Mit ‘Holzinvestment’ getaggte Artikel

Interview: 4 Fragen an Bernhard Engl von ForestFinance

Freitag, 27. April 2018
Zusammenfassung: ForestFinance im Interview mit Grünes Geld. Der Unterschied Wald- und Holzinvestment wird geklärt, über Risiken gesprochen und die aktuellen Projekte von ForestFinance werden vorgestellt.

 

Bernhard Engl, ForestFinance

1.) Herr Engl, ForestFinance bietet Waldinvestments an. Um was handelt es sich dabei und was unterscheidet Wald von anderen Geldanlagen?

 

 

Zunächst einmal unterscheiden wir sehr stark zwischen Holz- und Waldinvestments. Das hat damit zu tun, dass Holzinvestments in der Regel wenig nachhaltig sind. Sie finanzieren die Pflanzung von Monokulturen und am Ende der Laufzeit gibt es einen vollständigen Kahlschlag. Da bleibt am Ende nichts Natürliches.

 

 

Bei einem Walddirektinvestment von ForestFinance investieren Sie in die ökologische Bewirtschaftung von Wald. Sie investieren hier nicht in einen Fonds oder in ein Unternehmen, sondern schließen einen Pachtvertrag über eine Waldgrundstück ab und beauftragen ForestFinance mit der Forstdienstleistung. Die Erträge aus dem Wald werden direkt an den Kunden ausbezahlt.  Und das Besondere: Die Ernte ist keine Rodung, sondern der gezielte Einschlag von Wertbäumen, bei dem das Ökosystem Wald erhalten bleibt.

 

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Serie Emissionshäuser: Miller Forest Investment AG

Dienstag, 04. April 2017
Zusammenfassung: Die deutsche Miller Forest Investment AG bietet Anlegern Direktinvestments in Aufforstungsprojekte in Paraguay an. Der Verkaufsprospekt des Unternehmens wurde Anfang des Jahres von der BaFin zugelassen. Entstanden ist das Engagement aus der Kompensation von CO2 durch die Südamerika-Flugreisen von Millers Schwesterunternehmen. Neben dem Verkauf und der Verpachtung von Aufforstungsflächen bietet Miller auch das Label „grünes Klima“ zur CO2-Kompensation von Unternehmen an.

 

 

Aufforstungsprojekte kompensieren das klimaschädliche CO2.

Anleger wollen im Allgemeinen ihr Geld in guten Händen wissen und eine Rendite erwirtschaften, die sich relevant von den aktuell niedrigen Zinsen eines klassischen Sparguthabens unterscheidet. Diesen Anspruch der Anleger können viele seriöse Finanzdienstleister befriedigen. Wenn Anleger jedoch auch inhaltlich hohe Ansprüche an ihre Investitionen stellen, sind Spezialisten gefragt. Im Bereich der ethisch-ökologischen Geldanlagen hat Grünes Geld den Ruf eines erfahrenen und versierten Anbieters erworben. Die engagierten Experten stellen für jeden Anlegertyp das passende Finanzkonzept zusammen, prüfen und bewerten ständig die aktuellen Angebote im Markt und beobachten die Entwicklung der ethischen, sozialen und ökologischen Investments genau.

 

Da gerade in diesem Bereich häufig kleinere Emissionshäuser aktiv sind, ist auch ein persönlicher Austausch mit den Anbietern der Fonds und Sachwertinvestitionen üblich. Teilweise werden die Investments von Grünes Geld auch direkt vor Ort in Augenschein genommen. Wie beispielsweise im Falle der Miller Forest Investment AG, einem Anbieter nachhaltiger Aufforstungsprojekte in Lateinamerika.

 

 

Miller Forest Investment AG – Auf einen Blick

Die Miller Forest Investment AG engagiert sich seit mehr als zehn Jahren im Bereich der nachhaltigen Aufforstung. Seit 2006 bietet das Unternehmen Direktinvestments in der Anlageklasse Wald an. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Gemeinde Schlier im oberschwäbischen Landkreis Ravensburg.

 

Gegründet wurde das Unternehmen von Josef Miller, der auch als Alleinvorstand fungiert. Miller ist seit den 1970er Jahren als Forstwirtschaftsmeister aktiv und hegt eine besondere Beziehung zum Wald als wichtiges Ökosystem für unser Erde. Diese Leidenschaft endet nicht mit den Grenzen seiner baden-württembergischen Heimat, sondern erstreckt sich bis in die Wälder Südamerikas, wo Miller Forest Invest Brach- und Weideflächen kauft und aufforstet.

 

Vor seinem Engagement als Anbieter von Direktinvestments, gründete Miller Bereits 1984 das Reiseunternehmen Miller Reisen GmbH. Das Schwesterunternehmen der Miller Forest Investment AG verfügt damit über mehr als 30 Jahre Erfahrung als Anbieter von individuellen Südamerikareisen und hat sich in diesem Bereich zum deutschen Marktführer entwickelt.

 

Darüber hinaus gehört auch der Online-Anbieter Miller Holz GmbH & Co. KG zur Unternehmensgruppe. Hier werden Holzprodukte aus der eigenen nachhaltigen Aufforstung vertrieben.

 

 

Waldinvestment – von Oberschwaben nach Paraguay

Die Idee, Brach- und Weideflächen in Südamerika aufzuforsten, entstand ursprünglich aus der Überlegung, das klimaschädliche CO2 aus den Flugreisen der Miller Reise GmbH sinnvoll durch Baumpflanzungen zu kompensieren. Dieser Gedanke konkretisierte sich weiter und Miller begann, in Paraguay Grundstücksflächen zu erwerben und nach den Prinzipien der nachhaltigen Waldwirtschaft aufzuforsten. Durch gewachsene Partnerschaften vor Ort und zunehmende Erfahrung gelang es Miller, die Waldbewirtschaftung stetig weiterzuentwickeln und als Vermögensanlage Investoren anbieten zu können.

