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MD Sicherheit – Sparen und Anlegen für Sicherheitsbewusste

Dienstag, 10. Januar 2017

Zusammenfassung: Sichere Geldanlagen sind gefragt, aber mit Sparbüchern, Sparbriefen oder Bausparverträgen lassen sich keine attraktiven Erträge erwirtschaften. Eine Alternative bietet das regelmäßige Fondssparen oder das Anlegen einer bestimmten Summe in Fonds. Mit einem Musterdepot, das auf das individuelle Sicherheitsbedürfnis zugeschnitten ist, lassen sich auch in Zeiten des Niedrigzinses noch gute Erträge erzielen. Wer auf ein nachhaltiges Musterdepot setzt, fördert auch ethische und ökologische Projekte.

 

 

Reizthema Sicherheit

Sicher gespart – aber sicher ohne Erträge!

Das Thema Sicherheit entwickelt sich zum Reizthema unserer Gesellschaft. Datensicherheit, innere Sicherheit, öffentliche Sicherheit – viele Facetten werden kontrovers diskutiert, Konsenslösungen sind in diesem – auch emotional stark besetzten – Feld nicht leicht zu finden.

 

Sicherheit ist eines der psychischen Grundbedürfnisse des Menschen. Dieses Sicherheitsbedürfnis umfasst die politischen Verhältnisse genauso wie die individuelle wirtschaftliche Situation.

 

In unserer komplexen Gesellschaft ist es nicht leicht, auf die Geschehnisse rund um uns wirkungsvoll Einfluss zu auszuüben. Für die persönliche wirtschaftliche Sicherheit lässt sich jedoch einiges unternehmen.

 

 

 

 

Sicher Geld anlegen mit Musterdepots

Wer früher auf Nummer Sicher gehen und Geld risikofrei anlegen wollte, setzte auf bewährte Produkte, wie das Sparbuch oder auch Wertpapiere des Bundes. Mit dem aktuell anhaltenden Niedrigzins haben diese Anlageformen jedoch an Attraktivität enorm eingebüßt.

 

Obgleich seit Mitte der neunziger Jahre Aktiengeschäfte als Anlage für Jedermann propagiert wurden, folgte auf den großen Börsenhype Anfang des Jahrtausends auch rasch eine große Katerstimmung. Sicherheitsbewusste Anleger waren hier seit dem kaum noch für Investitionen zu begeistern.

 

Eine Alternative für alle, die eine sichere und solide Geldanlage mit relevanten Erträgen suchen, ist die Anlage in Fonds sowie das regelmäßige Fondssparen.

 

 

Keine Angst vor der internationalen Finanzwelt

Wer sich bislang noch nicht mit der Ausgestaltung eines Wertpapierdepots beschäftigt hat, verspürt möglicherweise schnell eine gewisse Unsicherheit gegenüber der unübersichtlichen Welt der Kapitalmärkte.

 

Tatsächlich ist Fondssparen nahezu genauso einfach wie es die regelmäßigen Einlagen auf das konventionelle Sparbuch waren. Auch einmalige Investitionen sind problemlos zu bedienen. Und mit Hilfe von Musterdepots ist auch die Zusammenstellung der Fonds kein unlösbares Problem.

 

 

Musterdepots werden gemäß der unterschiedlichen Anlegerinteressen von Finanzprofis zusammengestellt. Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage bieten die erfahrenen Finanzexperten von Grünes Geld eine Zusammenstellung unterschiedlicher risikoarmer Fonds und Wertpapiere an. Anleger können diesen Vorschlag direkt übernehmen.

 

Die Erträge sind dabei erwartungsgemäß geringer als bei anderen angebotenen Musterdepots, dafür ist die Zusammenstellung auch bewusst risikoarm gehalten. Und nicht zu vergessen: Die aktuellen Zinsen für konventionelles Sparguthaben liegt unterhalb der ein-Prozent-Marke und damit bestimmt niedriger als die Erträge eines Musterdepots.

