Mit ‘Nachhaltigkeit’ getaggte Artikel

Baumhaushotels – Die 10 schönsten Rückzugsorte in den Bäumen

Freitag, 13. Juli 2018
Zusammenfassung: Baumhäuser wecken die Abenteuerlust und rufen Erinnerungen an die Kindheit wach. Immer mehr Baumkronenpfade laden zum Spaziergang über den Wäldern ein. Wer länger verweilen will, findet mittlerweile auch ein breites Angebot an Baumhaushotels – von puristisch bis luxuriös ist für nahezu jeden Baumliebhaber etwas dabei.

 

 

Abenteuerlust – Urlaub im Baumhaus

 

Wer nicht gerade zwischen Hochhäusern aufgewachsen ist, kann sich gewiss noch gut daran erinnern, wie schön es war, auf Bäume zu klettern, sich im dichten Zweigwerk zu verstecken oder auf einem Ast die Beine baumeln zu lassen. Und auch Stadtkinder verbinden mit diesen Bildern vielfach noch leicht verblasste Erinnerungen an Wochenenden im Wald oder auf dem Land – oder gar an Urlaub in naturbelassenen Gegenden.

 

Abenteuerlustige mit handwerklichem Geschick (oder mit Verwandten mit handwerklichem Geschick) bauten Baumhäuser und fanden dort einen ruhigen oder geheimen Ort für Träumereien oder um neue Streiche auszuhecken. Und einige ganz mutige verbrachten sogar ganze Sommernächte im Baumhaus. Die unbekannten Geräusche der Tiere der Nacht, der harzige und frische Geruch, der Gesang der Vögel beim morgendlichen Sonnenaufgang – das alles sind Eindrücke, die fest im Gedächtnis verhaftet sind.

 

 

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Plastiktüte? – Nein Danke!

Dienstag, 10. April 2018
Zusammenfassung: Plastik ist überall präsent. Der sparsame und sinnvolle Einsatz ist auch noch vertretbar. Zum echten Problem wird Plastik, wenn es in die Natur gerät. Deshalb lautet das Gebot der Stunde: Plastik vermeiden! Besonders dann, wenn es nur als einmalige Verpackung dient.

 

 

„Hemdchenbeutel“ am Obststand – jetzt lieber einen Korb geben!

 

 

Bio-Lebensmittel und Öko-Produkte boomen in Deutschland. Immer mehr Verbraucher interessieren sich für die Herkunft ihrer Konsumgüter, natürliche Materialien liegen im Trend. ABER: Deutschland ist auch ein Plastikland.

 

Insgesamt 95.000 Tonnen Kunststoff wandern allein durch Plastiktüten verursacht bereits nach einem kurzen Einsatz in den Müll – oder in den Sammelsack aus Plastik vom „Grünen Punkt“. Das sind rund 6,1 Milliarde Plastiktüten aus dem Handel plus 3,1 Milliarden der sogenannten Hemdchenbeutel. Diese kommen vor allem an den Obst- und Gemüseständen der Verbrauchermärkte zum Einsatz.

 

Alles in allem liegt Deutschland mit rund 76 Plastiktüten pro Person und Jahr unter dem durchschnittlichen Verbrauch der europäischen Nachbarstaaten. Denn hier werden im Schnitt immerhin fast 200 Plastiktüten verbraucht – dabei sind die dünnen Hemdchenbeutel nicht mitgezählt.

 

 

 

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Monatssparen – einfach und effektiv Geld anlegen

Freitag, 23. März 2018
Zusammenfassung: Sparen ist sicher nicht immer leicht. Aber lohnt sich Sparen noch in Zeiten des Niedrigzinses? Ja, wenn auf das richtige Sparkonzept gesetzt wird. Sparbuch & Co. haben allerdings wirklich ausgedient.

 

 

Regelmäßige Geldanlage bringt gute Erträge!

 

Sparen oder oder das Leben genießen? An die Zukunft denken oder im Hier und Jetzt glücklich sein. Viel zu oft werden diese Lebenskonzepte gegeneinander ausgespielt. Wie in vielen Bereichen des Lebens ist die Antwort zum einen individuell, zum anderen liegt sie – wie oft – im goldenen Mittelweg.

 

Diesen zu finden ist jedoch gar nicht so einfach in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist eine wichtige Motivation zur Sparsamkeit, den Wert des Geldes zu erhalten und Erträge zu erzielen. Darüber hinaus wollen Sparer auf unvorhersehbare Situationen finanziell vorbereite sein und Geld für die Altersvorsorge anlegen. Sparen sollte jedoch nicht die Freude am Leben einschränken und nur auf ferne Ziele gerichtet sein.

 

 

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Welttag des Wassers

Dienstag, 20. März 2018
Zusammenfassung: Sauberes Trinkwasser für alle Menschen und der Zugang zu sanitären Einrichtungen sind Menschenrechte. Leider werden diese Rechte weltweit gebrochen. Eine Herausforderung, der sich die Staatengemeinschaft auch in ihren Zielen zur Nachhaltigkeit stellt. Der Weltwassertag, der jährlich am 22. März begangen wird, rückt regelmäßig die Bedeutung von Wasser ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

 

 

 

Heute ist der 20. März –  Weltglückstag. Der Tag, an dem Glückssymbole verschenkt werden können. Aber auch ein Tag, um darüber nachzudenken, wie glücklich das eigene Leben verläuft. Im Allgemeinen hat jeder ein Dach über dem Kopf, ausreichend zu essen, kann seinen Weg zur Arbeit ohne lebensbedrohliche Situationen zurück legen und bedenkenlos das Wasser aus der Leitung trinken, damit duschen, Wäsche waschen und die Toilettenspülung nutzen.