 

In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Miller Forest Investment AG bereits mehr als 10.000 Hektar Land aufgeforstet und so rund 10 Millionen Bäume pflanzen können. Für dieses Waldinvestment in Paraguay konnte Miller Forest Investment bislang schon etwa 700 Anleger begeistern.

 

 

Nachhaltige Forstwirtschaft mit starken Partnern vor Ort

Dass sich das Waldinvestment vorteilhaft entwickeln konnte, ist nicht allein Millers forstwirtschaftlicher Expertise und Leidenschaft für Wald geschuldet. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, die ökologischen und ökonomischen Besonderheiten von Boden und Land genau zu kennen und gemeinsam mit starken und zuverlässigen Partnern vor Ort zu kooperieren.

 

Daher arbeitet Miller Forest Investment mit dem forstwirtschaftlichen Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. in Paraguay zusammen. Felber Forestal S.A. hat seinen Sitz in Independencia, einem Distrikt rund 180 Kilometer östlich von der Hauptstadt Paraguays, Asuncion. Kooperationen mit badischen Unternehmern haben in Independencia eine lange Tradition, der Distirkt wurde vor rund einhundert Jahren von einem badischen Winzer gegründet und lange als Weinanbaugebet bewirtschaftet.

 

Felber Forestal wird von dem Deutsch-Paraguayern Carsten Felber geführt. Der gelernte Möbelschreiner verfügt nicht nur über ein „Gefühl für Holz“, sondern ist auch seit mehr als 15 Jahren als Berater und Verwalter für landwirtschaftliche Flächen aktiv. Felber arbeitet in einem Team aus deutschen und paraguayischen Forstingenieuren und – fachleuten.

 

Eukalyptus fühlt sich auch im subtropischen Klima im Osten Paraguays wohl.

Felber Forestal zeichnet für den Kauf ehemaliger Weide- und Brachlandflächen verantwortlich. Die Aufforstungsgebiete, sogenannte „Estancias“, zählen zu den größten Waldflächen des Landes. Das Team von Felber Forestal bereitet die Böden vor, pflanzt die Bäume und pflegt die entstehenden Wälder. Bei der Aufforstung setzte Miller und Felber aus eine gesunde Mischung aus schnellwachsenden Laub- und Nadelbäumen, vornehmlich Eukalyptus und Kiefer. Um Schädigungen durch Monokulturen zu vermeiden und die regionale Biodiversität zu steigern, werden heimische Baumarten beigemischt. Zu den Aufgaben vor Ort zählen auch das regelmäßige Fällen von Bäumen, die Vermarktung des Holzes sowie die Wiederaufforstung nach den Regeln der nachhaltigen Forstwirtschaft.

 

Durch die Partnerschaft mit Felber Forestal kann Miller Forest auf ein professionelles Forstmanagement in Paraguay bauen. Denn Felber verfügt nicht nur über das notwendige Know-how für den Kauf und die Unterhaltung von Agrarimmobilien, sondern auch über einen modernen Maschinenpark, qualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte für den Verkauf der Holzernte.

 

 

Ökologische Vorteile der nachhaltigen Aufforstung

Der ökologische Vorteil der Holzprojekte von Miller Forest Investment liegt darin, dass schnell wachsende Holzarten bereits nach wenigen Jahren entnommen und vermarktet werden können. So wird die gleichbleibend hohe weltweite Nachfrage nach Holz als Rohstoff befriedigt, zugleich aber auch der natürliche Bestand der Wälder geschützt. Ebenfalls unangetastet bleiben die beigemischten Baumarten in den Aufforstungsgebieten.

 

Aufforstungsprojekte dienen dem Schutz des Klimas und bremsen die steigende Erderwärmung effektiv aus. Neue Wälder speichern durch die Photosynthese das klimaschädliche CO2, lassen die Bäume wachsen und lebensnotwendigen Sauerstoff an die Umwelt ab. Dabei binden zwei Kubikmeter Holz rund eine Tonne CO2 . Wenn nach der Entnahme von Holz die Flächen neu bepflanzt werden, entsteht ein positiver Kreislauf, von dem Mensch, Natur und Klima geleichermaßen profitieren.

 

 

 

 

 

 

Die Unternehmungen von Miller Forest Investment waren von Anfang an motiviert, den CO2-Ausstoß durch Flugreisen zu kompensieren. Daher bietet Miller Waldinvestments auch Firmen an, die ihren CO2-Verbrauch kompensieren und ihr Unternehmen klimaneutral stellen wollen. Diese Klimaneutralisierung wird unter dem Label „grünes Klima“ angeboten. Für jede Tonne CO2, die das jeweilige Unternehmen im Jahr emittiert, werden zwei Bäume auf den Aufforstungsflächen in Paraguay gepflanzt.

 

Dabei ermittelt Miller Forest den CO2-Ausstoß des Unternehmens, der durch Produktion, IT, Beschaffung und Logistik, Gebäude sowie Dienstwagen und- reisen verursacht wird und bietet den Unternehmen ein spezielles Waldinvestitionsmodell an. Mit dem Label „grünes Klima“ kompensieren Firmen so ihren CO2-Ausstoß nicht durch eine Spende, sondern durch eine unmittelbare Investition in die Anpflanzung neuer Bäume und damit direkt in den aktiven Klimaschutz.

 

 

Wald in Südamerika als interessantes Investment

Miller Forest verfolgt in Paraguay vier unterschiedliche Pflanzkonzepte.

