Mit ‘Finanzkrise’ getaggte Artikel

Main-Echo Wirtschaftstipp 23/2018: Weshalb Sie keine Angst vor einer neuen Finanz-Krise haben sollten

Dienstag, 09. Oktober 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

In diesen Tagen werden wir an die Finanzmarktkrise 2008 erinnert. Erste Crash-Propheten sagen bereits dunkle Wolken vorher.

Sind Krisen eher Risiko oder Chance?

Betrachten wir es aus der Sicht eines Anlegers, der am 1. November 2007, kurz vor Beginn der fallenden Aktienkurse, entschieden hat Geld in einen Aktienfonds anzulegen.

Mit einer Einmalanlage von 10.000€ in einem ethisch-ökologischen Aktienfonds (Ökovision) erzielte er bis zum 15.09.2018 – trotz 5.729€ zwischenzeitlichem Verlustes – eine Rendite von 2,59% pro Jahr. Aus 10.000€ wurden 13.186€.

Wer ab 01.11.2007 monatlich 100€ einzahlte, erzielte nach Kosten sogar ein Ergebnis von 20.826€ bei 13.100€ Einzahlung. Das entspricht einer Rendite von 8,28% pro Jahr.

Statt Angst vor Krisen heisst es also “Chancen nutzen!”

Ein guter Berater steht Ihnen bei und verhindert unüberlegte Reaktionen im Krisenfall. Nutzen Sie einen langfristigen Anlagehorizont und am besten monatliche Sparpläne. Aufgrund längerer Lebenserwartung ist das auch für Menschen über 60 noch ein guter Weg.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 22. September 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Emittent Lloyd legt Zahlen von 2010 offen – 9,52% Rendite im Durchschnitt

Donnerstag, 13. Oktober 2011
Leistungsbilanz

Das Emissionshaus Lloyd hat seine Leistungsbilanz für das Jahr 2010 veröffentlicht.

Die Lloyd Fonds AG hat ihre Leistungsbilanz für das Jahr 2010 der Öffentlichkeit preisgegeben. Nach eigenen Angaben haben sie, trotz der Finanzkrise, ein solides Geschäftsjahr zu verzeichnen.Von ihren insgesemt 102 geschlossenen Fonds, darunter auch Solarfonds oder Windfonds, sind bisher 16 Stück aufgelöst worden. Dies führte teilweise zu einer erheblichen Mehrung des Vermögens für die Investoren. Die aufgelösten Fonds besaßen eine durchschnittliche Laufzeit von etwas weniger als vier Jahren und erwirtschafteten einen Vermögenszuwachs nach Steuern von mehr als 9% p.a. .

 

Das Emissionshaus berichtet des Weiteren, dass die verbliebenen 84 weiterlaufenden Fonds eine Gesamtleistung aus Mittelrückfluss und Tilgungsabweichung, inklusive Liquititäsreserven, von 83,4% im Schnitt besaßen. Überplanmäßig ist die Tilgungsleistung verlaufen. Über alle Assetklassen hinweg betrug die Leistung etwa drei Prozentpunkte. Zusätzlich verkündet Lloyd, dass der bis jetzt realisierte Mittelrückfluss auf Investorenebene bei 4,2% (p.a. bezogen auf das investierte Anlegerkapital) liegt. Ebenfalls gut abgeschnitten haben die Immobilien Fonds und Erneuerbare Energien Fonds, denn auch diese Investments haben sich überplanmäßig entwickelt.

 

Besonders stolz lässt die Lloyd Fonds AG verkünden, dass ihre Leistungsbilanz von dem Analysehaus ProCompare mit dem Gütesiegel in Gold ausgezeichnet worden ist. Dieses Gütesiegel erhalten nur solche Emissionshäuser, die mehr als nur die standardmäßigen Informationen in ihren Leistungsbilanzen dokumentieren.