 

Ein großes Glück, das bei weitem nicht jeder Mensch auf dieser Erde hat. Denn der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist in vielen Teilen der Erde keine Selbstverständlichkeit. Daher ist die Forderung auch Teil des 17-Punkte-Plans für Nachhaltigkeit. Die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG) wurden im Jahr 2015 auf den Weg gebracht. Innerhalb von 15 Jahren – also bis zum Jahr 2030 – sollen sämtliche Punkte – darunter auch der sechste Punkt „Verfügbarkeit und nachhaltigen Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen“ – von der Staatengemeinschaft angegangen und gelöst worden sein.

 

Ein Zufall, aber ein durchaus interessanter Zusammenhang, dass zwei Tage nach dem Weltglückstag der Weltwassertag auf der Agenda steht.

 

 

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Alles öko? – 4 Tipps für die eigenen 4 Wände

Freitag, 02. Februar 2018
Zusammenfassung: Niedrigenergiehäuser, energetische Sanierung, neueste Standards – nicht jeder hat die Möglichkeiten und die Mittel, in Sachen Wohnen die besten energiesparenden Lösungen zu nutzen. Kein Grund, das Thema zu vernachlässigen, denn unsere vier Tipps für die eigenen vier Wände bieten auch kleine Lösungen mit großem Effekt.

 

Die eigenen vier Wände gestalten.

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

„50 Ways to leave your lover“, sang einst Paul Simon, Franz Konz gibt „1000 ganz legale Steuertricks“, angesagte Musik ist in den Top Ten und auch sonst sind in vielen Artikeln die 10 besten Tipps und praktische Ratschläge zu lesen. Das zwischenzeitlich etwas angestaubte Image der früheren Haushaltstipps haben die heutigen Empfehlungen längt abgelegt. Denn die Generation You Tube hat lebensnahe Tipps und Tricks wieder modern gemacht und schließlich mit dem Titel „Life Hacks“ geadelt.

 

Auch wir greifen in unseren Blogs immer wieder gerne auf die beliebten Hitlisten der besten Tipps und Tricks zurück. Und Hand aufs Herz – auch wenn die eine oder andere Sache vielleicht schon bekannt ist – eigentlich ist eigentlich immer auch etwas Neues und Überraschendes dabei. Und auch wer wirklich schon alles kennt wird einräumen müssen, dass Listen auch Altbekanntes wieder vor Augen führen und neu entdecken lassen. Diesmal haben wir uns aber der reduzierten Lebensweise angepasst und geben lediglich  vier Tipps zum Energie sparen in den eigenen vier Wänden.

 

 

 

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10 gute Buch-Geschenke für Kinder und Jugendliche

Freitag, 08. Dezember 2017
Zusammenfassung: Bücher sind gute Weihnachtsgeschenke. Bei der großen Anzahl an sinnvollen Sachbüchern und Romanen für Kinder und Jugendliche findet sich für jeden die passende Lektüre. Gerade Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sind gut vertreten und stoßen auf das Interesse der jungen Leser.

 

 

„Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt mit seinen Gaben“ – so lautet die Titelzeile eines noch immer populären Weihnachtsliedes. Was der Dichter Hofmann von Fallersleben darin beschreibt, steht kaum dem weihnachtlichen Massenkonsum der heutigen Zeit nach. In der Original-Version des Liedes von 1835 stehen neben Kuscheltieren auch „Trommel, Pfeifen und Gewehr,
Fahn‘ und Säbel und noch mehr, ja ein ganzes Kriegesheer“ auf dem kindlichen Wunschzettel. Doch die Zeiten des Kriegsspielzeugs sind glücklicherweise passé.

 

In der politisch bereinigten Version des 20. Jahrhunderts, die in den vielen Weihnachtsliederbüchern zu finden ist, werden „Musketier und Grenadier“ durch „Kind und Krippe, Schaf und Stier“ ersetzt. In beiden Versionen hat der Weihnachtsmann allerdings kein einziges Buch dabei. Schade eigentlich, denn viele Titel der Kinder- und Jugendbuchprogramme der Verlage nehmen sich der Themen unserer Zeit sehr gut an. – Ohne moralischen Zeigefinger und ohne Druck lernen Kinder und Jugendliche so die Welt kennen, entdecken ihre eigenen Möglichkeiten und erhalten unzählige Anregungen zur Gestaltung ihrer Zukunft.

 

Lesen verkürzt die Zeit bis zum nächsten Weihnachtsfest …

Unsere 10 Lieblingsbücher für den Gabentisch:

  1. Wie wollen wir leben?: Kinder philosophieren über Nachhaltigkeit
  2. Kinder, die die Welt verändern 
  3. Wie geht’s dir Welt und was ist morgen?
  4. 500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern
  5. Zukunft 2050: Wie wir schon heute die Zukunft erfinden
  6. Und jetzt retten wir die Welt: Wie du die Veränderung wirst, die du dir wünschst 
  7. Die Wolke
  8. Hörst du, wie die Bäume sprechen? Eine kleine Entdeckungsreise durch den Wald
  9. Welcher Gartenvogel ist das?: 100 Arten erkennen und beobachten
  10. „Fair für alle!: Warum Nachhaltigkeit mehr ist als nur bio“

 

 

 

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Klimakonferenz 2017 – Was bleibt von der COP 23?

