Mit ‘Klimaschutz’ getaggte Artikel

Wasserstoff – realistisch betrachtet

Mittwoch, 27. November 2019

Seit rund 20 Jahren wird die Nutzung von Wasserstoff als treibhausgas-freundlicher Energieträger diskutiert. Es gab jedoch noch kaum wirkliche Fortschritte. Anfang November 2019 stellte das Bundeswirtschaftsministerium in einem Dokument die Grundzüge ihrer Wasserstoff-Strategie vor. Wir beleuchten das Thema Wasserstoff.

 

 

Wasserstoff-Nutzung: die Idee dahinter

 

Viele unserer Anleger und viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft finden das Thema Wasserstoff sehr sympathisch. Die Idee: Mit praktisch unbegrenzt verfügbarere Energie aus Wind und Sonne erzeugen wir Wasserstoff. Dieser ist ein sehr guter Energiespeicher und könnte im Anschluss im als Energiequelle in Stahlöfen, als wichtiger Grundstoff in der Chemie oder für Brennstoffzellenantriebe im Verkehr genutzt werden. Die Umwandlung von Wasserstoff in Energie setzt keine Treibhausgase und keine anderen Emissionen frei.

 

Der aktuelle Anlass: Treffen am 5. November 2019

Rund 600 Gäste aus Stahl- und Chemiebranche, Energiewirtschaft, Autokonzernen, Anlagenbauern und Netzbetreibern trafen sich im Berliner Westhafen mit der Politik, um das Thema Wasserstoff voran zu bringen. Es sprachen unter anderem Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Minister Gerd Müller (CSU, wirtschaftliche Zusammenarbeit) sowie Forschungsstaatssekretär Michael Meister.

 

Zeitgleich veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerium ein 4-seitiges Grundsatzpapier „Wasserstoff und Energiewende“. In dem Papier spricht das BWMI davon, dass Deutschland bereits Marktführer bei Power-to-X Technologien sei und diese Position behaupten möchte.

 

Grüner und Blauer Wasserstoff

Wir wissen aus dem Chemieunterricht das Wasserstoff farb- und geruchlos ist und auf der Erde nur selten in atomarer Form als Element H auftritt, sondern üblicherweise in molekularer Form als H2. Trotzdem ist die Unterscheidung in grünen und blauen Wasserstoff wichtig.

 

Der grüne Wasserstoff ist der relevante und ein wesentlicher Baustein der Energiewende. Er wird über Elektrolyse aus Ökostrom produziert oder über biotechnologische Verfahren z.B. aus Algen, gewonnen. Entscheidend ist, die Gewinnung darf nicht auf Basis fossiler Rohstoffe geschehen. Grüner Wasserstoff kann im Verkehr für Antriebe über Brennstoffzellen genutzt werden und ist ein idealer Langzeitspeicher, um beispielsweise Solarenergie-Überschüsse aus dem Sommer in den Winter zu übertragen und, um fossile Energieträger in der chemischen Industrie und der Stahlherstellung zu ersetzen.

 

Der blaue Wasserstoff hingegen sollte vermieden werden. „Blauer Wasserstoff wird aus Erdgas gewonnen, wobei das bei der Wasserstoffreformierung anfallende C02 über Abscheidung und Verpressung in unterirdische Lagerstätten vom Austritt in die Biosphäre abgehalten werden soll. Doch diese Verfahren verhindern nicht die massiven Methanemissionen, die in der Gesamtkette von Erdgasgewinnung und Transport anfallen.“ so der Vater des EEG’s Hans-Josef Fell auf seiner Internetseite.

 

Potenziale von Wasserstoff

Wasserstoff muss von Deutschland langfristig in hohem Maße importiert werden. Nur in den ersten Jahren zu Forschungs- und Entwicklungsschritten können wir Wasserstoff in den benötigen Mengen selbst erzeugen um unseren noch geringern Bedarf zu decken. „Wir haben 600 Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf der Straße, 86 Wasserstoffbusse, 30 Züge. Das sind geringe Zahlen.“ so Verkehrsminister Scheuer.

 

Ein Beispiel des Handelsblatt zeigt das auf: Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hatte kürzlich eine Studie vorgestellt, die den Weg der Chemiebranche zur Klimaneutralität bis 2050 aufzeigt. Der VCI rechnet vor, dass allein die Chemiebranche dazu jährlich 600 Terawattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen benötige, der zum erheblichen Teil für die Wasserstoffproduktion genutzt werden müsste. Tatsächlich werden aber in Deutschland derzeit insgesamt jährlich nur 180 Terawattstunden Strom in Windparks und Photovoltaikanlagen produziert. Allein der Bedarf der Chemiebranche würde damit eine Verdreifachung der Stromproduktion mittels Wind und Sonne erforderlich machen, andere Sektoren sind dabei noch nicht berücksichtigt.

