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HEP Solar Portfolio 1 kein Blindpool mehr: Projekt in Japan angebunden

Donnerstag, 25. April 2019

 

 

Der Heilbronner Anbieter von Solarprojekten hep hat mitgeteilt, dass er ein Photovoltaik-Projekt in der japanischen Stadt Kamigori für das hep Solarportfolio 1 erworben hat.

 

 

Um welches Projekt geht es?

 

Es geht um das Projekt HEP Solar Portfolio 1. Mit den Anlegergeldern werden im Rahmen dieses Projektes Photovoltaik-Großanlagen weltweit erworben und betrieben. Die Einkünfte erfolgen durch den Verkauf des von den Photovoltaikanlagen erzielten Stromes. Angestrebte Investitionsländer sind zum Beispiel Japan, USA, Kanada, Taiwan oder Australien.

 

Für die Anleger werden Ausschüttungen von anfänglich 6 Prozent jährlich prognostiziert.

 

Was wurde gekauft?

 

Das Photovoltaik Kraftwerk Kamigori in Japan mit einer Leistung von 11,6 MWp wurde zum Kaufpreis von 26,7 Millionen Euro erworben. Dazu werden gut 6,5 Millionen Euro aus dem Eigenkapital des Fonds beigesteuert und der Rest als Fremdkapital von einer großen deutschen Bank. Alle Eigentumsrechte und erforderlichen Genehmigungen für den Bau und den Betrieb wurden gesichert und erworben.

 

Die Bauphase des Solarkraftwerks hat Ende letzten Jahres mit dem Bau von Straßen und Wegen begonnen. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2020 geplant. Es ist ein Betrieb von mindestens 20 Jahren vorgesehen.

 

Wie geht es weiter mit dem Projekt?

 

Der hep Solar Portfolio 1 hat damit die sogenannte  Blind Pool Phase verlassen, in der statt konkreter Projekte nur Investitionskriterien vorhanden sind. Von den geplanten rund 30 Millionen Euro an einzuwerbendem Anlegerkapital bis Ende 2019 sind bis heute rund 1/4 eingeworben. Die Platzierungsgeschwindigkeit liegt damit im üblichen Bereich und dürfte mit der Bekanntgabe der ersten Investition anziehen.

 

Das nächsten Solarkraftwerke könnten ein Projekt im japanischen Ayabe sein. Danach sieht die Pipeline Projekt in den USA vor; eventuell noch gefolgt von einem kanadischen Solarkraftwerk. hep selbst prognostiziert, dass Japan und die USA am Ende die Hauptstandorte sein dürften.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Fukushima: 5. Jahrestag

Freitag, 11. März 2016

Am 11. März 2016 jährte sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima zum 5. mal. Die Flutwelle am 11. März 2011 veränderte die Welt, sowohl in Japan als auch in Deutschland. Endlich hat ein Teil der Menschheit verstanden, dass Atomenergie keine Lösung ist. Neben den täglichen Gefahren gibt es weiterhin kein Atommüll-Endlager.

 

 

 

Franz Alt, bekannter Fernsehmoderator politischer Sendungen, hat ausgerechnet, dass alleine die Kosten für einen Pförtner, der den Atommüll 1 Million Jahre bewachen müsste, höher wären als das gesamte weltweite Geldvermögen. 1 Pförtner! Das zeigt deutlich die Dimensionen auf.

 

 

 

fukushima

Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nach der Katastrophe

 

 

Was geschah am 11. März 2011 in Japan?

Auslöser der Katastrophe war ein Erdbeben auf dem Meeresboden, in dessen Folge sich eine riesige Flutwelle bildete. Am Nachmittag des 11. März 2011 erreichte der Tsunami die Ostküste Japans und zerstörte zahlreiche Gebäude und Einrichtungen. Insgesamt starben am Tsunami und seinen Folgen bisher 18.000 Menschen. Wir von Grünes Geld haben umfänglich in unserem Blog berichtet.

