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Holzinvestments – solide und klimafreundliche Geldanlage

Freitag, 30. Juni 2017
Zusammenfassung: Waldbesitz stand schon immer für Wohlstand. Darüber hinaus sind Bäume ein wichtiger CO<sub>2</sub>-Speicher und nachhaltig produziertes Holz ein umweltfreundlicher und begehrter Rohstoff. Investitionen in Holzprojekte sind damit eine interessante und lukrative Möglichkeit, Geld klimafreundlich anzulegen.

 

 

 

Den natürlichen Reichtum nachhaltig nutzen.

Bäume zählen zu den größten und ältesten Lebewesen unserer Erde. Und sie leisten einen enormen Beitrag dazu, unser Leben auf diesem Planeten zu erhalten. Sie sind die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre CO2 wieder zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur auf eine Reduktion des CO2 Ausstoßes ab.

 

Darüber hinaus sind Bäume die Lieferanten von regenerativer Energie und wertvoller Roh-, Bau- und Werkstoffe, denn nicht nur die Bäume im Wald leisten viel für den Klimaschutz, sondern auch das Holz an sich.

 

Obwohl Bäume ein relevanter Teil einer globalen Energiewende sein können, sinkt der Waldbestand weltweit um jährlich rund zehn Milliarden Bäume. Eine nachhaltige Aufforstung und Bewirtschaftung der Wälder können dieser Entwicklung entgegenwirken.

 

Lebende Bäume aber auch Holz sind wichtige Speicher des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), die für die steigende Erderwärmung verantwortlich zeichnen. Daher ist es zum einen wichtig, den Baumbestand weltweit zu erhalten und zu vergrößern. Zum anderen ist aber auch die nachhaltige Nutzung von Holz sinnvoll, denn Holz ist ein enorm vielzeitiger und natürlicher Rohstoff.

 

 

Klimafreundlich bauen und heizen mit Holz

Kein Wunder also, dass sich der Markt für das Naturwunder Holz positiv entwickelt und die Preise für Agrar-Rohstoffe weltweit langfristig steigen. Neben der Produktion von Möbel und Gebrauchsgegenständen bildet sich dabei auch eine starke Nachfrage nach Bauholz heraus.

 

Gerade innovative Holzbauprojekte – auch im urbanen Raum – gewinnen an Bedeutung und stellen eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zum konventionellen Bauen, etwa mit Beton, dar. Bauholz kann dagegen eine hervorragende Ökobilanz als Bau- und Werkstoff aufweisen und verfügt über eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und Wärmedämmung.

 

Auch als nachhaltiger Energieträger ist Holz von Bedeutung. Schließlich handelt es sich bei Energieholz um einen nachwachsenden Rohstoff und damit um einen bedeutenden erneuerbaren Energieträger.

 

Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle, verläuft die energetische Nutzung von Holz in einem klimaneutralen CO2-Kreislauf. Denn das beim Verbrennen des Holzes freigesetzte Kohlendioxid wird von den nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen. Wer also beim Heizen auf klassisches Brennholz, Hackschnitzel, Pellets oder Holzbriketts zurückgreift, handelt nachhaltig und schont wertvolle Ressourcen.

 

 

Wer in Wald investiert, ist nicht auf dem Holzweg

Der Wald steht schwarz und schweiget …

Waldbesitz zählt – historisch gesehen – zu den klassischen Anlagewerten und gilt als Garant für Wohlstand und Reichtum. Derzeit befinden sich in Deutschland noch immer rund 43 Prozent aller Waldgebiete in privater Hand. An der Spitze der größten Privatwaldbesitzer in Deutschland steht mit rund 20.000 Hektar seit Jahrhunderten unangefochten die Familie Thurn und Taxis.

 

Der größte Waldbesitzer ist jedoch der Freistaat Bayern mit 770.000 Hektar.

