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Mobilität der Zukunft

Dienstag, 09. August 2016
Zusammenfassung: Mobilität der Zukunft muss vielseitig, klimafreundlich und nachhaltig sein. Durch neue Entwicklungen im Automobilbereich, intelligente Konzepte im öffentlichen Nahverkehr und die steigende Akzeptanz von Rad- und Fußverkehr verändert sich das Gesicht von Städten und Gemeinden.

 

 

Straßenausbau steigert das Verkehrsaufkommen.

Straßenausbau steigert das Verkehrsaufkommen.

In der vergangenen Woche hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den neuen Bundesverkehrswegeplan vorgestellt. Vorgesehen sind bis zum Jahr 2030 Ausgaben von mehr als 269 Milliarden Euro. Zum größten Teil fließt das Geld in den massiven Straßenausbau und in die Instandhaltung der Straßennetze. Der starke Fokus auf den Straßenverkehr widerspricht jedoch den Klimaschutzplänen, denn der steigende Pkw- und Lkw-Verkehr verursacht in vielfacher Weise Schäden an der Umwelt. Der massive Ausstoß an CO2, der enorme  Verbrauch nicht erneuerbaren Energien wie Erdöl, aber auch der hohe  Energie- und Rohstoffaufwand in der Automobilproduktion und die weitreichende Flächenversiegelung durch den weiteren Ausbau des Straßennetzes und die damit vielfach verbundene Vernichtung von Naturlandschaften. All diese Faktoren führen zu erheblichen ökologischen Belastungen. Umwelt- und Klimaschützer sehen den Bundesverkehrswegeplan durchaus kritisch, denn die einseitige Förderung des Straßenverkehrs ist vor den Hintergrund der Klimakrise sicher nicht mehr zeitgemäß und gewiss nicht alternativlos.

 

So stehen dem Straßenausbau die Forderungen nach stärkeren Investitionen in das bundesweite Schienennetz gegenüber. Besonders im Bereich des Gütertransports würden Schienenwege und Schifffahrt eine spürbare Entlastung der Umwelt bedeuten.

 

 

Klimafreundliche Mobilität unterstützen

Vielfach beschäftigen sich Städteplaner, Ökologen und Soziologen mit neuen Konzepten zur Mobilität. Untersuchungen zufolge, steht ein privater Pkw rund 23 Stunden am Tag. Mit intelligenten Car-Sharing-Konzepten ließen sich also rund zwei Drittel aller privaten Fahrzeuge einsparen. Eine Menge, die eine Stadt sichtbar entlastet und die urbane Lebensqualität steigert. Große politische Pläne für den Individualverkehr und Konzepte für den Gütertransport sind die eine Seite der Medaille. Im Alltag gibt es vielfältige Möglichkeiten das klimaschädliche CO2 zu reduzieren und dennoch mobil zu sein.

 

 

Fahrrad und öffentlichen Nahverkehr nutzen

Fahrradanhänger und Pedelecs haben den Radverkehr erweitert.

Fahrradanhänger und Pedelecs haben den Radverkehr erweitert.

Viele Strecken, die im Alltag mit dem Auto zurück gelegt werden, sind kurz. Knapp die Hälfte betragen weniger als sechs Kilometer. Hier bietet sich als alternatives Verkehrsmittel das Fahrrad an. Wenn jeder Deutsche täglich nur zwei Kilometer am Tag das Rad anstelle des Autos benutzt, würden bundesweit bereits jährlich 10 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspricht einem Drittel der CO2 Einsparziele der Bundesregierung.

 

Manchmal machen Witterung, Gesundheit oder Geographie die Entscheidung für das Rad schwierig. Hier kann der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) eine Alternative sein. Wer Busse und Bahnen nutzt, schützt das Klima aktiv, denn der Nahverkehr verursacht nur ein Drittel CO2 gegenüber einem privaten Pkw.

 

 

Vernünftig Autofahren

Durch kraftstoffsparende Fahrweise, kann auch beim Autofahren CO2 eingespart werden. Vorausschauendes Bremsen und Schalten sollten genauso selbstverständlich sein, wie die richtigen Reifen und das Ausschalten des Motors bei Bahnübergängen und roten Ampeln. In den USA wird „Hypermiling“ bereits als  Trend-Sport gehandelt. Dabei werden durch extrem sparsame Fahrweise möglichst lange Strecken mit nur einer Tankfüllung zurückgelegt.

