Mit ‘Nuklearfreie Investments’ getaggte Artikel

Krieg dem Smog

Mittwoch, 06. Mai 2015

Luftverschmutzung durch Feinstaub ist in vielen Städten Chinas ein großes Problem. Seit vielen Jahren versucht die Zentralregierung Chinas dagegen anzugehen, bislang mit mäßigem Erfolg. Grüne Anleger können zum Positiven beitragen und davon profitieren.

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Vor sieben Jahren rückte durch die Olympischen Spiele in China das Thema Luftverschmutzung in Peking in die zentrale Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Einige Olympioniken fürchteten um ihre Gesundheit durch Smog an den Austragungsstätten. Wochen vorher wurden Fahrverbote erlassen und Fabriken oder Kraftwerke stillgelegt.

Am stärksten von Luftverschmutzung belastet: Xingtai Foto: Le Monde

Am stärksten von Luftverschmutzung belastet: Xingtai
Foto: Le Monde

Seither ist die Umweltbelastung eher größer geworden. In Städten wie Xingtai oder Xi’an liegt die Feinstaubbelastung bei 155,2 Mikrogramm je Kubikmeter Luft. Der WHO Grenzwert liegt bei 10 Mikrogramm je Kubikmeter. an dieser fast 16 fachen Überschreitung lässt sich ablesen, wie dick die Luft in der Stadt sein muss. Zunehmend entwickelt sich dadurch ein politisches Risiko für die Einheitspartei, da immer mehr Menschen bereit sind für saubere Luft einzutreten. Ein Kostenrisiko und eine Bedrohung für die aufstrebende Nation sind darüber hinaus die steigenden  Krankheitskosten.

 

Der Ministerpräsident Chinas Li Keqiang der dies erkennt, ist fest entschlossen den Krieg gegen die Umweltverschmutzung anzutreten. Allein im Jahr 2014 wurden landesweit mehrere zehntausend kohlebefeuerten Schmelzöfen und Heizungsanlagen stillgelegt. Die Stahlproduktion sollte zurückgefahren werden. Veraltete und luftverschmutzende Kraftwerke von Industrieanlagen sollen und wurden bereits modernisiert.   Positiv dürfte sich die erwartete Konjunkturelle Abkühlung auf “nur” 7 Prozent Wachstum auswirken.

 

Doch der Regierung ist bewusst, dass all die beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichen werden um das Problem zu lösen. Alternativen zum Kohleverbrauch müssen her, daher forciert das Reich der Mitte die Stromgewinnung durch Sonnen-, Wasser- und Windstrom neben dem Ausbau von Atomkraft.

 

Ernererbare Energien 2013

China weltweit führend in Sachen Erneuerbarer Energien Kapazität

Chancen ergeben sich im Bereich der erneuerbare Energien für nachhaltig und ökologisch orientierte Geldanleger. Die Spezialisten wie Ja Solar, Huaneng Renewable, Jinko Solar oder Sino Gas finden sich in Nachhaltigkeitsfonds oder in weltweit anlegenden erneuerbare Energien Fonds.

 

Peking möchte, dass bis zum Jahr 2020 erneuerbare Energiequellen 20 Prozent des Strombedarfs decken. Im Vergangenen Jahr lag der Anteil bei 9,6 Prozent. Es wurden 89,50 Milliarden US Dollar in Solar und Windenergie investiert das entspricht 32 Prozent mehr als im Jahr 2013. Die Planungen für kommende Jahren sehen weiterhin deutliche Steigerungen vor. So sollen bis zum Jahr 2020 die Windkraftkapazitäten auf 250 Gigawatt erhöht werden. Bislang stehen 201 Gigawatt. Allein im ersten Quartal 2015 wurden 5,04 Gigawatt an Solarenergie Kapazität errichtet. Bis zum Jahr 2020 sollen insgesamt 119 Gigawatt installiert sein.

 

Bedauerlich ist jedoch, dass Peking auch auf den Ausbau der Kernenergie setzt. Im laufenden Jahr wird mit dem Bau von acht AKW’s begonnen, so dass bis 2020 etwa 58 Gigawatt aus Kernkraftwerken stammen sollen.

