Mit ‘Dürre’ getaggte Artikel

Wüstenplanet Erde? – Dürren stoppen!

Freitag, 15. Juni 2018
Zusammenfassung: Erderwärmung und Klimakrise tragen dazu bei, dass immer mehr Gebiete weltweit verdorren und sich neue Wüsten bilden. Eine Gefahr für Mensch und Natur. Denn die zerstörten Lebensräume vertreiben immer mehr Menschen aus ihrer Heimat.

 

  

 

„Die Wüste lebt“ so lautet der Titel des Disney-Klassikers aus dem Jahr 1953. Der Dokumentarfilm fasziniert noch immer seine Zuschauer und zeigt die lebendige Vielfalt im Lebensraum Wüste.

 

Seit 1994 rufen die Vereinten Nationen zum Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürren“ auf. Begangen wird der Tag jährlich am 17. Juni. Dieser Aktionstag zeigt ein anderes Gesicht der Wüste. Denn hier sind nicht allmählich gewachsene Gebiete gemeint, sondern ehemals fruchtbare Landschaften, die durch Erderwärmung, Klimakrise, landwirtschaftlichen und industriellen Raubbau schlichtweg verwüstet wurden. Diese Gebiete werden zunehmend größer und entwickeln sich zu einem globalen Problem. – Einem Problem für Mensch und Natur.

 

Angestoßen wurde der Welttag gegen die Wüstenbildung – wie viele andere internationale Klimaaktivitäten auch – durch die Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992. Dort wurde die UN-Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation beschlossen und von insgesamt 179 Staaten unterzeichnet. Diese haben sich verpflichtet, wirksame Langzeitprogramme zu entwickeln, um Dürren zu vermeiden und die Ausbreitung neuer Wüsten zu verhindern.

 

 

 

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Wassermangel: Warum Wasser in jedes Depot sollte

Dienstag, 02. Dezember 2014

 

 

Es gibt 2 wesentliche Gründe weshalb Wasser immer rarer wird: Klimawandel und Bevölkerungswachstum. Beide Probleme werden auf Jahrzehnte hinaus ungelöst bleiben. Deshalb dürfen Wasser-Unternehmen in keinem Depot fehlen.

 

 

 

 

wassermangel

Aufgerissene Erde: Der Wassermangel ist ein zentrales Problem des 21. Jahrhunderts (Bild: johnnyb  / pixelio.de)

 

 

Der Lake Oroville im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ist nach drei Trockenjahren in Folge auf nur noch 32% seiner möglichen Kapazität abgeschmolzen (NBC News).  Seit Anfang 2014 gilt im größten Staat der USA deshalb offiziell der Wassernotstand. Neben den 38 Millionen Menschen der privaten Bevölkerung leiden besonders die Landwirte, denn nach Berechnungen der Universität von Kalifornien müssen sie mit rund 1/3 weniger Wasser zur Bewässerung ihrer Felder auskommen.

 

Der Wassermangel ist also nicht mehr nur ein Problem der Schwellenländer, sondern er ist auch schon in gut entwickelten Industrienationen angekommen. Die Ursachen Klimawandel und Bevölkerungswachstum wirkungsvoll zu bekämpfen ist auf Jahrzehnte hinweg unmöglich.

 

Und auch in Asien wird die Lage immer ernster. Wassermangel führte dazu, dass der Aralsee – früher so groß wie Bayern – auf nur noch 10% seiner Fläche zusammengeschrumpft ist. Die Megacity Sao Paulo rationiert sogar schon das Wasser. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 1,6 Milliarden Menschen (von 7 Milliarden insgesamt) von absoluter Wasserknappheit betroffen. Die WHO warnt sogar, dass 2020 rund 40 Prozent aller besiedelten Regionen unter Wassermangel leiden werden.

 

Wassermangel: neben Klimawandel und Bevölkerungswachstum auch Verschmutzung ein Problem

 

Ein weiteres Problem stellt die zunehmende Verschmutzung des Wassers dar. Die Herstellung eines einzigen Autos verbraucht zum Beispiel 400.000 Liter Wasser. In Europa wurde viel Industrie ausgelagert und die Produktion in die Schwellenländern verlagert – im Schlepptau der Wassermangel, der nur dort noch verschärft wurde. 70% des Grundwassers in China sind teilweise so verschmutzt, dass eine Reinigung zu Reinstwasser, wie es in der Chipproduktion benötigt wird, überhaupt nicht mehr möglich ist.