Dienstag, 21. November 2017
Zusammenfassung: Auf der Weltklimakonferenz COP 23 in Bonn herrschte ein positives Klima. Jetzt stellt sich die Frage, wie die Verhandlungen sich auf das globale Klima auswirken werden und welche Maßnahmen konkret ergriffen werden, um die Erderwärmung zu stoppen.

 

Die Fidschi-Inseln bekommen die Klimaerwärmung bereits zu spüren.

Am vergangenen Freitag ist die Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn zu Ende gegangen. Die Konferenz stand in diesem Jahr unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln. Um den kleinen Staat im Südpazifik organisatorisch und logistisch zu entlasten, wurde zwischen dem 6. und 17. November in Bonn verhandelt. In der Bundesstadt am Rhein hat das Klimasekretariat der Vereinten Nationen seit dem Umweltgipfel in Rio 1992 seinen Sitz.

 

Bonn zeigte sich in den Verhandlungstagen als engagierter Gastgeber, der auf die große Zahl der Besucher aus aller Welt gut vorbereitet war. Bereits die eindrucksvolle Eröffnungsveranstaltung der COP 23 gab die Richtung der Konferenz vor. Auf der einen Seite arbeitsintensive Verhandlungen mit den offiziellen Vertretern der Staatengemeinschaft. Auf der anderen Seite ein breites Forum für Experten, Nichtregierungsorganisationen und zahlreiche Vertreter der Zivilgesellschaft.

 

 

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7 schöne Herbstwanderungen

Freitag, 13. Oktober 2017
Zusammenfassung: Wandern ist ein beliebter Freizeitsport bei Jung und Alt. Naturnähe, Entdeckerfreude und Entspannung gehen hier Hand in Hand. Auch die Tourismusregionen in Deutschland begegnen diesem Dauertrend und entwickeln immer wieder neue und reizvolle Wanderwege. Positiv für Umwelt und Klima: Beim Wandern werden meist nahe Ausflugsziele gewählt. Bei weiteren Entfernungen ist meist eine umweltschonende Anreise, beispielsweise mit der Bahn, möglich.

 

… auf in den goldenen Herbstwald!

 

Schon Altmeister Goethe wusste „Willst du immer weiter schweifen? – Sieh, das Gute liegt so nah.“ – Vielleicht hatte er bei seinen Worten den Taunus vor Augen, von dessen höchster Erhebung, dem Großen Feldberg, sich ein herrlicher Panoramablick bis zu seiner Geburtsstadt Frankfurt am Main bietet.

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Vermögenswirksame Leistungen – Kleine Geschenke, die sich lohnen

Dienstag, 19. September 2017
Zusammenfassung: Fast alle Angestellten haben ein Recht auf Vermögenswirksame Leistungen. Viele nehmen dieses Angebot des Arbeitgebers nicht wahr und verschenken so Geld, das mit einem cleveren Sparplan zu einem kleinen Vermögen wachsen kann.

 

 

Immer willkommen – kleine Geldgeschenke.

Mehr Gehalt und mehr Geld auf der hohen Kante. Das wünschen sich die meisten Menschen. Gleichgültig, in welcher Position und mit welcher Vorbildung. Aber nicht jede Gehaltverhandlung läuft wie gewünscht. Umso verwunderlicher, dass viele Beschäftigte bei einem Geldgeschenk ihres Arbeitgebers nicht zugreifen – den Vermögenswirksamen Leistungen (VL).

 

Die Stiftung Warentest geht davon aus, dass aktuell mehr als 20 Millionen Beschäftigte einen Anspruch auf Vermögenswirksame Leistung besitzen. Dieser Zahl stehen lediglich 13 Millionen abgeschlossene Verträge gegenüber.

 

Vermögenswirksame Leistungen werden vom Arbeitgeber entweder freiwillig oder aufgrund der geltenden Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen monatlich gezahlt. Das Geldgeschenk kommt allen Mitarbeitern zu Gute – also auch schon Auszubildenden. Allerdings steht das Geld nicht als Zusatz-Bonbon zur freien Verfügung. Jedenfalls vorerst noch nicht, denn die Sparbeträge werden frühestens nach sieben Jahren ausbezahlt (z.B. bei Fondsparplänen, der lukrativsten Form von VL). Die Vermögenswirksamen Leistungen sollen vielmehr die Mitarbeiter dazu motivieren, frühzeitig finanzielle Rücklagen – eben ein kleines Vermögen – aufzubauen. 

 

Je nach Branche und Region bewegen sich die monatlichen VL-Zahlungen des Arbeitgebers zwischen 6,65 Euro und immerhin 40 Euro. Beschäftigte in Teilzeit erhalten die Vermögenswirksamen Leistungen anteilig. Jeder kann die VL-Zahlungen des Arbeitgebers mit eigenen Geld einfach aufstocken.

