Mit ‘Ökofonds’ getaggte Artikel

Dr. Gerhard Wagner: Nachhaltige Anlagelösungen in Schweizer Qualität

Donnerstag, 15. März 2018
Zusammenfassung: Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker trifft den Leiter des Nachhaltigkeits-Teams eines führenden Nachhaltigkeits-Fonds Anbieter, Swisscanto, Dr. Gerhard Wagner, am 8. März 2018 am Rande des Swisscanto-Investment-Frühstücks zum Interview.

 

Gerd Junker, Geschäftsührer Grünes Geld und Dr. Gerhard Wagner, Leiter ESG Team, Swisscanto (von links, Bild: Grünes Geld GmbH)

 

Grünes Geld: Sehr geehrter Herr Dr. Wagner, Sie sind seit langer Zeit einer der führenden Köpfe im Bereich des nachhaltigen Investments. Seit wann beschäftigen Sie sich damit und in welchen Funktionen?

 

Dr. Wagner: Seit 2001 arbeite ich in der Finanzindustrie. Begonnen habe ich als Finanz-/Nachhaltigkeitsanalyst bei der UBS mit Fokus auf die Themen Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Von 2002 bis 2007 war ich dort als Portfoliomanager für nachhaltige Anlagen verantwortlich und leitete zuletzt auch das Nachhaltigkeitsteam.

 

Bei Swisscanto Invest bin ich im Jahr 2008 eingetreten und leite seit rund drei Jahren das Team ESG Solutions mit vier Portfoliomanagern und sechs Analysten. Bevor ich in die Finanzindustrie wechselte, forschte ich als Physiker im Bereich Klimawandel an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich und dem Wasserforschungsinstitut EAWAG.

 

 

 

Grünes Geld: Unter dem Oberbegriff nachhaltiges Investment versteht man Anlagestile wie ESG-Integration, Best-in-Class, Engagement oder auch Themeninvestments. Bei der heutigen Veranstaltung hatten Sie den Titel „Impact Investing – Der heilige Gral für profitables Wachstum?“ gewählt. Können Sie in einfachen Worten unseren Anlegern erklären, was das Besondere an „Impact Investing“ ist?

 

Dr. Wagner:  Beim „Impact Investing“ geht es darum, dass neben dem finanziellen Return mit dem Investment ein gesellschaftlicher Nutzen angestrebt wird. Wir investieren beispielsweise in Unternehmen, die einen Beitrag dazu leisten, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch und der Umweltverschmutzung zu entkoppeln.

 

 

 

Grünes Geld: Welche Lösungen bietet Ihr Haus konkret zum Thema Impact Investing an?

 

Dr. Wagner:  Im Aktienbereich bieten wir Investoren mit dem Swisscanto (LU) PF – Green Invest Equity einen globalen Aktienfonds an, der in Unternehmen mit hohem gesellschaftlichen Nutzen („Impact“) investiert. Der Fonds fokussiert sich dabei auf folgende sechs Themenbereiche: Energie, Mobilität, Ressourcen, Gesundheit, Finanzen und Wissen. Das gleiche Fondskonzept wenden wir mit dem Swisscanto (LU) EF – Green Invest Emerging Markets an und richten den Blick explizit auf Unternehmen in Schwellenländern.

 

Daneben gehört der Swisscanto (LU) EF Global Water Invest zu unserer nachhaltigen Fondspalette. Dieser investiert in Unternehmen, die einen Beitrag leisten, um die Wassernachfrage und die Wasserverschmutzung zu senken. Und der Swisscanto (LU) EF Global Climate Invest ist ebenfalls ein Themenfonds. Er richtet seinen Fokus auf Unternehmen, die einen Beitrag leisten zur Senkung der CO2-Emissionen.

 

Bei den gemischten Fonds wie beispielsweise dem Swisscanto (LU) Portfolio Fund Green Invest Balanced zielen wir bei den Anleihen darauf ab, den Anteil der Green Bonds stetig zu erhöhen, insofern diese Anleihen finanziell attraktiv bewertet sind.

 

 

 

Grünes Geld: Auch dem nachhaltigen Anleger machen Ängste vor steigenden Zinsen und damit Verluste im Anleihebereich zu schaffen. Wie können die Anleger in der aktuellen Situation darauf reagieren und wie sehen die nachhaltigen Lösungen aus dem Hause Swisscanto Invest dazu aus?