 

Auch marode Infrastruktur ist Auslöser von Wassermangel

Anders die Probleme in Spanien oder in London. In Süd-Spanien beispielsweise gab es neben zu wenig Niederschlag in den letzten Jahren und wegen zu vieler Gewächshäuser mit sehr hohem Verbrauch Wassermangel. In London sind die Wasserleitungssysteme noch aus dem 19. Jahrhundert, die Folge: 60 Prozent des Wassers versickern ungenutzt. Auch in New York ist die Wasser-Infrastruktur schon 100 Jahre alt, und in anderen Teilen des USA sieht es ähnlich aus. Die US-Umweltschutzbehörde schätzt alleine den Bedarf um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten auf 138 Milliarden US-Dollar bis 2016.

 

 

wassermangel wieviel die produktion von lebensmitteln kostet

Wassermangel: soviel Liter Wasser werden zur Herstellung verbraucht (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

Wassermangel: diese Unternehmen profitieren

 

Es gibt also viel nachzuholen und aufzubauen. Wer große Probleme löst, kann entsprechend auch mit großen Profiten rechnen. Unternehmen die Pumpen, Rohre oder Ventile herstellen sind automatisch Gewinner. Wer sich um die Reinigung der Abwässer kümmert – zum Beispiel Anbieter von Membrantechniken, biologischen Verfahren oder UV-Bestrahlung – kann mit guten Geschäftsaussichten rechnen. “Der Wassermarkt wird stärker wachsen als das Bruttoinlandsprodukt in den jeweiligen Ländern”, so Christian Zimmermann, Wasserexperte bei Pioneer, einem Anbieter von Wasserinvestments.

 

Gute Möglichkeiten um breit gestreut in Unternehmen zu investieren, die dem zunehmenden Wassermangel entgegen wirken, bieten unsere Musterdepots Wasser. Wer neben dem reinen Thema “Wasser” auch sicherstellen will, dass seine Investitionsziele einen guten Umgang mit Umwelt, Mitarbeitern, Wettbewerbern und Eigentümern pflegen, sollte auf unseren Zusatz “Ethik” achten – dann ist sichergestellt, dass Ethik-Kriterien angewendet werden.

 

 

 

 

 

 Wasserknappheit bekämpfen

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Kaum zu glauben: England stehen trockene Zeiten bevor

Freitag, 04. Mai 2012
Gartenschlauch

Wer in England zur Zeit seinen Garten mit einem Schlauch bewässter, muss mit einer saftigen Geldstrafe von bis zu 1.200 Euro rechnen.

2012 – ein bedeutsames Jahr für Großbritannien, schließlich werden im Sommer dort die Olympischen Spiele ausgetragen. Jedoch könnte dieses Jahr auch noch in ganz anderer Weise für dieses Land bedeutsam werden. Denn in England bricht Trockenheit aus. Es wird mit der schlimmsten Dürre des Landes seit 1976 gerechnet. Damals musste aus akuter Wassernot die Stadt London sogar mit Wassercontainern beliefert werden. Dazu wird es in 2012 zwar vermutlich nicht kommen, jedoch müssten sich die Bürger der Insel dennoch auf einiges Unangenehmes gefasst machen.

 

Während in Schottland und im englischen Nordwesten genügend Niederschläge und gefüllte Stauseen vorhanden sind, herrscht im Südosten Großbritanniens große Trockenheit. Die Flüsse Lee und Kennet, welche rund um die Metropole London entlangfließen, führen nur noch ein Viertel bis ein Drittel ihres normalen Wassers.

 

Aus diesem Grund hat die Regierung nun Vorkehrungen getroffen, die insbesondere für Hobby-Gärtnern und Langduscher ein Problem darstellen sollte. Von Anfang April an ist es nun nämlich nicht mehr erlaubt Gartenschläuche und Sprinkleranlagen zu verwenden. Anstatt zu baden sollen die Bürger ab sofort nur noch kurz duschen und beim Zähneputzen soll darauf geachtet werden, dass der Wasserhahn zugedreht ist. Pro Tag und Haushalt sollen somit vier Liter Wasser gespart werden. Wer gegen die im Volksmund genannten „hosepipe ban“ – also Schlauchverbot – verstoßen sollte, indem er beispielsweise seine Rosen bewässert, muss mit einer Strafe von bis zu 1.200 Euro rechnen.

Falls die Einschränkungen nicht ausreichen sollten, müssen Privathaushalte auch damit rechnen, dass ihnen stundenweise das Wasser abgedreht wird.

 

Londons Bürgermeister Boris Johnson fordert den Bau von Aquädukten, so wie es einst die Römer in der Antike taten. Eine Pipeline vom Nordwesten in den Südosten, damit Wasser auf der gesamten Insel gut verteilt werden kann. Laut Ministerin Spelman ist solch ein Bau jedoch kaum umsetzbar. Insbesondere wegen den enorm hohen Baukosten, die enstehen würden. Daher findet die Konservative Englands, dass es sinnvoller wäre, sich auf eine bessere Vernetzung der regional organisierten Privatunternehmen, welche bereits seit über 25 Jahren für die Wasserversorgung zuständig sind, zu konzentrieren. Am allerbesten hingegen ist jedoch die Genügsamkeit, so Ministerin Spelman, denn „Jeder weiß, wie man Wasser sparen kann“.