 

Darauf zu verzichten ist sicher nicht sinnvoll, vor allem nicht bei niedrigem Einkommen. Denn der Staat fördert die in Inanspruchnahme von Vermögenswirksamen Leistungen mit einer Arbeitnehmersparzulage. Auch wer nicht die vollen 40 Euro von Seiten des Arbeitgebers erhält, kann den Sparbetrag aus eigener Tasche aufstocken und so staatliche Förderungen und steuerliche Entlastung voll ausschöpfen.

 

 

„Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“

Ein kleines Detail zur Vermögensbildung!

Woher rührt also die Gleichgültigkeit gegenüber den Vermögenswirksamen Leistungen? Zugegeben, der Begriff Vermögen lässt auf mehr hoffen. Jedoch schon der griechische Philosoph Aristoteles wusste: „Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“ und auch der Volksmund besagt, dass wenig mehr ist, als nichts. Langer Rede kurzer Sinn: Vermögenswirksame Leistungen lohnen sich für jeden.

 

Wie hoch das kleine Zusatzvermögen am Ende des Erwerbsleben ausfällt, hängt davon ab, wie lange Vermögenswirksame Leistungen bezogen wurden und natürlich auch, wie diese angelegt wurden.

 

Die Qual der Wahl?

Vielleicht ist die hohe Zurückhaltung in Sachen Vermögenswirkamen Leistungen auch darin begründet, dass erst einmal wieder eine Entscheidung getroffen werden muss, denn auch bei Vermögenswirksamen Leistungen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, Geld anzulegen.

 

Aber auch wenn zuerst einige Informationen notwendig sind, ist die Arbeitsteilung bei den VL für den Arbeitnehmer durchweg positiv: Denn der Arbeitnehmer entscheidet sich für einen VL-Vertrag, der Arbeitgeber zahlt dann die vertraglich zugesicherten Vermögenswirksamen Leistungen ein.

 

Bei der Wahl der passenden Anlageform für Vermögenswirksame Leistungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Bausparverträge zählen noch immer zu den beliebten Anlageformen dabei. Wer beispielsweise bereits eine private Baufinanzierung laufen hat, kann mit den Vermögenswirksamen Leistungen einen Teil der Schulden tilgen. Ansonsten sind Bausparverträge aktuell wegen der niedrigen Guthabenverzinsung und der niedrigen ANSpZ weniger interessant.

 

An Bedeutung gewonnen haben in den letzten Jahren Bank- und Fondssparpläne. Diese müssen jedoch auf für VL-Sparen geeignet sein.

 

Wer sich für die eine oder andere Möglichkeit entscheidet sollte wissen, dass diese Entscheidung alle sechs Jahre neu getroffen werden kann. Denn die Verträge laufen in der Regel über sieben Jahre. Dabei werden sechs Jahre lang Beiträge einbezahlt, dann ruht der Vertrag bis zum 31.12. In diesem siebten Jahr kann dann bereits mit einem neuen Vertrag gestartet werden. Einzige Ausnahme sind Bausparverträge. In diese muss sieben Jahre durchgehend eingezahlt werden.

 

Nach der Vertragslaufzeit kann jeder nach eigenen Vorstellungen über das angesparte Vermögen frei verfügen. Je nach Lebenssituation und den persönlichen Bedürfnissen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, das Geld auch weiter zur Vermögensbildung einzusetzen oder sich aktiv mit der Planung des Ruhestandes zu befassen.

 

 

Vier Anlageformen für Vermögenswirksame Leistungen

 

1. Die solide Lösung: Baukredite tilgen

Wer gebaut hat, erfreut sich zwar seiner eigenen vier Wände, steht aber auch erst einmal einer erheblichen finanziellen Belastung gegenüber. Hier können die Vermögenswirksamen Leistungen von Arbeitgeberseite helfen, Bauspar- und Bankdarlehen zu tilgen. Da bei Bauspardarlehen meist Sondertilgungen möglich sind, ist diese Verwendung der Vermögenswirksamen Leistungen eine gute Option.

 

Die VL-Zahlungen des Arbeitgebers können dabei direkt auf das Darlehenskonto überwiesen werden. Alternativ kann die zuständige Bank aber auch bestätigen, dass VL-Zahlungen zur Tilgung der Schulden eingesetzt werden.

 

Wer seine Immobilie selbst nutzt, kann darüber hinaus eine Arbeitnehmersparzulage beantragen. Von diesem Geld vom Staat profitieren Beschäftigte mit niedrigem Einkommen. Bei einem zu versteuerndem Einkommen bis 17.900 Euro für Singles beziehungsweise 35.800 Euro für Verheiratete, zahlt der Staat 43 Euro im Jahr dazu.

 

 

Der Klassiker: Bausparen

Bausparen ist seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Anlageformen der Deutschen. Schließlich verheißt die Kombination aus Sparplan und Kredit zur Immobilienfinanzierung ein eigenes Heim. Um die Vermögenswirksamen Leistungen sinnvoll anzulegen, ist ein Bausparvertrag nur dann interessant, wenn in näherer Zukunft eine Immobilie gekauft oder gebaut werden soll.

