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Marktbewertung für Immobilienfonds – nachhaltiges Projekt „Holland 70“ perfekt positioniert

Donnerstag, 24. Februar 2011

Bei der Finanzkrise gab es viele Verlierer. Ein Gewinner hingegen sollen laut vielen Aussagen die Immobilienfonds sein. Allerdings stimmt dies nicht vollkommen. Denn die VGF-Branchenzahlen für das letzte Jahr beweisen, dass ein Gewinner lediglich die inländischen Immobilienfonds sind. Ausländische hingegen haben für das Jahr 2010 drastische Einbrüche beim platzierten Eigenkapital. Dies könnte sich in diesem Jahr jedoch wieder ändern, so die Meinung einiger Marktteilnehmer.

2010 hatte das eingesammelte Eigenkapital von Emittenten Geschlossener Beiteiligungsmodelle eine Höhe von 5,84 Mrd. Euro. Das sind 13% mehr als im Vorjahr. Das platzierte Eigenkapital der Geschlossenen Immobilienfonds betrug jedoch nur 2,34 Mrd. Euro, eine Verminderung um 5%. Dieser Wert muss jedoch differenziert betrachtet werden, da das platzierte Eigenkapital im Segment Immobilienfonds Inland sogar um 46% auf insgesamt 1,62 Mrd Euro zulegen konnte. Lediglich bei den ausländischen Immobilienfonds gab es einen extremen Einbruch, wobei sich das platzierte Eigenkapital gar halbierte.

 

Grafik über ausländische Immobilien

Wölbern ist einer der Top-Anbieter für ausländische Immobilien-Projekte

Deutsche Immobilienfonds haben aktuell solch einen Erfolg, da der dortige Immobilienmarkt ein recht geringes Risiko im Gegensatz zu anderen Märkten besitzt und nach der Finanzkrise die Investoren einen großen Wert auf Sicherheit legen. Laut der DZ Bank Research gingen aufgrund der Finanzkrise die Büromieten in Deutschland um etwa 6% zurück.  Als Gegenbeispiel England: Dort gingen die Büromieten um rekordhohe 22% zurück.

Ernst & Young Real Estate tätigten eine Marktumfrage über Immobilieninvestments. Dabei kam heraus, dass nicht nur Anleger geschlossener Fonds, sondern auch andere Investoren Deutschland als sehr sicher für Immobilieninvestments ansahen. Auch ausländische Investoren haben nun eine größere Interesse an dem deutschen Immobilienmarkt. Dies belegen Zahlen von Jones Lang LaSalle. Demnach hatte das gesamte Transaktionsvolumen einen ausländischen Anteil von über einem Drittel. Im Vorjahr dagegen war der Anteil nur rund 10%.

 

Da die Einkaufskonkurrenz bei deutschen Core-Immobilien (= Immobilien mit langfristig gebundenen guten Mietern) stets steigt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Anbieter Geschlossener Beteiligungen ihren Fokus wieder mehr auf das Ausland richtigen werden. Wie schon 2010 werden dabei hauptsächlich etablierte Standorte in Europa bevorzugt. Dazu zählen vorallem die Niederlande und Großbritannien.

 

Deutsche Core-Immobilien weisen ein sehr geringes Risiko auf. Dies liegt hauptsächlich daran, dass langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken, im besten Fall mit staatlichen, Mietern vorhanden sind. Ausländische Immobilienfonds können meist solch ein Risikoprofil nicht aufweisen, wodurch deren Chance im Vertrieb deutlich sinkt. Die Niederlande jedoch besitzt solch ein Risikoprofil. So investiert beispielsweise der aktuelle Hollandfonds von Real I.S. in eine Amsterdamer Immobilie, welche über einen 15-jährigen Mietvertrag mit einer staatlichen Behörde besitzt. Ebenfalls attraktiv sind Immobilien von renommierten, international tätigen Konzernen. So investiert der Hollandfonds der Nordcapital etwa in eine Immobilie mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCooper als Mieter.

 

Unsere Empfehlung für nachhaltige, geschlossene Immobilienfonds: Wölbern Holland 70

 

Name Wölbern Holland 70
Projektzweck Investition in zwei moderne Bürogebäude.
Besonderheit Die Bürogebäude besitzen eine zukunftsweisende Bausweise mit maximaler ökologischer Wirkung.
Ausschüttungen ca. 6 % pro Jahr nach Steuer

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US-Fonds hingegen werden von den meisten Emittenten noch nicht in Erwägung gezogen. Die amerikanische Wirtschaft wächst mittlerweile wieder leicht, jedoch hatte dies bisher noch keine Auswirkung auf den Arbeitsmarkt. Ende 2010 waren rund 9,4% der Bevölkerung arbeitslos. Eine solch hohe Arbeitslosenrate schlägt sich unmittelbar negativ auf die Vermietungssituation von Büroimmobilien aus. Deshalb werden auch für 2011 kaum Impulse vom US-Vermietungsmarkt erwartet.

 

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