  1. Energieholz

Für den 2. Zyklus keine neuen Anpflanzung nötig: der Stumpf treibt wieder aus

Das Projekt Energieholz hat zum Ziel, Hackschnitzel zur Herstellung von Biomasse zu produzieren. Dafür werden verschiedene Eukalyptusarten angepflanzt, die besonders zur Herstellung von Biomasse geeignet sind und durch ihr schnelles Wachstum eine regelmäßige Ernte alle fünf bis sechs Jahre ermöglicht. Ein weiterer Vorteil von Eukalyptuspflanzen ist dabei, dass nach der Holzernte keine neue Anpflanzung nötig ist, da die Baumstümpfe immer wieder neu austreiben (direkt zum Angebot).

 

  1. Wertholz

Das Projekt Wertholz basiert auf der Aufforstung von Eukalyptus- und Kiefernarten. Das Mischungsverhältnis der Baumarten beträgt dabei 7:3. Das geerntete Holz wird vor allem als Konstruktionsholz eingesetzt und im Fenster-, Treppen-, Tür- und Möbelbau verwendet. Gemäß der zu erwartenden höheren Einnahmen beim Verkauf von Konstruktionsholz, liegen die prognostizierten Erträge höher als bei Energieholz.

 

  1. Kombiwald

Bei diesem Projekt wird eine Hälfte des Waldes von den Anlegern gekauft oder gepachtet und mit Wertholz bepflanzt. Die andere Hälfte wird im Sinne des Energieholz-Konzeptes genutzt. Damit profitieren Anleger zum einen von den höheren Renditen des Wertholzes, zum anderen von den schnelleren Erträgen des Energieholzes.

 

  1. Naturwald

Das Pflanzkonzept Naturwald wechselt drei Reihen einheimischer Baumarten mit einer Reihe robuster Eukalyptusbäume ab. Diese schützen die heimischen Bäume vor starken Winden und fördern das Wachstum des Naturwaldes. Darüber hinaus wird die Hälfte der Aufforstungsfläche mit Energiewald bepflanzt, die den Naturwald finanziert.

 

Die Miller Forest Investment AG bietet Anlegern unterschiedliche Waldinvestments als nachhaltige Vermögensanlage an. Bei sämtlichen Anlagen handelt es sich um Direktinvestments der Anlageklasse Wald. Investoren wählen zwischen dem Kauf und der Pacht eines Stück Land in Paraguay. Dabei kann die Größe der Aufforstungsfläche ab einem Viertel Hektar individuell gewählt werden.

 

Die Fläche wird von Miller Forest aufgeforstet, gepflegt und das geerntete Holz vermarktet. Anlagen sind – je nach Projekt bei einer Grundstückspacht ab 967,50 Euro möglich. Die Anlagesumme beim Kauf einer Aufforstungsfläche beginnt bei 47.525 Euro. Dabei sind Renditen von bis zu acht Prozent möglich.

 

Das Aufforstungsprojekt Energieholz  hat beispielsweise eine prognostizierte Rendite von 4,3 Prozent jährlich. Die Laufzeit beträgt, angepasst an die Zyklen der Holzentnahme, mindestens sechs Jahre und ist auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre verlängerbar. Die Erträge müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft versteuert werden.

 

 

Direktinvestment – ökonomisch – ökologisch – sozial

Mit seinem Engagement zur Aufforstung der Regenwälder Paraguays verbindet Miller Forest ökonomischen Nutzen optimal mit Klima- und Umweltschutz und sozialen Werten.

 

Der Verkauf der nachhaltig angebauten Forstprodukte ermöglicht Investoren eine prognostizierte Rendite zwischen vier und acht Prozent pro Jahr. Zugleich nutzt die Aufforstung neuer Naturwälder nachhaltig dem Klima und schafft ökologisch wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, die durch Monokulturen und Rodungen bedroht sind. Was Klima und Natur nutzt, ist letztlich auch gut für die Menschen. Vor Ort werden durch Aufforstungsprojekte neue, sichere und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

 

Grünes Geld bietet das Waldinvestment Energieholz von Miller Forest Investment AG wieder an, nachdem der offizielle Verkaufsprospekt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Februar diesen Jahres genehmigt wurde.

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Ein Nachsatz zur Nachhaltigkeit

Eine gute Idee: Grillkohle aus nachhaltiger Holzwirtschaft.

Firmengründer Josef Miller hat mit seinen Unternehmungen stets den Blick auf das Große und Ganze behalten. Aber auch Details werden nicht vernachläsigt. Das zeigt auch das Angebot des Onlineshops der Miller Holz GmbH & Co. KG. Hier verkauft Miller neben Brenn- und Sperrholz auch handverarbeitete Grillkohle, die als Nebenprodukt bei der nachhaltigen Aufforstung anfällt und in einem traditionellen Kohlemeiler direkt vor Ort produziert wird. Jetzt, zum Start der Grillsaison eine nachhaltige Alternative zur konventionellen Grillkohle, die bei den Discountern meist aus illegalen Abholzungen stammt.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

GreenAcacia – Nachhaltige und faire Forstinvestments

Freitag, 02. September 2016
Zusammenfassung: Das Forstinvestment GreenAcacia betreibt Akazien-Monokulturen in Kolumbien, die schrittweise durchforstet in langlebige Mischwälder umgewandelt werden. Eine interessante Geldanlage für alle, die Nachhaltigkeit und Transparenz schätzen.

 

 

Kolumbien – Seit rund 25 Jahren versucht sich das Land für Auslandsinvestitionen interessant zu machen. Und das mit einigem Erfolg: Durch eine konsequent umgesetzte Marktwirtschaft und einer hohen inneren politischen Stabilität spielt Kolumbien heute in Sachen Wirtschaftswachstum in der vorderen Reihe der südamerikanischen Staaten mit.

