Mit ‘Kapitalanlage’ getaggte Artikel

Geldanlage im Vergleich 2018: Sicher Geld anlegen

Donnerstag, 06. September 2018
Zusammenfassung: Wer sucht nicht eine Kapitalanlage, die bei hoher Sicherheit hohe Renditen erzielt? Gerade seit die Zinsen bei Null und für die Großanlager sogar schon unter Null sind, ist dieser Wunsch jedoch immer schwerer zu erreichen. In den vergangenen Jahrzehnten war es relativ leicht, rentalbe Geldanlagen zu finden. Festgeld oder die Geldanlage in Lebensversicherungen waren dazu die beliebtesten Möglichkeiten. Heute müssen  Anleger neue Möglichkeiten nutzen.

 

Sicher Geld anlegen und dann schöneren Dingen zuwenden.

Sichere Geldanlagen  erfordern heute gründliches Nachdenken. Das gilt sowohl für die kurzfristige Geldanlage 2018 wie auch für die mittelfristige Geldanlage 2019 und oder die langfristige Geldanlage auf viele Jahre. Anleger müssen sich –  um Geld sicher anzulegen – auch mit neuen Themen wie Einlagensicherung, finanzieller Repression, Kapitalertragssteuer und ähnlichen Themen, auskennen.

 

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Wie kann ich 30.000 Euro sinnvoll investieren?

Montag, 30. Oktober 2017
Zusammenfassung: Viele Anleger stehen plötzlich vor der Entscheidung, Geld anlegen zu müssen. Aber die Banken zahlen keine Zinsen mehr. Am Beispiel 30.000 Euro Anlagesumme zeigen wir interessante Möglichkeiten zur sauberen und rentierlichen Geldanlagen auf.

 

Ein Vertrag läuft aus oder eine Erbschaft kommt und schnell stellt sich die Frage: wie kann ich Geld in der heutigen Zeit sinnvoll anlegen? Zum Beispiel 30.000 Euro.

 

Aus dem sogenannten risikolosen Zins – also den Zinsen auf Staatsanleihen oder Bankeinlagen – wurde längst das zinslose Risko; es gibt nämlich keine (spürbaren) Zinsen mehr, während spätestens seit der Finanz- und der Euro-Krise klar ist, dass auch Staaten und große Banken insolvent werden können.

 

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Wieso Sie bei der Geldanlage die 72er Regel unbedingt kennen sollten

Mittwoch, 27. Januar 2016

 

In der Schule lernen wir lesen, schreiben, rechnen. Wir lernen viel über unserer Geschichte, über Chemie, Physik und Biologie – sogar neue Sprachen lernen wir dazu. Aber wir man sein Geld anlegt, lernen wir in der Schule leider nicht. Ein bisschen etwas geben uns unsere Eltern noch mit, aber deren Wissen ist auch meist laienhaft, zumal die Kapitalmärkte sich enorm geändert haben. Deshalb muss sich jeder sein Kapitalanlage-Wissen selbst erarbeiten. Dazu möchte ich an der Stelle ein wichtige Faustformel vorstellen, die gar nicht so viele Menschen kennen. Wahrscheinlich selbst Ihr Berater bei der Bank nicht.

 

Die 72er Regel

72er-Regel-der-KapitalanlageAlso steigen wir gleich ein, ich verrate Ihnen die Regel, die kaum jemand kennt und die sehr nützlich ist, die 72er Regel.

 

Wenn man die 72 durch die Rendite pro Jahr einer Geldanlage teilt, erhält man den Zeitraum, indem sich das Kapital verdoppelt.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsBeispiel 1: Sie legen Ihr Geld zu 10 Prozent an. Das hört sich viel an, kann aber gelingen (und außerdem rechnet es sich damit recht leicht). Nach der 72er Regel teilen Sie 72 durch 10, erhalten als Ergebnis 7,2. Ihr Kapital verdoppelt sich also in 7,2 Jahren.