 

Ebenso bietet sich diese Anlageform auch an, wenn bereits ein Haus oder eine Eigentumswohnung vorhanden sind und Geld für etwaige Renovierungen, Modernisierungen oder Umbauten gespart werden soll. Wer sich für einen VL-Bausparvertrag entscheidet, erhält bis zu einer festgelegten Einkommensgrenze eine Wohnungsbauprämie als zusätzliche staatliche Förderung, allerdings nur dann, wenn nicht bereits die Arbeitnehmersparzulage genutzt wurde.

 

Am besten schon in der Ausbildung Nägel mit Köpfen machen.

Bausparen mit Vermögenswirksamen Leistungen ist für Berufsanfänger interessant, die jünger sind als 25 Jahre. Sie erhalten einmalig eine staatliche Wohnungsbauprämie bei einer Vertragslaufzeit von sieben Jahren, auch wenn kein Eigenheim gebaut oder gekauft wird.

 

Auch wer keine Pläne für ein Eigenheim hegt, kann einen Bausparvertrag abschließen und mit den Vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers bezuschussen lassen. Teilweise erhalten Sparer bei Verzicht auf ein Darlehen auch eine bessere Verzinsung ihres Guthabens. Generell sind Bausparverträge jedoch wenig renditestark. Wer also älter als 25 Jahre ist und keine Bauvorhaben oder Kaufabsichten hegt, sollte unbedingt das Potenzial eines Bausparvertrags mit den Möglichkeiten eines Sparplans für Vermögenswirksame Leistungen vergleichen.

 

 

3. Sicherheit vor Rendite: Banksparplan

Sparen hat zwar in Zeiten der Null- und Niedrigzinsen sehr an Glanz eingebüßt, wer jedoch einen seine Vermögenswirksamen Leistungen nutzen will, weitere Aktivitäten und vermeintliche Risiken scheut, sollte sich mindestens für einen Banksparplan entscheiden. Dabei schließt der Arbeitnehmer einen für Vermögenswirksame Leistungen geeigneten Banksparplan ab und lässt die Leistungen des Arbeitgebers einzahlen.

 

Wer keinen Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage hat, muss sich dabei nicht einmal an die übliche Laufzeit von sechs Jahren Einzahlung und ein Jahr Vertragsruhe halten. Klingt einfach und sicher und ist es auch. Doch auch hier lohnt der Vergleich, denn eine Verzinsung unter der ein-Prozent-Marke muss nicht sein.

 

Viele Banken bieten für ihren Kunden allerdings Verträge mit einer siebenjährigen Laufzeit an. Dann erhalten VL-Sparer zwar auch nur eine geringe Grundverzinsung, nach Ablauf des Vertrags kommt allerdings noch ein Bonus dazu. Durch diese „Durchhalteprämie“ ist ein entsprechender Banksparplan um einiges attraktiver als beispielswiese ein Festgeldkonto.

 

 

4. Modern und renditestark: Fondssparplan

Gut informiert – gut entschieden!

Wem die Rendite von Bausparvertrag und Banksparplan zu gering ist und die Schwankungen der Aktienmärkte akzeptiert, kann mit einem Fondssparplan für Vermögenswirksame Leistungen gute Ergebnisse erzielen. Wie hoch die Rendite genau ausfällt, steht zwar nicht von Anfang an fest. Durch den Anlagehorizont von sieben Jahren können jedoch Schwankungen optimal ausgeglichen werden.

 

Da nicht jeder Aktienfonds in Deutschland für die Anlage Vermögenswirksamer Leistungen zugelassen ist, sollten sich Arbeitnehmer von einem erfahrenen Finanzexperten beraten lassen. Die unabhängigen Berater, wie beispielsweise Grünes Geld, informieren nicht nur über die finanziellen Aussichten des Fondssparplans, sondern geben auch Einblick darüber, wie das Geld in den kommenden Jahren angelegt wird.

 

Denn auch Vermögenswirksame Leistungen können nachhaltig angelegt werden. Das Musterdepot Vermögenswirksame Leistungen von Grünes Geld etwa, investiert in rund einhundert Unternehmen, die nach ethischen und ökologischen Kriterien ausgewählt werden.

 

Dabei geht es zum einen um soziale Gerechtigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz. Zum anderen profitiert aber auch der jeweilige Anleger direkt durch gute Erträge. So hat sich der VL-Fonds von Grünes Geld in den vergangenen Kalenderjahren seit 2013 mit einer Rendite von 11,2 Prozent pro Jahr im Durchschnitt sehr rentabel entwickelt.

 

Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist es jedoch wichtig, den Anlagehorizont von sieben Jahren – also sechs Jahre einzahlen, dann ruhen bis 31.12. – nicht zu unterschreiten. Nach Ablauf dieser Zeit kann das Geld ausgezahlt oder die Anlage weiter verlängert werden. Die Mindestanlagesumme beim Musterdepot Vermögenswirksame Leistungen beträgt 34 Euro monatlich.

 

Bis zu einer Einkommensgrenze von 20.000 Euro bei Alleinstehenden und 40.000 Euro für Verheiratete, werden Anleger außerdem staatlich gefördert. Es gilt das zu versteuernde Einkommen. Die Arbeitnehmersparzulage wird über die jährliche Steuererklärung beantragt und beträgt 20 Prozent der Vermögenswirksamen Leistungen, maximal jedoch 80 Euro im Jahr. Wer Vermögenswirksame Leistungen unterhalb der Höchstgrenze von 40 Euro erhält, kann den monatlichen Arbeitgeberzuschuss aus eigener Tasche aufstocken und so sein Sparvermögen erhöhen.

