Mit ‘Nachhaltiges Investment’ getaggte Artikel

Gipfelstürmer der ethisch-ökologischen Finanzanlage treffen sich

Freitag, 09. November 2018
Zusammenfassung: Am 6. November fand im Gutshof in Ladenburg der 5. Marktplatz der Nachhaltigen Geldanalage statt. Grünes Geld war vor Ort.

 

Prof. Karen Wendt, ausgesprochene Expertin für Responsible Investment und Autorin des Buchs Sustainable Finance, brachte es in der Abschlussrede auf den Punkt:

 

Vor vielen Jahren machte sich eine kleine Truppe Bergsteiger auf den Weg zum Gipfel. Mit wenigen Kameraden bildeten sie eine Seilschaft, schlüpften in die Bergschuhe, packten den Rucksack und zogen los. Das Ziel, den Gipfel vor Augen, die Gewissheit das Gipfelkreuz zu erreichen, trieb sie an.

Sie kamen an ihr Ziel, auf dem Weg dorthin schickten sie regelmäßig Botschaften und motiverten andere wie schön es doch wäre, wenn alle sich auf den Weg machen würden.

Von der Berg-Begeisterung wurden inzwischen auch andere angesteckt. Diese setzen sich in ihre dicken SUV’s und fuhren auf die erste Hütte. Dort angekommen, fühlten sie sich einfach toll. Begeistert diskutierten Sie über das Erreichte. Mit etwas Befremden sitzen die Gipfelstürmer dabei und wundern sich.

 

Ähnlich ist es mit Nachhaltigkeit in der Geldanlage. Vor vielen Jahren machten sich Unternehmen und Berater wie Ökofinanz21, Grünes Geld, GLS Bank, Umweltbank und wenige andere auf den Weg, Ethik und Ökologie in die Finanzanlagen zu bringen. Das Ziel eine Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Umweltförderung und Dienst der Wirtschaft an der Gesellschaft vor Augen. Zwischenzeitlich sind die Dickschiffe der Geldanlage wie Blackrock, Allianz GI, Deutsche Bank aufgesprungen. Die Mittel die sie bewegen sind enorm.

 

 

Dr. Klaus Gabirel Vorstand von CRIC e.V. berichtet über am 5. Marktplatz der Nachhaltigen Geldanlage über die ethische Dimension grüner Geldanlagen

 

 

 

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Die besten nachhaltigen Anleihe-Fonds in 2017

Freitag, 23. März 2018
Nachhaltige Investments in Anleihen

Musterdepots mit Anleihe-Schwerpunkt bietet GrunesGeld24.de

Nicht alle Anleihe-Fonds im nachhaltigen Sektor konnten 2017 Gewinne erzielen. Bei den von uns kontinuierlich beobachteten nachhaltigen Anleihefonds mussten einige der Zinsentwicklung Tribut zollen und verloren bis zu 5,32 Prozent im abgelaufenen Kalenderjahr.

Am besten entwickelte sich der erst 2009 aufgelegte FISCH CB Sustainable Fund der Züricher Fisch Asset Management. Der in schweizer Franken notierte Fonds investiert weltweit in Wandelanleihen nachhaltiger Unternehmen. Grundlage sind die Nachhaltigkeitsanalysen der schweizer Bank JS Sarasin.

 

Von Vorteil war die Strategie mit den Wandelanleihen, die sich nach der Anleihe-Phase in Aktien wandeln, besonders wegen der guten Entwicklung der Aktien in 2017. Verkürzt sagt man, dass Wandelanleihen 2/3 des Aufschwungs der Börsen mitnehmen, bei einem Abschwung aber nur 1/3 des Wertes verloren ginge.
 
 

 

Aber Achtung: Selbst der größte Anleihe-Fan darf niemals seine komplette Anlage-Summe in Anleihen investieren. Um die Gesamtperformance zu steigern, müssen andere Formen wie Aktien beigemischt werden. Untersuchungen, z.B. von Finanztest (Tochter von Stiftung Warentest), zeigen, dass ein geringer Aktien-Anteil die Schwankungsbreite von Anleihe-Depots minimiert!

Eine Auswahl solcher gemischter Musterdepots finden Sie bei Grünes Geld:

 

 

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Serie Emissionshäuser: Neitzel & Cie.

Freitag, 02. Juni 2017
Zusammenfassung: Seit zehn Jahren ist das Hamburger Emissionshaus Neitzel & Cie. auf Sachwert-Portfolios im Bereich der Erneuerbaren Energien spezialisiert. Schwerpunkte waren dabei bislang Investments in bestehende Photovoltaik-Anlagen. Bei der aktuellen Beteiligung „Zukunftsenergie Deutschland 4“ ergänzt Neitzel erstmals die Investments um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung.

 

 

Freiland Photovoltaik-Anlagen – eine gut Investition.

„Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen will sie untergeh’n, im Norden ist sie nie zu sehn.“ – Dieser alte Reim hilft zwar dabei, sich die Himmelsrichtungen einzuprägen, die Sonne aber nicht im Norden zu suchen ist eindeutig ein Fehler. Denn im Norden Deutschlands hat Neitzel & Cie. seinen Sitz: Seit zehn Jahren ist das Emissionshaus erfolgreicher Anbieter von nachhaltigen Anlageprodukten aus den Bereich der Sonnenenergie.

 

Das Hamburger Emissionshaus hat sich schon früh auf einen Schwerpunkt konzentriert und diesen konsequent ausgebaut. Neitzel & Cie. hat sich damit an die Spitze der Anbieter grüner Investments hochgearbeitet. Das Unternehmen bietet seit 2009 ausschließlich Sachwertanlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien für private und institutionelle Anleger. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf die beiden Zukunftsenergien Solarenergie und Kraft-Wärme-Kopplung. In beiden Bereichen verfolgt das Unternehmen das Konzept, bestehende Anlagen zu kaufen und zu betreiben. Bislang investierten Anleger rund 45 Millionen Euro in Neitzels Energie-Assets. Insgesamt konnte das Unternehmen bereits Investments in Höhe von rund 150 Millionen Euro im Markt platzieren.

