Mit ‘Freizeit’ getaggte Artikel

Baumhaushotels – Die 10 schönsten Rückzugsorte in den Bäumen

Freitag, 13. Juli 2018
Zusammenfassung: Baumhäuser wecken die Abenteuerlust und rufen Erinnerungen an die Kindheit wach. Immer mehr Baumkronenpfade laden zum Spaziergang über den Wäldern ein. Wer länger verweilen will, findet mittlerweile auch ein breites Angebot an Baumhaushotels – von puristisch bis luxuriös ist für nahezu jeden Baumliebhaber etwas dabei.

 

 

Abenteuerlust – Urlaub im Baumhaus

 

Wer nicht gerade zwischen Hochhäusern aufgewachsen ist, kann sich gewiss noch gut daran erinnern, wie schön es war, auf Bäume zu klettern, sich im dichten Zweigwerk zu verstecken oder auf einem Ast die Beine baumeln zu lassen. Und auch Stadtkinder verbinden mit diesen Bildern vielfach noch leicht verblasste Erinnerungen an Wochenenden im Wald oder auf dem Land – oder gar an Urlaub in naturbelassenen Gegenden.

 

Abenteuerlustige mit handwerklichem Geschick (oder mit Verwandten mit handwerklichem Geschick) bauten Baumhäuser und fanden dort einen ruhigen oder geheimen Ort für Träumereien oder um neue Streiche auszuhecken. Und einige ganz mutige verbrachten sogar ganze Sommernächte im Baumhaus. Die unbekannten Geräusche der Tiere der Nacht, der harzige und frische Geruch, der Gesang der Vögel beim morgendlichen Sonnenaufgang – das alles sind Eindrücke, die fest im Gedächtnis verhaftet sind.

 

 

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Runter vom Sofa – Rauf auf’s Rad!

Dienstag, 17. April 2018
Zusammenfassung: Natürlich gibt es viele, die sich zu jeder Jahreszeit aufs Rad schwingen. Aber Frühling und Sonnenschein laden jetzt auch die weniger Wetterfesten zur Radtour ein. Wichtigste Voraussetzung: ein verkehrssicheres Rad und eine gute Radroute – Spaß und Fitness kommen dann bei dieser klimaschonenden Aktivität von ganz allein.

 

 

Rauf auf’s Rad – Länge und Tour richten sich nach Fitness und Laune.

 

 

Die Temperaturen steigen, der 1. Mai, Pfingsten und Christi Himmelfahrt stehen bundesweit in den Kalendern. Im Süden beschert Fronleichnam einen weiteren arbeitsfreien Tag. In den kommenden Wochen bieten sich also durch zahlreiche Feiertage, Brückentage und verlängerte Wochenende unzählige Möglichkeiten für eine kleine Auszeit. Wenn zudem das Wetter weiter mitspielt, liegt der Gedanke an eine schöne Radtour nahe. Ob alleine, in einer Gruppe oder mit der Familie – Radtouren bieten sich für jede Konstellation an. Wer selten fährt oder noch jüngere Kinder dabei hat, wählt eine kürzere und steigungsarme Route. Für Sportsfreunde darf der Ausflug auch anspruchsvoller ausfallen.

 

Sehr beliebt sind mehrtägige Ausflüge. Wer dabei etwas weiter in die Ferne schweifen möchte, nimmt für die erste Etappe eine Regionalverbindung der Bahn. So kommen umweltbewusste Radler klimaschonend an den Start.  Für Übernachtungen auf dem Weg bieten sich die Häuser des Deutschen Jugendherbergswerks an. Jugendherbergen haben sich zu modernen Hostels gewandelt, die günstige und zeitgemäße Angebote für junge und ältere Reisende sowie für Familien und Gruppen bereit halten. Viele Jugendherbergen bieten darüber hinaus besondere Services für Radreisende an. Bei diesen Bett & Bike-Angeboten können die Fahrräder sicher im Haus abgestellt werden. Werkzeug für kleinere Reparaturen und Ersatzschläuche runden das attraktive Angebot ab.

