Mit ‘BMW’ getaggte Artikel

Nachhaltige Branchen 3 – Automobilindustrie

Montag, 01. April 2019

Serie nachhaltige Branchen: EnergiewirtschaftPharmaAutomobilSüßwarenLebensmittelBanken / Finanzdienstleister

 

Zusammenfassung: Die Automobilbranche ist mehr denn je gefordert, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Nach den Abgas-Skandalen ist die Skepsis gegenüber den Herstellern gestiegen. Gleichzeitig fordern Kunden das nahezu Unmögliche: Große und sichere Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch. Einige Automobilhersteller stellen sich bereits erfolgreich den neuen Herausforderungen. Das Thema Nachhaltigkeit wird jedoch auch in den kommenden Jahren für die Automobilkonzerne wichtig bleiben. Gelöst werden müssen die Fragen nach reduzierten Schadstoffemissionen, niedrigem Energieverbrauch und er Zukunft der E-Mobilität generell.

 

Ökologisch nachhaltig, jedoch sehr langsam.

Mobilität bedeutet Beweglichkeit – und genau das macht den Reiz von Automobilen seit mehr als einhundert Jahren aus: Menschen können mit Hilfe von motorisierten Fahrzeugen den Radius ihrer Aktivitäten komfortabel vergrößern.

 

1886 entwickelt Carl Benz das erste Automobil mit Verbrennungsmotor und meldete es zum Patent an. Seit dieser bahnbrechenden Erfindung standen die Räder kaum noch still. Im 20. Jahrhundert lösten motorisierte Fahrzeuge zunehmend die bis dato üblichen Wagen mit Zugtieren ab. Technische Neuerungen trieben die Verbreitung des Automobils weiter voran. Wurden in den USA um 1900 noch rund 40 Prozent der Autos mit Dampf betrieben, 38 Prozent elektrisch und lediglich 22 Prozent mit Benzinmotor, fuhren ab der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nahezu alle Autos mit einem Verbrennungsmotor. Erst mit Beginn des neuen Jahrtausends spielt der Elektromotor wieder eine Rolle.

 

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Elektroautos: Wenn Sie nur einen Artikel über eAutos lesen, lesen Sie diesen

Montag, 11. Dezember 2017
Zusammenfassung: Elektroautos sind mittlerweile in aller Munde. Allein: der Deutsche kauft sie noch nicht. Zu Recht, denn in Deutschland sind die Vorraussetzungen dafür noch nicht gegeben. Langfristig könnte ein großer Teil der Individualmobilität jedoch elektrisch abgewickelt werden. Doch nur wenn die Batteriegröße passt, macht das Elektroauto ökologisch und ökonomisch Sinn.

 

Elektroautos sind in den letzten Jahren Hip geworden. Neben rationalen Überlegungen wie den Null-Emissionen zum Beispiel in Städten kommen in letzter Zeit auch immer häufiger die Gefühle dazu … seit Tesla-Fahrzeuge auf den Straßen sind, ist Elektromobilität cool.

 

Grund genug für uns, den aktuellen Stand im Bereich der Elektromobilität zu untersuchen und darzustellen. Wo steht die Elektromobilität heute? Wo lohnt sie sich für Umwelt und Geldbeutel? Welche Nachteile muss ein Fahrer in Kauf nehmen?

 

 

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Volkswagen löst BMW ab: Änderungen im Nachhaltigkeits-Rating

Sonntag, 06. Oktober 2013

 

2013-08-04 12.20.13Die Vorstandschef der großen Unternehmen zittern immer dann, wenn die Gespräche mit den Geldgebern anstehen. Das sind bei den Aktiengesellschaften die Gespräch mit den Fondsmanagern, denn die Investmentfonds investieren große Summen in die Aktien der Unternehmen. Um so wichtiger ist für die Vorstände, die Wünsche und Anforderungen der Fonds zu erfüllen. Immer häufiger auf der Agenda: Wie nachhaltig verhält sich ein Unternehmen, wie behandelt es Mitarbeiter, Partner und die Umwelt?

 

 

Hier kommen die Nachhaltigkeits-Ratings in Spiel, also von unabhängigen Spezialisten durchgeführte Bewertungen der Konzerne. Einer der wichtigsten Indizes ist dabei der RobecoSAM für Dow Jones ermittelte DJSI, der als Besonderheit die Berücksichtigung von ökologischen und wirtschaftlichen Kennzahlen bietet. Ansonsten werden nämlich entweder ökologische, oder wirtschaftliche Daten bewertet.