 

 

Musterdepot Sicherheit: Individuell und nachhaltig

Schwerpunkt im Musterdepot Sicherheit Geldanlage bilden Papiere mit guten Zukunftsprognosen, Stabilität und guter Rendite. Dabei ist die richtige Mischung der Fonds von Bedeutung. Für alle Fonds gelten jedoch auch strenge Nachhaltigkeitskriterien. Das bedeutet, dass Anleger ihr Geld nicht nur sicher anlegen, sondern auch sicher sein können, dass ihr Geld nicht in Projekte und Konzerne fließt, die im Zusammenhang mit Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und weiteren unethischen Machenschaften stehen. Stattdessen wird das Geld in nachhaltige Staaten und Unternehmen angelegt und so auch ein wichtiger Beitrag für eine sichere Zukunft geleistet.

 

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage hat Grünes Geld eine beispielhafte Auswahl getroffen. Anleger, die stärker ihre eigenen Vorstellungen einbringen möchten, können das Musterdepot als Basis nehmen und dieses individuell verändern, gezielt Schwerpunkte setzen und nach ihren Bedürfnissen optimieren.

 

 

Regelmäßig sparen oder einmalig anlegen

Jetzt aus dem Winterschlaf aufwachen und den Vermögensaufbau in Angriff nehmen!

Dem Begriff Routine haftet oft ein negativer Geschmack an. Völlig zu unrecht, denn gerade Wiederholungen vermitteln Sicherheit im Leben. Schließlich ist bekannt, was man zu erwarten hat und ist vor negativen Überraschungen geschützt. Eine positive Routine ist entsprechend auch das Sicherheit Monatssparen.

 

Bereits mit einer Mindestanlage von monatlich 50 Euro ist eine Spareinlage  möglich. Wer regelmäßig einzahlt, kann so schrittweise sein Vermögen aufbauen und dabei Schrittlänge und Tempo selbst bestimmen.

 

Gemäß der Wertentwicklungsberechnung des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) können Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von 50 Euro über 10 Jahre mit einem Gesamtvermögen von 7.912 rechnen.

 

Wer lieber eine gößere Summe auf einmal anlegen möchte, kann sich ab einer Summe von 10.000 Euro am Musterdepot Sicherheit Geldanlage beteiligen. Hier können Anleger bei einer einmaligen Einzahlung von 10.000 Euro laut BVI-Methode in 10 Jahren mit 14.774 Euro rechnen.

 

Natürlich sollte Routine niemals mit Starre verwechselt werden, denn ein gewisser Grad an Flexibilität ist auch beim Vermögensaufbau von Bedeutung. Mit dieser Flexibilität können Fondssparer rechnen. Denn anders als bei anderen Kapitalanlagen können Sparer jederzeit auf ihr Geld zugreifen und bleiben so finanziell beweglich. Damit steht das Monatssparen dem überholten Sparbuch auch hier in nichts nach, denn das angelegte Geld bleibt täglich verfügbar. Auch Anleger, die sich für das Musterdepot Sicherheit Geldanlage entscheiden verfügen über diesen Vorteil. Allerdings werden durch längere Laufzeiten mögliche Schwankungen im Depot optimal abgefedert, eine Mindestlaufzeit von drei Jahren ist beim Fondssparen daher zwar nicht zwingend, jedoch empfehlenswert.

 

 

Entwicklungscheck: Das Musterdepot Sicherheit

Die Rendite des Musterdepots Sicherheit lag in den vergangenen 5 Jahren bei durchschnittlich 4,0 Prozent. Im vergangenen Jahr 2016 entwickelte sich das Depot zu Jahresanfang abwärts, ab März des vergangenen Jahres ging die Entwicklung jedoch nach oben und passierte in den Sommermonaten Juli bis September bereits die 3-Prozent-Marke.

 

Das Musterdepot besteht aus fünf nachhaltigen Investment- und Rentenfonds, in die das Geld der Anleger zu ungefähr gleichen Anteilen investiert wird. Enthalten sind beispielsweise Nachhaltigkeitsfonds von etablierten Anbietern wie Swisscanto, Candriam oder J. Safra Sarasin. Mit der breiten Streuung auf unterschiedliche Fonds, und damit verbunden auf rund 500 verschiedene Anlagen, können Schwankungen optimal ausgeglichen und Verluste weitgehend vermieden werden.

 

Die Wertpapiere im Musterportfolio sind entsprechend auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Rentenpapiere. Darüber hinaus sind Aktien, Geldmarkt – und Mischfonds enthalten.

