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Die Babykrippe der Kinderhilfe für Kolumbien in Popayan

Dienstag, 07. März 2017
Zusammenfassung: Der Verein Kinderhilfe in Kolumbien e.V. arbeitet rein ehrenamtlich und hilft Kindern in für Deutsche unvorstellbaren Verhältnissen zu einer besser Kinderheit und besseren Zukunftsperspektiven. Sie können mithelfen - zum Beispiel mit einer dringend benötigten Spende.

 

Der Verein Kinderhilfe für Kolumbien bemüht sich seit mehr als 35 Jahren, Kindern in Kolumbien einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen. Dafür bietet er ihnen Obhut, Geborgenheit, Bildung und eine gute Ernährung.

 

Vor fast zehn Jahren erwartete eine Mutter eines der betreuten Kinder Zwillinge, die schon im Mutterleib zu verhungern drohten. Das war der Beginn der Babykrippe, denn das Leben der Zwillinge war  in ihrem absolut elenden Lebensumfeld extrem gefährdet. Obwohl die Mutter während der Schwangerschaft vom Verein das Essen bekam, starb einer der beiden winzig kleinen Jungen kurz nach der Geburt, bevor er überhaupt in die neue Krippe aufgenommen werden konnte. Sein etwas stabilerer Zwillingsbruder geht heute vom Verein aus in die Schule, wird immer noch besonders gut ernährt und betreut, genau wie seine gleichaltrige Cousine und ist ein fröhliches Kind geworden.

 

 

 

In der Babykrippe werden ständig mindestens zwölf Babys im Alter von sechs Wochen bis zu fast drei Jahren den ganzen Tag über betreut und behütet. Die meisten Kinder werden wegen ihres schlechten Ernährungszustandes (extrem unterernährt) und des Elends der Familie aufgenommen. Sie brauchen lange eine Spezialnahrung, die sehr teuer ist und müssen nach jedem Wochenende wieder  mühsam aufgepäppelt werden. Auch sind nach den Wochenenden immer wieder alle Bemühungen der Betreuerinnen im Bereich der Hygiene und Körperpflege zunichte gemacht, denn die Mütter haben einfach kein Geld für Windeln oder Pflegeartikel. So kommen die Babys und Kleinkinder jeden Montag mit feuerroten Popos in die Kinderhilfe zurück und brauchen ganz viel Pflege und teure Mittel.

 

All die benötigten Dinge sind in Kolumbien extrem teuer, sogar die Babyflaschen, wie ich selber feststellen konnte, und deshalb ist dieses Programm leider auch besonders kostspielig – auch wegen des hohen Aufwandes für die Betreuung und Pflege.

 

Wir brauchen dringend Spenden, um möglichst vielen von diesen ärmsten und vernachlässigten Kindern einen guten Start ins Leben und eine gesunde und möglichst fröhliche frühe Kindheit zu ermöglichen. 

 

—> Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Spenden <—-

 

 

Gastbeitrag: Ute Sonntag ist Initiatorin und 1. Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe für Kolumbien e.V. (http://www.kinderhilfe-kolumbien.de). Der Verein wurde bereits 1985 gegründet. Von Anfang an gab es nur ehrenamtliche Mitglieder und Helfer im Verein, und bis heutefallen keine Kosten für Gehälter, Miete und Werbung an. So können alle Spenden direkt den Menschen in Kolumbien zukommen.