Mit ‘Erneuerbare Energien’ getaggte Artikel

Main-Echo Wirtschaftstipp 14/2019: Einspeisevergütungen sind keine Subvention

Samstag, 06. April 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Noch immer betreibt die EU-Kommission eine atom- und kohlefreundliche Politik und beeinflusst die Energiepolitik der Mitgliedstaaten. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 wurden auf Druck der EU-Kommission der Wechsel zu Ausschreibungen als wettbewerblich notwendiges Instrument eingefordert.

Dieser Argumentation hat der Europäische Gerichtshof in dieser Woche jedoch eine Absage erteilt: Die Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien sind nach europäischem Recht keine Beihilfen (Subventionen).

Ein kleiner Sieg, aber der entstandene Schaden ist bereits groß: der Zubau an Erneuerbaren Energien hat sich genauso verringert, wie die Vielfalt der Akteure. Schließlich konnten sich Privatpersonen und mittlere Unternehmen kaum mehr an den Ausschreibungen beteiligen.

Jetzt ist der Bundestag gefordert, die eingeführten Verschlechterungen zurückzunehmen und auch die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch abzuschaffen. Für die Politik besteht die also die historische Chance, ihr großes Versagen im Klimaschutz auszugleichen. Das Ziel – ein Ausbau der Erneuerbaren Energien – lässt sich noch erreichen!

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 6. April 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

2019 richtig investieren: 7 x Wissen zu nachhaltigen Geldanlagen

Montag, 23. Juli 2018
Zusammenfassung: Immer mehr Anleger interessieren sich für nachhaltige Investments. Aber wie findet man die passenden Finanzprodukte in diesem wachsenden Markt und welche Anlagen spiegeln die eigenen Werte wider? 7 x Wissenswertes zum Thema.

 

 

Geld nachhaltig anlegen und wachsen lassen. (Bildquelle: Pixabay)

 

Geld sinnvoll anlegen, für das Alter vorsorgen, Vermögen aufbauen – Themen, mit denen sich viele Menschen beschäftigen und dennoch immer wieder vor der schwierigen Frage stehen, welche Anlagestrategie für sie die richtige ist. Denn Geld anzulegen ist in anhaltenden Zeiten des Null- und Niedrigzinses weiterhin nicht leicht.

 

Kein Wunder also, dass viele Anleger resignieren. Experten gehen davon aus, dass aktuell noch immer gut 40 Prozent des Vermögens in Deutschland auf Girokonten, Sparbüchern und Tagesgeldkonten lagert und damit kaum Erträge bringt.

 

Schade eigentlich, denn eine durchdachte Geldanlage bringt viele persönliche und gesellschaftliche Vorteile. Schließlich werden durch die Investition in zukunftsfähige Projekte, Unternehmen und Staaten Entwicklungen angestoßen, die sich zum einen für den Anleger in Form von guten Erträgen auszahlen. Zum anderen profitieren auch Menschen von diesen Investitionen und tragen beispielsweise dazu bei, soziale Projekte auf ein solides wirtschaftliches Fundament zu stellen oder Innovationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu realisieren.

 

 

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Die Energiewende senkt die Strompreise – leider nicht für jeden

Montag, 23. Juli 2018
Zusammenfassung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien gelingt in Deutschland nur im Bereich Stromversorgung. Dort ist ein Anteil von 36,2 Prozent in 2017 erreicht worden. Doch während die Erneuerbaren Energien den Srompreis grundsätzlich mittlerweile vergünstigen, sorgt eine wenig austarierte EEG-Umlage sowie steigende Preise für Öl und Gas für einen eher steigenden Endkunden-Preis. Der Ausweg kann ein Investmentdepot im Bereich Erneuerbare Energien sein.

 

 

 

 

Nach dem Tiefpunkt der Strompreise an der Strombörse in Leipzig im Februar 2016 haben sich die Preise ungefähr verdoppelt. Und das, obwohl immer mehr günstiger Strom durch die Erneuerbaren Energien eingespiest wird. Hintergrund sind viel mehr die allgemein steigenden Energiekosten weltweit, die auch die Stromkosten in Deutschland nach oben treiben.