 

Einer der erfolgreichsten Exportschlager ist sicher die Sängerin Shakira. Einigen fällt auch sicher noch der Literarturnobelpreisträger Gabriel Garcia Marquez ein, der mit Romanen wie „Hundert Jahre Einsamkeit“ oder „Chronik eines angekündigten Todes“ einen intensiven Einblick in die Seele Lateinamerikas ermöglichte. Dass auch hochwertiges Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ein erfolgreiches Produkt aus Kolumbien sein kann, ist bislang noch nicht allerorts bekannt.

 

 

Kolumbien forstet auf

Südamerikanische Wälder bieten Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Südamerikanische Wälder bieten Lebensraum für vielfältige Tier- und Pflanzenarten.

Der Weltholzverbrauch steigt seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts stetig an. Um die steigende Nachfrage zu befriedigen werden weltweit natürliche Wälder zerstört und ausgebeutet. Hinzu kommt, dass sich die Wälder vom Raubbau kaum erholen können und bei der Aufforstung vielfach schnellwachsende Bäume bevorzugt werden. Damit werden jahrhundertealte Mischwaldbestände ausgelöscht – in Europa wie in Südamerika gleichermaßen. Doch der Wald ist nicht nur Holzlieferant, sondern auch eine wichtige Schutzzone für Luft und Wasser und Heimat einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.

 

In den Regenwäldern Südamerikas können Plantagenhölzer den Urwald entlasten. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ökologische und nachhaltige Waldwirtschaft. Diesem Thema fühlt sich die ForestFinance Gruppe mit Sitz in Bonn seit mehr als zwanzig Jahren verpflichtet. Das Unternehmen forstet Brach- und Weideflächen in Panama, Peru und Kolumbien sowie in Vietnam auf und schafft dabei Mischwälder, die eine wichtige Aufgabe für den Klimaschutz übernehmen: Die Speicherung von CO2.

 

In Kolumbien ist ForestFinance im Osten des Landes, in der zweitgrößten Provinz Vichada, aktiv. Hier wurden große Waldflächen zugunsten der Viehzucht brandgerodet. Durch die Asche konnten die Wachstumsbedingungen für Futterpflanzen kurzfristig verbessert werden, langfristig erodieren die Böden jedoch.

 

Die kolumbianische Regierung wirkt dieser Entwicklung entgegen und fördert Aufforstungsmaßnahmen und Neuaufforstungen steuerlich. Bislang wurden bereits mehr als 60.000 Hektar aufgeforstet. Dabei wurden in erster Linie tropische Kiefern, Acacia mangium und Jatropha gepflanzt. In den kommenden drei Jahren sollen noch weitere 160.000 Hektar dazu kommen. Landesweit sollen insgesamt 1,3 Millionen Hektar des Landes bewaldet werden. Das Aufforstungsprogramm in Vichada läuft seit 2006. Seit dem konnten sich die Qualität der eigentlich nährstoffarmen Böden bereits durch die Existenz der Bäume nachweislich verbessern. Darüber hinaus wurden wieder vermehrt seltengewordene Tier- und Pflanzenarten beobachtet.

 

 

Acacia mangium – schnellwachsender Bodenverbesserer

Acacia mangium – die Akazie, zählt zu den beliebtesten Holzarten. Hart, widerstandsfähig und mit einer glänzenden edlen Oberfläche sind die Hölzer vor allem bei Möbelherstellern beliebt.

 

Aber auch in ihrem Vorleben als Baum hat die Akazie einiges zu bieten: So wachsen Akazien enorm schnell und haben nach vier Jahren bereits die zehn-Meter-Marke, nach sieben Jahren die 20-Meter-Marke überschritten. Als ausgezeichneter Stickstoffsammler eigenen sich Akazien darüber hinaus hervorragend, um ausgelaugte Böden zu renaturieren. Damit schafft die Akazie das, was kaum ein Baum in Monokultur schafft, sie hinterlässt nach dem Fällen einen verbesserten Boden.

 

Im Gegensatz zu weitreichenden Aufforstungen mit Monokulturen, sind Akazienwälder bewusst als Zwischenschritt geplant. Sie sollen durch ihre Eigenschaft, den Boden zu verbessern Wegbereiter für eine nachhaltige Aufforstung zu biodiversen Mischwäldern sein. Entsprechend ist die Holzentnahme der Akazien von Anfang an vorgesehen.

 

 

GreenAcacia – Faires und nachhaltiges Investment

Nachhaltige Nachhaltige Forstwirtschaft: Von der Akazie zum biodiversen Mischwald.

Nachhaltige Nachhaltige Forstwirtschaft: Von der Akazie zum biodiversen Mischwald.

Mit GreenAcacia bietet ForestFinance eine interessante Anlagemöglichkeit in den Sachwert Wald. Investiert wird in die bereits 2013 aufgeforsteten Acacia-Plantagen in Kolumbien. Die kritische Phase des Anwachsens der Sprösslinge ist damit bereits überwunden. Die Plantagen werden jetzt sukzessive in einen dauerhaften Mischwald mit langlebigen Holzsorten umgewandelt. Diese Entwicklung wird nach den Prinzipien einer ökologischen und nachhaltigen Waldwirtschaft durchgeführt.

 

Im Rahmen dieser ökologisch-nachhaltigen Forstwirtschaft, werden die Acacia-Plantagen über zwölf Jahre hinweg regelmäßig durchforstet. Durch die Holzentnahmen sind bereits drei Jahre nach dem Investment erste Auszahlungen möglich. Anschließend alle zwei Jahre bis zur letzten Ernte. Die geernteten Hölzer werden dann, abhängig von der Preisentwicklung, regional oder international gehandelt und kommen als Konstruktions- und Nutzholz auf den Markt.

