Mit ‘Erneuerbare Energien’ getaggte Artikel

Neue Kapitalanlage Ranft Energie 2019: ab 2 Jahren, bis zu 5,75 Prozent

Mittwoch, 05. Februar 2020

 

Die aus dem historischen und schön gelegenen Bad Mergentheim stammende Ranft Gruppe bietet aktuelle ein attraktives Investment im Bereich Photovoltaik an. Anleger können sich bereits ab 2 Jahren Mindestanlagedauer beteiligen (3,75 Prozent Zins pro Jahr). Wer länger dabei bleiben möchte wählt 4 Jahre / 4,75 Prozent oder 6 Jahre / 4,75 Prozent.

 

In was investiert man bei Ranft Energie 2019?

 

Grundsätzlich wird das Geld zur Stärkung der Eigenkapitalbasis der Ranft Energie GmbH gegenüber Banken bei der Aufnahme langfristiger Kredite. Ranft kann das Geld dann im Rahmen seiner unternehmerischen Tätigkeit verwenden und plant zum heutigen Stand, dass rund 2/3 der Investitionen in Photovoltaikkraftwerke und rund 1/3 in den Aufbau des Energiehandels gehen werden. Die Photovoltaikkraftwerke werden in Europa sein, Schwerpunkte die bisherigen Märkte von Ranft sind Deutschland und Italien.

 

Die Details des Nachrangdarlehens Ranft Energie 2019

 

Der Anleger gewährt Ranft ein Nachrangdarlehen, das bedeutet, dass seine Ansprüche erst dann gewährt werden, wenn die vorrangigen Gläubiger – also die Banken – bedient sind.

 

Das Darlehen wird verzinst und zahlt jährlich zum 1. Januar die aufgelaufenen Zinsen aus. Je nach Darlehensart gibt es die Mindestlaufzeiten 2 Jahre, 4 Jahre und 6 Jahre, zu denen frühestens gekündigt werden darf. Kündigt weder Ranft noch der Anleger das Darlehen, läuft es unbegrenzt weiter und zahlt entsprechend unbegrenzt seine Zinsen aus.

 

 

 

Alle Informationen zum Reconcept RE 14 Multi Asset-Anleihe

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wasserstoff im Transportwesen – wie ist der aktuelle Stand?

Dienstag, 28. Januar 2020

Zusammenfassung: Der Ausstieg aus der Kohlenstoff-Wirtschaft wird immer konkreter. Die EU will bis 2050 CO2 neutral sein. Besonders der Verkehrssektor macht dabei Sorgen, denn hier gibt es bezüglich Platz und Gewicht Restriktionen, die so bei Gebäuden nicht bestehen. Nach der Abkehr von Benzin und Diesel bleiben als Alternativen Batterie-elektrische-Antriebe oder Wasserstoff-Antriebe.

 

Der Coradia iLint ist laut Hersteller Alstom weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt (Bild: pixabay)

 

1.) Wie funktioniert Wasserstoff im Transportbereich?

Grundsätzlich ist Wasserstoff in diesem Zusammenhang ein Energieträger, aus dessen Energie ein Kraftfahrzeug angetrieben werden kann. Dazu wird Wasserstoff zunächst aus Wasser und Energie, die idealerweise aus Erneuerbaren Energien stammt, aber heute meist aus Erdgas kommt, erzeugt. Der Wasserstoff kann sehr gut gespeichert und transportiert werden, dazu gehört auch das Betanken eines Wasserstoffautos in wenigen Minuten statt in Stunden wie beim batteriebetriebenen Elektrofahrzeug. An Bord des Fahrzeugs wird eine Brennstoffzelle genutzt, um aus dem Wasserstoff elektrische Energie zu erzeugen und damit Elektromotoren zu speisen, die das Fahrzeug antreiben. Technisch muss dazu noch eine Batterie zwischengeschaltet werden, da die Brennstoffzelle gerne konstant Strom abliefert.

 

2.) Wie sicher ist Wasserstoff?

Wer im Chemieunterricht aufgepasst hat kennt noch die Experimente mit Knallgas – das entsteht wenn Wasserstoff und Sauerstoff zusammen kommen. Wasserstoff ist außerdem sehr flüchtig, so dass die Sicherheit ein Thema ist, besonders wenn eventuell entweichender Wasserstoff nicht abziehen kann. Bei Bussen wird deshalb der Wasserstofftank gerne auf das Dach gebaut, so dass entweichender Wasserstoff sich nicht sammelt. Grundsätzlich ist die Wasserstoff-Technik aber schon sehr lange bekannt und entsprechend gut entwickelt; Versuche mit Gewehrschüssen auf moderne Wasserstofftanks überstanden die Tanks ohne Probleme.

 

3.) Wie schnell kann man ein H2 Auto betanken?

