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Windpark Hohenzellig – 3 Fragen an den Prokuristen des Anbieters

Freitag, 17. Juli 2015

 

Das Projekt Windpark Hohenzellig ist ein Klassiker der auf Qualität achtet und auf Marketing-Gags verzichtet. Es ist ein ehrliches, die volle Förderdauer von 20 Jahren ausschöpfendes Projekt mit Standort im Norden Bayerns, konzipiert von der Regenburger Lacuna Gruppe. Die erste Kilowattstunde Strom wurde eingespeist, 5 der geplanten 8 Windturbinen von Nordex sind errichtet.

 

 

 

 

Ottmar Heinen, Lacuna und Gerd Junker, Grünes Geld

Von links: Ottmar Heinen, Lacuna, und Gerd Junker, Grünes Geld Aschaffenburg. Bild: Grünes Geld GmbH

 

 

 

 

Grünes Geld stellte dem Prokuristen der Lacuna Projektverwaltung, Herrn Ottmar Heinen, während seines Besuchs in Aschaffenburg 3 Fragen zum Projekt.

 

 

Grünes Geld: Herr Heinen, Lacuna bietet gerade den Windpark Hohenzellig an. Um was geht es konkret, was wird mit dem Geld der Anleger unternommen?

 

 

Die Anleger sind bei uns als Kommanditisten direkt als Miteigentümer am Windpark beteiligt. Durch ihr Geld wird ein Park finanziert, der den neuesten technischen Standards entspricht. Mit acht Windkraftanlagen vom Typ Nordex N117, welche eine Gesamtleistung von 19,2 Megawatt erreichen, produziert der Windpark jährlich Strom für 14.000 Haushalte.

 

Wir stellen dadurch die Versorgung der Bevölkerung mit sauberer, regenerativer Energie sicher und treiben die Energiewende in Deutschland weiter voran. Gerade weil wir mit unseren Windparks stets der Nachhaltigkeit verpflichtet sind, haben wir in den Anlagen in Hohenzellig auch keine Seltenen Erden verbaut.

 

 

Grünes Geld: Lacuna bleibt beim Windpark Hohenzellig der ursprünglichen Idee des Windkraft-Investments treu und bietet Beteiligungen mit einer Laufzeit von rund 20 Jahren, also entsprechend der gesetzlichen Förderung, an. Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber anderen Angeboten, die nur Laufzeiten von 7, 8 oder 10 Jahren haben?

 

 

Flügel eines Windrades: Transport nachts (Bild: Lacuna)

Flügel eines Windrades: Transport nachts (Bild: Lacuna)

Bei den Erträgen bietet unser Windpark eine langfristig kalkulierbare Sicherheit, da für den Strom des Parks während der ersten rund 20 Jahre eine Abnahme- und Preisgarantie durch das EEG besteht.

 

Zudem sind die zugrundeliegenden Pachtverträge nach einer festen Laufzeit von 20 Jahren mit einer einseitigen zwei mal fünf Jahre Verlängerungsoption zur Standortsicherung ausgestattet. Dadurch ergibt sich für unsere Anleger die Chance auf Mehrerlöse durch eine verlängerte Betriebsdauer des Windparks.

 

Auf der anderen Seite ist insbesondere während der ersten sieben bis zehn Jahre der Verschuldungsgrad eines Windkraftprojekts am höchsten und damit besteht in dieser Zeit auch das größte Risiko für den Anleger. Längere Laufzeiten hingegen stehen für nachhaltige Rentabilität. Bei Windkraftprojekten mit 20-jähriger Laufzeit sind gerade in den letzten zehn Jahren die Erträge am höchsten und gleichzeitig ist das Liquiditätsrisiko am niedrigsten. Mit der längeren Laufzeit und einer IRR von 6,5 Prozent setzen wir auf Fairness gegenüber dem Anleger.

 

 

Grünes Geld: Lacuna gibt es nun fast 20 Jahre. Wer steckt hinter dem Namen Lacuna, wie hat sich das Unternehmen entwickelt, was sind die wesentlichen Werte von Lacuna?

 

 

Die Lacuna ist Teil einer mittelständischen und inhabergeführten Unternehmensgruppe mit Sitz in Regensburg. Unsere unternehmerische Tätigkeit bewegt sich dabei zwischen regionaler Wertschöpfung und prosperierenden internationalen Märkten. Im Bewusstsein der Notwendigkeit nachhaltiger Energieerzeugung ist es uns ein besonderes Anliegen, mit unserer Arbeit einen Beitrag zur Energiewende leisten zu können. So haben wir mittlerweile in Bayern knapp 100 MW Windenergie erfolgreich ans Netz gebracht und betreuen aktuell in diesem Bereich mehr als 800 Anleger. Diesen aktiven Beitrag an der Energiewende in Deutschland wollen wir auch in kommenden Jahren weiter vorantreiben.