 

Genauso langfristig wie die Planung von der Plantage zum Mischwald geschieht auch die Einbeziehung der Mitarbeiter vor Ort. Um die entstehenden Wälder nachhaltig zu schützen und für die kommenden Generationen zu erhalten, wird die lokale Bevölkerung in die Projekte mit einbezogen. Im Sinne eines fairen Handels werden angemessene Löhne und Sozialleistungen gezahlt, Weiterbildung in Arbeitssicherheit und nachhaltiger Forstwirtschaft angeboten und damit qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Darüber hinaus ermöglichen Mikrokredite an Familienmitglieder der Mitarbeiter den weiteren Ausbau einer selbstständigen ökonomischen Existenz.

 

 

Lohnendes und nachhaltiges Investment

GreenAcacia bietet ein nachhaltiges Investment, das auf zwölf Jahr angelegt ist. Eine Beteiligung ist ab 2.625 Euro möglich, das entspricht einem Viertel Hektar Plantage. Das Investment hat eine prognostizierte Rendite von sechs Prozent pro Jahr, die primär von der Entwicklung des Holzpreises sowie der Holzerträge abhängt. Erste Auszahlungen sind bereits nach drei Jahren möglich, sowie nach den Zwischenernten nach fünf, sieben und neun Jahren.

 

Grünes Geld bietet GreenAcacia als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die genau wissen wollen, wo und wie ihr Geld angelegt wird, denn die Anleger sind eingeladen, die Projekte zu besuchen und sich persönlich von der Arbeit überzeugen.

 

 

Erstes Walddirektinvestment mit Verkaufsprospekt

Bis vor kurzem waren die Aufforstungsprojekte von ForestFinance als Immobiliengeschäfte eingestuft worden. Aufgrund des Kleinanlegerschutzgesetzes vom Juli 2015 werden die Investments von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) seit Anfang des Jahres als Vermögensanlagen eingestuft. ForestFinance reagierte schnell und verfügt seit Juni diesen Jahres über ein formelles Verkaufsprospekt für GreenAcacia, das den neuen gesetzlichen Vorgaben entspricht. Damit bietet ForestFinance Anlegern das erste Walddirektinvestment mit Verkaufsprospekt an.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Holzprojekte: Was unterscheidet die einzelnen Holzinvestments?

Dienstag, 08. Oktober 2013

Heute war mein erster Tag bei der Firma „Grünes Geld„. Als alle formellen Themen wie Telefonanlage, e-mail Einrichtungen und Kalendereinträge abgehandelt waren, begann mein Start gleich auf der Homepage mit dem Thema „Holzprojekte„. Es gibt 25 Holzanbieter in Deutschland und jeder dieser Anbieter hat wiederum bis zu 10 unterschiedliche Holzinvestmentprodukte in seinem Portfolio. Das Team vom „Grünen Geld“ hat aus diesen Projekten die 8 interessantesten zusammengestellt. Ich habe die entsprechenden Unterschiede dieser Holzprojekte herausgearbeitet und für Sie zusammengefaßt:

 

1. Geschenkbaum mit Besitzerurkunde

– Kauf eines Edelholzbaumes

– Verzinsung ca. 4,5%

– Laufzeit: 25 Jahre

Das ist doch wirklich einmal eine interessante Geschenkalternative zum Geburtstag oder Hochzeit.  Einfach auf den folgenden Link gehen und bestellen:

http://www.gruenesgeld24.de/geschenk-baum.htm

 

2. Energieholz 5 Jahre:

– Aufzucht & Ernte von Holz zum Schutz von Naturwald

Young plant growing in sunshine

Ein Setzling eine gute Investition in die Zukunft

– schnell wachsende Holzsorte nach 5 Jahren, wird dann zu Hackschnitzeln verarbeitet

– Verzinsung ca. 5,3%

– Laufzeit: 5 Jahre

Mehr finden Sie auf unserer Seite:

http://www.gruenesgeld24.de/energieholz-5-jahre.htm

 

3. Energierholz 10 Jahre

– Aufzucht & Ernte von Holz zum Schutz von Naturwald

– Verzinsung durch die längere Laufzeit von ca. 7,5%

– Laufzeit: 10 Jahre

Für wen diese Laufzeit interessant ist, der findet mehr auf unserer Seite:

http://www.gruenesgeld24.de/energiewald.htm

 

4. Baumsparvertrag:

– Pflanzung von Bäumen (Mischwald) und deren Pflege

– mtl. Einzahlung ab 33,00 EUR oder 360,00 EUR einmalig möglich

– Verzinsung ca.  5%

– Mindestlaufzeit 12 Monate oder bis zu 25 Jahre

Den entsprechenden Link zu diesem interessanten Angebot gibt es hier:

http://www.gruenesgeld24.de/baumsparvertrag.htm

 

5. WaldSparbuch:

– mit einer Einmalanlage von 3.250 EUR wird eine Fläche von 1.000 Quadratmetern gepachtet

Edelhölzer

Auch zu finanziellen Krisenzeiten eine sichere Anlage: Investition in Holz

– Mischforste werden angelegt

– Laufzeit: 25 Jahre

– Verzinsung ca. 8%

Den entsprechenden Link zu diesem Produkt gibt es unter:

http://www.gruenesgeld24.de/waldsparbuch.htm

 

6. KakaoInvest:

– mit einer Mindestanlage von 7.750 EUR wird eine Fläche von 1/4 ha gepachtet

– investiert wird in nachhaltige Kakaopflanzen und verschiedene Edelhölzer/Streuung der Investitionen