 

Auch ohne ein reiches Erbe ist es möglich, Waldbesitzer zu werden. Hier bieten sich nachhaltige Waldinvestments in Süd- und Mittelamerika an, denn gerade der Schutz der Regenwälder ist im Kampf gegen den Klimawandel von besonderem Interesse. Denn zum einen sind gerade sehr alte Baumbestände extrem leistungsfähige CO2-Speicher.

 

… und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.

Zum anderen erstrecken sich die tropischen Regenwälder Südamerikas über ein Gebiet mit einer riesigen Fläche von acht Millionen Quadratkilometern. Damit befindet sich hier die größte der drei Regenwaldregionen der Erde.

 

Diese zu erhalten ist nicht nur für den Klimaschutz eine bedeutende Aufgabe, sondern genauso für den Artenschutz und die weltweite Biodiversität. Jährlich verschwinden rund 150 Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich von der Erde.

 

Dabei ist die Biodiversität in den tropischen Regenwäldern besonders betroffen, denn viele Arten weisen eine nur sehr wenige Exemplare auf. Ohne den menschlichen Einfluss gehen Schätzungen zufolge nur bis zu 25 Arten pro Jahr verloren.

 

Wenn Aufforstungen von jungen Bäumen betrieben werden und man dieses Holz nutzt, schützt man indirekt die jahrhundertealten Naturwälder und Regenwälder. Denn wird ein Baum aus einer Aufforstung genutzt, braucht man schon keinen aus einem Regenwald fällen.

 

 

Einige interessante Holzinvestments im Überblick

Direktinvestments in Aufforstungsprojekte standen zeitweilig in keinem guten Ruf. Grund dafür war, dass eine unübersichtliche Zahl an Anbietern Projekte anboten, deren finanzielle wie ökologische Nachhaltigkeit nicht immer nachvollziehbar waren. Durch die verschärften gesetzlichen Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat sich die Zahl der Anbieter drastisch reduziert.

 

Einige Anbieter stellten das Anlagegeschäft komplett ein oder wurden durch Insolvenzen aus dem Markt gedrängt. Ausschließlich die beiden erfahrenen Emissionshäuser ForestFinance und Miller Forest haben bislang offizielle Verkaufsprospekte vorlegen können, die den strengen Anforderungen des Kleinanlegerschutzgesetzes Stand halten und somit von der BaFin geprüft und genehmigt wurden.

 

Miller Forest Energieholz 

Schnellwachsende Hölzer ernten – Naturwälder schützen.

Grundidee des Projektes Energieholz ist es, schnell wachsende Holzsorten anzubauen, die bereits nach sechs Jahren entnommen und zu Hackschnitzeln zum Heizen verarbeitet werden. Der Nachhaltigkeitsaspekt dabei ist der Schutz der Naturwälder. Denn die aufgeforsteten Wirtschaftsbäume werden statt der Naturbäume gefällt. Damit leistet das Projekt Energieholz einen wertvollen Beitrag gegen das Roden uralter Wälder in Paraguay. Das Emissionshaus MillerForest betreut rund 9.000 Hektar Waldflächen in Paraguay und arbeitet seit Jahren vertrauensvoll mit dem Forst-Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. vor Ort zusammen.

Anleger, die in Energieholz investieren wollen, müssen mindestens 3.870,00 Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren anlegen, eine Verlängerung der Laufzeit auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre ist möglich. Die prognostizierte Rendite (gemäß IRR) der Anlage beträgt bei einer Laufzeit von sechs Jahren 4,3 Prozent jährlich. Andere Varianten in andere Hölzer und mit Kauf der Grundstücksfläche sind ebenfalls von Miller erhältlich. Fragen Sie gerne bei uns nach (–> Kontakt).

 

 

ForestFinance KakaoWald

Braunes Gold – Die Frucht des Kakao-Baums.

Das Projekt KakaoWald investiert in die nachhaltige Aufforstung von peruanischen Kakaowäldern. Anleger pachten dafür eine Waldfläche von mindestens 1.000 Quadratmetern. Die Erträge werden durch die Ernte von Edel-Kakao erwirtschaftet. Der Anbau der Kakaobäume geschieht dabei nach den Kriterien des ökologischen Landbaus und des fairen Handels.