 

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17 Nachhaltigkeitsziele – Schritt für Schritt zum Ziel

Freitag, 20. Juli 2018
Zusammenfassung: 2015 haben die Vereinten Nationen einen ambitionierten Katalog für eine nachhaltigere Entwicklung weltweit verabschiedet. Die 17 formulierten Nachhaltigkeitziele sollen die dringlichsten globalen Baustellen angehen und bis zum Jahr 2030 sichtbare Ergebnisse liefern.

 

Ziele zur nachhaltigen Entwicklung der – UN-Masterplan für die Zukunft

 

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde – weltweit! Daher haben die Vereinten Nationen 17 Ziele formuliert, um die Grundlagen einer besseren sozialen und ökologischen Gesellschaft zu schaffen und zugleich Entwicklung, Bildung und Fortschritt zu stärken.

 

Ehrgeizige Ziele, die die Staatengemeinschaft bis zum Jahr 2030 umsetzen will. Mit dieser Agenda begegnen die Vereinten Nationen den großen Herausforderungen unserer Zeit, der Bekämpfung von Hunger, Mangelernährung und Armut, dem Ausbau des Zugangs zu klimafreundlichem Strom, sauberem Wasser sowie dem forcierten Kampf gegen die Auswirkungen der fortschreitenden Erderwärmung.

 

Verabschiedet wurden die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (Sustainabilty Development Goals, kurz SDGs) im Jahr 2015 von der UN-Vollversammlung. Innerhalb von 15 Jahren – so der Plan – sollen die in 17 Punkten und insgesamt 169 Unterpunkte formulierten Ziele erreicht werden. Hauptanliegen ist es, die Zukunft des Lebens auf diesem Planeten auch für die kommenden Generationen sicherzustellen. Daher stehen die absoluten Basics auf den ersten Plätzen der 17 Ziele: Bekämpfung von Hunger und Armut – kurzum der Weg in die Zukunft ist kein Weg, den die Industrienationen alleine beschreiten können – keine Land darf zurückgelassen werden, alle haben ihren Beitrag zu leisten.

 

Dabei bilden die Nachhaltigkeitsziele die Nachfolge der vorangegangenen Millenniumsziele. Diese fokussierten jedoch in erster Linie die – zweifelsohne große – Verantwortung der Industrienationen. Diesmal werden auch die Entwicklungs- und Schwellenländer mit in die Pflicht genommen. Eine wichtige Erkenntnis, die aus den teilweise völlig verfehlten Entwicklungen der Millenniumsziele resultiert. Schließlich ist es nicht erstrebenswert, dass ärmere Länder auf dem Weg zu mehr Wohlstand und Nachhaltigkeit den Umweg der Industrienationen über Umweltzerstörung und Massenkonsum nehmen.

 

 

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10.000 Euro anlegen – Die 5 besten Tipps

Dienstag, 06. Februar 2018
Zusammenfassung: Plötzlich um 10.000 Euro reicher – eine angenehme Situation. Wer jetzt eine clevere Geldanlage wählt, kann diese Summe weiter mehren. Neben guten Erträgen, bringen nachhaltige Geldanlagen darüber hinaus positive gesellschaftliche Entwicklungen voran. Fünf Tipps zum Thema.

 

Geld allein macht zwar nicht glücklich – aber es eröffnet Möglichkeiten!

 

 

 

„Was würden Sie tun, wenn Sie plötzlich 10.000 Euro zur Verfügung hätten?“ – Ein schönes Gedankenspiel, bei dem die Antworten ganz unterschiedlich ausfallen können. Wer Schulden zu begleichen hat, tut gut daran, seine Finanzen wieder in Ordnung zu bringen. Abenteuerlustige werden eine größere Reise ins Auge fassen und manchmal sollte auch im Haus die eine oder andere Anschaffung oder Reparatur getätigt werden.

 

Wer aktuell keine vorrangigen Pläne hat, sieht 10.000 Euro meist sehr realistisch: Als Geld, das clever angelegt sich weiter vermehrt und damit zukünftig weitere Handlungsspielräume und Freiheiten eröffnet.

 

 

Wenn aus „Was wäre wenn?“ Wirklichkeit wird

Manchmal meint es das Leben gut mit uns. Mit einer kleinen Erbschaft, Bonus-Zahlungen, großzügigen Geldgeschenken oder einem guten Verkauf stehen relativ unerwartet 10.000 Euro zur freien Verfügung.

