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Altersvorsorge & Co. – Tipps für Berufseinsteiger

Freitag, 20. April 2018
Zusammenfassung: Der erste richtige Job – jetzt gilt es, sich im Berufsleben zu beweisen. Auch wenn die Freizeit knapp wird – etwas Zeit für die Planung und Auswahl wichtiger Versicherungs- und Vorsorgeverträge muss sein.

 

 

Nach Schule oder Studium – der Start in den Beruf.

 

 

Die Temperaturen steigen und die ersten warmen Tage und Abende locken zu Aktivitäten im Freien. Ein Vorgeschmack auf den Sommer. Viele Schülerinnen und Schüler freuen sich jetzt schon auf die großen Ferien. Für viele von ihnen werden es die letzten dieser Art sein. Für Sie beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt.

 

Auch viele Studierenden werden nach ihrem erfolgreichen Bachelor- oder Masterabschluss in diesem Sommer ihren ersten richtigen Job antreten. Egal ob nach der Schule oder dem Studium – unzählige junge Menschen müssen sich nicht nur in einem völlig anderen Umfeld neu orientieren, sondern auch unzählige kleinere und größere Formalitäten erledigen.

 

Versicherungen und Vorsorgeverträge sind zwar für die meisten nicht die spannendste Lektüre – sind aber unvermeidlich für den Start ins neue und selbstständige Leben.

 

 

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Die 7 wichtigsten Punkte für einen sonnigen Ruhestand

Mittwoch, 27. September 2017

Die langjährige Niedrigzinsphase wird uns noch einige Jahre begleiten. Das zwingt viele Menschen zu Umdenken und Neu-Berechnen, denn jedes Jahr Null-Zins frisst weitere gefährliche Lücken in die privaten und betrieblichen Altersvorsorge-Lösungen.

 

Deshalb muss umfassend geprüft werden, wie der Ruhestand konkret für die einzelne Person aussieht – und zwar unter Einbeziehung aller Vermögenswerte. Mit dazu gehört die Prüfung von Themen wie Nachlassregelung und Vollmachten für den Ernstfall.

 

Mit den 7 wichtigsten Punkten für einen sonnigen Ruhestand möchten wir einen guten Überblick in das komplexe Thema geben. Sie werden sehen, dass die einzelnen Inhalte gut zu verstehen und im Einzelfall meist schnell beherrschbar sind. Bei Fragen kommen Sie gerne auf uns zu (Kontakt).

 

Abschnitt 1: Wer erbt was?

Ein Erbe: hoffentlich interessanter als dieses Fahrzeug

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer eigentlich Ihr Vermögen erben wird? Oder haben Sie sich schon einmal gefragt, von wem Sie selbst noch eine Erbschaft erwarten?

 

Falls es kein Testament gibt, greift die gesetzliche Erbfolge. Falls es ein Testament gibt, gilt für die Berechnung des Pflichtteils eines Erben: mindestens die Hälfte dessen, was ihm laut gesetzlicher Erbfolge zugestanden hätte (als Barabfindung).

 

Einen Anspruch auf einen Pflichtteil haben zum einen die sogenannten Abkömmlinge. Das sind die leiblichen oder adoptierten Kinder oder – sofern diese nicht mehr leben – die jeweils nachfolgende Generation, also Enkel oder Urenkel. Ein Anrecht auf einen Pflichtteil sieht das Gesetz außerdem für Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner sowie bei kinderlosen Paaren auch für die Eltern vor. Geschwister dagegen können keinen Pflichtteil geltend machen.

 

Die gesetzliche Erbfolge geht nach dem Ordnungsprinzip, oder einfacher: Das Gut rinnt wie das Blut.

 

Im einfachsten Falle erben die Kinder (oder deren Kinder), gemeisam mit dem Ehepartner, das Vermögen eines Verstorbenen. Das nennt man Erben 1. Ordnung. Ohne Abkömmlinge erbt die sogenannte 2. Ordnung, also Eltern, Geschwister und Nichten/Neffen.

 

Ein weitverbreiteter Irrtum ist die 100-Prozent Vererbung an den überlebenden Ehepartner. Wie würden Sie zum Beispiel die Frage beantworten, wer verstorben sein muss, damit er Ehepartner wirklich alles erbt?

 

Das wäre nur dann der Fall, wenn es keine Kinder / Enkel / Urenkel gibt, keine Eltern, keine Geschwister, keine Nichten/Neffen und keine Großeltern mehr. Wie wahrscheinlich ist das? Wie sähe es in Ihrem eigenen Fall aus?

 

Hier eine Tabelle zum Erbe des Ehepartners in einer Zugewinngemeinschaft (häufigste Form der Ehe in Deutschland; es gibt daneben noch die sogenannte Gütertrennung):

 

 

Zugewinngemeinschaft

1. Ordnung

(Kinder, Enkel)

2. Ordnung

(Eltern, Geschwister)

3. Ordnung

(Großeltern)

Weitere Ordnungen
Anteil des Ehegatten am Erbe 1/2 3/4 3/4  voll (1/1)

 

 

 

 

 

 

 

Abgesehen vom Pflichtteil können Sie die Erbschaft jedoch mit einem Testament nach Ihrem Willen recht frei gestalten.

 

Dabei gilt im Todesfall immer das jüngste aufgefundene Testament. Ein Testament können Sie beim Notar verfassen und hinterlegen lassen, aber auch ein selbst erstelltes, (komplett) handschriftliches Testament hat die gleiche Gültigkeit. Häufig spart man übrigens Kosten, wenn man das Testment selbst verfasst, sich jedoch von einem auf Familienrecht spezialisierten Anwalt beraten lässt.

 

Tipp: Bedenken Sie beim Themen Erben nicht nur das eigene Vermögen. Häufig ist auch ein Vermögen zu erwarten, das Sie als Erbe erhalten. Vielleicht von den Eltern, vielleicht von Tante oder Onkel. Gehen Sie auch diese Themen offen an und besprechen Sie mit den Vererbenden die Strategie.

 

Bei ausreichender Zeit lässt sich möglicherweise viel Erbschaftssteuer sparen. Die Freibeträge für Ehepartner (500.000 €) oder Kinder (400.000 €) sind grundsätzlich gut und werden häufig nur bei Immobilienvermögen überschritten, aber schon nicht verheiratete Lebensgefährten oder Nichten und Neffen haben nur 20.000 Euro Freibetrag.

Abschnitt 2: Den Staat beim Erbe leer ausgehen lassen

Der Staat braucht Geld … viel Geld, um seinen umfangreichen Aufgaben vom Straßenbau über die Ausbildung der Kinder bis hin zur inneren und äußeren Sicherheit nachzukommen. Entsprechend lässt er sich die Chance nicht entgehen und erhebt Steuern beim Erben (und in gleicher Höhe beim Schenken).

 

Die gute Nachricht vorweg: nahe Verwandte wie Kinder oder Ehepartner müssen häufig nichts bezahlen. Die Freibeträge sind üppig gestaltet, bei Ehepartnern zum Beispiel 500.000 Euro:

 

Verwandtschaftsgrad Freibetrag Steuersatz
(abhängig von der Höhe des Vermögens)
Ehegatten 500.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Eingetragene Lebenspartner 500.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Kinder und Stiefkinder 400.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Enkel und Stiefenkel 200.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Eltern im Erbfall 100.000 Euro 7 bis 30 Prozent
Eltern bei Schenkung 20.000 Euro 15 bis 43 Prozent
Geschwister, Nichten, Neffen 20.000 Euro 15 bis 43 Prozent
Übrige Personen (z.B. nicht eheliche Lebengefährten, Patenkinder, Freunde) 20.000 Euro 30 bis 50 Prozent

 

Lassen Sie uns ein Beispiel für Menschen betrachten, die möglicherweise gar nicht an Erbschaftssteuern dachten – und trotzdem plötzlich viel zahlen müssen:

 

Zur Immobilienfinanzierung hat ein Mann einen Risiko-Lebensversicherung über die Todesfallsumme von 200.000 Euro abgeschlossen. Seine Lebensgefährtin ist nicht mit ihm verheiratet, jedoch als Begünstigte im Vertrag eingetragen – sollte er also versterben, möchten man das Geld aus der Lebensversicherung ihr zugute kommen lassen, damit sie den offenen Kredit damit abbezahlen kann. Eine übliche Vorgehensweise.

 

Außerdem erbt sie auch das Haus, sollte ihr Partner versterben.

 

Sollte der Mann jetzt tatsächlich versterben, geht das Finanzamt wie folgt vor: Der Wert der Immobilie wird festgesetzt, zum Beispiel auf 250.000 Euro. Abzüglich der offenen Kredite von z.B. 200.000 und zuzüglich der ausgezahlen Lebensversicherung in Höhe von 200.000 Euro erbt die Lebensgefährtin also 250.000 Euro.

 

Abzüglich ihres Freibetrages als „Übrige Person“ von 20.000 Euro muss sie demnach 230.000 Euro versteuern; bei einem Steuersatz von 30 Prozent sind das 69.000 Euro alleine an Erbschaftssteuer. Möglicherweise muss sie jetzt sogar das Haus verkaufen.

 

Tipp: Bei der korrekten Gestaltung der Risiko-Lebensversicherung hätte die Steuerlast auf Null Euro reduziert werden können. Dieser und weitere Fälle lassen sich einfach so gestalten, dass Erbschafts- oder Schenkungssteuer vermieden werden. Übrigens lassen sich die Freibeträge durch Schenkung alle 10 Jahre neu ausschöpfen.

 

Abschnitt 3: Selbst bestimmen, was im Fall eines Unfalls oder Krankheit getan werden soll

 

Unfälle kommen überraschend und haben manchmal langwierige Folgen

Erst vor wenigen Wochen erreichte mich persönlich morgens im Büro eine Nachricht per WhatsApp: ein sehr guter Freund, den ich seit Kindestagen an kenne, war auf seinem Arbeitsweg verunglückt.

 

Der Fahrer eines entgegenkommendes Fahrzeuges war eingeschlafen und auf seine Fahrbahnseite geraten. Mein Freund erlitt sehr viele Knochenbrüche, auch lebensbedrohliche, und wurde in ein künstliches Koma versetzt.

 

Er als Patient war nicht mehr ansprechbar, trotzdem mussten medizinische Entscheidungen getroffen werden. Häufig geht es dabei um Fragen um Leben und Tod. Immer ist die Frage präsent: wie hätte wohl der Betroffene entschieden? Wie lässt sich hier das Recht auf medizinische Selbstbestimmung wahren?

 

Die Lösung stellt die Patientenverfügung dar; ein Dokument, in dem man in guten Tagen und wohlüberlegt festlegt, welche medizinischen Maßnahmen getroffen werden sollen und welche nicht.

 

Tipp: Die Patientenverfügung sollte auf jeden schriftlich verfasst sein und unterschrieben werden. Sie ist jederzeit widerrufbar und änderbar. Damit im Notfall auch der Zugriff auf die Verfügung gewährleistet ist, sollten Kopien bei Vertrauenspersonen und dem Hausarzt hinterlegt werden.

 

Abschnitt 4: Noch einen Schritt weiter – wer darf sich kümmern wenn was passiert?

 

Im Abschnitt 3 haben wir den Fall behandelt, dass man seinen Willen nicht mehr äußern kann und medizinische Entscheidungen getroffen werden müssen.