 

Dr. Wagner:  Einerseits kann in Anleihen investiert werden, deren Wert relativ gering auf Zinsänderungen reagiert. Andererseits kann in Aktien investiert werden, die von steigenden Zinsen profitieren. Hier sehe ich das größte Potenzial. Momentan gewichten wir in unseren gemischten Fonds die Anleihekomponente deutlich unter, während Aktien und Cash im Gegenzug übergewichtet sind.

 

 

Grünes Geld: Können Sie unseren Anlegern zum Abschluss noch ein paar Worte zu Swisscanto Invest mit auf den Weg geben?

 

Unter der Marke Swisscanto Invest bieten wir unseren Kunden qualitativ hochstehende Anlagelösungen mit Schweizer Qualität und Zuverlässigkeit an. Wir sind der einzige Asset Manager in dieser Größe, der zu vollständig in der Schweiz „produziert“. Mit unserem „100% Swiss Made Asset Management“ profitieren unsere Kunden von konstantem Mehrwert und stabiler Performance.

 

Zudem sind wir ein Partner, der bekannt ist für seine Vorreiterrolle im Bereich der nachhaltigen Anlagen. Sustainability pflegen wir seit den Neunzigerjahren und legten 1998 die ersten nachhaltigen Anlagefonds auf. Ein umfassendes Nachhaltigkeitsteam mit über zehn Personen befasst sich eingehend mit der Analyse und Auswahl der Titel. Unsere verwalteten Kundengelder betragen rund 160 Milliarden Schweizer Franken.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie Twitter Ihnen die Welt der BHKW’s erklärt

Dienstag, 06. Mai 2014
Deutz-Blockheizkraftwerk

BHKW eines kommunalen Stromerzeugers auf Basis Deutz-Motoren (Quelle: Gerhard Meinecke, www.romecon-expert.de)

Wer sich in ein Thema einarbeiten wollte, hatte früher nur eine Wahl: sich von anderern erzählen lassen, wie etwas funktionierte. Dann kam der Buchdruck (im Jahr 1450), und man konnte über Jahrhunderte hinweg Bücher als die wichtigste Quelle für neue Themen nutzen.

 

Das geht freilich heute noch, aber der schnellste Weg ist mittlerweile, das Netz zu nutzen. Und wer besonders aktuelle Diskussionen und kurze Statements braucht, nutzt dazu Twitter – auch wenn das Medium in Deutschland weit weniger verbreitet ist als in anderen Ländern wie den USA oder in England.

 

Lassen Sie mich Ihnen aufzeigen, was man auf Twitter über das Thema BHKW’s lernen kann. (Was sind BHKW’s? Blockheizkraftwerke. Aber was das genau ist lernen wir ja erst durch Twitter…).

 

Alle hier gezeigten Links habe ich mir von Twitter auf den Bildschirm holen lassen. Der Vorteil: gegenüber „normaler“ Internet-Recherche sind die Suchergebnisse von Twitter „social„, d.h. sie wurden wegen positiven oder negativen Reaktionen von Menschen als Antworten zu meinen Fragen auf Twitter angezeigt. Das spart eine Menge Zeit und erhöht die Treffsicherheit bei meinen Suchen. Und wer bei der Recherche „gute“ Autoren findet, „folgt“ diesen und erhält fortan die aktuellen News zu seinen Lieblings-Themen.

 

 

 

1.) Was ist überhaupt ein Blockheizkraftwerk?

Erklärung „für Kinder“ vom Hamburger Abendblatt: 

 

 

2.) Wie kann es konkret in der Praxis aussehen?

Anhand eines Berliner Projektes den Einsatz in der Praxis aufgezeigt: http://bit.ly/1nkFNzP

 

 

3.) Ganz aktuell: Diskussionen um die EEG-Novelle von Sigmar Gabriel

Auch BHKW’s können von der Politik betroffen sein. Aktueller Beitrag: http://t.co/r6evJO7lLZ

 

 

4.) Wie ausgereift sind die BHKWs heute schon?

Die Hochschule Reutlingen testete die beliebtesten Klein-Kraftwerke: 

 

 

5.) Video: Wie ein BHKW installiert wird

Ganz dicht dran: Das Video zeigt ein BHKW-Projekt: http://t.co/pe5x7gW8

 

 

6.) Video: Wie funktioniert ein BHKW?

