viele Arbeitgeber spendieren diese Ersparnis dem Arbeitnehmer. Der Fachbegriff hierfür: mischfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

In einigen Fällen gehen die Arbeitgeber noch einen Schritt weiter und zahlen aus eigener Tasche noch einen größeren Teil des Beitrags hinzu oder übernehmen den Beitrag komplett. Der Fachbegriff: arbeitgeberfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

 

Wie schaut ein konkretes Beispiel für eine grüne Betriebsrente aus?

Am besten kann man die Betriebsrente an einem konkreten Beispiel darstellen. Hier geht es um einen mischfinanzierten Fall, bei dem der Arbeitgeber seine rund 20% Sozialabgabenersparnis in den Vertrag des Arbeitnehmers mit einzahlt. Der Monatsbeitrag beträgt 232 Euro, die Höchstgrenze für 2013 für Sozialabgaben- und Steuerfreiheit.

 

Nachhaltige Altersvorsorge Betriebsrente

Berechnungsergebnis Stuttgarter Grüne Rente: aus 80,76 Euro Beitrag 520,22 Euro Rente (nicht garantiert, mit Leistungen aus Überschussanteilen)

 

Auch nach Abzug Sozialabgaben und Steuern in der Rentenphase kann sich diese Arbeitnehmerin über eine attraktive Form der Altersvorsorge freuen, denn dem Eigenbeitrag von 80,76 Euro stehen „Fremdbeiträge“ von 151,24 Euro (!) gegenüber.

 

Welche Auswahlmöglichkeiten gibt es bei der Betriebsrente?

Es gibt verschiedene sogenannte Durchführungswege. Das können zum Beispiel Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung, sein. In der Praxis wird heutzutage nahezu immer die Direktversicherung gewählt, denn sie minimiert den Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber und überlässt die Haftung hauptsächlich der Versicherung. Auch bei einer Insolvenz des Arbeitgebers bleibt das Vermögen geschützt und der Vertrag kann weiter geführt werden.

Bei der Direktversicherung kann, ähnlich wie bei der nachhaltigen Privatrente, den Riesterrenten oder den Rüruprenten, zwischen einen klassischen Garantievariante und einer fondsgebundenen Variante ausgewählt werden.

Die Garantievarianten bieten aktuell eine Verzinsung der Beiträge von rund 3,5% p.a. und einen Garantiezins von 1,75% p.a. (dieser gilt für die Sparbeiträge ohne Kosten).

Als nachhaltige Betriebsrente mit Garantie empfehle ich üblicherweise die Oeco Capital oder die Stuttgarter Grüne Rente. In beiden Fällen handelt es sich um alteingesessene, verlässliche Unternehmen die das eingesetzte Kapital nach strengen ethisch-ökologischen Kriterien anlegen. Die Philosophie ist bei der ausschließlich auf nachhaltige Geldanlagen ausgerichteten Oeco Capital stringenter; die besseren finanziellen Erfolge erzielt üblicherweise die Stuttgarter Grüne Rente.

Auf bessere langfristige Anlageergebnisse dürfen sich Anleger von fondsgebundenen Betriebsrenten freuen. Statt 3,5% werden über lange Anlagezeiträume Renditen im Bereich 6% bis 9% realisiert. Hier ist die Auswahl an Gesellschaften mit eine guten Auswahl hochwertiger Ökofonds breiter. Favoriten sind hier Continentale, Volkswohl Bund, Helvetia oder die Stuttgarter.

 

 

Mehr zur nachhaltigen Altersvorsorge

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.