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Dieser Mann vernichtet Ihr Geld: Wie Mario Draghi eine Inflation anfacht und was es für Sie bedeutet

Montag, 02. Juni 2014

Wie lange müssen Sie arbeiten, um 1.000,00 Euro zu sparen? Wie lange für 10.000,00 Euro? Wie lange für 100.000,00 Euro?

 

Überlegen Sie bitte.

 

Viele Menschen haben Jahrzehnte gebraucht, um sich ein gewisses finanzielles Polster, von sagen wir 50.000,00 Euro, zusammen zu sparen. Wenn der Deutsche aktuell ein Netto-Monatseinkommen von ca. 2.000,00 Euro hat, davon 10% sparen könnte, bräuchte er dafür 250 Monate. Das sind mehr als 20 Jahre.

 

Verantwortlich für Inflation? Mario Draghi

Mario Draghi: Beginn der großen Geldentwertung? (Foto: ECB Press Pictures)

Doch ihr Vermögen ist gefährdet. Spätestens seit der vom Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, einberufenen Sitzung von rund 150 Experten im portugiesischen Sintra letzte Woche. Bereits seit einiger Zeit bereitet die EZB die Finanzmärkte darauf vor, dass die geldpolitischen Zügel weiterhin gelockert werden sollen. Im Rahmen seiner Überlegungen „Anatomie der Inflation“ hat der in Rom geborene Mario Draghi dabei betont, dass die Zielmarke einer Inflationsrate von 2 Prozent nicht zur Diskussion stehen würde. Allein: Beim jetzigen Inflationsstand in Euroland von 0,5% (Mai 2014) muss Draghi die Märkte mit Geld fluten, um die Rate zu erhöhen. Ob dann ein rechtzeitiges geldpolitisches Bremsen erfolgt, muss bezweifelt werden. Inflationsraten von 5% könnten also durchaus erreicht werden; wenn die Dinge außer Kontrolle geraten auch wesentlich mehr.

 

 

Einen ernsthaften Widerstand von den Regierungen in den Euro-Ländern braucht Draghi nicht zu befürchten. Niedrige Zinsen bedeuten auch niedrige Zinsen für deren Staatsschulden. Was für Berlin nur ein schöner Nebeneffekt ist und teure Geschenke an die Wähler ermöglicht, ist für Lissabon, Madrid oder Athen überlebensnotwendig. Würden deren Zinszahlungen auf tatsächlich angebrachte Zinshöhen klettern, könnten sie Ihre Staatsschulden kaum mehr tragen. Draghi kann also ungestört eine Notenbankpolitik betreiben, wie sie in den Südländern vor der Euro-Einführung ohnehin immer betrieben wurde. Eine Politik der weichen Währung mit höheren Inflationsraten und sinkenden Wechselkursen.

 

 

 

 

Dazu grundlegende Überlegungen, die Sie für die nächsten, unruhigen Jahre, wissen sollten (unter anderem aus der Wirtschaftswoche, 23/2014, FocusMoney 21/2014):

 

1.) Wozu braucht man Zinsen und wie hoch sollten Sie sein?

 

Immer wieder wird diskutiert, wozu man Zinsen benötigt. Nicht wenige fordern den kompletten Verzicht auf Zinsen, im Islam sind Zinsen prinzipiell verboten (Zinsverbot). Doch sie sind wichtig, sie sind ein Ausgleich für die sogenannte Zeitpräferenz, also die Neigung des Menschen zu schnellem, sofortigen Konsum. Der gezahlte Zins ist ein Ausgleich dafür, dass der Mensch sein aktuell vorhandenes Geld nicht sofort ausgibt, sondern erst später. Je höher die Zeitpräferenz, desto höher ist auch der Zinssatz zum Ausgleich hierfür.

Die aktuellen Zinsen sind manipuliert, sie werden von den Zentralbanken weltweit, besonders in Europa, künstlich niedrig gehalten. Die Menschen erhalten also zu wenig Ausgleich dafür, dass Sie auf Konsum verzichten. Die Folge: Sie geben ihr Geld sofort aus und fördern ein Leben auf Pump. Kapitalbildung findet nicht mehr ausreichend statt. In Deutschland ist das besonders gut am Bau-Boom zu sehen und an kochenden Immobilienmärkten in den Städten. Das gravierende demographische Problem einer anstehenden Altersarmut wird aktuell ausgeblendet, kaum jemand sorgt in notwendiger Höhe vor.

