Mit ‘nachhaltige Altersvorsorge’ getaggte Artikel

Private Rentenversicherung – Keine Angst vor der Zukunft

Freitag, 28. Oktober 2016
Zusammenfassung: Rentenversicherte können schon lange nicht mehr auf einen ruhigen Lebensabend hoffen, die gesetzliche Rente wird aller Voraussicht nach für viele nicht ausreichen, um den gewünschten Lebensstandard zu erhalten. Sinnvoll ist es eine zusätzliche private Rentenversicherung abzuschließen. Möglichst früh und mit sinnvollen Geldanlagen. Eine interessante Option: Fondsgebundene Rentenversicherungen.

 

 

Jetzt aktiv werden und im Ruhestand gut abgesichert sein.

Zukunftsaussichten: Im Ruhestand gut abgesichert sein.

Gute Nachrichten: Die Altersbezüge sind in den vergangenen zwei Jahren im Westen um rund 6,5 Prozent angestiegen, davon profitieren die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland.

 

Schlechte Nachrichten: Generell zeichnet es sich ab, dass die gesetzlichen Renten für die kommenden Generationen nicht mehr ausreichen werden, um den gewohnten Lebensstandard später weiterführen zu können.

 

Obwohl die Anzahl der aktuell in die Rentenkassen zahlenden Erwerbstätigen geringer ist als in früheren Jahrgängen, wird mehr Geld benötigt, denn die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft ist rapide angestiegen.

 

 

Rente geht verstärkt in die eigene Verantwortung

Damit die Rentenbeiträge überhaupt noch bezahlbar sind, hatte die Bundesregierung 2004 das Gesetz zu Absenkung des Rentenniveaus beschlossen. Gleichzeitig wurden Anreize für Arbeitnehmer geschaffen, sich selbstständig um eine zusätzliche Altersversorgung zu kümmern. Eine Maßnahme war dabei die Einführung der staatlich geförderten Riester-Rente. Diese steht mittlerweile stark in der Kritik, denn die Kosten und Gebühren vieler Verträge sind sehr hoch. Hinzu kommt, dass bei den allermeisten Verträgen nur eine geringe Rendite erwirtschaftet wird und die Angebote recht kompliziert zu verstehen sind. Gleichzeitig bemängeln Verbraucherschützer auch, dass sich ein Riester-Vertrag eigentlich nur dann rechnet, wenn der Einzahlende ein hohes Alter erreicht.

 

Das Thema private Rente ist also in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein Novum – bis dahin war eine private Altersvorsorge fast ausschließlich etwas für Selbstständige oder Unternehmer, denn sie zahlten keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Entsprechend mussten sie sich schon immer mit diesem Thema während ihres Erwerbslebens aktiv auseinandersetzen, Rücklagen bilden, Versicherungen abschließen und Vermögen für das Alter aufbauen.

 

 

Private Rentenversicherungen – lebenslange Zusatzversorgung

Rentenversicherungen bieten den Vorteil, dass sie nicht kompliziert zu bedienen sind und die Renten bei Ablauf lebenslang ausgezahlt werden.

 

Aber auch die klassischen kapitalbildenden Rentenverträge haben sich verändert. Durch das aktuell niedrige Zinsniveau, sind diese Verträge nur noch für sehr sicherheitsbewusste Menschen attraktiv. Die Versicherungsgesellschaften müssen jedoch weiterhin die hohen garantierten Zinsen für die alten Verträge erwirtschaften, die Renditen bringen, die aktuell kaum mehr mit vergleichbar sicheren Finanzprodukten zu erzielen sind. Insofern stellen die für künftige Ruheständler gut verzinsten Altverträge für Versicherer teure Altlasten dar.

Tipp: Wer bereits eine gut verzinste private Rentenversicherung laufen hat, sollte den Altvertrag weiter laufen lassen und keineswegs vorzeitig beenden.

 

 

Finanzielle Zukunft nicht erst morgen planen

Private Rentenversicherung. Ein gutes Gefühl, wenn wichtige Aufgaben erledigt sind.

Private Rentenversicherung. Ein gutes Gefühl, wenn wichtige Aufgaben erledigt sind.

Wer bislang noch keine Maßnahmen zur privaten Altersversorgung geplant hat, sollte dieses Thema nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern so früh wie möglich und ohne Scheu in Angriff nehmen. Neben der Liquiditätsplanung oder Altersvorsorge geht es bei einer umfassenden Ruhestandsplanung auch um Patientenverfügungen, Erbschaften oder Schenkungen

 

Wichtig dabei ist es, der zukünftigen Entwicklung realistisch ins Auge zu blicken. Denn das Rentenniveau wird weiter sinken. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2040 die Rente nur noch rund 42 Prozent des Durchschnittslohns betragen wird – also weniger als die Hälfte. Wer also heute Anfang vierzig ist, muss spätestens jetzt anfangen zu kalkulieren, wieviel Geld im Alter benötigt wird und welche Anlageformen sich eignen, um den gewünschten Lebensstil in der Zeit nach dem Erwerbsleben führen zu können.

 

Sicher sind viele politische und wirtschaftliche Faktoren, die soweit in die Zukunft greifen, nicht einhundertprozentig genau zu berechnen und können von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden. Eine solide Vorstellung und Planungen für die Zukunft sind dennoch sinnvoll.

 

 

Fondsgebundene Rentenversicherung – langfristig und einfach

Grundsätzlich ist die private Altersvorsorge eine langfristige Vermögensbildung und die kann – je nach Anlagetypus und Alter sehr unterschiedlich ausfallen. Eine attraktive Option für viele zukünftige Ruheständler ist eine fondsgebundene Rentenversicherung.

 

Arbeitnehmer haben mit den Abzügen für Sozial- und Rentenversicherung keinerlei Aufwand. Die Beiträge werden Monat für Monat automatisch vom Gehalt abgezogen. Ähnlich bequem kann auch eine zusätzliche private Rentenversicherung laufen, denn das Grundprinzip ist simpel: Mit monatlichen oder jährlichen Einzahlungen über eine Mindestlaufzeit von zwölf Jahren erwerben die Versicherten eine lebenslange zusätzliche Rente.

 

Die fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert dabei eine fondsgebundene Kapitalanlage mit einer Rentenversicherung. Dabei werden die Sparanteile der geleisteten Beiträge in Investmentfonds angelegt und damit die hohen Renditechancen des Aktienmarktes genutzt. Und eine hohe Rendite ergibt eine hohe Rente.

 

 

Nachhaltig investieren für die Zukunft

Für die Zukunft vorzusorgen ist eine individuelle Entscheidung, jedoch ist sie immer eingebunden in die Entwicklungen in unserer Welt. Wer also jetzt finanzielle Entscheidungen trifft, die sich erst in späteren Jahren auszahlen, kann mit seinem Geld auch die Weichen für zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Klima und soziale Gerechtigkeit stellen. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung können die Versicherungsnehmer sich für ein vorgegebenes Portfolio entscheiden oder aber ihre Fonds selbst auswählen und zu einem späteren Zeitpunkt austauschen oder neu zusammenstellen. Damit können Anleger sicher gehen, dass ihr Geld nicht in der Atom- oder Waffenindustrie landet oder Konzerne unterstützt, die Menschenrechte missachten oder Umwelt- und Klima schädigen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von Experten aus dem Bereich nachhaltiger Geldanlagen beraten.

 

 

Zahltag – regelmäßig oder einmalig

Wer mit beiden Beinen im Erwerbsleben steht, wird sicher bestätigen – die Jahre fliegen nur so dahin und viele Bedürfnisse verändern sich. Gut also, wenn eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abgeschlossen wurde. Denn dann können die Versicherten mit Ablauf der privaten fondsgebundenen Rentenversicherung entscheiden zwischen einer lebenslangen regelmäßigen Rentenzahlung oder einer einmaligen Auszahlung, der sogenannten Kapitalabfindung.