 

In Fukushima wird auch das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zerstört, in drei Reaktorblöcken kommt es zur Kernschmelze. Der Unfall wird in die schwerste Kategorie 7, so wie zuvor das Atomunglück in Tschernobyl, eingeordnet. Große Mengen an radioaktivem Material – unter anderem etwa 15 EBq Xe-133, also etwas mehr als das Doppelte von Tschernobyl, und ca. 36 PBq Cs-137, also ca. 42 % der Cs-137 Emission von Tschernobyl – wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung.

 

Der aktuelle Stand in Fukushima kann auf der Seite der internationalen Atomenergiebehörde abgerufen werden.

 

Die Umgebung in einem Radius von 30 km wird auf unabsehbare Zeit verstrahlt, etwas 160.000 Menschen müssen umgesiedelt werden.

 

Rund 50 Atommeiler in Japan werden abgeschaltet, die Energieversorgung des Landes wird kurzfristig auf importiertes Öl und Gas umgestellt. Die japanische Regierung will die Meiler prüfen lassen und wieder ans Netz nehmen. Bis dato waren 4 Meiler schon wieder in Betrieb. Einer aber schaltete sich drei Tage nach dem Start selbst wieder ab, bei einem weiteren musste der Betreiber einem Gerichtsurteil folgen, und ebenfalls wieder vom Netz gehen. Das Gericht hatte Sicherheitsbedenken.

 

 

Was geschah in der Folge in Deutschland?

Der März 2011 muss in Deutschland im Zusammenhang mit 30 Jahren Atomkraft-Diskussion gesehen werden. Seit den 1970er Jahren wurde die Atomkraft von zunehmenden Kreisen in der Bevölkerung, begleitet vom Aufstieg der Partei der Grünen, kritisch gesehen.

 

Bereits 2000 / 2001 erfolgte unter Rot-Grün der Ausstieg aus der Atomenergie mit einem geplanten letzten Abschalten eines Meilers im Jahre 2020. Dieser gefeierte Beschluss wurde von der früheren Umweltministerin Angela Merkel dann am 28. Oktober 2010 wieder rückgängig gemacht.

 

Nur wenige Monate später, im April 2011 verkündet Kanzlerin Merkel, dass das Unglück in Fukushima auch ihre Sichtweise geändert hätte. Während man Tschernobyl als Unfall in einem technisch weniger ausgereiften Reaktor einstufen konnte, war der GAU von Fukushima der Beweis, dass auch führende Industrienationen wie Japan die Kernenergie nicht endgültig beherrschen konnten.

 

Insgesamt sollen nach den aktuellen Plänen der Bundesregierung die erneuerbaren Energien 40 bis 45 Prozent der Stromerzeugung im Jahr 2025 übernehmen, und 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035.

 

Im Jahr 2015 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix der Bundesrepublik Deutschland bei 32,6 Prozent. Das liegt oberhalb der ursprünglich für 2015 geplanten 27,9 Prozent. Trotzdem spricht das Institut der deutschen Wirtschaft nur von einem teilweisen Erfolg, da die Emissionsziele verfehlt wurden (es wurde Atomkraft durch Kohle ersetzt) und der Anstieg des Strompreises zu hoch sei.

 

 

 

 

erneuerbare-energien-investments

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Fukushima–zwei Jahre danach

Freitag, 15. März 2013
Am vergangenen Montag jährte es sich zum zweiten Mal. Das Beben am 11.03.2011 in der Tiefsee vor Japan, das zunächst das Land erschütterte, anschließend mit kaum gekannter Gewalt einen Tsunami über Teile des Landes jagte und danach auch die ganze Welt bewegte. Das wahre Ausmaß dieses Ereignisses wurde uns erst nach und nach bewusst. Und dann nach einigen Stunden auch noch die Meldung, dass ausgelöst durch den Tsunami die Gefahr eines Reaktorunfalls im Atomkraftwerk Daiichi bei Fukushima bestand. Plötzlich blickte die ganze Welt gespannt nach Fukushima. Die Behörden wiegelten ab, dass alles unter Kontrolle sei und keine Kernschmelze zu befürchten wäre. Doch die Bilder, die von den zerstörten Reaktoren um den Globus gingen, sprachen eine andere Sprache. Heute wissen wir, dass durch eine Verkettung von unglücklichen Ereignissen, ausgelöst durch das Beben und zuletzt durch menschliche Bedienungsfehler der Notfallkühlsysteme, eine Serie von Unfällen erfolgte, die dazu führte, dass die Blöcke 1 bis 4 des Kraftwerkes zerstört wurden und durch eine Kernschmelze eine erhebliche Menge an Radioaktivität freigesetzt wurde.
 
