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Holzinvestments – solide und klimafreundliche Geldanlage

Freitag, 30. Juni 2017
Zusammenfassung: Waldbesitz stand schon immer für Wohlstand. Darüber hinaus sind Bäume ein wichtiger CO<sub>2</sub>-Speicher und nachhaltig produziertes Holz ein umweltfreundlicher und begehrter Rohstoff. Investitionen in Holzprojekte sind damit eine interessante und lukrative Möglichkeit, Geld klimafreundlich anzulegen.

 

 

 

Den natürlichen Reichtum nachhaltig nutzen.

Bäume zählen zu den größten und ältesten Lebewesen unserer Erde. Und sie leisten einen enormen Beitrag dazu, unser Leben auf diesem Planeten zu erhalten. Sie sind die einzige Möglichkeit, der Atmosphäre CO2 wieder zu entziehen – alle anderen Maßnahmen zielen nur auf eine Reduktion des CO2 Ausstoßes ab.

 

Darüber hinaus sind Bäume die Lieferanten von regenerativer Energie und wertvoller Roh-, Bau- und Werkstoffe, denn nicht nur die Bäume im Wald leisten viel für den Klimaschutz, sondern auch das Holz an sich.

 

Obwohl Bäume ein relevanter Teil einer globalen Energiewende sein können, sinkt der Waldbestand weltweit um jährlich rund zehn Milliarden Bäume. Eine nachhaltige Aufforstung und Bewirtschaftung der Wälder können dieser Entwicklung entgegenwirken.

 

Lebende Bäume aber auch Holz sind wichtige Speicher des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), die für die steigende Erderwärmung verantwortlich zeichnen. Daher ist es zum einen wichtig, den Baumbestand weltweit zu erhalten und zu vergrößern. Zum anderen ist aber auch die nachhaltige Nutzung von Holz sinnvoll, denn Holz ist ein enorm vielzeitiger und natürlicher Rohstoff.

 

 

Klimafreundlich bauen und heizen mit Holz

Kein Wunder also, dass sich der Markt für das Naturwunder Holz positiv entwickelt und die Preise für Agrar-Rohstoffe weltweit langfristig steigen. Neben der Produktion von Möbel und Gebrauchsgegenständen bildet sich dabei auch eine starke Nachfrage nach Bauholz heraus.

 

Gerade innovative Holzbauprojekte – auch im urbanen Raum – gewinnen an Bedeutung und stellen eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zum konventionellen Bauen, etwa mit Beton, dar. Bauholz kann dagegen eine hervorragende Ökobilanz als Bau- und Werkstoff aufweisen und verfügt über eine ausgezeichnete Tragfähigkeit und Wärmedämmung.

 

Auch als nachhaltiger Energieträger ist Holz von Bedeutung. Schließlich handelt es sich bei Energieholz um einen nachwachsenden Rohstoff und damit um einen bedeutenden erneuerbaren Energieträger.

 

Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Öl, Gas und Kohle, verläuft die energetische Nutzung von Holz in einem klimaneutralen CO2-Kreislauf. Denn das beim Verbrennen des Holzes freigesetzte Kohlendioxid wird von den nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen. Wer also beim Heizen auf klassisches Brennholz, Hackschnitzel, Pellets oder Holzbriketts zurückgreift, handelt nachhaltig und schont wertvolle Ressourcen.

 

 

Wer in Wald investiert, ist nicht auf dem Holzweg

Der Wald steht schwarz und schweiget …

Waldbesitz zählt – historisch gesehen – zu den klassischen Anlagewerten und gilt als Garant für Wohlstand und Reichtum. Derzeit befinden sich in Deutschland noch immer rund 43 Prozent aller Waldgebiete in privater Hand. An der Spitze der größten Privatwaldbesitzer in Deutschland steht mit rund 20.000 Hektar seit Jahrhunderten unangefochten die Familie Thurn und Taxis.