 

Klimaschutz beginnt jedoch schon beim Autokauf. Hier sollte auf möglichst spritsparende Modelle geachtet werden. Aber auch hier kann wenig viel bewirken: Ein Auto, das durchschnittlich nur einen Liter Sprit weniger verbraucht, entlastet die Umwelt bereits um rund 250 kg CO2 pro Jahr. Auch Elektro-Autos und Pkws mit Hybridmotoren können eine interessante Alternative sein. Wer derzeit den Kauf eines Neuwagens plant, erhält einen Umweltbonus von 4.000 Euro beim Kauf eines elektrisch betriebenen Wagens. Wer sich für ein Plug-In Hybride entscheidet, erhält 3.000 Euro. Finanziert wird dieser Bonus jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und der Industrie, die gemeinsam den Markt für Elektroautos in Deutschland vorantreiben wollen. Wichtiges Ziel dabei ist es, die Treibhausgas-Emissionen im Verkehrsbereich deutlich zu reduzieren, denn die bisherigen Einsparungen durch effizientere Motoren wurden durch eine Zunahme des Verkehrs wieder aufgebraucht.

 

 

Verbesserte Infrastruktur für nachhaltige Mobilität

Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – entsprechend leistet ein umweltschonender Lebensstil einen wertvollen Beitrag, um diese Ziele zu erreichen. Genauso wichtig sind aber auch übergreifende Mobilitätskonzepte, die infrastrukturelle Voraussetzungen und damit die Grundlagen für eine sichere, bezahlbare, umwelt- und bedarfsgerechte Mobilität schaffen.

 

So können moderne Städtebaukonzepte Verkehrsaufkommen reduzieren und zu einer höheren Lebensqualität durch eine „Stadt der kurzen Wege“ beitragen. Hier können auch Konzepte für einen attraktiveren und barrierefreien Fußverkehr geschaffen werden. Breite Gehwege, vielfältige Querungsmöglichkeiten an großen Straßen, Ruhepunkte mit einer hohen Aufenthaltsqualität sorgen nicht nur für einen reduzierten Straßenverkehr sondern kommen auch den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft entgegen.

 

 

Pedelecs – Das Rad neu erfunden

Rennräder, Mountainbikes, Freizeitradeln – all das erfreut sich seit vielen Jahren ungebrochener Beliebtheit. Als gleichberechtigtes Verkehrsmittel hat das Fahrrad es jedoch besonders im städtischen Verkehr von je her schwer. Neuen Schwung in die Verbreitung des alltäglichen Radfahrens haben in den vergangenen Jahren die Pedelecs gebracht. Damit konnte die Attraktivität des Radverkehrs auch in hügeligen Städten und vielfach auch für ältere Menschen enorm gesteigert werden. Durch eine gute Infrastruktur für den Radverkehr, wie beispielsweise die generelle Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung, sichere Parkmöglichkeiten im gesamten Stadtgebiet und ausgeweitete Tempo 30-Zonen können gute Bedingungen für den Radverkehr geschaffen werden.

 

 

Zukunftsfähige und nachhhaltige Mobilität ausbauen

Öffentliche Verkehrsmittel und gemeinschaftliche Mobilitätsangebote, wie beispielsweise Car-Sharing, stellen einen Kernpunkt der nachhaltigen Mobilität der Zukunft dar. Dicht getaktete und intelligente Liniennetze überzeugen ihre Fahrgäste besonders, wenn sie darüber hinaus mit anderen Angeboten vernetzt sind. So sind Fahrradparkhäuser und Car-Sharing-Stationen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten eine attraktive Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Städte und Gemeinden, die den öffentlichen Verkehr fördern und die Umwelt im Auge behalten, setzen darüber hinaus auf klimaschonende Fahrzeuge, wie etwa E-Busse und Bahnen, die Ökostrom verwenden. Wenn die Kommunen außerdem für sozialverträgliche Preisstrukturen, gut ausgebaute Haltestellen und eine angenehme Atmosphäre in den öffentlichen Verkehrsmitteln sorgen, profitieren Klima und Fahrgäste gleichermaßen. Positiver Effekt auf den Stadtverkehr: Ein reduziertes Verkehrsaufkommen stärkt den Fuß- und Radverkehr, reduziert die Luftbelastung und steigert die Lebensqualität vor Ort.

 

 

Mobilitätsmix – Blick über den „Lenkradrand“

Während früher viele Menschen in jeder Lebenssituation das gleiche Verkehrsmittel genutzt haben, hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren das Mobilitätsmuster stark verändert: Abhängig von der jeweiligen Situation wird das jeweilige Verkehrsmittel gewählt. Ein positiver Trend, denn das Auto ist nicht mehr das alleinige Verkehrsmittel der Wahl. Die steigende Akzeptanz von Fuß- und Radverkehr und der öffentlichen Verkehrsmittel schont nicht nur das Klima. Auch die persönlichen Finanzen werden stark entlastet, denn aktuell gibt ein durchschnittlicher Haushalt 14 Prozent seines Einkommens für Mobilität aus, mehrheitlich für den privaten Pkw. Damit ist der Anteil der Kosten für Verkehrsmittel genauso hoch wie für Lebensmittel.