 

Doch gerade bei länger anhaltenden Situationen, zum Beispiel bei einem langjährige Schwerstpflegefall, müssen über die direkten medizinischen Entscheidungen hinaus noch weitere Entscheidungen gefällt und Unterschriften geleistet werden.

 

Nicht selten sind zum Beispiel Immobilien für einen Pflegebedürftigen nicht mehr bewohnbar. Doch ein Verkauf der Alt-Immobilie und der Erwerb einer geeigneten Immobilie oder der Umzug in ein Pflegeheim erfordern wirtschaftlichen Sachverstand und Entscheidungsbefugnisse. Dafür reicht die Patientenverfügung nicht aus

 

Um jemanden zu bevollmächtigen, dass er in Ihrem Namen handeln darf, benötigen man eine Vorsorgevollmacht. In diese werden alle notwendigen Details geregelt.

 

Lassen Sie sich also von einem spezialisierten Anwalt dazu beraten. Es gibt jedoch auch Vorlagen, die die häufigsten Konstellationen und Fragestellungen bearbeiten – möglicherweise sind solche Vorlagen ausreichend. Bei Buchung einer Ruhestandsplanung von Grünes Geld wird Ihnen dazu eine Vorlage übergeben.

 

Tipp: Seit über 10 Jahren gibt es das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer. Dort können Sie Patientenverfügung und Betreuungsverfügungen eingetragen werden, so dass diese auch für im Notfall und nach vielen Jahren, in denen man gar nicht mehr an diese Papiere dachte, schnell gefunden werden.

 

Abschnitt 5: Neben Sicherheit muss in der Altersvorsorge auch die Rendite stimmen

 

Das Ausland hat für die Einstellung der Deutschen sogar einen Begriff geprägt: German Angst. Es geht um ein difuses Angstgefühl der Deutschen, was sich unter anderem in der sehr zurückhaltenden deutschen Außenpolitik äußert.

 

Die vielleicht bedeutendere Ausprägung ist das Geldanlage-Verhalten der Deutschen: vermeintliche Garantien und vermeintlich feste Zinsen werden überbewertet, langfristige Chancen damit außen vor gelassen.

 

Dabei bieten gerade die meist sehr langen Ansparzeiträume für die Altersvorsorge ideale Vorraussetzungen für schwankungsintensive Anlageformen, die dafür aber auch die höchsten Renditen erwirtschaften. Lassen Sie uns das an einem Beispiel erkennen.

 

Beispiel: Eine 37jährige Frau mit einem Jahreseinkommen von 40.000 Euro. Davon gehen aktuell 18,7% in die gesetzliche Rentenversicherung, also 7.480 Euro jährlich. Eine grundsätzliche Faustformel besagt, von diesem Betrag 50% zu nehmen und in eine private Altersvorsorge zu investieren, also in unserem Fall 50% von 7.480 Euro, also 3.740 Euro jährlich oder 310 Euro monatlich.

 

Einzahlung 310 Euro monatlich über 30 Jahre

Altersvorsorge ohne Wertschwankungen

(klassischer Rentenvertrag, Renditeannahme 3% p.a.)

Altersvorsorge mit Wertschwankungen

(Fondgebundener Rentenvertrag, Renditeannahme 6% p.a.)

Kapital nach 30 Jahren

181.100,06 Euro

312.956,66 Euro

Ergibt monatliche garantierte Rente von

(Abschätzung, unverbindlich)

543 Euro

939 Euro

 

Übrigens gibt es gerade bei der ethisch-ökologischen Geldanlage sehr gute, langfristige Möglichkeiten im Aktienmarkt. Denn Aktien nachhaltiger Unternehmen bieten den Menschen Lösungen, die immer mehr nachgefragt und immer mehr gebraucht werden.

 

Entsprechend sollte eine günstige Geschäftsentwicklung die Folge sein, so dass die Unternehmenswerte und damit auch die Aktienkurse der Unternehmen überproportional steigen (siehe auch unser Musterdepot Wachstum).

 

Tipp: Wer die Zahlen analysiert kommt bei der langfristigen Geldanlage an Aktien nicht vorbei (mehr: Rendite-Dreieck) . Lassen Sie sich von Experten beraten, wie Sie typische Fehler bei der Aktienanlage vermeiden und gleichzeichtig die Steuern auf den Gewinn gering halten.

 

Abschnitt 6: Das fiese Geheimnis … Ihre Rente wird jährlich weniger

 

Stellen Sie sich vor, Sie haben alles richtig gemacht: Sie haben Ihre gesetzliche Rente ausgerechnet, Sie haben eine Rentenlücke identifiziert und Sie haben über Jahre hinweg monatlich etwas zur Seite gelegt, um diese Lücke zu schließen.

 

Schließlich sind Sie 67 Jahre alt und gehen in Rente. Und in der Tat, die Berechnungen waren richtig, Sie konnten Ihre Lücke schließen, alles ist perfekt. Für viele Menschen enden an dieser Stelle Ihre Überlegungen.

 

Leider begehen sie damit einen fatalen Fehler. Denn eine Frau, die mit 67 Jahren in Rente geht, hat noch laut aktueller Vorgabe (Sterbetafel 2004R) eine Lebenserwartung von weiteren 24 Jahren (!).

 

Was wird in diesen 24 Jahren geschehen? Die schleichende Inflation wird an der Kaufkraft ihrer Rente knappern.

 

In den 24 Jahren wird die Kaufkraft von zum Beispiel 100 Euro absinken, bei 2% jährlicher Inflation auf nur noch 62,17 Euro.

 

Theoretisch gibt es dafür die jährlichen Rentensteigerungen. Doch lassen Sie uns ansehen, ob diese die Inflationsraten in der Vergangenheit ausgleichen konnten:

 

Netto-Rentenentwicklung in Deutschland

Tatsächliche Rentenentwicklung nach Inflation: meist negativ (Quelle: Helvetia)

 

Das Diagramm zeigt deutlich, dass die Rente in den meisten Jahren effektiv weniger wird. Das muss auch so sein, denn immer weniger Beitragszahler stehen immer mehr Rentenempfängern gegenüber (Demografische Entwicklung); die Rente muss abnehmen.

 

Tipp: Um die abnehmende Renten auszugleichen sollten Sie schnell reagieren. Zwei Möglichkeiten kommen meist in Frage. Möglichkeit 1: Sie sparen einen zusätzlichen Betrag fürs Alter an. Möglichkeit 2: Sollten Sie Ihre bisherige private Altersvorsorge auf klassischen Produkten aufgebaut haben, prüfen Sie den Wechsel in Anlagen mit höherer Renditeerwartung.

 

Abschnitt 7: Verdrängt oder Problem angegangen … wahrscheinlich werden Sie pflegebedürftig.

 

Das Schöne ist, dass wir alle immer älter werden. Durchschnittlich rund 15 Jahre im Vergleich zu den Großeltern. Wurden Ihre Großeltern zum Beispiel 75 Jahre alt, können Sie schon mit rund 90 Jahren Lebensalter rechnen.

 

Das weniger Schöne ist, dass die Pflegebedürftigkeit mit zunehmendem Lebensalter auch deutlich zunimmt. Besonders in den Jahren ab 80 – dort ist jeder 5. von Pflegebedürftikeit betroffen. Ab dem Lebensalter 85 sind es sogar 4 von 10 Menschen.

 

Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt dabei rund 5 Jahre. Nimmt man aktuell rund 3.000 Euro für stationäre Pflege pro Monat an, kommen erhebliche Summen zusammen.

 

Beispiel: 3.000 Euro im Monat sind in der Rentenphase eine stattliche Summe. Zieht man eine staatliche Rente von z.B. 1.200 Euro ab und geht von Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung von 2.005 Euro (Pflege Grad 5), berücksichtigt für die Versorgung des Partners für Mieter und Lebensunterhalt 700 Euro, bleibt eine Einkommenslücke im Pflegefall von 495 Euro.

 

Tipp: Diese Lücke kann durch spezielle private Pflegeversicherungen gedeckt werden. Der Nachteil: die Verzinsung in der Einzahlungsphase ist meist sehr gering und, sollte kein Pflegefall eintreten, hat man umsonst eingezahlt.

 

Alternativ kann der Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge in Erwägung gezogen werden. Schließlich steigt das Risiko einer Pflegebedürftigkeit erst ab dem Alter von 70 Jahren an, so dass in der Regel ausreichend Zeit für den Aufbau bleibt.

 

Die Rendite in der Ansparphase kann deutlich höher sein als bei einer Pflegeversicherung und die Auszahlung erfolgt eben auch dann, wenn nie eine Pflegebedürftigkeit auftreten sollte.

 

Moderne Verträge lassen dabei auch die Entnahmen von Einmalsummen (z.B. wegen Umbaumaßnahmen bei auftretender Pflegebedürftigkeit) zu, z.B. als sogenannte Cash-Option.

 

Wie geht’s weiter:

 

–> ZUM RUHESTANDSPLANER (ganzheitliche Ruhestandsplanung) <–

 

–> ZUM GRÜNES GELD TEST (Geldanlage, monatliches Ansparen) <–

 

–> KONTAKT ZU GRÜNES GELD (persönliches Gespräch) <–

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Lebensversicherung: absichern, sparen, nachhaltig denken

Dienstag, 18. Juli 2017
Zusammenfassung: Lebensversicherungen bieten weit mehr als nur die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen. Die Policen können auch einen sinnvollen Beitrag zur privaten Altersversorgung leisten. Dabei hat die Kapitallebensversicherung durch anhaltende Niedrigzinsen an Attraktivität verloren. Interessanter sind fondsgebundene Lebensversicherungen. Auch hier sollten Versicherungsnehmer auf Nachhaltigkeit achten und sich von Experten beraten lassen.

 

Aufwändig aber lohnend – die richtigen Verträge abschließen!

Die Idee der Lebensversicherung ist uralt. Bereits in der Antike gab es erste Vereinigungen, die nach dem Tode die Kosten für das Begräbnis übernahmen und die Verwandten unterstützten. Spätere Modelle der Lebensversicherung verliefen mehr als Wette. So wurden in England, dem Mutterland der Wettbüros, Wetten auf das Leben angenommen. Entsprechend der Einsätze fiel die Versicherungssumme für die Hinterbliebenen höher oder niedriger aus.

 

Die ersten modernen Lebensversicherungen kamen dann Ende des 17. Jahrhunderts auf und basierten nicht mehr auf reine Spekulation, sondern auf mathematische Wahrscheinlichkeiten. Entsprechend wurden die Beiträge zur Versicherung aufgrund des Alters des Versicherten ermittelt. Die erste Lebensversicherung in Deutschland wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von der Gothaer Lebensversicherungsbank eingeführt. Neu war zu diesem Zeitpunkt, dass es sich hier um gemischte Versicherungen handelte, die nicht nur beim Tod des Versicherten fällig wurden. Erstmals konnte sich auch der Versicherte beim Erreichen einer bestimmten Altersgrenze über Geld freuen.

 

 

Lebensversicherung – ein Begriff, viele Produkte

„Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, dass alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe.“ – Dieser klassische Witz aus der Versicherungsbranche trifft den Kern der Lebensversicherungen nur noch zum Teil.