 

Der Trend zur sauberen Energieerzeugung hält stark an in China. Um Atomkraftprofiteure wie CGN Power auszuschließen gibt es nachhaltige Emerging Markets oder mit Ausschlusskriterien arbeitende erneuerbare Energien Fonds. Für Anleger kann sich der Einstieg in chinesische Energie Aktien über Nachhaltigkeitsfonds auszahlen. Das Tal der Kursentwicklungen aufgrund großer Überkapazitäten in den letzten Jahren dürfte durchschritten sein. Der Aufholjagd von Erneuerbaren Energien Titeln dürfte gelingen.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

Wichtiger Meilenstein hin zur Elektromobilität erreicht

Dienstag, 26. Juli 2011

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben jetzt ein Ladegerät mit 97% Wirkungsgrad und hoher Leistungsdichte entwickelt, das sowohl für den stationären Einsatz in einer Ladesäule als auch für die Aufladung einer gewöhnlichen Elektrofahrzeugbatterie im Fahrzeug selbst genutzt werden kann.

 

stationäre Ladesäule für Elektroautos

Durch die Weiterentwiclung des Lademoduls ist es gelungen, die Ladezeit auf 45 Minuten zu verkürzen (80%)

Das Ladegerät ist in der Lage, mit einer Nennleistung von 22 kW eine übliche Elektrofahrzeugbatterie innerhalb von 45 Minuten auf 80% zu laden. Zudem sind die Abmessungen mit 340 x 230 x 100 mm sehr kompakt.

 

Elektrofahrzeuge stellen für die Speicherung von Solar- und Windstrom im intelligenten Netz der Zukunft einen wichtigen Baustein dar. Nach den Plänen der Bundesregierung sollen bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein und gleichzeitig 35 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien kommen. Daher ist die entscheidende technische Weiterentwicklung des Ladegeräts nicht nur für die Elektromobilität ein wichtiger Baustein, sondern auch grundsätzlich ein weiteres Modul für ein zukünftig kombiniertes Energienetz, das die Verfügbarkeit von Strom bei Einsatz von erneuerbaren Energien stabilisiert.

 

Quelle: Fraunhofer-Institut

 

Unsere Empfehlung für die gezielte Förderung von erneuerbaren Energien: Sonne Monatssparen 100+

 

Projekt Sonne Monatssparen 100+
Laufzeit börsentäglich verfügbar
Mindestanlagesumme Monatssparplan 100€
Rendite 2009: 60,61%;2010: -3,94%
Besonderheit – Sehr gute Chancen auf langfristig hohe Wertzuwächse. Um Schwankungen auszugleichen sollte die Anlagedauer möglichst 8 Jahre oder mehr betragen.          – Sie helfen den Umstieg auf erneuerbare Energien aktiv zu fördern.

 

 

Eigene Photovoltaikanlage für die persönliche Ruhestandsplanung ?

Dienstag, 12. Juli 2011

Solaranlagen sind trotz der massiven Kürzungen der Einspeisevergütungen noch sehr lukrativ. Laut Michael Höng von der Vermögensverwaltung HWM sind für nahezu alle Standorte in Deutschland noch Renditen über 7% möglich. Aufgrund der Festschreibung der Solarstromvergütungen im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) für 20 Jahre ist diese Geldanlageform sehr gut planbar und überschaubar. Außerdem ist die Sonnenscheindauer – übers Jahr gemittelt – pro Standort wenig variabel. Für die Kalkulation sind die einmaligen Investitionskosten entscheidend. Wartungskosten fallen nur minimal und Betriebs- und Energiekosten fallen gar nicht an.

 

Eigene Photovoltaikanlage

Eigene Photovoltaikanlage kann Bestandteil der Ruhestandsplanung werden.