Bei batterieelektrischen Fahrzeugen sind die Ladezeiten immer wieder ein großes Thema. Bei Wasserstoff sieht das anders aus, denn in drei bis fünf Minuten ist ein Wasserstofftank wieder gefüllt. Übrigens prüft eine Wasserstofftankstelle mit einem kurzen Druckstoß, welchen Füllstand der Tank im Auto hat und ob der Verbindung zwischen Zapfpistole und Autotank perfekt sitzt.

 

4.) Wie sieht die Versorgung mit Wasserstofftankstellen aus?

Den rund 14.000 Tankstellen für Benzin und Diesel in Deutschland stehen aktuell erst rund 100 Tankstellen für Wasserstoff gegenüber. Damit sind auch Langstrecken zu beherrschen, auch wenn die Situation noch verbesserungswürdig ist. Grundsätzlich würden die Tankstellen ausreichen, um 40.000 Fahrzeuge zu versorgen, so dass die aktuell rund 1.000 Fahrzeuge gut versorgt sind. Eine neue Tankstelle für Wasserstoff zu errichten kostet zwischen 1,2 und 2 Millionen Euro, so dass ein weiterer Ausbau viel Kapital bindet. Werden mehr Tankstellen gebaut, sinken die Kosten pro Tankstelle um rund 50%, so H2 Mobility, ein Konsortium von Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total.

 

5.) Was ist effizienter: die Brennstoffzelle oder die Batterie?

Bei der Effizienz muss die gesamte Kette vom Windrad über die Wasserstofferzeugung im Elektrolyseur, den Transport, die Speicherung, die Umwandlung in Strom bis zum Antrieb betrachtet werden. Hier hat Wasserstoff seine Nachteile, denn nur jede 4. erzeugte Kilowattstunde kommt auf der Straße an – der Rest ist verloren. Das sind 25 Prozent Wirkungsgrad und damit deutlich weniger als bei den batterieelektrischen Antrieben, die einen Wirkungsgrad von 70 Prozent vorweisen können. Es wurde errechnet, dass sich bei einer kompletten Umstellung auf wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in Deutschland der Stromverbrauch verdoppeln würde, bei einer Komplettumstellung auf batterieelektrische Fahrzeuge die Stromproduktion nur um 25 Prozent steigen würde.

 

6.) Wie entsteht der Wasserstoff?

Heute gewinnt Deutschland seinen Wasserstoff hauptsächlich aus der Reformierung von Erdgas, aus flüssigen Kohlenwasserstoffen sowie Kohle. Man nennt diesen den „grauen Wasserstoff„.

 

Grüner Wasserstoff hingegen wird aus Erneuerbaren Energien, also typischerweise aus Windstrom oder Solarstrom, gewonnen. Man nennt ihn den „grünen Wasserstoff„, der heute erst 4 Prozent Anteil in Deutschland hat. Hier liegt aber die große Chance, denn die Wasserstoffgewinnung könnte verhindern, dass zu viel erzeugter Windstrom billig ins Ausland verkauft werden muss – dieser zu viel produzierte Windstrom kann kostengünstig Wasserstoff erzeugen.

 

Kritisch sehen Umweltschützer den „blauen Wasserstoff„. Dabei wird der Wasserstoff aus Erdgas gewonnen, das dabei entstehende CO2 aber abgeschieden und soll dann in Bergwerken oder in alten Erdgaslagerstätten „sicher“ deponiert werden. Man braucht nur wenig Fantasie um die Parallelen zu sicheren Lagerung von Atommüll zu erkennen.

 

7.) Wo wird die Brennstoffzellen als erstes breit eingesetzt werden?

 

Batterieelektrische Fahrzeuge mit grundsätzlich höherem Wirkungsgrad scheitern meist dann, wenn hohe Reichweiten erreicht werden sollen. Dann nimmt nämlich das für die großen Batterien benötigte Gewicht so zu, dass die Einschränkungen bei der Nutzlast zu hoch werden. Hier spielt Wasserstoff seine Vorteile aus. Der deutsche Automobilzulieferer Bosch und das Startup Nikola Motors arbeiten zusammen, um einen Truck mit Wasserstofftanks für eine Reichweite von 1.200 Kilometern zu entwickeln. Außerdem gibt es Anwendungen im Busverkehr. So will der Kreis Groß-Gerau seine Busfollte bis 2030 auf Wasserstoff umstellen, auch wenn die Anschaffungskosten pro Bus mit 600.000 Euro rund doppelt so hoch sind wie beim Diesel-Bus. Flixbus will mit Zulieferer Freudenberg einen Reisebus entwickeln, und die Bahnstrecke Bremervörde, Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude wird schon seit Sommer 2018 von einem Triebwagen mit Wasserstoffantrieb befahren.

 

8.) Wie sieht die Preisentwicklung aus?

Eine McKinsey Studie sieht einen weiteren Preisverfall bei Wasserstoff bis 2030 um rund 60 Prozent anstehen. Die Brennstoffzelle hat sich ebenfalls schon deutlich entwickelt, denn bei gleicher Leistung ist sie in den letzten 25 Jahren zehnmal kleiner geworden, der Platingehalt ist ebenfalls um den Faktor 10 gesunken. In einer modernen Brennstoffzelle steckt nur noch soviel Platin wie in einem Diesel-SCR-Katalysator. Trotzdem sind dem ganzen Grenzen gesetzt; auf absehbare Zeit wird die Brennstoffzelle nur in teureren Fahrzeugen verbaut werden.