 

 

Hier die Übersichtsinformationen zum Windpark Hohenzellig:

 

 

 

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Zur Person:

 

Ottmar_HeinenOttmar Heinen ist seit 2010 bei der Lacuna AG als Vertriebsdirektor verantwortlich für Vertriebsaktivitäten in West- und Mitteldeutschland sowie Luxemburg. Als Prokurist der Lacuna Projektverwaltung ist er außerdem Mitglied der Geschäftsführung der Lacuna Windparks. Der ausgebildete Bankkaufmann, Sparkassenbetriebswirt und Vermögensberater arbeitete zuvor als Senior Key Account Manager bei mehreren großen Assetmanagern. Privat ist er großer USA Fan und ein engagiertes Mitglied der Lions.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie sicher sind die 6% Rendite beim Windpark Töpen?

Mittwoch, 11. September 2013

Nach Bankenkrise, Eurokrise und Staatsschuldenkrise versuchen sich die Staaten der Welt durch eine sogenannte Financial Repression zu entschulden. Wenn die Inflationsrate nämlich höher als die für die Staaten zu zahlenden Schuldzinsen sind, entschuldet sich der Staat automatisch jährlich um genau diese Differenz. Dafür müssen natürlich die Zinsen niedrig sein, was im Moment sicherlich der Fall ist.

Im Gegenzug kann man mit Projekten im Bereich Windkraft, zum Beispiel mit dem Windpark Töpen von Lacuna, rund 6% Rendite pro Jahr erzielen. Da stellt sich die Frage, wie sicher ist ein solches nachhaltiges Investment?

Wir haben dazu einmal die wesentlichen Risiken (eine vollständige Auflistung finden Sie im Verkaufsprospekt) hergenommen analysiert.

 

Risiko

Beschreibung des Anbieters

Persönliche Einschätzung durch uns

Geschäftsrisiko

Die Beteiligung an der Lacuna Wind park Töpen GmbH
& Co KG ist als eine unternehmerische Beteiligung speziellen
Risiken unterworfen. Sowohl die prognostizierten
Rückflüsse als auch die prognostizierten Ergebnisse der
Gesellschaft stehen daher nicht bindend fest.

Ich denke das ist klar. Man ist direkt an den Windrädern beteiligt, quasi so als ob sie im eigenen Garten stehen würden. Wenn z.B. die Fundamente schlecht wären und die Windräder würden umkippen, hätte man dieses Risiko zu tragen. Dafür gibt’s eben auch Mehrerträge, wenn sie länger als die staatlich geförderten 20 Jahre laufen würden.
Standortrisiko

Es besteht das Risiko, dass Standorte ausgewählt wurden, die sich für die wirtschaftliche Windenergie-Erzeugung nicht eignen. Dies könnte zu einer Beeinträchtigung der Ertragslage der Emittentin führen und sowohl die Höhe der Ausschüttungen/Entnahmen an die Anleger reduzieren als auch die Fähigkeit der Emittentin, die Zahlung eines Abfindungsguthabens an die Anleger vorzunehmen, negativ beeinflussen.

Das war bei den ersten Windparks vor 20 Jahren in der Tat ein Risiko. Dort wurden aufgrund mangelnder Erfahrung oder schlechter Messmethoden (am Boden statt in 140 m Höhe zum Beispiel) auch falsche Standorte ausgewählt. In den letzten Jahren habe ich das allerdings nicht mehr gehört, zumal 2 Gutachten angefertigt wurden und bereits 2 der insgesamt 4 “Schwesterparks” bereits Strom- und damit Ist-Ergebnisse liefern.
Investitionskosten

Alle Investitionskosten für die Errichtung des Windparks sind durch einen Generalübernehmervertrag fixiert. Dennoch besteht das Risiko, dass die Kosten überschritten werden, die durch das Fondsvolumen getragen werden müssen, und so eine Verschlechterung der Anlagenwirtschaftlichkeit eintritt. Entsprechend steigende Investitionskosten können einen negativen Einfluss auf die Höhe der Ausschüttungen/Entnahmen an die Anleger und die Fähigkeit der Emittentin, die Zahlung eines Abfindungsguthabens an die Anleger vorzunehmen, haben.

Durch den Generalübernehmervertrag und den mittlerweile bereits weit fortgeschrittenen Baufortschritt fällt es einem schwer, wirklich an ausufernde Kosten bei der Errichtung zu denken. Aber klar, würde der Generalübernehmer in den noch verbleibenden 3 Monaten vielleicht insolvent werden, könnten Risiken lauern. Die Chancen, dass das passiert, sind jedoch sicher kleiner 1 Prozent.

 

Fazit:
 
Klar, wer denkt dass die 6% Rendite komplett ohne Risiko zu erhalten wären, liegt sicher falsch. Allerdings ist der Bau und der Betrieb von Windrädern mittlerweile Standard, schließlich stehen alleine in Deutschland bereits mehr als 23.000 Anlagen! Und der produzierte Strom muss nach Gesetz für 20 Jahre abgenommen und zu einem bereits jetzt (!) feststehenden Satz vergütet werden. Das ist vergleichbar mit einer Immobilie, bei der der Mieter niemals ausfallen könnte.
 
 
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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.