 

Der Nachhaltigkeitsgedanke des Projektes ist dabei, 20 Prozent der Investitionen für den Schutz von tropischen Regenwäldern in Panama einzusetzen. ForestFinance ist seit mehr als zwanzig Jahren im Markt aktiv und ist damit ein Pionier der nachhaltigen Direktinvestments.

 

Anleger, die in das Projekt KakaoWald investieren wollen, müssen mindestens 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter) einbringen. Die Mindestlaufzeit des Projektes beträgt 25 Jahre. Allerdings können Investoren bereits ab dem sechsten Jahr mit Erträgen rechnen und profitieren dann von regelmäßigen Einkünften durch den Verkauf des Kakaos. Die prognostizierte Rendite des KakaoWaldes beträgt sechs Prozent bei einer normalen Entwicklung der Anlage.

 

 

 

ForestFinance GreenAcacia

 Von der Acacia-Plantage zum biodiversen Mischwald.

Ein weiteres Holzprojekt des „Waldmachers“ FinanceForest ist GreenAcacia. Dabei wird in eine aufgeforstete Acacia-Plantagen in Kolumbien investiert. Die Plantage wird regelmäßig durchgeforstet und die entnommenen Bäume werden als Konstruktions- und Nutzholz verkauft.

 

Ziel ist es dabei, das Gebiet in einen dauerhaften Mischwald nach den Prinzipien der ökologischen und nachhaltigen Forstwirtschaft umzuwandeln und Menschen vor Ort langfristige und existenzsichernde Arbeit zu bieten.

 

Anleger die sich für GreenAcacia interessieren, können sich aber einer Mindestsumme von 2.625 Euro beteiligen. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwölf Jahre, erste Auszahlungen sind prognosegemäß nach drei Jahren möglich, anschließend immer nach den Zwischenernten des entnommenen Holzes. Die prognostizierte Rendite von GreenAcacia beträgt sechs Prozent pro Jahr und hängt von der Menge der Holzernte ab sowie von der Entwicklung der internationalen Holzpreise.

 

 

Steuerliche Besonderheiten bei privaten Veräußerungsgeschäften

Ein Holzinvestment bedeutet dabei nichts anderes als kaufen und später wieder zu verkaufen. Da es sich bei Holzprojekten um Sachwerte handelt, werden Anleger faktisch Eigentümer. Die Erträge, die sich aus diesen Geldanlagen ergeben, müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

 

Holz ist eine sichere Bank.

Wer seine Waldgebiete später – etwa nach der Mindestlaufzeit des Projektes – verkauft, muss einige weitere steuerrechtliche Punkte beachten. Für Privatanleger gilt, dass der entstandene Gewinn, der sich beim Verkauf der Ländereiern ergibt, steuerpflichtig ist.

 

Der Veräußerungsgewinn wird berechnet sich einfach nach der Formel „Verkaufspreis abzüglich Anschaffungspreis“. Ebenfalls abgezogen werden die Kosten, die durch den Verkauf entstanden sind, beispielsweise Notargebühren. Für den Veräußerungsgewinn gibt es keine Freibeträge. Bleibt der erzielte Gewinn aus dem privaten Verkauf im Jahr allerdings unterhalb der Freigrenze von 600 Euro, so bleibt dieser steuerfrei. Liegt der Betrag darüber, muss der Veräußerungsgewinn komplett versteuert werden

 

Allerdings gilt dies nur, wenn zwischen dem Kauf und der Veräußerung ein enger zeitlicher Zusammenhang besteht. Bei Grundstücken und Grundstücksrechten sieht der Gesetzgeber diesen engen Zusammenhang und für einen Verkauf, innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb liegt im Zeitraum bis zu zehn Jahren. Das bedeutet, dass beim Verkauf eines Holzprojektes innerhalb von zehn Jahren nach Erwerb, die „Einkommensteuer auf Spekulationsgewinne“ fällig wird.