 

Aufgrund der Möglichkeit, einen Teil des selbst erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, sichert man sich gegen steigende Stromkosten ab. Diese Sachwertanlage ist zudem inflationssicher. Nach Berechnungen der HWM Vermögensverwaltung beträgt die Rendite bei einer Einmalinvestition von 2500 € und Volleinspeisung immer noch 7,52%. Bei 30% Eigennutzung und 70% Einspeisung steigt die Rendite auf immerhin 8,32% ! Berücksichtigt man noch den Preisverfall in der Solarbranche, dann kann die Rendite bei einer Einmalinvestition von 2300 € und 30% Eigennutzung sogar 9,49% betragen!

(Rendite berechnet auf Laufzeit der Einspeisevergütung: 20 Jahre; Generatorleistung pro Jahr: 930 kWh pro kWp; Wartungskosten: 1% der Investitionskosten pro Jahr)

 

Wäre das nicht ein interessanter Aspekt für die persönliche Ruhestandsplanung? Vorausgesetzt, es werden bis zum Ende der 20 Jahre (garantierte Einspeisevergütung) noch entsprechende Speichermedien entwickelt, dann ist der Strom im Rentenalter sozusagen kostenfrei!

 

Quelle: EcoSolarreporter

 

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihre eigene Photovoltaikanlage aufs Dach zu bauen, dann bietet Ihnen Grünes Geld natürlich die Investition in große Anlagen wie z.B. die größte Solaranlage Europas im sonnigen Italien:

 

Projekt SolEs 23
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Erwartete Rendite 7,5% jährl. bis 2019, 117,5% in 2020 (inkl. Verkaufserlös)
Besonderheit – Investition in Europas größtes Solarkraftwerk im sonnenreichen Italien- garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre (inflationsgeschützt!)- Rückgaberecht in persönlichen Notfällen- erfahrenes Management Voigt&Collegen; 23. Solarfonds

– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energien!

Windenergie an Land auf dem Abstellgleis ?

Dienstag, 28. Juni 2011

„Die erneuerbaren Stromquellen haben mehr Potential, als die Bundesregierung glaubt. Schwarz-Gelb scheint die Wende hin zu 100 Prozent regenerativen Strom nicht wirklich zu wollen, sondern weiter auf die Zementierung der Großstrukturen in der Energieerzeugung und Jahrzehnte weiterer Kohleverstromung zu setzen“, so der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

 

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Bundesverband WindEnergie (BWE) ist das Gesetzespaket der Bundesregierung für die Energiewende umstritten. Laut Weiger wird dadurch der landseitige Ausbau der Windenergie behindert und die energieintensive Industrie erhält zu viele Schlupflöcher.

Die Industrie wird im wesentlichen von den Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausgenommen. Schon heute profitiert sie stark von den durch die Erneuerbaren gesunkenen Preise an den Strombörsen. Aufgrund dieser Ausnahmen zahlen alle anderen Verbraucher schon jetzt jährlich zwei Milliarden Euro, die eigentlich die Industrie zahlen müsste.

Windräder an Land

Windanlagen an Land werden oftmals von Anwohnern abgelehnt

Dies ist eine der Aussagen, die aus einer gemeinsamen Presseerklärung des BUND und dem Bundesverband WindEnergie hervorgehen. Gefordert wird im Erneuerbare-Energien-Gesetz das Ausbauziel von 35 Prozent Erneuerbarer Energie bis 2020 auf 45 Prozent zu erhöhen. Erreicht werden soll diese Forderung auch durch Energiesparmaßnahmen und die Steigerung der Energieeffizienz. Dies fehlt bisher im Gesetzespaket.

 

Besonders problematisch sind die in der EEG-Novelle vorgesehenen Vergütungskürzungen für die Windenergie an Land. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung steht damit den Empfehlungen des von ihr selbst beauftragten Begleitgutachtens entgegen. „Es ist schon erstaunlich, dass die Bundesregierung das wissenschaftliche Begleitgutachten und die Meinung der Sachverständigen vollkommen ignoriert. Wir begrüßen, dass sich der Bundesrat in seiner letzten Sitzung den Vorschlägen dieses Begleitgutachtens angeschlossen hat. Das zeugt davon, dass man sich in den Bundesländern intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Entscheidend ist jetzt, dass sich auch die Bundestagsabgeordneten mit dieser Frage auseinandersetzen und die Position der Bundesländer angemessen berücksichtigen. Denn klar ist: Wird das EEG so beschlossen wie die Bundesregierung es vorsieht, werden die Bundesländer ihre Ausbau- und Klimaziele nicht erreichen“, unterstrich der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE), Hermann Albers.