 

9.) Welche Autos kann man heute schon kaufen?

Wer heute ein Wasserstoff-Auto kaufen will muss sich nicht lange umsehen. Seit 2015 wird der Toyota Mirai angeboten – Ende 2020 soll es eine Neuauflage geben. Heutiger Preis: rund 78.000 Euro. Bei einem Tank mit einen Kapazität von fünf Kilogramm Wasserstoff kann der Mirai damit rund 500 Kilometer weit fahren. Hyundai hat einen SUV im Angebot, den Nexo, der mit einem Tankinhalt von 6,33 kg eine theoretische Reichweite von 750 km hat und 69.000 Euro kostet. Nur mit Fullservice-Leasing ist der Mercedes GLC F-Cell zu haben, der als Plug-in-Hybrid sowohl mit einer 13,8 kWH Batterie als auch mit einem 4,4-kg-Tank ausgestattet ist, so dass der Wasserstoff rechnerisch für 478 Kilometer reicht. Im Herbst möchte Renault die Käufer mit den Transportern Master und Kangoo bedienen.

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Bereits 60 Prozent platziert: hep Solar Portfolio 1 läuft erfolgreich

Montag, 27. Januar 2020

Zusammenfassung: Wie das Heilbronner Emissionshaus hep mitteilt, sind 60 Prozent des aktuellen Beteiligungs-Angebots „hep Solar Portfolio 1“ bereits von den Anlegern eingeworben. Sowohl japanische als auch amerikanische Projekte stehen nun fest und werden eingebunden. Die Beteiligung wird wahrscheinlich im ersten Halbjahr 2020 voll platziert sein und keine Anleger mehr aufnehmen.

 

Projekte in USA und Japan: hep Solar Portfolio 1

 

Um was geht es beim hep Solar Portfolio 1 genau?

Der hep Solar Portfolio 1 ist eine Möglichkeit sich als Kapitalanleger an einem breit gefächerten Portfolio an Photovoltaik-Anlagen weltweit zu beteiligen. Kalkulatorisch sollen über einen Zeitraum von rund 20 Jahren dabei – mit jährlichen Ausschüttungen von zunächst 6 Prozent – ingesamt 208,5 Prozent Gesamtausschüttungen an die Anleger geleistet werden. Vom erfahrenen baden-württembergischen Emissionshaus hep wurde die am besten Regulierte Anlageform AIF gewählt, was zusätzliche Sicherheiten für den Anleger bringt.

 

Der Anleger kann sich aber einer Anlagesumme von 20.000 Euro zzgl. 3 Prozent Agio beteiligen. Alle Informationen zum hep Solar Porftolio 1 finden Sie hier.

 

Aktuelle Projekte im hep Solar Portfolio 1

Gestartet ist der hep Solar Portfolio 1 Mitte 2019 ohne dass die konkreten Investitionsobjekte fest gestanden hätten. Anleger der erste Stunde wussten jedoch, dass hep nur in entwickelten, stabilen Industriestaaten investiert. In Frage kamen zum Beispiel Länder der EU, Japan, Südkorea, Kanada oder die USA. Mittlerweilse hat hep 4 Investionsobjekte, davon 2 in Japan und 2 in den USA, gekannt gegeben.

 

 

Projekt Lage

Fertigstellung

(vorraussichtlich)

Investitionsvolumen Leistung
Ayabe Japan, Region Kansai Q2/2020

419 Mio. JPY

(rd. 3,5 Mio. Euro)

1,63 GWp
Kamigori Japan, Region Kansai Q2/2020

3.340 Mio. JPY

(rd. 28 Mio. Euro)

11,6 GWp
Lamelight III USA, South Carolina Q3/2020

6,46 Mio. USD

(rd. 5,9 Mio. Euro)

4,5 GWp
White Street USA, North Carolina Q2/2020

6,13 Mio. USD

(rd. 5,6 Mio. Euro)

4,4 GWp

 

Mehr zu den Projekten finden Sie im aktuellen Informationen direkt von hep zum Download hier.

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Interview mit Reconcept: Herr Sven Jessen, weshalb sind die Angebote RE 13 und RE 14 für Anleger so interessant?

Donnerstag, 16. Januar 2020

Zusammenfassung: Die RE 13 Meeresenergie und  RE14 Multi Asset-Anleihen sind bei den Anlegern  beliebte Erneuerbare Energien Projekte. Grünes Geld stellte dem Vertriebsleiter vom Emissionshaus Reconcept, Herrn Sven Jessen, 3 Fragen zu den Projektinhalten und dem aktuellen Stand.