 

 

Fazit Wasserstoff heute

 

Aktuell ist die breite Nutzung von Wasserstoff in Deutschland und weltweit noch in den Kinderschuhen. Es fehlen sowohl Produktionskapazitäten als auch die Infrastruktur, um Wasserstoff breiter zu nutzen.

 

Grünem Wasserstoff, also klimaneutral produziertem Wasserstoff, wird eine wichtige Schlüsselrolle beim Ziel zur Klimaneutralität 2050 zukommen. Manche Brachen wie die Stahlkocher oder Luftfahrtindustrie können praktisch nur mit Wasserstoff klimaneutral werden. Blauer Wasserstoff muss verhindert werden, da er die Klimakrise verstärkt.

 

Deutschlands Rolle dabei kann sein, die Technologien zur Nutzung von grünem Wasserstoff zu entwickeln, zur Marktreife zu bringen und in den ersten Jahren damit selbst Energie zu erzeugen. Langfristig sind die muss Deutschland grünen Wasserstoff importieren, da die Wasserstoffgewinnung exterm energieintensiv ist und soviel Primärenergie in Deutschland kaum ökologisch erzeugt werden kann. VW-Chef Diess zum Wasserstoffeinsatz in Fahrzeugen: „Wenn 100 Kilometer mit dem Elektroauto zehn Euro kosten, kosten sie mit Wasserstoff 30 Euro“, denn man braucht für Wasserstoffautos ca. dreimal soviel Primärenergie wie für batterieelektrische.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sonderaktion: Globaler Klimastreik 20. September 2019

Donnerstag, 12. September 2019

Am 20. September 2019 findet der Globale Klimastreik statt. Weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für mehr Klimaschutz demonstrieren. Es werden dieses Mal nicht nur die Schüler demonstrieren, sondern alle Generationen sind aufgerufen.

 

 

Wir als Unternehmen Grünes Geld unterstützen den Globalen Klimastreik mit einer Sonderaktion. Unser beliebtes Musterdepot „Klima“, das über die letzten 10 Jahre eine Rendite von 8,13 Prozent erreichte, wird für Neu-Anträge

 

 

bis 20. September 2019

 

 

mit 50 Prozent Nachlass auf die Abschlussgebühren

 

 

unterstützt.

 

 

Sie brauchen nichts unternehmen: alle Anträge bis dahin werden automatisch mit dem Nachlass versehen.

 

 

Wenn Sie sich bis 20.09. informieren, den Abschluss erst danach tätigen – sprechen Sie mit uns für eine individuelle Verlängerung des Angebots.

 

 

 

 

 

 

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Setzen Sie die Klima-Emissionen Ihres kompletten Lebens auf Null

Mittwoch, 29. Mai 2019

 

Bei der Europawahl am 26. Mai 2019 war erstmals der Klimawandel wahlentscheidend. Die Grünen lösten die SPD als zweit Volkspartei ab, da ihnen die höchste Klimakompetenz zugetraut wird.

 

Hätten wir vor 30 Jahren ernsthaft mit Klimaschutz begonnen, wären die Einschnitte weniger dramatisch gewesen. Heute müssen wir handeln, schnell und effizient.

 

Doch was kann der Einzelene tun – ist es nicht die Aufgabe der Politik, den Klimawandel zu verhindern?

 

(mehr …)

Flüssiggas und Bio-Propan – der saubere Energieträger zum Heizen für ländliche Regionen 

Dienstag, 07. Mai 2019
 

 

Zusammenfassung: Mitte 2019 heizen rund 600.000 Haushalte in Deutschland mit Flüssiggas. Gerade von Heizöl wechseln viele tausend Kunden jährlich zu einer neuen Heizung mit dem Energieträger Flüssiggas. Gerade in Bestandsbauten liegt die Ersparnis bei CO2 allein über den Energieträger schon bei 15 %. Rechnet man die Verbrauchsersparnis und den größeren Brennwertnutzen von Flüssiggas im Vergleich zum Heizöl noch hinzu kann man die 30 % CO2-Ersparnis auch im praktischen Betrieb erreichen….

 

 

 

Die Nachhaltigkeit von Flüssiggas als Energieträger wird häufig unterschätzt

 

Warum Flüssiggas?