 

Traurig, aber möglich: Ein gängiges Argument gegen die private Rentenversicherung ist vielfach, dass bei Tod des Versicherungsnehmers während der Ansparphase die Einzahlungen verloren sind. Diesem Einwand begegnen Vereinbarungen über eine Rückzahlung von Beiträgen und Überschüssen. So kommen geleistete Einzahlungen im Todesfall den Angehörigen zugute.

 

Wer sich für eine lebenslange Rentenzahlung entscheidet, kann auch Angehörige begünstigen. Dafür muss beim Abschluss der Versicherung eine Rentengarantiezeit festgelegt werden. Diese garantiert eine Auszahlung an Angehörige, zum Beispiel den Lebenspartner, für die vereinbarte Dauer. Auch der Abschluss einer Hinterbliebenenrente ist möglich. Es lohnt sich also bei Abschluss einer privaten Rentenversicherung darüber nachzudenken, wie die finanzielle Situation der Familienmitglieder in der Zukunft aussehen wird.

 

Wer sich für eine komplette oder teilweise Auszahlung seines Kapitals entscheidet, hat im Ruhestand die Möglichkeit, angepasst auf die neue Lebenssituation neue Wege einzuschlagen. Die Kapitalabfindung kann dann beispielsweise für eine große Reise genutzt werden, einen barrierefreien Umbau ermöglichen oder auch einfach neu angelegt werden.

 

 

Und was ist mit den Steuern?

Lebenslange Rente oder komplette Auszahlung, gleichgültig, wie sich der Versicherungsnehmer entscheidet, die 2009 eingeführte Abgeltungssteuer greift nicht bei den fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen. Das bedeutet, dass die sonst übliche Besteuerung von rund 28 Prozent auf Gewinne aus Wertpapieren entfällt.

 

Eine fondsgebundene Rentenversicherung kann steuerlich zwar nicht abgesetzt werden, bietet aber dennoch vielfältige Steuervorteile. Voraussetzung dafür ist, dass der Vertrag mindestens zwölf Jahren lang läuft. Während dieser Zeit kann nicht – oder nur mit empfindlichen finanziellen Einbußen – auf das Kapital zugegriffen werden. Außerdem darf die Versicherung nicht vor dem 63. Lebensjahr des Versicherten enden. Sind diese Kriterien erfüllt, sind die Erträge während der Ansparphase komplett steuerfrei. Entsprechend profitieren die Versicherungsnehmer von einem hohen Zinseszinseffekt. Bei der Rentenauszahlung selbst greift dann die Ertragsanteilsbesteuerung. Je nach Alter liegt ein bestimmter Ertragsanteil zu Grunde, dieser Prozentsatz gilt als steuerpflichtiger Anteil der monatlichen Rente.

 

Noch ein Wort zur Laufzeit: Gerade wenn sich die fondsgebundene Rentenversicherungen einmal nicht optimal entwickelt, denken viele Einzahler über eine vorzeitige Vertragskündigung nach. Aber gerade hier kann viel Geld verloren gehen. Besser ist es, innerhalb der Laufzeit mögliche Kursschwankungen zu beobachten und zu prüfen, ob sich diese ausgleichen. Bei einer schwachen Fondsauswahl bietet sich gegebenenfalls eine Umverteilung oder ein Austausch der Fonds an. Auch bei finanziellen Engpässen muss die fondsbasierte Rentenversicherung nicht aufgegeben werden. Im Allgemeinen können die Versicherungsverträge beitragsfrei gestellt werden. Wer wirklich den letzten Schritt geht und die Versicherungspolice kündigen will, erhält lediglich den Rückkaufwert, der sich aus dem aktuellen Wert der Fondsanteile errechnet und von dem möglicherweise je nach Gesellschaft noch hohe Abschläge abgehen.

 

 

 

Altersarmut ist ein Alptraum. Aber es gibt ein wirksames Rezept dagegen: Aufwachen und aktiv werden. Eine fondsgebundene private Rentenversicherung ist bereits ab einer Mindestanlage von 50 Euro monatlich möglich. Mit einer Grünen Rente von Grünes Geld sichern Sie Ihre finanzielle Zukunft und legen Ihr Geld ökologisch und ethisch korrekt an.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltig vorsorgen – Stuttgarter GrüneRente

Dienstag, 04. Oktober 2016
Zusammenfassung: Eigenverantwortlich für die Finanzen im Alter vorsorgen ist längst Pflichtprogramm - nicht nur für Selbstständige. Wem der Erhalt der Umwelt und soziale wie ethische Themen am Herzen liegen, findet mit der Stuttgarter GrüneRente ein vielfältiges Angebot zur Altersvorsorge.

 

 

Weitsicht beweisen - frühzeitig für das Alter vorsorgen.

Weitsicht beweisen – frühzeitig für das Alter vorsorgen.

Was für Selbstständige schon lange Pflichtprogramm, ist mittlerweile auch für gesetzlich Rentenversicherte Realität geworden: Eine solide und realistische finanzielle Vorsorge für das Alter muss eigenverantwortlich geplant werden, denn die gesetzliche Rente reicht kaum noch aus, um den erworbenen Lebensstandard auch nach dem Arbeitsleben in der gewohnten Weise fortführen zu können.

 

Wer aktuell sein Leben nach ökologischen und sozialen Maßstäben ausrichtet, sollte auch bei Produkten zur Altersvorsorge keine Abstriche machen. Die traditionsreiche Stuttgarter Lebensversicherung a.G. bietet mit der Stuttgarter GrüneRente eine gute Möglichkeit, für das Alter vorzusorgen und gleichzeitig umwelt- und sozialverträglich zu investieren.

 

 

Geprüft und für „stark überdurchschnittlich“ befunden

Die Stuttgarter Lebensversicherung ist bereits seit mehr als hundert Jahren im Markt und zählt zu den führenden deutschen Versicherern. Das Unternehmen firmiert als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, das bedeutet, dass die Stuttgarter Lebensversicherung keinen Aktionärsinteressen verpflichtet ist, sondern sich ganz den Kundeninteressen widmen kann.

 

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor, denn gerade bei lang laufenden Altersvorsorgeverträgen ist das Vertrauen in einen leistungsstarken Partner von hoher Bedeutung. Auch angesichts des derzeitigen Niedrigzinsniveaus sollte die Versicherungsgesellschaft Finanzstärke beweisen.

 

Das ökologische Verbrauchermagazin Öko-Test hat im vergangenen Jahr die Stuttgarter Lebensversicherung im Bereich Finanzstärke mit „stark überdurchschnittlich“ bewertet. Damit schnitt die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. als beste Maklergesellschaft und als finanzstärkster Versicherer ab.

 

Geprüft wurden insgesamt 66 deutsche Lebensversicherungsgesellschaften hinsichtlich ihrer Ertragslage und Stabilität. Dabei wurden unter anderem die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen, Nettoverzinsungen, Bewertungsreservequoten, Ausschüttungsreserven und Überschussquote unter die Lupe genommen. Außerdem wurden Kundenbeteiligung und Finanzstärke sorgfältig untersucht.

 

 

Die passende Lösung für jeden Anlagetyp

Die GrüneRente der Stuttgarter Lebensversicherung basiert auf den drei Werten ökologisch, ethisch und sozial. Wer sich für die GrüneRente entscheidet, kann also sicher gehen, dass sein Geld in Projekten angelegt wird, die einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt haben.

 

Darüber hinaus soll die Investition auch die Zukunftsfähigkeit der gesamten Gesellschaft fördern und die ethischen Werte der Allgemeinheit unterstützen.