– Laufzeit: 25 Jahre

– Verzinsung rund 8%

– Ausschüttung bei Kakao bereits ab dem 2. Jahr,

– bei Holz ab dem 25. Jahr

Hier der Link zu diesem interessanten Projekt:

http://www.gruenesgeld24.de/cacaoinvest.htm

 

7. WoodStockInvest

– Aufforstung von ehemaligem Weideland mit einheimischen Bäumen

– mit einer Mindestanlage von 25.000 EUR wird eine Fläche von 1 Hektar gepachtet

– Laufzeit: 25 Jahre

– Verzinsung ca. 10%

Hier der Link zu diesem ebenfalls interessanten Projekt:

http://www.gruenesgeld24.de/woodstockinvest.htm

 

8. Green Acacia:

– Umwandlung von Monokulturen in Mischwälder

– ab einer Anlagesumme von 2.250 EUR möglich

– Laufzeit: 7 Jahre

– Verzinsung rund 6%, Ausschüttung ab dem 1. Jahr

Hier der Link zu diesem außergewöhnlichen Projekt:

http://www.gruenesgeld24.de/green-acacia.htm

 

Der erste Tag ist wie im Fluge vergangen und ich habe viele neue Information bekommen, besonders über nachhaltige Holzprojekte. Den ersten Blog Artikel zu schreiben war eine echte Herausforderung, spannend und teilweise  zeitaufwendig, da ich auch die neuen Computerfeinheiten erst verstehen mußte. Ich hoffe Sie haben genauso viel Spaß bei der Lesereise durch diese interessante Produktwelt wie ich. Alle nachhaltigen Holzprojekte haben eines gemeinsam, sie schützen unsere Natur, die Pflanzen und die Tierwelt, sie schaffen Arbeitsplätze und bieten dem Anleger eine nachvollziehbare Rendite für seine Investitionen.

 

 

Viel Spaß beim Entdecken neuer Anlagemöglichkeiten.

 

Sonja Steiner

Besuch auf den Kiri-Plantagen

Freitag, 05. Juli 2013

Seit einigen Jahren pflanzen die Dipl.-Volkswirtin Gabriele Gasparian und der Dipl.-Ing.agr. Peter Diessenbacher in Deutschland Ihre Kiri-Bäume an. Nach anfänglicher Skepsis haben sie auch uns von Grünes Geld überzeugt, das Konzept wie Sie die Bäume in Deutschland anpflanzen ist nachhaltig und geht auf.

 

Deshalb haben wir uns am 29. Juni 2013 eine der Plantagen am Standort Ladenburg (Karte) angesehen.

 

Basis der Idee ist der häufig in Asien, speziell in Japan, anzutreffende Kiribaum. Wild wachsende Sorten gibt es auch schon seit mehr als 100 Jahren in Deutschland, so ganz neu ist Kiri in Deutschland also nicht. Neu ist Variante, die Diessenbacher in Deutschland perfektioniert hat und die auch in unseren kalten Gefilden das bekannt hohe Wachstum von Kiri besitzt. Schließlich gilt Kiri als die am schnellsten wachsende Baumsorte der Welt.

 

Kombiniert mit den modernen Methoden des Agraringenieurs Diessenbacher wird auf den Anpflanzungen ein astfreies, gerades und sehr schnell wachsendes Holz wachsen lassen. Die Festigkeit von Kiri ist dabei in Bezug auf das sehr niedrige Gewicht extrem hoch. Die Maserung ist ebenfalls schön anzusehen.

 

Gleich zu Beginn waren die typischen, riesigen Blätter des Kiribaumes zu sehen:

 

 

 

Die extrem großen Blätter können sehr viel Sonnenenergie auffangen und begünstigen das überlegene Wachstum von Kiri. Denn schon nach 1 Jahr wurden in Deutschland Bäume mit gut 6 Metern Höhe gemessen.

 

Insgesamt konnte der Leiter der Führung, Peter Diessenbacher, auf ein erfolgreiches Projekt verweisen. Mittlerweile sind immerhin 37 Standorte über ganz Deutschland verteilt, bepflanzt worden. Möglich macht dies übrigens eine Änderung durch die EU  im Jahre 2009. Aufgrund des erkennbaren globalen Holzmangels wurden nämlich Ackerflächen zum Anbau von Holz freigegeben. Erfolgt die Ernte vor Ablauf von 20 Jahren, bleiben die Flächen auch formal Agrarflächen. Nur falls die Bäume länger stehen wird automatisch aus den Flächen “Forst”, für den andere Regeln gelten.

 

 
 
 
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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Grünes Gold – gibt es das wirklich?

Dienstag, 23. April 2013

In der klassischen Anlageberatung spielt spätestens seit 2008, dem Jahr der Finanzkrise, das Thema Gold eine tragende Rolle. Immer mehr Anleger in Deutschland bauten sich physische oder virtuelle Goldpositionen auf. Der Preisrückgang letzte Woche von über 10 % innerhalb zweier Tage führte sicherlich zu Verunsicherung.

 

Immer wieder wird das Thema Gold seitens unserer Mandanten als Wunsch an uns herangetragen. In der nachhaltigen Anlageberatung wird Gold häufig erstklassig durch den Rohstoff Holz ersetzt. Doch das edel glänzende Metall fasziniert weiter. Der Goldabbau jedoch verursacht imense Umweltschäden und ist für zahlreiche konflikte in den fördernden Ländern verantwortlich. Das Wort Blut-Gold macht die Runde. Dazu kommt am kommenen Freitag ein weiterer Artikel im Grünes Geld Blog.