 

 

Sven Jessen von Reconcept mit einer Turbine von Schottel

 

Gerd Junker: Herr Jessen, Sie bieten als Emissionshaus reconcept derzeit 2 Geldanlagen für ethisch-ökologisch orientierte Anleger an, 2 Sachwertinvestments. Erklären Sie uns doch zunächst die RE13-Beteiligung, bei dem es um die Nutzung der Gezeiten zur Gewinnung von elektrischer Energie geht.

 

Sehr gerne. RE13 eröffnet deutschen Privatinvestoren ein ganz neues Anlagesegment im Bereich der grünen Geldanlage: Meeresenergie!  Investments in Gezeitenkrafttechnologie – und zwar dort, wo der Tidenhub mit sagenhaften 13 Metern weltweit am höchsten ist – in der kanadischen Bucht „Bay of Fundy“. Konkret: das Projekt FORCE 1 – drei schwimmende Gezeitenkraftwerke eingesetzt in Kanada, doch made in Germany. Denn das Herzstück der Anlagen stammt aus Rheinland-Pfalz: Hydro-Turbinen der deutschen Schottel Gruppe, ein führender Anbieter von Unterwasserantrieben.

Die großen Vorteile von Gezeitenkraftwerken sind ihre Berechenbarkeit. Während die Solar- und Windenergie vom Wetter abhängen, sind Gezeitenkraftwerke in der Lage, rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr Strom zu liefern. Denn solange der Mond um die Erde kreist, wird es Gezeitenenergie geben – vorhersehbar und damit kalkulierbar. Das macht sie energiepolitisch interessant und zudem zu einem attraktiven Investitionsvorhaben.

Weitere Besonderheit: Die Einspeisetarife für den Gezeitenstrom sind in der kanadischen Provinz Nova Scotia, Heimat der Bay of Fundy, staatlich garantiert – für 15 Jahre ab Inbetriebnahme! Anleger profitieren mittelbar von attraktiven Auszahlungen: Ø 11 % p.a. durchschnittlich.

 

 

Gerd Junker: Bei Ihrem zweiten aktuellen Angebot, dem RE14, geht es um Anlegern besser bekannte Anlageobjekte, hauptsächlich um Windkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen. Was sind hier die Rahmenbedingungen und was ist der Unterschied zwischen einer Anleihe wie dem RE 14 und eine KG Beteiligung wie dem RE 13 für den Anleger? Und wie ist der aktuelle Stand in dem Projekt?

 

Lassen Sie mich das der Reihe nach beantworten möchte:

 

 

1) Was genau bietet die RE14 Multi Asset-Anleihe?

 

Die RE14 Multi Asset-Anleihe ist eine mit jährlich 4,5 Prozent verzinste grüne Geldanlage, in die Privatanleger ab 5.000 Euro investieren können. Ein Agio wird nicht erhoben. Geplant sollen bis zu 10 Mio. Euro über die Anleihe in den Bau und Betrieb von Erneuerbaren-Energien-Anlagen fließen. Das Anleihen-Portfolio wächst dabei nach und nach – wir investieren sowohl in Photovoltaik- als auch Windenergieanlagen. Aktuell hat die RE14-Anleihe eine Windkraftanlage in Brandenburg sowie eine Dach-PV-Anlage bei Hannover erworben. Beide Anlagen erwirtschaften garantierte Einnahmen nach EEG für jeweils 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Anleger profitieren somit doppelt: von festen Zinsen und einer ökologischen Rendite.

 

2) RE13 Meeresenergie und RE14 Multi Asset-Anleihe – wo sind die Unterschiede?

 

Die Produktnamen weisen auf wesentliche Unterschiede bereits hin: Da ist zunächst das Investitionsziel: RE13 investiert in Gezeitenkraftwerke in Kanada, RE14 finanziert Erneuerbare-Energien-Anlagen mit Fokus auf Europa, aktuell wie gesagt zwei deutsche Anlagen im Bereich Wind- und Photovoltaik. Zusätzlich gibt es konzeptionelle Unterschiede: beide Angebote sind zwar als regulierte Finanzprodukte nach Vermögensanlagengesetz aufgelegt, doch die Stellung der Anleger ist jeweils unterschiedlich. Beim RE13 werden Anleger über ihre Zeichnung zu Kommanditisten der „reconcept 13 Meeresenergie Bay of Fundy GmbH & Co. KG“, sie beteiligen sich somit an einer unternehmerisch ausgerichteten Gesellschaft. Die RE14-Anleihe ist hingegen eine Namenschuldverschreibung, das heißt, Anleger gewähren der Anleihe-Gesellschaft Kapital als Gläubiger, im Gegenzug ist die Investition fest verzinst und hat eine definierte Laufzeit. Anders als bei RE13 Meeresenergie – hier bestimmen die Kommanditisten jährlich wie hoch die Auszahlungen basierend auf der vorhandenen Liquidität der Gesellschaft ausfallen soll.

 


Gerd Junker: Zum Schluss erzählen Sie uns bitte noch ein paar Stichworte zu reconcept, weshalb sollten die Anleger Ihnen ihr Vertrauen schenken und das Geld bei Ihnen anlegen
?