 

Auch wenn den Kunden der Stuttgarter GrüneRente eine ökologisch nachhaltige und sozialverträgliche Geldanlage sehr wichtig ist, sind sie in ihrem Anlageverhalten durchaus unterschiedlich aufgestellt. Daher bietet die Stuttgarter flexible Lösungen für jeden Anlegertyp, vom sicherheits- bis zum chancenorientierten Ansatz.

 

 

Sicher ist sicher – GrüneRente classic

Die GrüneRente classic spricht als klassisches Anlageprodukt in erster Linie sicherheitsbewusste Anleger an, die eine sichere lebenslange Rente wünschen. Mit ihrer Altersversorgung fördern die Versicherungsnehmer soziale und ökologische Projekte und legen ihr Geld dennoch risikoarm und bei guter Rendite an.

 

GrüneRente classic bietet einen soliden Vermögensaufbau, eine garantierte Verzinsung, laufender Überschussbeteiligung, Schlussüberschussbeteiligungen sowie Beteiligungen an Bewertungsreserven.

 

Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. bietet ihren Kunden für 2017 eine Gesamtverzinsung von 3,0 Prozent (2016: 3,51 Prozent). Die in der Gesamtverzinsung enthaltene laufende Verzinsung beträgt 2,3 Prozent (2016: 2,8 Prozent). Hinzu kommen die Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven und die Schlussüberschuss-Anteile.

 

Diese werden nach dem Assekurata-Modellfall mit einer Laufzeit von 25 Jahren errechnet. Am Kapitalmarkt lassen sich zurzeit mit Produkten vergleichbarer Sicherheit nur erheblich geringere Zinserträge erzielen. Beispielsweise bietet eine 10-jährige Bundesanleihe aktuell eine Rendite von nur etwa 0,3 Prozent (Quelle: bundesbank.de, 16.11.2016).

 

Die Sparanteile der Versicherungsbeiträge werden in grüne Geldanlagen, wie beispielsweise Windkraft, Solarenergie, nachhaltige Wohnanlagen und Nachhaltigkeitsfonds investiert.

 

Dass diese nachhaltige Projekte und Kapitalanlagen den Kriterien ökologisch, sozial und ethisch entsprechen, wird durch das unabhängige Institut für nachhaltiges, ethisches Finanzwesen e. V. (INAF) kontrolliert.

 

INAF übernimmt die Qualitätssicherung nachhaltiger, ethischer Geldanlagen und fördert den Dialog zu diesen Themen zwischen Anlegern und Finanzdienstleistern. Die Stuttgarter Lebensversicherung informiert in ihrem jährlichen Anlagebericht über die Anlageprojekte und liefert die relevanten Daten und Fakten.

 

 

Sicherheit und Rendite – GrüneRente performance-safe

Gut gesichert!

Gut gesichert!

Wer neben der verlässlichen Sicherheit auch einen Teil chancenorientierter anlegen möchte, findet in der GrüneRente performance-safe ein Angebot, dass auch die Rendite-Erwartungen einer fondsgebunden Kapitalanlage beinhaltet.

 

Dabei wird der Sparanteil der Beiträge in drei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt: in den Deckungsstock, in Wertsicherungsfonds sowie in Fonds. Die Anteile variieren abhängig von Laufzeit und Garantieniveau. Alle Projekte sind auch hier INAF-geprüft.

 

Der Deckungsstock sichert dabei die Beitragsgarantie. Dieser Teil des Vertragsguthabens, wird – wie bei GrüneRente classic – in soziale und ökologische Projekte und Kapitalanlagen investieren. Diese Anlage ist risikoarm und verspricht eine solide Rendite.

 

Die Anlagen in den nachhaltigen Wertsicherungsfonds fangen die täglichen Kapitalmarktschwankungen auf und sichern mit dem Deckungsstock gemeinsam die Beitragsgarantie. Dagegen bietet die Anlage in freie Fonds gute Renditechancen.

 

Dazu bietet die Stuttgarter Lebensversicherung eine Auswahl an nachhaltigen Fonds an. Versicherungsnehmer entscheiden sich dann zwischen nachhaltigen Einzelfonds, investieren also in ausgewählte Fonds, oder in ein nachhaltig gemanagtes Portfolio, dass von Experten verwaltet wird.

 

 

Aktiv im Kapitalmarkt – GrüneRente invest

Wer sich für eine investmentorientierte Altersvorsorge interessiert, entscheidet sich für die GrüneRente invest. Hier werden die Sparanteile der Beiträge komplett in Nachhaltigkeitsfonds investiert und die starken Renditechancen des Kapitalmarktes ausgeschöpft. Wer diese Variante wählt, entscheidet sich zwischen der Anlage in nachhaltige Anlagefonds oder in ein nachhaltig gemanagtes Portfolio.

 

Wer sich für nachhaltige Anlagefonds entscheidet, kann aus Fonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten frei wählen oder diese miteinander kombinieren. Die Fonds lassen sich auch während der Laufzeit auswechseln. Angeboten werden die Schwerpunkte Ethik, Multi Asset, Neue Energien, Renten und Umwelttechnologie.

 

Wer auf ein nachhaltig gemanagtes Portfolio setzt, investiert zu 70 Prozent in Aktien unter Beimischung von Rentenfonds und anderen Anlageklassen. Die Anlagen haben soziale, ökologische und ethische Schwerpunkte, sind langfristig angelegt und wachstumsorientiert.

 

Das Vermögen der Dachfonds wird von der erfahrenen Fondsgesellschaft C-Quadrat verwaltet und optimiert. So profitieren Anleger von geringeren Risiken und ausgezeichneten Renditechancen.

 

 

Gemeinsam die passende Lösung finden

Durch das breitgefächerte Angebot Stuttgarter GrüneRente, findet jeder Anlegertyp eine optimale Basis für seine private Altersvorsorge und kann zugleich einen positiven Einfluss auf die weitere Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft nehmen.

 

Die Stuttgarter Lebensversicherung stellt eine unabhängige Beratung durch die Zusammenarbeit mit freien Finanzvermittlern wie Grünes Geld sicher. Wir beraten Sie gerne umfassen zur privaten Altersvorsorge, wählen das passende Produkt aus, und informieren über steuerliche Vorteile. 

 

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Nachhaltige Altersvorsorge mit dem richtigen Gewusst-wie

Montag, 29. August 2016
Zusammenfassung: Für das Alter finanziell vorzusorgen ist unbestritten wichtig. Schwierig ist es jedoch, das passende Finanzprodukt zu finden. Breite Information und umfassende Beratung helfen, eine nachhaltige Altersvorsorge aufzubauen.

 

 

Altersvorsorge - jetzt nicht den Start verschlafen.

Altersvorsorge – jetzt nicht den Start verschlafen.

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern wie du alt bist.“ In Zeiten, in denen kaum jemand sicher sein kann, dass die gesetzlich Altersversorgung für ein unbeschwertes Leben im Alter ausreichen wird, lässt sich der Spruch auch umformulieren: „ Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern ob du im Alter versorgt sein wirst.“

 

Der Grundstein für eine ausreichende Altersversorgung muss früh gelegt werden. Doch es gibt keine Patentrezepte mehr für eine einfache und sichere Vorsorge. Viele Produkte für eine private Rente sind für den Laien undurchschaubar.

 

Generell fühlen sich viele Menschen von Altersarmut bedroht. Laut einer Umfrage im ARD-Deutschlandtrend sehen sich 57 Prozent aller Befragten für den Ruhestand nicht ausreichend abgesichert. Dennoch will rund die Hälfte aller Berufstätigen ihre Altersvorsorge aufgrund der geringen Rendite nicht weiter ausbauen.