 

 

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Urlaub Teil 1 – 7 Tipps für klimafreundliche Entspannung

Freitag, 14. Juli 2017
Zusammenfassung: In den Sommermonaten ist bei vielen Menschen Urlaubszeit. Zeit, die ganz unterschiedlich genutzt werden kann. Besonders angenehm: Wenn die sinnvolle Entspannung Mensch, Natur und Klima gleichermaßen nutzt.

 

 

 

Sommer – jetzt Fernweh oder Ruhebdürfnis stillen!

Natürlich kann jeder Arbeitnehmer seine Urlaubstage nehmen, wann immer es ihm beliebt, beziehungsweise wie es mit dem Unternehmen und den Kollegen zu vereinbaren ist. Dennoch sind die Sommermonate untrennbar mit Ferien, Urlaub, Reisen und Entspannung verbunden. Und wer zu Schulzeiten sechs freie Wochen schätzen und lieben gelernt hat, freut sich auch im weiteren Leben über eine Verschnaufpause in dieser Zeit.

 

Wo das am besten geht, haben wir übrigens in unserem Beitrag über nachhaltige Urlaubsregionen dargestellt.

 

„Wer lebt, stört“, schrieb einst Tankred Dorst. Und auch wenn der kürzlich verstorbene Dramatiker diesen Satz mehr auf die Abgründe des zwischenmenschlichen Lebens bezogen hat, so ist die Essenz auch in Zeiten der Klimakrise und Umweltzerstörung zutreffend. Denn wer lebt, konsumiert, mobil ist, reist – kurzum aktiv am Leben teilnimmt, erzeugt auch eine ganze Menge klimaschädlicher Treibhausgase und hinterlässt durch seinen Wasser- und Ressourcenverbrauch einen tiefen ökologischen Fußabdruck.

 

 

 „Bleibe im Lande und nähre dich redlich?“

Sicher ist der biblische Rat, zu Hause zu bleiben und keine Abenteuer in fernen Landen zu suchen, gut für die Umwelt. Es spricht aber auch einiges gegen die extreme Stubenhockerei. Denn auch die alte Weisheit „reisen bildet“ wird – nicht zu Unrecht – immer wieder bemüht. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, lernt die Welt kennen und erweitert seinen Horizont. Der Austausch mit Menschen aus anderen Regionen, Ländern und Kulturen ist bereichernd. Andere Landschaften präsentieren eine ungewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Fremde Speisen geben eine Idee von der globalen Vielfalt – abseits vom Einheitsgeschmack. Und was man kennen- und schätzen gelernt hat, ist man auch bereit zu bewahren und zu schützen.

 

 

7 klimafreundliche Tipps zur Entspannung

Gleichgültig, ob Sie sich in diesem Sommer für ein weiteres oder näheres Reiseziel entscheiden – oder das heimische Sofa beziehungsweise den Liegestuhl zu ihrem Lieblingsort wählen, wir von Grünes Geld wünschen Ihnen jedenfalls eine entspannte Zeit, gute Erholung und viele interessante Erlebnisse und Begegnungen. Als kleine Anregung haben wir für Sie sieben klimafreundliche Tipps zusammengestellt, die Ihre persönliche Sommerzeit bereichern können.

 

 

Tipp 1: Ecocamping statt Glamping

Camping – ganz nah an der Natur.

Die feste Behausung verlassen und raus ins Freie. Camping hat schon lange das Billig-Urlaub-Image verlassen und  in allen Einkommens- und Altersklassen seine treuen Fans gefunden. Dass die Gruppe der Camping-Freunde sich weiter vergrößert, liegt an zwei neuen Trends auf dem Campingplatz.