 

Dieser unverhoffte warme Regen kommt zwar nicht alle Tage vor, doch sehr viel häufiger als auf den ersten Blick gemeinhin angenommen. Für den Empfänger erst einmal eine schöne Überraschung.

 

Auf der anderen Seite stehen wir durch den plötzlichen Geldsegen auch unerwartet vor Entscheidungen, die vorher nicht getroffen werden mussten. Die Devise lautet jetzt also, einen kühlen Kopf zu behalten und die notwendigen Entscheidungen nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn Prokrastination – oder zu deutsch „Aufschieberitis“ – strapaziert die Nerven und geht bei bei Geldanlagen auf Kosten der Erträge.

 

 

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Alles öko? – Die 5 besten Energiesparer & Klimaschützer im Haus

Freitag, 19. Januar 2018
Zusammenfassung: Energiesparen und das Klima zu schützen geht Hand in Hand. Gerade der Verbrauch von Heizenergie und Strom im privaten Haushalt macht einen erheblichen Anteil am allgemeinen Energieverbrauch aus. Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie zur Nutzung sauberer Energiegewinnung schützen nachhaltig das Klima und schonen langfristig den Geldbeutel.

 

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

Energiesparen rund ums Haus!

 

 

Wer Energie spart, spart bares Geld und leistet einen positiven Beitrag für Umwelt und Klima. Gerade im Haushalt ergeben sich unzählige Möglichkeiten, Energiekosten zu drosseln. Doch auch die eigenen vier Wände selbst bergen eine ganze Menge an Einsparpotenzialen. Gerade Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen, können viel Geld sparen, wenn sie beim Bau oder der Sanierung auf energiesparende Maßnahmen setzen.

 

Mieter dagegen haben allerdings oft nur einen geringen Einfluss auf die Energieeffizienz ihrer Wohnung. Dennoch lässt sich auch ohne eigene Immobilie einiges tun.

 

 

 

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Vier Pioniere für den Klimaschutz

Dienstag, 05. Dezember 2017
Zusammenfassung: Vorbilder motivieren. Gerade das Engagement von Prominenten kann viele Menschen dazu bewegen, selbst aktiv zu werden – oder sich mit dem Thema aktiv auseinander zu setzen. Vier Beispiele für ein Engagement im Umwelt- und Klimaschutz.

 

Positive Entwicklungen anstoßen!

 

Das Rahmenprogramm der diesjährigen Weltklimakonferenz in Bonn hat es gezeigt: Auch Vorkämpfer in Sachen Klimaschutz können wie Popstars gefeiert werden. Bestes Beispiel war der Auftritt des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore. Ebenfalls für Beifall sorgte die Rede des ehemaligen Gouverneurs von Kalifornien Arnold Schwarzenegger – und es waren sicher nicht die Fans seiner früheren Terminator-Filme, die klatschten, als Schwarzenegger Kaliforniens Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien vorstellte. Für sein Enagement wurde Schwarzenegger nur wenig später mit dem Medienpreis „Umwelt-Bambi“ ausgezeichnet.

 

Die persönlichen Auftritte belegen, wie wichtig es ist, ein an sich abstraktes Thema – wie den globalen Klimaschutz – durch Beispiele und Projekte, aber auch durch Persönlichkeiten, Vorbilder und Pioniere greifbar und verstehbar zu machen.

 

 

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Klimakonferenz 2017 – Was bleibt von der COP 23?

Dienstag, 21. November 2017
Zusammenfassung: Auf der Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn herrschte ein positives Klima. Jetzt stellt sich die Frage, wie die Verhandlungen sich auf das globale Klima auswirken werden und welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, um die Erderwärmung zu stoppen.

 

Die Fidschi-Inseln bekommen die Klimaerwärmung bereits zu spüren.

Am vergangenen Freitag ist die Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn zu Ende gegangen. Die Konferenz stand in diesem Jahr unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln. Um den kleinen Staat im Südpazifik organisatorisch und logistisch zu entlasten, wurde zwischen dem 6. und 17. November in Bonn verhandelt. In der Bundesstadt am Rhein hat das Klimasekretariat der Vereinten Nationen seit dem Umweltgipfel in Rio 1992 seinen Sitz.