 

Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, aber auch in den anderen Bundesländern bestehen noch erhebliche Potentiale für den Ausbau und die Modernisierung (Repowering) von Windkraftanlagen. Windenergie an Land bietet nach Ansicht des BUND und des BWE das größte Potential und ist die kostengünstigste Erneuerbare Energie. Des weiteren ist der Atomausstieg nur mit mehr Windkraft zu bewältigen. Eine vom BWE in Auftrag gegebene Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik belegt, dass sich bundesweit auf lediglich zwei Prozent der Fläche bis zu 65 Prozent des nationalen Strombedarfs erzeugen lässt.

 

Quelle: BUND

 

Grünes Geld berät Sie gern, wie Sie die erneuerbaren Energien gezielt fördern und damit dem auch dem Klimawandel entgegenwirken können, z.B. so:

 

Projekt Sonne Einmalsparen 500+
Laufzeit täglich kündbar
Mindestsparsumme 500 €
Wertentwicklung z.B. 2009: 43,62% ; 2010: -0,73%
Besonderheiten a.) Sehr gute Chancen auf langfristig hohe Wertzuwächse; um Schwankungen auszugleichen, sollte die Anlage mindestens 8 Jahre betragen;
b.) Sie helfen den Umstieg auf erneuerbare Energien aktiv zu fördern

 

 

 

 

 

 

 

Joghurtbecher aus Biokunststoff – ein kleiner Schritt hin zu einer Welt ohne Erdöl

Dienstag, 07. Juni 2011

Als erster deutscher Joghurtproduzent stellt Danone in Zusammenarbeit mit dem WWF auf Joghurtbecher aus Biokunststoff um. Seit April wird der Activia-Joghurt in diesem Becher ausgeliefert. Das Material besteht aus Polymilchsäure PLA und wird aus nachwachsenden Rohstoffen – in diesem Fall Mais – hergestellt. Dadurch werden z.B. 43% weniger fossile Rohstoffe verbraucht.

 

Joghurtbecher aus fossilen Materialien

Für die Herstellung von herkömmlichen Joghurtbechern werden fossile Ausgangsmaterialien benötigt

Das IFEU Institut (Institut für Energie- und Umweltforschung) in Heidelberg berechnete die Klima- und andere Umweltauswirkungen des neuen Activia Bechers – vom Anbau des Mais über die Herstellung bis hin zur Entsorgung. Diese Ökobilanz bestätigt, dass der PLA-Becher im Vergleich zum bisher verwendeten Becher aus Polystyrol 25% weniger Treibhausgase erzeugt.

 

Es wird ausschließlich gentechnikfreier Mais verwendet und die Produktion der Rohstoffe erfolgt streng nach sozialen und ökologischen Kriterien. Langfristig soll das PLA entweder aus landwirtschaftlichen Reststoffen anstelle des Lebensmittels Mais hergestellt oder die vorhandenen PLA-Verpackungen recycelt werden.

 

„Mit Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen kommen wir der Vision einer Welt ohne Erdöl ein kleines Stückchen näher. Ein Material, das vor allem aus Sonnenlicht, CO2 und Wasser hergestellt wird, ist wegweisend.“, so Eberhard Brandes, Vorstand des  WWF Deutschland.

 

Das mittelfristige Ziel soll sein, Activia komplett CO2-neutral herzustellen. Die Schwerpunkte sind – neben der Produktion – nicht nur umweltfreundlichere Verpackung, sondern auch gesunde und nachhaltige Landwirtschaft. So fasst der Geschäftsführer von Danone, Andreas Ostermayr, die „grüne Vision“ von Danone zusammen.

 

Quelle: WWF

 

Wie Sie auch mit Ihrer Geldanlage ein gesünderes und nachhaltigeres Leben gestalten können, verraten Ihnen die Experten der Grünes Geld GmbH gern.

