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Main-Echo Wirtschaftstipp 15/2019: Die Miete des Aktionärs

Dienstag, 25. Juni 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Gerd Junker

 

Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Gut vermietete Immobilien bringen regelmäßig gutes Geld. Diese zuverlässigen Zahlungen wissen viele Anleger zu schätzen. Wie sich der Wert der Immobilie generell entwickelt, ist oft zweitrangig.

 

Bei Aktien dagegen schauen die meisten Anleger nur auf den Kurswert der Aktie. Dass auch hier hohe Dividenden ausgeschüttet werden, ist ziemlich in Vergessenheit geraten. Vielmehr stand in den letzten Jahren der Kursgewinn im Vordergrund. Dabei ist die Dividende die Miete des Aktionärs. 

 

Ein Beispiel: Wer 1987 eine Aktie von Daimler gekauft hat, hat damals umgerechnet 46,50 Euro bezahlt. Am 31. Dezember 2018, also nach 31 Jahren Achterbahnfahrt an den Börsen, stand Daimler mit 45,91 Euro etwas niedriger.

 

Trotzdem kein schlechtes Geschäft, denn wer die von Daimler gezahlten Dividenden mit einrechnet, kommt auf eine jährliche Rendite von 8,1 Prozent.

Wichtig: Setzen Sie auf Aktien von Unternehmen, die regelmäßige Gewinne erzielen. Diese kommen Ihnen als Aktionär immer zu Gute. Entweder in Form von Dividenden oder durch die Wertsteigerung des Unternehmens, die sich in einem höheren Aktienkurs niederschlägt. Allerdings sollten Sie für Aktien die gleiche Geduld aufbringen wie für Immobilien..

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Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 13. April 2019

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.