 

In der Gruppe der jüngeren Menschen zwischen 18 und 34 Jahren besteht eine generell positive Einstellung gegenüber der eigenen Zukunft. Dabei bleibt jedoch der Realitätssinn nicht auf der Strecke. Zwei Drittel der jüngeren Gruppe sehen sich im Alter nicht ausreichend versorgt. Dennoch sparen nur rund 35 Prozent der jungen Generation für den Lebensabend. Ein wichtiger Grund ist das Misstrauen gegenüber den angebotenen Vorsorgemodellen.

 

 

Riester- und Rürup-Rente – Tröpfchen für Tröpfchen

Das Misstrauen ist durchaus begründet, denn die staatlichen Modelle zur privaten Altersvorsorge, besser bekannt als Riester-, Privat- und Rürup-Rente, stehen mittlerweile in der Kritik. Weniger als zehn Prozent aller Berufstätigen ziehen die Riester-Rente als Element ihrer Altersvorsorge in Betracht. Seit 2002 fördert der Staat durch finanzielle Zuschüsse und durch Steuervergünstigungen die private Altersvorsorge, die sogenannte Riester-Rente. Dabei werden staatliche Zulagen für den Aufbau einer privaten Alterssicherung gezahlt, die nach Höhe der Beiträge und Zahl der Kinder variiert. Hinzu kommt der steuerliche Vorteil durch einen vom Einkommen unabhängigen Sonderausgabenabzug. Zinsen und Erträge bleiben bis zur Auszahlung der angesparten Rente steuerfrei. 2005 kam das Modell der Basis- oder Rürup-Rente dazu. Hier wurde auch Selbstständigen die Möglichkeit zu einer staatlich geförderten Altersvorsorge ermöglicht. Es wurde die nachgelagerte Besteuerung eingeführt, in Zuge deren umfangreiche steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Ausgaben zur Altersvorsorge eingeführt wurden. Die staatlich geförderten Modelle sind mittlerweile sehr vielfältig und schwer zu durchdringen. Vielfach werden die Modelle als gescheitert betrachtet und in der Tat können sie sich als Verlustgeschäft erweisen. Zwar müssen Riester-Anbieter sicher stellen, dass Kunden mindestens ihre Einzahlungen zurückerhalten, durch Inflationsverluste kann der Wert der Einlagen jedoch empfindlich geschmälert werden.

 

Besonders unattraktiv sind Riester-Verträge für Menschen mit geringem Einkommen, denn die Riester-Einkünfte werden vollständig auf die Grundsicherung angerechnet. Darüber hinaus ist die Vererbung des angesparten Riester-Vermögens unterschiedlich geregelt. Bei Riester-Versicherungen ohne besondere Zusatzvereinbarung kann das Vermögen bei Tod des Einzahlers komplett verloren gehen (fällt der Versichertengemeinschaft zu). Je nach Vertragsabschluss ist die Auszahlung ab dem 60. (Altverträge) oder 62. Lebensjahr (aktuelle Verträge) möglich. Ausgezahlt wird die Riester-Rente monatlich, maximal 30 Prozent des angesparten Vermögens können bei Rentenbeginn abgerufen werden.

 

 

Lebensversicherung – Zum Leben zu wenig …

Lebensversicherungen waren jahrzehntelang der Deutschen liebste Altersvorsorge. Die Versicherungsgesellschaften in Deutschland verzeichnen 90 Millionen Verträge für Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen. Bei rund 80 Millionen Einwohnern bedeutet das, dass viele Menschen mehrere Policen in der Schublade haben. Allerdings erwirtschaften die Lebensversicherer nicht einmal mehr annähernd die vormals versprochene Rendite. Kein Wunder in Zeiten des Niedrigzinses. Entsprechend müssen sich die Versicherungsnehmer im Alter mit einer geringeren Zusatzrente abfinden. So haben Ansehen und Beliebtheit der Lebensversicherung Schaden genommen: Lediglich fünf Prozent planen noch den Abschluss einer klassischen Lebensversicherung mit Kapitalauszahlung.

 

 

Private Altersvorsorge nahhaltig angehen

Nachhaltige Anlagestrategie entwickeln statt auf die lange Bank schieben.

Nachhaltige Anlagestrategie entwickeln statt auf die lange Bank schieben.

„Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not.“, so rät das alte Sprichwort und preist das Sparen als generelle Tugend an. Doch Sparen im Sinne von „Geld zurücklegen für später und Zinsen einstreichen“ ist passé in Zeiten von Niedrig- und Null-Zinsen.

 

Richtig bleibt jedoch, wer früher mit der privaten Altersvorsorge beginnt, kann mit geringeren Beträgen starten und mögliche Verluste durch einen langen Investitionszeitraum ausgleichen.

 

Eine nachhaltige Form der Altersvorsorge auszuwählen ist jedoch noch recht knifflig. In Deutschland machen nachhaltige Finanzprodukte, die auf ökologische, ethische und soziale Geldanlagen bauen, nicht einmal drei Prozent des Finanzmarktes aus. Dabei sind die Anleger durchaus interessiert, befürchten aber auch undurchschaubare Risiken und einen ungleich höheren Aufwand. Gut, wer hier auf kompetente Berater zählen kann, denn nachhaltige Finanzprodukte können durchaus erklärungsbedürftiger sein als die herkömmlichen Standardprodukte. Was die Rendite anbelangt, müssen sich die nachhaltigen Geldanlagen jedoch längst nicht mehr hinter ihren konventionellen Mitbewerbern verstecken, denn die relevanten Anlagekriterien Liquidität, Rendite und Risiko haben auch hier Priorität. Hinzu kommt dann der Nachhaltigkeitsaspekt. Hier ist es gut, kritisch nachzufragen, denn der Begriff der Nachhaltigkeit ist nicht geschützt und kann sehr weit ausgelegt werden. Auch hier können Berater wertvolle Informationen dazu geben, ob bestimmte Branchen, Technologien oder Märkte generell ausgeschlossen werden.

 

 

Schritt für Schritt zum Ziel

Eine sinnvolle finanzielle Vorsorge für das Alter aufzubauen muss Schritt für Schritt geplant werden. Innerhalb eines unübersichtlichen und sich verändernden Marktes ist es daher wichtig, die eigenen Bedürfnisse genau zu kennen und seine finanziellen Möglichkeiten und Prioritäten auszuloten. Als Faustregel hat es sich bewährt, zehn Prozent des Einkommens für die private Altersvorsorge einzuplanen, bei Selbstständigen zwanzig Prozent.

 

Niemand will seine Altersvorsorge verspekulieren. Ein sinnvoll zusammengestelltes Portfolio aus Aktien- und Rentenfonds ist jedoch weit entfernt von der Börsenzockerei der Jahrtausendwende und verspricht langfristig interessante Renditen zwischen sechs und acht Prozent. Besonders interessant für die Altersvorsorge sind Fondspolicen, die erst mit Rentenbeginn mit einer niedrigen Steuer belegt werden.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, die Anspardauer zu bestimmen. Sinnvolle nachhaltige Anlageprodukte haben eine Mindestlaufzeit von 2 bis 3 Jahren. Gerade in der Altersvorsorge ist jedoch ein weiterer Zeithorizont sinnvoll und meist auch möglich. Durch einen individuell zugeschnittenen Sparplan mit einer breiten Streuung sind gut Renditen erzielbar. Durch die Investition in nachhaltige Projekte wird nicht nur die persönliche finanzielle Zukunft positiv mitgestaltet, sondern auch der Erhalt der Umwelt.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Sichere Geldanlage 2016: Teil 3 Lebens- und Rentenversicherungen

Donnerstag, 14. Januar 2016

 

 

In den Zeiten des historischen Zinstiefs sind Kapitalanleger weiterhin auf der Suche nach sicheren, besser rentierlichen Geldanlagen. Ich möchte deshalb einen Ausblick für die wichtigsten Anlageklassen auf das neue Jahr 2016 geben. Wer prüfen möchte, wie treffsicher diese Aussagen für die jeweiligen Vorjahre waren, kann dies hier tun:  2012, 2013, 2014 und 2015.

