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Grünes Geld zu Gast im BIO-Energiedorf Oberrosphe

Samstag, 24. Dezember 2011

Mit Holz Wärme gewinnen und bis zu 50% CO2 einsparen - Das ist möglich im Biomasse Heizwerk in Oberrosphe

Tobias Engel, Mitarbeiter der Grünes Geld GmbH, war am 16. Dezember 2011 zu Gast im BIO-Energiedorf Oberrosphe (Mittelhessen) um sich direkt vor Ort einen Eindruck über die Anwendung von Erneuerbaren Energien in der Praxis zu verschaffen. Die Gemeinde zählt ca. 800 Einwohner und fast die Hälfte hat keine eigene Heizungsanlage im Keller stehen – dennoch wird es bei Ihnen auch im Winter mollig warm.

 

Verantwortlich dafür ist das, etwas außerhalb stehende, Biomasseheizwerk, welches die Gemeinde mit grüner Energie versorgt. Über ein sieben Kilometer langes Nahwärmenetz werden die Haushalte mit Wärme versorgt. Durchschnittlich etwa 50% der gesamten CO2- Emissionen der im Ort angeschlossenen Haushalte werden durch das Heizwerk eingespart und damit ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Erreicht wird dies durch die Nutzung von Holzhackschnitzeln, die überwiegend aus der nahen Umgebung kommen. Auch überegional erhalte man zahlreiche Anfragen Holzhackschnitzel abzunehmen; vor dem Hintergrund der Energiebilanz greift man aber möglichst auf umliegende Zulieferer zurück, so Hans Bertram, Mitglied des Vorstands der Betreibergenossenschaft.

 

Initiiert durch den Pfarrer der Gemeinde, stand am Anfang eine Bürgerinitiative, die sich 2006 zusammengefunden hat um die zukünftige Energieversorgung der Gemeinde zu überdenken. In 2008 ging die Anlage erstmalig in Betrieb. Der Betrieb wird von einer Genossenschaft gesichert, welche durch die Bürger selbst ins Leben gerufen wurde. In einem kurzen Video von „mittelhessen.de“ erläutert deren Vorsitzender Hans-Jochen Henkel die Hintergründe. Das Besondere am Energiedorf ist die Tatsache, dass die Bürger dieses Vorhaben weitgehend in Eigenleistung erbracht haben – Beispielhaft für eine starke Gemeinschaft.

Auch vor der Stromversorgung haben die Oberrospher nicht zurückgeschreckt. Die Dachfläche des Heizwerkes wurde genutzt um auf einer Fläche von 1300 m² eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 77 kWp in Eigenleistung zu montieren. Seit dem 5. Dezember 2008 ist diese am Netz ist und speist Strom ein. Seit Kurzem sorgt außerdem eine nahgelegene Biogasanlage für zusätzliche Wärme und Strom.

 

Nicht nur das Klima wird in Oberrosphe geschont, sondern auch der Geldbeutel der angeschlossenen Mitglieder der Genossenschaft. Durchschnittlich spart jeder Haushalt alleine bei den Heizkosten ca. 450 – 500 EUR im Jahr.

 

Erneuerbare Energien und unabhängige Energieversorgungen werden in Zukunft immer wichtiger. Die Gemeinde in Oberrosphe zeigt deutlich, dass auch außergewöhnliche Ideen in die Tat umgesetzt werden können und sich nicht nur für die Umwelt lohnen.

 

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