 

Der größte Waldbesitzer ist jedoch der Freistaat Bayern mit 770.000 Hektar.

 

Auch ohne ein reiches Erbe ist es möglich, Waldbesitzer zu werden. Hier bieten sich nachhaltige Waldinvestments in Süd- und Mittelamerika an, denn gerade der Schutz der Regenwälder ist im Kampf gegen den Klimawandel von besonderem Interesse. Denn zum einen sind gerade sehr alte Baumbestände extrem leistungsfähige CO2-Speicher.

 

… und aus den Wiesen steiget, der weiße Nebel wunderbar.

Zum anderen erstrecken sich die tropischen Regenwälder Südamerikas über ein Gebiet mit einer riesigen Fläche von acht Millionen Quadratkilometern. Damit befindet sich hier die größte der drei Regenwaldregionen der Erde.

 

Diese zu erhalten ist nicht nur für den Klimaschutz eine bedeutende Aufgabe, sondern genauso für den Artenschutz und die weltweite Biodiversität. Jährlich verschwinden rund 150 Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich von der Erde.

 

Dabei ist die Biodiversität in den tropischen Regenwäldern besonders betroffen, denn viele Arten weisen eine nur sehr wenige Exemplare auf. Ohne den menschlichen Einfluss gehen Schätzungen zufolge nur bis zu 25 Arten pro Jahr verloren.

 

Wenn Aufforstungen von jungen Bäumen betrieben werden und man dieses Holz nutzt, schützt man indirekt die jahrhundertealten Naturwälder und Regenwälder. Denn wird ein Baum aus einer Aufforstung genutzt, braucht man schon keinen aus einem Regenwald fällen.

 

 

Einige interessante Holzinvestments im Überblick

Direktinvestments in Aufforstungsprojekte standen zeitweilig in keinem guten Ruf. Grund dafür war, dass eine unübersichtliche Zahl an Anbietern Projekte anboten, deren finanzielle wie ökologische Nachhaltigkeit nicht immer nachvollziehbar waren. Durch die verschärften gesetzlichen Anforderungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat sich die Zahl der Anbieter drastisch reduziert.

 

Einige Anbieter stellten das Anlagegeschäft komplett ein oder wurden durch Insolvenzen aus dem Markt gedrängt. Ausschließlich die beiden erfahrenen Emissionshäuser ForestFinance und Miller Forest haben bislang offizielle Verkaufsprospekte vorlegen können, die den strengen Anforderungen des Kleinanlegerschutzgesetzes Stand halten und somit von der BaFin geprüft und genehmigt wurden.

 

Miller Forest Energieholz 

Schnellwachsende Hölzer ernten – Naturwälder schützen.

Grundidee des Projektes Energieholz ist es, schnell wachsende Holzsorten anzubauen, die bereits nach sechs Jahren entnommen und zu Hackschnitzeln zum Heizen verarbeitet werden. Der Nachhaltigkeitsaspekt dabei ist der Schutz der Naturwälder. Denn die aufgeforsteten Wirtschaftsbäume werden statt der Naturbäume gefällt. Damit leistet das Projekt Energieholz einen wertvollen Beitrag gegen das Roden uralter Wälder in Paraguay. Das Emissionshaus MillerForest betreut rund 9.000 Hektar Waldflächen in Paraguay und arbeitet seit Jahren vertrauensvoll mit dem Forst-Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. vor Ort zusammen.

Anleger, die in Energieholz investieren wollen, müssen mindestens 3.870,00 Euro mit einer Laufzeit von sechs Jahren anlegen, eine Verlängerung der Laufzeit auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre ist möglich. Die prognostizierte Rendite (gemäß IRR) der Anlage beträgt bei einer Laufzeit von sechs Jahren 4,3 Prozent jährlich. Andere Varianten in andere Hölzer und mit Kauf der Grundstücksfläche sind ebenfalls von Miller erhältlich. Fragen Sie gerne bei uns nach (–> Kontakt).