 

Die reconcept Gruppe verbindet bereits seit 1998 Erneuerbare-Energien-Projekte mit Investoren und gehört damit zu den Pionieren am Markt der grünen Geldanlage. Gemeinsam mit rund 10.000 Anlegerinnen und Anlegern haben wir mehr als 230 Erneuerbare-Energien-Anlagen realisieren können – Sonnen-, Wind- und Wasserkraftwerke im In- und Ausland mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 370 Megawatt. Unsere tägliche Arbeit ist von der Frage geleitet: Was ist nachhaltig sinnvoll – ökologisch wie wirtschaftlich. Denn Nachhaltigkeit muss nicht mit Renditeverlust eingehen. Das belegt u.a. die erste von reconcept aufgelegte und 2018 aufgelöste Windkraftbeteiligung RE02: Die grüne Geldanlage rentierte mit 138,4 Prozent; bei einer Laufzeit von rund sieben Jahren entspricht dies rechnerisch soliden jährlichen Auszahlungen von 5,4 Prozent. Auch die reconcept-Anleihen und -Genussrechte haben Anlegern 2018 mit jährlichen Zinssätzen von durchschnittlich 5 Prozent eine attraktive Alternative in der immer noch andauernden Niedrigzinsphase geben können. Als Fördermitglied von ökofinanz-21 tragen wir zudem aktiv den Gedanken der Nachhaltigkeit in die Finanzwelt. Unsere grünen Geldanlagen richten sich an Menschen, die ihr Geld nachhaltig und ökologisch wertvoll anlegen wollen.

 

RE 13 Meeresenergie Bay of Fundy: Erster Gezeitenkraftwerks-Fonds gestartet

Mittwoch, 08. Januar 2020

Die Weltmeere sind ständig in Bewegung. Nichts liegt näher als diese Energie zu nutzen. Seit den 1960er Jahren gibt es dazu Gezeitenkraftwerke. Die größte Kapazität ist in Südkorea zu finden. Mit dem neuen Angebot RE 13 fördern Sie ein auf 15 Jahre ausgelegtes Projekt in Kanada, das mit neuer und einfacher Technik gut planbaren Erneuerbare-Energien-Strom liefern möchte. Für die Anleger gibt es interessante Renditeprognosen mit 7,2 Prozent IRR und einen Frühzeichnerbonus von 3 Prozent p.a.

 

 

Standort für den RE 13 Meeresenergie: Bay of Fundy

Die kanadische Bay-of-Fundy: mit ca. 13 Metern der wohl größte Tidenhub der Welt.

 

Wo stehen die Gezeitenkraftwerke technologisch?

Die Nutzung der Meeresenergie liegt nahe – schließlich sind die Meere der Menschheit schon immer vertraut und Gezeiten minutengenau planbar. Aber die Technik hat es bisher nicht geschafft, einen verlässlichen und gut einsetzbaren Standard zu entwickeln. Vielleicht auch, weil die Gezeitenkraft für eine einzelne Nation oftmals zu wenig Potenzial bietet. Weltweit gesehen werden mit jährlich nutzbaren 1.500 bis 2.000 Terrawattstunden  erheblich viel Energie bereitgestellt. Dies entspricht damit dem drei- bis vierfachen des deutschen Strombedarfs.

 

Das erste Gezeitenkraftwerk wurde schon 1967 an der Atlantikküste in der Bucht von Saint-Malo mit „La Rance” in Betrieb genommen. Von dort bis zu dem im RE 13 finanzierten Konzept Force 1 war es ein langer Weg, der analog zu Windkraft über die Jahre zu einer erheblichen Steigerung der Wirkungsgrade geführt hat.

 

Die Vorteile der Gezeitenkraft sind:

  1. praktisch unendlich verfügbar
  2. deutlich vorhersagbarer als Wind- und Solarenergie
  3. höhere Energiedichte als Windenergie und eine
  4. sehr gute Planbarkeit des Ertrages

 

Gezeitenkraftwerke sind somit die optimale Ergänzung zur schwankungsanfälligen Wind- u. Solarenergie. Die im RE 13 mit Force 1 eingesetzten Gezeitenkraftwerke sind die Weiterentwicklung einer über mehrere Monate erprobten Technologie, bei der man eine üblicherweise bei Schiffsantrieben genutzte Technik verwendet und sie als Generatoren benutzt. 6 dieser Einheiten werden an einem Schiff schwenkbar angebracht und bringen sich im Betrieb selbst in Position. Das gesamte Schiff steigt und fällt mit Ebbe und Flut. Im RE 13 werden drei dieser Schiffe eingesetzt.

 

Da das Schiff am Eingang zu einer Bucht an einer Engstelle mit Seilen am Meeresgrund vertaut ist, können die während Ebbe- und Flut dort herrschenden hohen Strömungsgeschwindigkeiten ideal ausgenutzt werden.

 

Force-1 und RE 13: Die Technik des Gezeitenkraftwerks

Grundsätzlicher Aufbau der Kraftwerks. Der Schiffsrumpf wird über Taue flexibel am Meeresgrund befestigt.

