Mit ‘Grüne Immobilien’ getaggte Artikel

Sichere Geldanlage 2018: Teil 4 Immobilien und Immobilienfonds

Montag, 15. Januar 2018

Die Geldanlagen haben ein außergewöhnlich gewöhnliches Jahr 2017 erlebt. Es gab kaum negative Überraschungen, nach dem turbulenten Jahr 2016 (Brexit, Trump-Wahl) kehrte 2017 glücklicherweise mehr Normalität ein. Wie es im Jahr 2018 möglicherweise weitergeht möchte ich Ihnen in 5 Teilen zu unterschiedlichen Anlageklassen vorstellen.  Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun: 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017.

 

 

 

nachhaltige immobilien

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds (unten)
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft 

 

 

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Sichere Geldanlage 2013 – Teil 4: Immobilien- und Immobilienfonds

Montag, 28. Januar 2013

Wie wird 2013 und wie kann ich mein Geld in 2013 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2013 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Haus von Bil Gates in Washington

Öko-Haus der Superlative: angeblich 147 Mio. US$ kostete das Haus von Microsoftgründer Bill Gates

 

Immobilien und Immobilienfonds

 

Auch wenn die wenigsten, wie Bill Gates, 147 Mio US$ in eine Immobilie investieren werden, stellen sie sich doch die eine Frage: Immobilen-Blase oder keine Immobilien-Blase? Denn Immobilien sind in Deutschland seit einigen Jahren im Trend. Die Zinsen sind historisch niedrig (selbst 15jährige Darlehen sind unter 3,0% zu bekommen) und die Furcht vor einem Bruch des Euro-Raumes lässt viele an vermeintlich sichere Immobilien denken. 

 

Doch wie sieht es wirklich aus – sind die teilweise stark gestiegenen Preise für Wohnungen und Häuser bereits die Vorboten einer Blase wie in den USA oder Spanien im letzten Jahrzehnt?  Zu einer Immobilienblase braucht es einige Voraussetzungen:

 

1.) Kaufpreise steigen stärker als die Mieten

 

Das ist ein typischer Indikator für Immobilienblasen, denn eigentlich sollten die Kaufpreise und die Mieten in etwa im Gleichschritt steigen. Auf breite Basis ist das in Deutschland allerdings nicht zu beobachten. Nur in einigen Vierteln Münchens, Hamburgs oder Berlin ist das bisher der Fall. Hier gab es bei Mietpreissteigerungen von 5% teilweise Kaufpreissteigerungen von 20%. Im restlichen Bundesgebiet ist an der Stelle also Entwarnung angesagt.

 

2.) Sehr günstige Hypothekenkredite

 

Obwohl sich die Wirtschaft in Deutschland stabil entwickelt, kann man sich derzeit Geld für historisch niedrige Zinsen leihen. Das ist den schwächelnden Euro-Krisenländern geschuldet, die eine höhere Zinslast nicht mehr tragen könnten. Niedrige Zinsen führen in der Theorie dazu, dass sich mehr Menschen die Kredite für eine Immobilie leisten können und entsprechend mehr gebaut wird. Allerdings gehen die Deutschen sehr vernünftig mit den niedrigen Zinsen um und versuchen derzeit vor allem, die Kredite möglichst schnell zurück zu führen. Das ist auch sinnvoll, denn wer sich die Hypothekenkredite nur aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen leisten kann, geht ein hohes Risiko ein – bei der Anschlussfinanzierung in 10 Jahren könnte es nämlich sein, dass er sich den nächsten Kredit nicht mehr leisten könnte.

 

3.) Ungünstiges wirtschaftliches Umfeld

 

Wenn ein Land wirtschaftsschwach ist, verliert es Vermögen und Gelder ins Ausland. Wenn Geld ins Ausland wandert, platzen Immobilienblasen und die Preise verfallen. Allerdings ist das derzeit in Deutschland nicht der Fall – Deutschland gilt weiterhin als wirtschaftlich sehr robust und zieht Gelder aus dem Ausland an. Teilweise führt das zu so hohen Kaufpreisen, dass die Miete kaum noch die notwendigen 5% Rendite bringt. Nach Abzug von Nebenkosten, Instandhaltung und Teuerung die Untergrenze eines rentablen Immobilien-Investments. Aber für so manchen gilt eben, dass die Immobilie nur als sicherer Anker für den Vermögenserhalt dienen soll.

 

Was soll der Privatanleger also in 2013 bezüglich Immobilieninvestments erwarten?

 

In Deutschland sind bisher nur leichte Anzeichen einer Blase zu sehen. Ein Investment in eine selbst genutzte Immobilie macht entsprechend Sinn. Als Geldanlage sind deutsche Immobilien nur noch bedingt geeignet. Bessere Chancen sehe ich im europäischen Ausland. Bevorzugt im Euro-Raum, damit Währungsrisiken außen vor bleiben. Natürlich in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit bonitätsstarken Mietern. Ein Green-Building, das nach höchsten ökologischen und sozialen Standards erstellt wurde und damit Natur wie Mensch dient, ist das z.B. das Angebot Holland 72. Günstiges Umfeld und Ökologie verbinden sich hier ideal. Das besondere: die Laufzeit ist nur 6 Jahre.

 

 Fuer-mich-interessante-Green-Buildings

 

 

 

Nächster Teil:    Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.