 

Achtung: Das zu versteuernde Einkommen auch um Kinderfreibeträge § 32 Abs. 6 EStG zu reduzieren ist, kann z.B. ein verheiratetes Ehepaar mit 4 Kindern selbst 68.000 Euro Jahreseinkommen noch Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage.

 

 

Fondssparen lohnt sich

Dass sich die Anlage der vermeintlich geringen Summen Monat für Monat durchaus rentiert, zeigt sich an folgender Prognose: Bei einer Anlagedauer von zehn Jahren und einer monatlich Einzahlung von 40 Euro Vermögenswirksamer Leistungen, kann sich der Anleger über 9.352 Euro (BVI-Methode) freuen. Immerhin fast das Doppelte der Einzahlungssumme.

 

 

Nachhaltig denken – frühzeitig anlegen

Auch wenn der Betrag, den Arbeitgeber als Vermögenswirksame Leistungen auszahlen, auf den ersten Blick gering erscheinen mag – auf Dauer kommt doch einiges zusammen. Daher sollten gerade junge Menschen das VL-Sparen nicht auf die lange Bank schieben, sondern möglichst früh – am besten direkt mit Berufseintritt – mit dem Vermögensaufbau starten. Denn wer hat schon Geld zu verschenken?

 

Nachhaltige Geldanlagen bieten dabei einen optimalen Einstieg, denn hier stimmen Inhalt und Ergebnis. Aber auch erfahrene Anleger interessieren sich zunehmend für ethische und ökologische Geldanlagen, deren Wert Wertentwicklung den Vergleich mit konventionellen Anlageformen längst nicht mehr scheuen muss. So schnitten, laut einer Studie der Berliner Steinbeis-Hochschule, im Vergleich nachhaltige Fonds in der Gesamtbetrachtung besser ab, als Fonds ohne Nachhaltigkeitsaspekte.

 

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

5 nachhaltige Städte weltweit – ein Kennenlernen wert

Dienstag, 12. September 2017

Zusammenfassung: Nachhaltige Entwicklung ist ein globales gesellschaftliches Ziel. Jedoch ist Nachhaltigkeit auch ein komplexer Ansatz, so dass kaum alle Ansprüche auf einmal umgesetzt werden können. Vorbildfunktion haben daher besondere und nachahmenswerte Projekte einzelner Städte. Ein Blick auf fünf Städte von fünf Kontinenten.

 

 

Der Weg zur nachhaltigen Entwicklung ist durchaus steinig.

Das Zeitalter der nachhaltigen Entwicklung ist angebrochen! – Sicher, es liegen noch lange und steinige Wege auf den vielfältigen und verschlungenen Pfaden der praktischen Umsetzung. Aber die dringende Notwendigkeit, weltweit umzudenken, um den Fortbestand des Planeten und der Menschheit zu sichern, ist durchaus in den Köpfen angekommen.

 

Und es ist auch höchste Zeit. Der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy hatte zwar bereits vor gut einem halben Jahrhundert konstatiert, dass die Menschheit die Macht besitzt, sowohl alle Arten menschlicher Armut, als auch alle Arten des menschlichen Lebens zu zerstören. Sich auf einen Plan einer nachhaltigen Entwicklung für die gesamte Menschheit zu einigen, dauerte es allerdings noch Jahrzehnte.

 

2015 haben die Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele für alle Staaten der Erde definiert. Mit dieser Zielvorgabe sollen bis zum Jahr 2030 die Länder der Welt die Grundlagen für eine zukunftsfähige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung schaffen.

 

Kernpunkte des Programms sind, die Spaltung der Gesellschaft zwischen Arm und Reich aufzuhalten und Chancen- und Bildungsgleichheit voran zu bringen. Außerdem sind die Staaten gefordert, für saubere und bezahlbare Energie zu sorgen und die Ernährung sowie den Zugang zu Wasser- und Sanitärversorgung zu sichern.

 

Eine Utopie? – Vielleicht, dennoch gehen viele Länder beherzt daran, ihren Anteil an einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten – auch wenn nicht alle Punkte sofort umsetzbar sind.

 

 

Die Welt verstehen – die Welt erhalten

Nachhaltige Entwicklung, so erläutert der US-Ökonom Jeffrey D. Sachs, ist eine Methode, um die Welt mit ihren vielfältigen Zusammenhängen und Wechselwirkungen zu verstehen. Zugleich ist Nachhaltigkeit aber auch die Methode, um die Welt zu retten. Denn Nachhaltigkeit steht für einen ganzheitlichen Ansatz, der die wirtschaftliche Entwicklung, Bildungssysteme, Gleichberechtigung, Ernährungssicherheit, Gesundheitsfürsorge, Klimakrise, Erneuerbare Energien, Biodiversität und Urbanisierung gleichermaßen berücksichtigt.

 

 

Vorbilder schaffen – nachhaltige Städte

Nachhaltigkeit ist ein komplexes Thema!