 

Wer sich heute für eine Lebensversicherung interessiert, hat ganz unterschiedliche Ziele im Sinn. Natürlich ist auch weiterhin die Risikolebensversicherung als Absicherung der Hinterbliebenen von Bedeutung. Doch die Absicherung der Familie macht nur noch einen geringeren Anteil der abgeschlossenen Policen aus.

 

Lebensversicherungen haben sich auch zu einem Baustein der Altersversorgung entwickelt. In diesem Bereich gibt es vielfältige Angebote. Besonders interessant sind dabei fondsgebundene Produkte, die sowohl den Todesfall absichern als auch mit einem Sparplan arbeiten.

 

Und ein Alleinstellungsmerkmal bieten: wer sich statt einer einmaligen Auszahlung für eine monatliche ausgezahlte Rente entscheidet, bekommt bis an sein Lebensende die Rente ausgezahlt – auch wenn sein Kapital längst aufgebraucht wäre.

 

 

Lebensversicherung im Überblick

Vor dem Abschluss einer Versicherung sollte der Versicherungsnehmer genau wissen, was er will. Denn gerade im Bereich der Lebensversicherungen sind die althergebrachten Weisheiten längst nicht mehr gültig. Die Finanzwelt hat sich verändert. In den aktuellen Zeiten von Niedrig- und Null-Zins sind die einstmals beliebten Kapitallebensversicherungen bei weitem nicht mehr lukrativ und teilen damit das Schicksal des klassischen Sparbuchs.

 

 

Risikolebensversicherung – Absicherung der Familie

Gegen finanzielle Notlage der Hinterbliebenen versichern.

Bis weit in die siebziger und achtziger Jahre war das Familienmodell mit einem Alleinverdiener in der Familie Gang und Gäbe. Fiel durch den Tod des Hauptverdieners das Familieneinkommen weg, standen die Hinterbliebenen oft vor einer ungewissen finanziellen Zukunft. Auch wenn sich das Familienbild grundlegend verändert hat, sind – gerade in den Lebensphasen mit kleinen Kindern im Haushalt – die Familieneinkünfte vielfach ungleich zwischen den Partnern aufgeteilt. Entfällt ein Einkommen wird es rasch eng.

 

Um dieses Risiko abzusichern, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Die Höhe der Versicherung sollten Familien anhand ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse festlegen, um den Hinterbliebenen ein finanziell abgesichertes Leben zu ermöglichen.

 

Gerade in der Familienphase ist die Suche nach der Traumwohnung oder dem Traumhaus ein wichtiges Thema in Familien. Wenn das passende Objekt gefunden wurde, steht auch die Finanzierung des neuen Zuhauses an. Im Allgemeinen wird dazu ein Immobilienkredit aufgenommen. Um den Kredit auch nach dem Tod des Partners weiter bedienen zu können, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll und wird teilweise zur Absicherung des Kredits verlangt.

 

Die Risikoversicherung wird ausschließlich im Todesfall des Versicherungsnehmers ausgezahlt, bei einer Über-Kreuz-Versicherung, im Fall des Todes eines Partners. Bei dieser Variante sichern sich beide Partner mit nur einer Police gegenseitig ab. Da bei der Risikolebensversicherung kein Geld angespart wird, ist es sinnvoll, die Laufzeit mit dem abzuzahlenden Kredit abzustimmen. Bei Familien ist auch das Ausbildungsende der Kinder ein geeigneter Ausstiegszeitpunkt.

 

Wie hoch die Auszahlungssumme ausfallen soll, ist stark von den persönlichen Lebensumständen abhängig. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Beiträge nicht nur von der Höhe der Auszahlungssumme abhängen, sondern ebenso vom Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Ähnlich wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung hängt der Beitrag neben dem Gesundheitszustand auch von weiteren Risiken ab, beispielsweise von besonders riskanten Hobbys.

 

 

2. Kapitallebensversicherung – der ausgediente Klassiker

Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung, die ausschließlich im Todesfall ausgezahlt wird, ist die Kapitallebensversicherung in erster Linie auch ein langfristiger Sparvertrag. Diese gemischte Versicherung wird auch als klassische Lebensversicherung bezeichnet.

 

Die Laufzeit der Kapitallebensversicherung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte. Der Versicherte erhält am Ende der festgelegten Versicherungslaufzeit seine verzinsten Beiträge sowie eine Überschussbeteiligung ausgezahlt und kann mit der Summe nach Belieben verfahren. Der Schönheitsfehler an diesem an sich grundsoliden Produkt ist, dass die Sparanteile der Verträge, von den Anbietern mit dem sehr jeweils gültigen Garantiezins verzinst werden.

 

Und dieser staatlich festgelegte Garantiezins ist auf einem Rekordtief angelangt. Das ist nicht nur für die Versicherten unbefriedigend, sondern auch für die Versicherungsgesellschaften. Entsprechend bieten viele Versicherer die klassische Lebensversicherung nicht mehr an. Neue Verträge lohnen sich aktuell für keine der beiden Seiten.

 

Trotzdem darf man eines nicht vergessen: Eine Lebensversicherung läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte. Auch wenn die aktuellen Niedrigzinsen wenig einbringen, sollten sich die Zeiten auch wieder ändern. Dann werden auch Lebensversicherungen die aktuell abgeschlossen werden wieder höhere Renditen erzielen.

 

Aktuell laufende Verträge, die vor längere Zeit abgeschlossen wurden, sind meist nicht mehr so rentabel wie bei Vertragsabschluss gehofft, bringen aber noch höhere Erträge als Bankeinlagen. Daher ist eine Kündigung der Versicherung nicht lohnend (speziell bei vor 2004 abgeschlossenen Alt-Verträgen, die steuerfrei ausgezahlt werden). Wer kein Geld mehr in die einen laufenden Vertrag investieren will, sollte die bestehende Lebensversicherung beitragsfrei stellen lassen.

 

 

3. Klassische Rentenversicherung – keine Absicherung im Todesfall

Die Kapitallebensversicherung diente vormals häufig als Teil einer privaten Altersvorsorge. Dieses Ziel verfolgt auch die klassische Rentenversicherung. Sie entspricht während der Ansparphase im Prinzip der Kapitallebensversicherung. Der Unterschied liegt darin, dass der Todesfall nur gering versichert wird. In der Praxis erhalten die Angehörigen meist das aktuelle Vertragskapital ausgezahlt, wenn der Todesfall in der Ansparphase eintritt (statt einer hohen Versicherungssumme).

 

Ansonsten zahlt die klassische Rentenversicherung ab dem vereinbarten Zeitpunkt eine lebenslange regelmäßige Rente. Kunden, die sich für eine Police mit Kapitalwahlrecht entschieden haben, können auch den gesamten Betrag auf einmal ausgezahlt bekommen. Wie die Kapitallebensversicherung leidet auch die private Rentenversicherung unter dem niedrigen Zinsniveau.

 

 

 

4. Fondsgebundene Lebensversicherung – Sicherheit mit Sparplan

Die passende Lösung für jeden Typ finden.

Wer aktuell nach einer attraktiven und sicheren Möglichkeit der privaten Altersvorsorge sucht, ist gefordert, die klassischen Wege zu verlassen und zeitgemäße Möglichkeiten der finanziellen Absicherung in Betracht zu ziehen.

 

Interessant sind in diesem Zusammenhang fondsgebundene Produkte wie die fondsgebundene Lebensversicherung. Dabei wird die klassische Absicherung des Todesfalls mit einem Fondssparplan verbunden. Die Versicherungsbeiträge werden also in Fonds investiert, das verspricht eine bessere Rendite als bei Produkten mit niedrigem Garantiezins. Nach der Versicherungslaufzeit bekommt der Versicherungsnehmer den aktuellen Wert seiner Fondsanteile. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Ansparphase, erhalten die Nachkommen einen garantierten Festbetrag. Zudem zahlen die Versicherer auch meist eine Überschussbeteiligung, wenn die Fondsanteile mehr wert sind.

 

Ein nachhaltiges Beispiel für eine fondsgebundene Lebensversicherung bietet die Stuttgarter Lebensversicherung mit ihren GrüneRente-Produkten. Das Unternehmen stellt sicher, dass die Sparbeiträge der Versicherungsnehmer in nachhaltige Anlagen, wie beispielsweise sozial genutzte Immobilien und Erneuerbare Energien investiert wird. Die Investments werden vom Institut für nachhaltiges, ethisches Finanzwesen  geprüft. Ein weiterer Pluspunkt der GrüneRente-Produkte: Durch ein differenziertes Angebot bietet die Versicherung eine nachhaltige und rentable Absicherung für die unterschiedlichen Anlegertypen.

 

 

Auch auf bei Versicherungen auf Nachhaltigkeit achten

Wenn klar ist, was und wie versichert werden soll, ist für viele Versicherungsnehmer das Thema vorerst erledigt. Schließlich erfordert die Auswahl der richtigen Versicherung in der jeweiligen Lebenssituation bereits viel Zeit und Mühe. Wie die Versicherungsgesellschaften die Versicherungsbeiträge anlegen, ist dann meist kein Thema mehr.

 

Ein Fehler, denn auch hier gilt die wirtschaftliche Grundweisheit: Geld regiert die Welt. Daher sollten sich die Versicherten durchaus dafür interessieren, wie und wo ihr Geld von den Versicherungsgesellschaften eingesetzt wird. Versicherungen, die mit den Beiträgen fossile Energien, wie beispielsweise Kohle- und Kernkraftwerke finanzieren, sind kaum nachhaltig.

 

 

Lebensversicherungen sollen kein Leben vernichten

Nachhaltig: Geldanlagen ohne Waffengeschäfte.

Vielen Versicherten nicht bekannt, dass mit Waffengeschäften, Munitionsfabriken und Streubombenproduktion viel Geld verdient wird – auch von Banken und Versicherungen. Ein wichtiger Punkt, denn viele Anleger, die sich noch nicht mit nachhaltigen Investments und Versicherungen beschäftigt haben, lehnen diese Art der Geschäfte aus ethischen Gründen ab und wollen ihr Geld nicht im Kreislauf von Krieg und Zerstörung sehen.

 

Das Thema steht bereits auf der Agenda von Verbraucherschützern. So befragte die renommierte Stiftung Warentest bereits 2011 mehr als 150 Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen nach deren Anlagepraxis. Lediglich zwölf der befragten Unternehmen schlossen ausdrücklich aus, in Streubombenproduktion zu investieren.

 

Mittlerweile veröffentlichte auch das Projekt „Don’t bank on the bomb“ eine ausführliche Liste mit Unternehmen, die in Atomwaffen investieren. Ein besonders heißes Eisen, schließlich ist die weltweite Ächtung von Atomwaffen ein wichtiges Anliegen der Staatengemeinschaft.

 

 

Kompetente Ansprechpartner für Verbraucher

Viele Verbraucher wünschen sich nachhaltige Geldanlagen und Versicherungen. Im Gegensatz zu vielen Produkten des Alltags, helfen hier jedoch keine speziellen Qualitätssiegel bei der Auswahl.

 

Gute Beratung ist daher eine wichtige Voraussetzung für die Wahl der passenden Verträge. Wer dabei einen kompetenten und in nachhaltigen Anlagen erfahrenen Finanzpartner an seiner Seite weiß, kann sich darauf verlassen, dass seine Investments den hohen ethischen und ökologischen Ansprüchen genügen.