 

Unser Tipp, wie Sie Verantwortung für die Umwelt übernehmen können und helfen, den Klimawandel zu stoppen:

Projekt Neue Energien VI
Laufzeit 11 Jahre
Mindestanlagesumme 10.000 Euro + 5% Agio
Rendite 201% in 11 Jahren (kumuliert)
Besonderheiten a.) investiert ausschl. in deutsche Solarkraftwerke, die schon in Betrieb sind;
b.) Frühzeichnerbonus bis 5% (Auszahl. geplant für 2014) 

c.) Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger und  somit

den Klimaschutz;

d) Investitionssicherheit durch garantierte Einspeisevergütung;

 

Günstigere Strompreise mit erneuerbaren Energien

Dienstag, 31. Mai 2011

Erneuerbaren Energien verringern Klimaschäden, kurbeln die Wirtschaft an, stellen neue Jobs zur Verfügung, und ermöglichen mittelfristig günstigere Strompreise.

 

Germanwatch stellt in einer neuen Metastudie den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu Kosten und Nutzen der Erneuerbaren Energien in Deutschland dar. Daraus geht klar hervor, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der Erneuerbaren Energien schon jetzt deutlich höher ist als die Mehrkosten.

 

„Es ist Zeit, Sachlichkeit in die Debatte um Kosten und Nutzen von Erneuerbaren Energien zu bringen. Es gibt für den privaten Stromkunden vorübergehende Mehrkosten, aber keine massiven Strompreissteigerungen durch den zügigen Ausbau. Die energieintensive Industrie ist selbst von diesen vorübergehenden Kosten weitgehend entlastet. Diese Mehrkosten können also kein Grund zur von interessierten Kreisen viel beschworenen Deindustrialisierung sein. Aus volkswirtschaftlicher Sicht hingegen lohnt sich der Ausbau der Erneuerbaren Energien schon heute. Und schon in wenigen Jahren wird die Belastung sinken und bald darauf sogar der Strompreis“, erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Konventionelle Kraftwerke tragen entscheidend zur Luftverunreinigung bei

Konventionelle Kraftwerke tragen entscheidend zur Luftverunreinigung bei

Die Kosten für den Strom aus erneuerbaren Energien werden zunächst einmal bis ca. 2020 höher sein als die für Strom aus konventionellen Energien. Zwischen 2020 und 2030 wird sich das Blatt jedoch wenden, da die Rohstoffe für konventionelle Kraftwerke voraussichtlich immer teurer werden.

 

Die Befürchtung, dass Deutschland durch den Ausbau der erneuerbaren Energien „deindustrialisiert“ werden könnte, ist unbegründet. Große Firmen zahlen kaum EEG-Umlage oder produzieren ihren Strom abgabefrei selbst. Zudem profitieren sie von den schon jetzt günstigeren Strompreisen durch erneuerbare Energien, wenn sie an der Strombörse selbst beziehen.

 

Die Vorteile der Energiewende sind sogar noch weit größer, wenn Umwelt- und Klimaschäden berücksichtigt werden. Der wahre Strompreis liegt dann beim fossilen Mix über 12ct/kWh. Wind und Wasser kosten dagegen nur 7,6 bzw. 6,5ct/kWh.

 

Bemerkenswert: Zwischen 1970 und 2010 wurde Kohle, Kernkraft und Braunkohle vom Staat mit insgesamt 551 Milliarden Euro subventioniert. Erneuerbare Energien dagegen haben bislang nur 39 Milliarden Euro Förderung erhalten.