 

 

ForestFinance KakaoWald

Braunes Gold – Die Frucht des Kakao-Baums.

Das Projekt KakaoWald investiert in die nachhaltige Aufforstung von peruanischen Kakaowäldern. Anleger pachten dafür eine Waldfläche von mindestens 1.000 Quadratmetern. Die Erträge werden durch die Ernte von Edel-Kakao erwirtschaftet. Der Anbau der Kakaobäume geschieht dabei nach den Kriterien des ökologischen Landbaus und des fairen Handels.

 

Der Nachhaltigkeitsgedanke des Projektes ist dabei, 20 Prozent der Investitionen für den Schutz von tropischen Regenwäldern in Panama einzusetzen. ForestFinance ist seit mehr als zwanzig Jahren im Markt aktiv und ist damit ein Pionier der nachhaltigen Direktinvestments.

 

Anleger, die in das Projekt KakaoWald investieren wollen, müssen mindestens 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter) einbringen. Die Mindestlaufzeit des Projektes beträgt 25 Jahre. Allerdings können Investoren bereits ab dem sechsten Jahr mit Erträgen rechnen und profitieren dann von regelmäßigen Einkünften durch den Verkauf des Kakaos. Die prognostizierte Rendite des KakaoWaldes beträgt sechs Prozent bei einer normalen Entwicklung der Anlage.

 

 

 

ForestFinance GreenAcacia

 Von der Acacia-Plantage zum biodiversen Mischwald.

Ein weiteres Holzprojekt des „Waldmachers“ FinanceForest ist GreenAcacia. Dabei wird in eine aufgeforstete Acacia-Plantagen in Kolumbien investiert. Die Plantage wird regelmäßig durchgeforstet und die entnommenen Bäume werden als Konstruktions- und Nutzholz verkauft.

 

Ziel ist es dabei, das Gebiet in einen dauerhaften Mischwald nach den Prinzipien der ökologischen und nachhaltigen Forstwirtschaft umzuwandeln und Menschen vor Ort langfristige und existenzsichernde Arbeit zu bieten.

 

Anleger die sich für GreenAcacia interessieren, können sich aber einer Mindestsumme von 2.625 Euro beteiligen. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwölf Jahre, erste Auszahlungen sind prognosegemäß nach drei Jahren möglich, anschließend immer nach den Zwischenernten des entnommenen Holzes. Die prognostizierte Rendite von GreenAcacia beträgt sechs Prozent pro Jahr und hängt von der Menge der Holzernte ab sowie von der Entwicklung der internationalen Holzpreise.

 

 

Steuerliche Besonderheiten bei privaten Veräußerungsgeschäften

Ein Holzinvestment bedeutet dabei nichts anderes als kaufen und später wieder zu verkaufen. Da es sich bei Holzprojekten um Sachwerte handelt, werden Anleger faktisch Eigentümer. Die Erträge, die sich aus diesen Geldanlagen ergeben, müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft in der Einkommenssteuererklärung angegeben werden.

 

Holz ist eine sichere Bank.

Wer seine Waldgebiete später – etwa nach der Mindestlaufzeit des Projektes – verkauft, muss einige weitere steuerrechtliche Punkte beachten. Für Privatanleger gilt, dass der entstandene Gewinn, der sich beim Verkauf der Ländereiern ergibt, steuerpflichtig ist.

 

Der Veräußerungsgewinn wird berechnet sich einfach nach der Formel „Verkaufspreis abzüglich Anschaffungspreis“. Ebenfalls abgezogen werden die Kosten, die durch den Verkauf entstanden sind, beispielsweise Notargebühren. Für den Veräußerungsgewinn gibt es keine Freibeträge. Bleibt der erzielte Gewinn aus dem privaten Verkauf im Jahr allerdings unterhalb der Freigrenze von 600 Euro, so bleibt dieser steuerfrei. Liegt der Betrag darüber, muss der Veräußerungsgewinn komplett versteuert werden

 

Allerdings gilt dies nur, wenn zwischen dem Kauf und der Veräußerung ein enger zeitlicher Zusammenhang besteht. Bei Grundstücken und Grundstücksrechten sieht der Gesetzgeber diesen engen Zusammenhang und für einen Verkauf, innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb liegt im Zeitraum bis zu zehn Jahren. Das bedeutet, dass beim Verkauf eines Holzprojektes innerhalb von zehn Jahren nach Erwerb, die „Einkommensteuer auf Spekulationsgewinne“ fällig wird.