 

 

Herrlich hanseatisch

Wer an Neitzel & Cie. mailt, schreibt an „moin@“

Gegründet wurde das Emissionshaus von Bernd Neitzel. Der Diplom-Kaufmann lenkt als Geschäftsführender Gesellschafter seit 2007 die Geschicke des Unternehmens. Dass geschäftliche Erfolge auch immer die Erfolge eines optimal aufeinander abgestimmten Teams sind, war Neitzel von Anfang an bewusst. Daher baut der ehemalige Marineoffizier, der an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg studiert hat, auf vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinem zehnköpfigen Team und auf flache Hierarchien innerhalb des Hauses.

 

Diese Art der Unternehmensführung ermöglicht es, flexibel und früh auf Entwicklungen im Markt zu reagieren, interessante Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren und immer neue Finanzprodukte anbieten zu können. Eine Unternehmensstrategie, die aufgeht. Bislang konnte Neitzel & Cie. seine  Sachwertbeteiligungen planmäßig und vollständig platzieren. Dabei lagen die jährlichen Auszahlungen an die Anleger mit durchschnittlich 7,5 Prozent stets im Rahmen der Prognose und darüber. Mit dem Sachwert „Zukunftsenergie Deutschland 4“, der sich aktuell in der Investitionsphase befindet, plant Neitzel die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

 

 

Kaufmännische und technische Expertise aus einer Hand

Für die hervorragenden Ergebnisse zeichnet aber nicht allein die kaufmännische, sondern ebenso die technische Expertise des Hauses verantwortlich.

 

Die Tochtergesellschaft NCF Fondsverwaltung GmbH fungiert dabei als Verwalterin der Anlagen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. So können die Energieerzeugungsanlagen professionell betreut und ständig optimiert werden. Darüber hinaus ist die NCF auch für die direkte Vermarktung der gewonnenen Energie zuständig. Das reibungslose Zusammenspiel ermöglicht vielfältige Synergien und – nicht zuletzt – enorme Kostenvorteile. Geschäftsführer der Tochtergesellschaft ist Bernd Neitzel, die kaufmännische und technische Betriebsführung obliegt dem Diplom-Ingenieur Kai Kinast, der über weitreichende Erfahrung im Energiemanagement verfügt.

 

 

 

Gut vernetzt

Mit starken Partnerschaften zum Erfolg.

Solide Netzwerke und zuverlässige Partnerschaften sind in der heutigen Wirtschaft wichtiger denn je. Daher setzt auch Neitzel & Cie. nicht allein auf die Experten aus den eigenen Reihen. Zusammen mit Energie-Spezialisten, Ingenieuren und Wirtschaftsprüfern kann das Unternehmen seine Investments sicher und kompetent betreiben und weiterentwickeln.

 

Eng arbeitet Neitzel daher mit den Hamburger Ingenieuren Obst & Ziehmann zusammen, die der, im Bereich Erneuerbarer Energien besonders versierten, 8.2-Gruppe angehören. In diesem Verbund von Sachverständigen kooperieren mehr als 20 Ingenieurbüros, die sich besonders im Bereich der technischen Prüfung von Wind-, Photovoltaik sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auskennen und entsprechende Beratungsdienstleistungen anbieten. Ebenso besteht eine Partnerschaft mit der Ensibo GmbH, die über eine tiefgehende Erfahrung in der technischen Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen verfügt. Ein besonderer Schwerpunkt der Ensibo ist es dabei, die Profitabilität der Anlagen langfristig zu sichern. Dabei ist das unabhängige Service-Unternehmen international aktiv. Zur Qualitätssicherung und Risikobewertung seiner Photovoltaik-Anlagen vertraut Neitzel auf die Zusammenarbeit mit PV LAB Germany. Das unabhängige Prüflabor mit Sitz in Potsdam ist besonders erfahren mit der Testung von Serienmodulen und neu entwickelten Teilen und beurteilt deren technische Leistungsfähigkeit.

In Fragen der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung verlässt sich Neitzel & Cie. auf die Dienste der Oldenburger BDO Arbicon, die als regionaler Dienstleister mit einem international agierenden Netzwerk als kompetenter Ansprechpartner zur Seite steht.

 

Geschäftliche Netzwerke und Partnerschaften sind wichtig für den Erfolg des Unternehmens. Ebenso wichtig ist es jedoch auch, das inhaltliche Thema – Erneuerbare Energien – in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit weiter bekannt zu machen und die Bedeutung der Zukunftsenergien zu stärken. Diese Aufgaben übernehmen klassischerweise Branchenverbände. Daher engagiert sich Neitzel & Cie. im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) sowie im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (Bundesverband KWK).

 

Der BSW-Solar ist 2006 aus dem Zusammenschluss mehrerer Solar-Industrieverbände hervorgegangen und zählt rund 1.000 Mitgliedsunternehmen aus der Solar- und Speicherbranche. Ziel ist es, die Interessen der Mitglieder politisch zu vertreten, für Investitionssicherheit in der Branche zu sorgen und den Mitgliedsunternehmen informierend, beratend und vermittelnd zu Seite zu stehen.

 

Bundesverband KWK wurde 2001 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung im Energiemix in Deutschland zu steigern. Dafür strebt der Verein ein breites gesellschaftliches Bündnis an. Entsprechend zählen sowohl KWK-Anlagenbetreiber, Anlagen- und Komponentenhersteller und Dienstleister zu den Mitgliedern, sondern ebenso Städte und Kommunen, Wissenschaftliche Institute und interessierte Privatpersonen. Die Vereinigung fühlt sich dem Klimaschutz und dem schonenden Umgang mit Ressourcen besonders verpflichtet.

 

 

Mit Solarinvestment die Energiewende mitgestalten

Neitzel & Cie. konnte in seiner Geschichte durch seine konsequente Investitionsstrategie ausgezeichnete Anlageerfolge verzeichnen. Mit seinem Solar-Portfolio bietet das Unternehmen Anlegern die Möglichkeit, die Energiewende mit umzusetzen und zudem attraktive Rendite zu erwirtschaften.