 

2.) Helfen die Nullzinsen der Konjunktur?

Die niedrigen, vielleicht bald auf Null sinkenden Zinsen, sind ein gefährliches Konjunkturpaket. Kurzfristig hilft günstig zu bekommendes Geld für Kredite den Unternehmen, neue Investitionen zu tätigen und zu expandieren. Es werden dabei jedoch Investitionen getätigt, die sich unter realen Bedingungen nicht lohnen würden. Die Folge: die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nimmt ab, da sie falsche Entscheidungen treffen. Während die Nullzinspolitik der EZB für die wirtschaftlich weiterhin schwachen Südländer passt, müsste Deutschland eigentlich 3-4 Prozent Zinsniveau haben. Wir sehen in Deutschland einen puren Scheinaufschwung. Er wird zu einem schlimmen Erwachen mit zusammenbrechenden Wirtschaftszweigen führen.

 

3.) Inflation oder Deflation?

Deflation ist das Schreckgespenst der Geldmärkte. Es bedeutet grundsätzlich, dass die Preise für Waren und Dienstleistungen fallen. Die Folge: Die Konsumenten kaufen nicht mehr, sondern warten, bis die Preise weiter gefallen sind. Die Konjunktur tut sich damit sehr schwer.

 

Doch trotz niedriger Inflationsrate – eine Folge des Platzen von Kredit- und Spekulationsblasen – von 0,5% sind wir von einer Deflation noch ein gutes Stück entfernt. Die Geldmenge M1, die für die Finanzierung von Güterkäufen wichtig ist, wächst mit aktuell 5% – eine Deflation ist damit kaum zu befürchten.

 

Die Bürger müssen sich mittelfristig dagegen auf höhere Inflation einstellen.

 

4.) Ist die inflationäre Flutwelle vermeidbar?

 

Die wichtigen Zentralbanken der Welt (USA, Japan, Großbritannien) gehen aktuell einen Weg,  der von der Bundesbank früher niemals geduldet worden wäre. Sie kaufen Staatsanleihen Ihrer eigenen Länder auf und finanzieren damit den auf Pump gekauften Aufschwung ihrer Regierungen.

 

Auch die Europäische Zentralbank EZB steht kurz davor, die Politik der „quantitativen Lockerung“ endgültig einzuführen. Niedrige Teuerungsraten, schleppende Konjunktur in einigen Euro-Staaten sowie ein starker Euro könnten sie dazu verleiten. Haben sich die Regierungen erst mal daran gewöhnt, dass die Schulden einfach von der EZB aufgekauft werden, hängen Sie am Tropf wie ein drogenabhängiger Junkie. Der Entzug lässt sich nur äußert schwer durchführen.

 

Außerdem: die Zentralbank, die zuerst aus der quantitativen Lockerung aussteigt, stabilisiert ihre Währung sofort. Die Folge: Die Währung verteuert sich, Exporte werden schwieriger und bremsen damit das Wirtschaftswachstum.

 

Vorhersagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Trotzdem, man muss kein großer Prophet sein, um vorherzusagen: All das gedruckte Geld der Notenbanken ist zuviel und muss mittelfristig zu einer Entwertung der Währungen (Inflation) führen. Ob diese Entwertung bereits 2015, oder erst in den folgenden Jahren spürbar wird, ist offen. Idealerweise wird sie auf das EZB-Ziel von 2% pro Jahr begrenzt – das wäre aber ein kleines Wunder. Wahrscheinlicher sind Inflations Raten um die 3 bis 5% pro Jahr, es könnte jedoch auch entgleiten und die Region von 5 bis 10% pro Jahr empor klettern.

 

5.) Wie kann ich mein Geld vor der Entwertung schützen?

Vieles spricht dafür, dass die Mittelschicht am stärksten betroffen sein wird. Während untere Bevölkerungsschichten kaum Sparguthaben besitzen und die höheren Bevölkerungsschichten zumeist in Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen investiert sind, hat die Mittelschicht ihr Geld oft in Sparguthaben oder Lebensversicherungen geparkt.