 

Beispiel 2: Sie legen Ihr Geld zu 1 Prozent an – aktuell ein gar nicht so einfach zu erreichender Zins für alle, die ihr Geld bei den Banken anlegen. Dann braucht Ihr Kapital 72:1 = 72, also 72 Jahre bis zur Verdoppelung.

 

Die Regel ist nur eine Faustformel – denn letztlich müsste eigentlich eine Zinseszins-Berechnung mit Potenzrechnung durchgeführt werden. Aber sie liefert sehr brauchbare Ergebnisse.

 

Was ist mit Inflation, Steuern und Gebühren?

Die Rechnung ist immer dann korrekt, wenn Sie die tatsächlich erzielte Netto-Rendite verwenden. Angenommen Sie möchten Inflation, Steuern und Gebühren berücksichtigen, könnten Sie wie folgt vorgehen:

 

– angenommene Brutto-Rendite: 8 Prozent pro Jahr

– angenommene Inflation: 2 Prozent, d.h. die Rendite reduziert sich (vereinfacht) auf 6 Prozent pro Jahr

– angenommene Kosten der Geldanlage: 1 Prozent, d.h. die Rendite reduziert sich auf 5 Prozent pro Jahr

Besteuerung der Gewinne: sicherlich der am schwersten abzuschätzende Punkt, gerade wenn individueller Steuersatz, Freibeträge und die unterschiedliche Besteuerung von Anlageformen berücksichtigt werden soll. Nehmen wir an, die Rendite reduziert sich dadurch um 25%, dann werden aus 5 Prozent nur noch 3,75 Prozent

 

In dem Beispiel würde also gelten: 72 durch 3,75 = 19,2. Die Kaufkraft Ihres angelegten Kapitals würde sich also in ca. 19 Jahren verdoppeln.

 

 

 Gute Renditen bei hoher Sicherheit: Musterdepot Wachstum

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Die 5 größten Fehler beim Geldanlegen

Donnerstag, 25. April 2013

Wir haben jeden Tag mit Anlagekonzepten und Anlagestrategien zu tun – und leider, bei den meisten Menschen ist die Geldanlage lustlos gestaltet und falsch strukturiert. Viele haben frustriert aufgegeben und legen das Geld einfach auf ein Konto bei der Bank – im Schnitt rund 17.000 Euro pro Person (Angabe von n-tv). Bei Inflationsraten oberhalb der Zinsen bedeutet das eine Geldvernichtung – Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr. Dabei ist es so einfach – wer ein paar typische Fehler vermeidet, schafft auch in den heutigen Zeiten Renditen oberhalb der 5-Prozent-Marke.

 

 

 

 

 

 

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Die Geldanlage gleicht für manchen einer Schlangengrube. Dabei braucht man nur unsere 5 Tipps zu beachten.
(Foto: Arno Nym  / pixelio.de)

 

 

 

Hier unsere Liste der 5 größten Fehler beim Geld anlegen. Vermeiden Sie sie und Sie werden von den Ergebnissen überrascht sein.

 

1.) Alles auf eine Karte setzen

 

Der größte Fehler bei der Geldanlage wird immer noch von vielen, vielen Menschen betrieben. Sie finden eine Form der Geldanlage interessant, und investieren dort einen viel zu großen Teil Ihres Vermögens. Das kann die Immobilie sein (z.B. die vermietete Eigentumswohnung), das kann das Sparbuch sein, die Lebensversicherung oder auch das einseitige Aktien-Investment.

 

Wenn es dann zu Problemen kommt – und die gibt es immer wieder – ist ein großer Teil des Vermögens gefährdet. Das gilt im übrigen auch für jede andere Anlageform, auch für das von vielen für sicher gehaltene Bankguthaben. Wer sein Geld auf dem Konto lässt, hat es in den vergangenen 100 Jahren in Deutschland bereits 2x verloren (1922 und 1947). Wer glaubt, das wäre früher gewesen und könnte heute nicht mehr passieren, liegt ebenfalls daneben: unser Einlagensicherungsfonds zum Beispiel verkraftet nach Ansicht vieler Experten nur den Ausfall von nur 1 größeren Bank. In den USA waren das zum Beispiel im Jahre 2008 Lehman Brothers oder Bear Sterns – seit 2008 gab es dort schon 469 Banken (die komplette Liste finden Sie bei start-trading.de/blog).