 

Dabei hat sich das Emissionshaus für Deutschland als einzigen Investitionsstandort entschieden. Innerhalb des deutschen Marktes setzt das Unternehmen jedoch auf eine breite Streuung an verschiedenen Standorten.

 

 

Gut angelegt – das Bestandsportfolio

Solarenergie an vielen Standorten.

Bislang hat Neitzel & Cie. vier Investitionsangebote im Bereich der Solarenergie aufgelegt. Den Anfang mache 2010 das Investment Solarenergie Nord, das bereits Anfang 2011 vollplatziert war. Insgesamt wurden 12 Millionen Euro in fünf Photovoltaik-Anlagen in Deutschland investiert. Sämtliche Anlagen waren bereits fertiggestellt, genehmigt, ans Netz angeschlossen und können mit ihren Stromerträgen rund 5.200 Vier-Personen-Haushalte versorgen. Solarenergie Nord ist ein langfristiges Investment mit einer Laufzeit von 20 Jahren.

 

Aufgrund des positiven Starts im Bereich der Photovoltaik legte Neitzel direkt im Anschluss Solarenergie 2 Deutschland auf. Das zweite Solar-Investitionsangebot warb zwischen Frühjahr und Herbst 2011 insgesamt 15 Millionen Euro Eigenkapital ein. Investiert wurde wieder in fünf bereits fertiggestellte Photovoltaikanlagen. Diesmal handelte es sich neben den Freiflächen-Anlagen um ein Dachflächen-Portfolio. Außerdem setzten die Sachwert-Experten diesmal auf Standorte in unterschiedlichen Regionen des Landes. Solarenergie 2 Deutschland hat eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren und produziert eine Strommenge, die zur Versorgung von rund 6.250 Vier-Personen-Haushalten ausreicht.

 

Mit Solarenergie 3 Deutschland legte Neitzel sein bislang letztes reines Solarinvestment auf. Zwischen 2012 und Anfang 2014 wurden Eigenkapital in Höhe von 12,3 Millionen Euro eingeworben und in vier Freiflächen- und drei Dachflächenanalgen investiert. Auch hier setzte Neitzel die Diversifikation der Standorte fort, die sieben Anlagen sind über sechs Bundesländer verteilt und produzieren insgesamt den Energiebedarf von rund 5.200 Vier-Personen-Haushalten. Die Mindestlaufzeit von Solarenergie 3 Deutschland beträgt zehn Jahre.

 

 

Das aktuelle Investment: Zukunftsenergie Deutschland 4

Mit dem aktuellen Investment Zukunftsenergie Deutschland 4 verlässt Neitzel & Cie. erstmals das bewährte Konzept und ergänzen die Photovoltaik-Beteiligungen um den Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung. Vorteile sieht die Beteiligungsgesellschaft dabei in der konstanten Energieproduktion in Blockheizkraftwerken, die unabhängig von Witterung und Tageszeit stets die gleiche Strommenge liefern. Durch die Kombination der beiden klimafreundlichen Energie-Anlagen werden schwankende Erträge ausgeglichen, mögliche Risiken weiter minimiert und die Energieproduktion – und damit auch die finanziellen Erträge – auf einem gleichbleibend hohen Niveau gehalten.

 

Aufgrund der erweiterten Platzierungsstrategie veränderte Neitzel auch den Titel seines Investments in „Zukunftsenergie Deutschland 4″. Gleich bleibt jedoch, dass auch weiterhin nur in bereits abgenommene Anlagen an verschiedenen Standorten im deutschen Markt investiert wird.

 

„Zukunftsenergie Deutschland 4“ wurde im Juli 2015 aufgelegt, nachdem der Prospekt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt wurde. Da aufgrund einer Neuregelung des Kleinanlegerschutzgesetzes und des Vermögensanlagengesetz Prospekte für Emissionen nur noch ein Jahr lang eingesetzt werden dürfen, musste der Vertrieb von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ bis zur erneuten Genehmigung im Dezember 2016 für mehrere Monate ruhen. Mittlerweile ist das Projekt wieder zeichenbar; neue Anleger können beitreten.

 

 

Ertragreiche Sachwerte identifizieren

Aktuell befindet sich die Sachwertinvestition in der Platzierungsphase. Geplant ist die Investition zu 70 Prozent in Photovoltaik-Anlagen. Die verbleibenden 30 Prozent sollen in Blockheizkraftwerken angelegt werden. Dabei laufen die Investition gut an. Allein in diesem Jahr wurden bereits drei Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt gekauft.

 

Die Sonne – kraftvolle Energiespenderin.

Das Investitionsvolumen von „Zukunftsenergie Deutschland 4“ übersteigt das seiner Vorgänger: Neitzel & Cie. plant Investitionen von rund 51 Millionen Euro. 20 Millionen Euro sollen dabei als Eigenkapital von Anlegerseite kommen. Diese können sich ab einer Investitionssumme von 20.000 Euro beteiligen. Grünes Geld liegt allerdings eine Sondergenehmigung vor, so dass hier auch ein Beitritt ab 10.000 Euro möglich ist. Bedingt durch die Sachwertbeteiligung erzielen Anleger steuerlich gesehen Einkünfte aus Gewerbetrieben. Die Ertragsprognosen für „Zukunftsenergie Deutschland 4“ liegen zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr. Insgesamt ist eine Gesamtauszahlung von 168 Prozent einschließlich des eingesetzten Kapitals geplant. Die Erträge dieses Investments ergeben sich zum einen aus den garantierten Einspeisevergütungen für den produzierten Strom, zum anderen durch den Verkauf der Anlagen nach der geplanten zehnjährigen Laufzeit.

 

Über eine Sonderausschüttung von rund fünf Prozent konnten sich Anleger drüber hinaus im April dieses Jahres freuen. Das Geld stammt aus einer Schadensersatzzahlung, die Neitzel & Cie. bei einer außergerichtlichen Einigung erwirken konnte. Das Industrieunternehmen, das den Einsatz eines Blockheizkraftwerkes wünschte, musste vom Vertrag zurücktreten und entsprechend Schadensersatz leisten. Auch ein Beispiel für die vorausschauenden Verhandlungen der Experten von Neitzel und deren unternehmerischer Verantwortung gegenüber ihren Kunden.