 

Wie wird daraus ein attraktives Investment?

Natürlich birgt ein solches Projekt wie die Finanzierung von neu entwickelten Gezeitenkraftwerken überdurchschnittliche Risiken, da keine Erfahrungswerte vorliegen. Das Hamburger Emissionshaus Reconcept, seit seiner Gründung vor mehr als 20 Jahren hauptsächlich für Windkraftwerke bekannt, hat deshalb die maximal möglichen Absicherungen eingezogen. So muss das Kraftwerk schlüsselfertig erstellt werden und eine Abnahmeprüfung bestehen, bevor es vom Projekt RE 13 tatsächlich übernommen wird.

 

Außerdem wurden Mindestverfügbarkeitzeiten vereinbart, so dass die Kraftwerke über das Jahr gesehen zu mindestens 95 Prozent der Zeit laufen müssen. Ansonsten drohen Strafzahlungen des Anbieter SME.

 

Schlussendlich wurde das Konzept so gewählt, dass die Investoren über die komplette Förderzeit der kanadischen Regierung von 15 Jahren investiert bleiben. Der Vorteil: ein Anschlussfinanzierungsrisiko oder ein Wiederverkaufsrisiko werden vermieden, denn kalkulatorisch geht man von einem Rückbau der Anlagen nach 15 Jahren aus.

 

Die Förderung erfolt übrigens ähnlich wie beim deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetz EEG über ein über 15 Jahre festgelegten, hohen Stromeinspeisetarif.

 

Für den chancenorientierten Anleger ergibt sich ein Investment mit interessanten Eckdaten: 7,2 Prozent jährliche Rendite, jährliche Auszahlungen und 16 Jahre Anlagehorizont.

 

Mehr zum RE 13 Meeresenergie Bay of Fundy

 

Weitere Informationen

 

–> Beitrag vom 29.11.2019: Gezeitenkraftwerke: Ist die Zeit reif für die Nutzung der Meeresenergie?

 

–> Interessantes 3-Minuten-Video über das Projekt und die Bay-of-Fundy vom Emissionshaus Reconcept

 

–> Das Projekt RE 13 Meeresenergie Bay of Fundy für Anleger

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Gezeitenkraftwerke: Ist die Zeit reif für die Nutzung der Meeresenergie?

Freitag, 29. November 2019

Bis 2050 wollen wir klimaneutral leben. Dazu gehört der Dreiklang aus Energiesparen, Kompensation unvermeidlicher Treibhausgase und der Nutzung der Erneuerbaren Energien. Bei den Erneuerbaren Energien wird die Meeresenergie bis dato noch kaum genutzt. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf mit Gezeitenkraftwerken. Wie weit ist die Technologie und sollte man hier Geld investieren?

 

 

Gezeitenkraftwerk Gerd Junker Reconcept Grünes Geld Firma Schottel

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker bei der Betriebsbesichtigung der Firma Schottel. Im Bild ist ein Schiffsantrieb zu sehen, die Basistechnologie für die Generatoren der Gezeitenkraftwerke wie für die Bay-of-Fundy geplant. Bild: Grünes Geld GmbH.

 

 

Tidenhub oder Wellenkraft?

 

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten die Energie des in den Meeren sich bewegenden Wassers zu nutzen: die Nutzung der Wellen im Meerwasser oder die Nutzung von Ebbe und Flut. Kommerziell genutzt wird davon heute jedoch nur der Tidenhub in Form von Gezeitenkraftwerken.

 

Wo sind Gezeitenkraftwerke im Einsatz? Welches Potenzial gibt es?

 

Die Technik ist gar nicht mehr so neu wie man denken würde: das älteste Gezeitenkraftwerk ist schon seit 1967 in Betrieb. Das größte Gezeitenkraftwerk ist mit einer Nennleistung von 254 MW in Südkorea zu finden. Allerdings sind die meisten bisherigen Kraftwerke mit relativ starken Eingriffen in die Natur verbunden gewesen, weil man Staudämme baute.

Hier die Top 5 Länder mit installierter Kraftwerkskapazität im Bereich Meeresenergienutzung:

 

 

Land

Installierte Kapazität in MW

Südkorea

511

Frankreich

246

Großbritannien

139

Kanada

40

Belgien

20

 

Das theoretische Potenzial für Gezeitenkraftwerke liegt im Bereich 1.500 bis 2.000 TWh Energie pro Jahr. Das ist weniger als mit Windkraft oder Photovoltaik erzielt werden könnte, aber es ist eine tolle Ergänzung im Energiemix. Immerhin 240 bis 320 Millionen Menschen könnten damit Ihre Stromversorgung abdecken.