 

Da ist zum einen das Glamping“. Der Begriff setzt sich aus den beiden Wörtern „Glamour “ und Camping zusammen. Damit ist bereits der Name Programm. Denn wem Camping bislang zu beschwerlich war oder wer bereits damit Schwierigkeiten hatte, das Zelt aufzubauen und am Bunsenbrenner Mahlzeiten zu bereiten, kann beim Glamping einen gewissen Komfort genießen. Beim „Glamping“ stehen trendige und moderne Lodge-Zelte oder andere Mobilheime bereits fix und fertig eingerichtet bereit. Vom Hotelaufenthalte unterscheidet sich diese Unterkunft durch ihre Nähe zur Natur, vom klassischen Camping durch den ungewöhnlichen Komfort.

 

Auf der anderen Seite ist das „Ecocamping“ im Kommen. Beim Ecocamping setzen die Campingbetriebe auf ein besonders umwelt- und klimafreundliches Angebot. Beispielsweise werden zur Warmwasserbereitung Solarkollektoren genutzt und Strom von der platzeigenen Photovoltaikanlage zur Verfügung gestellt. Auch das klassische Konservenangebot vom Campingplatz-Kiosk sucht man hier vergeblich. Beim Ecocamping können Outdoor-Freunde nachhaltig produzierte Lebensmittel aus der Region kaufen und zubereiten. Damit die klimabewussten Camper auch ohne Auto anreisen können, bieten viele Plätze auch die komplette Campingausstattung im Verleih an.

 

 

Tipp 2: Ausflüge statt Fernflüge

Wer eine Fernreise plant, hat zunächst einmal einiges an Arbeit und Kosten vor sich. Das beginnt bei der langwierigen Recherche bezüglich der unterschiedlichen Reiseanbieter, geht über die Beschaffung notwendiger Impfungen und Reisedokumente bis hin zum Packen für alle Eventualitäten. Wenn die ersehnte Traumreise dann nicht hundertprozentig den Wünschen entspricht, ist die Enttäuschung oft groß. Wer in den Ferien auf unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse eingehen muss, ist oft mit einem nahen Reiseziel und vielfältigen Ausflügen gut beraten. Das schont Nerven, Reisekasse und Klima gleichermaßen und sorgt dennoch für vielfältige neue Erfahrungen.

 

 

Tipp 3: Straßenbahn statt Straßenkreuzer

Unterwegs den richtigen Weg finden …

Im Urlaub aktiv und auf eigene Faust das Land kennenlernen. Um vor Ort mobil zu sein, setzen viele Touristen auf Leihwagen. Das kann in wenig besiedelten Gegenden alternativlos sein. In Städten sollten Urlauber jedoch auf die lokalen Verkehrsmittel zurückgreifen. Gerade mit dem öffentlichen Nahverkehr kommt man in den europäischen Metropolen gut ans Ziel, muss sich nicht auf den Verkehr konzentrieren und erlebt Land und Leute ganz unmittelbar. Natürlich muss auch am Urlaubsziel ein Fahrschein gelöst werden. Wer sich vor dem Tarifdschungel fürchtet, dem sei ein Besuch in der estnische Hauptstadt ans herz gelegt. Denn in Tallin sind seit 2013 die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos.

 

 

Tipp 4: Weg statt Ziel – Entschleunigen

Unzählige Alltäglichkeiten entstehen aus Zeitnot. So wird beispielsweise das Auto für kurze Strecken eingesetzt, um Zeit zu sparen. Das ist menschlich verständlich, wenn auch nicht gut für das Klima. Die freie Zeit einmal bewusst nutzen, um all das zu tun, wofür im täglichen Arbeitsalltag keine Zeit bleibt – das schärft den Sinn für die Veränderbarkeit von Gewohnheiten und entschleunigt auf angenehme Weise.

 

Eine Abkühlung finden und entschleunigen …

Warum also nicht einmal eine lange Wandertour entlang einer reizvollen Landschaft unternehmen. Das Ziel ist dabei zweitrangig. Interessant sind alte Kultur- und Pilgerwege wie etwa die vielfältigen Teilstrecken des Jakobswegs, die sich über ganz Europa – auch weit ab vom Getümmel in Santiago de Compostela – erstrecken oder den Olavsweg in Skandinavien. Auch wer in die Ferne schweift, kann beim Wandern Ruhe finden. Der 3.500 Kilometer lange Fernwanderweg Appalachian Trail verspricht ein USA-Bild, abseits der gängigen Berichterstattung.