 

Grünes Geld verfügt über eine langjährige Expertise im Bereich nachhaltiger Geldanlagen und Versicherungen. Entsprechend achten die Berater darauf, dass keinerlei Investitionen in Rüstungsgeschäfte, Gentechnologie oder klimaschädigende Energien fließen. Darüber hinaus können auch die persönlichen Wertvorstellungen der Anleger zuverlässig berücksichtigt werden. So verfügt das Team auch über Erfahrung bei Geldanlagen gemäß christlicher Werte.

 

 

Wünsche und Bedürfnisse des Kunden kennen

Klar ist in jedem Fall, dass bei nachhaltigen Geldanlagen und Versicherungen soziale, ökologische und klimaschützende Projekte im Fokus der Investitionen stehen. Dazu zählen beispielsweise Anlagen aus dem Bereich der Mikrofinanz, des fairen Handels oder der Erneuerbaren Energien. Genauso interessant sind Investitionen mit einer positiven Gemeinwohl-Bilanz, denn diese Art der Bilanzierung gibt einen 360-Grad-Überblick über die Nachhaltigkeit der jeweiligen Produkte und der entsprechenden Unternehmenspolitik der Produzenten.

 

Um das richtige Finanzprodukt zu finden, ist es für die Berater von Grünes Geld wichtig, die Wünsche, Werte und Bedürfnisse der Kunden genau zu kennen. Daher hat das Unternehmen für den ersten Einstieg in die Beratung den Grünes Geld Test entwickelt. Diese erste Sondierung ermöglich es, Kunden dort abzuholen, wo sie gerade stehen und den zukünftigen Weg gemeinsam zu definieren.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Mit nur 3 Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Dienstag, 13. Dezember 2016
Zusammenfassung: Die Berufsunfähigkeitsversicherung schließt die Versorgungslücke, die bei Wegfall des Einkommens durch eine dauerhafte Invalidität entsteht. Leider ist die Gesundheitsprüfung zur Aufnahme in einen entsprechenden Tarif so streng, dass viele Menschen abgelehnt werden. Die Volkswohl Bund Lebensversicherung fragt in einer Sonderaktion aktuell nur drei Risikofelder ab. So kommen Interessenten noch unkompliziert und schnell in BU-Verträge. Die Aktion wurde bis 31.03.2017 verlängert.

 

 

Ein schönes Gefühl: Am Jahresende alles wichtige erledigt!

Einen Schutz gegen Berufsunfähigkeit zu erhalten – das scheitert häufig an den Gesundheitsfragen des Antrags. Mit der Sonderaktion bis 31.3. haben viele eine neue Chance.

Das Jahr 2017 hat begonnen. Viele Menschen lassen jetzt die vergangenen Monate Revue passieren. Sind die persönlichen Wünsche in Erfüllung gegangen? Ist das, was wir gewünscht oder gar befürchtet haben, wahr geworden? Was wird das kommende Jahr bringen und welche Vorsätze und Pläne haben wir?

 

Die Antworten dazu werden sicher sehr unterschiedlich ausfallen. Aber für viele Menschen ist es gerade zum Jahresanfang wichtig, in die dringlichen Dinge des Lebens Ordnung zu bringen um sich dann neuen Aufgaben widmen zu können.

 

Schön, wer bereits alle wichtigen Punkte auf der To-do-Liste abgehakt hat, wer noch nicht so weit ist, kann nun weitere Häkchen setzen – um beispielsweise seine Versicherungen und Verträge zur Altersvorsorge zu überprüfen.

 

Zum Jahresende 2016, hat beispielsweise die Volkswohl Bund Lebensversicherung a. G. ein attraktives Angebot für eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung angeboten. Die Aktion verlief so erfolgreich, dass sie bis 31. März 2017 verlängert wurde.

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – so viel Zeit muss sein

Wer gesetzlich versichert ist, muss sich um die grundlegenden Versicherungen zu Krankheit und Pflege nicht extra sorgen – ein Mindestmaß ist bereits abgedeckt. Über die gesetzliche Sozialversicherung werden die Beiträge vom Arbeitgeber direkt vom Gehalt abgeführt. Aber bereits mit allen anderen Leistungen, die über diese Grundversorgung hinaus gehen, sieht es anders aus. So ist etwa eine Unfall- und Haftpflichtversicherung generell sinnvoll. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung ist eine private Altersvorsorge dringend angeraten, ebenso wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die dann finanzielle Absicherung bietet, wenn aufgrund einer dauerhaften Erkrankung kein Einkommen mehr erzielt werden kann.

 

Gerade aber die Berufsunfähigkeitsversicherung wird vielfach vernachlässigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Gerade Auszubildende, Studierende und Berufsanfänger scheuen die relativ hohen Beiträge. Eine Milchmädchenrechnung, denn gerade in jungen Jahren sind die Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung günstiger. Andere fürchten die aufwändige Gesundheitsprüfung, die ähnlich wie bei einer privaten Krankenversicherung das individuelle Risiko des Versicherungsnehmers ermittelt. Ganz generell macht die Suche nach einem geeigneten Versicherungsanbieter erst einmal Arbeit und nimmt Zeit in Anspruch, die in unserem dicht getakteten Leben scheinbar nicht zu finden ist.

 

 

Nicht in der staatlichen Grundsicherung landen

Fakt ist aber auch, wer ohne Berufsunfähigkeitsversicherung dauerhaft geistig oder körperlich erkrankt und seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, rutscht schnell in die staatliche Grundsicherung und ist dann auch nicht in der Lage, für das Alter vorzusorgen. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt seit 2001 bei einer Berufsunfähigkeit nur eine geringe Erwerbsminderungsrente.

 

Diese Gefahr, komplett in Hartz IV abzurutschen, droht vor allem jüngeren Menschen, die noch keine ausreichenden Rentenansprüche erworben und kein nennenswertes Vermögen aufgebaut haben. Auch für Selbstständige und Existenzgründer zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung quasi zu den Pflichtversicherungen. Neben diesen speziellen Zielgruppen der BU-Versicherung gilt jedoch: Eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist für jeden sinnvoll, der bei Wegfall seines Einkommens eine finanzielle Lücke zwischen seinen Ausgaben und seinen Einnahmen aufweist – und das ist – Hand aufs Herz – nahezu jeder!

 

 

Der schnelle Weg zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung - Jetzt noch schnell die letzte Hürde nehmen.

Berufsunfähigkeitsversicherung – Jetzt noch schnell die letzte Hürde nehmen.

Apropos Herz – Herzerkrankungen stellen nur noch acht Prozent der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit. Die Hauptverursacher für einen dauerhaften Ausstieg aus dem Erwerbsleben sind mit knapp einem Drittel der Fälle mittlerweile psychische Erkrankungen – und diese nehmen zu, und zwar über alle Altersgruppen hinweg.

 

Gute Gründe sich also jetzt, bei guter Gesundheit, mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinanderzusetzen und die Angebote mit einer vereinfachten Gesundheitsabfrage für sich zu nutzen.

 

Der Volkswohl Bund Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit (a.G.) bietet eine ursprünglich bis zum 31. Dezember 2016 begrenzte besondere Berufsunfähigkeitsversicherung-Aktion an. Versichert werden kann eine garantierte monatliche BU-Rente von bis zu 750 Euro. Ausgezahlt wird diese Rente von Beginn der nachgewiesenen Berufsunfähigkeit bis zum Renteneintrittsalter.

 

Diese Aktion wurde aufgrund des hohen Zuspruchs verlängert bis 31. März 2017.

 

Ergänzend zur BU-Versicherung bietet der Volkswohl Bund einen Pflegeschutzbrief an. Dieser Schutzbrief versichert im Pflegefall eine monatliche Rente von bis zu 2.500 Euro, die lebenslang ausgezahlt wird. Der Pflegeschutzbrief kann auch erst später – ohne erneute Gesundheitsprüfung – zur BU-Versicherung abgeschlossen werden.

 

Die Volkswohl Bund Lebensversicherungen a.G. vertreiben ihre Verträge ausschließlich über Versicherungsmakler und Finanzdienstleister, wie beispielsweise Grünes Geld. So erhalten Interessenten von Anfang an eine unabhängige und faire Beratung.

 

 

Mit 3 Gesundheitsfragen in den BU-Vertrag

Wer bereits einmal einen Antrag zur privaten Krankenversicherung abgeschlossen hat oder sich den regulären Fragekatalog einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu Gemüte geführt hat, kann sich bei der vereinfachten Gesundheitsprüfung des Volkswohl Bundes freuen. Neben den Angaben zur Körpergröße und Gewicht werden nur drei Hauptrisikofelder abgefragt.

 

1. Aktuelle Erkrankungen

Hier müssen Versicherungsnehmer angeben, ob die folgende Erkrankungen ärztlich festgestellt wurden: Relevant sind hier eine HIV-Infektion, Krebserkrankungen, Multiple Sklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Lebererkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Angegeben werden müssen auch psychische Störungen und Bandscheibenvorfall.

 

2. Aktuelle Behandlungen

Hier geben die Versicherungsnehmer darüber Auskunft, ob und gegebenenfalls in welchen medizinischen oder psychologischen Behandlungen sie sich aktuell befinden, ob regelmäßig Medikamente oder Drogen eingenommen werden und ob in den letzten zwei Jahren eine Krankschreibung über mehr als zwei Wochen bestand. Bei eventuell vorhandene Schädigungen oder Behinderungen muss der jeweilige Grad angegeben werden.

 

3. Abgelehnte Anträge

Wer eine BU-Versicherung abschließen will, muss angeben, ob bereits einmal ein Antrag abgelehnt, zurückgestellt oder nur mit Einschränkungen oder Aufschlägen bewilligt wurde. Diese Auskunftspflicht bezieht sich auch auf Lebens-, Pflege-, Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Was bringt das Jahr 2017? – 5 wichtige Neuigkeiten

Freitag, 09. Dezember 2016
Zusammenfassung: Gesetzliche Änderungen in Sachen Rente und Steuererklärung, sinkender Garantiezins bei Versicherungen - das Jahr 2017 hält einige Neuerungen bereit, über die jeder Bescheid wissen sollte. Und es gibt ein Extra-Geschenk für alle: Ein einmaliger gesetzlicher Feiertag,

 

 

Immer gut zu wissen, was die Stunde geschlagen hat!

Immer gut zu wissen, was die Stunde geschlagen hat!

Nur noch drei Wochen bis zum Jahresende. Was wird das neue Jahr bringen? Für das eigene Leben, die Familie, den Beruf? Einige haben bereits konkrete Pläne, andere lassen sich überraschen, denn es lässt sich nicht alles beeinflussen.

 

 

Jeder kann jedoch informiert und vorbereitet sein, wenn es um gesetzliche Änderungen geht, denn da hält das Jahr 2017 einige Neuerungen bereit. Auch in Sachen Klima- und Umweltschutz soll sich im kommenden Jahr einiges bewegen. Zwei kleine Beispiele weisen den Weg in eine nachhaltige Entwicklung.

 

 

1. Ein gesetzlicher Feiertag für alle

Generell führt sich das Jahr 2017 gut ein, denn es schenkt allen Arbeitnehmern  bundesweit einen Feiertag: Einmalig wird 2017 der Reformationstag am 31. Oktober gesetzlicher Feiertag sein. Anlass ist der 500. Jahrestag des Thesenanschlags des Kirchenreformers Martin Luther. Seit der Wiedervereinigung ist der Reformationstag als arbeitsfreier Tag nur in den neuen Bundesländern verankert.