 

(Quelle: Germanwatch)

 

Die Experten von Grünes Geld sagen Ihnen gern, wie Sie mit Hilfe Ihrer Geldanlagen den Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen können. Zum Beispiel so:

Projekt Klima Monatssparen 50+
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme ab 50 Euro / Monat
Wertentwicklung 2009: 43,6% ;  2010: -0,7%
um Schwankungen auszugleichen, sollte die Anlagedauer mind. 8 Jahre betragen;
Besonderheiten a.) hinsichtlich Nachhaltigkeit, Volatilität, Sicherheit und Wertentwicklung optimiert
b.) Investition in die besten Unternehmen in Branchen wie Erneuerbare Energien, Klimaeffizienz oder Infrastruktur

 

Passt in die Zeit: Solarfonds Voigt & Collegen SolEs 23 gestartet

Dienstag, 10. Mai 2011

Das neueste Kind aus dem Düsseldorfer Investmenthaus Voigt & Coll. kommt für die Wende zu den Erneuerbaren Energien – und die ist nach Fukushima sicher – zum idealen Zeitpunkt. Denn genau jetzt ist es richtig und wichtig, voll auf Erneuerbare Energien zu setzen.

 

 

Größtes Solarkraftwerk Europas Montalto 51 aus der Luft

Größtes Solarkraftwerk Europas das Montalto 51 des Solarfonds SolEs 23 aus der Luft fotografiert

Dabei weißt der SolEs23 Besonderheiten auf. Zum einen geht es bei ihm um das größte Solarkraftwerk Europas. Es wird in den Solarpark Montalto 51 in Italien investiert. Der Solarpark ist bereits am Netz, so dass Genehmigungs-, Errichtungs- und Inbetriebnahme-Risiken weg fallen. Auch die italienische Einspeisevergütung steht bereits fest.

 

 

Dabei bietet dieses gegenüber der deutschen Einspeisevergütung einen wesentlichen Vorteil: Sie bringt eine voll Kopplung an die italienischen Strompreise und damit an die Inflation mit. Während deutsche Solarbetreiber bei den erwartet höheren Inflationsraten der nächsten Jahre weiterhin nur den niedrigen Fördersatz erhalten, freuen sich italienische Betreiber auch über steigende Preise.

 

 

 

 

 


 

Unser Tipp für Solarinvestments mit kurzer Laufzeit:  SolEs 23


Projekt SolEs 23
Laufzeit 10 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rückflüsse ab Jahr 2012: 7,5 %
Jahr 2021: 117,5 %
Besonderheiten a.) Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
b.) Sehr kurze Laufzeit von nur 10 Jahren
c.) Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energieträger in einem sonnenreichen Land.

 

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Und auch ökologisch bietet der SolEs 23 viel. Denn in Italien wird eine produzierte Solarzelle mit bis zu 80% mehr Sonnenenergie beschienen als in Deutschland. Es ist also ein viel interessanterer Standort für Photovoltaik-Anlagen als Deutschland. Deutschland ist ein typisches Windkraft-Land.

 

Aber auch für den Investor ist der SolEs 23 attraktiv: neben interessanten Rückflüssen ist das Projekt im Gegensatz zu den meisten 20-Jahre-Läufern auf eine Laufzeit von nur 10 Jahren ausgelegt. Der Anleger kommt also wesentlich früher wieder an sein Geld.

 

 

Energiewende kostet 13,50 Euro pro Monat

Dienstag, 19. April 2011

Die Financial Times Deutschland zitiert in der Ausgabe vom 19. April 2011 einen Bericht der regierungs-nahen „Deutschen Energie-Agentur“ mit der ersten Kostenschätzung in Höhe von 13,50 Euro pro Monat an Mehrkosten für einen deutschen Durchschnittshaushalt. Wie ich meine, ein sehr kleiner Betrag. Denn, wieviel uns alleine die Endlagerung vom Atommülle kostet, ist keinem klar. Nur, mehr als 13,50 Euro pro Monat werden es schon sein.

 

 


 

Unser Tipp für die Energie-Wende:  Sonne Einmalsparen 2000+ Ethik


Musterdepot Sonne Einmalsparen 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2000 Euro
Wertentwicklung
2009: +15,2%
2010: -8,1%
Besonderheit – beste Aussichten auf hohe Wertentwicklung in den nächsten Jahren

– die Kursrückgänge von 2010 sorgen für günstiges Einstiegsniveau

– täglich kündbar

– Ethik-Kriterien werden berücksichtigt

 

 

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Die Deutsche Energie Agentur (Dena) schätzt den Anstieg des Strompreises von heute 23 Cent / KWh aus 27 bis 28 Cent / KWh auf rund 20%. Verursacher des Anstiegs sind laut Dena der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Stromnetze und Investitionen in moderne, fossile Kraftwerke.