 

Wer den Weg genießen kann, bekommt unterwegs die erwünschte Entspannung. Auch Rad fahren kann diesen Erholungseffekt herbeiführen. Zugliebhaber schwören teilweise auch bei langen Wegen auf Nahverkehrsverbindungen und selbst Autofahrer schonen mit mehr Zeit Tank und Umwelt.

 

 

Tipp 5: Anregungen statt Aufregungen

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2017 zum „International Year of Sustainable Tourism for Development“ erklärt. Grund für diese Entscheidung war es, dass ein nachhaltig konzipierter Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Regionen beitragen kann.

 

Entscheidend dafür sind existenzsichernde und menschenwürdige Arbeitsplätze, verbesserte Handelschancen vor Ort sowie die Möglichkeit zur Völkerverständigung und der Wertschätzung anderer Kulturen. Das gilt für den internationalen Tourismus genauso, wie für den Tourismus im eigenen Land.

 

Gerade der Urlaub im eigenen Land – ohnehin das Lieblingsreiseland der Deutschen – wartet mit insgesamt 41 UNESCO Welterbestätten auf. Damit die Deutschlandreise nicht kreuz und quer geht und der thematische Faden nicht abreißt, wurden die vielfältigen Naturlandschaften und pulsierenden Städte in acht abwechslungsreichen UNESCO-Routen zusammengefasst.

 

So führt beispielsweise die rund 750 Kilometer lange Route „Visionäre und Vordenker“ ihre Besucher von Berlin mach Frankfurt. Stationen sind unter anderem die Bauhaus-Stadt Dessau, Orte der Reformation wie Eisleben und Wittenberg sowie die Heldenstadt Leipzig.

 

Wer im Urlaub weniger Kultur und mehr Natur bevorzug, findet mit der Route „Zwischen Alpen und Bodensee“ landschaftlich reizvolle Ziele zwischen Stuttgart und München.

 

 

Tipp 6: Probieren statt studieren

Entspannung und Erholung bedeutet für viele Menschen auch, den Kopf frei machen von den alltäglichen Anforderungen. Die freie Zeit ist auch eine gute Gelegenheit, neue Dinge auszuprobieren und zu erlernen. Am liebsten etwas, was die Sinne belebt und rein gar nichts mit der beruflichen Tätigkeit zu tun hat. Hoch im Kurs stehen seit Jahren Sportangebote wie Nordic Walking, Yoga, aber auch ausgefallenere Kurse wie Zen-Bogenschießen spricht viele an.

 

Selbstgemacht – mit viel Zeit und Muse!

Auch wenn Kochen im Alltag eine teilweise lästige Aufgabe darstellt, freuen sich viele Erholungssuchende über Kochkurse, die zu einer kulinarischen Weltreise oder zu einer speziellen Richtung einladen. Das Schöne an diesen Kursen – wer später zu Hause im Alltag etwas nachkocht, holt sich das Urlaubsgefühl – wenigstens für eine Weile – wieder zurück.

 

Kochen spricht verschiedene Sinne an. Es kann aber auch eine interessante Erfahrung sein, sich einmal auf einen Sinn besonders zu konzentrieren. Zum Beispiel den Geschmackssinn. Einen Geschmack zuverlässig – ohne die üblichen optischen und werblichen Einflüsse – zu identifizieren ist eine große Kunst, die ein hohes Maß an Achtsamkeit erfordert. Degustationskurse wird das Bewusstsein für Aromen und Geschmacksrichtungen geschult. Angeboten werden diese Seminare von Weinkellereien, Kaffeeröstereien, Schokoladenmanufakturen, Ölmühlen und vielen anderen Herstellern.

 

 

Tipp 7: Machen statt zuschauen

Hilfsprojekte im Urlaub aktiv unterstützen – sicher nicht für jeden eine geeignete Urlaubsbeschäftigung. Für einige jedoch sicher eine sinngebende Erfahrung, aus der Kraft für den Alltag geschöpft werden kann.