 

Die Zehn-Jahres-Frist betrifft in den vorgestellten Projekten nur Investoren, die sich für einen Anlagehorizont von sechs Jahren beim Holzprojekt Energieholz von Miller Forest entschieden haben. Je nach dem, wie sich die Investition entwickelt hat, kann es steuerlich interessant sein, die Laufzeit zu verlängern. Ebenfalls von dieser steuergesetzlichen Regelung sind Anleger betroffen, die sich vor Ablauf der Mindestanlagedauer für einen Verkauf entscheiden. Das Unterschreiten der Mindestlaufzeit ist allerdings auch so nicht zu empfehlen, da mit weiteren Kosten zu rechnen ist.

 

Achtung: Unsere steuerlichen Hinweise sind unverbindlich und können zu einem späteren Zeitpunkt durch eine geänderte Steuergesetzgebung falsch werden. Steuern sind ein individuelles Themengebiet. Fragen Sie unbedingt Ihren Steuerberater zu diesem Thema.

 

Wer ein Holzprojekt erbt, also unentgeltlich erwirbt, muss keine zehn Jahre warten, bis der Sachwert steuerfrei veräußert werden kann. Für diese Fälle ist der Zeitpunkt des Erwerbs durch den für den Erblasser maßgeblich.

 

Wer bei privaten Veräußerungsgeschäften Verluste einfährt, kann diese mit erzielten Gewinnen aus dem gleichen Jahr, in gleicher Höhe, meist auch nur innerhalb der gleichen Art der Einkünfte ausgleichen. Abzüge sind nicht möglich.

 

 

Gut Holz!

Wer in Holz investiert, leistet einen ökologisch sinnvollen Beitrag und trägt zu einer Verbesserung des Klimas weltweit bei. Um sicher zu gehen, dass das Holzinvestment auch wirklich nachhaltig wirkt, sollten Anleger auf Projekte erfahrener Anbieter zurückgreifen und auf das FSC-Siegel  achten. Das FSC-Zertifikat steht für umweltgerechte, soziale und wirtschaftlich tragfähige Waldprojekte.

 

Da bei Direktinvestments oft unzählige Fragen auftauchen, ist es außerdem gut, wenn ein erfahrener Finanzexperte beratend zur Seite steht. Grünes Geld, Experte für nachhaltige Geldanlagen, verfügt über eine langjährige Erfahrung mit Holzprojekten und kennt die Anbieter genau. Mit ausgewählten Holz-Projekten haben Anleger die unvergleichliche Möglichkeit, direkt und detailliert nachzuverfolgen, wie ihr Geld angelegt wird und wie es vor Ort positive ökologische und soziale Entwicklung bewirkt. Neben dieser hohen Transparenz und Wirksamkeit, lassen sich mit diesen Projekten darüber hinaus auch überdurchschnittliche Rendite erzielen. Damit stellen nachhaltige Holz-Projekte eine gute Geldanlage für viele Investoren da. Jeder Anleger ist anders. Daher bietet Grünes Geld nicht nur wirkungsvolle Holz-Projekte, sondern auch weitere interessante Spar- und Anlagemöglichkeiten rund um den schönsten und nützlichsten Werkstoff der Welt.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2016: Teil 5 Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

Dienstag, 19. Januar 2016

 

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraftanlagen

 

Sachwerte sind der Königsweg aus der aktuellen Nullzinsphase und der Phase der negativen Realzinsen. Von negativen Realzinsen spricht man, wenn die Differenz aus Zinsen und Preissteigerungsrate negativ ist, das Geld auf der Bank oder in Staatsanleihen also nach Berücksichtigung der Inflation an Wert verliert.

