Mit ‘Lifestyle’ getaggte Artikel

Alles öko? – Einkaufen & Kochen

Freitag, 17. November 2017
Zusammenfassung: Essen ist ein Grundbedürfnis. Aber Einkaufen und Kochen sind nicht nur ein notwendiges Übel, sondern können auch Spaß machen und Entspannung in den Alltag bringen. Ökologische Beschaffung und Zubereitung schonen Nerven und Umwelt gleichermaßen.

 

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

Kochen ist kein lästiges Übel im Haushalt!

 

Auch wenn Haushalt für viele ein leidiges Thema ist, so ist es doch auch eines, mit dem sich jeder in irgendeiner Weise befassen muss. Denn um das Einkaufen und Kochen kommt kaum jemand herum. Und auch das Putzen  und das Wäschewaschen muss erledigt werden.

 

Sicher lässt sich heutzutage vieles delegieren. Darüber hinaus erleichtern viele moderne Errungenschaften das Leben – dennoch gilt es, nahezu täglich die regelmäßig wiederkehrenden Aufgaben zu bewältigen.

 

Und da ist auch gleich die Krux an der klassischen Hausarbeit: die ewige Wiederholung. Kaum wurden Kühl- und Vorratsschrank gefüllt, sind beide auch schon wieder geleert. Kaum wurde ein köstliches Essen auf den Tisch gebracht, ist es auch schon verspeist. Die Küche gibt den Pulsschlag des Lebens vor. Hier hat niemand für immer ausgesorgt!

 

Die ständige Wiederholung im Bereich Küche bringt jedoch auch eine enorme Bereicherung und Lebendigkeit in den Alltag. Denn kaum in einem anderen Bereich können neue Dinge einfach einmal ausprobiert, kleine Experimente rasch umgesetzt werden und sind Veränderungen ohne großen Aufwand möglich!

 

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Trinkflaschen für unterwegs und zu Hause – Comeback des guten Geschmacks

Freitag, 18. November 2016
Zusammenfassung: Eigene Trinkflaschen für unterwegs liegen im Trend. Dabei erleben auch Glasflaschen ein kleines Comeback. Im Handel wird der Markt noch immer von den energieaufwändig produzierten PET-Flaschen dominiert. Umweltbewusste Verbraucher erteilen jedoch dem gekauften Wasser zunehmend eine Absage und nutzen Leitungswasser gegen den Durst, unterwegs und zu Hause.

 

 

Durst ist schlimmer als Heimweh - gut wenn die Trinkflasche immer dabei ist.

Durst ist schlimmer als Heimweh – gut wenn die Trinkflasche immer dabei ist.

Trinken ist wichtig. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt gesunden Erwachsenen mindesten 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag. Dass dieser Ratschlag nicht verhallt, zeigt sich spätestens seit den neunziger Jahren: Die Wasserflasche ist seit dem ein unverzichtbaren Accessoire auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, bei Sport und Freizeit. Dabei zeigt sich die Trinkflaschen-Mode vielseitig: Angefangen bei der dünnwandigen PET-Flasche, über Fahrradflaschen aus dickerem Kunststoff oder trendigem Alu bis hin zu Glasflaschen, mit und ohne Hülle.

 

Doch bei den Getränkeflaschen geht es nicht allein ums Design. Spätestens seit der Diskussion um Bisphenol-A, kurz: BPA, hat die Plastikflasche – bis dahin besonders beliebt aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer Stabilität – einen Knacks bekommen. Zunehmend rücken auch andere Materialien ins Interesse der durstigen Kunden.

 

 

Bei Plastikflaschen auf BPA-freie Produkte achten

BPA ist ein Bestandteil von Hart- und Weichmachern in Kunststoffen. Zu finden ist BPA in Flaschen aus Polycarbonat (PC), in vielen weiteren durchsichtigen Kunststoffprodukten und auch in der inneren Beschichtung von Konserven- und Getränkedosen. Gefährlich wird BPA, wenn es sich aus den Produkten löst und auf die Lebensmittel übergeht. Das kann beispielsweise durch Wärme entstehen, etwa, wenn die Trinkflasche in der Sonne liegt.