 

 

Sicherer Start ins neue Jahr

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage und dem Sicherheit Monatssparen können sicherheitsorientiere Sparer jetzt ins neue Jahr starten und Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufbauen – und das bequem und risikoarm.

 

Durch die Investition in nachhaltige Wertpapiere leisten Sparer einen wertvollen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit und ein umweltfreundliches Wirtschaften.

 

Grünes Geld berät Sie zu Ihrem optimalen Fondssparplan.

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sparkasse: Niedrigzins ist Angriff aufs Kerngeschäft

Freitag, 13. März 2015

 

Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 13. März 2015 berichtet, ist der anhaltende Niedrigzins ein Angriff auf das Kerngeschäft der Sparkassen. Sparkassen Präsident Georg Fahrenschon sagte, es könne nicht ohne Auswirkung bleiben, wenn der Zins praktisch abgeschafft wäre. Die Eurpäische Zentralbank hat in mehreren Schritten die Leitzinsen auf nur noch 0,05% p.a. reduziert.

 

 

 

Die wichtigste Einnahmequelle der Sparkasse verringert sich um 15 Prozent

 

Die wichtigste Einnahmequelle der Sparkassen ist der Zinsüberschuss, also die Mehreinnahmen durch Zinsen gegenüber den an die Kunden ausgezahlten Zinsen. Dieser Zinsüberschuss werden laut Fahrenschon in den nächsten 5 Jahren um 15 Prozent sinken. Der Zinsüberschuss betrugt im vergangenen Jahr 23,1 Milliarden Euro. Vor Steuern verdienten die insgesamt 416 Sparkassen 4,9 Milliarden Euro.

 

Das Problem: durch die Politik der Europäischen Zentralbank EZB sinkt der Unterschied zwischen dem Einlagen- und dem Kreditzins, die Margen der Sparkassen sinken.

 

sparkasse-kredite-einlagen

Wie wird das Geld der Sparkassen verwendet? (Grafik: Grünes Geld GmbH, Daten DSGV)

 

 

Die Sparkasse hat zu viel Einlagen gegenüber der vergebenen Kredite

Ein weiteres Problem für eine Sparkasse: die Kundeneinlagen, also die Gelder die Kunden auf Sparbüchern, Sparbriefen, Tagesgeldkonten oder ähnlichem besitzen, sind im Vergleich zu den vergebenen Krediten zu hoch. Denk 720,7 Mrd. Euro Kundenkrediten stehen 836,7 Mrd. an Kundeneinlagen gegenüber.

 

Damit entsteht den Sparkassen ein Einlagenüberhang von 116 Mrd. Euro. Dieses Geld muss von den Sparkassen angelegt werden. Da es nur in sehr sichere Einlagen wie Pfandbriefe und Unternehmensanleihen investiert wird, sind Erträge niedrig.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Niedrigzins wird bleiben–Sachinvestments als einzige Alternative

Sonntag, 16. November 2014

 

Die Wochenzeitung “Die Zeit” hat in der aktuellen Ausgabe vom 13. November 2014 als Titelthema AUSGESPART. Die Behauptung: die Niedrigzinsen  oder Nullzinsen könnten für immer so bleiben. Zinsen sind letztendlich der Preis für Geld, und Geld ist mittlerweile mehr im Kreislauf als gebraucht wird. Die Folge: Der Preis des Geldes sinkt, die Zinsen fallen weltweit und bleiben niedrig. Bank-Sparer, die dem System noch weiteres Geld hinzufügen wollen, werden bestraft.

 

 

Niedrigzins: So sind die Sätze aktuell

Prinzipiell, so die Zeit, liegt Geld auf der Bank und vermehrt sich. Da sei eine schöne, eine beruhigende Erkenntnis. Eine, an die man sich gerne gewöhnen würde. Sie hätte nur einen Fehler: Sie stimme nicht mehr. Dann folgt eine Tabelle mit Zinsen, die deutsche Kreditinstitute für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist anbieten:

 

 

 

Bank Zinsen pro Jahr
Deutsche Bank 0,05 %
Targobank 0,1 %
Commerzbank 0,05 %
HypoVereinsbank 0,01 %

 

 

 

Dagegen steht einen Tabelle mit der tatsächlichen Preissteigerung bei Gütern des alltäglichen Lebens:

 

Artikel Preissteigerung im letzten Jahr
Kinokarten 2,4 %
Kinderjacken 3,5 %
Hackfleisch 0,3 %
Vollkornbrot 0,9 %

 

 

 

Es wird klar: Die Preissteigerungsraten (aktuell in Deutschland laut Zeit: 0,8%) sind niedriger als das, was man an Zinsen erhält (spätestens nach Steuern).