Fast 20.000 Menschen starben in Folge des Bebens und mehr als 100.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Dieses Unglück hat uns alle bewegt und bestürzt und viele Veränderungen hervorgerufen – auch hier in Deutschland. Die wachsende Angst der Bevölkerung eines Atomunfalles in einer der Anlagen der Bundesrepublik trieb die Menschen auf die Straße. Schließlich war Tschernobyl bei den meisten noch längst nicht aus der Erinnerung verdrängt. Und somit wurde unter dem wachsenden Druck eine große Kehrtwende in der Politik beschlossen. Hatte nicht die Regierung unter Führung von Angelika Merkel erst im Jahr zuvor den Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen, so wurde nach einem Atom-Moratorium im Mai 2011 beschlossen, 8 Kernkraftwerke in Deutschland endgültig vom Netz zu nehmen und bis 2022 komplett aus der Atomkraft auszusteigen. Die Energiewende nahm wieder Fahrt auf. Investitionen in die Atomindustrie gerieten in die Kritik und Anlagen in erneuerbare Energien stiegen an. Doch wie sieht es heute aus?
 
Ausgelöst durch das Beben entwickelte der Tsunami eine zerstörerische Kraft ungeahnten Ausmaßes.

Ausgelöst durch das Beben entwickelte der Tsunami eine zerstörerische Kraft ungeahnten Ausmaßes.

 
Schleppender Wiederaufbau
 
Die Trümmer in Japan sind nahezu beseitigt  doch der Wiederaufbau stockt. Laut Angaben in den japanischen Medien sind erst 5 Prozent wiederaufgebaut. Gerade in den ländlichen Gebieten jenseits der Hauptinfrastruktur, die am schwersten vom Tsunami betroffen waren, kommt der Prozess nur schwer in Gang. Die Behörden möchten die Gelegenheit zum längst überfälligen Strukturwandel nutzen und die Neuansiedelung in höher gelegene Gebiete vornehmen. Die vornehmlich ältere Bevölkerung in diesen ländlichen Lagen möchte aber möglichst wenig ändern. Das führt zu Konflikten und Verzögerungen. Neue Baugenehmigungen zu nah an der Küste werden nicht erteilt. Wessen Haus der Katastrophe allerdings standhielt, den kann man nicht zu einem Umzug zwingen.
 
In der Evakuierungszone rund um den Unglücksreaktor beginnen die Dekontaminierungsarbeiten. Der Staat hat veranlasst, das Erdreich großflächig mindestens 5 cm tief abzutragen und Blätter und Gras aufzusammeln. Da es für dieses Material kein Zwischenlager gibt, sammeln sich zu tausenden schwarze Säcke auf Feldern, Höfen oder an Straßenrändern und bilden so kleine Atommüllhalden. Wo kein schweres Gerät zur Verfügung steht, sieht man Menschen, die mit Papiertüchern Häuser abwischen. Teilweise wird den Menschen tagsüber eine Rückkehr in die Evakuierungszonen erlaubt. Kritiker vermuten, dass die Regierung damit den Widerstand der Bevölkerung gegen das Wiederanfahren der abgeschalteten Atomkraftwerke aufweichen will. Weiterhin könnten so die enormen Entschädigungsansprüche gesenkt werden. Nach dem Unglück von Fukushima wurden sämtliche Reaktoren heruntergefahren. Aktuell sind von den 50 Anlagen im Land nur zwei in Betrieb. Die Regierung Japans verkündete im September 2012, dass Japan bis zum Ende der 2030er Jahre vollständig aus der Atomenergie aussteigen will. Die neue Regierung machte diese Ankündigung allerdings rückgängig und möchte – wie der neue Regierungschef Abe beteuert –  mit den striktesten Sicherheitsstandards der Welt weiterhin auf Energie aus Atomkraft setzen. Die Anti-Atom-Aktivisten Japans hoffen, die gewachsene Ablehnung der Bevölkerung dazu aufrecht erhalten zu können.
 