 

Gesucht werden dabei nicht nur Ärzte zum Einsatz in Krisengebieten. Mittlerweile existieren Plattformen unterschiedlicher Anbieter, die Helfer mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten und unterschiedlichen Zeitbudgets an Projekte vermitteln. Die Plattform TeachSurfing beispielsweise vermittelt auch für kurze Zeiträume Reisende an Projekte, um erste Sprachkenntnisse zu unterrichten  oder Freizeitaktivitäten zu betreuen. Reiseanbieter Travel Beyond vermittelt Hilfswillige in verschiedene Länder und organisiert die gesamte Reise. Unter anderem werden Trinkwasserprojekte in Äthiopien oder Regenwaldprojekte in Ecuador unterstützt.

 

Anpacken bei gemeinsamen Hilfsprojekten.

Auch ökologische Projekte freuen sich über Freiwilligenarbeit. Bei Biosphere Expeditions oder dem Earthwatch Institute  können Urlauber gemeinsam mit Wissenschaftlern und Experten an Artenschutz-, Naturschutz- und Hilfsprojekten arbeiten, für die ansonsten aus dem universitären Betrieb keine Mittel zur Verfügung stehen.

 

Die meisten Projekte sind in Asien, Süd- und Mittelamerika und Afrika angesiedelt. Um in diesen Bereichen aktiv zu sein, ist aber nicht zwingend eine weite Reise notwendig. Umwelt- und Naturschutzverbände benötigen immer wieder ehrenamtliche Helfer. Unterstützung ist beispielsweise zu Zeiten der Krötenwanderung gefragt, aber auch die regelmäßige Überwachung und Pflege von Nist- und Brutkästen, Wasserqualitäten und ähnliche Arbeiten erfordern begeisterte Mitstreiter.

 

Grabe wo du stehst – Selbst archäologische Ausgrabungen und Kartierungen können im Urlaub zu Hause angegangen werden. Dabei werden Laien von Wissenschaftlern angeleitet, sind hautnah an den Projekten beteiligt und erfahren viel über die heimische Region und über ihre eigenen Fähigkeiten. Wer mehr zur Theorie neigt, die Arbeit in Archiven nicht scheut und sich für die Entwicklung der Region und die Sozial- und Mentalitätsgeschichte interessiert, kann sich in lokalen Geschichtsvereinen und Geschichtswerkstätten auch temporär – engagieren.

 

Grünes Geld, Ihr Experte für nachhaltige Geldanlagen wünscht Ihnen einen erholsamen, erlebnisreichen oder auch abenteuerlichen Urlaub – eben einen Sommer, wie Sie ihn sich wünschen! Und wenn Sie etwas für die Reduktion des CO2 Fußabdrucks Ihrer Urlaubsreise tun möchten, investieren Sie nachhaltig! Seien es nun Anlagen in Klimaschutz oder Aufforstungsprojekte. Neben der Gutschrift der finanziellen Rendite können Sie damit noch einen Bonus auf Ihr CO2 Konto verbuchen.

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Fit in den Frühling 2 – E-Bike, Pedelec & Co.

Freitag, 10. März 2017
Zusammenfassung: Radfahren hält fit und schont die Umwelt. Die breite Auswahl an Fahrrädern mit elektrischer Unterstützung begeistert technikaffine Radler und alle, denen aus unterschiedlichen Gründen das konventionelle Radeln zu beschwerlich ist. Besonders gut für die Umwelt ist es, wenn E-Bikes und Co. das Auto ersetzen und die Batterie mit Strom aus Erneuerbaren Energien geladen wird.

 

 

Wenn die Frühlingssonne lockt, heisst es für viele „Rauf auf’s Rad“!