 

Eine Alternative dazu gibt es jedoch schon seit einiger Zeit. Die Organisation Oro Verde baut in Kolumbien das erste zertifizierte Fair Trade Gold der Welt ab. Die Kooperative fördert inzwischen 14 Kilogramm Gold pro Jahr. Ohne Einsatz von Quecksilber oder Blausäure waschen die etwa 1300 Schürfer aus 194 „Minero Familien“auf traditionelle Weise Gold ab. Die Mineros, die selbstverwaltet und selbstbestimmt arbeiten bekommen faire Preise für Ihre Ausbeute. Mit den Einnahmen aus dem Goldverkauf wird das örtliche Gesellschaftsleben unterstützt. Der Preis des auf ökologisch und ethisch wertvolle Weise geförderten Rohgoldes liegt 15% höher als auf dem Weltmarkt. Durch das Ausschalten von Zwischenhändlern im Rahmen von mine to market, entfällt eine weitere Stufe, in der zu Lasten der Förderer Gewinne gemacht würden. Videobeitrag Oro Verde

 

Eine ähnliche Initiative gibt es mit Ecoandina in Argentinien. In den argentinischen Anden nutzen die Goldwäscher statt Quecksilber die Schwerkraft im Einsatz mit der Goldwäscherpfanne.

traditionelle Goldförderung

Goldwäscher von Ecoandina

Im Vergleich zum chemischen Abbau führt dies zwar zu Verlusten von 20 bis 30 % doch dafür leben die Menschen weiterhin in einer intakten Umwelt, ohne Vergiftungen und verseuchtes Wasser.

 

Bereits zu Ende der 80-er Jahre wurde in Nordargentinien ein System (Plan Aurifero) entwickelt, in dem auf es auf eine nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser ankam, das Gold lediglich gewaschen und nicht chemisch extrahiert wurde. Der Verkauf des gewonnenen Goldes war damals bereits so organisiert , dass eine hohe Rentabilität erreicht werden konnte. Zu Anfang der 90er Jahre wurde es dann auch in der Region Puna umgesetzt. Es zeigt, dass eine Form der Goldgewinnung, die kaum ökologisch schädliche Auswirkungen aufweist und gleichzeitig den Goldwäschern eine gute Existenz erlaubt, prinzipiell möglich ist. Leider zogen sich in den weiteren Jahren die staatlichen Stellen nach und nach aus der Organisation des Vertriebes zurück und überließen den An- und Verkauf des Goldes den lokalen Banken. Dies brachte aus unterschiedlichen Gründen einen Rückgang der Produktion mit sich.

 

Durch die wachsende Nachfrage nach ethisch und ökologisch unbedenklich gewonnenem Gold in Europa entsteht eine für die Zielsetzung des ehemaligen „Plan Aurífero“ gute Situation. Beigetragen hat hierzu sicherlich auch der hohe Goldpreis und die wirtschafliche Krise in Argentinien.

 

Nun wird auf privatwirtschaftlicher Basis das Projekt neu organisiert. Dabei wird das Gold direkt von den „mineros“ angekauft, von einer nationalen und autorisierten Stelle, analysiert und zertifiziert und anschließend vorwiegend in Deutschland an Goldschmiede und Designer weitergegeben, die sich dem „Fair Trade“ verpflichtet fühlen.

 

Die insgesamt geförderten Mengen sind jedoch im Vergleich zum konventionell geförderten Gold sehr gering. Eine schöne Goldschmiedearbeit ist diesem grünen Gold sicherlich besser angemessen als als reines Finanzinvest zu landen. Es wäre zu schade, dieses Gold in Tresoren als Wertaufbewahrungsmittel verschwinden zu lassen. Somit bleibt ethisch-ökologisch orientieren Investoren auf der Suche nach Rohstoffanlagen weiterhin hauptsächlich das Anlagegut Holz.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:

Carmen Junker ist Mit-Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Eine Woche vor Reiseantritt – was bietet MillerForest eigentlich an?

Dienstag, 05. März 2013

 

Am 12. März 2013 werde ich bereits in Paraguay sein: vor Ort ansehen, was Prospekte, Internet und direkte Gespräche mit den Verantwortlichen in Deutschland nie werden ersetzen können, den persönlichen Eindruck. Ich werde mir die angepflanzten Bäume und Wälder ansehen, die Arbeitsbedingungen prüfen und das Wachstum nachvollziehen. MillerForest ist sicherlich einer der besten Anbieter für Waldinvestments, seine Angebote wie Energieholz oder Kombiwald sind anlegerfreundlich und sicher gestaltet. Heute, eine Woche vor Abflug nach Sao Paulo und Ascunion, stelle ich Ihnen MillerForest und die Angebote von Miller einmal genauer vor.

 

MillerForest wurde von Josef Miller gegründet, der zuvor schon MillerReisen zu einem dem größten Anbieter für individuelle Südamerikareisen gemacht hat.

 

Josef Miller ist gelernter Land- und Forstwirt und hat dieses Wissen mit seinem Know-How über Südamerika kombiniert, um nachhaltige und wirtschaftlich gesunde Forstprojekte in Paraguay zu ermöglichen.

 

Vom Firmensitz in oberschwäbischen Schlier aus werden die Strategie festgelegt und die deutschen Kunden betreut. Alle Verträge mit den Kunden werden nach deutschem Recht abgeschlossen (Registergericht Ulm). Die Aufforstung, die Pflege der Bäume und letztlich die Verwertung werden in Paraguay von einem weitaus größeren Team mit mehr als 100 Mitarbeitern umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Angebot 1: Energieholz

Es Anpflanzungen von den Hybridsorten Camaldulensis-Grandis und Urophylla Camaldulensis vorgenommen, die der Erzeugung von Biomasse in Form von Holzhackschnitzeln dienen. Der ökologische Nutzen: Da in Paraguay jedes Jahr mehr von den wertvollen Naturwälder abgeholzt werden, bietet jeder genutzte Raummeter Energieholz direkten Schutz für Naturholz. Die beiden angebotenen Beteiligungsmodelle sind über einen Zeitraum von 5 Jahren (rund 7% Rendite p.a.) oder 10 Jahren (rund 9% Rendite p.a.) zeichenbar.

