Mit ‘IEA’ getaggte Artikel

Neuer Rekord: Kohlendioxid-Ausstoß in 2018 so hoch wie noch nie

Dienstag, 26. März 2019

Quelle: International Energy Agency; Grafik: Grünes Geld GmbH

 

 

Warum das Thema wichtig ist: Damit die schlimmsten Konsequenzen des Klimawandels noch vermieden werden können müssen die Länder der Erde dringend wirksame Schritte zur Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen einleiten. Die jüngsten Auswertungen aus dem Jahre 2018 zeigen jedoch, dass die Welt noch nicht einmal begonnen hat, die CO2-Kurve nach unten zu biegen. Genau das wurde auf dem Pariser Weltklimagipfel 2015 aber vereinbart.

 

(mehr …)

Klimawandel – was muss man dazu wissen?

Freitag, 25. Mai 2012
Eisberg

Schmelzende Eisberge. Ein Phänomen, das aufgrund des Klimawandels immer mehr verstärkt wird.

Wie soll das noch enden? Jahr für Jahr werden immer mehr Treibhausgase, insbesondere Kohlendioxid (CO2), in unserer Umwelt freigesetzt. Seit mehreren Jahrtausenden war nicht mehr so viel CO2 in der Atmosphäre wie zur heutigen Zeit. Im Jahr 2010 wurde gar ein historischer Rekordstand in Bezug auf Emissionen gemessen. Vom vorindustriellen Zeitraum bis jetzt hat sich die globale Mitteltemperatur der Erde um ca. 0,8 Grad Celcius erhöht. Bisherigen Prognosen nach wird bis 2100 die Temperatur um etwa vier weitere Grad Celcius erwärmt sein. Die Internationale Energieagentur IEA geht sogar von einer Erwärmung von sechs Grad Celcius aus.

 

Natürliche Effekte wie etwa Sonnenaktivitäten oder geologische Phänome sind für die starke Freisetzung der Treibhausgase kaum verantwortlich. Viel mehr sind wir Menschen selbst daran schuld. Durch Energiewirtschaft, industrielle Land- und Viehwirtschaft, Zerstörung der Regenwälder und des immer weiter wachsenden Verkehrs stoßen wir Unmengen an Treibhausgase aus.

 

Der UN-Klimarat IPCCC  hat offenkundig klargestellt, dass der Klimawandel nicht nur Fiktion sondern Realität ist und zudem in einer höheren Geschwindigkeit als bisher angenommen voranschreitet. Bis auf wenige Ausnahmen sind sich Fachleute sicher: Der Klimawandel wird erhebliche Folgen mit sich ziehen. Erhöhung der Meeresspiegel um bis zu einem Meter, schmelzende Gletscher, Gefährdung der Wasserversorgung, Verschiebung der Vegetationszonen, Bedrohung von Tieren und Pflanzen sowie Nahrungsprobleme der Bevölkerung sind nur einige der Folgen, die aufgrund des verändertem Klimas auftreten können.

Zusätzlich wird von vielen Wissenschaftlern ab einem gewissen Punkt ein Rückkopplungseffekt befürchtet. Das bedeutet, dass sich der Klimawandel von selbst verstärkt. Beispiel: An Polen schmilzt Eis. Das dadurch entstehende Wasser absorbiert mehr Sonnenenergie, erwärmt sich dadurch und sorgt dafür, dass im Umkreis weiteres Eis aufgrund der Erwärmung schmilzt.

 

Die Probleme des Klimawandels wurden relativ früh erkannt, jedoch blieben erhebliche Reaktionen darauf aus. Vor 20 Jahren schloss sich die Mehrheit der UN-Staaten zu der Klimarahmenkonvention UNFCCC zusammen. Ziel war es eine „gefährliche menschengemachte Veränderung des Weltklimas“ zu verhindern. 1997 entstand das Kioto-Protokoll, in dem sich Industrieländer darauf einigten, bis 2012 ihre Emissionen durch den beispielsweisen Einsatz von Erneuerbaren Energien um insgesamt 5,2 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel wurde erreicht, dennoch stiegen die weltweiten Emissionen stark an. Schuld daran waren und sind zur heutigen Zeit immer noch die Schwellenländer. Dazu zählen insbesondere China, Indien, Brasilien und Südafrika, welche von dem Kioto-Protokoll nicht betroffen sind.

 

Auch wenn mittlerweile immer mehr gegen den Klimawandel entgegengewirkt wird und man versucht die Klimaerwärmung bis 2100 auf 2 Grad zu reduzieren (da die Folgen einer 2 Grad-Erhöhung noch beherrschbar wären), sehen die Prognosen für die Zukunft nicht besser aus. Wissenschaftlern zufolge werden aktuell nur 60% der benötigten Anstrengungen geleistet, um die Erwärmung auf 2 Grad zu reduzieren. Eine Erreichung des Ziels ist aus momentaner Sicht daher nicht zu erwarten.

 


 

Unser Tipp zur Entgegenwirkung des Klimawandels:
Klima Einmalsparen 5000+ Ethik

 


Projekt Klima Einmalsparen 5000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 5.000 EUR
Ausschüttungen 2009: 32,81%
2010: 11,02%
2011: -21,72%
Besonderheit – Sehr gute Chancen
– Täglich kündbar
– Sie helfen das globale Klimaproblem zu bekämpfen
– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

Mehr Informationen