Der Winter verabschiedet sich jetzt langsam aber sicher. Bewegung an der frischen Luft macht wieder Spaß. Wer sich nicht ohnehin regelmäßig auf das Fahrrad schwingt – immerhin rund 20 Prozent der Bevölkerung tun das fast täglich – hat jetzt die Gelegenheit, sich und seinen Drahtesel wieder fit für den Frühling zu machen.

 

Während in Städten wie Freiburg und Münster in Westfahlen Radfahren ganz selbstverständlich ein Teil der städtischen Mobilität darstellt, sieht es in vielen Großstädten anders aus. Hier ist Radfahren teilweise lebensgefährlich. Dennoch erobern immer mehr Radfahrer die Straßen. Im alltäglichen Verkehr gewinnt das Fahrrad vor allem bei Strecken bis 5 Kilometer an Bedeutung. Teilweise auch, um Staus und Stoßverkehr zu umgehen. Bei Strecken bis zu 20 Kilometern ist dagegen die Gruppe der regelmäßigen Radfahrer geringer. Anders sieht es bei den „Gelegenheitsradfahrern“ aus: Hier lockt eine schöne Radtour, im Zweifelfall abseits der vielbefahrenen Straßen, fast alle Altersgruppen und Fitnessgrade regelmäßig ins Grüne.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsWer allerdings in einer Gegend mit vielen Höhen und Tiefen lebt, nicht zu den sportlichsten Zeitgenossen zählt oder vielleicht auch einfach nicht mehr der Jüngste ist, kann schnell die Freude am Zweirad verlieren. Mit dem reichhaltigen Angebot an E-Bikes, Pedelecs & Co. steht einer Fahrradtour mit eingebautem Rückenwind nichts mehr im Wege. Durch viele coole Designs und technologische Finessen haben zudem Fahrräder mit Elektromotor ihr „Reha-Image“ abgelegt und sprechen jetzt Kinder, Jugendliche, technikbegeisterte Erwachsene und Senioren gleichermaßen an. Allein 2015 wurden in Deutschland mehr als eine halbe Million der E-Räder verkauft. Damit hat jedes achte Fahrrad, das in diesem Jahr über die Ladentheke ging, eine elektrische Unterstützung.

 

 

Kleine Warenkunde zu E-Bike, Pedelec & Co.

Wer sich für ein Fahrrad mit elektrischer Unterstützung generell interessiert, sich jedoch noch nicht tiefer mit der Materie beschäftigt hat, muss sich erst einmal durch das Fachvokabular durchkämpfen. Generell lässt sich sagen, dass die meisten sogenannten E-Bikes eigentlich Pedelecs sind. Gute und herstellerunabhängige Informationen bieten Umweltverbände wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC und der Verkehrsclub Deutschland VCD.

 

 

Pedelecs, Fahrräder mit eingebautem Rückenwind

Erfreulich: Immer mehr Städte und Gemeinden bieten kostenfreie Akku-Tankstellen.

Pedelecs, abgekürzt vom englischen Pedal Electric Cycle, sind Fahrräder, die mit einem Elektromotor mit einer maximalen Stärke von 250 Watt ausgerüstet sind. Während der Fahrer in die Pedale tritt, wird er vom Motor unterstützt. Einige Pedelecs verfügen auch über eine Anfahrhilfe. Wie stark diese Unterstützung ausfällt, kann in verschiedenen Stufen eingestellt werden und hängt außerdem ab von der Pedalkraft oder der jeweiligen Trittfrequenz. Vorschub leistet der Motor allerdings nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern. Wer schneller unterwegs sein will, muss seine eigene Muskelkraft einsetzen.

 

Rechtlich gesehen sind Pedelecs ganz normalen Fahrrädern gleichgestellt. Ein Pedelec darf also jeder fahren, gleichgültig, wie alt er ist und ob er über einen Führerschein verfügt. Entsprechend gibt es keine besondere Zulassung oder ein Versicherungskennzeichen. Ein Helm ist nicht verpflichtend, aber in jedem Fall sinnvoll.