 

Das Problem: Die Nullzinspolitik verhindert eine messbare Verzinsung von Bankguthaben, Bausparverträgen oder Lebensversicherungen.

 

Steigt beispielsweise die Inflationsrate auf 5%, die Verzinsung erreicht jedoch nur 1%, verliert der Sparer jährlich 4% seines Geldes. Durch den Zinseszins-Effekt sind bereits nach 10 Jahren 44% seines Geld weg.

 

 

 

Inflation: aus 10000 Euro werden in 10 Jahren 6600 Euro

 

 

Immobilien sind nicht die beste Lösung

Genau die eben beschriebenen Inflationsängste der Deutschen lösen einen großen Boom bei den Immobilien aus. In allen aussichtsreichen Lagen, wie zum Beispiel in den Zentren München, Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf, sind die Kaufpreise in den letzten Jahren kräftig angestiegen. Es werden teilweise die 44-fachen Jahresnetto-Mieten als Kaufpreis für eine Immobilie gezahlt – vernünftig gelten Werte um die 15. Ein günstiger Kaufzeitpunkt für den Kauf von Immobilien liegt also sicher nicht mehr vor. Viele jetzige Käufer werden bei einem Verkauf in 10, 15 oder 20 Jahren eine negative Überraschung erleben.

 

Außerdem ist auch eine andere Gefahr für Immobilien-Besitzer am Horizont erkennbar. Kirsten Lühmann, Bundestagsabgeordnete der SPD: „Vermögensabgabe. Ein Wort, das wir mal wieder öfter in den Mund nehmen sollten“. Sie nahm bei Ihren Gedanken in einer Bundestagsdebatte vor rund 1 1/2 Jahren explizit Bezug auf das Lastenausgleichsgesetz von 1952. Damals mussten Besitzer von Vermögen oberhalb von 5000 DM einen Ausgleich leisten für Vertriebene und Kriegsopfer des 2. Weltkrieges. Das traf vor allem Immobilieneigentümer, die durch den Krieg oftmals nicht geschädigt wurden. 50% ihres Vermögens mussten alle abgeben und in einen Ausgleichsfonds einzahlen. Da eine Einmalzahlung kaum zu leisten gewesen wäre, verteilte man die Zahlung auf 30 Jahre. Bis 1979 kam so 42 Milliarden DM zusammen. Bereits 1923 führte der deutsche Staat eine Hauszinssteuer ein, die ausschließlich Immobilienbesitzer traf. 820 Millionen Reichsmark konnten damit für den Staatshaushalt eingenommen werden.

 

Fazit: Immobilien sind ein Sachwert und können deshalb vor Inflation gut schützen. Allerdings sind Immobilien bereits teuer und ein Zugriff des Staates im Extremfall (Staatsverschuldung) wäre keine Überraschung.

 

Aktien als Zuflucht

Während die schleichende Enteignung mit einer Inflationsrate bis 5% mit Aktien ohnehin gut in den Griff zu bekommen ist (langfristige Aktienrendite in Deutschland: gut 8% pro Jahr), haben Aktien auch einen eingebauten Schutz vor gallopierender Inflation. Als Sachwert behalten Aktien nämlich ihren Wert. Beispiel: Wer 1930 sein Geld auf ein Sparbuch legte, hatte 20 Jahre später, 1950, davon praktisch nichts mehr. Der zweite Weltkrieg und die Währungsreform enteigneten ihn. Wer jedoch sein Geld in Aktien von Daimler-Benz investierte, konnte sich bereits 1950 wieder über ein Vermögen in der gleichen Höhe wie 1930 freuen. Wenige Jahre später war es sogar schon wieder deutlich höher.

Und im Blick auf Vermögensabgaben kann der Aktionär ebenfalls beruhigt sein. Denn letztlich handelt es sich um Produktivvermögen, dessen Besteuerung schnell den Kapitalstock von Unternehmen angreifen und damit Arbeitsplätze gefährden kann. Selbst gierige Regierungen schrecken davor immer zurück. Aktuelles Beispiel: Das 2008 verabschiedete Erbrecht sieht eine strengere Besteuerung von großen Erben vor. Großzügige Ausnahmen davon gibt es beim Vererben von Unternehmen – um genügend Arbeitsplätze zu erhalten.