 

lebensversicherung-rentenversicherungTeil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 3 – Sichere Geldanlage in Lebens- und Rentenversicherungen

Wer sein Kapital in Lebensversicherung oder Rentenversicherungen anspart, hat in den letzten Jahren die allgemeine Zinsentwicklung auch zu spüren bekommen. Sicherlich unterschiedlich stark – wer in eine fondsgebundene Rentenversicherung einzahlt muss mit weniger Einbußen rechnen als mit einer klassischen Lebensversicherung, aber auch ihn trifft die Absenkung der Zinsen.

 

Die Absenkung des allgemeinen Zinsniveaus hat als Folge eine Absenkung der erzielbaren Renditen mit Staatsanleihen und festverzinslichen Wertpapieren – das wirkt sich direkt auf den sogenannten Deckungsstock der Lebens- und Rentenversicherungen aus, der hauptsächlich daraus besteht. Mit dem Deckungsstock garantiert die Versicherungsgesellschaft zum einen eine Mindestverzinsung, zum anderen erzielt sie meist Überschüsse und kann so das Kapital des Anlegers mit 3 bis 4 Prozent jährlich verzinsen.

 

Wo wird der Deckungsstock eingesetzt? Folgende Tabelle soll das verdeutlichen.

 

Art der Lebens- / Rentenversicherung

Einsatz des Deckungsstockes

Klassische Lebens- / Rentenversicherung – in der Ansparphase: Anlage des Kundengeldes
– in der Rentenphase: zur Auszahlung der lebenslangen Rente
Fondsgebunden Lebens- / Rentenversicherung mit Auszahlung einer lebenslangen Rente – in der Ansparphase: kein Einsatz, außer bei Zusatzoptionen wie der Beitragsgarantie
– in der Rentenphase: zur Auszahlung der lebenslangen Rente
Fondsgebunden Lebens- / Rentenversicherung mit Auszahlung einer konstanten Geldsumme (keine Langlebigkeitsabsicherung) – in der Ansparphase: kein Einsatz, außer bei Zusatzoptionen wie der Beitragsgarantie
– in der Rentenphase: kein Einsatz

 

 

 

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Klassische Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

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Augen auf: Rentenversicherungen sind meist besser als ihr Ruf

Wie oben dargelegt, ist die klassische Rentenversicherung oder Lebensversicherung am stärksten von Änderungen der Renditen des Deckungsstockes betroffen, denn das Kapital des Anlegers ist sowohl in der Anspar-, als auch in der Rentenphase dort angelegt.

 

Durch die zum 1.1.2015 erfolgte Absenkung des maximalen Zinssatzes, den die Versicherungen Ihren Kunden garantieren dürfen, hat diese Anlageform in den Augen vieler an Attraktivität verloren. Bei nüchterner Betrachtung stellt man allerdings fest, dass sich die Differenz zwischen dem Bankzinssatz und der Garantieverzinsung praktisch nicht verändert hat. Während früher bei einem Zinsniveau von 3 bis 3,5 Prozent ein Garantiezinssatz von 4,5 Prozent geboten wurde, wird heute bei Zinsen von praktisch 0 Prozent ein Garantiezinssatz von 1,25 Prozent angesetzt. Die Differenz bleibt praktisch gleich.

 

Teilweise wurde im Jahresverlauf 2015 schon die komplette Abschaffung des Garantiezinssatzes für Lebens- und Rentenversicherungen diskutiert. Diese Diskussion ist jedoch beendet worden, es besteht weiterhin der Garantiezinssatz von 1,25 Prozent.

 

Sollte das Zinsniveau durch die Europäische Zentralbank EZB jedoch weiterhin so niedrig gehalten werden, könnte eine erneute Absenkung, vielleicht auf 1,0 oder gar 0,75 Prozent, zum 1.1.2017 ins Haus stehen.

 

 

Fondsgebundene Rentenversicherungen und Lebensversicherungen

Wie oben beschrieben erfolgt die Anlage der Kundengelder bei fondsgebundenen Renten- oder Lebensversicherungen nicht in dem vom Kapitalmarktzins abhängigen Deckungsstock der Versicherer, sondern in vom Kunden wählbaren Investmentfonds. Das können Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds oder verschiedenste Themenfonds sein.

 

Der Kunde ist damit normalerweise vom gesunkenen Zinsniveau nur in der Rentenphase abhängig. Kunden, die ältere Verträge mit höheren Garantiezinsen besitzen, können sich auf diese Zinssätze verlassen. Allerdings: ohne das Niedrigzinsumfeld hätten diese Kunden von deutlich höheren Überschüssen profitiert, während sich nach aktuellem Stand die Auszahlungen näher am Garantiezins befinden.

 

 

Fazit: Allen Unkenrufen zum Trotz haben Renten- und Lebensversicherungen weiterhin Ihre Daseinsberechtigung. Fondsgebundene Versicherungen erzielen die Renditen unabhängig vom Zinsniveau und auch klassische Lebensversicherungen konnten den Abstand zu den allgemeinen Zinsen praktisch konstant halten. Und schließlich locken die steuerfreie Ansparphase, die steuergünstige Auszahlphase und kostenlose Fonds-Tausch-Möglichkeiten nach wie vor. Und die Sicherheit deutscher Lebensversicherungen kann weiterhin als sehr hoch eingestuft werden.

 

 

 

Nachhaltige Rentenversicherung

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Nachhaltige Altersvorsorge: Betriebsrente

Dienstag, 20. Mai 2014

Im ersten Teil unserer Serie nachhaltige Altersvorsorge haben wir uns mit der entstehenden Deckungslücke beschäftigt, im zweiten Teil mit dem Thema Fondssparplan, im dritten Teil mit privaten Rentenversicherungen, im vierten Teil mit der Riester-Rente, im fünften Teil mit der Rürup-Rente und im sechsten Teil mit dem Thema Steuern sparen.  Heute möchte ich Ihnen die Betriebsrenten vorstellen und aufzeigen, wie der Staat diese Art fördert. 

 

 

Nachhaltige Altersvorsorge: die grüne Betriebsrenten

Im Herbst des Lebens die Ernte einfahren: Wer eine gute Betriebsrente hat kann sich entspannen.

 

 

 

Um was geht es bei der Betriebsrente?

Der Ansatz, dass zusammen mit dem Arbeitgeber eine Altersvorsorge aufgebaut wird, gibt es schon lange – und Gesetze dazu in Deutschland auch. Besonders in den Aufschwungjahren der 60er und 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurden viele Betriebsrenten aufgebaut. Doch einen richtigen Schub bekamen die Betriebsrenten erst 2002, als der damalige Finanzminister Hans Eichel das Recht für jeden Arbeitnehmer einführte, dass er Bestandteile seines Gehaltes in einen Rentenanspruch umwandeln darf.

 

Darum geht es: Arbeitnehmer in Deutschland dürfen einen Teil, aktuell (Jahr 2014) bis zu 2.856 Euro pro Jahr, steuer- und sozialabgabenfrei in einen Rentenvertrag einzahlen. Weitere 1.800 € pro Jahr sind darüber hinaus noch möglich, diese allerdings nur steuerfrei (und sozialabgabenpflichtig). Dieses Werte gelten auch für die nachhaltige Altersvorsorge.