Schön mit guten Grafiken arbeitendes Video über Blockheizkrafwerke: http://t.co/X7ceNViAKo

 

 

Als Grünes Geld, Ihre Experten für grüne Geldanlagen und Ökofonds, sind wir ständig auf der Suche nach ökologisch wie wirtschaftlich guten Projekten. Aktuell ist im Bereich der BHKW’s das „Blockheizkraftwerke Deutschland II“ für alle die grün investieren möchten, empfehlenswert:

 

 

 

Mehr Informationen zum geschlossenen Fonds Blockheizkraftwerke Deutschland II

 

 

 

 

Grünes Geld Geschäftsführer Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun. Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Video: Ökoworld – Wir machen ausschließlich nachhaltige Investmentfonds

Mittwoch, 20. Februar 2013
Ökoworld: Alleinstellungsmerkmal voll Konzentration auf Nachhaltigkeit

 

 

In diesem Video-Interview gehen wir der Frage nach, was die Kult-Marke Ökoworld dem nachhaltigen Anleger wirklich bringt. Die Konzentration auf ausschließlich nachhaltige Investmentfonds seit 1996 ist ein Qualitätsmerkmal. Doch halten die Produkte auch was Sie versprechen? Was kann der Anleger von dem neuen “Growing Markets” Angebot von Ökoworld erwarten, wo liegen die Unterschiede zu den “Emerging Markets”?

 

 

 

beispiel-fuer-oekoworld-fonds

Wind- und Solarfonds-Anbieter überzeugt mit Leistungsbilanz

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Im Zuge der Energiewende sind die Wind- und Solarkraft zwei wichtige Pfeiler. Da hier hohe Investitionen notwendig sind, ergibt sich für Anleger, die ihr Geld nachhaltig investieren möchten, die Gelegenheit, Wind- und Solarfonds zu zeichnen. In den Verkaufsprospekten werden oft relativ hohe Renditen versprochen. Zu Recht fragt sich der kritische Kunde, ob diese Prognosen seriös und realistisch sind.

 

Solarmodul und Windrad

Solar- und Windkraft – wichtige Bausteine der Energiewende

 

Das Fonds-Emissionshaus Chorus stellte am 15.10.2012 seine Leistungsbilanz für 2011 vor und hat alle Prognosen erfüllt bzw. sogar übertroffen.

 

Die deutsche Chorus Gruppe ist seit 2006 auf Umweltfonds spezialisiert. Zunächst waren die Investitionen auf Solaranlagen fokussiert. Seit 2012 verlagert sich der Schwerpunkt auf Sachwertinvestments, die in Windkraftanlagen investieren. Aktuell können z. B. noch bis zum 31.12.2012 Anteile im Chorus CleanTech 10 gezeichnet werden. Für Anleger werden ökologische und nachhaltige Aspekte mit positiven, ökonomischen Perspektiven (stabile, hohe Rendite) verknüpft.

 

Die aktuell vorgestellte Leistungsbilanz für öffentliche Solarfonds aus 2011 zeigt deutlich, dass die Prognosen in vier Fällen erfüllt und in einem sogar übertroffen wurden:

 

 

  Standort Auszahlung Soll für 2011 Auszahlung Ist für 2011 Sonderzahlung
CleanTech Solar 1 9 Anlagen in Italien 6,72 % 6,72 % 2,50 % für 2010
CleanTech Solar 2 9 Anlagen in Deutschland 6,00 % 6,00 % 2,50 % für 2012
CleanTech Solar 3 8 Anlagen in Italien 6,00 % 6,00 %
CleanTech Solar 4 1 Anlage in Deutschland 6,00 % 6,00 % 3,00 % für 2012
CleanTech Solar 6 4 Anlagen in Deutschland 6,50 % 6,50 % 2,00 % für 2012

 

 

 

Auch in Zukunft ist mit stabilen Renditen zu rechnen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien schreitet rasant voran und die Windkraft bietet sehr gute Investitionsbedingungen. Die Technik ist inzwischen sehr gut ausgereift und die Preise der einzelnen Komponenten für Windkraftanlagen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Was Sie bei einer Geldanlage in Windkraft beachten sollten, haben wir bereits erörtert. 10 Punkte gibt es, die Sie dabei nicht außer Acht lassen sollten.

 

Die Chorus Gruppe hat mit Ihrer vorgestellten Leistungsbilanz für 2011 gezeigt, dass Ihre Projekte mit hohe technische Standards erfüllen und somit eine ausgezeichnete Performance erreichen.

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – auch beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist.“

Ökofonds: In welchen steckt der Nordsee-Verschmutzer Shell?