 

 

 

2. Leichter Rentenanstieg im März

Die genauen Zahlen liegen noch nicht vor, jedoch können Rentner ab März 2017 aller Voraussicht nach mit einem Rentenanstieg von etwa 2 Prozent rechnen. Grund für die Erhöhung ist positive Lage auf dem Arbeitsmarkt, denn steigende Beitragszahlungen bewirken steigende Renten. Wichtig bleibt es jedoch weiterhin für alle Erwerbstätigen, die zusätzliche Altersvorsorge nicht zu vernachlässigen.

 

 

3. Flexibler Übergang vom Erwerbsleben in die Rente

Die Tendenz war seit Jahren klar zu erkennen: Das Rentenalter rückt immer weiter nach hinten. Bislang mussten Arbeitnehmer, die bei einem Renteneintritt mit 63 Jahren und einem Zusatzverdienst über der 450-Euro-Grenze mit empfindlichen Einbußen bei der Rentenzahlung rechnen.

 

Die neue Flexi-Rente soll jetzt dabei helfen, den Übergang vom Erwerbsleben zur Rente nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Damit begegnet die neue Regelung den vielfältigen Möglichkeiten, die jetzt bereits in Anspruch genommen werden, etwa eine vorgezogene Rente zu beziehen und gleichzeitig noch einer Beschäftigung nachzugehen. Ab 2017 gilt für ein zusätzliches Einkommen neben der Rente eine Obergrenze von jährlich 6.300 Euro.

 

Wer darüber hinaus Einkünfte erzielt, bekommt 40 Prozent von der darüber liegenden Summe von der Rente abgezogen. Diese Änderung ist für viele interessant, da durch die Rentenreformen der vergangen Jahre auch bislang Besserverdienende zunehmend auf weitere Einkünfte angewiesen sein werden. Von der Neuregelung profitieren dann auch Arbeitgeber: Sie müssen für Mitarbeiter im Rentenalter keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abführen.

 

 

4. Lass‘ es langsam angehen: Neue Abgabetermine für die Steuer

Ab 2017 gelten neue Fristen für die Steuererklärung. Diese muss dann bis zum 31. Juli des folgenden Jahres beim Finanzamt abgegeben werden. Gleichzeitig müssen Belege nicht mehr eingereicht werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht mehr gesammelt werden muss, denn das Finanzamt kann diese nach Bedarf nachfordern.

 

Wer bei der Steuererklärung die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nimmt, hat mit der Steuererklärung künftig Zeit bis zum Monatsletzten des Februars den übernächsten Jahres. Noch eine kleine Neuigkeit aus dem Bereich Steuern für 2017: Der steuerliche Grundfreibetrag und der Kinderfreibetrag steigen leicht an.

 

 

5. Garantiezins fällt – Versicherungsbeiträge steigen

Eine Änderung, die auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist, viele aber dennoch empfindlich treffen kann: Der Garantiezins wird am dem 1. Januar 2017 gesenkt und fällt damit unter die 1-Prozent-Marke. Mit diesem Zinssatz werden die Sparanteile von Versicherungsverträgen verbindlich verzinst. Da aktuell die Zinsen generell in den Keller gerutscht sind, ist es für Versicherungsunternehmen schwierig, die alten garantierten Zinsen zu erwirtschaften.

 

Entsprechend werden ab 2017 bei Neu-Verträgen sehr viel geringe Garantiezinsen wirken. Von dieser Veränderung sind sämtliche neuen Verträge für Lebensversicherungen und Risiko-Lebensversicherungen sowie Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen betroffen. Ebenfalls wirkt sich der gefallene Garantiezins auf Rentenversicherungen sowie Riester- und Rürup-Renten aus. Insgesamt ist bei gleichen Leistungen mit bis zu 15 Prozent höheren Beiträge gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Wer in diesem Jahr noch einen Vertrag abschließt ist, ist also klar im Vorteil und profitiert noch vom garantierten Zinssatz in Höhe von 1,25 Prozent.

 

 

Nachhaltigkeit 2017 – 2 Lichtblicke

  1. Kein Müll in den Straßen von San Francisco
Gut vorbereitet und mit positivem Blick ins neue Jahr!

Gut vorbereitet und mit positivem Blick ins neue Jahr!

Das Jahr 2017 startet in Kalifornien zwar erst neun Stunden später als bei uns, in Sachen Abfallvermeidung ist San Francisco jedoch ab 2017 mehr als eine Nasenlänge voraus.

 

Die Stadt hat beschlossen, ab dem kommenden Jahr völlig auf Coffee-To-Go-Einweg-Becher, Take-away-Verpackungen und Verpackungschips aus Styropor zu verzichten. Damit sollen die enormen Müllmengen reduziert und die Umwelt geschützt werden. Styropor ist zwar prinzipiell recyclingfähig, in der Praxis zerfällt der leichte Kunststoff jedoch schnell in kleine Teile, die vielfach verweht auch in Seen und im Meer landen. Dort sind sie für Tiere lebensgefährlich.

 

Bereits vor zehn Jahren hatte die Stadt die Nutzung von Polystyrol-Verpackungen verboten. Mit der neuen Verordnung kommt San Francisco seinem ambitionierten Ziel näher, bis 2020 sein kommunales Zero-Waste-Konzept erfolgreich umzusetzen.

 

 

  1. Freies Parken für Car-Sharing

Ab September 2017 sind kostenfreie Stellplätze für Car-Sharing-Fahrzeuge in deutschen Städten geplant. Mit dieser Maßnahme will das Bundesverkehrsministerium das Auto-Teilen attraktiver machen. Gerade Großstädte mit einem hohen Verkehrsaufkommen und wenig Park- und Stellplätzen können von dieser Regelung profitieren und ihre Bürger durch ortsnahe Car-Sharing-Angebote motivieren, Autos gemeinschaftlich zu nutzen.

 

 

Ausblick 2018

Ein Jahr vergeht wie im Fluge – deshalb noch ein kleiner Ausblick auf das übernächste Jahr, denn hier stehen Neuerungen für Fondsanleger ins Haus.

 

Fonds haben sich zu einer beliebten Geldanlage entwickelt, in Deutschland verwaltet die Branche ein Gesamtvermögen in Höhe von 2,8 Billionen Euro. Die Reform der Investmentbesteuerung sieht vor, dass die Fonds ab 2018 mit 15 Prozent besteuert werden. Aktuell werden die Anleger besteuert, nicht aber der Fonds selbst. Laut BVI sollen Kleinanleger jedoch nicht stärker als bisher belastet werden. Sie sollen daher weniger Abgeltungssteuer zahlen. Ab 2018 entfällt außerdem der Bestandsschutz für Fonds, die vor 2009 erworben wurden, diese konnten bis dato steuerfrei verkauft werden. Dies ist eine gute Möglichkeit für Anleger ihr Anlageportfolio neu zu prüfen. Denn viele halten seit Jahren an sich nur mittelmäßig entwickelnden Fonds fest nach dem Motto, lieber weniger Rendite – dafür aber steuerfrei. Auch hat die Bestandsregelung bisher einige davon abgehalten ihr Depot ethisch-ökologisch auszurichten, da man sich von den steuerfreien Fonds nicht trennen wollte. Ab 2018 müssen jedoch auch die Gewinne aus vor 2009 gekauften Fondsanteilen versteuert werden. Generell gilt hier jedoch ein lebenslanger  Freibetrag von 100.000 Euro, der kontinuierlich bei Verkäufen aufgebraucht wird. Spätestens gegen Herbst 2017 sollte die Depotstruktur geprüft werden um optimal für die Änderung aufgestellt zu sein. 

 

Grünes Geld, ihr Experte für nachhaltige Geldanlagen begleitet auch künftig die rechtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen und berät Sie kompetent und umfassend.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

 

Wussten Sie schon? Mit nur 10€ können Sie sich für die nächsten 50 Jahre einen höheren Garantiezins sichern (bis 31.12.16)

Freitag, 07. Oktober 2016
Zusammenfassung: Die Bundesregierung hat beschlossen den Garantiezins zum 31.12.2016 abzusenken. Dadurch werden viele Absicherungsprodukte, insbesondere im Bereich der Altersabsicherung, teurer. Sich vor dem 31.12.16 beraten zu lassen kann mehrere Zehntausend Euro sparen.

 

Die demografische Entwicklung und die kontinuierlich sinkenden Zinsen sind für die Sparer in Deutschland eine teuflische Mischung. Denn seit Jahren kennen die Veränderungen an den bei den Deutschen sehr beliebten Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen nur Verschlechterungen.

 

Nachdenken und Nachrechnen lohnt sich: wer bis 31.12.16 handelt vermeidet höhere Kosten.

Nachdenken und Nachrechnen lohnt sich: wer bis 31.12.16 handelt, kann höhere Kosten vermeiden.

Beispiele für die kontinuierliche Verschlechterungen gefällig? Bis 31.12.2004 waren die Auszahlungen aus Lebens- oder Rentenversicherungen komplett steuerfrei. Ab 2005 leider nicht mehr, ein Nachteil von häufig 20.000 bis 30.000 Euro zum Ende der Laufzeit eines Vertrages. Der Garantiezins, also der Zinssatz, mit dem die eingezahlten Beiträge nach Abzug der Kosten mindestens verzinst werden, wird von der Bundesregierung praktisch vorgeschrieben und fällt, und fällt und fällt. Zum 1.1.2007 sank er von 2,75 auf 2,25 Prozent. Zum 1.1.2012 dann auf 1,75 Prozent, zum 1.1.2015 auf 1,25 Prozent. Und nun, zum 1.1.2017, wird der Garantiezins auf nur 0,9 Prozent gesenkt.

 

Das ist bitter für alle nach dem 1.1.2017 abgeschlossenen Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungsverträge (und einige andere Versicherungstarife).

 

Deshalb hat ein regelrechter Run auf Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen eingesetzt, denn viele Mandanten möchten sich noch den hohen Zins sichern.

 

Garantiezins: Vorsicht bei späteren Erhöhungen der Einzahlungen

 

Doch Achtung: Bei den meisten Gesellschaften ist der Garantiezins für heute festgeschriebene Beiträge zwar für alle Zukunft garantiert, aber spätere Erhöhungen der monatlichen Beiträge, zum Beispiel weil man mehr zur Seite legen möchte, werden nur mit dem späteren (wohlmöglich niedrigeren) Zins berechnet. Das gleiche gilt für spätere Zuzahlungen, auch für diese gilt fast immer der spätere, wohlmöglich ungünstigere, Garantiezins.

 

Wie kann ich mir für alle Eventualitäten den Garantiezins sichern?

 

An dieser Stelle ist uns eine Gesellschaft positiv aufgefallen, die auch für alle zukünftigen Erhöhungen des Beitrags – zum Beispiel weil man mehr verdient und dann mehr sparen kann – den bis 31.12.2016 angebotenen hohen Zins garantiert. Und das für alle Zeiten: oft 50 Jahre oder mehr (ein heute 30jähriger mit einer Lebenserwartung von rund 90 Jahren hat sich 60 Jahre Garantiezins gesichert). Allerdings sind diese Erhöhungen und Nachversicherungen in der Höhe begrenzt, man sollte also die genauen Tarifdetails prüfen.