Die Ablehnung der Bevölkerung gegen die Atomkraft ist groß. (Bild dpa)

Die Ablehnung der Bevölkerung gegen die Atomkraft ist groß. (Bild dpa)

 
Die gesundheitlichen Folgen der Katastrophe sind nach wie vor kaum abzuschätzen. Allerdings ist es erschreckend, dass alleine in der Präfektur Fukushima mehr als 55.000 Kinder mit Schilddrüsenzysten und –knoten gemeldet wurden. Bei Kindern ist eine solche Veränderung der Schilddrüse als “Krebsvorstufe” anzusehen. Auch das Meer und die Lebensmittel aus der Umgebung sind weiterhin stark radioaktiv belastet. Mediziner erwarten 30.000 bis 40.000 zusätzliche Krebserkrankungen alleine durch strahlenbelastete Lebensmittel.
 
Wachsendes Bewusstsein in Deutschland
 
In Deutschland ist der Ausstieg aus der Atomenergie per 2022 zwar beschlossen, allerdings wird die Energiewende derzeit von einigen Seiten torpediert. Die erneuerbaren Energien seien verantwortlich für den Anstieg der Strompreise. Tatsächlich wird Strom aus regenerativen Quellen an der Strompreisbörse meist günstiger gehandelt als der konventionell erzeugte Strom. Teurer macht ihn dann das EEG, welches die Differenz zur festgeschriebenen Einspeisevergütung festlegt um den Ausbau der Erneuerbaren zu fördern. Allerdings sind von dieser Umlage zahlreiche Unternehmen befreit und somit erhöht sich die Last für den Privatverbraucher. Zudem geht in der Diskussion ob Strom aus Atomkraft oder aus regenerativen Energien günstiger ist, ein Punkt meist völlig unter, der bislang ungeklärt ist: die Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle aus den Reaktoren. Können die Kosten dafür und die Auswirkungen auf die Umwelt überhaupt beziffert werden?
 
Das Bewusstsein in Deutschland hat sich seit Fukushima deutlich verändert. Nach wie vor befürwortet ein Großteil der Bevölkerung den Ausstieg aus der Kernkraft und auch die privaten Investitionen in alternative Projekte zur Stromerzeugung bzw. in Gesellschaften, die im Bereich der Energieeffizienz arbeiten, nehmen kontinuierlich zu. Anleger können anhand von Ausschlusskriterien gezielt steuern, dass Ihr Geld nicht in die Atomindustrie investiert wird. Und die vier Alternativbanken GLS, Umweltbank, EthikBank und Triodos verzichten auch vollständig auf Geschäfte in diesem Bereich – im Gegensatz zu anderen deutschen Großbanken wie die Deutsche Bank oder die HypoVereinsbank/UniCredit, die Konzerne wie zum Beispiel Areva mit Milliardenkrediten versorgen. Auch die Bundesregierung will den Bau von Atomkraftwerken im Ausland weiterhin mit Bürgschaften aus Steuergeldern unterstützen. Der bewusste Bürger hat aber durchaus die Möglichkeit, die Energiewende voranzutreiben. Das beginnt beim bewussten Verbrauch von Strom und dem Wechsel zu einem der vier echten Ökostromanbieter und geht dahin, dem Markt das Kapital für Investitionen in die Atomindustrie zu entziehen, indem man gezielt in alternative Projekte investiert. Die bewusste Kapitalanlage und Wahl der Bank, sind ein großer Schritt um Veränderungen zu bewirken.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:”Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.”

Atomkatastrophe gibt Japan den Anlass zur Einführung von Erneuerbaren Energien

Dienstag, 06. September 2011
Naoto Kan

Besonders der ehemalige Ministerpräsident Naoto Kan hat sich für die Einführung des neuen Einspeise-Gesetzes stark gemacht.