 

Die Zehn-Jahres-Frist betrifft in den vorgestellten Projekten nur Investoren, die sich für einen Anlagehorizont von sechs Jahren beim Holzprojekt Energieholz von Miller Forest entschieden haben. Je nach dem, wie sich die Investition entwickelt hat, kann es steuerlich interessant sein, die Laufzeit zu verlängern. Ebenfalls von dieser steuergesetzlichen Regelung sind Anleger betroffen, die sich vor Ablauf der Mindestanlagedauer für einen Verkauf entscheiden. Das Unterschreiten der Mindestlaufzeit ist allerdings auch so nicht zu empfehlen, da mit weiteren Kosten zu rechnen ist.

 

Achtung: Unsere steuerlichen Hinweise sind unverbindlich und können zu einem späteren Zeitpunkt durch eine geänderte Steuergesetzgebung falsch werden. Steuern sind ein individuelles Themengebiet. Fragen Sie unbedingt Ihren Steuerberater zu diesem Thema.

 

Wer ein Holzprojekt erbt, also unentgeltlich erwirbt, muss keine zehn Jahre warten, bis der Sachwert steuerfrei veräußert werden kann. Für diese Fälle ist der Zeitpunkt des Erwerbs durch den für den Erblasser maßgeblich.

 

Wer bei privaten Veräußerungsgeschäften Verluste einfährt, kann diese mit erzielten Gewinnen aus dem gleichen Jahr, in gleicher Höhe, meist auch nur innerhalb der gleichen Art der Einkünfte ausgleichen. Abzüge sind nicht möglich.

 

 

Gut Holz!

Wer in Holz investiert, leistet einen ökologisch sinnvollen Beitrag und trägt zu einer Verbesserung des Klimas weltweit bei. Um sicher zu gehen, dass das Holzinvestment auch wirklich nachhaltig wirkt, sollten Anleger auf Projekte erfahrener Anbieter zurückgreifen und auf das FSC-Siegel  achten. Das FSC-Zertifikat steht für umweltgerechte, soziale und wirtschaftlich tragfähige Waldprojekte.

 

Da bei Direktinvestments oft unzählige Fragen auftauchen, ist es außerdem gut, wenn ein erfahrener Finanzexperte beratend zur Seite steht. Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, verfügt über eine langjährige Erfahrung mit Holzprojekten und kennt die Anbieter genau. Mit ausgewählten Holz-Projekten haben Anleger die unvergleichliche Möglichkeit, direkt und detailliert nachzuverfolgen, wie ihr Geld angelegt wird und wie es vor Ort positive ökologische und soziale Entwicklung bewirkt. Neben dieser hohen Transparenz und Wirksamkeit, lassen sich mit diesen Projekten darüber hinaus auch überdurchschnittliche Rendite erzielen. Damit stellen nachhaltige Holz-Projekte eine gute Geldanlage für viele Investoren da. Jeder Anleger ist anders. Daher bietet Grünes Geld nicht nur wirkungsvolle Holz-Projekte, sondern auch weitere interessante Spar- und Anlagemöglichkeiten rund um den schönsten und nützlichsten Werkstoff der Welt.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

MillerForest: Bericht Waldrat e.V. Mitgliederversammlung

Montag, 20. Juni 2016

 

Der Aufforstungs-Anbieter MillerForest aus dem oberschwäbischen Schlier ist der einzige Anbieter, der einen externen Anlegerverein zur Kontrolle des Wald-Investments bietet. Eine wesentliche Kontroll-Funktion und wichtiges Sicherheitsmerkmal für die Anleger. Am Samstag den 18. Juni 2016 traf sich der Waldrat e.V. zur Mitgliederversammlung. Grünes Geld war vor Ort und informierte sich über den aktuellen Stand der Aufforstungen in Paraguay.