 

Grüne Taste

Grüne Geldanlage für grüne Energie

Laut Dena-Chef Stephan Kohler ist der Atomausstieg richtig und machbar – und erst recht ist es die Energiewende. Es werde allerdings kein leichtes Manöver. Das besonders Interessante an den Dena-Zahlen ist die Regierungsnähe der Agentur. Zu den Gesellschaftern der Dena gehören nämlich das Wirtschafts- und das Umweltministerium. Die Zahlen basieren auf einem Ausstiegsszenarium bis 2020 / 2025.

 

Atomkraft, Korruption, Waffen: Deutschland gilt nicht mehr als nachhaltig

Dienstag, 29. März 2011
Deutsche werden nachhaltiger, der Staat fällt aber zurück

Die Menschen wollen mehr Nachhaltigkeit, aber der Staat fällt in Rankings zurück. Nachhaltige Investments zeigen einen Ausweg.

Die Bevölkerung Deutschlands weiß, was sie will. Die aktuellen Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind mehr als das Ergebnis des Ereignisses Japan. Die Wahlen zeigen, dass die Deutschen weit mehr an ihre Kinder und Enkel denken als die Politik ihnen zugesteht.

Denn während die Basis voll in Richtung Ökologie und Verantwortung läuft, sind die staatlichen Stellen weiterhin im Käfig der Wirtschafts-Lobbiesten gefangen. Das Fachmagazin ECOreporter berichtet, dass sich nachhaltige Geldanleger immer mehr von deutschen Staatsanleihen trennen – denn Deutschland gilt nicht mehr als nachhaltig.

Zahlreiche nachhaltige Investmentfonds haben nämlich Punkte wie Waffenhandel, Korruption oder schlechten Umgang mit natürlichen Ressourcen als Ausschlusskriterien. Wer bei den Punkten auffällt, wird ausgelistet. Trotz unserer Vorreiterrolle bei Energie Fonds und den Fortschritten bei nachhaltigen Investments wird Deutschland deutlich abgewertet.

Unglaublich schlecht: Deutschland hat Marktanteil bei Waffen verdreifacht

Kaum in der Öffentlichkeit bemerkt, stellt das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI fest, dass Deutschland seine Waffenexporte in den zurückliegenden 5 Jahren um 96 (!) Prozent gesteigert hat. Deutschlands Weltmarktanteil hat sich auf 11 % fast verdreifacht. Nur die USA (30%) und Russland (23%) exportieren mehr Waffen. Die meisten Waffensysteme aus Deutschland gingen mit einem Anteil von 15 % übrigens nach Griechenland. Das ist der Staat, dem die deutschen Milliarden den Kopf retteten. Verhindern Sie mit ethischer Geldanlage solche Entwicklungen.

 


Unser Tipp für nachhaltige Investoren: Neue Energien VI


Projekt-Name Neue Energien VI
Laufzeit 11 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Ausschüttungen 6%, 10%, 12%, 12%, 15%, 20%, 25%, 30%, 35%, 36% von 2014 bis 2022, inkl. Eigen-
kapital-Ausschüttung
Das Projekt investiert ausschließlich in bereits in Betrieb genommene Anlagen. Hohe Sicherheit, da die exakte Einnahme-Situation bereits vor dem Ankauf der Anlage berechenbar ist. 10.500 Euro

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Unglaublich korrupt: Deutschland hat UN Konvention gegen Korruption immer noch nicht ratifiziert

2003 unter Kanzler Schröder war Deutschland Vorreiter: bei den ersten Unterzeichnerstaaten dabei, hat die Bundesrepublik bereits 2003 die UN-Antikorruptionskonvention unterschrieben. Seit dem hat die Mehrheit der Staaten diese UN-Konvention ratifiziert – aber Deutschland nicht. Das bestätigte eine Sprecherin des auswärtigen Amtes gegenüber dem ECOreporter. Wann Deutschland ratifiziert und wie es weiter geht, bleibt ungewiss. Die Sprecherin erklärte lappidar, dass ein neuer Entwurf für ein ensprechendes Gesetz aus der Mitte des deutschen Bundestags kommen soll.