 

Und Bankanleger in Zypern mussten im März 2013 ebenfalls über einen großen Teil Ihres Bankguthabens fürchten. Erwischt hat es dann zwar nur die Menschen mit mehr als 100.000€ Bankguthaben, aber der Fall zeigt dass die Politik keine Hemmungen hat Sparer zu belangen.

 

Also: egal für wie interessant Sie eine einzelne Geldanlage halten, streuen Sie! Denn auch in der Geldanlage gilt: wer streut rutscht nicht aus.

 

2.) Nur auf die Farbe des Autos achten, aber den Motor vergessen

 

Wer im Schaufenster eines Autohauses ein wunderschönes, blaues Auto sieht, daraufhin in den Laden geht und gleich den Kaufvertrag abschließt, braucht sich nicht wundern, wenn das Auto zu viel Benzin verbraucht, zu langsam fährt und außerdem zu viel Versicherung kostet.

 

Man muss einfach auf die wirklich wichtigen Eigenschaften achten, bevor man sich für etwas entscheidet.

Wirklich wichtig sind die Renditen nach Steuern & Kosten sowie die Sicherheit.

 

Lassen Sie sich nicht von den vielen, vielen Details abschrecken, die Ihnen heute zur Verfügung stehen. Die Kostenquote, die Gebühren, die Wertentwicklung in einem bestimmten Zeitraum, etc. sind für Sie uninteressant. Wichtig ist, was wirklich in dem Produkt steckt und wie es sich entwickelt. Achten Sie auf die Renditen nach Kosten – dann ist die Höhe der Kosten für Sie egal. Natürlich kostet ein guter Schuh mehr Geld als ein Schuh-Schnäppchen von Aldi. Aber dafür hält der Schuh auch länger und ist letztlich der bessere Kauf.

 

Auch das Einzelargument “spart steuern” sollte Sie ebenfalls nicht blenden. Die tollste Steuerersparnis nutzt Ihnen nichts, wenn keine Gewinne erzielt werden.

 

Also: Beachten Sie bei der Geldanlage vor allem die Rendite nach Steuern & Kosten und die Sicherheit. Alle weiteren Details sind für Buchhalten und Zahlenliebhaber.

 

3.) Gehirn ausschalten

 

Eine Geldanlage ist immer einen Entscheidung mit Herz und Verstand. Gerade wir von Grünes Geld wissen, wie wichtig die Beachtung von den Dingen außerhalb der puren Zahlen sind – Geldanlage bei uns schützt schließlich die Natur und den Menschen. Ausschließlich Logik und kühles Kalkül führen zu passivem, ängstlichem Investment ohne Leidenschaft und ohne Erfolg.

 

Allerdings ist es so, dass sich viele Anleger immer wieder zu sehr von wenigen, emotionalen Punkten beeinflussen lassen. Viele packt die Gier und sie wollen einfach nur zu gerne dem Scharlatan glauben, der 15% Prozent jährlich ohne Risiko verspricht. Selbst wenn man sich von solchen Angeboten locken lässt – zumindest sollte man die Streuung beachten, dann kann nicht viel passieren.

 

Also: Jede noch so gute Geldanlage mit Herz und Verstand prüfen. Was unplausibel klingt, ist es in den meisten Fällen auch. Aber prüfen Sie objektiv, es gibt keine Obergrenze für seriöse Zinssätze!

 

4.) Beim ersten Hinfallen das Fahrradfahren aufgeben

 

Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie Fahrradfahren gelernt haben? Man ist als Kind von der Idee begeistert, Fahrrad fahren zu können. Das geht so schnell und man muss nicht mehr laufen. Also steigt man auf und will los fahren. Aber bereits nach 30 Zentimetern ist Schluss, man fällt und muss absteigen. Und die nächsten Wochen zeigen, dass man noch viel öfter scheitert, bevor man letztlich das Fahrradfahren kann. Und man liebt es und fährt und fährt und fährt. Alles Hinfallen, alles Probieren und Scheitern ist vergessen.