 

 

S-Klasse Pedelecs – wenn es etwas schneller gehen soll

Pedelecs der S-Klasse unterstützen ihren Fahrer mit einem elektrischen Motor mit einer maximalen Leistung von 500 Watt. Im Grunde funktioniert alles wie bei einfachen Pedelecs, jedoch stellt die S-Klasse ihre Unterstützung erst bei einer Geschwindigkeit von 45 Stundenkilometern ab.

 

Durch die hohe motorisierte Geschwindigkeit zählt die S-Klasse im rechtlichen Sinne nicht mehr zu den Fahrrädern. S-Klasse Pedelecs sind, genauso wie Mokicks, Mopeds und Roller, Kleinkrafträder. Daher muss der Fahrer mindestens 16 Jahre alt sein und einen Führerschein der Klasse AM besitzen. Die S-Klasse Pedelecs müssen vom Kraftfahrbundesamt zugelassen sein und benötigen ein Versicherungskennzeichen. Außerdem besteht eine Helmpflicht. Ob noch ein Fahrradhelm ausreicht, liegt in einer rechtlichen Grauzone. Fakt ist jedoch, dass die schnellen Pedelecs keine Radwege befahren dürfen.

 

 

E-Bikes – das sportliche Mofa

E-Bikes unterscheiden sich von Pedelecs dahingehend, dass der Fahrer in die Pedale treten kann, es aber nicht zwingend tun muss, um voranzukommen. Der Elektroantrieb erlaubt auch das Fahren ohne eigene Mitarbeit. Diese Unterstützung gilt allerdings nur bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Wer flotter ans Ziel kommen möchte muss selbst strampeln. Auch beim E-Bike beträgt die Höchstleistung des Motors 500 Watt.

 

Für das E-Bike benötigt der Fahrer eine Betriebserlaubnis, ein Versicherungskennzeichen und eine Mofa-Prüfbescheinigung, für die man mindestens 15 Jahre alt sein muss. Eine Helmpflicht besteht bei den E-Bikes nicht.

 

 

Mehr Lebensqualität durch umweltfreundliche Mobilität

Fahrräder mit elektrischer Unterstützung können Fahrradtouren in der Freizeit erleichtern oder die Ziele erweitern. Darüber hinaus kann die neue Rad-Generation eine ökologische, flexible und im Stadtverkehr auch durchaus schnelle Alternative zum Auto darstellen. Damit sind die elektrisch unterstützten Räder eine ausgezeichnete Möglichkeit, um klimaschonend und mit Spaß unterwegs zu sein.

 

Gleichzeitig setzten Pedelecs und E-Bikes neue Impulse in der Mobilität. Die technisch aufgerüsteten Räder sprechen neue Gruppen an. Durch die erweiterte Gruppe der Radler rückt das umweltfreundliche Radfahren verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung. Besonders die große Beliebtheit der Pedelecs bei älteren Menschen verstärkt die Akzeptanz und manifestiert das Rad als relevanten Teil des Verkehrsmix.

 

 

Akku-Tanken nicht vergessen

Der kleine Nachteil des E-Bikes – es ist im Allgemeinen teurer und schwerer. Schließlich müssen Akku und Elektronik mitfinanziert und -transportiert werden. Wer klimafreundlich Radeln will, setzt auch beim Aufladen des Akkus auf Strom aus Erneuerbaren Energien. Natürlich belastet auch die Produktion des Akkus die Umwelt. Laut Umweltbundesamt sind allerdings die klimaschädlichen Emissionen bereits nach 100 Kilometern mit dem Rad wieder ausgeglichen, vorausgesetzt, das Rad wird als Alternative zum Auto eingesetzt.

 

 

Radfahren schont Umwelt und Finanzen

Wer das Auto öfter einmal stehen lässt und sich auf das Rad schwingt, schont Umwelt, Klima und letztlich auch seine Finanzen. Grünes Geld, erfahrener Experte für soziale und ökologische Geldanlagen, hilft Ihnen, auch Ihre Finanzen fit für den Frühling zu machen. Machen Sie einen Finanz-Fitness-Check mit unserem Grünes Geld Test.

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.