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Hans-Josef Fell im Grünes Geld Videointerview: Erneuerbare Energien auch ökonomisch sehr tragfähig

Freitag, 10. Oktober 2014

 

 

 

 

Hans-Josef Fell ist ein Kämpfer für die Erneuerbaren Energien wie man sie sich viel öfter wünschen würde. In unserem Video Interview blickt er zurück auf die spannende Zeit, als das Erfolgsmodell Erneuerbares-Energien-Gesetz 1999 und 2000 von ihm zusammen mit dem legendären Hermann Scheer initiiert worden ist. Er zeichnet dann die Entwicklung der letzten 15 Jahre nach und kommt schließlich zur Beurteilung der aktuellen, rückwärtsgewandten Energiepolitik in Deutschland.

 

Hans-Josef Fell war 15 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages und ist heute Präsident von Energy Watch Group, einem Forschungsorganisation über Klimawandel und Erneuerbare Energien

 

Im Rahmen eines Vortrages des Erneuerbaren Energien Pioniers und Finanzierers Green City Energy in Würzburg am 9. Oktober 2014 überzeugte Fell nicht zuletzt mit einem fundierten und engagierten Vortrag die Anwesenden. Im Anschluss stellte er sich den Fragen von Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker

 

Hans-Josef Fell: 100 Milliarden Schaden durch Fukushima alleine in 2012

Oftmals begegnen den Befürwortern der Erneuerbaren Energien Argumente wie das, dass die Erneuerbaren Energien zu teuer wären. Dem hält Hans-Josef Fell entgegen, dass alleine durch das Reaktorunglück in Fukushima 2011 bereits im Folgejahre 2012 Schäden von 100 Milliarden Euro entstanden sind. Dagegen sind die Kosten des Zubaus in Deutschland im gleichen Jahr (2011 auf 2012) mit 19,8 Milliarden Euro gering.

 

Auch der aktuelle Schiefergas-Boom wird laut Hans-Josef Fell keine Änderung bringen. Der Höhepunkt der Schiefergasförderung in den USA wurde bereits 2012 überschritten und in Europa sind die Vorkommen so klein, dass sie ohnehin kaum zu einer Deckung des Energiehungers beitragen können. Auch die 2013 von Präsident Obama aufgebrachte Idee der Belieferung mit Gas aus den USA sei in den Schubläden verschwunden.

 

Hans-Josef Fell: Im Angesicht der aktuellen Flüchtlingsströme sei es so, dass, wenn der Meeresspiegel auch nur um 1 Meter steigen würde, wir nicht mehr wissen würden, wohin mit den Flüchtlingen. Eine Konzentration von 400 ppm des Treibhausgases CO2 sei 2013 in Hawaii gemessen worden. Eine solche Konzentration gab es zuletzt vor 3 Millionen Jahren. Damals war der Treibhauseffekt so stark, dass Grönland eisfrei war und Kanada Tropenwälder besaß. Der Meeresspiegel war damals allerdings nicht nur einen Meter höher als heute, sondern aufgrund des Treibhauseffekts sogar 40 Meter. Da der CO2 Gehalt der Atmosphäre und der Treibhauseffekt direkt zusammen hängen, also Zeit zum Handeln.

 

Hans-Josef Fells Devise ist deshalb nicht eine Reduktion des Ausstoßes von Treibhausgasen, sondern das Ziel sind 0% Treibhausgase. Damit ließe sich die Atmosphäre in den nächsten 2 bis 3 Jahrzehnten wieder abkühlen. Und technisch machbar sei dies auch heute schon. Hans-Josef Fell geht mit gutem Beispiel voran: Den Vortrag besuchte der in Hammelburg wohnhafte Hans-Josef Fell per Elektromobil.

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung aufgenommen

Montag, 24. Februar 2014

Logo der Deutschen Umweltstiftung

Die Grünes Geld GmbH unterstützt in Zukunft die Aktivitäten der ältesten und größten deutschen Bürgerstiftung, der Deutschen Umweltstiftung. Der Vorstand der Deutschen Umweltstiftung hat im Februar 2014 die Mitgliedschaft der Grünes Geld GmbH im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung auf Basis einer entsprechenden Empfehlung des Senats bestätigt.

 

Aufgenommen werden im Wirtschaftsrat nur Unternehmen, die in ihrem Kerngeschäft bereits nachhaltig aufgestellt sind oder nachweislich an diesem Ziel arbeiten. Die Darstellung aus Sicht des Umweltrates finden Sie auf der Seite der Deutschen Umweltstiftung

 

 

Die Deutsche Umweltstiftung mit Sitz in Berlin, und insbesondere der Wirtschaftsrat der Stiftung, möchten eine nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. 

 

 

„Die  Deutsche Umweltstiftung ist bereits seit 31. März 1982 tätig. Mit über 2000 Stifterinnen und Stiftern ist sie die größte und älteste deutsche Bürgerstiftung. Damit hat sie die Größe und den Einfluss, um auch etwas bewegen zu können. Das ist uns wichtig, denn bei Grünes Geld geht es nicht nur um Theorie, sondern darum, konkret etwas für die Natur zu unternehmen“, so Gerd Junker, Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld GmbH wächst weiter stark

Montag, 28. Februar 2011

Die Aschaffenburger Grünes Geld GmbH entwickelt sich deutlich besser als ihr Markt
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Die Grünes Geld GmbH wächst weiter überdurchschnittlich im expandierenden Marktsegment der nachhaltigen Geldanlage. Nach dem kräftigen Plus von 64 % Umsatzwachstum in 2009 war der Anstieg mit plus 91 % in 2010 sogar noch deutlicher. Wachstumstreiber waren dabei die neue Geschäftsstelle und der größte Standort in Aschaffenburg.

 

Die Deutschen legen zunehmen Wert auf ethisch?ökologische Kriterien beim Sparen und der Altersvorsorge. Während das Vertrauen der Anleger gegenüber herkömmlichen Banken weiterhin stark erschüttert ist, konnte auch die Nürnberger Umweltbank ihr Geschäftsvolumen um 17 % steigern, die Ethikbank wuchs um 23 % und die nachhaltige Bochumer GLS Bank gar um 39 %.

 

„Dass nach den Niederländern, Engländern und Schweizern nun auch die Deutschen auf Nachhaltigkeit in der Geldanlage Wert legen, freut uns natürlich sehr“, so die Geschäftsführerin Carmen Junker. „Wir als Grünes Geld GmbH wachsen stärker als die nachhaltigen Banken. Das führen wir auf unsere von hauseigenen Produkten unabhängige Beratung zurück“ erklärt Junker weiter.

 

Wichtigste strategische Aufgabe im Jahr 2011 ist für die Grünes Geld GmbH die Vermarktung des komplett neu gestalteten Online Auftritts. Hier können die Kunden erstmals auch am heimischen Computer in grüne Geldanlagen investieren. Die Investition in Höhe eines sechsstelligen Eurobetrages wird allerdings erst 2012 spürbar zum Ergebnis beitragen. Nachhaltigkeit will eben auch im Geschäftsausbau bewiesen werden.