 

BPA zählt zu den am häufigsten verwendeten synthetischen Chemikalien weltweit, die – Studien zufolge – in der Luft, in den Meeren und auch vielfach bereits im menschlichen Körper nachgewiesen werden können. Die Substanz hat eine östrogen-ähnliche Wirkung, greift also in den Hormonhaushalt des Menschen ein und wird in Zusammenhang mit Entwicklungs- und Verhaltensstörungen, Unfruchtbarkeit und Krebserkrankungen gebracht. Seit 2011 ist BPA in Babyflaschen europaweit verboten.

 

BPA-freie Trinkflaschen sind durchaus eine gute Wahl für unterwegs, denn sie sind leicht, lassen sich einfach reinigen und beliebig häufig wieder füllen. Gute Produkte tragen die Kennzeichnung BPA-frei. Allerdings sind nicht alle Trinkflaschen aus Kunststoff unbedingt geschmacksneutral. Wer also auch ab und zu Tee oder Säfte transportiert, wird sich möglicherweise über einen Nachgeschmack oder Verfärbungen ärgern.

 

Gute Kritiken bekommen in den letzten Jahren Trinkflaschen aus Tritan, einem Copolyester-Kunststoff. Die Flaschen sind generell frei von BPA und zudem geschmacksneutral, stabil, wärmebeständig und damit verbunden – spülmaschinenfest. Der Nachteil an diesem Produkte: wie alle Kunststoffe ist die Wiederverwertung ökologisch schwierig.

 

 

BPA-freier Energiefresser: PET-Flaschen

PET-Flaschen sind Pfandflaschen, nicht Mehrwegflaschen!

PET-Flaschen sind Pfandflaschen, nicht Mehrwegflaschen!

Neben den persönlichen Trinkflaschen, die beliebig oft wieder gefüllt werden können, sind die PET-Flaschen noch immer sehr beliebt und verbreitet. Sie sind, was BPA anbelangt, gesundheitlich unbedenklich und werden im Rahmen eines Pfandsystems verkauft. Allerdings handelt es sich hier keineswegs um Mehrwegflaschen.

 

Das 2003 gesetzlich eingeführte Pfand ist lediglich eine Verpflichtung zur Rücknahme der leeren Flaschen durch den Handel. Die meisten PET-Flaschen sind heute Einwegflaschen und werden nach ihrem kurzen Leben dem Recycling zugeführt. Einen besonderen Namen im Bereich der Flaschenrückgabesysteme hat sich Tomra aus Norwegen gemacht. Das Unternehmen, das unter anderem als Investitionswert in den Grünes Geld Musterdepots Balance zu finden ist, bündelt die Geschäftsbereiche Sammelsysteme und Sortierlösungen. Weltweit hat Tomra bereits über 65.000 Pfandautomaten in Betrieb genommen. Sie sorgen damit für die kontrollierte Flaschenrücknahme der PET-Flaschen. Dabei besteht eine PET-Flasche im Allgemeinen zu einem Viertel aus recycelten Flaschen. Das übrige Material wird geschreddert und eingeschmolzen zu Folien und Textilfasern verarbeitet. Dabei geht fast die Hälfte des Materials bei der Aufbereitung verloren, es handelt sich also mehr um ein Downcycling als um eine nachhaltige Wiederverwertung. Da diese Prozesse einen enormen Energie- und Rohstoffverbrauch erfordern und zudem PET-Flaschen häufig einen weiten Transportweg von zentralen Abfüllanlagen im Ausland bis zum Verbraucher zurücklegen, sind PET-Flaschen in ihrer CO2-Bilanz mangelhaft.

 

 

Edelstahl und Aluminium – glänzende Alternativen?

Eine gute Alternative zu Kunststoffen kann eine Trinkflasche aus Edelstahl sein. Robust, rostfrei und nicht allzu schwer. Dabei noch geschmacksneutral und einfach zu reinigen. Generell sind auch keine gesundheitsschädigenden Stoffe in Edelstahlflaschen enthalten. Ein Risiko ergibt sich allerdings für alle, die unter der weit verbreiteten Nickelallergie leiden, je nach Legierung sind die angebotenen Flaschen nicht garantiert nickelfrei. Gute Anbieter geben dazu Auskunft.