Vorteile der Meeresenergie-Nutzung

 

  • * Praktisch unendlich verfügbare Energieform
  • * Sehr gut planbar: Die Gezeiten sind minutengenau planbar
  • * Die Gezeitenkraftwerke erzeugen mehr als 12 Stunden pro Tag gut kalkulierbar Strom

 

Die neue Technologie

 

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker hat am 20. November 2019 das Unternehmen Schottel in Dörth besucht, es ist der Hauptlieferant für den Anbieter SME für das neue Konzept von Gezeitenkraftwerken (Foto siehe oben im Beitrag).

 

 

Das Konzept sieht ein am Boden mit Stahlseilen verankertes Schiff vor, an dem hydraulisch aus dem Wasser und in das Wasser bewegbare Propellturbinen befestigt sind. Dieses Boot muss an einer Engstelle positioniert werden, die bei Ebbe und Flut von Wasser stark durchspült wird – klassischerweise ist das ein Meereseingang zu einer Bucht.

 

 

Man setzt bei Schottel also auf eine schwimmende Konstruktion mit mehreren kleinen Turbinen mit Generatoren. Die Generatoren können im Wartungs- oder Reparaturfall einzeln aus dem Wasser gehoben und gegen einen Ersatzgenerator ausgetauscht werden, so dass der Betrieb gleich wieder aufgenommen werden kann. In der Zwischenzeit kann man in Ruhe den defekten Generator warten oder reparieren.

 

 

Getestet wurde das System vor der Küste Schottlands und es hat überzeugt. Es soll nun in einem neuen Projekt in Kanada in der Bay-of-Fundy / Nova Scotia eingesetzt werden, das über einen Zeitraum von 15 Jahren mit einer Einspeisevergütung von 0,53 CAD / kWh gefördert wird. Die Bay of Fundy gilt als die Stelle mit dem höchsten Tidenhub der Welt von 13 Metern. Hamburg zum Vergleich hat einen Tidenhub von 3,7 Metern. Am gewählten Standort sorgt dieser Tidenhub für eine Wasserfließgeschwindigkeit von 5 Metern pro Sekunde.

 

 

 

Fazit

 

Wir müssen für die Energiewende alle Möglichkeiten nutzen, dazu gehört auch die effektive Nutzung der Meeresenergie. Der neue technologische Ansatz von Schottel ist vielversprechend und sollte bei den günstigen Bedingungen in der Bay-of-Fundy funktionieren – der Hersteller verspricht 95% Verfügbarkeit. Allerdings ist es Neuland und ein Erstprojekt, mit allen damit verbundenen Risiken. Funktioniert die Technik sollte mit der attraktiven kanadischen Förderung über 15 Jahre ein gutes Investment für alle dabei herausspringen, die bewusst den ökologischen Wandel mit einer neuen Technologie fördern wollen.

 

 

Weitere Informationen

 

Youtube-Video über Gezeitenkraftwerk in der Bay of Fundy, Kanada

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Aktueller Stand beim Portfoliofonds Ökorenta 10

Dienstag, 26. November 2019

Der Ökorenta Erneuerbare Energien 10 ist der bewährte Klassiker um in Windkraft und Photovoltaik in Deutschland zu investieren. Über sein seit 15 Jahren bewährtes Zweitmarkt-Konzept streut er das Anlegergeld breiter als andere in 20 bis 25 Kraftwerksparks und kann aufgrund vorhandenere Ist-Werte sehr gezielt investieren. Er ist wohl das sicherste Erneuerbare-Energien-Investment in das Anleger investieren können. Allerdings: Ökorenta hat angekündigt, das Angebot nur noch bis Ende des Jahres für Anleger offen zu halten. Wir informieren Sie über den aktuellen Stand – vielleicht lohnt sich noch ein Einstieg für Sie?

 

 

 

 

 

Windprojekte in Deutschland in der Flaute?

Laut Bundesverband für Windenergie sind im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal 86 neue Windkraftanlagen in Deutschland gebaut worden. Kaum ein neuer Windpark kann noch gebaut werden ohne dass Bürgerinitiativen dagegen vorgehen. Hinzu kommen politische Regelung wie die 10H-Regel in Bayern oder die geplante 1000m-Grenze von Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

 

Dabei braucht Deutschland die Erneuerbaren Energien dringend um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen. Das Ziel 2020 ist bereits offiziell gerissen (Umweltministerin Schulze) und selbst das Mittelziel 2030 ist kaum noch zu erreichen. 2050 will Deutschland dann klimaneutral sein – wie ist unklar.

 

Wie kann dann ein Windkraft- und Solarprojekt wie der Ökorenta Erneuerbare Energien 10 funktionieren? Die Lösung ist einfach, denn der Fonds investiert in bestehende Standorte und kauft Anteile an Kraftwerksparks von Alt-Besitzern ab oder investiert in das Re-Powering, als in neue Anlagen an bestehenden Standorten.

 

Ökorenta Erneuerbare Enerigen IX – voll investiert

Der Vorgängerfonds des aktuellen Erneuerbare Enerigen 10 ist der Erneuerbare Energien IX. Zu ihm hat das Emissionshaus Ökorenta gerade gemeldet, dass er die Anlegergelder jetzt voll investiert hat und damit für alle Gelder passende Investitionsobjekte gefunden hat.