Freitag, 19. August 2011

Wer in Ökofonds investiert will vor allem eines: sein Geld soll nicht die Umwelt oder die Menschen schädigen. Dass mit einer solchen Strategie auch noch das finanzielle Ergebnis passt, ist ein schöner Zusatzeffekt.

 

Um so schlimmer, dass es auch ein Jahr nach dem BP-Öldesaster im Golf von Mexiko einige Fondsmanager diesen Grundsatz immer noch nicht verinnerlicht haben. Das hat eine Untersuchung der Grünes Geld GmbH ergeben, die Ölmultis – in vielen Fällen den aktuell durch die größte Nordsee-Ölkatastrophe seit 10 Jahren belasteten Shell-Konzern – in Ökofonds nachgewiesen hat. Stand waren die Fondsdaten zum 30.6.2011.

 

In immerhin 16 Ökofonds befinden sich die Ölkonzerne wieder. Jeder Ölkonzern betreibt Raubau an der Natur und die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass die Technologie nicht beherrschbar ist. Immer wieder kommt es zu katastrophalen Vorfällen, immer wieder werden große Gebiete mit Öl kontaminiert. Immer wieder sterben unzählige Lebewesen.

 

Die führenden und ernsthaften Ökofonds-Anbieter haben deshalb die Ölbranche generell ausgeschlossen. Zurecht, wie man an den immer wieder kehrenden Katastrophen sieht.

 

Ölverschmierter Vogel

Für einige Ökofonds kein Problem: Ölkonzerne und das durch sie verursachte Leid

Um so erstaunlicher: Es gibt Ökofonds, die Ölkonzerne als stärkste Position in Ihrem Portfolio haben. Man stelle sich das bitte vor: man tritt mit dem Anspruch des nachhaltigen Investments auf und investiert dann das meiste Geld in einen Umweltverschmutzer größter Dimension. Dieses Green-Washing in solcher Form findet man tatsächlich beim „EuropaDexia Sustainable Europe C“ und beim „KBC Eco Fund Sustainable Euroland“. In beiden Fällen handelt es sich bei der größten Position um, sie ahnen es, Shell.

 

Auch wieder auffällig: der Liga-Pax-Cattolico-Union der katholischen Pax-Bank (Bank „für Kirche und Caritas) fällt erneut durch schwache Ausschlusskriterien auf. Die Kirchenleute haben einen der weltgrößten Ölmultis Chevron als 4. größte Position gelistet. Wikipedia über Chevron: Umweltschutzorganisationen werfen Chevron vor, durch die Erdölförderung in Ecuador Regenwaldgebiete verseucht und zerstört zu haben. Zudem weigert sich die Firma bis heute für die Folgen aufzukommen. Chevron erhielt dafür 2006 den Public Eye Award für besonders verantwortungsloses Verhalten gegenüber Mensch und Umwelt. Chevron wurde im Februar 2011 von einem Gericht in Ecuador zu einer Strafe von 8,6 Milliarden US-Dollar, der Höchsten jemals gegen einen Ölkonzern wegen Umweltschäden verhängten Strafe, verurteilt. Chevron will gegen das Urteil vorgehen.“

 

 

 

Hier die Liste der Umweltfonds und Ökofonds mit Ölkonzernen im Portfolio:

 

Ökofonds mit Ölkonzernen ISIN Holdings
Dexia Equities L Sustainable World C LU0113400591 1,40%ROYAL DUTCH SHELL REG. SHARES CLASS B EO -,07
     1,80%EXXON MOBIL CORP. REGISTERED SHARES O.N.
     
DEXIA SUSTAINABLE WORLD C (CAP) BE0946893766 1,70%EXXON MOBIL CORP. REGISTERED SHARES O.N
     
DWS INVEST RESPONSIBILITY LD LU0145639620  3,10%ROYAL DUTCH SHELL
     
Invesco Umwelt und Nachhaltigkeits-fonds DE0008470477 4,70%TOTAL
     
KBC Eco Fund World Div1 BE0177657500 1,43%IMPERIAL OIL LTD
     
Sarasin Sustainable Eq. Global LU0097427784 2,09%STATOIL ASA
     
UBS(Lux) EF Eco Performance P LU0076532638  1,85%TULLOW OIL
     
Liga-Pax-Cattolico-Union LU0152554803 2,10%Chevron
     
EuropaDexia Sustainable Europe C BE0173540072 4,58%ROYAL DUTCH SHELL
     
Pictet European Sustainable Equities P Cap1) LU0144509717 2,20%Total
    1,50%Royal Dutch Shell
     
