Mit ‘Kohleausstieg’ getaggte Artikel

Schmutzige Kohleaktien in Ihrem Depot?

Dienstag, 29. Oktober 2019

 

Die schmutzigsten Kohleaktien – welche versteckt sich in Ihrem Depot?

Sie wollen Ihr Geld nachhaltig in Fonds und ETFs anlegen? Sie wollen keine Aktien von Kohlekonzernen in Ihrem Depot haben? Haben Sie aber vielleicht –  ohne es zu wissen.

 

Kaum etwas belastet unser Klima so stark wie die Emissionen, die beim Verstromen von Kohle freigesetzt werden. Der Ausstieg aus der Kohleenergie ist daher zwingend notwendig, um die Klimaerwärmung zu begrenzen.

 

 

Die  größten börsennotierten Kohlekraftwerksbetreiber

Zu den weltweit zehn größten Kohlekraftwerksbetreibern zählen RWE  und der polnische Konzern Polska Grupa Energetyczna.

 

„Schwarze Kohleschafe“ verstecken sich zum Beispiel in folgenden ETFs:

 

ishares Dow Jones Global Sustainabilita Screened ETF von Black Rock

Lyxor MSCI World ESG Trend Leaders ETF der französischen Großbank Société Générale

 

Wenn Sie wissen möchten, in welche Unternehmen Ihre Fonds investieren, informieren Sie sich über die kompletten Fondsportfolios in den Halbjahres- oder Jahresberichten auf den jeweiligen Internetseiten der Fondsbetreiber.

 

Wenn Sie Näheres zu den größten Betreibern von Kohlekraftwerken und den größten Kohleproduzenten weltweit wissen wollen,  können Sie sich die komplette aktuelle Untersuchung der Nicht-Regierungsorganisation „urgewald“ unter www.coalexit.org anschauen.

 

Wir beraten Sie gerne hinsichtlich nachhaltiger und „kohlefreier“ Geldanlagen. Klicken Sie hier für spezielle Musterdepots zum Klimaschutz.

 

 

 

 

Main-Echo Wirtschaftstipp 05/2019: Chancen durch den Kohleausstieg

Freitag, 15. Februar 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Lange gab es nichts Neues von der Klimapolitik in Deutschland zu vermelden – abgesehen davon, dass wir sämtliche Klimaziele verfehlen werden. Bis 2030 kostet uns das – so die Prognosen – rund 60 Milliarden Euro, die wir für den Kauf von Emissions-Zertifikaten aufwenden müssen. Vor diesem Hintergrund sind die auch die Empfehlungen der Kohlekommission und die 40 Milliarden Euro an Strukturhilfe zu verstehen.

 

Die Maßnahmen wirken viel zu langsam, als dass sie noch die Klimaziele für das Jahr 2030 retten könnten.   Kohle ist und bleibt die klimaschädlichste Quelle zur Stromerzeugung – Feinstaub kommt noch obendrauf! Aber immerhin, es geht jetzt in Richtung Kohleausstieg. Mit Ihrem Geld können Sie den Kohleausstieg unterstützten. Investieren Sie in Unternehmen, die Lösungen anbieten, die in Zukunft benötigt werden.

 

Diese Unternehmen entwickeln sich ausgezeichnet. Denn den Klimaschutz fördern und gute Erträge erzielen ist kein Widerspruch. Beides geht immer mehr zusammen, so wie der Druck hin zu sauberen Energieformen immer stärker steigt.

 

 

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 2. Februar 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Die 5 wichtigsten Punkte zum Kohleausstieg in Deutschland

Dienstag, 29. Januar 2019

 

Es war schon historisch – die Kohlekommission, zusammengesetzt aus 31 Vertretern der Energiewirtschaft, der Regierung, der Umweltverbände und der Regionen, hat am 26. Januar 2019 eine Empfehlung veröffentlicht zum Ausstieg aus der Kohleverstromung. Ein wichtiger Schritt, auch wenn damit noch kein Gesetz beschlossen und kein Kraftwerk stillgelegt ist. Wir analysieren die 5 wichtigsten Punkte.

 

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Klimakonferenz 2017 – Was bleibt von der COP 23?

Dienstag, 21. November 2017
Zusammenfassung: Auf der Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn herrschte ein positives Klima. Jetzt stellt sich die Frage, wie die Verhandlungen sich auf das globale Klima auswirken werden und welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, um die Erderwärmung zu stoppen.

 

Die Fidschi-Inseln bekommen die Klimaerwärmung bereits zu spüren.

Am vergangenen Freitag ist die Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn zu Ende gegangen. Die Konferenz stand in diesem Jahr unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln. Um den kleinen Staat im Südpazifik organisatorisch und logistisch zu entlasten, wurde zwischen dem 6. und 17. November in Bonn verhandelt. In der Bundesstadt am Rhein hat das Klimasekretariat der Vereinten Nationen seit dem Umweltgipfel in Rio 1992 seinen Sitz.

 

Bonn zeigte sich in den Verhandlungstagen als engagierter Gastgeber, der auf die große Zahl der Besucher aus aller Welt gut vorbereitet war. Bereits die eindrucksvolle Eröffnungsveranstaltung der COP 23 gab die Richtung der Konferenz vor. Auf der einen Seite arbeitsintensive Verhandlungen mit den offiziellen Vertretern der Staatengemeinschaft. Auf der anderen Seite ein breites Forum für Experten, Nichtregierungsorganisationen und zahlreiche Vertreter der Zivilgesellschaft.

 

 

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