 

Flüssiggas, auch Propangas (C3H8) genannt, wird bei Umgebungstemperatur schon bei geringem Druck (unter 10 Bar) flüssig und kann so sehr einfach gelagert und transportiert werden. Insbesondere bei der aktuellen Diskussion um saubere lokale Luft belegen Studien wie des Instituts für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik (IFK) der Universität Stuttgart die großen Vorteile von Flüssiggas im Vergleich zu Pellet oder Heizölgeräten. Im Vergleich mit Pelletkesseln emittierten die Flüssiggasheizungen 20- bis 100mal weniger Kohlenmonoxid und der Emissionsfaktor für Staub war teilweise um das mehr als 1.400-Fache verringert. Im Vergleich zu Heizölgeräten fielen die Stickoxidemissionen bei den mit Flüssiggas betriebenen Heizungen um rund 40 Prozent niedriger aus.

 

(mehr …)

Main-Echo Wirtschaftstipp 09/2019: Rendite durch Klimaschutz

Montag, 11. März 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

In der letzten Woche haben wir über Brennstoffzellentechnologie berichtet. Mit einigem Erfolg: Viele Leser sehen darin die Zukunft unserer Mobilität und interessieren sich für entsprechende Geldanlagen. Ein reines Brennstoffzellen-Investment wird derzeit kaum angeboten und wäre für Privatanleger auch zu risikoreich. Denn wenn die Technologie versagt, drohen Verluste.

 

Eine Alternative bieten Fonds, die den Klimaschutz fördern. Bereits vor zehn Jahren haben wir unseren Mandanten den LBBW Global Warming empfohlen. Wer damals 10.000 Euro angelegt hat, kann sich heute über 24.370 Euro im Depot freuen.

 

Auch das Musterdepot Klimaschutz bündelt interessante Möglichkeiten. Informieren Sie sich auf unserer Internetseite www.bit.ly/2OAyew2 und nutzen Sie die attraktiven Einstiegskurse nach den Rückgängen im letzten Jahr.

 

Wer konkrete Projekte unterstützen will, investiert in Windräder, Solaranlagen oder Wälder. Auch hier besteht eine breite Auswahl – weit weg von Öl, Gas und Kohle. Vermeiden Sie jedoch Einzelprojektrisiken durch eine gute Streuung. Dann winken Ausschüttungen von 4 bis 5 Prozent jährlich.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 2. März 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Main-Echo Wirtschaftstipp 27/2018: Die leise energie- und klimapolitische Revolution

Montag, 22. Oktober 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

 

An den Tankstellen macht sich die Entwicklung deutlich bemerkbar:  Der Ölpreis ist – nach Jahren des Rückgangs – spürbar angestiegen. Von unter 30 $ auf rund 80 $ pro Barrel. Allein in den letzten zwölf Monaten kam es zu einem Anstieg von 40 %. Der starke Ölpreis hat auch das Interesse gesteigert, in alternative Energieerzeugung zu investieren.

Zwar liegt der Zubau an Photovoltaikanlagen weltweit hinter den Zahlen von 2015, doch ein zeitlicher Vorlauf ist normal. Schließlich haben Projekte eine längere Phase bis zur Realisation. Die Zustimmung in der deutschen Bevölkerung ist ohnehin ungebrochen. 93 Prozent sprechen sich für einen stärkeren

Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. Denn durch die intensiven Sonnenstunden des Jahres 2018 ist auch der Klimawandel stärker in das Bewusstsein gerückt. Die Diskussion um den Hambacher Forst oder das Abschneiden der Grünen als

zweitstärkste Partei bei der bayerischen Landtagswahl zeigen, dass Klimaschutz relevanter wird und Erneuerbare Energien eine gute Investition sind.

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 20. Oktober 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 26/2018: Warum der 8. Oktober 2018 Geschichte macht

Montag, 22. Oktober 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Eigentlich war von diesem Tag nichts Außergewöhnliches zu erwarten: Eine Kommission aus 86 Wissenschaftlern sollte einen Bericht vorstellen, in dem die angestrebte 2-Grad-Grenze der Erderwärmung als sinnvoll erachtet wird. Doch diesmal schreckte der das Ergebnis auf!

 

Der Klimawandel vollzieht sich immer schneller: Bereits heute ist es 1 Grad wärmer als vor der Industrialisierung, schon 2030 könnten 1,5 Grad erreicht sein. Das bereits verabschiedete 2-Grad-Ziel ist viel zu kurz gegriffen. Millionen Menschen sterben oder verlieren ihre Heimat.

 

Während sich die  Regierung Merkel vom Klimaschutz verabschiedet, kommt international Bewegung auf. Ebenfalls am 8. Oktober berichtete die Internationale-Energie-Agentur, dass der Anteil an Erneuerbaren Energien dreimal schneller wuchs als der Gesamtenergieverbrauch. Weltweit sollen in 5 Jahren rund 30 Prozent des Stromes regenerativ erzeugt werden.