 

Die 2. Besonderheit bei diesen Tarifen: Die Besparung ist schon ab ausgesprochen niedrigen 10 Euro im Monat möglich. Wer also im Moment (zum Beispiel wegen eines Studiums) noch keine großen Summen sparen kann, der kann sich durch Abschluss eines solchen Vertrages die günstigen Konditionen warm halten. In diesem Fall ist einen Erhöhung auf 100 Euro monatlichem Beitrag immer möglich; ansonsten gelten die einschränkenden Bedingungen für Erhöhungen des Beitrags und für Nachversicherungen.

 

Vergleichen lohnt sich: Bis zu 15% und mehr Beitragsvorteil in der Altersvorsorge

 

Garantiezins-Retter: bis zu 15% Beiträge einsparen

 

Das in der Darstellung gezeigte Beispiel demonstriert die Vorteile des Garantiezins-Retters anhand eines üblichen Verlaufs: Modellhafte Darstellung für den Tarif R1, Eintrittsalter 30 Jahre, Endalter 67 Jahre, Versicherungsbeginn vor dem 31.12.2016, Startbeitrag 100 EUR mtl., Beitragsrückgewähr, Kapitalrückgewähr. Die mögliche Beitragsersparnis durch den Garantiezins-Retter entspricht dem Beitragsvorteil für die gleiche garantierte Leistung des aktuellen Tarifs gegenüber einer Tarifsimulation mit dem aktuellen Tarif bei gleicher Gesamtverzinsung und niedrigerem Garantiezins von 0,90 % p.a.

 

Wieso profitiere ich auch in der Berufsunfähigkeitsversicherung von einem Abschluss vor dem 31.12.2016?

 

Dass der Garantiezins in der Altersvorsorge, auch bei den beliebten fondsgebundenen Policen, eine wichtige Rolle spielt, leuchtet ein. Er ist die Berechnungsgrundlage für sämtliche garantierte Zusagen, wie zum Beispiel bei der Rentenhöhe pro für die Rente verfügbaren Euro,  für die Beitragsgarantien, Ablaufgarantien und ähnlichem.

 

Weniger klar ist der Zusammenhang bei den Berufsunfähigkeits-Verträgen. Die von Verbraucherschützern  als unentbehrlich empfohlene Absicherung muss im Notfall den Ausfall der Arbeitskraft kompensieren, also nicht selten 500.000 Euro oder mehr an den Versicherten auszahlen.

 

Der Hintergrund: Für den Leistungsfall der Berufsunfähigkeitsversicherung bilden Versicherer bilanzielle Reserven und verzinsen diese mit dem Garantiezins. Um die Leistungen erbringen zu können, müssen bei einer Senkung des Garantiezins folglich die Reserven erhöht werden. Diese Erhöhung der Reserven kann nur über steigende Beitragseinnahmen finanziert werden.

 

Wie hoch fällt die Beitragserhöhung nach dem 31.12.2016 aus?

 

Wieviel die Absenkung des Garantiezinses von derzeit 1,25 % auf nur noch 0,9 % im nächsten Jahr ausmacht, kommt immer auf den individuellen Fall an. Wir haben hier typische Berechnungen der Gesellschaft LV1871 aufgeführt, die einen Vorteil in der Größenordnung zwischen 7,7 Prozent und 14,7 Prozent ergeben:

 

Bis zu 15 Prozent Vorteil durch Abschluss dieses Jahr

 

 

Wie kann ich mir den grünen Garantiezins für 50 Jahre sichern?

 

Natürlich konzentrieren wir uns ausschließlich auf Rentenverträge mit ethisch-ökologischen Auswahlkriterien. Aber auch hier gelten die gesetzlichen Rahmenbedingungen, also die Absenkung des Garantiezinses. Übrigens ist das auch für fondsgebundene Verträge wichtig, denn bei der Verrentung oder bei Optionen wie der Beitragsgarantie zählt der Garantiezins.

 

 

Was ist zu tun?

 

–> Lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot von uns erstellen. Das geht schon ab Monatsbeiträgen von 10 Euro.

 

–> Reichen Sie den Antrag rechtzeitig vor Ablauf des Jahres ein, denn die Alt-Konditionen gelten nur bei bis 31.12.2016 angenommenen Verträgen.

 

 

 

Unverbindliches Angebot anfordern

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Garantiezins auf Talfahrt – wichtig ist vor Jahresende zu handeln

Freitag, 12. August 2016
Zusammenfassung: Der Garantiezins wird im kommenden Jahr unter die ein-Prozent-Marke rutschen. Da diese Absenkung der Mindestverzinsung sich weitreichend auf Renten- und Lebensversicherungen auswirkt, sollte die zukünftige Altersvorsorge jetzt schnell vor Jahresende gut geplant werden.

 

 

Altersvorsorge sinnvoll planen, aber nicht überstürzen.

Altersvorsorge sinnvoll planen, aber nicht überstürzen.

Das Bundesministerium der Finanzen hat entschieden: Ab dem 1. Januar 2017 wird der Höchstrechnungszins, landläufig als Garantiezins bekannt, weiter abgesenkt. Die Höhe des Garantiezinses bemisst sich an den Erträgen aus Bundesanleihen und darf höchstens 60 Prozent der durchschnittlichen Rendite ausmachen. Mit dem Garantiezins wird der Zinssatz festgelegt, den Versicherungen zur Berechnung der Garantie-Leistungen für Kunden höchstens ansetzen dürfen.

 

Da seit den neunziger Jahren die Renditen aus Bundesanleihen stetig sinken, wurde seit dem auch der Garantiezins deutlich abgesenkt. Bis 1994 lag der Garantiezins noch bei vier Prozent, bis 2007 bei 2,25 Prozent. Aktuell beträgt der Garantiezins für Lebensversicherungen und ähnliche Versicherungen 1,25 Prozent. Ab dem kommenden Jahr wird der Garantiezins dann auf 0,9 Prozent sinken. Experten der Branche betrachten diese Absenkung bereits jetzt schon als nicht weitreichend genug und gehen von weiteren Reduzierungen in den kommenden Jahren aus.

 

Die Absenkung des Garantiezinses überrascht nicht, denn die Zeiten des Hochzinses sind endgültig passé. Wer bereits Verträge zur Altersvorsorge abgeschlossen hat, erhält auch weiter die vertraglich vereinbarten Konditionen. Vereinzelt bieten Gesellschaften ihren langjährig Versicherten bereits aktiv an, diese Verträge vorzeitig aufzulösen. Ein Angebot welches man besser derzeit nicht bereitwillig einfach so annehmen sollte. Versicherungsanbieter sind jetzt gefordert, Garantiezinsen für ihre Altverträge auch zu erwirtschaften. Eine Herausforderung im aktuellen Umfeld.

 

Wer aber gerade erst mit der Planung der Altersvorsorge beginnt, muss sich mit den veränderten Realitäten im Markt auseinandersetzen, denn die Neuregelung bezieht sich auf alle neuen Verträge für Lebensversicherungen, Betriebs-, Riester- und Rürup-Renten die ab dem 01.01.2017 abgeschlossen werden. Außerhalb der Altersvorsorge verschlechtert der niedrigere Garantiezins auch die Rechnungsgrundlage für zum Beispiel Risiko-Lebensversicherungen, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen.

 

Kleine Änderung – Großer Effekt

Die Absenkung des Garantiezinses wirkt sich negativ auf die unterschiedlichen Leistungen in der Altersvorsorge aus. Dabei sind besonders Verträge mit einer langen Laufzeit betroffen. Bei der klassischen Rentenversicherung sowie bei Riester- und Rürup-Produkten, sinkt die garantierte Rente. Bei der fondsgebundenen Rentenversicherungen sinkt der Rentenfaktor und damit in der Folge auch die Garantie-Rente. Wer eine bestimmte Höhe der Altersvorsorge erreichen will, muss entsprechend höhere Beiträge einzahlen. Im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung und Sterbegeldversicherung ist mit Beitragserhöhungen zwischen fünf und 15 Prozent zu rechnen, um die gleichen Leistungen zu erhalten.

 

Bei Rentenversicherungen gilt es clevere Anlagestrategien in der Anspar- und Auszahlungsphase zu wählen. Denn das klassische Garantieprodukt hat nahezu ausgedient. Nur für stark sicherheitsorientierte Menschen ist die nicht fondsgebundene Rentenversicherung eine Überlegung wert. Denn bei der klassischen Rentenversicherung gilt, der bei Vertragsabschluss zugesicherte Zinssatz wird gesetzlich bis Vertragsende garantiert, außerdem profitiert der Versicherungsnehmer bei Lebens- und Rentenversicherungen durch die Überschussbeteiligung an den Erträgen des Versicherungsunternehmens, die jährlich festgelegt werden. Hinzu kommen am Ende der Laufzeit noch Schlussüberschussanteile.

 

Durchschnittlich erzielt die klassische Lebensversicherung noch bis zu vier Prozent Gesamtverzinsung. Im Vergleich dazu belaufen sich die durchschnittlichen Zinsen bei Festgeldanlagen für fünf Jahre lediglich rund 1,4 Prozent, bei Tagesgeldanlagen nur 0,6 Prozent. Das klassische Sparbuch, einst eine der beliebtesten Geldanlagen, hat mit einer durchschnittlichen Verzinsung von 0,14 Prozent endgültig ausgedient.

 

 

In Ruhe informieren statt überstürzt abschließen

Umfassende Informationen und gute Beratung sind wichtig für eine optimale Altersvorsorge.

Umfassende Informationen und gute Beratung sind wichtig für eine optimale Altersvorsorge.

Verbraucherschützer raten allerdings davon ab, schnell noch eine Lebensversicherung abzuschließen, denn die aktuelle Verzinsung ist zum einen nicht enorm hoch, zum anderen wird nicht die gesamte Versicherungsprämie verzinst, sondern eben nur der Sparanteil, also die Beiträge nach Abzug der Kosten der Versicherer für Verwaltung, Risikoschutz und Vertrieb. Nur wer ohnehin sich dem Thema Altersvorsorge widmen möchte, sollte noch im laufenden Jahr aktiv werden. Wichtig ist die passende Lösung zu finden und nicht blind auf irgendwelche tollen Angebote hereinzufallen. Eine ausführliche Beratung von einem integeren Ansprechpartner ist notwendig. Zu beachten ist darüber hinaus, dass viele große Versicherer gar keine Garantien mehr an anbieten oder diese aktiv bewerben. Viele Gesellschaften gehen dazu über, ausschließlich Garantien auf die eingezahlten Beiträge zuzusagen. Durch Inkrafttreten des europäischen Versicherungsaufsichtsrechts „Solvency II“ in diesem Jahr, können Versicherungsgesellschaften größere Risiken bei ihren Investition eingehen, sofern sie ihre Rücklagen entsprechend aufstocken. Teilweise setzen Versicherer auch auf Verträge ohne verbindliche Verzinsung, bei denen Kunden verstärkt die Risiken und Chancen des Marktes mittragen.