 

Leicht, formschön und farbenfroh – Aluminiumflaschen waren lang Zeit der Trendsetter unter den Trinkflaschen. Allerdings ist Aluminium in seiner Gewinnung energieaufwändig und nicht gerade umweltschonend. Ein weiteres Problem: Viele Modelle sind innen beschichtet. An sich eine gute Idee, denn vielfach ist die ungünstige Verbindung von säurehaltigen Getränken und Aluminium nicht hinlänglich bekannt. Allerdings enthält die Beschichtung möglicherweise BPA und dies kann bei einer beschädigten Beschichtung leicht ins Getränk übergehen.  Darüber hinaus wird Aluminium mit Demenz- und Krebserkrankungen in Verbindung gebracht.Damit ist sind Alu-Flaschen keine optimale Wahl.

 

 

Glasklar eine gute Entscheidung – Trinkflaschen aus Glas

Eine Glasflasche ist optimal für die Aufbewahrung von Getränken geeignete. Sie sind hygienisch, können in der Spülmaschine gesäubert werden und völlig geschmacksneutral. Allerdings sollte beim Kauf einer Glasflasche für unterwegs auch darauf geachtet werden, dass der Verschluss BPA-frei ist. „Glück und Glas, wie leicht bricht das!“ – Der große Nachteil einer Glasflasche ist die Bruchgefahr. Viele Flaschen werden daher mittlerweile mit einem Schutzmantel aus gepolstertem Stoff, Kork oder Silikon angeboten. Ein weiteres Manko der Glasflasche ist das Gewicht. Wer also unterwegs die Möglichkeit hat, seine Flasche frisch zu füllen, kann getrost auf ein kleines Modell zurückgreifen, das entsprechend leichter ist. Darüber hinaus sind einige besonders bruchsichere Modelle im Angebot, diese sind allerdings auch schwerer als die ansonsten üblichen Glasflaschen.

 

 

Und zu Hause? Mineralwasser versus Leitungswasser

Das Leitungswasser in Deutschland zählt zu den am besten kontrollierten und hochwertigsten Lebensmitteln überhaupt. Die Trinkwasserverordnung legt dabei fest, dass dieses Wasser ohne gesundheitliche Bedenken und Krankheitserreger, keimarm, farb-, geruchs- und geschmacklos aus der heimischen Leitung kommen muss. Dagegen unterliegt gekauftes Wasser der weniger strengen Mineralwasserverordnung.

 

Warum also Getränkekisten schleppen – gleichgültig aus welchem Material. Getränkekaraffen, wie sie in vielen Lokalen auf den Tisch kommen zieren auch die Tafel zu Hause. Wer auf das prickelnde Gefühl der Kohlensäure nicht verzichten möchte, ist mit einem Wassersprudler gut beraten. Diese sind seit mehreren Jahren auch mit Glasflaschen verfügbar.

 

 

Klimaschutz in allen Bereichen des Alltags

Glücklicherweise gibt es viele sinnvolle Möglichkeiten, seinen Durst unterwegs und zu Hause zu stillen. Wer im Kleinen an Umwelt und Klima denkt, sollte dieses Thema auch nicht bei den wichtigen Dingen des Alltags vernachlässigen, beispielsweise bei den Finanzen. Schließlich ist es von großer Bedeutung, die Macht des Geldes nicht nur als mündiger und anspruchsvoller Konsument zu nutzen. Vielmehr noch können die persönlichen Anlagestrategien bewirken. Investieren Sie Ihr Geld in nachhaltige Geldanlagen mit transparenten ethischen, sozialen und ökologischen Standards.

 

Grünes Geld berät sie als erfahrener und kompetenter Berater zu mehr als 300 ethisch-ökologischen Geldanlagen. So bringen Sie positive Entwicklungen ins Rollen, unterstützen Unternehmen, die unseren und Ihren hohen Ansprüchen genügen und erwirtschafteten darüber hinaus eine attraktive Rendite. Gemeinsam finden wir das passende Finanzprodukt für Sie.

 

 

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Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.