 

Fazit: Der Deutsche mag keine Aktien, weil sie volatil sind (schwanken). Sie sind aber bei Inflation und Hyperinflation die beste Wahl. Die Investition sollte über breit gestreute, nachhaltige Aktienfonds erfolgen.

 

Gold: nur in der Theorie und für den Notgroschen

Immer wieder setzen die Menschen auf Gold als Schutz vor Inflation. Das ist generell richtig, denn langfristig behält Gold immer in etwa den gleichen Wert. Was über hunderte von Jahren gilt, gilt aber nicht für kürzere Zeiträume, denn der Goldpreis unterliegt großen Schwankungen. Der Goldpreis fiel alleine von September 2011 bis Januar 2014 um rund 35% – in drei Jahren wurde den Goldbesitzern also mehr als ein Drittel Ihres Geldes genommen.

 

Und unter ethisch-ökologischen Gesichtspunkten muss Gold gänzlich abgelehnt werden. Dieser Rohstoff wird Mutter Erde oftmals nur unter Inkaufnahme großen Umweltschäden abgewonnen (Landschaftszerstörung, Verunreinigung mit chemischen Substanzen). Die Arbeitsbedingungen in den Goldminen sind oftmals katastrophal.

 

Fazit: Ein paar tausend Euro in klein gestückelten Goldmünzen für den Extremfall zu halten ist denkbar. In großem Stil sind Goldvermögen jedoch ethisch-ökologisch wie auch finanziell unvernünftig.

 

Sachwert: WindkraftInvestitionen Sachwerte

Ein traditionelles Feld für Geldanlagen sind Sachwerte. Gerade im ethisch-ökologischen Bereich wurde hier viel erreicht. Man baut Solarkraftwerke, Windkraftwerke, sonstige Umweltprojekte oder investiert in Holz-Aufforstungen. Solche Projektinvestitionen sind prinzipiell nur als Beimischung für die eigene Kapitalanlagen geeignet, da dort naturgemäß Dinge schief gehen können – schließlich handelt es sich um Projektgeschäft.

 

Gut gestreut, lassen sich dort aber hohe Rückflüsse erzielen und es lässt sich der Inflation ein Schnäppchen schlagen. Egal was mit eine Währung passiert: wer in reale Werte, wie zum Beispiel in Windturbinen oder Wälder sein Kapital anlegt, der kann sich sehr sicher sein, sein Vermögen zu behalten.

 

Fazit: Wer ausreichend streut sollte eine Investition in grüne Sachwerte ernsthaft erwägen. Er tut der Natur etwas Gutes, erzielt schöne Renditen und vermeidet die durch Draghi gefährdeten Papierwährungen.

 

 

 

 

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKW

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Eigene Photovoltaikanlage für die persönliche Ruhestandsplanung ?

Dienstag, 12. Juli 2011

Solaranlagen sind trotz der massiven Kürzungen der Einspeisevergütungen noch sehr lukrativ. Laut Michael Höng von der Vermögensverwaltung HWM sind für nahezu alle Standorte in Deutschland noch Renditen über 7% möglich. Aufgrund der Festschreibung der Solarstromvergütungen im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) für 20 Jahre ist diese Geldanlageform sehr gut planbar und überschaubar. Außerdem ist die Sonnenscheindauer – übers Jahr gemittelt – pro Standort wenig variabel. Für die Kalkulation sind die einmaligen Investitionskosten entscheidend. Wartungskosten fallen nur minimal und Betriebs- und Energiekosten fallen gar nicht an.

 

Eigene Photovoltaikanlage

Eigene Photovoltaikanlage kann Bestandteil der Ruhestandsplanung werden.

 

Aufgrund der Möglichkeit, einen Teil des selbst erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, sichert man sich gegen steigende Stromkosten ab. Diese Sachwertanlage ist zudem inflationssicher. Nach Berechnungen der HWM Vermögensverwaltung beträgt die Rendite bei einer Einmalinvestition von 2500 € und Volleinspeisung immer noch 7,52%. Bei 30% Eigennutzung und 70% Einspeisung steigt die Rendite auf immerhin 8,32% ! Berücksichtigt man noch den Preisverfall in der Solarbranche, dann kann die Rendite bei einer Einmalinvestition von 2300 € und 30% Eigennutzung sogar 9,49% betragen!