Pläne zur nachhaltigen Entwicklung sind extrem komplexe Aufgaben. Daher sind Leuchtturmprojekte wie eine vorbildliche Nachhaltigkeitspolitik einzelner Staaten genauso motivierend, wie gelungene nachhaltige Stadtentwicklungen.

 

Ein weltweites Ranking nachhaltiger Städte ist jedoch schwierig. Denn die Ausgangssituationen sind sehr unterschiedlich. Indigene Völker beispielsweise, die im Einklang mit der Natur leben und durch ihre Art des Wirtschaftens einen kaum sichtbaren ökologischen Fußabdruck produzieren, würden in einem strengen Ranking für Nachhaltigkeit zwar hervorragend abschneiden, entziehen sich jedoch komplett den Bewertungen von Faktoren, wie beispielsweise ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

 

Während europäische Städte häufig Konversionsprojekte nachhaltig umsetzen und umweltfreundliche Verkehrskonzepte integrieren, verstehen rasant wachsende Mega-Cities in Asien unter Nachhaltigkeit Maßnahmen, die für ausreichenden Wohnraum ihrer Bevölkerung sorgen. Beiden Konzepten gemein ist der Anspruch, möglichst wenig Ressourcen zu verbrauchen und nur minimal in die Umwelt einzugreifen. Nachhaltigkeit in den Industrienationen ist auch immer der Spagat zwischen einem ökologischen Lebensumfeld und einer soliden wirtschaftlichen Basis der Stadt. Daher liegt es auf der Hand, dass die Metropole Ökotopia vorerst nur ein Modell bleiben wird, von dem Teilstücke realisiert werden.

 

In Deutschland gibt es bislang nur eine Bewertung der Nachhaltigkeit von Städten durch die Allianz Umweltstiftung. Diese vergibt in jedem Jahr drei Preise für die nachhaltige Entwicklung einer Großstadt, einer mittleren Stadt und einer Gemeinde.

 

Die Bewertung der nachhaltigen Entwicklung weltweit ist dagegen um einiges diffiziler. Denn global existieren unterschiedliche Rankings und Bewertungen. So zeichnet die Europäische Union seit 2010 jährlich eine europäische Metropole mit dem European Green Capital Award aus – in diesem Jahr übrigens die Ruhrmetropole Essen.

 

Darüber hinaus hat das Londoner Wirtschaftsforschungsinstitut Centre for Economics and Business Research in einer Untersuchung 50 Städte aus 31 Ländern untersucht und hinsichtlich ihrer geographischen Lage, wirtschaftlichen Entwicklung und ausgewählter Nachhaltigkeitsanforderungen untersucht. Top drei des Sustainable Cities Index waren dabei im letzten Jahr Zürich, Singapur und Stockholm.

 

Auch zahlreiche nationale Projekte wie das dänische Projekt Sustainable Cities und zahllose Blogs beschäftigen sich mit aktuellen Städtebau- und Entwicklungsprojekte.

 

Auswahl und Objektivität fallen daher schwer – aber Vorbilder sind überall zu finden, daher stellen wir fünf beispielhafte Großstädte aus fünf Kontinenten vor.

 

 

Europa: Zürich / Schweiz

Sauber und nachhaltig – Zürich.

Schon beim Ranking der aktuell nachhaltigsten Staaten konnte die Schweiz mit Rang 5 punkten. In dem wohlhabenden Land stimmen die Rahmenbedingungen, was die soziale Grundversorgung der Bevölkerung angeht. Darüber hinaus die Alpenrepublik durch ihre gewachsene Nähe zur Natur auch traditionell stark im Umweltbereich.

 

Aber wie wird die Finanzmetropole Zürich mit ihren enorm hohen Lebenshaltungskosten den Ansprüchen an eine nachhaltige Großstadt gerecht? Da ist zum einen das richtungsweisende und klimafreundliche Verkehrskonzept der Stadt, das in bester Schweizer Tradition steht, schließlich verfügt die Eidgenossenschaft über das dichteste Eisenbahnnetz der Welt. Vom gut vernetzten und vertakteten öffentlichen Nahverkehr profitieren Einwohner und Pendler gleichermaßen. Die Stadt versinkt nicht im täglichen Verkehrskollaps und kann so CO2-Emissionen reduzieren.

 

Den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase möglichst gering zu halten, ist auch das Ziel weiterer Bemühungen der Stadt. Per Volksabstimmung – auch typisch für die demokratischen Schweizer – hat Zürich bereits 2008 beschlossen, den CO2-Ausstoß pro Kopf bis 2050 auf eine Tonne zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich Zürich auf den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft gemacht. Das bedeutet, dass der Energieverbrauch pro Einwohner ebenfalls bis 2050 auf 2.000 Watt sinken soll. Ermöglich werden sollen diese Ziele durch eine verbesserte Energieeffizienz sowie durch die konsequente Förderung erneuerbarer Energien. Atomstrom soll zukünftig nicht mehr genutzt werden.

 

 

Afrika: Abuja/Nigeria

Die afrikanischen Staaten haben es aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation ungleich schwerer, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dennoch gibt es auch hier Städte, die als Vorbild für Städte in der Region dienen können, wie beispielsweise die nigerianische Hauptstadt Abuja.