 

rohstoff-investement-braunkohle

Rohstoff-Investments: Der Abbau ist meist inakzeptabel und verlangt Mutter Erde und den Menschen viel ab. Hier: Braunkohle Abbau in Garzweiler.

 

Der grundsätzliche Vorteil von Sachwerten: ihr Wert ist unabhängig von Papierwerten wie Euro, Dollar oder Franken. Trotzdem sind Sachwerte im Jahr 2015 nicht immer eine gute Anlageidee gewesen. Zu sehr schmerzte der Preisverfall bei den Rohstoffen. Ob Öl, Nickel, Kupfer oder Gold: die Preise sind durch die Bank gesunken.

 

Der Grund dafür: die sich abschwächende Nachfrage nach Rohstoffen aus China. Dabei wächst China real weiterhin, aber eben nicht mehr so stark wie geplant. Während die Rohstoffmärkte von den Planzahlen ausgingen und entsprechend die Kapazitäten ausbauten, ging die Nachfrage zurück und die Preise sind eingebrochen.

 

Wir rechnen damit, dass sich die Preise unter hoher Volatilität stabilisieren und im Anschluss wieder teils kräftig anziehen„, so die Commerzbank. Wann jedoch der Tiefpunkt durchschritten ist, lässt sich nicht sagen.

 

Für ethisch-ökologische Anleger waren die meisten Sachwertinvestments in 2015 sehr lohnend. Meist handelt sich dabei um die Erneuerbare Energien Anlagen, die aus Sonnenenergie, Windenergie oder Wasserkraft Strom erzeugen. Sowohl das Sonnenjahr als auch das Windjahr waren in Deutschland 2015 gut, so dass die geplanten Einnahmen von meist 5 bis 8 Prozent auf das Anlegerkapital erzielt werden konnten.

 

Differenzierter musste man 2015 lediglich die Holzinvestments betrachten. Die Direktinvestments für Aufforstungen von Holz oder Wald hatten ein gutes Jahr, lediglich in Einzelfällen gab es Verwerfungen wie zum Beispiel verzögerte Ernten wegen Starkregen oder niedrigere Verkaufspreise für Holz, weil die Energiepreise gesunken waren. Bei Holzfonds, die in Aktien von Holzunternehmen investierten, war 2015 ein schwächeres, wenn auch noch ein insgesamt gutes Jahr. Letztlich kamen dort 2,3 Prozent Plus zustande – in Zeiten von Nullzinsen immer noch ein ansehnliches Ergebnis.

 

 

 

Sachwerte mit regelmäßigen Rückflüssen sind gefragt

Geldanlage in Wald.

Wald: schön für Auge, Tiere und Geldbeutel

Sachwerte sind ein weiter Begriff – neben Rohstoffen und Edelmetallen geht es auch um Immobilien, Erneuerbare Energien Kraftwerke, Holzinvestments und viele weitere Kategorien. Ich möchte hier einen Blick auf den häufig genannten Sachwert Gold werfen, Immobilien habe ich im Beitrag vom 15. Januar 2016 beleuchtet, und außerdem auf die grünen Sachwertthemen Holz und Energie.

 

Sachwert Gold in 2016: An gleicher Stelle vor rund 1 Jahr habe ich die Bedeutung von Gold als Krisenwährung und Angst-Anlage hervorgehoben. Da die großen Ängste der Immobilien-, Bank- und Währungskrisen abgeklungen sind, sagte ich für 2015 Kursrückgänge für Gold voraus. Und in der Tat hat Gold rund 12 Prozent an Wert in 2015 verloren. Eine richtige Trendwende ist für mich nicht erkennbar, es könnte jedoch ein Boden gefunden sein. Gold sollte von Anlegern weiterhin nur als Notfall-Reserve, dann physisch zu Hause, in Betracht kommen. Die Abbaubedingungen sind meist so unbefriedigend für Natur und Mensch, dass Gold für sozial-ökologische Anleger darüber hinaus kaum in Betracht kommt.