 

 

Zuverlässige Partner für nachhaltige Investments

Wer in Sachwerte investiert, benötigt einen zuverlässigen Partner. Neitzel & Cie. hat in den vergangenen Jahren das Vertrauen seiner Anleger nie enttäuscht und mit den Solar- und Zukunftsenergie-Investments sichere und ertragreiche Finanzanlagen angeboten. Alle Solar-Beteiligungen konnten alle geplanten Ausschüttungen mindest erfüllen; teilweise übererfüllen. Auch mit „Zukunftsenergie Deutschland 4“ schicken sich die Sachwertspezialisten aus Hamburg an, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Nicht zuletzt wurde die Beteiligung in der Branche als “TOP nachhaltiges Investmentvermögen” ausgezeichnet.

 

Grünes Geld, erfahrener Finanzdienstleister für Geldanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien, berät Sie gerne umfassend zu dieser interessanten Beteiligung und zu vielen anderen nachhaltigen Investment, die nicht nur gut für Umwelt und Klima sind, sondern auch sehr gute Erträge versprechen.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Welche Auswirkungen hat das Wahlergebnis in Großbritannien auf die Klima- und Umweltpolitik?

Dienstag, 02. Juni 2015

Meinungsforschungsinstitute und Politikwissenschaftler waren am 07. Mai 2015 vom überwältigenden Wahlsieg des neuen und alten Premierminister David Cameron überrascht. Die Tories sind die alleinregierende Partei im Land. Inzwischen ist David Cameron knapp einen Monat an der Macht.

 

 

Was ist vom britischen Premierminister David Cameron für die Klimapolitik zu erwarten?

Was ist vom britischen Premierminister David Cameron für die Klimapolitik zu erwarten?

 

 

 

Wie sind die zu erwartenden Konsequenzen für die Klima- und Umweltpolitik?

 

Im Wahlkampf vermieden die Konservativen weitgehend spezifische Aussagen zur Umwelt- und Energiepolitik. Während David Cameron sich vor 9 Jahren noch mit Huskys in Spitzbergen fotografieren ließ und die Partei neu in Verbindung brachte mit Klimaschutz und Ökothemen, kamen in seinem aktuellen Wahlprogramm keine Ökothemen vor.  2010 hatte Cameron noch angekündigt die “grünste” britische Regierung aller Zeiten zu werden. Doch wie bei seinem transatlantischen Kollegen Obama folgten, folgten den Worten auch bei Cameron keine nachhaltigen Taten. Wie es in den nächsten Jahren seiner Regierungszeit weitergehen wird, dazu gibt es einige Annahmen und Hinweise. Grüne Themen dürften allerdings kaum zu finden sein und das bedeutet nichts Gutes für den Klimawandel. Die ersten Bekundungen und Aussagen der konservativen Regierung lassen nichts Positives für Umwelt und Klima erwarten. Als hätte man von Klimawandel und Umweltschutz noch nichts vernommen und wäre Leugnern des Klimawandels auf den Leim gegangen.

 

Atomkraft? – ja bitte!

 

Klar bekannt haben sich Cameron und seine Partei zur Unterstützung des riesigen und teuren EDF-Atomkraftwerks Hinkley Point C im südenglischen Somerset. Das bereits genehmigte Kraftwerk soll nach seiner Inbetriebnahme in etwa 8 bis 10 Jahren sieben Prozent des britischen Stroms produzieren. Aufgrund der hohen Investitionskosten ist der Bau nicht wirtschaftlich, daher hatte EDF staatliche Subventionen gefordert. Unterhalb von 90 Pfund/MWh würde das Kernkraftwerk Verluste schreiben. Das französisch-chinesische Konsortium hat mit der “alten” britischen Regierung eine Grundsatzvereinbarung getroffen für 16 Mrd. GBP zwei Druckwasserreaktoren mit einer Nettoleistung von 3200 MW zu errichten. Das Konsortium setzt sich zusammen aus der französischen EDF (Électricité de France) zu 40-50% und Areva, dem Kraftwerksbauer mit 10% sowie den chinesischen Unternehmen Guandong Nuclear Power Corporation Holding und China National Nuclear Corporation mit einem Anteil von 30 bis 40 %.

Seit dem Jahr 1995 wurden in Großbritannien bislang keine neuen Atomkraftwerke mehr in Betrieb genommen. Damit die Betreiber Gewinne erwirtschaften erhalten sie ab Inbetriebnahme eine garantierte Einspeisevergütung von 92,5 Pfund/MWh zzgl. einem jährlichen Inflationsausgleich. Diese Vergütung beträgt das Doppelte des durchschnittlichen englischen Strompreises 2013 und liegt deutlich über der Einspeisevergütung für  Onshore Windkraftanlagen. Darüber hinaus wurden staatliche Kreditgarantien über 10 Mrd. GBP vergeben um die Finanzierungskosten zu senken. Die Subventionen gelten für 35 Jahre, die Laufzeit des Betriebs der Kernreaktoren soll 60 Jahre betragen. Die lange Laufzeit ist für die Betreiber risikolos, da für den Fall dass die Kraftwerke gedrosselt oder abgeschaltet werden müssten der Ertragsausfall durch die Regierung finanziell entschädigt werden muss.

Die Subventionen wurden von der Europäischen Union genehmigt und von der EU Kommission als mit EU Recht vereinbar bezeichnet. Die EU Kommission geht von einer Höchstsumme von 34 Mrd. Pfund (46,8 Mrd. €) aus, dies sind die seitens der EU erwarteten Baukosten.

Cameron und seine Tories stehen klar zu dem Bau und werden es nach Kräften fördern, allen Bedenken zum Trotz.

 

Ein Lichtblick für die Klimapolitik? – ja bitte!