 

Bonn zeigte sich in den Verhandlungstagen als engagierter Gastgeber, der auf die große Zahl der Besucher aus aller Welt gut vorbereitet war. Bereits die eindrucksvolle Eröffnungsveranstaltung der COP 23 gab die Richtung der Konferenz vor. Auf der einen Seite arbeitsintensive Verhandlungen mit den offiziellen Vertretern der Staatengemeinschaft. Auf der anderen Seite ein breites Forum für Experten, Nichtregierungsorganisationen und zahlreiche Vertreter der Zivilgesellschaft.

 

 

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Vorzeitige Auszahlung bei Ökorenta Erneuerbare Energien VIII

Donnerstag, 02. November 2017

Gute Nachrichten für Anleger des Ökorenta Erneuerbare Energien VIII: die Vorabverzinsung von 3 Prozent der Anlagesumme wird nicht erst wie geplant im nächsten Jahr ausgezahlt, sondern vorzeitig bereits im November 2017.

 

Diese erfreuliche Nachricht ist auf gute und schnelle Investitionsentscheidungen von Ökorenta zurückzuführen. Schneller als ursprünglich geplant wurden Rückflüsse aus den Zielfonds erzielt und entstand Liquidität, die jetzt vorzeitig an die Anleger ausgeschüttet wird.

 

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Projektstart.

 

Außerdem darf Ökorenta noch ein zweites Mal gratuliert werden. Für das aktuell im Angebot befindliche Projekt Erneuerbare Energien IX erhielt Ökorenta den deutschen Beteiligungspreis 2017 in der Kategorie „TOP nachhaltiges Investmentvermögen“.

 

Der Erneuerbare Energien IX ist bereits der 9. Fonds der seit 2005 kontinuierlich erweiterten Reihe an Fonds von Ökorenta, die primär in Windkraft-Projekte in Deutschland investieren, von denen bereits Ist-Daten vorhanden sind. Ein wichtiges Sicherheits-Plus, das sich auch in guten Leistungsbilanzen niederschlägt.

 

Der Fonds verspricht Gesamtrückflüsse von 151 Prozent bei rund 10 Jahren Fondslaufzeit. Er ist nur noch bis 31. Dezember 2017 erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf XingFacebook oder Twitter

Energieeffizienz – Die Kennzeichnung von Elektrogeräten wird neu geordnet

Freitag, 29. September 2017
Zusammenfassung: Energieeffizienz beschreibt die optimale Ausnutzung der Energie bei elektrischen Geräten. Durch die EU-Kennzeichnung mit der farbigen Effizienzskala, können Verbraucher zuverlässig den Verbrauch eines Gerätes ermitteln und so Stromkosten sparen und die Umwelt schonen. Die EU hat in diesem Jahr die vereinfachte Einstufung der Geräte in eine Skala von A bis G beschlossen. Besonders wichtig dabei – die Energieeffizienz von Heizgeräten und Warmwasserbereitern.

 

 

Nicht von den Energiekosten auffressen lassen.

Energiesparen schont die Umwelt und die Haushaltskasse. Aber während Sparsamkeit immer auch mit einem Verzicht verbunden ist, sorgt Effizienz für eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Mittel.

 

Das Zauberwort lautet daher Energieeffizienz. Und die hat sich in der Tat in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen stark verbessert.

 

 

Wer heute ein neues Elektrogerät anschaffen will, sollte nicht nur die unterschiedlichen Preise vergleichen, sondern auch den Energieverbrauch des Produktes im Blick haben. Denn sonst kommt ein scheinbar günstiges Gerät – durch einen hohen Energieverbrauch – schnell teurer,  als ein sparsameres Gerät zum höheren Preis.

 

Der Energieverbrauch von Haushaltsgeräten durch eine entsprechende Kennzeichnung leicht ersichtlich. Durch den niedrigeren Energiebedarf lassen sich zum einen die privaten Kosten senken, zum anderen wird auch die Energienachfrage eingedämmt. So können die Energieeffizienzziele der Europäischen Union erfolgreich umgesetzt werden.

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