 

Sachwert Holz in 2016: Langfristig ist Holz weiterhin für jeden Anleger interessant. 2015 haben Holzinvestments jedoch auch ihre negative Seite gezeigt – da Holz als Energieträger genutzt wird und die  Energiepreise in 2015 auf breiter Front gefallen sind, sind die Preise für manche Holzsorten ebenfalls gefallen. Die Zukunftsaussichten bleiben rosig für alle, die mittel- und langfristig interessiert sind – und das sollten alle Holzanleger sein. Investiert werden kann in Holzunternehmen weltweit oder in einzelne Holzanbauprojekte.

 

Windkraft, Solar, Wasserkraft: Die positiven Beschlüsse der Weltklimakonferenz in Paris im Dezember 2015 geben allen Erneuerbaren Energien Auftrieb. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, müssen weltweit neue Kapazitäten für Kraftwerke aus nachwachsenden Energieträgern errichtet und betrieben werden. Anleger winken Renditen zwischen 5 und 10 Prozent pro Jahr. Allerdings muss der Anleger auf Streuung achten, denn Projekte tragen immer ein Projektrisiko. Interessante Projekte sind aktuelle im Bereich Blockheizkraftwerke, Windkraft oder gemischt Blockheizkraftwerke / Solar am Markt.

 

 

Fazit: In der Niedrigzinsphase, die auch noch die nächsten Jahre anhalten wird, bieten Sachwerte eine gute Alternative um Vermögen aufzubauen. Bei den Sachwerten muss unterschieden werden: Gold und Rohstoffe sind spekulativ und generell kein nachhaltiges Investment, andere Formen wie Waldinvestments, Windkraft oder Wasserkraft bleiben aussichtsreich.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld Interview: Holzinvestments – Im Gespräch mit Pierre Guttwein von Miller Forest

Freitag, 12. September 2014

 

Herr Guttwein, ich freue mich Sie in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Miller Forest ist uns seit vielen Jahren als Holzanbieter bekannt. Im neuen Buch von Jürgen Müller, “Drei Speichen Regel” schneidet Ihr Haus besonders gut ab was den Vergleich von Forstanbietern betrifft. Ich freue mich, dass Sie Rede und Anwort stehen und uns ein paar Eindrücke in Form von Fotos von Ihrem Besuch der Estanzias vor wenigen Tagen in Paraguay mitgebracht haben.

 

 

1. Miller ist schon einige Jahre im Bereich der Holzinvestments tätig. Aus welchen Gründen entscheiden sich die Anleger für die Anlageklasse Holz?

 

Ja, wir sind bereits seit 2006 im Bereich der Holzinvestments tätig und haben inzwischen über 6.500 Hektar Brach- und Weideland aufgeforstet. Dabei haben wir rund  6,5 Millionen Bäume gepflanzt.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, weshalb sich dich Anleger für ein Waldinvestment entscheiden. Natürlich der ökonomische Gedanke, der bei den meisten Anlegern im Vordergrund steht. Die Renditen bei unseren Investments liegen zwischen 5-10% p.a., wodurch Holz eine sehr lukrative und inflationsunabhängige Alternative oder Ergänzung zu anderen Anlagemöglichkeiten bietet.

Ein weiterer Faktor ist der ökologische Nutzen. Durch jeden gepflanzten Baum wird CO2 neutralisiert und entsprechend dem Klimawandel entgegengewirkt. Den zahlreichen Tierarten bietet die Aufforstung auch wieder einen Lebensraum, so kann es schon vorkommen dass Sie beim morgendlichen Spaziergang einem Emu begegnen. Nicht zu vergessen ist der soziale Aspekt, der die Anleger zu einem Waldinvestment bewegt. Wir haben inzwischen 150 Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und sind damit einer der größten Arbeitgeber der Region. Baumschule

2. Worin unterscheidet sich das Angebot von Miller zu anderen Anbietern, warum sollte der Anleger Miller Forest bevorzugen?