 

Verein: konstante, positive Entwicklung

Zunächst wurden die üblichen Punkte einer Mitgliederversammlung eines Vereins besprochen. Das sind zum Beispiel der Bericht des Vorstands, der Bericht des Kassiers, des Kassenprüfers oder die Entlastung des Vorstands. Insgesamt ist der Waldrat e.V. eine Erfolgsgeschichte, denn die Mitgliederzahlen steigen konstant, die Kassenlage ist stabil und der Vereinszweck, die Kontrolle der Aufforstungen, kann in ausreichendem Maße wahrgenommen werden.

 

Im Wesentlichen geschieht das durch 2 Inspektionsreisen pro Jahr, zu denen je ein Inspektor des Waldrat e.V. nach Paraguay reist und im Zufallsprinzip Wald-Parzellen von Vereinsmitgliedern auswählt und inspiziert. In unregelmäßigen Abständen wird auch ein professioneller Forst-Experte entsendet, um noch einige Punkte professioneller zu begutachten. Generell lassen sich die Inspektionsarbeiten aber durchaus auch von engagierten Laien durchführen, geht es doch meist um gut durchführbare Punkte wie vermessen von Baumumfängen oder Baumhöhen.

 

 

Bericht der Inspekteure

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Bericht von einer Inspektionsreise: 58 Seiten detaillierte Information für Anleger bei MillerForest

Die beiden letzten Inspektionsreisen wurden Inspekteuren präsentiert, die die Reise nach Paraguay durchführten. Die Reisen sind dabei kein ausgesprochenes Vergnügen, denn zu dem Transkontinental-Flug, dem meist vielstündigen Zwischenstopp in Sao Paulo oder Rio kommen Mücken und teilweise tropische Temperaturen. Trotzdem lohnt der Aufwand, denn die persönlichen Eindrücke sind wertvoll und können auch MillerForest, beziehungsweise dem ortansässigen Partnerunternehmen FelberForestal, wichtige Hinweise geben.

 

So konnte auf Hinweise eines Anlegers über Windbruch auf seinem Grundstück der entscheidende Impuls gegeben werden, dass die Aufforstungen mittlerweile nicht mehr nur vom Boden, sondern auch per Flug-Drohne überwacht werden. Damit können etwaige Schäden noch schneller entdeckt werden.

 

Die Inspekteure zeichneten ein sehr gutes Bild der Waldbestände. Natürlich gebe es bei solch großen Flächen – von insgesamt ca. 60.000 Hektar Aufforstungen in Paraguay sind ca. 10.000 Hektar von FelberForestal – immer auch etwas zu finden. Das könne Windbruch sein (weniger schlimm, die Spitzen werden umwachsen, der Baum kann weiter leben) oder Windfall (Baum fällt komplett um und muss ersetzt werden), genauso wie Pilzbefall oder Gallmücken.

 

Bericht von MillerForest

Der Waldrat e.V. hat auch MillerForest die Möglichkeit zur Berichterstattung eingeräumt. Es berichteten Firmengründer und Gesellschaft Josef Miller als auch der Vertriebsleiter Peer Gutwein. Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr bezüglich der verkauften Waldflächen, während man wegen der Themen mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) für 2016 kaum an diese Zahlen heran kommen könne.

 

Alle Waldprojekt-Anbieter wurden von nach Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes als Vermögensanlagen eingestuft. In der Folge müssen Bafin-genehmigte Verkaufsprospekte erstellt werden, was einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand darstellt. In der Zwischenzeit dürfen die Projekte nicht beworben werden. Nachdem vor ca. 1 Woche ein erstes Forstprojekt bei der Bafin Erfolg mit der Genehmigung hatte, sollte auch das MillerForest-Prospekt – so die Hoffnung von Hr. Miller – in 4 bis 6 Wochen genehmigt sein.

 

Derzeit experimentiert MillerForest auch mit weiteren Verwendungsmöglichkeiten für das Holz. So werden Versuche mit in Paraguay gewonnener Holzkohle durchgeführt und erste Tests mit Sperrholz-Gewinnung durchgeführt.