 

Auch die Förderung für ein Gezeitenkraftwerk in der Swansea Bay steht auf dem Plan.  Die Bucht bei Swansea (Wales) hat den zweithöchsten Tidenhub der Welt. Damit ist der Standort hervorragend geeignet. Im Juni 2015 soll hierzu eine Entscheidung fallen für oder gegen den Bau. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 1,4 Mrd. Euro und das Projekt soll etwa 155.000 Menschen mit Strom versorgen. Eine künstlich dort angelegte Lagune soll mit 16 Unterwasserturbinen mit einer täglichen Maximalleistung von 320 MW bestückt werden. Damit sollen pro Jahr 236.000 Tonnen CO2 eingespart werden können. Das Unternehmen Tidal Lagoon Power blickt angesichts der Aussage von Cameron das Projekt eventuell zu unterstützen optimistisch in die Zukunft. Das Gezeitenkraftwerk wäre auf jeden Fall ein Lichtblick im Bereich der Klimapolitik der Konservativen.

 

Flugverkehr? – gerne mehr!

 

Als weitere Förderobjekte sind Flughäfen in das Visier der Konservativen geraten. So sollen die Flughafenkapazitäten insbesondere in der Metropolregion London stark ausgebaut werden. Bislang gibt es 9 Flughäfen in und um London. Der größte und meist frequentierte Flughafen ganz Europas ist London Heathrow. Etwa 150 Millionen Passagiere werden pro Jahr abgefertigt. Allein am Flughafen London Heathrow gab es im vergangenen Jahr 470.695 Flugbewegungen.  Ein Ausbau der Flugkapazitäten in Heathrow liegt der konservativen Regierung am Herzen. Das Geschäftsjahr 2014 war für den Betreiber überaus erfolgreich. Der operative Gewinn stieg um 10,3 Prozent auf 1,57 Milliarden Pfund (etwa 2,1 Mrd. €). Im Jahr 2009 hat sich die Partei David Camerons noch als aktiver Gegner des Ausbaus positioniert. Inzwischen hat sich die Meinung deutlich geändert. Experten gehen davon aus, dass der Flughafenausbau kommen wird und damit dürften die Emissionen aufgrund des verstärkten Luftverkehrs zunehmen.

 

fossile Brennstoffe? – ja gerne!

 

Cameron steht uneingeschränkt hinter der Förderung fossiler Brennstoffe, insbesondere für die emissionsintensiven Kohlekraftwerke. Auch das in der Bevölkerung stark abgelehnte Fracking zur Gewinnung von Schiefergas hat er zur klaren Priorität ernannt. Der kriselnden Erdöl- und Erdgasproduktion in der Nordsee möchte er ebenfalls unter die Arme greifen und fördern.

 

Dies dürfte für Unmut in der Bevölkerung sorgen, da sie bisher schon über gestiegene Preise für Strom und Gas murren. Verantwortlich gemacht werden dafür die “Big Six”, die größten Energieversorger der Insel: British Gas, EDF Energy, E.ON UK, npower, Scottish Power und SSE. Die Mehrzahl der Briten ist der Meinung, dass diese Unternehmen nicht im Sinne der Verbraucher handeln und die Preise bewusst auf hohem Niveau halten. Der Strommix verspricht eine gute Ertragslage für die großen Konzerne. Etwa 71% des Energiebedarfs stammen aus fossilen Brennstoffen. Der Anteil von Kohle liegt knapp 10 Prozent über dem Anteil von Erdgas,  inzwischen stammen aus erneuerbaren Energiequellen 15%. Der Kernenergieanteil liegt bei etwa 21%.

 

Modernisierung? –  muss nicht sein

 

Gespart werden soll jedoch bei der Modernisierung der veralteten Energieinfrastruktur und generell beim Budget des Umweltministeriums.

Das 2013 unter dem Namen “Green Deal” gestartete Anreizprogramm private Haushalte zu mehr Energieeffizienz anzuhalten, war ein Flop und Cameron will Zitat: “den grünen Mist so schnell wie möglich los werden”.

Obwohl hier dringend Handlungsbedarf herrscht. Im Juli 2012 gab es 26,8 Millionen Häuser in Großbritannien. Mehr als 30 Prozent dieser Häuser sind älter als 65 Jahre. Jedes einzelne Haus verursachte 2010 3,2 Tonnen CO2 durchschnittlich, was etwa 15 Prozent des gesamten jährlichen CO2 Ausstoßes des Landes entspricht.  Zwar hat die Regierung in der vorherigen Amtszeit bereits Anstrengungen unternommen und beispielsweise eine steuerliche Förderung für alle CO2 neutral errichtete Neubauten erlassen, doch lockere Bauvorschriften werden weiterhin dafür sorgen, dass auch neue Häuser nicht das mögliche Energiesparpotential erreichen werden, wie dies bei möglich wäre.

 

Windkraft? – Rolle rückwärts!

 

Verwundert wurde bisher vernommen, dass die Subventionen für neue Windkraftparks auf dem Festland abgeschafft oder zurückgenommen werden sollen. Windkraft wäre die billigste Form der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in Großbritannien. Die Kürzungen oder Streichung von Subventionen sollen jedoch nur neue, noch nicht am Netz oder im Bau befindliche Windkraftanlagen gelten. Bereits genehmigte Projekte stellen sehr interessante Anlagemöglichkeiten für die Investoren dar. Auch wenn nur wenige Projekte für Privatanleger konzipiert werden. Eines davon wird in Kürze von institutionellen Investoren übernommen, so dass auch eines der weniger Projekte für Privatpersonen vom Markt verschwindet. Kurzentschlossene können sich noch beteiligen unter http://www.gruenesgeld24.de/windpowerinvest-ii.htm. Derzeit gibt es in Großbritannien rund 4.000 Onshore-Windräder, welche 5 Prozent des Stroms produzieren. Laut einer Umfrage die im Guardian veröffentlicht wurde, unterstützt die Mehrheit der Bevölkerung die Förderung von erneuerbaren Energien und der Windkrafterzeugung an Land. Der Vorstoß zu Kürzung der Förderung ist also nicht auf Proteste aus der Bevölkerung, wie dies in Deutschland häufig angeführt wird, zurückzuführen.

 

 

Genehmigte Windprojekte auf der Insel stellen interessante Anlagemöglichkeiten dar

Genehmigte Windprojekte auf der Insel stellen interessante Anlagemöglichkeiten dar

 

 

Damoklesschwert? –  BREXIT!