 

Und wo ist der Haken bei der Betriebsrente?

Während die Einzahlungen also stark begünstigt sind („aus dem Bruttogehalt heraus gezahlt werden“), müssen die später ausgezahlten Renten ganz normal versteuert werden. Im Gegensatz zur Riester- und Rürup-Renten müssen darüber hinaus auch Sozialabgaben bei den Renten abgeführt werden. Die Grundidee dabei: im Ruhestand dürften die Steuern niedrig sein oder ganz wegfallen (Freibeträge), ähnlich bei den dann üblicherweise niedrigeren Sozialabgaben. Und in der Ansparphase bis zum Ruhestand konnten sich auch die Einsparungen verzinsen, was bei langlaufenden Verträgen (oftmals 30 Jahre oder länger), erheblich ist.

 

Gibt es etwas vom Arbeitgeber dazu?

Der Rechtsanspruch bedeutet zunächst, dass der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehaltes umwandeln darf (in Rentenansprüche). Er spart darauf Steuern und Sozialabgaben, so dass für 100,00 Euro Einzahlung in den Vertrag oftmals nur 40 bis 50 Euro tatsächlich vom Arbeitnehmer gezahlt werden müssen. Der Rest kommt durch die Einsparungen zustanden. Der Fachbegriff: arbeitnehmerfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

 

 

 

Darüber hinaus spart der Arbeitgeber ebenfalls seine Sozialversicherungsabgaben auf die Beiträge, die in den Betriebsrentenvertrag gezahlt werden. Das sind rund 20%. Sehr viele Arbeitgeber spendieren diese Ersparnis dem Arbeitnehmer. Der Fachbegriff hierfür: mischfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

In einigen Fällen gehen die Arbeitgeber noch einen Schritt weiter und zahlen aus eigener Tasche noch einen größeren Teil des Beitrags hinzu oder übernehmen den Beitrag komplett. Der Fachbegriff: arbeitgeberfinanzierter Vertrag (nachhaltige Altersvorsorge).

 

Wie schaut ein konkretes Beispiel für eine grüne Betriebsrente aus?

Am besten kann man die Betriebsrente an einem konkreten Beispiel darstellen. Hier geht es um einen mischfinanzierten Fall, bei dem der Arbeitgeber seine rund 20% Sozialabgabenersparnis in den Vertrag des Arbeitnehmers mit einzahlt. Der Monatsbeitrag beträgt 232 Euro, die Höchstgrenze für 2013 für Sozialabgaben- und Steuerfreiheit.

 

Nachhaltige Altersvorsorge Betriebsrente

Berechnungsergebnis Stuttgarter Grüne Rente: aus 80,76 Euro Beitrag 520,22 Euro Rente (nicht garantiert, mit Leistungen aus Überschussanteilen)

 

Auch nach Abzug Sozialabgaben und Steuern in der Rentenphase kann sich diese Arbeitnehmerin über eine attraktive Form der Altersvorsorge freuen, denn dem Eigenbeitrag von 80,76 Euro stehen „Fremdbeiträge“ von 151,24 Euro (!) gegenüber.

 

Welche Auswahlmöglichkeiten gibt es bei der Betriebsrente?

Es gibt verschiedene sogenannte Durchführungswege. Das können zum Beispiel Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung, sein. In der Praxis wird heutzutage nahezu immer die Direktversicherung gewählt, denn sie minimiert den Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber und überlässt die Haftung hauptsächlich der Versicherung. Auch bei einer Insolvenz des Arbeitgebers bleibt das Vermögen geschützt und der Vertrag kann weiter geführt werden.

Bei der Direktversicherung kann, ähnlich wie bei der nachhaltigen Privatrente, den Riesterrenten oder den Rüruprenten, zwischen einen klassischen Garantievariante und einer fondsgebundenen Variante ausgewählt werden.

Die Garantievarianten bieten aktuell eine Verzinsung der Beiträge von rund 3,5% p.a. und einen Garantiezins von 1,75% p.a. (dieser gilt für die Sparbeiträge ohne Kosten).

Als nachhaltige Betriebsrente mit Garantie empfehle ich üblicherweise die Oeco Capital oder die Stuttgarter Grüne Rente. In beiden Fällen handelt es sich um alteingesessene, verlässliche Unternehmen die das eingesetzte Kapital nach strengen ethisch-ökologischen Kriterien anlegen. Die Philosophie ist bei der ausschließlich auf nachhaltige Geldanlagen ausgerichteten Oeco Capital stringenter; die besseren finanziellen Erfolge erzielt üblicherweise die Stuttgarter Grüne Rente.

Auf bessere langfristige Anlageergebnisse dürfen sich Anleger von fondsgebundenen Betriebsrenten freuen. Statt 3,5% werden über lange Anlagezeiträume Renditen im Bereich 6% bis 9% realisiert. Hier ist die Auswahl an Gesellschaften mit eine guten Auswahl hochwertiger Ökofonds breiter. Favoriten sind hier Continentale, Volkswohl Bund, Helvetia oder die Stuttgarter.

 

 

Mehr zur nachhaltigen Altersvorsorge

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grüne Altersvorsorge: Rürup-Rente

Montag, 12. Mai 2014

Im ersten Teil unserer Serie grüne Altersvorsorge haben wir uns mit der entstehenden Deckungslücke beschäftigt, im zweiten Teil mit dem Thema Fondssparplan, im dritten Teil mit privaten Rentenversicherungen und im vierten Teil mit der Riester-Rente.  Heute möchte ich Ihnen das Thema Rürup-Rente, oder auch Basisrente genannt, möglichst einfach verständlich erklären. Selbstverständlich geben wir auch konkrete Hinweise, wie man seine Basis-Rente ethisch-ökologisch gestalten kann. Aktuell sind rund 2 Millionen Basisrenten abgeschlossen, die Rente wird also gut angenommen.

 

 

Kaltblüter: kräftige Arbeitspferde wie die Basisrente für die grüne Altersvorsorge

Kräftige Arbeitstiere: Die Basisrente muss ebenfalls zuverlässig und kräftig sein, damit im Alter der Lebensstandard gesichert ist. (Bild: Verena N. / pixelio.de)

 

Was ist eine Rürup-Rente?

Eine Rürup-Rente ist eine Rentenversicherung, bei der durch die Sparbeiträge erheblich Steuern gespart werden können. Einzahlungen bis 20.000 Euro (40.000 Euro bei Ehepartnern) pro Jahr können als Sonderausgaben angesetzt werden, allerdings erst ab 2025 zu 100%. Vorher steigt der Satz jährlich um 2 Prozentpunkte an, im Moment (2014) sind es 78%. In 2015 dann also 80%, in 2016 82%, usw. Angenommen man würde in einem Jahr zum Beispiel 3.600 Euro (also 300 Euro pro Monat) einzahlen, könnten davon als Sonderausgaben 78%, also 2.808 Euro, verwendet werden. Das verminderte „zu versteuernde Einkommen“ reduziert die Steuerzahlungen, man spart in diesem fiktiven Fall zum Beispiel rund 1.400 € im Jahr. Und das Jahr für Jahr für Jahr.

Bei der Rürup-Rente (anderer Begriff: Basisrente) ist die Flexibilität hoch; häufig wird ein überschaubarer monatlicher Beitrag von zum Beispiel 100,00 Euro gewählt und mit Sonderzahlungen gegen Ende des Jahres die Rente angehoben. Das ist problemlos möglich.

 

 

Für wen ist die Rürup-Rente als grüne Altersvorsorge gedacht?

Die Rürup-Rente zielt hauptsächlich auf Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rente einzahlen und auch keine Riesterförderung erhalten. Und gerade dort ist das flexible Modell interessant, bei dem zum Jahresende abhängig von der Entwicklung des Unternehmens, eine größere Sonderzahlung geleistet wird. Generell können aber alle Bundesbürger eine Rürup-Rente abschließen.

