Mit ‘Neue Energien’ getaggte Artikel

RE09 Windenergie Deutschland gestartet: grüne Anleger können sich freuen

Donnerstag, 21. Januar 2016

 

In den letzten Jahren ist es für ökologisch orientierte Geldanleger ruhig geworden rund um das Thema Windkraft in Deutschland. Jetzt ist mit dem RE09 Windenergie Deutschland wieder ein klassisches Windkraftprojekt gestartet, das in Windturbinen im eigenen Land investiert. Die Konditionen sind attraktiv.

 

 

Gesetzgeber hatte den Markt versehentlich still gelegt

 

Windrad, Vogelperspektive, Hersteller Nordex

Nordex Windturbine (Grafik: Reconcept)

Ein großer Teil der deutschen Energiewende ist durch private Kapitalanleger geschultert worden. Über rund 15 Jahre hatten sie einen großen Anteil daran, dass mittlerweile rund 25.000 Windräder in Deutschland für knapp 15 Prozent unseres Stroms sorgen (Wert für 2015).

 

Doch solche Windkraft-Beteiligungen sind aus zwei Seiten in die Enge getrieben worden. Zum einen wurde die Einspeisevergütung stark zurück gefahren, so dass man für die erzeugte Kilowattstunde Strom einfacher weniger Geld erzielen konnte. Das hat dazu geführt, dass viele Deutsche ihr Geld in ausländische Windprojekte investiert haben, zum Beispiel in Finnland oder in Frankreich.

 

Zum anderen hat die Finanzmarktregulierung dazu geführt, dass 2014 und 2015 kaum neue Beteiligungsmodelle auf den Markt gebracht wurden. Viele traditionelle Anbieter sind aus dem Markt ausgeschieden. Nur die erfolgreichsten Anbieter haben diesen Schritt überstanden und bieten jetzt allmählich wieder neue Beteiligungen an – so wie den RE09 Windenergie Deutschland.

 

 

 

RE09 mit kurzer Laufzeit und guter Rendite

 

Nun scheint der gordische Knoten gelöst zu sein. Nur wenige Wochen nach Start des Ökorenta Neue Enerigen VIII Zweitmarktfonds präsentiert das Hamburgische Emissionshaus Reconcept den RE09 Windenergie Deutschland.

 

Er kauft oder baut Windenergieanlagen in Deutschland, betreibt diese für mehrere Jahre und verkauft sie wieder. Insgesamt will er damit seinen Anlegern 152 Prozent zurückzahlen, abzüglich der eingesetzten Einlage also ein Zuwachs von rund 52 Prozent bei einer Laufzeit von nur gut 7 Jahren.

 

Dabei beginnen die Auszahlungen an die Anleger bei 6 Prozent im ersten vollen Produktionsjahr (2017), und steigern sich dann auf 7 Prozent.

 

Besonderer Bonus für die Anleger: ab Einzahlung des Geldes bis zum Ende der Platzierungsphase erhält der Anleger einen Frühzeichnerbonus von 3 Prozent p.a. garantiert. In Zeiten von 0,1 Prozent Zinsen auf dem Tagesgeldkonto sehr attraktiv.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Atommüll-Lager: Bundesregierung unsicher ob das Geld reicht

Mittwoch, 10. Dezember 2014

 

Die Atomkraft ist die teuerste Energieform die es gibt. Allerdings kann niemand sagen, wie teuer die Atomkraft wirklich ist, denn die Atommüll-Lagerkosten sind unkalkulierbar. Alleine das Gehalt eines Pförtners eines Atommüll-Lagers,  bezahlt bis der Atommüll ungefährlich wäre, überstiege das vorhandene Kapital aller Menschen der Erde deutlich, so Franz Alt im Grünes Geld Video Interview. Aber ein Endlager wird wohl auch 2050, rund 100 Jahre nach Beginn des Atomkraft-Zeitalters in Deutschland, nicht zur Verfügung stehen. Die Atommüll Diskussion wurde durch die Ankündigung der Aufspaltung von E.on neu  angeheizt.