Eine OECD Studie aus dem Februar 2010 stellt für Deutschland garvierende Mängel bei der Einhaltung internationaler Standards der Korruptionsbekämpfung und eine zu lasche Strafverfolgung fest. Eine Folge davon sind die 2009 in Deutschland gewaschenen kriminellen Gelder: 50 Milliarden Euro. Als die OECD Prüfer ihr Gutachten erstellten erfüllte Deutschland nur 29 von 49 Kriterien.

Unglaublich schwarz: Ökologisches Defizit in Deutschland

Eine der Top-Banken der ökologischen Geldanlage ist seit vielen Jahren Sarasin. Sarasin veröffentlichte im März 2010 eine Studie, der zufolge Deutschland ein „relativ großes ökologisches Defizit“ hat. Einer der Gründe: der hohe Anteil fossiler Energieträger. Aber auch die Artenvielfalt und eine deutliche Überalterung der Gesellschaft wirken sich langfristig negativ auf die Bonität Deutschlands und damit auf die Attraktivität deutscher Staatsanleihen aus.

Das Fazit des ECOreporters

Hohe Rüstungsexporte, schlechte Korruptionsbekämpfung und nur mittelmäßige Ökologie: Deutschland dürfte für viele nachhaltige Investoren nicht mehr in Frage kommen.

Die besten nachhaltigen Anleihe-Fonds in 2010

Mittwoch, 23. März 2011

Nachhaltige Investments in Anleihen

Musterdepots mit Anleihe-Schwerpunkt bietet GrunesGeld24.de


Die Anleihe-Fonds im nachhaltigen Sektor konnten 2010 attraktive Gewinne erzielen. Mehr als 2/3 der in der Datenbank des Spezialisten ECOfondsreporter gelisteten Anleihefonds haben einen Wertzuwachs erzielt. Bei den Top-6-Produkten fiel der Wertzuwachs sogar zweistellig aus, und die Top-3-Produkte konnte den Anleger mit jeweils mehr als 18% Zuwachs erfreuen.

Gut entwickelte sich z.B. der erst 2009 aufgelegte FISCH CB Sustainable Fund der züricher Fisch Asset Management. Der in schweizer Franken notierte Fonds investiert weltweit in Wandelanleihen nachhaltiger Unternehmen. Grundlage sind die Nachhaltigkeitsanalysen der schweizer Bank Sarasin. Von Vorteil war die Strategie mit den Wandelanleihen, die sich nach der Anleihe-Phase in Aktien wandeln, besonders wegen der guten Entwicklung der Aktien in 2010. Das Wertpapier hatte dadurch eher einen Aktien- als einen Anleihecharakter.
 
 

Name Entwicklung 2010 in Prozent
FISCH CB Sustainable Fund HAE 18,49
Raiffeisen Futura Swiss Franc Bond 18,40
Sarasin Sustainable Bond CHF 18,05
Raiffeisen Futura Global Bond 17,97
Bank Invest (BI) SICAV Global Emerging Markets Debt SRI R 13,56
ZKB Fonds Zinsertrag Nachhaltigkeit 12,49
Dexia Sustainable World Bonds 7,85
SEB ÖkoRent 7,35
Swisscanto(LU) Portfolio Fund Green Invest Income 5,02
Parvest Euro Corporate Bond SustainableDevelopment 4,51

 

 

Aber Achtung: Selbst der größte Anleihe-Fan darf niemals seine komplette Anlage-Summe in Anleihen investieren. Um die Gesamtperformance zu steigern, müssen andere Formen wie Aktien beigemischt werden. Untersuchungen, z.B. von Finanztest (Tochter von Stiftung Warentest), zeigen, dass ein geringer Aktien-Anteil die Schwankungsbreite von Anleihe-Depots minimiert!

Eine Auswahl solcher gemischter Musterdepots finden Sie bei Grünes Geld.

 

 

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