(Rendite berechnet auf Laufzeit der Einspeisevergütung: 20 Jahre; Generatorleistung pro Jahr: 930 kWh pro kWp; Wartungskosten: 1% der Investitionskosten pro Jahr)

 

Wäre das nicht ein interessanter Aspekt für die persönliche Ruhestandsplanung? Vorausgesetzt, es werden bis zum Ende der 20 Jahre (garantierte Einspeisevergütung) noch entsprechende Speichermedien entwickelt, dann ist der Strom im Rentenalter sozusagen kostenfrei!

 

Quelle: EcoSolarreporter

 

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihre eigene Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen, dann bietet Ihnen Grünes Geld natürlich die Investition in große Anlagen wie z.B. die größte Solaranlage Europas im sonnigen Italien:

 

Projekt SolEs 23
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Erwartete Rendite 7,5% jährl. bis 2019, 117,5% in 2020 (inkl. Verkaufserlös)
Besonderheit – Investition in Europas größtes Solarkraftwerk im sonnenreichen Italien- garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre (inflationsgeschützt!)- Rückgaberecht in persönlichen Notfällen- erfahrenes Management Voigt&Collegen; 23. Solarfonds

– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energien!

Retten Sie Ihr Geld Teil 3: Wie es in der Weltwirtschaftskrise 1929-1933 zuging

Donnerstag, 07. Juli 2011

Vor dem Hintergrund der weiterhin äußerst kritischen Lage im europäischen Finanzsektor, inbesondere nach der Herabstufung von Portugal durch die Rating-Agentur Moodys am 6. Juli 2011, möchten wir im dritten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ die Weltwirtschaftskrise 1929-1933 betrachten.

 

Gerne können Sie die Teile 1 und 2 nachlesen:

Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen

Teil 2: Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

 

Ähnlich wie heute hatte auch die Weltwirtschaftskrise von 1929-1933 zu staatlichen Eingriffen und sozialen Unruhen geführt. Doch wie kam es dazu – schließlich hatte es in den Jahren vor 1929 einen Boom in den Industrienationen gegeben. Doch dieser Boom war auf Pump finanziert. Genauso wie der aktuelle wirtschaftliche Boom, denn die Zinsen sind auch heute viel zu niedrig und Kredite werden weiterhin viel zu häufig und einfach vergeben.

 

Der Boom damals war durch kurzfristige Milliardenkredite aus den USA finanziert. Die Abhängigkeit von der US-Wirtschaft war damit gegeben. Durch den Aktiencrash an der US-Börse am 24. Oktober 1929, der ebenfalls die Folge einer Spekulationsblase und eine Folge von auf Kredit gekaufter Aktien war, wird eine Kettenreaktion ausgelöst. Denn die Investoren aus den USA ziehen auch die Gelder aus Deutschland ab.

 

Deutschland bekommt konjunkturelle Schwierigkeiten und macht einen Kardinalsfehler: es spart in die Krise hinein. Statt Konjunkturprogramm sparen: traurige Parallelen zu den EU-Forderungen gegenüber Griechenland.

 

Ganz anders die USA in der damaligen Zeit. Der „New Deal“ wird initiiert, staatliche Investitionen sollen die wirtschaftliche Konjunktur ankurbeln. Höhere Staatsschulden werden tempörär in Kauf genommen.

 

Die Weimarer Rebuplik versucht dagegen in der Endphase durch eine starke Währung und gekürzte Sozialleistungen der Krise zu entkommen. Eine fatale Entscheidung, die zu einer Radikalisierung der Parteienlandschaft und letztlich zur Machtübernahme Hitlers führt.

 

Die Volkswirtschaftslehre wird durch die Wirtschaftskrise zu einem Paradigmenwechsel gezwungen: die klassische Wirtschaftstheorie wird von Keynesianismus abgelöst, der stärkere staatliche Eingriffe in den Vordergrund stellt. Genau wie heute.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Der historische Vergleich zeigt die Dramatik der augenblicklichen Situation. Dinge, die noch vor 2 Jahren sicher erschienen, wie z.B. Staatsanleihen, gelten heute als gefährlich. Daher gilt in der heutigen Zeit: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen.