 

Angebot 2: Wertholz (Mischwald)

 

Statt Monokulturen zu erzeugen, werden beim Mischwald sowohl schnell wachsende Nutzhölzer für die Industrie als auch Urwaldhölzer angebaut. 70% sind Eukalyptusarten und 30% sind Nadelhölzer. Erträge erhalten die Anleger durch Ausforstungen in den Jahren 7, 10 und 15, die Endernte findet nach 20 Jahren statt. Die Rendite hängt von den Verkaufserlösen des Holzes ab, Miller prognostiziert knapp 10%.

 

Angebot 3: Kombiwald (Wert- und Energieholz)

 

Der Kombiwald verbindet das Beste aus den beiden Konzepten Energieholz und Wertholz. Typische Mischungen sind 1,5 Hektar Energieholz auf 1 Hektar Wertholz. Rückflüsse erhält der Anleger so nach 5 Jahren, 7 Jahren, 10 Jahren und 15 Jahren. Die Rückflüsse aus der Endernte erhält der Anleger dann nach 20 Jahren. Die Rendite bewegt sich zwischen 9% und 10%.

 

Darüber hinaus bietet MillerForest die Aktion “Grünes Klima”. Dabei berechnet man die Treibhausgas Emissionen von Organisationen, z.B. von Unternehmen, und kompensiert dieses Treibhausgas durch eine entsprechende Anzahl an Bäumen. So kann z.B. ein Unternehmen mit 35 Mitarbeitern, 4 Firmenwagen, 400 m2 Büroflächen und 35 PC’s schon ab 5.280 € Investition sauber gestellt werden. Der Rückfluss daraus ergibt einen Ertrag von 33.553 €.

 

 

Ab dem ersten Reisetag, dem 12. März, versuche ich täglich über meine Reise zu berichten. Sofern eine Internetverbindung besteht, können Sie also live dabei sein. Wer Fragen hat, einfach einen Kommentar hinterlassen!

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wer jetzt nicht kauft wird sich ärgern

Freitag, 28. Oktober 2011

Viele Anleger haben von den Aktienmärkten die Nase voll. Natürlich, denn wie will es anders sein. Wer jemals in Aktien oder Aktienfonds investiert kennt die Situation: die Zeitungen, der Fernseher oder all die anderen Journalisten brauchen „Bad News“. Denn die Nachrichten-Branche weiß: schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute Nachrichten. Überlegen Sie selbst: sie gehen an einem Kiosk vorbei. Die Zeitungs-Headline lautet: „Das Wetter bleibt bewölkt.“. Sie denken sich: „Okay, nichts weiter aufregendes.“ und lassen die Zeitung einfach stecken. 5 Tage später gehen Sie am selben Kiosk vorbei. Dieses Mal lautet die Überschrift: „Sturm der Windstärke 8 bedroht Deutschland. Krisenkräft sind in Alarmbereitschaft.“ Wie sieht es jetzt aus? Ganz ehrlich – die Chancen, dass sie die Zeitung kaufen, sind wohl höher.

 

Nachdem jeder Journalist dies weiß, berichtet niemand über allmählich steigende Aktienmärkte. Das sind einfach keine Schlagzeilen, das interessiert niemanden wirklich. Aber wenn der DAX abstürzt und auf dem Papier Milliarden-Werte verloren gehen – dann ist das eine Schlagzeile die interessiert und gelesen wird.

 

Schlimmer noch: aufgrund dieser Schlagzeilen, meist noch gepaart mit düsteren Zukunftsaussichten, kommt es zum größten Fehler der Privatanleger: vollkommen verunsichert möchten sie den „verbleibenden Teil“ ihres Vermögens sichern und verkaufen. Natürlich zu schlechten Preisen, denn die Aktienmärkte sind ja gerade gefallen.

 

Profis freuen sich: jetzt beginnt die Zeit der Schnäppchenjäger am Aktienmarkt. Denn die Profis wissen: Das Kursziel der Aktien ist nicht Null. Die Märkte erholen sich wieder. Und wenn ein Markt um 30% nachgegeben hat, also z.B. von 7500 auf 5200 gefallen ist, dann ist der Zeitpunkt zum Einstieg bestimmt nicht schlecht. Denn irgendwann wird der Markt wieder bei 7500 Punkten sein. Gewinn: 44%.

 

Was hat das alles mit Ihrem grünen Investment, mit Ihrem Ökofonds zu tun? Die Märkte haben gerade gestern ganz deutlich gedreht. Die 90-Tage Linie als wichtiger Indikator des DAX wurde durchbrochen.

 

dax-2011-10-28

Der Aktien-Leitindex DAX gibt das Signal: jetzt in Ökofonds einsteigen lohnt sich

 

Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, um in Ökofonds einzusteigen. Ob Sie in Wasserfonds, Holzfonds oder in Nachhaltigekeits-Fonds einsteigen möchten – die Signal sind klar: kaufen, kaufen, kaufen. Wer jetzt kauft und die jeweils vorgesehenen Mindest-Anlagezeiträume beachtet, wird viel Freude haben.

 

Klicken Sie hier für meine Musterdepot-Tipps:

Wasserfonds

Holzfonds

Musterdepots für den nachhaltigen Vermögensaufbau

 

Handeln statt warten: Helfen Sie der Natur und Ihrem Geldbeutel. Selten sind die Vorzeichen so klar wie heute. Und selbst wenn nochmals ein Rückschlag kommen sollte: ihre aktuellen Einstiegspreise sind auf jeden Fall sehr günstig.