Erfreuliches geschah am 29.08.2011 für Anleger von Solarfonds oder Windfonds. Die japanische Regierung hat ein Gesetzt zur raschen Einführung von Erneuerbaren Energien verabschiedet. Wie es der Zufall so viel will ist das Gesetz am 13. März 2011, am Tag des Atom-Unglücks, im Kabinett verabschiedet worden. Damals war das Gesetz noch ohne jegliche Chance. Nun jedoch bekam es im Parlament eine deutliche Mehrheit. Einzig und allein aufgrund der Fukushima-Katastrophe.

 

Vor 25 Jahren spielte sich ähnliches in Deutschland ab. Erst nach dem Super-Gau in Tschernobyl kam der Gedanke auf, verstärkt auf Erneuerbare Energien zu setzen. Scheinbar braucht die Menschheit stets erst eine Katastrophe als Auslöser für ein Umdenken.

 


 

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Ähnlich wie in Deutschland führt das neue Gesetz dazu, dass in Japan die Solarenergie etwa zweimal so stark wie Windkraft oder Biomasse gefördert wird. Aktuell wird der Strom in Japan zu acht Prozent aus erneuerbaren Quellen gewonnen, bis 2020 sollen es aufgrund des neuen Einspeise-Gesetzes um die 25% werden. Sonnenkraft, Windstrom und Bioenergie wird in Japan somit künftig ähnlich wie in Deutschland gefördert.

 

Das Einspeise-Gesetz wird am 1. Juli 2012 in Japan in Kraft treten. Besonders Naoto Kan, der ehamalige Ministerpräsident, hat sich stark für das neue Gesetz bemüht. Für seinen Rücktritt war es sogar eine Bedingung gewesen das Gesetz einzuführen.

Fakten über das Atomkraft Unglück Tschernobyl: bis heute 200.000 Opfer

Donnerstag, 28. April 2011
AKW in Tschernobyl

Auch noch 25 Jahre nach der Atomkatastrophe ist das gesamte Land rund um Tschernobyl atomar verstrahlt.

25 Jahre sind nun schon seit der grausamen Atomkatastrophe von Tschernobyl vergangen. Viele Anwohner der Region verzehren bereits wieder Pilze oder Salate aus ihrem eigenen Garten. Nach ihrer Ansicht kann nach so vielen Jahren schließlich keine Gefahr mehr vor Radioaktivität bestehen. Ein folgeschwerer Irrtum. Das Land ist auch nach einem viertel Jahrhundert noch verstrahlt und somit auch jede dort angegebaute Nahrung. Die Folge dessen ist eine erhöhte Strahlenbelastung bei der Bevölkerung. Diese Strahlenbelastung wiederum kann zu einer tödlichen Krankheit wie beispielsweise Krebs, Schilddrüsendefekte, Herzstörungen, etc. führen.

 

Wie viele Menschen aufgrund des Super-GAUs ihr Leben verloren haben ist nicht klar definierbar, die Russische Akademie der Wissenschaften geht von ca. 200.000 Opfern aus, vermutlich ist die Anzahl jedoch noch um einiges höher.

 

Seit der Katastrophe wurden durchgehend Maßnahmen getroffen um die Sicherheit in der Ukraine zu bewahren. So wurde beispielsweise eine rießige Beton-Schicht um den Reaktor errichtet. Dennoch befürchten Experten weiterhin eine enorme Gefahr, insbesondere wegen den vielen Tonnen Atommüll, die noch immer im verantworlichen Reaktor gelagert sind. Deshalb ist nun die Errichtung eines neuen Sicherheitsbehälters in Planung. Die Kosten dafür werden 1,54 Mrd Euro betragen. Eine enorm hohe Summe, die aktuell auch noch nicht aufgebracht werden kann. Eine Finanzierungslücke von ca. 125 Mio. Euro ist aktuell noch vorhanden. Wenn alle Kosten gedeckt werden soll das Projekt bis 2015 fertiggestellt sein.

 


 

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Besonders Japan wirft aktuell einen genaueren Blick auf die Vorgehensweisen der Verantwortlichen von Tschernobyl. Schließlich wird ihnen das selbe auch noch vorbestehen. Das Ausmaß von Fukushima kann momentan zwar noch nicht genau hervorgesagt werden, dies wird erst möglich sein wenn die Reaktoren unter endgültiger Kontrolle liegen, jedoch sind die Folgen vergleichbar mit Tschernobyl.