 

 

Klimafreundlich investieren

Wer umweltfreundlich mobil ist, leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Wer mehr beitragen will, kann durch sinnvolle Investitionen diese Entwicklung weiter unterstützen. Denn durch gezielte Anlagen, wie beispielsweise das Klima Monatssparen, in erneuerbare Energien und Unternehmen, die eine klimafreundliche Infrastruktur weiter entwickeln, wird ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz geleistet.

 

Klimaschutz-Investitionen 

Klimaschutzfonds bieten dabei Vorteile für den Anleger, denn in den vergangenen fünf Jahren konnten hier sehr gute Rendite erzielt werden. Die Durchschnittsrendite in der Zeit von 2011 bis Ende 2015 betrug 6,7 Prozent p.a. Die Tendenz, ist angesichts der Notwendigkeit Klimaschutz zu betreiben,  weiterhin sehr positiv und Anleger dürften sich in den kommenden Jahren über eine angemessene Wertentwicklung freuen.  Zugleich profitieren Umwelt und Klima, denn durch die Förderung erneuerbarer Energien und klimafreundlichen Infrastrukturen werden CO2-Emissionen dauerhaft reduziert und der Klimawandel ausgebremst.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Hypermiling: was auch Sie von diesem Sport lernen sollten

Freitag, 13. Mai 2016

 

Den Tank gefüllt und 2000 Kilometer weit kommen – Sprit sparen bis zum Extrem. Was sich für den normalen Autofahrer wie Utopie anhört, ist für die sogenannten Hypermiler sportliche Herausforderung. Und mit ihren Tricks wird das Spritsparen auch für normale Fahrer alltäglich.

 

Was ist Hypermiling?

 

Dank alternativer Antriebstechniken – und damit einhergehend ökologischen Kraftstoffen – besitzt ein besonderer Sport wieder mehr Aufmerksamkeit: Hypermiling. Der Begriff stammt aus den USA, wo er die Herausforderung an Fahrer beschreibt, mit nur einer Tankfüllung möglichst viele Meilen zurückzulegen. Das erfordert natürlich kraftstoffsparendes Fahren und einiges an Überlegungen, das auch zu erreichen.

 

Der Sport ist alles andere als neu, auch nicht hierzulande, wobei die Gemeinschaft dank Internet heute größer und vernetzt ist. Bereits vor mehreren Jahrzehnten haben die ersten Fahrer an Tricks gearbeitet, möglichst weit mit einer Tankfüllung zu kommen. Immer ausgefeilter wurden die Strategien und die Fahrtechnik, um möglichst viel Sprit zu sparen. Erst seit wenigen Jahren hat dieser Sport mit dem Begriff Hypermiling überhaupt einen Namen bekommen.

 

Ein Europäer mischt in der Spritspar-Szene kräftig mit

 

Felix Egolf aus der Zentralschweiz ist seit Jahren auf den Straßen als Spritsparer unterwegs. Leidenschaft fürs Thema und Ehrgeiz kennzeichnen den 59jährigen ehemaligen Piloten. Genau das, was ein Hypermiler mitbringen muss. Sein neuester Streich: Hinter dem Lenkrad eines Opel Insignia 1.6 CTDI ecoFlex (Effizienzklasse A+) fuhr er von den Alpen bis an die Nordsee und wieder zurück – 2.111 Kilometer mit nur einer Tankfüllung.

 

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Felix Egolf bei Opel in Rüsselsheim. Mit einem Insignia 1.6 CTDI ecoFlex hat er 2.111 Kilometer zurückgelegt: ohne zu tanken! (Bild: opelpost.com)

 

Umgerechnet macht das einen Verbrauch von 3,46 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Ein neuer Langstreckenrekord für Egolf. Allerdings kein neuer Verbrauchsrekord – den hat Egolf mit einem VW Polo erreicht: 2,94 Liter auf 100 Kilometer.

 

Hypermiling hat die Neugier der Autoindustrie geweckt

 

Egolf hat mittlerweile mehr als 30 Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller getestet. Die Autoindustrie ist auf die Hypermiler aufmerksam geworden und nehmen gerne die Tipps der Hypermiler an. Auf seiner Reise hat Egolf so auch einen Zwischenstopp in Rüsselsheim, dem Hauptsitz Opels, eingelegt und mit den Verantwortlichen dort beratschlagt. Hypermiler zeigen schließlich, dass der angegebene Normverbrauch tatsächlich erreicht, in vielen Fällen gar problemlos unterboten werden kann.