 

Man muss leider sagen, dass es in unserer Branche wie in jedem anderen Bereich leider ein paar schwarze Schafe gibt und der Anleger sich daher vor einer Investition ausgiebig informieren sollte. Das A und O aus unserer Sicht ist ein gut funktionierendes Forstmanagement, denn die Bäume müssen gepflegt und die Aufforstung korrekt geführt werden um ein optimales Wachstum und somit einen optimalen Ertrag zu erzielen. Hier haben wir sicherlich gegenüber einigen Anbietern große Vorteile und in der Vergangenheit viele Erfahrungen sammeln können, die uns einen Vorsprung verschafft haben. Außerdem bleiben wir realistisch und versprechen den Anlegern keine aus unserer Sicht utopischen Renditen von weit über 10%. Keine Frage, auch wir haben Flächen die besonders gut wachsen und nach derzeitigem Stand höhere Renditen als prognostiziert zu erwarten sind – aber lieber übertreffen wir unsere Prognose und erfreuen den Anleger, der es uns evtl. durch Weiterempfehlung danken wird, als unter den Prognosen zu liegen und über kurz oder lang größtenteils negative Kritiken zu ernten.

Einer der wichtigsten Unterschiede zu anderen Anbietern ist die Transparenz und Kontrollmöglichkeit unserer Arbeit für den Anleger durch den Waldrat e.V. Dies ist ein von der Miller Forest Investment AG unabhängiger Zusammenschluss von Investoren, inzwischen fast 200 Personen, die zweimal im Jahr unsere Aufforstung in Paraguay kontrollieren und die Parzellen der einzelnen Mitglieder inspizieren. Somit hat jeder Investor die Möglichkeit ohne selbst nach Paraguay zu reisen, unsere Arbeit zu kontrollieren. Zusätzlich bieten wir auf unserer Homepage einen Investoren-Login, über den der Investor jeden Arbeitsschritt an seiner Parzelle verfolgen kann, sowie Bilder und Zuwachsraten zur Verfügung gestellt bekommt.  Neuer_Häcksler (30)

3. Die Anpflanzungen von Miller werden getätigt, die Bäume werden wachsen gelassen, aber dann ja letztlich alle wieder gefällt. Wo sehen Sie da den ökologischen Nutzen?

 

Abgesehen von den bereits genannten Punkten liegt der ökologische Nutzen ganz klar darin, dass jeder Baum der von uns in den Markt gebracht wird, nicht aus den Naturwäldern entnommen wird. In Paraguay war vor weniger als 100 Jahren noch ca. 80% des Landes durch natürlichen Regenwald bedeckt, inzwischen gibt es weniger als 10% natürliche Waldflächen, sowie kaum menschengemachte Aufforstung. Dieser drastischen Entwicklung muss entgegengewirkt werden.

Aufforstung

4. Was können wir in den kommenden Jahren aus ihrem Hause erwarten?

 

Da trifft es sich gut, dass ich gerade erst aus Paraguay zurück komme und mit den Verantwortlichen Personen unseres Forstbetriebs vor Ort einige dieser Dinge besprochen habe. Im Oktober wird unsere neue Broschüre erscheinen, weshalb sich eine zeitnahe Investition auszahlt und Sie so noch von den Preisen aus 2013 profitieren können. Die Landpreise in Paraguay sind erneut gestiegen, weshalb wir unsere Preise entsprechend anpassen werden. Im kommenden Jahr werden die ersten Flächen unserer Investoren geerntet und auch die ersten Auszahlungen erfolgen. Außerdem beginnen wir gerade mit der Erweiterung unserer Pflanzschule, um komplett eigenständig Setzlinge züchten zu können und somit nicht von Pflanzschulen in Brasilien abhängig zu sein. Ich denke, Anfang 2016 werden wir dann unsere ersten komplett selbst gezüchteten Pflanzen verwenden können.