 

Niedrigzins: Woher kommts?

Sicher hat die Politik seit der Finanz- und seit der Euro-Krise nichts gegen niedrige Zinsen. Schließlich entschulden sich Staaten immer dann automatisch, wenn sie weniger an Zinsen für ihre Staatsanleihen zahlen müssen als die Inflationsrate hoch ist (Finanzielle Repression, wir berichteten in unserem Artikel vom 13. Januar 2012).

 

Allerdings leitet der Artikel in Der Zeit den Gedanken auf eine andere, tiefgründigere Ursache. Denn die Niedrigzinsen sind ein weltweites Phänomen, während die Euro-Krise ja nur Europa und (eingeschränkt) die USA betraf. Die Zinsen sind auch in China niedrig, wo Staatsschulden kein Thema sind.

 

Wichtig ist zu verstehen, wie das Zins-System funktioniert. Der Anleger zahlt sein Geld auf der Bank ein und erhält dafür einen Zins. Die Bank verleiht das Geld zu einem höheren Zins an Privatleute, hauptsächlich aber an Unternehmen damit diese neue Maschinen kaufen oder expandieren können.

 

Das Problem: es werden gar nicht mehr so viele Kredite von der Wirtschaft benötigt. Das weiß man, weil die Europäische Zentralbank (EZB) sehr wenig Anfragen nach ihrem billigen Geld von den einzelnen Banken erhält. Die Banken rufen das billige EZB-Geld nicht ab, weil es wenig Nachfrage nach Investitionskrediten gibt. Über die Gründe dafür lässt sich nur spekulieren. Das können Sättigungseffekte der Märkte sein. Das mögen aber auch prall gefüllt Cash-Polster der Konzerne und Unternehmen sein, die sich dann gar kein Geld mehr von Banken borgen brauchen.

 

Klar ist jedoch, wenn weniger Geld gebraucht wird, dann fällt auch der Preis den man für das Geld zahlen muss (nämlich der Zins). Es gibt Niedrigzinsen.

 

Und genau das ist der wahre Grund für die niedrigen Zinsen, deren Talfahrt ja bereits vor Ausbruch der Euro-Krise begann. So möchten die deutschen Sparer insgesamt 3,84 Billionen Euro bei Banken und Versicherern anlegen. Doch die daraus machbaren Investitionskredite sind viel mehr, als gebraucht wird.

 

Offensichtlich sind sinkende Zinsen ohnehin eine langfristige Tatsache. Die längsten Aufzeichnungen über Zinsen gibt es in den Niederlanden:

 

Niedrigzinsen-bleiben-wohl-noch-laenger

 

Hier werden die Zinsen für 10jährige niederländische Staatsanleihen aufgezeigt. Diese dienen als ein guter Indikator für das Zinsniveau. Klar erkennbar ist der langfristig rückläufige Trend, der nur von einigen neueren Zins-Spitzen unterbrochen ist.

 

 

Wie sollte man auf den Niedrigzins reagieren?

 

Klassische Bankanlagen oder Lebensversicherungen können meist nur 0,5 bis 2,5 Prozent an Verzinsung bieten. Zuwenig als dass man damit etwas erreichen könnte. Die einzige Alternative sind Sachinvestments, wie Beteiligungen an Windkraft, Solarparks, Wasserkraftwerken, Wäldern, Immobilien oder Aktien. In eingeschränktem Maße auch an Unternehmensanleihen.

 

Hiermit lassen sich bei ausreichender Anlagedauer und guter Streuung auf interessante Weise Renditen von 6 bis 10 Prozent pro Jahr erzielen. Eine hohe ökologische Wirkung wird außerdem noch erzielt.

 

 

 

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.