 

Doch nicht nur England ist von Wasserknappheit betroffen. Mit steigender Weltbevölkerung wird die Nachfrage nach Süßwasser immer größer. Investieren sie daher in nachhaltige Wertpapier, die sich für eine weltweit bessere Wasserversorgung stark machen.

 


 

Unser Tipp für Hilfe zur Lösung der WasserproblemeWasser Einmalsparen 10.000+ Ethik


Projekt Wasser Einmalsparen 10.000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 10.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 33,6%
2010: 21,7%
2011: – 12,5%
2012: 18,7%
2013: 22,6%
Besonderheiten a.) Sehr gute Chancen bei guter Stabilität
b.) Täglich kündbar
c.) Sie helfen das globale Wasserproblem zu bekämpfen
d.) Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

 

 


 

 

 

 

Mehr Informationen

 

 

 

 

 

 


 

 

Dürre in Deutschland

Montag, 06. Juni 2011

 

Klimatologen warnen bereits seit längerem, dass es im Zuge der Erderwärmung zu immer extremeren Wetter kommt und sich Klimazonen verschieben.

 

Auch das Frühjahr 2011 bestätigt diese Aussagen. Bis auf das Frühjahr 2007 war kein Lenz wärmer als der diesjährige und auch an Trockenheit ist er kaum zu überbieten. Lediglich im Jahr 1893 scheint es weniger geregnet zu haben.

 

Die Durchschnittstemperatur lag um 2,4 Grad höher als das langjährige Mittel und das obwohl noch bis in den Mai teilweise Nachtfrost auftrat. Seit 1881 werden in Deutschland flächendeckende Meßreihen aufgezeichnet.

 

Der Frühling 2011 übertraf mit 699 Stunden sein Soll von 459 Stunden um gut 50 Prozent und war damit  der sonnigste Frühling seit Beginn der Sonnenscheinmessungen im Jahr 1951. Erfreulich ist dies vor allem für die Photovoltaikbranche. Die Verschiebung der Klimazonen und somit mehr Sonnenschein in Deutschland wird sich  positiv auf Deutsche Solarbeteiligungen auswirken.

 


 

Daher unser Tipp zur Photovoltaikanlage: Sun Asset 3


Projekt Wattner Sun Asset 3
Laufzeit 8 Jahren
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012-2016: 7,00%
2017-2018: 8,00%
2019: 119,3%
Besonderheiten – Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
– Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

b.) Portfolio deutscher Solarkraftwerke

c.) Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger und  somit den Klimaschutz

 


 

Die Sommerlinde, die normalerweise mit ihrer Blüte den Beginn Hochsommer einläutet, blühte am Oberrhein, Nekar und am Main bereits Ende Mai. Diese hohen Temperaturen freuen die Biergartenbetreiber und Eisdielenbesitzer. Den Landwirten machte das trockene und sonnige Wetter nur teilweise Freude. Zwar begann die Erdbeerernte mehr als zwei Wochen früher als üblich, doch das Getreide blieb im Wuchs zurück und zeigte Ende Mai deutliche Anzeichen der Notreife. So musste bereits Anfang Mai künstlich bewässert werden, denn extreme Trockenheit herrschte besonders in der Mitte Deutschlands.

 

Mit durchschnittlich 88 Litern pro Quadratmeter – im Durchschnitt fallen sonst 186 Litern pro Quadratmeter –  fiel wenig segensreiches Nass auf die landwirtschaftlichen Felder. In keinem Jahr seit Beginn der Messungen vor 130 Jahren regnete es in Deutschland weniger.

 

Am trockensten war es im südlichen Rheinland-Pfalz, im nördlichen Baden-Württemberg, in Hessen, in Unterfranken und im südlichen Thüringen. In Wiesbaden-Auringen erfasste der DWD mit 33 Litern pro Quadratmeter lediglich 16 Prozent des Solls.

 

 

Quelle:

KLIMARETTER.INFO | reni 2011


 

Daher unser Tipp zum Klimaschutz: Das Waldsparbuch


Projekt Das Waldsparbuch
Laufzeit 25 Jahren
Mindestanlagesumme 3.250 Euro
Rücklaufwert ab Jahr 2025: 100% Jahr ab 2034: 200% 

Jahr 2036: 570%Besonderheitena.) Attraktive Ausschüttungen und garantierte Rücklaufwerte 

b.) Stabile Wertzuwächse zum hohen Anteil durch natürliches Volumenwachstum des Holzes

c.) Sie fördern mit Holz einen schönen und natürlichen Rohstoff der erheblich und langfristig Co2 bindet