 

Die meisten Menschen können Fahrradfahren. Sie haben es gelernt – und es hat sich gelohnt.

 

Leider ist das bei der Geldanlage oftmals anders. Statt die Geldanlage zu lernen, das nötige Lehrgeld zu bezahlen und abzuhaken, lassen es viele nach den ersten Misserfolgen wieder sein. “Zu kompliziert” oder “Das ist nichts für mich” sind übliche Ausreden.

 

Viele Menschen in Deutschland sind zum Beispiel mit Telekom-Aktien baden gegangen oder haben am “Neuen Markt” Geld verloren. In aller Regel, weil sie wichtige Börsenregeln nicht kannten oder nicht einhalten wollten.

 

Und für viele ist deshalb das Thema Anleihen und Aktien ein Buch mit Sieben Siegeln geblieben – sie gaben auf, sie haben das Fahrrad zur Seite gestellt statt es nutzen zu lernen.

 

Dabei werden weltweit über die Hälfte allen Vermögens in Anleihen und Aktien investiert und es stellt das mit Abstand größte und wichtigste Anlage-Segment dar.

 

Also: Beweisen Sie bei der Geldanlage Durchhaltevermögen. Lernen Sie dazu. Lernen Sie von Fehlern. Es lohnt sich – wie beim Fahrradfahren auch.

 

5.) Stammtisch Gerede (und Zeitungen) ernst nehmen

 

Ich glaube bei Kostolany gelesen zu haben, dass es viele Menschen gibt, die unheimlich schlau reden, und unheimlich dumm handeln. Besonders beim Geld anlegen gilt, dass man wirklich aufpassen muss, wer etwas sagt und wie viel Erfolg er in diesem Thema schon hatte.

 

Es ist einfach etwas anderes, wenn der verarmte Stammtisch-Bruder über Geld redet als wenn ein erfahrener Kapitalanleger über Geld redet. Leider macht der Mensch üblicherweise genau diese Unterscheidung nicht – er hört jedem ungefiltert zu und hält alle Meinungen für gleich wichtig.

 

Das gleiche gilt für die Medien. Medien sind nicht im geringsten daran interessiert, die Menschen zu informieren. Die modernen Medien sind daran interessiert, möglichst viele Exemplare zu verkaufen oder möglichst große Reichweiten zu haben. Damit verdienen sie ihr Geld – über Verkaufspreise und über Werbung.

 

Entsprechend müssen Medien unterhaltsam sein. Denn nicht wegen der guten Information wird gekauft, sondern wegen der Unterhaltung (siehe die große Deutsche Zeitung mit den 4 Buchstaben). Und in Folge ist klar, weshalb Medien auf den Titelseiten zum Beispiel immer über einen großen Börsen-Crash berichten, aber nie darüber, wenn die Märkte über Jahre hinweg in kleinen Schritten steigen: das ist einfach keine große Meldung. Leicht entsteht dann das Bild, dass die Börsen immer nur Geld vernichten würden.

 

Also: Vergessen Sie alles was Sie am Stammtisch oder auf den Titelseiten der Medien lesen. Die Wahrheit über Geldanlagen erfahren Sie dort garantiert nicht.

 

 

Natürlich gibt es noch viel mehr zur Geldanlagen zu sagen: aber wer diese 5 Grundregeln einhält, wird guten Zeiten mit seinem Geld entgegen gehen. Und wenn Sie dann noch ethisch-ökologische Kriterien berücksichtigen und nur dort investieren, wo Mensch & Natur etwas von Ihrem Geld haben, macht Sie Ihr Geld bestimmt glücklich.

 

Ein ganz bequemes Investment, das die oben genannten Punkte alle erfüllt, sind zum Beispiel unsere Musterdepots für Vermögensaufbau. Klicken Sie doch mal rein!.

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.