 

Wichtigste Änderung aus deutscher Sicht: der jahrelang auf Platz 1 gelistete Autobauer BMW rutscht in seiner Branche hinter Volkswagen auf Platz 2. Gründe sind die “großen Anstrengungen zur Verbesserung des Flottenverbrauchs”, so die DowJones Experten laut Onlinemagazin UmweltDialog. Auch die weiteren Ziele von VW bezüglich der Reduzierung seien ehrgeizig. Risikomanagement und Umweltmanagement des Konzerns gelten als vorbildlich.

 

Insgesamt sind 39 Unternehmen aus dem Nachhaltigkeitsindex ausgeschieden und 47 neu hinzugekommen. Wichtigste Abgänge sind Johnson & Johnson, HSBC Holdings PLC und Vodafone Group PLC, die wichtigsten Neuzugänge Bank of America Corp, UBS AG und United Parcel Service Inc.

 

Der Index verfolgt den Best-of-Class Ansatz, bei dem die jeweils nachhaltigsten Unternehmen einer Branche aufgenommen werden. Damit werden in nahezu allen Branchen die Besten Unternehmen ausgewählt – jedes Unternehmen halt also unabhängig seines Tätigkeitsfeldes die Möglichkeit, durch herausragende ökologische Anstrengungen sich zu platzieren. Dazu lädt RobeccoSAM jährlich rund 3000 Unternehmen ein, die Praktiken in Bezug auf Nachhaltigkeit bewerten zu lassen. 800 Unternehmen kommen dabei bereits aus Schwellenländern.

 

Mehr zum Dow Jones Sustainability Index finden Sie hier.

 

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Deutsche Bank stürzt im Nachhaltigkeits-Ranking ab

Donnerstag, 23. Februar 2012
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank fiel beim Ranking rapide von Platz 10 auf Platz 24.

Alle zwei Jahre findet von der internationalen Nachhaltigkeitsratingagentur Sustainalytics eine Auswertung statt, die besagt wie nachhaltig DAX-Unternehmen wirtschaften. Bewertet wird dabei anhand der Kriterien Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Die Studie gehört zu den umfangreichsten und aussagekräftigsten Studien ihrer Art. Unternehmen mit einer schlechten Platzierung haben nur eine geringe Chance in Umweltfonds und Soziale Fonds aufgenommen zu werden.

 

Platz 1 und 2 der nachhaltigsten DAX-Unternehmen gehen wie bereits vor zwei Jahren an BMW und Henkel. BMW besticht vorallem durch einen erneut geringeren CO2-Ausstoß seiner Fahrzeuge sowie einer umweltfreundlicheren Produktion. Henkel punktet anhand von weiter gesteigerten Standards bei Zulieferern.

 

Der große Verlierer des diesjährigen Ratings ist die Deutsche Bank.  Sie fiel von Platz 10 auf Platz 24 und ist somit alles andere als eine nachhaltige Bank. Als Grund dafür nannte der Sustainalytics-Analyst Klug vorallem „kontroverse Geschäftstätigkeiten, die zuletzt auch für Schlagzeilen in den Medien gesorgt hatten“. Punktemäßig blieb die Deutsche Bank auf fast dem selben Stand wie vor 2 Jahren, während die meisten anderen DAX-Unternehmen hingegen an Punkten gewinnen konnten.

 

Die Schlusslichter des Ratings sind mit Platz 28, 29 und 30 die Unternehmen Commerzbank, Fresenius Medical Care und Fresenius.

 

Mit Platz 24 und Platz 28 liegen die im DAX vertretenen Banken deutlich weit hinten. Als nachhaltige Banken sind sie überhaupt nicht zu bezeichnen. Viele Kunden bemerken dies, daher steigt die Interesse an Umweltbanken wie Ethikbank, Umweltbank oder GLS Bank immer mehr. Einen Vergleich der Umwelt Banken haben wir bereits im November 2011 an dieser Stelle gezogen.

 

Hier die komplette Rating-Liste:

 

 

Gesamtrang 2011 Unternehmen         Punkte 2011       
1 BMW 83,0
2 Henkel 81,7
3 Volkswagen 79,1
4 Eon 77,7
5 SAP 77,4
6 Munich Re 77,2
7 BASF 76,4
8 Dt. Telekom 76,0
9 RWE 75,5
10 Deutsche Börse 73,9
11 Linde 73,4
12 Metro 72,3
13 Adidas 72,2
14 Merck 71,0
15 Deutsche Post 70,8
16 Bayer 70,5
17 Allianz 69,8
18 MAN 68,4
19 Daimler 68,3
20 Dt. Lufthansa 68,1
21 Siemens 67,7
22 Infineon 67,4
23 Heidelb. Cement 64,8
24 Deutsche Bank 64,8
25 Beiersdorf 64,5
26 K+S 64,2
27 ThyssenKrupp 63,9
28 Commerzbank 62,5
29 FMC 57,8
30 Fresenius 54,5