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

 

Retten Sie Ihr Geld Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen

Dienstag, 03. Mai 2011

Selten sind die EU-Bürger so aufgebracht: 20.000 Menschen demonstrieren und werfen Pflastersteine gegen die belgische Finanzverwaltung. Der Anlass: der EU-Gipfel am 24. März 2011 hat weitere Stützungsmaßnahmen für Portugal und Griechenland beschlossen. Das bittere daran: für diese Hilfen, die in vielen Fällen einfach nur die Großbanken vor Zahlungsausfällen schützen, führen mittlerweile zu massiven Einschnitten in den Sozialleistungen der Geberländer.

Doch die Regierungschefs sehen keinen anderen Ausweg. Der nun Europäischer Stabilitätsmechanismus genannte Rettungsschirm wird auf 500 Milliarden aufgestockt. Deutschland allein muss 22 Milliarden einzahlen und für weitere 100 Milliarden bürgen.

Doch es wird wohl alles nichts nützen. „Der Pakt für den Euro ist nur eine von vielen Übergangslösungen – das spüren auch die Märkte“, zitiert Euro 05/11 den Chefsvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer. Und auch der wichtigste Fondsmanager der Deutsche Bank Tochter DWS gibt keine Entwarnung – Klaus Kaldemorgen: „Die explodierende Staatsverschuldung ist mit konventionellen Mitteln kaum zu bewältigen.“, warnte dieser.

 


 

Unser Tipp für ein lohnendes Sachinvestment:  SunAsset 3


Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahren
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Wertentwicklung 2012-2016: 7,00%
2017-2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheiten a.) Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
b.) Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
c.) Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger

 

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Stehen uns also einschneidende Maßnahmen bevor? Hohe Inflationsraten, ein für alle Anleiheeigner wertvernichtender Schuldenschnitt, Laufzeitverlängerungen bei den Anleihen oder gar eine Währungsreform?

Der Euro wird abgelöst werden. Die Frage ist nur noch wann und wie.

Sie sollten deshalb vorbereitet sein. So wie eine der weltgrößten Banken, die UBS. Sie setzt massiv auf Holz und ist mittlerweile einer der größten Waldbesitzer der Erde.

In einer losen Folge möchten wir deshalb in unserer Reihe „Retten Sie Ihr Geld“ Hintergrundinformationen und Lösungen bieten, wie Sie Ihre „gebunkerte Kaufkraft“ zu einem möglichst hohen Anteil behalten.

 

Mehr Informationen? Hier geht’s zum Teil 2 – die deutsche Hyperinflation von 1923

 

Was bedeutet die kommende Inflation für mich persönlich?

Montag, 14. Februar 2011

Bevor man dies beantworten kann, muss man sich zunächst einer weiteren Frage stellen: Wie misst man eigentlich die Inflation? Bei offiziellen Statistiken geht man von einem virtuellen Warenkorb aus, der Güter des alltäglichen Lebens, aber auch höherwertige Konsumgüter wie etwa einen Computer umfasst. Diese Statistiken sind oftmals gemäßigter als die „gefühlte“ Inflation, welche viel stärker von der Entwicklung der Preisgestaltung von Gütern des täglichen Bedarfs – beispielsweise Lebensmittel oder Energiekosten – beeinflusst wird. Unicredit hat deshalb nun ebenfalls für die „gefühlte“ Inflation einen Index ermittelt und Beobachtungen über die letzten 10 Jahre angestellt. Keinesfalls überraschend ist das Ergebnis, dass die gefühlte Inflation sichtlich stärkere Schwankungen aufzuweisen hat und mit 3,3% im Dezember 2010 doppelt so hoch lag wie die statistische Inflationsrate.

 
Trotz der unterschiedlichen Höhe zeigen beide Inflationsraten in die gleiche Richtung: Es wird zu einer Inflation kommen und es ist lediglich die Frage, ob sich die Inflationsrate im Bereich 2-4% pendelt – und somit wirtschaftlich vertretbar wäre – oder ob eine Lohn-/Preisspirale entsteht, was weit höhere Inflationsraten zur Folge hätte.