SEB Ethical Europe A LU0030166333 3,43%Royal Dutch Shell
     
KBC Eco Fund Sustainable Euroland BE0175717504  5,25%ROYAL DUTCH SHELL
     
Dexia Sustainable North America C BE0173901779 3,18%EXXON MOBIL
     
Dexia Sustainable Europ. Bal. High C BE0169199313 2,31%ROYAL DUTCH SHELL
     
Dexia Sustainable Europ. Balanced Low C Cap. BE0159412411 1,50%ROYAL DUTCH SHELL
     
Dexia Sustainable European Bal. Medi-um C Cap BE0159411405 1,57%ROYAL DUTCH SHELL

 

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Smart Grids made in Germany

Montag, 18. Juli 2011

 

 

Mit der Energiewende kommt es  in der Elektrizitätsversorgung zu großen Änderungen. Das Schlagwort Smart-Grids macht die Runde, doch Umfragen ergaben, dass weite Teile der Bevölkerung sich unter diesem Begriff überhaupt nichts vorstellen können. Auch Nachfragen der Anleger von gruenesgeld24.de, der Internetplattform für Nachhaltige Geldanlage,  zu Smart-Grid-Aktien in Umweltfonds, haben uns bewegt das Thema aufzugreifen.

 

In der Vergangenheit, da nahezu ausschließlich fossile und atomare Kraftwerke unseren Strombedarf deckten und sich die Stromabnehmer wenig um ihren Stromverbrauch kümmerten, war es für die Netzbetreiber aufgrund der stabilen Lastkurven relativ einfach die Netze zu steuern.  Die Versorger, schalteten die Leitungen manuell ein oder aus. Dies ist heute nicht mehr so einfach möglich, der zunehmende Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind macht die Menge der verfügbaren Elektrizität schlechter kalkulierbar. Wir werden wetterabhängiger mit der Energiewende.  Wir sollten künftig am besten dann den höchsten Stromverbrauch haben, wenn die Sonne gerade scheint und der Wind weht.   Das stellt die Energieversorger vor Herausforderungen. Wird aufgrund günstiger Wetterlage zu viel Strom eingespeist, geht aufgrund der schlechten Speichermöglichkeit des Netzstroms kostbare Energie verloren. Wird mehr verbraucht als kalkuliert, droht die Überlastung. Ein Großteil der Windkraftanlagen aus Windfonds und PV-Anlagen aus Solarfonds wird in die Niederspannungsnetze eingespeist und gerade diese können die Versorger bislang nur schwer überwachen. Wir brauchen also ein intelligentes Stromnetz das flächendeckend Angebot und Nachfrage in Echtzeit ausgleicht.

 

Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden dabei eine wichtige Rolle spielen: Mit Hilfe dieser Technologie können Stromerzeugungsanlagen,  seien sie zentraler oder dezentraler Art, mit den Einrichtungen der Stromnetze und den verbrauchenden Endgeräten kommunizieren.

 

E-Energy Animation
EEnergy Animation – Smart Grids einfach erklärt

Hierzulande werden die Smart Grid-Aktivitäten unter dem Dach der Förderinitiative „EEnergy – IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft“ gebündelt. Dieses nationale Leuchtturmprojekt ist ein Förderprojekt des

Bundesministeriums für Wirtschaft in Verbindung mit dem Bundesumweltministerium. Das BMWi hat  das

Technologieprogramm EEnergy mit einer Laufzeit von vier Jahren und einem Gesamtbudget von rd. 140 Mio. Euro ausgestattet. In sechs Modellregionen sollen Beispiellösungen für ein Internet der Energie geschaffen werden.

Unbedingt ansehen solltet Ihr/sollten Sie diese Seite des EEnergy Modellprojektes. Eine schöne Animation mit einer sehr verständlichen Erklärung zu dem Thema Smart Grid finden sie hier. Es wird bildlich und anschaulich erklärt, was denn das Internet der Energie alles können wird. Damit ist Smart-Grid einfach zu verstehen.

 

Wer von den Veränderungen unserer Stromnetze auch finanziell profitieren möchte, ist gut damit beraten in Klimafonds zu investieren. In erneuerbaren-Energien-Fonds  und in Umweltfonds finden sich Unternehmen die im Wachstumsmarkt der Smart-Grid-Technologie tätig sind. Ein Grund mehr in Nachhaltige Investments Geld anzulegen.

 

Alle Informationen: gruenesgeld24.de
Informationen zu Ökofonds mit Smart Grid Aktien