 

Hier ein bisheriger Vergleich zwischen der Atomkatastrophe in Tschernobyl und der in Fukushima:

 

  Tschernobyl Fukushima
Radius der Evakuierung : 30km 20km (30km empfohlen)
Sperrzone: 4300km² k.A.
Evakuierte: 374.000 > 200.000
Sonstige Maßnahmen in der Sperrzone: Verbot der Lebensmittelproduktion Verbot von Fischerei und Lebensmittelproduktion

Erdbeben in Japan – Droht eine Kernschmelze in den AKW’s?

Freitag, 11. März 2011

Heute Morgen um 6:55 Uhr unserer Zeit hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 Japan erschüttert. Das Epizentrum lag 400 km nordöstlich von Tokio. Nur kurze Zeit später überrollte eine Tsunami Welle mit einer Höhe von 10 m die Pazifikküste Japans. Hunderte Meter ins Landesinnere dringt die Welle vor.

 

Das Beben lässt Häuser einstürzen, die Welle verschlingt Autos und Menschen. Eine Ölraffinerie gerät in Brand.

 

Japan nach dem Beben - Eine Raffinerie in Flammen Japan

In Chiba, östlich von Tokio, steht eine Raffinerie in Flammen © NHK/AFP

 

11 Atomkraftwerke werden abgeschaltet. In zweien kommt es zu schwerwiegenderen Problemen, ein AKW davon brennt. Die Regierung löst Atomalarm aus. 2000 Menschen die um die Atomanlage herum wohnen, werden evakuiert.

 

Im AKW Onagawa in der Provinz Miyagi wurde das Feuer gegen 13 Uhr gelöscht, berichtet die Internationale Atomenergie IAEA. Wieder einmal Glück gehabt!?

 

Um 15:35 Uhr jedoch kommen beunruhigende Nachrichten auf dem Live-Ticker. Eine Kernschmelze droht in dem Atomkraftwerk Fukushima. Das Notkühlungssystem  läuft nach japanischen Informationen nur noch im Batteriebetrieb. Diese lieferten nur noch Energie für wenige Stunden, erklärte die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln unter Verweis auf japanische Angaben. „Im allerschlimmsten Fall droht dann eine Kernschmelze“, sagte GRS-Sprecher Sven Dokter. Was genau passieren könne, sei aber aufgrund der unklaren Lage noch nicht zu beurteilen. Die japanische Regierung lässt vorsichtshalber tausende Menschen aus der Region evakuieren.

 

Die Katastrophe zeigt, dass allein durch die Natur immense Schäden zu verzeichnen sind. Menschliches Leid und Verluste die in Yen oder $ nicht zu beziffern sind. Das Ausmaß an Vernichtung und Leid, das jedoch durch einen in Folge des Erdbebens ausgelösten Super-GAU’s, entstehen würde, wäre jedoch noch bedeutend höher.

 

Wieder einmal bekommen wir vor Augen geführt wie gefährlich Atomenergie sein kann. Wieder einmal sehen wir, dass der nächste GAU schon vor der Türe stehen kann.

 

Japan zeigt uns ganz aktuell, dass Atomkraft dringend durch umweltverträgliche Erneuerbare Energien abgelöst werden muss.

 

Windkraft Energie

Windräder, deutlich ungefährlicher als AKW's

 

Ein guter und sinnvoller Weg den Wandel zu vollziehen ist, nuklearfreie Geldanlage und Ansparungen zu wählen.

 

Drehen wir den Atomkraftwerksbetreibern den Geldhahn zu und investieren Sie in saubere Energien.

 

Auf Grünes Geld finden Sie Ihre nuklearfreien Geldanlagen.

 

 

Übrigens noch ein Veranstaltungstipp: morgen, Samstag den 12.03.11 findet die Anti – Atom Kette von Stuttgart zum AKW Neckarwestheim statt. Mehr dazu auf www.anti-atom-kette.de