 

Bei der staatlich geförderten Riester-Rente müssen die Anbieter garantieren, dass der Kunde mindestens genau soviel erhält, wie er eingezahlt hat. In der Praxis bedeutet das, dass der Versicherer einen Teil des Beitrags abzweigen und mit dem Garantiezins verzinsen muss, um so zumindest die gezahlten Beiträge zu Rentenbeginn garantieren zu können. Sinkt der Garantiezins, müssen im Umkehrschluss höhere Teiles des Beitrags abgezweigt werden, so dass bei vielen Riester-Verträgen 70% und mehr des Beitrags nur noch für die Garantieleistungen verwendet werden.

 

Vorsorge für das Alter sorgfältig planen

Wer in Zukunft seine finanzielle Altersvorsorge plant, sollte sich umfassend informieren. Denn Fakt ist, dass durch den demografischen Wandel und vielfältige Rentenkürzungen Millionen Menschen auf eine zusätzliche Altersversorgung angewiesen sein werden.

 

Interessant sind daher Anlagemöglichkeiten, die langfristig, sicher und ertragreich sind. Um das Alter auch in einer intakten Umwelt genießen zu können, sollten der Aspekt der Nachhaltigkeit auch in die Entscheidung mit einfließen.

 

Wieviel zusätzliche Rente im Alter benötigt wird, ist nicht einfach zu ermitteln, denn die Bedürfnisse sind nicht alle vorhersehbar. Gut ist es sicher, realistisch zu sein und mögliche Krankheiten und Pflegeleistungen mit in die Planung mit einzubeziehen.

 

Als Faustregel hat es sich bewährt, dass Arbeitnehmer neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rente weitere zehn Prozent des Netto-Einkommens  für die Altersvorsorge zurücklegen. Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, sollten mindestens zwanzig Prozent ihrer Einkünfte einplanen.

 

Richtwert für die Altersvorsorge (Prozente bezogen auf Netto-Einkommen bei Angestellten und auf Einkommen bei Selbstständigen)

Richtwert für die Altersvorsorge (Prozente bezogen auf Netto-Einkommen bei Angestellten und auf Einkommen bei Selbstständigen)

Fondspolicen bieten echte Alternative

Wer sorgfältig seine Altersvorsorge plant, sollte seine Aufmerksamkeit auch auf Finanzprodukte außerhalb des klassischen Kanons von Lebensversicherungen sowie Riester– und Rürup-Produkte lenken. Interessante Erträge sind durch Investition in Aktienfonds möglich. Wichtig ist es hier, nicht ziellos und kurzfristig zu spekulieren, sondern eine langfristige Strategie zu verfolgen und in verschiedene Fonds zu investieren, denn nur so können negative Rendite über Jahre ausgeglichen und langfristig Erträge zwischen sechs und acht Prozent erzielt werden. Voraussetzung ist es hier, die empfohlene Anspardauer einzuhalten. Diese beträgt im Allgemeinen mindestens sieben Jahre. 

 

Fondspolicen sind für die Altersvorsorge besonders interessant. Während die Erträge aus Fonds in einem Depot einer hohen Besteuerung unterliegen, wird das Sparen in Fondspolicen erst bei der Auszahlung am Ende der Laufzeit besteuert. Wer sich dann bei Rentenbeginn das gesamte Kapital auszahlen lässt, profitiert von einer geringeren Besteuerung durch das Halbeinkünfteverfahren. Ein weiterer Vorteil einer kompletten Auszahlung: Während eine regelmäßige Rentenzahlung im Todesfall endet, bleibt das einmal ausgezahlte Vermögen für die Hinterbliebenen erhalten.

 

Wer darüber hinaus seine Vorsorgebeiträge zu 60 Prozent in Aktien und zu 40 Prozent in Rentenpapieren anlegt, kann jährlich vier Prozent seines Kapitals entnehmen, ohne dieses zu schmälern.

 

Eine interessante Alternative zu staatliche geförderten lebenslangen Renten und abseits des Marktes von Lebensversicherungen mit verschwindend geringem Garantiezins, denn durch Fondspolicen und die sogenannte vier-Prozent-Regelung wird eine solide Altersvorsorge aufgebaut, von der auch die Hinterbliebenen noch profitieren können.

 

 

 

Nachhaltige Rentenversicherung

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sie suchen eine sichere Geldanlage mit guter Verzinsung?

Montag, 20. Oktober 2014

 

Wir von Grünes Geld bieten ausschließlich ethisch-ökologische Geldanlagen an. In diesem Bereich gibt es aktuell ein besonderes Angebot, das eine Überlegung wert ist. Es verbindet hohe Sicherheit mit guter Rendite und Ökologie. Es ist ein außergewöhnlicher Gedanke. Er verbindet Ökologie, Sicherheit und Rendite.

 

Sichere Geldanlage mit guter Verzinsung

Zinstief: viele suchen eine sicherer Geldanlage mit guter Verzinsung. Ideen sind gefragt.

 

Der Gedanke ist einfach, war in der Vergangenheit aber nicht besonders attraktiv. Man kann nämlich einen Lebensversicherungsvertrag, der üblicherweise über Jahrzehnte abgeschlossen wird, auch kurzfristiger nutzen. Durch die Kosten kommen zwar niedrigere Renditen beim Anleger an, aber trotzdem ist der Vertrag in der aktuellen Niedrigzinsphase spürbar höher Verzinst als das Tagesgeld oder als Festgeld. Was uns außerdem noch gefällt: Der Anbieter Oeco Capital ist die Gesellschaft mit den strengsten Nachhaltigkeitskriterien in Deutschland (Wie legt die Oeco Capital konkret an?). Man kann sich also sicher sein, dass sein Geld sinnvoll arbeitet. 

 

 

Musterberechnung 1: Laufzeit 7 Jahre, 50T€

 

Zinssatz Tagesgeld (bestes Angebot ) Auszahlung
nach 7 Jahren (bei 50.000 Euro)
  Zinssatz Oeco Capital (aktuell) Auszahlung nach 7 Jahren (bei 50.000 Euro)
1,20% 54.354,26 Euro   3,10% 59.382,00 Euro

 

Ihr Vorteil: 5.027,74 Euro

 

(Annahme: 50.000 Euro Anlagesumme, 7 Jahre, Tageszinssatz ist der beste Zinssatz lt. Check24 am 29.9.14,
Tagesgeldzinssatz und Zinssatz Oeco Capital können variieren)

 

 

 

Musterberechnung 2: Laufzeit 12 Jahre, 10T€

 

Zinssatz Tagesgeld (bestes Angebot ) Auszahlung
nach 12 Jahren (bei 10.000 Euro)
  Zinssatz Oeco Capital (aktuell) Auszahlung nach 12 Jahren (bei 10.000 Euro)
1,20% 11.538,95 Euro   3,10% 13.836,00 Euro

 

Ihr Vorteil: 2297,05 Euro

 

(Annahme: 10.000 Euro Anlagesumme, 12 Jahre, Tageszinssatz ist der beste Zinssatz lt. Check24 am 29.9.14,
Tagesgeldzinssatz und Zinssatz Oeco Capital können variieren)

 

Sichere Geldanlage mit guter Verzinsung: Die Fakten

– ethisch-ökolgische Anlage nach strengen Kriterien (Oeco Capital)

– Kündigungsfrist 30 Tage (Oeco Capital)

– weiterer Steuervorteil bei Verrentung oder bei Auszahlung nach 12 Jahren und Endalter mind. 62 Jahre

– schon ab 10.000 Euro Anlagesumme

– hohe Sicherheit (Einlagen durch Protektor gesichert)

 

 

 

Sichere Geldanlage: Garantiezinssenkung zum 31.12.14

Es gibt eine Besonderheit zu beachten: Der Garantiezins bei Oeco Capital (und allen anderen deutschen Lebensversicherungen) wird zu Beginn des nächsten Jahres abgesenkt. Oeco Capital arbeitet dann nur noch mit dem Garantiezins 1,25%, statt wie im Moment noch mit 1,75%. Beachten Sie dazu auch unseren Artikel Garantiezins Lebensversicherung 2015: Welche Sparten betrifft es, was bedeutet es für Sie?Wer schnell handelt kann sich noch den aktuellen, höheren Garantiezins sichern.

 

 

Wie geht’s weiter?

Wenn Sie sich die Anlage näher ansehen möchten, fordern Sie doch ein unverbindliches Angebot von uns an. Wir benötigen nur Ihr Geburtsdatum und Ihren Laufzeitwunsch (je länger, umso höhere Renditen sind zu erzielen).  

 

 

 

 

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Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Lebensversicherungen bald mit noch weniger Zinsen?

Freitag, 10. Januar 2014

Die Lebensversicherungen sind eine beliebte Kapitalanlage für die Deutschen. Den 80,2 Millionen Deutschen stehen rund 90 Millionen Policen gegenüber – rechnerisch hat also jeder Bundesbürger mehr als eine Lebensversicherung bestehen. Nun droht Ungemach: Die Deutsche Aktuarvereinigung hat eine Absenkung des sogenannten Garantiezinses auf nur noch 1,25% vorgeschlagen. Die Bundesregierung folgt üblicherweise dem Vorschlag der Versicherungs-Mathematiker.

 

 

 

angst-wegen-garantiezinsUm was geht es konkret? Wer eine kapitalgebundene Lebens- oder Rentenversicherung abschließt, bekommt von der Versicherungsgesellschaft einen garantierten Zinssatz für den Sparanteil seiner eingezahlten Beiträge zugesichert. Der Sparanteil ist dabei der eingezahlte Beitrag minus die Kosten der Versicherung. Der garantierte Zinssatz bei Abschluss des Vertrages bleibt über die gesamte Vertragslaufzeit konstant.

 

Dieser Zinssatz ist nach oben gedeckelt – die Bundesregierung schreibt den Versicherungsunternehmen vor, welchen Zinssatz sie maximal Ihren Kunden garantieren dürfen. Deshalb ist die korrekte Bezeichnung auch “Höchstrechnungszins”. Fast alle Unternehmen verwenden diese Obergrenze dann auch für den Garantiezins in Ihren Angeboten.

 

Der Höchstrechnungszins, kurz Rechnungszins, wird aus der Durchschnittsrendite zehnjähriger Rentenpapiere abgeleitet. Rentenpapiere notieren auf historisch niedrigen Zinsständen und entsprechend ist eine Anpassung des Rechnungszinses praktisch unumgänglich. Hintergrund ist, dass die Lebensversicherer den größten Teil Ihrer Anlagegelder in Rentenpapieren anlegen. Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) ist der führende Bundesverband für Aktuare.

 

Der aktuelle Rechnungszins liegt bei 1,75%. Der neue Vorschlag von 1,25% könnte zum 1.1.2015 bereits in Kraft treten. Damit ist langfristig die Inflation kaum auszugleichen.

 

Allerdings ist der reine Garantiezins für den Versicherten nicht ausschlaggebend. Hinzu kommen die Beteiligungen an Überschüssen und Schlussgewinnen. So summiert sich die Verzinsung meist auf einen Wert zwischen 3,5% und 4,0% bezogen auf die tatsächlich eingezahlten Beiträge (Achtung: die häufig genannte Gesamtverzinsung bezieht sich in der Regel nur auf den Sparanteil und liegt entsprechend höher – aktuell im Durchschnitt lt. Assekurata bei 4,65%).