 


 

Unser Tipp für ein Erneuerbare Energien Fonds: Energie Europa

 


Anlage Energie Europa
Laufzeit 17 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2011-2021: je 7,0%
2022-2023: je 8,0%
2024-2025: je 9,0%
2026-2027: je 10,0%
2028: 70,83%
Besonderheit – Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung für 20 Jahre bzw. 25 Jahre gesichert
– Inflationsgeschützt: über 93% der Tarife inflationsangepasst bzw. Marktpreis-Preise- Hohe Sicherheit durch breite Streuung über Länder und Technologien- Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Banken-Krise geht weiter: größte Sparkasse Koreas geschlossen

Dienstag, 22. Februar 2011

Die Regierung ordnete an, dass die Tätigkeiten der Busan Sparkasse, der größten Sparkasse Koreas, eingestellt werden müssen. Ebenfalls betroffen ist die Schwestergesellschaft Daejeon Mutual Sparkasse.

Der Vorsitzende der Financial Services Commission (FSC) Kim Seokdong äußerte, dass keinen weiteren Sparkassen in der ersten Hälfte des Jahres eine Stilllegung droht, solange kein weiterer Bankrun geschieht. Bei drei anderen Schwestergesellschaften der Busan Sparkasse muss jedoch eine genaue Prüfung der aktuellen finanziellen Lage durchgeführt werden.

Eine große Summe an Geld wird benötigt um die Struktur der Sparkassen wieder aufzubauen. Kim empfiehlt, dass die Regierung schnellst möglich 10 Billionen Won zur Verfügung stellen soll, damit der Markt wieder stabilisiert wird.

Masse von Menschen

Ein Bankrun: Eine Vielzahl von Kunden überflutet eine Bankfiliale um ihre Ersparnisse auszahlen zu lassen.

Nach der Bekanntgabe der Stilllegung mussten Partnerbanken der Busan Sparkasse den Ansturm vom tausenden von Kunden bewältigen, welche alle versuchten ihre Einlagen bei der Bank sich auszahlen zu lassen. Ungefähr 1.400 Menschen machten sich auf den Weg allein zu der Haeundae Zweigstelle der Busan II Sparkasse.

Der FSC entschied, dass Rettungspaket in 5 Schritten auf 3 Billionen Won zu erhöhen. Diese Maßnahme soll dazu dienen, die Kunden etwas zu beruhigen. Des Weiteren eröffneten 4 Banken – Woori, Kookmin, Shinhan und Hana – eine Kreditgrenze bei 2 Billionen Won mit der staatlichen Korea Finance Corp.

Insgesamt sechs Monate werden die Busan Sparkasse und die Daejeon Mutual Sparkasse ihre Geschäfte einstellen. Den Kunden wird durch die Regierung eine Zahlungsgarantie von bis zu 50 Millionen Won versichert. Um zu verhindern, dass zu viele Kunden ihre Anlagen von der Bank holen, wird jedem eine Summe von 15 Millionen Won gewährt, der der Bank treu bleibt.

Die Suspendierung der zwei führenden Sparkassen kam einen Monat nachdem die FSC die kleinere Smhwa Mutual Sparkasse beurlaubt hatte. Sie wird aller Wahrscheinlichkeit nun von einer Kreditbank übernommen.

Die Situation der Sparkassen hat eine starke Ähnlichkeit zum Immobilienmarkteinbruch, welcher 2008 mit der Finanzkrise begann. Daejeon Mutual´s Schulden überstiegen das Kapital um 32,3 Milliarden Won zum Ende des Jahres 2010. Das Capital Adequacy Ratio betrug minus 3,18%, weit unter dem Minimum-Wert von einem Prozent.
Die Schulden der Busan Sparkassen überstiegen das Kapital um 21,6 Milliarden Won am Ende des Jahres und das Capital Adequacy Ratio betrag 5,13%.

Daejeon Mutual ist in einer Situation, in der die Forderungen auf die Auszahlung von Investitionen nicht möglich ist. Geschuldet ist dies dem Liquiditätsengpass, welcher durch einen enormen Ansturm von Kunden herbeigeführt wurde.

Während der 6-Monate-Sperre wird der Financial Supervisory Service, der exekutive Teil der FSC, beide Banken überprüfen und darüber entscheiden ob sie danach wieder ihre Tätigkeiten aufnehmen dürfen.

 

Um Risiken im Bankensektor – so wie sie hier in Korea aufgetreten sind – entgegenzuwirken ist es sehr sinnvoll in Sachinvestments anzulegen. Sie sind langfristig angelegt und mit einem geringen Risiko versehen. Gute Beispiele hierfür sind nachhaltige Immobilien-Investments oder Forstinvestments

 

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