 

Bericht von FelberForestal

Aus Paraguay angereist war Gründer und Geschäftsführer Carsten Felber von FelberForestal in Paraguay. Mit 190 Mitarbeitern verantwortet er die waldbaulichen Arbeiten vor Ort. In seinem Bericht wurden neben dem guten Wuchs und dem allgemein gut funktionierenden Projekt aber auch die aktuellen Herausforderungen in Paraguay dargestellt. Die bekannten und beherrschbaren Punkte sind die mittlerweile auf 2 Jahre angewachsenen Bearbeitungszeiten bei den paraguayischen Behörden für den Kauf eines Grundstücks, der Pilzbefall bei einigen Bäumen und die lange Dauer zwischen Fällung eines Baumes, Abtransport des Holzes, Erzeugung der Hackschnitzel, Verkauf der Hackschnitzel und dem letztendlichen Zahlungseingang auf den Konten der Anleger (ca. 12 Monate).

 

Wesentlicher Punkt sind die stark gesunkenen Agrarpreise in Paraguay in Folge der Wirtschaftskrise Südamerikas. Mit einer Auswahl von Agrarprodukten wie Zuckerrohr, Fleisch oder auch Holz und deren Preiseentwicklung zwischen 2014 und 2016 konnte er einen allgemeinen Rückgang der Agrarpreise von rund 30% aufzeigen. Entsprechend sind auch die Preise für Holzhackschnitzel derzeit zu gering für einen interessanten Verkauf, zumal die Preis für Fällung, Abtransport oder Verkauf eher steigen. Zusätzlich entsteht aktuell ein Überangebot, das lokale Bauern aufgrund des Preisverfalls für ihre Produkte nun auch eigene Wälder roden und das Holz auf den Markt schwemmt. Dieser Effekt könne jedoch nur begrenzte Zeit anhalten.

 

Deshalb wird die Ernte der Bäume weiterhin hinausgezögert – man nutze den natürlichen Vorteil des Holzes, bei dem mit Warten die Ware nicht schlechter wird, sondern sogar noch an Volumen zulegt. Beim Energieholz ist statt eines 5-Jahres auch ein 6-Jahres, 7-Jahres oder gar 8-Jahres-Zyklus gut möglich. Was darüber hinaus geht ist weniger sinnvoll, da sich die Bäume dann gegenseitig den Raum nehmen würden. Der Zuwachs würde zu schwach werden.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 4: Abschluss der Reise und Fazit

Freitag, 15. März 2013

Am letzten Tag der Inspektionsreise ging es um die Abrundung der Eindrücke durch einen Besuch eines holzverarbeitenden Betriebes sowie um den Besuch des ehemals größten Wasserkraftwerks der Welt, Itaipu, das für rund 80% der Stromversorgung Paraguays und rund 25% der Stromversorgung Brasiliens sorgt.

 

 

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Was passiert danach mit dem Holz: Zum Beispiel die Imprägnierung und die Verwendung als Mast. Hier eine einheimische Fabrik zur Imprägnierung von Eukalyptus (Foto: Grünes Geld, 15.3.2013)

 

 

Dass MillerForest und das vor Ort tätige Unternehmen Felber die Aufforstung nach neuesten Erkenntnissen und mit deutscher Gründlichkeit betreiben ist nach den vergangenen 4 Tagen klar. Aber was passiert mit den Holz nachdem es geerntet wurde? Dazu muss die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Energieholz und Wertholz gemacht werden.

 

Das Energieholz wird auf hohen Volumenzuwachs in kurzer Zeit optimiert und dann zu Hackschnitzeln verarbeitet. Die Hackschnitzel werden als Energieträger in Paraguay dringend benötigt, denn Paraguay muss alle Energieträger wie Gas oder Öl teuer importieren. Selbst auf unsere nur kurzen Stippvisite bekam der Forstingenieur Jonas Hönnebeck Anruf von Abnehmern, die nach Lieferungen fragten. MillerForest sieht hier einen langfristigen Bedarf an Holz als Energieträger und steht damit nicht alleine da. Auch andere Aufforstungen haben das Ziel, Hackschnitzel für den steigenden Energiebedarf Paraguays zu produzieren.

