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Main-Echo Wirtschaftstipp 32/2019: Frage des Monats: Strafzinsen für Sparguthaben?

Dienstag, 03. September 2019

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker

 

Geschäftsführerin Grünes Geld

 

 

 

Im Juli haben wir Sie aufgefordert, uns Finanzfragen zu stellen. Heute geben wir  unsere Antwort zum Thema Negativzinsen: Noch schrecken die meisten Banken vor der Einführung von Negativzinsen zurück. Wenige, wie die Sparda-Bank Berlin, erheben für einen Anlagebetrag von 100.000 Euro einen Minuszins von 0,4%. Senkt die Europäische Zentralbank den Einlagenzins für Banken weiter, könnten sich Negativzinsen durchsetzen. Allerdings bestehen hier rechtliche Hürden. So entschied im letzten Jahr das Landgericht Tübingen, dass ein Entgelt für die Einlagenverwahrung  bei einem gebührenpflichtigen Girokonto nicht erlaubt sei. Auch Tagesgeldkonten von Bestandskunden dürfen nicht belastet werden. 

 

Eine weitere Frage bezog sich die Kündigung von älteren und noch rentablen Prämiensparverträgen seitens der Banken. Laut BGH ist diese Praxis rechtens, sobald die höchste Prämienstufe erreicht wird.

Keine Zinsen für Spareinlagen und Vermögensverluste durch Inflation – schwere Zeiten für Sparer! Aber es gibt auch weiterhin gute Investitionsmöglichkeiten mit Rendite. Wir informieren Sie!

 

 

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 24. August 2019

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“