 

 

Bislang werden viele Umweltschutzstandards in Großbritannien überwiegend nur durch die Umsetzung von EU- Richtlinien in nationales Recht garantiert. Solle es zum BREXIT, also zum Austritt Großbritanniens aus der EU kommen, dürfte es für die Umwelt- und Klimaschutzpolitik zu einer Zäsur kommen. Spannend wir, ob das für 2017 angekündigte Referendum in dem die Bevölkerung über den Verbleib in der EU abstimmen soll tatsächlich kommen wird und wie daraufhin das europafreundliche Schottland reagieren wird.

 

Weltklimakonferenz? – nichts zu erwarten!

 

Die UN-Weltklimakonferenz in Paris hat mit der regierenden Partei Großbritanniens einen weiteren Teilnehmer, von dem keine zukunftsorientierten und ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erwarten sind. Dass Ende November bis 11. Dezember 2015 tatsächlich ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll beschlossen würde, rückt wieder ein Stück weiter in die Ferne. Bereits zum 21.ten mal findet die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz statt. Es ist das höchste Gremium der Klimarahmenkonvention UNFCCC, in der sich alle Industrieländer zur Reduktion Ihres Ausstoßes an Treibhausgasen verpflichtet haben. Letztes Jahr trafen sich die Regierungsvertreter in Lima und obwohl selbst der Papst Franziskus am 11. Dezember an den Klimagipfel eine eindringliche Botschaft, jetzt etwas gegen den Klimawandel und seine bedrohlichen Folgen zu tun, endete die Konferenz ohne konkrete Beschlüsse. Wir sind gespannt, was das Klima und damit die Menschheit vom 21. Klimagipfel erwarten kann.

 

Ausblick? – Eigeninitiative!

 

Das Beispiel Großbritanniens zeigt, dass Wahlen zu einem Rückschlag für die Klima- und Umweltpolitik führen können, daher ist es umso notwendiger die eigenen Anlagen auf versteckte Klimawandelrisiken zu überprüfen. Auf die Politik zu warten wäre unverantwortlich sorglos.

 

Neu ist es darüber hinaus nicht, Unternehmen auf Klimawandelrisiken zu untersuchen.  Einige zukunftsorientierte große Investoren gründeten im Jahr 2000 in London das Carbon Disclosure Projekt (CDP). Es hat zum Ziel den Dialog zwischen Investoren und Unternehmen in Fragen des Klimawandels zu fördern und mehr Transparenz bei klimaschädlichen CO2 Emissionen wichtiger Unternehmen zu erreichen. Inzwischen werden über 3.000 Unternehmen zu ihren CO2-Daten und zu Strategien der Emissionsreduzierung befragt und die Daten im Internet veröffentlicht. Das CDP ist weltweit das größte Projekt von Investoren die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf Unternehmen zu analysieren und zu beobachten. Die Daten werden unter anderem genutzt um Unternehmen nach ihrer Klimafreundlichkeit zu bewerten, dies kommt vor allem im Bereich der nachhaltigen Geldanlage vor.

 

Nutzen Sie die Macht des Geldes um positiv auf das Klima einzuwirken, denn auf die Macht der Politik zu warten, erscheint langwierig wenn nicht aussichtslos. Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Anlageportfolio ist laut einer Studie für 40 Prozent weniger CO2 Ausstoß verantwortlich als ein herkömmliches Anlageportfolio. We believe in the impact of money!

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Spenden statt Geschenke 2014

Donnerstag, 18. Dezember 2014

“Allein mit dem Intellekt werden wir die Herausforderungen unserer Zeit nicht lösen. Klimakatastrophen, Umweltdesaster und interkulturelle Konflikte erfordern kreative Lösungen mit Herz und Verstand, sowie die Fähigkeit zur Kooperation” CreActing.net

 

Wir freuen uns mit unseren GreenHearts kurz vor Weihnachten die Projekte von CreActing.net in Bodhgaya (Indien) unterstützen zu können. Wolfgang Schramm und seine Frau Andrea werden die 500€ Spende im Januar mit nach Indien nehmen und können damit im Rahmen des Theaterprojektes für die Kinder vor Ort einiges finanzieren.

Neben der Versorgung mit frischen Lebensmitteln erhalten die Kinder im Rahmen der Theaterprojekte von CreActing.net sämtliche notwendigen Dinge des täglichen Bedarfs: Handtücher, Zahnbürsten, warme Decken, Teppiche zum Sitzen, Betten, Kleidung und Schuhe. Alles wird vor Ort bei Handwerkern und kleinen Händlern eingekauft. CreActing1

Das Improtheater-Projekt hilft ohne neue Abhängigkeit zu schaffen. Mit der Theaterarbeit reift die Persönlichkeit der Kinder. Aus angepassten schüchternen und kaum Englisch sprechenden Kindern werden selbstbewusste junge Menschen, die ihre Stärken kennen und mutig in die Welt schreiten.

Über die Arbeit vor Ort haben wir in unserem Blog schon einiges berichten können. Wir freuen uns, dass das CreActing Team auch dieses Jahr wieder zahlreiche Momente des Glücks mit den Kindern kreieren wird und wir mit den  Grünes Geld Greenhearts einen Beitrag dazu leisten können.

 

Weitere Informationen zum Projekt gibt es in unserem Blog unter dem Suchbegriff CreActing oder http://bit.ly/1z3rLuO

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Was kostet ein gutes Gewissen?

Freitag, 07. November 2014

„Nichts!“

 

Ob diese Antwort tatsächlich stimmt, wurde vor kurzem von Prof. Dr. Christian Klein, Lehrstuhlinhaber für den Bereich Unternehmensfinanzierung an der Universität Kassel, wissenschaftlich auf den Prüfstand genommen.

 

Das Ergebnis der Meta Studie, die 35 empirische Einzelstudien ausgewertet hat ist eindeutig.