 

Das Wertholz hat einen anderen Absatzmarkt. Hier geht es um Eukalyptus und Kiefer zur späteren Verwendung als Nutzholz. Das wird wahrscheinlich Furnier sein, Bauholz oder Möbelholz. Vor Ort haben wir uns eine weitere Möglichkeit angesehen, nämlich die Verwendung von Eukalyptus als Holz für Strommasten. Da in Paraguay das Stromnetz fast ausnahmslos oberirdisch verläuft, werden dazu große Mengen imprägnierten Holzes für langfristige Haltbarkeit benötigt. Bei der besichtigten Fabrik wurde ausschließlich Eukalyptus-Holz hierfür verwendet.

 

 

 

Danach nutzten wir die Chance zum Besuch des zweitgrößten Kraftwerks für Erneuerbare Energien weltweit. Das 1966 zwischen Brasilien und Paraguay beschlossene und 1983 fertig gestellte Projekt Itaipu erzeugt 24-Stunden saubere Energie und wartet mit vielen Superlativen auf. Alleine durch eines der 18 im einsatzbefindlichen, weißen Rohre (siehe Bild oben) fließt mehr Wasser, als durch die gesamten, nahegelegenen Wasserfälle von Iguacu (mit 2,7 Kilometern Ausdehnung 3x so groß wie die Niagarafälle).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fazit der Reise

 

Die letzten Tage haben mir einen persönlichen und direkten Eindruck vom Projekt MillerForest, aber auch von der Region in Paraguay gegeben. Alle Fragen wurden mir mit großer Offenheit beantwortet und ich konnte alles ansehen, was ich wollte. Mir lagen auch die Berichte des unabhängigen Waldrat e.V. vor, in dem geschätzte 85% des Anlegerkapitals in einem unabhängigen Verein vertreten sind.

 

Und natürlich entdeckt man bei 5000 Hektar Aufforstung auch Schwächen. Gleich am ersten Tag sah ich abgestorbene Bäume.  Anpflanzungen einheimischer Arten wuchsen nicht so an, wie man es sich bei Miller zunächst vorstellte. Nicht jeder Stamm ist exakt so dick wie der seines Nachbarbaumes. Und weil man zu Beginn Probleme mit den fertigen Setzlinge hatte, setzt man mittlerweile auf eine eigene Baumschule.

 

Aber in Summe ist das Fazit klar: hier wurde mit viel Engagement von Paraguay-Kennern und Forst-Experten ein nachhaltiges Aufforstungsprojekt mit deutscher Effizienz und Gründlichkeit geschaffen. Die Bäume wachsen prächtig, die Pflege wird zuverlässig erledigt und der vor Ort lebende, von der TU München ausgebildete Forstingenieur ist ständig an Verbesserungen interessiert. Und auch das Land stellt eine stabile Basis dar. Die Wirtschaft und der Wert der Währung wachsen kontinuierlich. Schließlich sind auch die Projekt-Initatoren mit erheblichen Investments selbst dabei – das zeigt deren Zuversicht.

 

Ich bin mir sicher, dass alles getan wird, dass die versprochenen Ernte-Erträge erreicht werden. In vielen Fällen, wie zum Beispiel dem Energieholz, ist das Wachstum schon deutlich weiter als geplant. In den anderen liegt man gut im Plan. Die größten Risiken erkenne ich in heute noch nicht vorhersehbaren politischen Einflüssen oder in Währungsschwankungen, auch wenn diese bisher zu Gunsten der Investoren ausfielen.

 

Link zum Beitrag Tag 1 – hier

Link zum Beitrag Tag 2 – hier

Link zum Beitrag Tag 3 – hier

 

Angebot von MillerForest bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Eine Woche vor Reiseantritt – was bietet MillerForest eigentlich an?