 

Ökorenta Erneuerbare Energien 10: nur noch bis 31.12. verfügbar

Das aktuelle Projekt Erneuerbare Energien 10 ist laut Ökorenta wohl nur noch bis Ende des Jahres für Anleger geöffnet. Danach ist für die nächsten 1 bis 1,5 Jahre nicht mit einem neuen Privatanlegerprojekt zu rechnen, da sich Ökorenta zunächst um die Abarbeitung des Erneuerbare Energien 10 sowie um institutionelles Geschäft kümmern wird.

 

Hier die Fakten zum Erneuerbare Energien 10:

 

* Investitionsobjekte: bestehende Solar- und Windkraftparks in Deutschland

* Anlagesumme: ab 10.000 Euro zzgl. 5 Prozent Agio

* Rückflüsse: jährliche Rückflüsse, über 10 Jahre prognostizierte Rückflüsse von 154,5 Prozent

 

 

 

 
 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 14/2019: Einspeisevergütungen sind keine Subvention

Samstag, 06. April 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Noch immer betreibt die EU-Kommission eine atom- und kohlefreundliche Politik und beeinflusst die Energiepolitik der Mitgliedstaaten. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 wurden auf Druck der EU-Kommission der Wechsel zu Ausschreibungen als wettbewerblich notwendiges Instrument eingefordert.

Dieser Argumentation hat der Europäische Gerichtshof in dieser Woche jedoch eine Absage erteilt: Die Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien sind nach europäischem Recht keine Beihilfen (Subventionen).

Ein kleiner Sieg, aber der entstandene Schaden ist bereits groß: der Zubau an Erneuerbaren Energien hat sich genauso verringert, wie die Vielfalt der Akteure. Schließlich konnten sich Privatpersonen und mittlere Unternehmen kaum mehr an den Ausschreibungen beteiligen.

Jetzt ist der Bundestag gefordert, die eingeführten Verschlechterungen zurückzunehmen und auch die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch abzuschaffen. Für die Politik besteht die also die historische Chance, ihr großes Versagen im Klimaschutz auszugleichen. Das Ziel – ein Ausbau der Erneuerbaren Energien – lässt sich noch erreichen!

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 6. April 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

2019 richtig investieren: 7 x Wissen zu nachhaltigen Geldanlagen

Montag, 23. Juli 2018
Zusammenfassung: Immer mehr Anleger interessieren sich für nachhaltige Investments. Aber wie findet man die passenden Finanzprodukte in diesem wachsenden Markt und welche Anlagen spiegeln die eigenen Werte wider? 7 x Wissenswertes zum Thema.

 

 

Geld nachhaltig anlegen und wachsen lassen. (Bildquelle: Pixabay)

 

Geld sinnvoll anlegen, für das Alter vorsorgen, Vermögen aufbauen – Themen, mit denen sich viele Menschen beschäftigen und dennoch immer wieder vor der schwierigen Frage stehen, welche Anlagestrategie für sie die richtige ist. Denn Geld anzulegen ist in anhaltenden Zeiten des Null- und Niedrigzinses weiterhin nicht leicht.

 

Kein Wunder also, dass viele Anleger resignieren. Experten gehen davon aus, dass aktuell noch immer gut 40 Prozent des Vermögens in Deutschland auf Girokonten, Sparbüchern und Tagesgeldkonten lagert und damit kaum Erträge bringt.

 

Schade eigentlich, denn eine durchdachte Geldanlage bringt viele persönliche und gesellschaftliche Vorteile. Schließlich werden durch die Investition in zukunftsfähige Projekte, Unternehmen und Staaten Entwicklungen angestoßen, die sich zum einen für den Anleger in Form von guten Erträgen auszahlen. Zum anderen profitieren auch Menschen von diesen Investitionen und tragen beispielsweise dazu bei, soziale Projekte auf ein solides wirtschaftliches Fundament zu stellen oder Innovationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu realisieren.

 

 

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Die Energiewende senkt die Strompreise – leider nicht für jeden

Montag, 23. Juli 2018
Zusammenfassung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien gelingt in Deutschland nur im Bereich Stromversorgung. Dort ist ein Anteil von 36,2 Prozent in 2017 erreicht worden. Doch während die Erneuerbaren Energien den Srompreis grundsätzlich mittlerweile vergünstigen, sorgt eine wenig austarierte EEG-Umlage sowie steigende Preise für Öl und Gas für einen eher steigenden Endkunden-Preis. Der Ausweg kann ein Investmentdepot im Bereich Erneuerbare Energien sein.

 

 

 

 

Nach dem Tiefpunkt der Strompreise an der Strombörse in Leipzig im Februar 2016 haben sich die Preise ungefähr verdoppelt. Und das, obwohl immer mehr günstiger Strom durch die Erneuerbaren Energien eingespiest wird. Hintergrund sind viel mehr die allgemein steigenden Energiekosten weltweit, die auch die Stromkosten in Deutschland nach oben treiben.

 

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