Nachhaltige Geldanlagen lohnen sich, das gute Gewissen kostet also nichts sondern wird auch noch belohnt. „Die Studie widerlegt das Vorurteil, nachhaltige Fonds brächten weniger Performance oder seien unsicherer als herkömmliche Fonds“, erklärt Prof. Dr. Christian Klein. „Dieses Ammenmärchen stimmt schlichtweg nicht.“

 

In seiner Studie, die er in Zusammenarbeit mit Miriam Hofmann erstellt hat, untersuchten sie 35 Einzeluntersuchungen. Dabei beschränkten sie sich jedoch nicht auf die Rendite allein, sondern legten den Fokus auf das Rendite-Risiko-Verhältnis.

Felsbrocken Vorurteile Schlag für Schlag abbauen

Und wieder ein Schlag gegen die Vorurteile

Im Ergebnis stellten sie fest: 15 Studien ergaben keinen Performanceunterschied, 6 Studien ergaben einen Nachteil doch 14 Studien belegten eine klar bessere Performance. Die Gründe für das bessere Abschneiden der nachhaltigen Fonds im Vergleich zu den Ergebnissen konventioneller Fonds könnten sein, dass Unternehmen, die auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen, weniger riskant handeln und von den Konsumenten besonders positiv wahrgenommen werden.

 

 

Diese Studie ist ein kräftiger Schlag wenn es darum geht, den Felsbrocken der Vorurteile bezüglich Nachhaltiger Geldanlage zu sprengen.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Umweltbank: eine Bank mit grünem Gewissen

Samstag, 14. Juni 2014

In Zeiten des Klimawandels und steigender Verknappung natürlicher Ressourcen fragen sich wohl immer mehr Menschen, ob ein Unternehmen, was gewinnorientiert ist, auch zugleich auf die Umwelt Rücksicht nehmen kann. Kann man Profite erzielen, ohne die Natur zu schädigen oder auszubeuten? Die Umweltbank spricht jedenfalls in ihrem eigenen Selbstverständnis davon.

“Willkommen bei Deutschlands grüner Bank“

Die Umweltbank versichert, Umweltschutz in ihre Satzung aufgenommen zu haben, 15.000 Umweltprojekte zu fördern, auf die CO2-Bilanz zu achten und dass es eine Umweltgarantie für Geldanlagen der Kunden gibt. Damit fließen die Euros der Kunden diesen Umweltprojekten zu. Damit werden sie unterstütz.

Umweltbank: nun mit Tesla Elektroauto

Umweltbank Initiator und Chef: Horst Popp. Hier mit Tesla Elektroauto (Bild: Umweltbank).

Mitgliedschaften der Umweltbank

Als ökologisch bewusste Institution ist die Umweltbank Mitglied in verschiedenen Naturschutzorganisationen, die auf der Seite mit ihrem jeweiligen Symbol abgebildet sind. Darunter sind so renommierte Organisationen wie der WWF, Deutsche Umwelthilfe und Rettet den Regenwald e.V..

Angebot der Umweltbank

Zu den großen Bereichen, mit denen die Umweltbank an ihre Kunden herantritt, gehören unter anderem Anlageberatung. Umweltsparbuch, Umweltsparbrief etc. fallen unter diesen Bereich.

Des Weiteren kann der Kunde sich in Sachen Vermögen beraten lassen. Wertpapiere, Depoteröffnungen und ähnliches. Interessant für den, der bereits etwas auf dem Konto hat, es aber vermehren möchte, ohne es allein auf dem Sparbuch liegen lassen zu wollen.

Für Personen, die sich für einen Kredit interessieren gibt es auch bei der Umweltbank eine Kreditberatung. Dabei ist es gleich, ob es sich um eine Restaurierung einer Immobilie handelt oder aber um eine Projektfinanzierung.

Pressestimmen

Die Umweltbank veröffentlichte auf ihrer Seite Pressestimmen verschiedenster Publikationen. Unter anderem vom Handelsblatt. Die Stimmen fallen überwiegend positiv aus und benennen, dass sich die Umweltbank auf den Nerv der Zeit eingeschossen habe, indem sie ausschließlich Umweltprojekte unterstütze. Dies sei heutzutage populärer den je.

Fazit

Die Umweltbank scheint zu halten, was sie verspricht. Anlagen gehen ausschließlich in Umweltprojekte, sie ist vernetzt mit bekannten und renommierten Umweltorganisationen und bietet solide Anlagemethoden an. Pressestimmen, die von der Umweltbank offen dargelegt werden, beschreiben ein Bild einer Bank, die sich den Zeichen der Zeit stellt und ernsthaft und auch erfolgreich versucht, Profit, Kundenzufriedenheit und den Umweltschutz miteinander zu verbinden und zu nutzen. Für alle, die etwas für die Umwelt tun wollen, ist diese Bank gewiss eine gute Anlaufstelle. Machen Sie sich als Kunde selbst ein Bild.

 

 

 

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKW

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung aufgenommen

Montag, 24. Februar 2014

Logo der Deutschen Umweltstiftung

Die Grünes Geld GmbH unterstützt in Zukunft die Aktivitäten der ältesten und größten deutschen Bürgerstiftung, der Deutschen Umweltstiftung. Der Vorstand der Deutschen Umweltstiftung hat im Februar 2014 die Mitgliedschaft der Grünes Geld GmbH im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung auf Basis einer entsprechenden Empfehlung des Senats bestätigt.

 

Aufgenommen werden im Wirtschaftsrat nur Unternehmen, die in ihrem Kerngeschäft bereits nachhaltig aufgestellt sind oder nachweislich an diesem Ziel arbeiten. Die Darstellung aus Sicht des Umweltrates finden Sie auf der Seite der Deutschen Umweltstiftung

 

 

Die Deutsche Umweltstiftung mit Sitz in Berlin, und insbesondere der Wirtschaftsrat der Stiftung, möchten eine nachhaltigere Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. 