 

 

Was sind die Vorteile von Rürup-Rentenverträgen?

–> hohe Steuervorteile in der Ansparphase

–> hohe Flexibilität bei Einzahlung (zum Beispiel mit Zuzahlungen)

–> Auswahl Garantieprodukt oder renditestark in Fondspolicen

 

 

Was sind die wesentlichen Nachteile von Rürup-Rentenverträgen?

–> Rentenzahlungen sind erst ab dem 62. Lebensjahr möglich

–> ausschließlich Leibrente als Auszahlung: das heißt, immer nur eine bis zum Lebensende reichende, monatliche Rentenzahlung (keine Kapitalauszahlung)

–> wie bei gesetzlicher Rente sind die Rentenanwartschaften nicht übertragbar, beleihbar oder veräußerbar

 

 

Konkretes Rechenbeispiel:

Ich habe einmal ein unverbindliches Beispiel für einen Rürup-Sparer berechnet, um die Sachverhalte zu verdeutlichen. Die Berechnung wurde mit der Software Dr. Kriebel Beratungsrechner durchgeführt und ist ohne Gewähr.

 

Man sieht die sehr hohe Förderung in der Ansparphase. Auch nach der Besteuerung der Rentenzahlungen ist die Basisrente dann im Vorteil, wenn der Grenzsteuersatz im Ruhestand um 15% höher liegt als heute. Das dürfte für die meisten erfüllt sein.

 

 

Geburtsdatum 01.01.1990
Gewünschtes Ruhestandsalter 67 (=2057)
Einkünfte p.a. 80.000 €
Steigerung Arbeitseinkommen 3,00%
Sonstige Dauereinkünfte p.a. 0 €
Steuertabelle konstant Nein
Tätigkeitsstatus Selbständiger
     
Kirchensteuersatz 0,0%  
Familienstand ledig  
 
Kinderzahl 0  
 
 
Altersvorsorgeaufwendungen (nach § 10 EStG)
Eigener Beitrag 0 €
AG-Beitrag 0 €
Sonstige Vorsorgeaufwendungen (nach § 10 EStG)
Eigener Beitrag 8.480 €
Neuer Beitrag in die Basisrente (brutto)
zum 01.06.2014 monatlich 300 €
einmalige Sonderzahlung 0 €
Dynamik p.a. 3,00%
Rendite der Geldanlage p.a. 6,00%

 

 

Jahr Fördersatz
§10 (3)EinkStG
MaximalbegünstigteSparrate
(Unverheiratete)
Vorsorgeaufwendungen Jahres-beitrag Steuererstattung durch Netto-belastung Förder-quote
ohne neue mit neuer Basisrente AltEinkG
Basisrente
201420152016201720202025

 

2030

 

2035

 

2040

 

2045

 

2050

 

2055

 

2057

 

78%
80%82%84%90%100%100%

 

100%

 

100%

 

100%

 

100%

 

100%

 

100%

 

20.000 €
20.000 €20.000 €20.000 €20.000 €20.000 €20.000 €

 

20.000 €

 

20.000 €

 

20.000 €

 

20.000 €

 

20.000 €

 

20.000 €

 

3.801 €
3.501 €3.201 €2.901 €2.800 €2.800 €2.800 €

 

2.800 €

 

2.800 €

 

2.800 €

 

2.800 €

 

2.800 €

 

2.800 €

 

5.439 €
6.431 €6.295 €6.165 €6.622 €7.723 €8.507 €

 

9.416 €

 

10.470 €

 

11.691 €

 

13.107 €

 

14.749 €

 

7.991 €

 

2.100 €
3.663 €3.773 €3.886 €4.246 €4.923 €5.707 €

 

6.616 €

 

7.670 €

 

8.891 €

 

10.307 €

 

11.949 €

 

5.191 €

 

726 €
1.298 €1.040 €1.097 €1.284 €1.654 €1.917 €

 

1.778 €

 

2.062 €

 

2.390 €

 

2.216 €

 

2.569 €

 

1.116 €

 

0 €
0 €0 €0 €134 €134 €134 €

 

107 €

 

107 €

 

107 €

 

86 €

 

86 €

 

86 €

 

1.374 €
2.365 €2.733 €2.789 €2.828 €3.135 €3.655 €

 

4.730 €

 

5.501 €

 

6.394 €

 

8.005 €

 

9.294 €

 

3.989 €

 

52,8%
54,9%38,0%39,3%50,1%57,0%56,1%

 

39,9%

 

39,4%

 

39,1%

 

28,8%

 

28,6%

 

30,1%

 

Summe 307.742 € 81.484 € 4.216 € 222.042 €

 

Eine weitere Rechnung zeigt: Sofern der Grenzsteuersatz im Ruhestand um 15,0%-Punkte niedriger liegt als der heutige, wird die Nettohöhe Ihrer Basisrente um 4,1% höher als die Nettorente einer privaten Rentenversicherung liegen.

 

Die Steuerersparnis durch die Basisrente in diesem Fall: 81.484 Euro

 

Grüne Rürup-Renten

Im Bereich der kapitalgebunden Rürup-Renten sind als grüne Varianten nur wenige Angebote auf dem Markt. Meine Favoriten sind dabei die Angebote der Gesellschaften Oeco Capital sowie die Stuttgarter Grüne Rente. Oeco Capital verfolgt den Nachhaltigkeitsgedanken sehr konsequent; die Stuttgarter ist bei der Renteprognose in der Regel etwas besser.

Im Bereich fondsgebundener Basisrenten ist die Auswahl deutlich breiter, das man hier durch die Auswahl entsprechend strenger Ethik-Fonds bei vielen Gesellschaften einen grünen Ansatz umsetzen kann. Eine qualitativ hochwertige Auswahl an strengen und guten Nachhaltigkeitsfonds sind für uns die Vorraussetzung. Helvetia und Volkswohl Bund sind hier sehr gute Anbieter mit vielen Optionen und Möglichkeiten. Die niedrigsten Kosten und damit die höchsten Ablaufleistungen sind meist bei der Continentale zu bekommen. Auch die Continentale bietet eine überzeugende Auswahl guter Ökofonds.

 

 

Basisrente bei Grünes Geld berechnen lassen

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie ich in 4 Tagen meine Altersvorsorge selbst erstelle. Teil 2 – Die Deckungslücke

Dienstag, 07. Dezember 2010

Herzlich willkommen zu unserem 2. Teil für die eigen-geplante Altersvorsorge (Teil 1 hier). Sie sind damit schon ziemlich weit gekommen. Denn es gibt eine Statistik die besagt, dass weniger als 10 % aller Leser über das erste Kapitel eines Buches hinaus kommen. Das ist bei Anleitungen im Internet nicht anders. Also herzlichen Glückwunsch, dass Sie diese Zeilen lesen.

 

Wie im ersten Teil gelernt, werden die meisten Deutschen im Alter mehr Geld brauchen als gesetzliche Rente und betriebliche Altersvorsorge Ihnen bieten. Wer nur auf die staatlichen Versorgungssysteme vertraut, wird im Alter bei Wasser und Brot landen. Mit privater Vorsorge können Sie zu Schnitzel und Bier gelangen, und wer rechtzeitig anfängt kann es sogar zu Kaviar und Sekt schaffen.

 

Im heutigen Teil 2 berechnen wir Ihre individuelle Deckungslücke.

 

grünes altersvorsorge ruhestand geniessen

Mit der richtigen Altersvorsorge den Ruhestand genießen, z.B. mit Winterwanderungen (Foto: Grünes Geld GmbH)

 

Wieviel Rente dürfen Sie ohne eine weitere Altersvorsorge im Alter erwarten?