 

Wer also einen über mehrere Jahrzehnte laufenden Renten- oder Lebensversicherungsvertrag abschließt, sollte sich nicht rein vom Garantiezins leiten lassen (die Allianz hat sogar bereits Produkte ohne Garantiezins entwickelt). Wichtig ist die langfristige Zinsentwicklung, und diese wird in den nächsten Jahrzehnten sicher noch vielen Schwankungen nach oben und unten unterliegen. So wird auch der Zins eines heute abgeschlossenen Vertrages noch viele Aufs- und Abs mitmachen.

 

Unser Tipp: Bei vielen Menschen muss noch etwas für die Altersvorsorge getan werden. In einigen Fällen wird die klassische Renten- oder Lebensversicherung der richtige Weg sein – dann lohnt sich eine Beratung so bald als möglich, um einer möglichen Absenkung des Garantiezinses ein Schnäppchen zu schlagen ohne einen kurzfristigen Entscheidungsdruck (möglicherweise zum Ende des Jahres) aufkommen zu lassen.

 

Welche Grünen Anlagemöglichkeiten von uns betrifft der Rechnungszins:

 

Grüne private Rentenversicherung

Grüne Riester-Rente

Grüne Basis-Rente

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Festgeld Vergleich

Mittwoch, 23. Oktober 2013

iStock_000007534034XSmallFestgeld ist üblicherweise durch feste Laufzeiten und feste Zinssätze definiert. Natürlich gibt es auch bei grünen Geldanlagen Festgelder und festgeld-nahe Anlagemöglichkeiten. Ich fasse hier einmal die wichtigsten Punkte zu diesem Thema zusammen. Punkte, die uns immer wieder im Beratungsalltag über den Weg laufen und die immer wieder von unseren Mandanten als Fragen auf den Tisch kommen.

Ich gehe von der Theorie aus (Was ist Festgeld?) und leite dann zur Praxis über. Das reine Festgeld ist nämlich meist nicht das, was die Anleger in der derzeitigen Zinssituation glücklich macht.

 

Hier die verschiedenen Kapital (klickbar):

 

1.) Was ist Festgeld?

 

2.) Welche reinen Festgeldangebote gibt es von den grünen Banken?

 

3.) Option 1: PT Grünzins

 

4.) Option 2: Genussrecht Sonne & Wind 2018

 

5.) Option 3: Direktbeteiligungen

 

 

 

1.) Was ist Festgeld?

 

Festgeld ist eine Untergruppe der Termingelder bei Banken, also von kurz- bis mittelfristigen Geldeinlagen ab einem Monat Laufzeit bzw. mit einem Monat Kündigungsfrist.

 

Neben Festgeld gibt es als Termingeld noch das Kündigungsgeld, bei dem keine feste Laufzeit vereinbart wird, sondern eine Kündigungsfrist besteht.

 

Beim Festgeld wird nach Ablauf der festen Laufzeit die Geldanlage fällig. Sie wird dann als “Sichteinlage” weitergeführt oder sie wird verlängert (prolongiert). Dann gilt in der Regel der aktuelle Zinssatz.

 

 

2.) Welche reinen Festgeldangebote gibt es von den grünen Banken?

 

In Deutschland gibt es neben den kirchennahen Banken nur 4 wichtige, nachhaltige Banken: Ethikbank, GLS, Triodos und Umweltbank. Ich habe mir einmal exemplarisch ein paar Angebote angesehen (Stand 22.10.2013):

 

 

Ethikbank

GLS

Triodos

Umweltbank

Tageszins

bis 5.000 Euro:   0,1% p.a.

ab 5.000 Euro:   0,3% p.a.

bis 49.999 Euro: 0,2% p.a.

ab 50.000 Euro: 0,1% p.a.

0,6% p.a.

0,5% p.a.

Festgeld

Sparbrief:

7 Jahre: 1,0% p.a.

Sparbrief privat:

7 Jahre: 1,3% p.a.

TriodosSparplan:

10 Jahre: 0,55% p.a. plus einmaliger Zuschlag am Ende i.H.v. 5%

Umweltsparbrief:
7 Jahre: 1,75% p.a.

 

 

Zum Vergleich: Preisindex für die Lebenshaltung in Deutschland (private Haushalte) von 1970-2012 war 2,8% p.a.  (entnommen von Dr. Kriebel Beratungsrechner):

 

 

preisindex-lebenshaltung

 

 

Wir sind also – wie von uns bereits im Artikel vom 13. Januar 2012 prognostiziert – in einer Phase, in der die “sicheren” Bankzinsen und Festgeldangebot den Vermögensverzehr durch die Preissteigerung nicht mehr aufhalten können. Der Sparer verliert jährlich Geld, statt einen angemessenen Zins für den von ihm eingegangenen Konsumverzicht zu erhalten. Denn der Zins ist für den Anleger der Ausgleich dafür, dass er auf Konsum zunächst verzichtet.

 

 

3.) Option 1: PT Grünzins

 

Wer also einen realen Zins erzielen möchte, kommt an risikoreicheren Geldanlagen nicht vorbei. An der Stelle der Hinweise auf das bewusst gewählte Wort riskoreichere Geldanlagen, denn auch die sogenannte “risikolose” Geldanlage bei Banken oder in Staatsanleihen hält ihr Versprechen nicht immer ein. In Zypern wurden im März 2013 die Bankkunden zur Kasse gebeten, in Griechenland in 2012 die Anleger in Staatsanleihen. Deutschland hat in den letzten 100 Jahren bereits 2 mal seine Bankanleger enteignet (1923 Hyperinflation und 1947 Währungsreform).

 

Unter den grünen Angeboten mit höheren Festzinsen ist nach unserer Einschätzung der “PT Grünzins” eine attraktive Gelegenheit. Der Herausgeber des Darlehen, die PT Energie, ist ein erfahrener und langjähriger Marktteilnehmer und hat unter anderem bereits herausragende Referenzprojekte bei BMW München, BMW Dingolfing, BMW Garching, Audi Neckarsulm und Volvo realisiert. Er investiert dabei in Fotovoltaik, Windenergie, Blockheizkraftwerke und weitere nachhaltige Themengebiete.

 

Das besondere ist die Verwendung des Geldes: während in der Regel die Gelder zur langfristigen Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Anlagen verwendet werden, oft mit Laufzeiten von 20 Jahren oder mehr, wird des Geld des PT Grünzins zur kurzfristigen Finanzierung der Bauphase der Projekte verwendet, ist also in der Regel nur 6 bis 18 Monate in Projekten gebunden. Hierdurch kann PT Energie dem Kunden ein flexibles Modell anbieten, bei dem der Anleger alle 2 Jahre kündigen kann (erstmals zum 31.12.2016). Dafür erhält er Zinsen von 6,5% pro Jahr, in Schritte ansteigend bis zu 8,5% pro Jahr ab 2029.

 

Mehr Informationen zum PT Grünzins hier: http://www.gruenesgeld24.de/pt-gruenzins.htm

 

 

4.) Option 2: Genussrecht Sonne & Wind 2018

 

Auch das Genussrecht Sonne & Wind 2018 von Murphey & Spitz bietet dem Anleger feste, gut kalkulierbare Zinsen deutlich oberhalb der Bankzinsen. Bei einer Laufzeit von nur 5 Jahren ist das im aktuellen Zinsumfeld eine attraktive Möglichkeit, zumal die Sicherheit des Angebotes auf 2 stabilen Säulen ruht.

 

Zum einen ist es die Idee der Einspeisevergütung. Man baut technisch ausgereifte Kraftwerke – in diesem Fall meist Fotovoltaik – und erhält für den erzeugten Strom über viele Jahre (meist 20 Jahre) eine feste Vergütung. Geschäftsmodelle, bei denen die Einnahmen über Jahre hinweg praktisch feststehen – eine sehr selten Möglichkeit.

 

Die zweite Säule ist der Anbieter: Murphey und Spitz. Er ist ein Urgestein der ethisch-ökologischen Kapitalanlage und hat seit Gründung in verschiedenen Geschäftsfeldern Kompetenz bewiesen. Er bietet nachhaltige Vermögensverwaltungslösungen, Genussrechte, Investmentfonds und andere Leistung rund um die nachhaltige Geldanlage. Auch das führende Magazin EcoReporter bewertet genau diesen Punkt als Vorteil beim Genussrecht Sonne & Wind 2018.

 

Mehr Informationen zum Genussrecht Sonne & Wind hier: http://www.gruenesgeld24.de/genussrecht-sonne-und-wind-2018.htm

 

 

5.) Option 3: Direktbeteiligungen

 

Während die beiden oben genannten Angebote als Darlehen und als Genussschein feste Zinsen bieten und damit aus Sicht vieler Anleger noch ähnliche Eigenschaften wie Festgeld bieten (wenn auch bei geringerer Sicherheit), werden bei Direktbeteiligung Prognosen für die Rückflüsse zum Anleger gegeben.

 

Dafür ist man direkt an den Anlagen (z.B. Windparks oder Wasserkraftwerke) beteiligt, das heißt man nimmt am wirtschaftlichen Erfolg des Unterfangs direkt teil. Sollten Probleme auftreten, werden die Rückflüsse verringert. Läuft alles nach Plan oder besser, gibt es dafür auch höhere Rückflüsse. Nicht wenige Anleger konnten sich schon freuen, dass speziell in den späteren Jahren ihrer Direktbeteiligung, z.B. wenn die Bankkredite zurück gezahlt wurden, Ausschüttungen von 20%, 25% und 30% erreicht wurden.

 

Zum Juli 2013 wurden die Angebote deutlich verschärften staatlichen Regeln unterzogen, so dass die Sicherheit und die Professionalität in der Branche zugenommen haben. Die neuen Regeln haben zu höheren Anforderungen sowohl bei den Anbietern von Direktbeteiligungen, also auch bei den Vermittlern, geführt. Viele Anbieter und Vermittler haben das Segment deshalb aufgegeben. Der vom Gesetzgeber gewünschte Effekt, die Spreu vom Weizen zu trennen, hat unmittelbar eingesetzt. Heraus gekommen ist eine professionellere und zuverlässigere Branche als zu jedem Augenblick zuvor. Für uns ein Grund, die Direktbeteiligungen weiter in den Vordergrund zu stellen.

 

Denn der wesentliche Vorteil gegenüber Festgeldern oder den meisten anderen Angeboten ist so wichtig wie immer: Bei den Direktbeteiligungen haben die Anleger volles Mitspracherecht. Es gibt jährliche Gesellschafterversammlungen und über alle wesentlichen Punkte entscheiden die Anleger auf dem Wege von Abstimmungen selbst. Man ist damit niemandem mehr ausgeliefert, sondern kann die aus Anlegersicht richtigen Entscheidungen selbst formen und treffen.

 

Interessante Direktbeteiligungen zum heutigen Stand (23.10.2013) sind:

 

Fotovoltaik-Kraftwerk in Deutschland, Laufzeit ca. 10 Jahre, Rückflüsse ca. 7% p.a.: http://www.gruenesgeld24.de/solar-deutschlandportfolio-v.htm

Windkraftanlagen in Finnland, Laufzeit ca. 7,5 Jahre, Rückflüsse ca. 7% p.a.: http://www.gruenesgeld24.de/re03-windenergie-finnland.htm

 

Eine ständig aktualisierte Liste interessanter Projekte finden Sie hier: http://www.gruenesgeld24.de/projekte.htm

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.