Dienstag, 05. März 2013

 

Am 12. März 2013 werde ich bereits in Paraguay sein: vor Ort ansehen, was Prospekte, Internet und direkte Gespräche mit den Verantwortlichen in Deutschland nie werden ersetzen können, den persönlichen Eindruck. Ich werde mir die angepflanzten Bäume und Wälder ansehen, die Arbeitsbedingungen prüfen und das Wachstum nachvollziehen. MillerForest ist sicherlich einer der besten Anbieter für Waldinvestments, seine Angebote wie Energieholz oder Kombiwald sind anlegerfreundlich und sicher gestaltet. Heute, eine Woche vor Abflug nach Sao Paulo und Ascunion, stelle ich Ihnen MillerForest und die Angebote von Miller einmal genauer vor.

 

MillerForest wurde von Josef Miller gegründet, der zuvor schon MillerReisen zu einem dem größten Anbieter für individuelle Südamerikareisen gemacht hat.

 

Josef Miller ist gelernter Land- und Forstwirt und hat dieses Wissen mit seinem Know-How über Südamerika kombiniert, um nachhaltige und wirtschaftlich gesunde Forstprojekte in Paraguay zu ermöglichen.

 

Vom Firmensitz in oberschwäbischen Schlier aus werden die Strategie festgelegt und die deutschen Kunden betreut. Alle Verträge mit den Kunden werden nach deutschem Recht abgeschlossen (Registergericht Ulm). Die Aufforstung, die Pflege der Bäume und letztlich die Verwertung werden in Paraguay von einem weitaus größeren Team mit mehr als 100 Mitarbeitern umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Angebot 1: Energieholz

Es Anpflanzungen von den Hybridsorten Camaldulensis-Grandis und Urophylla Camaldulensis vorgenommen, die der Erzeugung von Biomasse in Form von Holzhackschnitzeln dienen. Der ökologische Nutzen: Da in Paraguay jedes Jahr mehr von den wertvollen Naturwälder abgeholzt werden, bietet jeder genutzte Raummeter Energieholz direkten Schutz für Naturholz. Die beiden angebotenen Beteiligungsmodelle sind über einen Zeitraum von 5 Jahren (rund 7% Rendite p.a.) oder 10 Jahren (rund 9% Rendite p.a.) zeichenbar.

 

Angebot 2: Wertholz (Mischwald)

 

Statt Monokulturen zu erzeugen, werden beim Mischwald sowohl schnell wachsende Nutzhölzer für die Industrie als auch Urwaldhölzer angebaut. 70% sind Eukalyptusarten und 30% sind Nadelhölzer. Erträge erhalten die Anleger durch Ausforstungen in den Jahren 7, 10 und 15, die Endernte findet nach 20 Jahren statt. Die Rendite hängt von den Verkaufserlösen des Holzes ab, Miller prognostiziert knapp 10%.

 

Angebot 3: Kombiwald (Wert- und Energieholz)

 

Der Kombiwald verbindet das Beste aus den beiden Konzepten Energieholz und Wertholz. Typische Mischungen sind 1,5 Hektar Energieholz auf 1 Hektar Wertholz. Rückflüsse erhält der Anleger so nach 5 Jahren, 7 Jahren, 10 Jahren und 15 Jahren. Die Rückflüsse aus der Endernte erhält der Anleger dann nach 20 Jahren. Die Rendite bewegt sich zwischen 9% und 10%.

 

Darüber hinaus bietet MillerForest die Aktion “Grünes Klima”. Dabei berechnet man die Treibhausgas Emissionen von Organisationen, z.B. von Unternehmen, und kompensiert dieses Treibhausgas durch eine entsprechende Anzahl an Bäumen. So kann z.B. ein Unternehmen mit 35 Mitarbeitern, 4 Firmenwagen, 400 m2 Büroflächen und 35 PC’s schon ab 5.280 € Investition sauber gestellt werden. Der Rückfluss daraus ergibt einen Ertrag von 33.553 €.

 

 

Ab dem ersten Reisetag, dem 12. März, versuche ich täglich über meine Reise zu berichten. Sofern eine Internetverbindung besteht, können Sie also live dabei sein. Wer Fragen hat, einfach einen Kommentar hinterlassen!

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.