 

 

„Die  Deutsche Umweltstiftung ist bereits seit 31. März 1982 tätig. Mit über 2000 Stifterinnen und Stiftern ist sie die größte und älteste deutsche Bürgerstiftung. Damit hat sie die Größe und den Einfluss, um auch etwas bewegen zu können. Das ist uns wichtig, denn bei Grünes Geld geht es nicht nur um Theorie, sondern darum, konkret etwas für die Natur zu unternehmen“, so Gerd Junker, Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

RE03 Windenergie Finnland: Kein Blindpool mehr – Windpark Pajukoski angebunden

Freitag, 21. Februar 2014

Der etablierte norddeutsche Anbieter Reconcept hat reagiert und Verzögerungen mit der Genehmigung beim zunächst geplanten Windpark Kaanaa  beantwortet, in dem er auf ein weiteres Windkraft-Projekt aus seiner Finnland-Pipeline zugreift. Das Windkraft Projekte „RE03 Windkraft Finnland“ ist damit kein sogenannter Blindpool mehr, sondern er ist zu 100% investiert. Der Anleger hat damit nochmals mehr Sicherheit, denn er kennt nun die Rahmendaten seines Investitionsprojektes konkret und verlässlich.

 

Das nun gewählte Projekt ist der Windpark Pajukoski. Er wird aus 3 Windkraftanlagen des Weltmarktführers Vestas vom Typ V126-3.3 MW bestehen und damit rund 36.000 MWh pro Jahr an elektrischer Energie erzeugen. Der zunächst geplante Windpark Kaanaa hatte nur eine geplante Leistung von 33.000 MWh pro Jahr aus 4 Windkraftanlagen. Baubeginn wird sofort nach Ende des finnischen Winters sein, da alle Genehmigungen, Windkraft-Gutachten und ähnliches bereits vorliegen. 

 

Die aktuelle Ausschüttungsprognose laut Anbieter sieht nun so aus:

 

 
   Geschäfts-Jahr   

  Ausschüttungsprognose in Prozent  
    des Anlegerkapitals ohne Agio

          2015                        8 %
          2016                        8 %
          2017                        8 %
          2018                        8 %
          2019                        8 %
          2020                       8,5 %

 

Hier ist der Standort des Windparks in Finnland dargestellt:

Standort Windpark

In der Mitte Finnlands: Standort des Windparks Pajukoski

 

Renditevorteil über die Finanzierung: Während die vorsichtige Prospekt-Kalkulation von einem Fremdkapital-Zinssatz von 3,8% ausging, konnten nur von zwei Landesbanken die Konditionen zum Ende Januar eingeholt werden. Die dort dargestellten Kredit-Konditionen: nur 3,35 bis 3,65%. Auch wenn der Fremdkapital-Anteil bei der Finanzierung dieser Projekte mit nur rund 50% im Vergleich sehr niedrig ist, ist das trotzdem ein wichtiger Kostenvorteil gegenüber der bisherigen Kalkulation.

 

Außerdem für die Anleger interessant: Der Frühzeichner-Bonus von 5% p.a. wird natürlich weiter gezahlt. Wer also schnell investiert, kann bis zur voraussichtlichen Schließung der Zeichnungsphase im Sommer 2014 noch eine angenehme Prämie einstreichen. Viele Anleger können damit das Agio von nur 3% ausgleichen.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Was macht Investmentanlagen nachhaltig?

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Nachdem ich mich nun immer länger mit nachhaltigen Geldanlagen bei dem Unternehmen Grünes Geld beschäftige, kam neulich in einem Kundengespräch die Frage auf: Was macht Investmentanlagen eigentlich nachhaltig ? Ich habe für Sie in diesem Bereich recherchiert und möchte Ihnen dazu folgende Informationen geben.

 

 

Young plant growing in sunshine

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Etwa 40 Fondsgesellschaften bzw. Tochtergesellschaften haben nachhaltige Fonds lanciert. Nachhaltige Fonds setzen sich aus Wertpapieren von Unternehmen zusammen, die nachhaltig arbeiten. Bei nachhaltigen Investmentanlagen gibt es fünf Oberkategorien:

 

1. Kategorie Best in Class: Fonds die ihr Portfolio nach dem „Best in Class“ Ansatz zusammenstellen investieren in Unternehmen, die in ihren Branchen im Bereich Nachhaltigkeit zu den Führenden zählen. Es können auch Branchen vorkommen, von denen man im ersten Moment keine Nachhaltigkeit erwartet, z.B. Mineralöl-und Automobilindustrie. Denn mit gezieltem Investment auch in diesen Branchen lässt sich viel erreichen – oftmals sogar überdurchschnittlich viel im Vergleich zu Branchen, die ohnehin wenig Schadstoffausstoß verursachen. Beim Best in Class Prinzip geht es darum, die Umweltbesten einer Branche durch die Hereinnahme in Nachhaltigkeitsfonds zu fördern. Bei der Rendite bewährt sich diese Auswahl oftmals, da diese Firmen kostengünstiger produzieren, ihre Produkte sich besser verkaufen und die Firmen erfolgreicher sind.

 

2. Kategorie Ethikfonds: hier wird ganz besonders darauf geachtet, wie sich ein Unternehmen gegenüber seinen Mitarbeitern verhält und inwieweit es gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Geschäftsfelder wie Rüstung, Alkohol und Tierversuche werden ausgeschlossen.

 

3. Kategorie Umweltfonds: ist  ein Oberbegriff und ein Synonym zu Ökofonds. Hier geht es vorwiegend um Unternehmen die im Umweltbereich tätig sind, z.B. Recycling oder Wasseraufbereitung, Abfallentsorgung und auch saubere Technik anbieten, wie Windanlagenbauer.

 

4. Kategorie Eneuerbare Energie-Fonds: investieren in Aktien aus dem Bereich erneuerbare Energien z.B. aus den Sektoren Wind-oder Solarenergien und Biomasse. Sie schließen Firmen mit Kernkraft oder fossilen Brennstoffen aus.

 

5. Ausschlusskriterien / Blacklist: die einfachste und auch sehr häufig verwendete Oberkategorie ist es, von vorneherein bestimmte Branche komplett auszuschließen – z.B. Rüstungs- oder Ölkonzerne. Häufig wird die Blacklist kombiniert mit der Best-in-Class Strategie.

 

Sollten auch Sie sich in der Zukunft für nachhaltige Investmentanlagen interessieren, fragen Sie dann einfach mal nach und schauen genauer hin. Legen auch Sie ihr Geld für eine bessere Zukunft an.  Eine Übersicht speziell so zusammengestellter Musterdepots finden Sie in unserer Kategorie Vermögensaufbau.