Verbrannter Geldschein

Bei einer Inflation wird das Geld entwertet. Deshalb rechtzeitig vorsorgen, um das Vermögen zu sichern.



 
Es stellt sich nun die Frage was die Entwicklung zur Inflation für eine Bedeutung für den Sparer und Geldanleger hat – und die Antwort darauf ist recht simpel: Man muss mehr und schlauer sparen bzw. investieren.

 
Grund: Der Großteil der Sparziele, wie etwa die Altervorsorge, ist auf einen realen Wert fokussiert, das bedeutet beispielsweise die Deckung der Lebenshaltungskosten im Rentenalter. Die Inflation ist Grund dafür, dass sich diese fernen Ziele nominal signifikant erhöhen. Ein Beispiel: Ein 30-jähriger, der eine Rentenlücke von 2.000 Euro Kaufkraft schließen möchte, hat bei einer Inflation von 2% bereits einen nominalen Bedarf von etwa 4.000 Euro pro Monat zum Renteneintritt. Wenn die durchschnittliche Inflation auf 4% anwachsen würde, müssten monatlich fast 8.000 Euro gezahlt werden, um die Kaufkraft von heutigen 2.000 Euro zu realisieren. Diese Effekte der Inflation werden von den meisten Bürgern komplett unterschätzt. Manch ein Sparer hält auch nichts von einem Konsumverzicht, welcher heute allerdings notwendig ist, um eine Altersarmut zu vermeiden.

 
Durch Intelligentes Sparen besteht trotzdem eine Möglichkeit die Inflationslücke zu schließen. Dabei muss der Vermögensaufbau jedoch in weiten Teilen in Sachwerten erfolgen. Darunter fallen nicht nur Aktien und Immobilien. Innovative und schwankungsarme Anlageklassen wie Mikrofinanz sind ebenfalls möglich.

 
Eine Möglichkeit zur Mikrofinanz bietet der BN & P Good Growth Fonds. Dabei handelt es sich um ein System von Kleinkrediten, welche durch Mikrofinanzbanken vergeben wurden. Die Refinanzierung dieser Banken der Armen sorgt für ein wirtschaftliches Einkommen und Selbstvertrauen für die Kreditnehmer, aber auch für eine angemessene und vorallem sichere Verzinsung für die Kapitalgeber jener Mikrofinanzinstitute. Obwohl in manchen Regionen wie beispielsweise in Indien, Nicaragua oder Pakistan negative Entwicklungen bei der Umsetzung des Prinzips der Mikrofinaz festzustellen waren, ist diese Urform des genossenschaftlichen Bankgeschäfts rund um den Globus enorm wichtig für die Entwicklungshilfe.

 
Mikrokredite und die entsprechenden Refinanzierungstranchen der Mikrofinanzfonds besitzen in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr. Im Mix der Kreditportefeuilles stehen daher meist monatliche – an das jeweils aktuelle Zinsniveau angepasste – Kredite zur Prolongation an. Aufgrund dessen sollten steigende Inflationsraten und dadurch auch steigende Zinsen auf Fondsebene keine Kursverluste herbeiführen. Stattdessen sollte der Mikrofinanzfonds zügig seine Rendite an den Marktzins anpassen. In Bezug auf eine Inflationsvorsorge ist die Mikrofinanzanlage somit vergleichsweise vorteilhaft.

 
Fakten zum BN & Good Growth Fonds: Der Fonds investiert bis zu 30% des Fondsvolumen in die Mikrofinanz. Er verteilt das Geld an über 400 Mikrofinanzinstitute in etwa 60 Ländern weltweit. Damit ein mittelfristiges Renditeziel oberhalb von 5% realisiert werden kann, bedient sich der Fonds zusätzlich einem breiten Spektrum von Anlageformen und Anlageklassen, die hinsichtlich auf das soziale Ziel ethisch gefiltert werden. Der Zuwachs von rund 8% in den vergangenen 24 Monaten bei Schwankungsbreiten von ungefähr 4% zuzüglich einem gutem Gewissen erzeugte Freude bei vielen vorsichtigen Anlegern, die normalerweise nur traditionell investierten.

 
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