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5. Abschließend noch die Frage, aufgrund der Nähe des Hauses Miller Forest zu Miller Reisen: Die Urlaubszeit ist gerade vorüber. Hat Miller Forest für jemanden den jetzt das schlechte Gewissen plagt bzgl. seines CO2 Fußabdruckes durch eine lange Flugreise eine Lösung etwas zum Klimaschutz beizutragen?

 

Auf jeden Fall. Aus diesem Grund wurde das Projekt in Paraguay ursprünglich gestartet. Mit unserem Projekt „grünes Klima“ bieten wir Privatpersonen und Unternehmen die Möglichkeit klimaneutral zu leben bzw. zu arbeiten und sich gleichzeitig Rücklagen für die Zukunft zu erwirtschaften. Die Miller Reisen GmbH lässt beispielsweise für jede Tonne CO2, welche durch die Reisen produziert wird, zwei Bäume pflanzen. Auch wir von Miller Forest arbeiten komplett klimaneutral und haben zahlreiche Partner aus unterschiedlichsten Bereichen, die diesen Weg mit uns gemeinsam gehen.

 

 

 

Miller Holzinvestments button

 

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Wie Sie mit dem BaumSparVertrag für eine bessere Zukunft sorgen

Mittwoch, 05. Februar 2014

Viele Menschen möchten ihr Geld abseits von Börsenspekulationen in nachhaltige, real existierende Werte investieren. Dass das auch bereits mit kleinen Beträgen möglich ist, beweisst der BaumSparVertrag von Forest Finance. Hier kann man bereits mit 33,- € monatlich über ein Jahr 12 Bäume auf einer ausgewählten Aufforstungsfläche in Panama pflanzen lassen. Mit diesem Beitrag werden die Bäume über 25 Jahre aufgeforstet und gepflegt. Am Ende der Laufzeit profitieren Sie von den Verkaufserlösen.

 

Mit kleinen Beiträgen in die Zukunft investieren und Mischwald in Panama erzeugen (Bildquelle: pixelio.de/Oliver Brunner)

Mit kleinen Beiträgen in die Zukunft investieren und Mischwald in Panama erzeugen (Bildquelle: pixelio.de/Oliver Brunner)

 

Das ist aber nicht alles. Ein großes Anliegen der Firma Forest Finance ist es, nicht nur Kapital aus der Holzernte zu schlagen, sondern auch langfristig nachhaltige Mischwälder zu erschaffen. Somit werden nicht nur die Bäume angepflanzt, die nach 25 Jahren geerntet werden sollen, sondern auch die erforderliche Begleitvegetation, um nach der Ernte keinen Kahlschlag entstehen zu lassen. So werden zum Beispiel  ehemalige Weideflächen in wertvolle Mischwälder mit einer hohen Biodiversität umgewandelt. Forest Finance legt hier bei der Aufforstung einen großen Wert auf eine nachhaltige, ökologische Forstwirtschaft. Und auch im Umgang mit seinen Mitarbeitern vor Ort setzt die Firma hohe soziale Standards. So sind alle Mitarbeiter sozialversichert und werden fair über dem üblichen Durchschnitt bezahlt. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter sind selbstverständlich und tragen somit dazu bei, dass sich die angelegten Wälder optimal entwickeln können.

 

Somit kann man bereits mit kleinen Beträgen eine gute Rendite erwirtschaften und gleichzeitig der Natur und der Bevölkerung vor Ort etwas Gutes tun und somit dazu beitragen, die Zukunft etwas besser zu gestalten. Detaillierte Informationen zum BaumSparVertrag finden Sie auf unserer Seite.

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”