 

Atommüll wird hier produziert: Neckarwestheim

Atom-Anlage Neckarwestheim: Atom-Müll-Frage ungelöst (Markus Lorch / pixelio.de)

 

Atommüll: Konzerne entledigen sich der Lasten für Atommüll

Der jüngste Coup des Eon-Vorstandsvorsitzenden Johannes Teyssen hat es in sich. Er will seinen Konzern in 2 Teil aufspalten:

 

Teil 1 – Zukunft: Erneuerbare Energien und Netze

Teil 2 – Altlasten: Gas, Kohle und Atom

 

Zwar gehen die angesammelten 14,5 Millarden Euro an Rückstellungen für Atommüll komplett auf den Altlasten-Teil über, doch bereits nach nur 5 Jahren wäre die Haftung  für den Gesamtkonzern erledigt. Reichen die 14,5 Milliarden Euro nicht aus, so müsste letztlich der Steuerzahlen einspringen. Der Zukunfts-Teil von Eon bliebe davon unberührt. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

 

Auch Wettbewerber Vattenfall ist kreativ. Bereits 2012 beendete der schwedische Mutterkonzern Vattenfall AB die Haftung für die deutsche Tochter auf raffinierte Art und Weise, in dem er die Vattenfall Europe AG mit der Vattenfall Deutschland GmbH verschmolz. Denn der Beherrschungsvertrag zwischen Vattenfall AB und Vattenfall Europe AG (die wiederrum für die Vattenfall Deutschland GmbH einstand) war damit hinfällig.

 

Bundesregierung bei Atommüll unsicher

Viele Jahre ging man davon aus, dass gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen für die Atomkraft bei den Konzernen die ausreichende Antwort auf die Atommüll-Frage seien. Doch es hat sich nun eine grundlegend andere Situation gebildet: während Stromkonzerne früher als ausgemacht profitable Gewinnmaschinen galten, fallen nun sogar Verluste an. Langfristig ist also umstritten, ob die Konzerne die Lasten des Atommüll’s tragen können.

 

Nach Informationen des Handelsblatts vom 6. Dezember 2014 lässt die Bundesregierung deshalb durch die Kanzlei Becker Büttner Held prüfen, ob die “atomrechtlich begründeten Kosten” im Falle einer Insolvenz durch eine Gesetzesnovell vorrangig zu bedienen wären. Außerdem soll geprüft werden, inwieweit sich die Rückstellungen auf Extrakonten zu sichern sind.

 

Insgesamt wurden 36 Milliarden Euro an Rückstellungen für Atommüll gebildet. Ob diese Summe ausreicht, wird mittlerweile bezweifelt.

 

Endlager für den Atommüll weiterhin vollkommen unklar

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: Selbst 57 Jahre nachdem der erste Forschungs-Atommeiler und 42 Jahre nachdem der erste kommerziell genutzte Atommeiler  in Deutschland in Betrieb gegangen sind, weiß niemand wohin mit dem atomaren Abfällen.

 

Erst im Mai 2014 hat die dafür vorgesehene Kommission “Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe” die Arbeit aufgenommen. 34 Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wollten ursprünglich bis 2015 die Kriterien für die Suche festlegen.  Doch dieser Fahrplan ist nach monatelangen Streitigkeiten über die  Besetzung der Kommission wohl schon nicht mehr haltbar. Einig ist man sich nur, dass der in Deutschland angefallene Atommüll auch in Deutschland gelagert werden soll.

 

Experten schätzen, dass ein neuer Standort erst nach 2030 gefunden wird. Betriebsbereit wäre dieser vielleicht 2050, also fast 100 Jahre nach Beginn der Atomkraft in Deutschland.

 

Bis dahin dürfte es auch um die Frage von 2 Standorten für den Atommüll gehen. Denn für die Lagerung schwach und mittel radioaktiver Stoffe war bislang der Schacht Konrad vorgesehen. Aber dieser reicht längst nicht mehr  aus, um unseren bisher angefallenen schwach- und mittelradioaktiven Atommüll zu lagern.

 

100% Erneuerbare ist die Alternative zu Atommüll

In der Zwischenzeit werden Aktivisten wie Hans-Josef Fell von der Energie Watch Group nicht müde, die Alternative dazu aufzuzeigen.  “100% Erneuerbare Energien sind machbar”, so Fell. Seine Forderung ist angesichts dieser Diskussionen und dem gerade erst bekannt gewordenen Zwischenfall im größten europäischen Atommeiler in der Ukraine aktueller denn je.

 

 Atomkraftfreie Geldanlagen

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.