 

Hier geht es darum, welche monatlichen Einkünfte Sie aufgrund Ihrer bisherigen Vorsorge (zum Beispiel gesetzliche Rente, betriebliche Rente, etc.) zu erwarten haben. Tragen Sie diese zusammen, sowie in der Tabelle dargestellt. Achtung: es geht jeweils um die Werte zum Zeitpunkt des Renteneintritts.

 

 

Für die gesetzliche Rente können Sie einfach die Ihnen jährlich zugehende Renteninformation verwenden (kommt nach 5 Jahren Beitragszahlung und ab dem 27. Lebensjahr). Dort ist auch eine Abschätzung vorhanden, welche Rentensteigerungen erwartet werden können und welche Rente Sie zum Zeitpunkt des Rentenbeginns zu erwarten haben. Wenn Ihnen diese Renteninformation noch nicht vorliegt: die durchschnittlichen Altersrenten in Deutschland liegen aktuell bei rund 800 Euro im Monat, eine genauere Aufschlüsselung nach Ost/West und Frauen/Männer finden Sie zum Beispiel bei Sozialversicherung-Aktuell.

 

Rechnen Sie diesen Betrag mit einer Steigerung 1% pro Jahr bis zu Ihrem Renteneintritt hoch. Die Formel: Rente bei Rentenbeginn = 800 € * 1,01Jahre bis Rentenbeginn. Angenommen Sie hätten noch 40 Jahre bis zum Rentenbeginn, ergäbe das 800 € * 1,0140= 1191,09 Euro. Falls Sie jetzt denken, das ist aber wenig: richtig, deshalb empfiehlt der Staat ja auch die private Altersvorsorge.

 

Wenn Sie Lebensversicherungen, Fonds oder sonstige Einmalzahlungen wie Erbschaften erwarten, dann berechnen Sie den Wert dieses Kapitals zum Zeitpunkt Ihres Renteneintritts. Wenn Sie also 100.000 € mit 50 Jahren erhalten und mit 67 in Rente gehen, verzinsen Sie den Betrag über 17 Jahre hinweg z.B. konservativ mit 3 % (wie bei der gesetzlichen Rente aufgezeigt).  Es gilt in diesem Beispiel: Kapital bei Rentenbeginn = 100.000 € * 1,0317 = 165.284 €.

 

Teilen Sie alle einmaligen Beträge durch 10.000 und multiplizieren Sie sie mit 35 – damit erhalten Sie in etwa die daraus mögliche monatliche Rente (Faustformel). Diese tragen Sie in die Tabelle ein.

 

Mit welchem Alter werden Sie in die Rente eintreten? Das gesetzliche Renteneintrittsalter Ihres Jahrgangs finden Sie in einer Tabelle des Handelsblatts. Für alle ab 1964 oder später Geborene gilt damit das Alter von 67 Jahren.

 

 

Einkunftsart Monatliche Höhe dieser Einkünfte in Euro
Gesetzliche Rente _________________________ Euro
Betriebliche Rente _________________________ Euro
Mieteinnahmen _________________________ Euro
Bereits vorhandene Altersvorsorge 1 _________________________ Euro
Bereits vorhandene Altersvorsorge 2 _________________________ Euro
Bereits vorhandene Altersvorsorge 3 _________________________ Euro
_________________________ Euro
Monatliche Rente
_________________________ Euro

 

 

Damit haben Sie ermittelt, welche monatliche Rente Sie in etwa erwarten dürfen.

 

 

Um später die Deckungslücke ausrechnen zu können, müssen wir noch auf den sogenannten Kapitalwert umrechnen, also auf eine Summe aus der diese Rentenzahlung entsprechen. Wir verwenden dazu wieder die oben erwähnte Faustformel:

 

Kapitalwert der bisherigen Rente = 10.000 € * (Monatliche Rente / 35 €)

Wieviel Rente brauchen Sie tatsächlich?

 

Doch welche Rente benötigen Sie im Alter? Während man früher davon ausging, dass der Lebensstandard im Ruhestand abnimmt und weniger Geld benötigt wird, zeigen die heutigen Ruheständler ein entgegengesetztes Verhalten auf. Die aktiven Senioren fahren häufig in den Urlaub oder Erfüllen sich lang ersehnte Wünsche. Das können vernachlässigte Hobbies ebenso sein wie eine Ferienwohnung im Süden.

 

Wenn wir also im Alter zumindest das oben erwähnte Schnitzel mit Bier erreichen wollen, sollten wir von unserem heutigen Netto-Einkommen ausgehen.

 

Aber Achtung – unser heutiges Netto-Einkommen wird im Ruhestand nicht mehr so viel wert sein wie heute. Wir werden mit den üblichen Inflationsraten rechnen müssen. Wir rechnen also das Netto-Einkommen mit der Inflation hoch. Hier eine Grafik über die historischen Inflationsraten in Deutschland:

 

 

Entwicklung des Verbraucherpreisindex

Entwicklung des Verbraucherpreisindex, im Durchschnitt ca. 3 % pro Jahr

 

 

Man kann also eine Inflationsrate von 3 Prozent wählen. Wenn Sie ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben, wählen Sie eine etwas höhere Inflationsrate, z.B. 3,5 oder 4 Prozent.

 

Hier die Formel zum Hochrechnen Ihres Einkommens bei 3 Prozent Inflation (für andere Inflationsraten setzen Sie statt der „3“ die jeweils gewünschte Rate ein):

 

Rentenbedarf = (aktuelles Netto-Einkommen) * 1,03 * 1,03 * 1,03 * … * 1,03

 

 

oder kürzer:

 

 

Rentenbedarf = (aktuelle Netto-Einkommen) * 1,03n

 

 

Dabei verwenden Sie das 1,03 so häufig wie es Jahre sind von jetzt bis zu Ihrem Renteneintrittsalter. „n“ ist ebenfalls die Anzahl Jahre von jetzt bis zu Ihrem Renteneintrittsalter.

 

 

Zur besseren Vergleichbarkeit auch hier wieder die Umrechnung auf den Kapitalwert:

 

Kapitalwert Rentenbedarf = 10.000 € * (Rentenbedarf / 35 €)

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

Wie hoch ist Ihre Deckungslücke?

 

Ihre Deckungslücke ist ganz einfach der Unterschied zwischen Rentenbedarf und der „bisherigen Rente“:

 

Deckungslücke = Kapitalwert (Rentenbedarf) – Kapitalwert (bisherige Rente)

 

Haben Sie Ihre persönliche Deckungslücke ausgerechnet? Wie hoch ist Sie? In vielen Fällen mehrere zehntausend und oftmals auch mehrere hundertausend Euro.

 

Im nächsten Teil werden wir sehen, welcher Anlegertyp Sie sind. Und im übernächsten Teil können wir bestimmen, wieviel Sie sparen müssen um Ihre Deckungslücke zu schließen. Mit der richtigen Anlagestrategie ist das leichter als Sie vielleicht jetzt denken. Mit der Berechnung Ihrer persönlichen Deckungslücke sind Sie schon weiter gekommen als 95% aller Bundesbürger – herzlichen Glückwunsch.

 

Wer jetzt schon aussteigen möchte: Für nachhaltige Investments zur Deckung Ihrer Rentenlücke gibt’s bei gruenesgeld24.de ausgewählte Musterdepots.

 

Zu Teil 3 der Serie gelangen Sie hier.

 

Zu kompliziert? Wir rechnen Ihnen das gerne in einer Online-Konferenz persönlich aus. Geben Sie uns Bescheid:

 

 

Kontaktformuler, Telefonnummern, eMail-Adressen