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Insektensterben – Das Ende des großen Krabbelns?

Freitag, 18. Mai 2018
Zusammenfassung: Am 20. Mai ist der Weltbienentag. Die Bedeutung von Bienen für die Ernährung der Weltbevölkerung ist bekannt. Mittlerweile setzen immer mehr Projekte für den Erhalt von Bienen ein. Aber auch ohne die unzähligen anderen Insekten sähe es nicht gut für die Menschen aus.

 

Bei Kleingärtnern unbeliebt – dennoch etwas ganz besonderes – der Maikäfer.

 

„Und ich rüttelte an Bäumen, und ich wühlte auch im Moos. Die Erfolge waren prächtig und mein Trickreichtum war groß. Würd‘ ich heut noch einmal loszieh‘n, blieb mein Schuhkarton wohl leer; Selbst ein guter Käferjäger brächte keinen Schornsteinfeger, keinen Müller, erst recht keinen Kaiser her: Es gibt keine Maikäfer mehr, es gibt keine Maikäfer mehr!“

 

Mit diesem Lied aus dem Jahr 1973 besang der Liedermacher Reinhard Mey bereits früh das Thema, das immer stärker in den Fokus der Berichterstattung gerät: Das Insektensterben.

 

Verantwortlich für dieses gigantische Artensterben – rund ein Drittel der Insekten ist bedroht – sind die immer knapperen Lebensräume verbunden mit den vielfältigen schädlichen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft und dem Einsatz vielfältiger Insektizide. Auch die drastischen Veränderungen des Klimas wirken sich auf die Biodiversität negativ aus.

 

 

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