 

Jeder kann Hypermiler werden

 

Egolfs Meinung ist dabei ganz klar: Jeder kann Hypermiler werden. Seine Forderungen an die Autofahrer sind dabei zunächst denkbar einfach und fasst sie als verantwortungsbewusstes Fahren zusammen.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand: Sprit sparen, Kohlendioxitaustoß mindern, Stress reduzieren. Das spart dann am Ende Geld und Nerven und die Umweltbelastung wird auch noch gesenkt.

 


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Die Menschen müssten eine neue Langsamkeit entdecken, so Egolf.

 

Für Egolf gehört dazu auch, besonders schöne Fahrtstrecken auszuwählen und nicht immer die kürzeste. So kombinierte er auf seiner Alpen-Nordsee-Alpen-Tour Autobahn und Landstraße, Stadt und Natur. Auch Staus bezieht er in seinen Planungen stets mit ein.

 

Was vom Hypermiling gelernt werden kann

 

Egolf und die anderen aus der Hypermiling-Szene haben aber auch noch einige handfeste Tricks parat, die sie weitergeben. Die meisten von ihnen sind dabei überraschend alltagstauglich, einige bekannt. Die Kunst besteht auch darin, sie auch konsequent anzuwenden.

 

 

Ein Tipp: Auf der Autobahn immer zwischen 80 und 90 Stundenkilometer fahren. Das erfordert durchaus Disziplin, spart aber sehr viel Treibstoff. Insgesamt fördert eine ruhige Fahrweise – auf Autobahnen wie Landstraßen und auch in der Stadt – das kraftstoffsparende Fahren ungemein.

 

Viel hilft auch das Vorausschauen. An Ampeln frühzeitig vom Gas gehen, Kreisverkehre so anfahren, dass man möglichst gar nicht bremsen muss. Generell zurückhaltend mit der Bremse umgehen, um übermäßig viele Beschleunigungen und Verzögerungen zu vermeiden. Bei der Beschleunigung schnellt der Verbrauch jedes Fahrzeugs schließlich deutlich in die Höhe.

 

Zwei weitere Tipps bringen in Summe auch hohe Ersparnisse: Motor bei jedem Anhalten ausschalten und möglichst zügig in den höchsten Gang schalten und fahren. Viele neue Fahrzeuge haben hier bereits Hilfen verbaut – Start-Stopp-Automatik oder Anzeigen, wann der Gang optimalerweise gewechselt werden sollte. Doch auch ohne lassen sich die beiden Tipps einfach umsetzen und unnötiger Spritverbrauch vermeiden. Verbraucher wie Klimaanlage oder Radio sollten bestenfalls ausbleiben.

 

Eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs und dessen Pflege helfen zudem. Dazu zählt auch die Verwendung eines guten Motorenöls – gut geschmiert läuft der Motor besser und verbraucht weniger. Ein leicht erhöhter Luftdruck verringert zudem den Rollwiderstand der Reifen – und spart Sprit. Gleich ganz zu rollwiderstandsarmen Leichtlauf-Reifen zu wechseln, bringt da natürlich noch mehr. Diese stehen allerdings nicht für jedes Modell zur Verfügung.

 

Nur für Profis – mit dem Auto segeln

 

Viel Übung und besondere Konzentration erfordert ein letzter Tipp: das Engine-off-coasting, kurz EOC, bei den Hypermilern auch als „segeln“ bekannt. Hierbei wird der Motor während der Fahrt ausgeschaltet. Braucht das Fahrzeug wieder Schub, wird der Wagen im fünften Gang wieder gestartet. So lässt sich noch einmal eine erstaunliche Menge Sprit sparen. Diese Fahrweise ist aber tatsächlich nur etwas für die Profis. Allerdings gibt es mittlerweise Hybrid-Fahrzeuge, die mit diesem Prinzip automatisch arbeiten – und so einen geringeren Verbrauch realisieren.

 

Auch Teslafahrzeuge in Hypermiler-Hand

 

Aber nicht nur mit Hybridfahrzeugen werden Hypermilingrekorde aufgestellt. Hypermiler haben auch reine E-Autos, Fahrzeuge mit ausschließlich elektrischem Antrieb, für sich entdeckt. Auf einem Tesla Model S wurde jüngst der Langstreckenrekord für diese Kategorie Fahrzeuge gebrochen: Knapp über 300 Meilen, umgerechnet gut 480 Kilometer mit einer Akkuladung. Dabei war der Fahrer mit durchschnittlichen 104 km/h unterwegs.

Fazit

 

Viele Tricks und Fahrtechniken der Profis hören sich für den Laien einfach an – und so mancher lässt sich sicherlich auch im Alltag anwenden. Die faszinierenden Ergebnisse, die die Profis aufweisen können, sind sicherlich schwer nachzuahmen – aber eine Sprit sparende Fahrweise kann sich jeder aneignen. Und so zumindest zum Hypermiling-Amateur werden.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.