 

Die 1,5 Millionen Metropole Nigerias ist eines der ersten Projekte für eine nachhaltige Stadt in Afrika. Allerdings unterscheidet sich die Abuja auch von anderen afrikanischen Städten der Region dahingehend, dass Abuja in den siebziger Jahren als Planstadt nach westlichem Vorbild auf dem Reißbrett entstanden ist und die alte Hauptstadt Lagos ablösen sollte. Finanziert wurde der Neubau durch Erdölexporte.

 

Obgleich Abuja bestrebt ist, sichere und preiswerte Wohnviertel weiter auszubauen, wachsen die Vorstädte mit Armutsvierteln ebenfalls rasant an. Schätzungen zufolge könnte sich so die Einwohnerzahl in den kommenden zehn Jahren auf bis zu 20 Millionen Menschen erhöhen. Zahlreicher Problem zum Trotz, ist Abuja auf dem Weg zur Green City und entsprechend bestrebt, die Stadt zu begrünen und nachhaltig auszubauen. Da die Versorgung mit Elektrizität schwierig ist, gibt es einen großangelegten Versuch, Straßenlaternen in der Stadt mit Solarenergie zu betreiben.

 

 

Asien: Singapur

Singapur: Von der Glitzerstadt zur grünen Oase.

Wer an den Stadtstaat Singapur denkt, hat nicht unbedingt als erstes Bilder einer nachhaltigen Entwicklung im Kopf. Aber der Dschungel kehrt in die Metropole mit rund 5,6 Millionen Einwohner zurück.

 

Zunehmend überwuchert wieder Grün die Glas- und Betonbauten der Stadt. Das Projekt Singapur zur grünen Mega-City zu verwandeln, wird derzeit von einem Architekten-Team umgesetzt, das sich auf vertikale Begrünung spezialisiert hat.

 

Denn Platz ist durchaus ein Problem der wachsenden Stadt. Daher findet sich die Bepflanzung vor allem an den Hauswänden – auch an den Wolkenkratzern – wider. Ziel der Regierung Singapurs ist dabei die Verbesserung des Klimas. Um das zu erreichen, unterstützt der Staat nicht nur die Bauherren bei der Begrünung und übernimmt die Hälfte der Kosten, sondern geht noch einen Schritt weiter: Ohne das staatliche Zertifikat wird keine Baugenehmigung mehr erteilt. Dabei endet die Nachhaltigkeitsbestrebung nicht bei der Fassadenbegrünung, sondern schließt auch die Nutzung von Sonnenlicht und Regenwasser mit ein. Der Energieverbrauch soll so – auch durch den Verzicht der ansonsten üblichen Klimaanlagen – zurückgefahren werden.

 

 

Australien: Moreland Solar City/Melbourne

Moreland, der nördliche Teil der australischen Metropole Melbourne hat ein besonderes Projekt zur nachhaltigen Entwicklung ins Leben gerufen: Moreland Solar City. Im Rahmen des Programms, das von der australischen Regierung entwickelt wurde, soll die flächendeckende Nutzung der Solarenergie weiter ausgebaut werden. Dabei arbeiten Industrie und Handel eng mit der Kommune zusammen. Ziel ist es, Treibhausemissionen drastisch zu reduziert.

 

Neben diesem Leuchtturmprojekt, bezeichnet sich Melbourne selbst als Stadt, die sich neu erfindet und bietet regelmäßig Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit an.

 

 

USA: Portland/Oregon

Portland/Oregon – mehr als nur Leutturmprojekte.

Die USA und Nachhaltigkeit – ein Thema, dass in den letzten Monaten immer mehr an Spannung gewonnen hat. Aber die USA sind groß und gerade Städte und Gemeinden im legendären Cascadia leben eine völlig andere Realität – abseits der Regierung Trump.

 

Immer wieder als eine der nachhaltigsten Städte apostrophiert wird Portland im Bundesstaat Oregon. Die Stadt gilt weit über die Grenzen der USA hinaus als Vorbild einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Dabei ist Portland nicht nur im Bereich der erneuerbaren Energien aktiv, sondern verfügt auch über einen soliden öffentlichen Nahverkehr, eine wachsende Radfahrkultur und ein vorbildliches Recyclingsystem.

 

Darüber hinaus fördert die Stadt nachhaltiges Bauen. Dabei geht Portland über die ökologische Bauweise hinaus und betreibt eine nachhaltige Stadtentwicklung, die zur Planung von Vierteln und dem Ausbau der Infrastruktur auch die Bevölkerung in Nachbarschaftssitzungen in die Entscheidungsprozesse aktiv einbezieht. Ganz gemäß dem Slogan der Stadt: Innovation, Zusammenarbeit, praktische Lösungen.

 

 

Blick über den Tellerrand

Blick über den Tellerrand lohnt sich …

Der globale Blick über den Tellerrand zeigt: Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit kennt größere und kleinere Schritte. Aber jeder Schritt in die richtige Richtung ist lohnenswert.

 

Auch in Sachen Finanzen lohnt es sich, nachhaltig zu denken und zu handeln, denn Investitionen in zukunftsfähige Projekte verbessern das Leben vieler Menschen weltweit. Grünes Geld, erfahrener Experte für nachhaltige Geldanlagen, hat viele interessante Angebote im Programm, mit denen Sie einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten und gleichzeitig interessante Rendite erwirtschaften. Machen Sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

 

Carmen Junker   Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“. Mehr zu ihr und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.