 

Wann machen Sie mit? Es lohnt sich für die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Unser Musterdepot Klima hat in den letzten 5 Jahren 12,9 Prozent pro Jahr gebracht.

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 13. Oktober 2018

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Die Energiewende senkt die Strompreise – leider nicht für jeden

Montag, 23. Juli 2018
Zusammenfassung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien gelingt in Deutschland nur im Bereich Stromversorgung. Dort ist ein Anteil von 36,2 Prozent in 2017 erreicht worden. Doch während die Erneuerbaren Energien den Srompreis grundsätzlich mittlerweile vergünstigen, sorgt eine wenig austarierte EEG-Umlage sowie steigende Preise für Öl und Gas für einen eher steigenden Endkunden-Preis. Der Ausweg kann ein Investmentdepot im Bereich Erneuerbare Energien sein.

 

 

 

 

Nach dem Tiefpunkt der Strompreise an der Strombörse in Leipzig im Februar 2016 haben sich die Preise ungefähr verdoppelt. Und das, obwohl immer mehr günstiger Strom durch die Erneuerbaren Energien eingespiest wird. Hintergrund sind viel mehr die allgemein steigenden Energiekosten weltweit, die auch die Stromkosten in Deutschland nach oben treiben.

 

(mehr …)

Windenergie und Vogelschutz

Dienstag, 03. April 2018
Zusammenfassung: Vogelschutz und die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist wichtig. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist wichtig. Wenn beide Themen miteinander konkurrieren, gilt es abzuwägen, welche Interessen schwerer wiegen und welche Lösungen möglich sind, die keine Verlierer produzieren.

 

 

 

 

Naturschutz versus Umweltschutz. – Auf den Ersten Blick lässt sich für viele kein Konflikt zwischen diesen beiden Themen erkennen. Schließlich haben beide das Ziel, die Erde zu bewahren und die biologische Vielfalt zu schützen.

 

Für den klassischen Naturschutz gilt allerdings das Primat der Tier- und Pflanzenwelt. Umweltschützer stellen den Menschen mit in die Betrachtung und suchen den Einklang zwischen Mensch und Natur.

 

Vielfach diskutiert wird seit mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnten die Problematik der Windenergieanlagen und ihrer Auswirkungen auf Vögel und Fledermäuse. Diese Diskussion hat sich von einem Fachdiskurs im kleineren Kreis zu einer großangelegten Debatte entwickelt. De facto hat sich der lokale Artenschutz zu einem beträchtlichen Hemmschuh beim Ausbau der Windenergie in Deutschland entwickelt.

 

 

(mehr …)

Umweltverbände – gemeinsam aktiv

Freitag, 23. Februar 2018
Umwelt- und Naturschutz geht alle an. Viele Vereine und Verbände machen sich für das Thema stark und benötigen Unterstützung - aktiv und finanziell. Die wichtigsten Verbände im Überblick.

 

Umwelt schützen – Artenvielfalt erhalten!

 

Aktiv sein für den Schutz von Natur, Umwelt und Klima – das geht zum einen durch unzählige kleine Taten im Alltag. Oder aber durch politisches Engagement oder die aktive Mitgliedschaft in einem Verein.

 

Doch durch die verstärkten Tendenzen zur Individualisierung, klagen immer häufiger Vereine über Mitgliederschwund. Stattdessen besteht immer häufiger die Tendenz, dass sich Menschen kurzzeitig zusammenschließen und für die Dauer eines bestimmten Projektes gemeinsam agieren. Diese Entwicklung setzte bereits in den 90er Jahren bei den Protesten gegen die Atommülltransporte ein und spiegelt sich auch bei unterschiedlichen Aktionsbündnissen zum Klimaschutz wider.

 

 

Vereinsmeier versus Indivualisten

Dennoch gilt Deutschland immer noch als das Land der Vereine schlechthin – insgesamt 580.000 Vereine sind registriert, viele davon agieren auf lokaler Ebene, einige sind bundesweit aktiv. Gerade im Umweltbereich sind einige Organisationen in der Öffentlichkeit besonders präsent. Allen voran der größte deutsche Umweltverband Greenpeace. Aber auch der Bund für Naturschutz (BUND) und der Naturschutzbund (NABU) haben sich durch vielfältige öffentlichkeitswirksame Aktionen und politische Lobbyarbeit einen Namen gemacht und nehmen durch ihre Aktivitäten durchaus Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen und politische Entscheidungen.

 

 

(mehr …)