Mit ‘Ökostrom’ getaggte Artikel

Alles öko? – Die 5 besten Energiesparer & Klimaschützer im Haus

Freitag, 19. Januar 2018
Zusammenfassung: Energiesparen und das Klima zu schützen geht Hand in Hand. Gerade der Verbrauch von Heizenergie und Strom im privaten Haushalt macht einen erheblichen Anteil am allgemeinen Energieverbrauch aus. Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie zur Nutzung sauberer Energiegewinnung schützen nachhaltig das Klima und schonen langfristig den Geldbeutel.

 

 

Zuletzt erschienen in der Serie „Alles öko?“:

 

 

Energiesparen rund ums Haus!

 

 

Wer Energie spart, spart bares Geld und leistet einen positiven Beitrag für Umwelt und Klima. Gerade im Haushalt ergeben sich unzählige Möglichkeiten, Energiekosten zu drosseln. Doch auch die eigenen vier Wände selbst bergen eine ganze Menge an Einsparpotenzialen. Gerade Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen, können viel Geld sparen, wenn sie beim Bau oder der Sanierung auf energiesparende Maßnahmen setzen.

 

Mieter dagegen haben allerdings oft nur einen geringen Einfluss auf die Energieeffizienz ihrer Wohnung. Dennoch lässt sich auch ohne eigene Immobilie einiges tun.

 

 

 

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Klimaschutz im Alltag – 10 gute Ideen

Dienstag, 06. Juni 2017
Zusammenfassung: Große Weltrettungsaktionen sind das Werk vieler. Mit 10 einfachen Ideen für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit hat jeder Einzelne im Alltag die Möglichkeit, seinen Beitrag zu leisten und die Welt auch für kommende Generationen lebenswert zu erhalten.

 

 

Das Pariser Abkommen auf den Kopf gestellt.

Der Juni startete sonnig, für das globale Klima gab es jedoch schlechte Nachrichten. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump verkündete offiziell den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen. Das Abkommen, so Trump, sei ungerecht, die Reduzierung von klimaschädlichen Treibhausgasen sei zu teuer für sein Land.

 

Positiv an der Entwicklung: Offensichtlich beurteilen große US-Unternehmen und viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens die Lage völlig anders. Unter anderem erklärte der Chef von General Electric, dass – angesichts der Realität des Klimawandels – die Industrie jetzt die Führung übernehmen müsse und sich nicht auf die Regierung verlassen könne.

 

Gegen Trumps Entscheidung richteten sich auch die Unternehmensführungen von Branchengrößen wie dem Elektronikhersteller Apple und dem Sportartikelunternehmen Nike. Der CEO des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, erklärte zudem, dass er Donald Trump zukünftig nicht mehr beraten werde. Wie es weiter gehen wird, ist eine Frage, über die sich Trump sorgen muss, denn auch wenn die Klimakrise noch lange nicht abgewendet ist zeigt sich, dass die Notwendigkeit des Klimaschutzes und die Förderung Erneuerbarer Energien mehrheitliche internationaler Konsens sind.

 

Manchmal picksig – aber es lohnt sich!

Seit 45 Jahren wird am 5. Juni der „Internationale Tag der Umwelt“ begangen. An diesem Aktionstag der Vereinten Nationen beteiligen sich rund 150 Staaten, um die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Umweltzerstörung und Bedrohung der Menschheit aufzuzeigen. Während dieses langen Zeitraum – vom Beginn der siebziger Jahr bis heute – haben sich die Akzente im Umweltschutz verändert. Während in den Anfangsjahren Themen wie Gewässerschutz und Maßnahmen gegen sauren Regen und Waldsterben im Vordergrund standen, rückten in den letzten Jahren verstärkt Themen des Klimaschutzes in den Vordergrund, denn die Klimakrise stellt die Klammer für nahezu alle Bedrohungsszenarien dar.

 

Im Dezember haben wir in unserem Blog drei Ideen für gute Vorsätze im neuen Jahr gegeben. Jetzt – fast ein halbes Jahr später – sind die Vorsätze sicher längst abgehakt, in Fleisch und Blut übergegangen und aus dem Alltag nicht mehr weg zudenken? Oder kam ständig das ein oder andere dazwischen und die Umsetzung der Ideen schlummert zwar noch im Hinterkopf, ist aber vorerst noch auf der langen Liste der Dinge, die dringend noch erledigt werden sollten. Wie auch immer…heute möchten wir nachlegen und nochmals aufrütteln.

 

Für kleine und große Maßnahmen in Sachen Umwelt-, Klimaschutz und mehr Nachhaltigkeit im Alltag ist es nie zu spät. Am leichtesten fällt es den Meisten, mit Kleinigkeiten zu beginnen, die leicht und schnell zu realisieren sind. Deshalb haben wir heute zehn Ideen für mehr Klimaschutz im Alltag zusammengetragen, deren Umsetzung nur einen kleinen Aufwand bedeutet, jedoch eine große Wirkung zeigen kann.

 

 

1. Auf dem Wochenmarkt einkaufen – regional & reichhaltig

Wer Lebensmittel aus der Region einkauft, schont das Klima. Denn lange Transportwege entfallen. Zudem wird die regionale Wirtschaft gestärkt, denn das Geld landet nicht bei den großen multinationalen Lebensmittelkonzernen. Gut ist es außerdem, saisonales Obst und Gemüse zu bevorzugen, denn so werden CO2-Emissionen vermieden, die durch die Zucht in beheizten Gewächshäusern oder durch die Aufbewahrung in Kühlhäusern entstehen. Wer außerdem auf Ware aus ökologischem Anbau setzt, ist in Sachen Klimaschutz auf der sicheren Seite. Gerade im Sommer macht der Einkauf auf den lokalen Wochen- und Bauernmärkten sowie bei den örtlichen Einzelhändlern besonders viel Spaß, denn das reichhaltige Angebot an Beeren, Früchten, Kräutern, Salaten und vielfältigen Gemüsesorten macht Lust auf gute Küche. Zudem finden Gartenfreunde hier auch eine reichhaltige Auswahl an Pflanzen. Ergänzt wird das Angebot vielfach durch lokale Milch-, Fleisch- und Fischprodukte, Honig und Marmeladen sowie Backwaren von Handwerksbetrieben.

 

 

2. Stell’ dir vor es gibt kein Fleisch und keiner merkt es

Vielfalt statt Einfalt.

Wer mit schwer beladenen Körben im Sommer vom Markt kommt plant häufig ein gemütliches Essen mit der Familie und Freunden. Grillen steht dabei noch immer hoch im Kurs. Allerdings ist der hohe Fleischkonsum in den Industrienationen und die damit verbundene Massentierhaltung.

 

Mit ein Grund für den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Besonders schlecht schneidet Rindfleisch ab, denn um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, müssen gut 15 Kilogramm pflanzliches Futter aufgewendet werden. Dafür wird eine landwirtschaftliche Fläche benötigt, auf der im Verhältnis rund 120 Kilogramm Karotten und 80 Kilogramm Äpfel geerntet werden könnten. Mittlerweise gibt es viele hervorragende Rezepte für ein veganes oder vegetarisches Grillvergnügen. Dabei triumphieren viele Speisen – wie etwa Gemüsespieße – optisch über die Bratwurst, so dass der Verzicht kaum auffällt. Wer nicht völlig fleischlos glücklich ist, sollte sich wenigsten in der Menge beschränken. Übrigens: Auch bei der Grillkohle sollten Klimaschützer die Augen offen halten. Gute Grillkohle sollte als Nebenprodukt einer nachhaltigen Holzverarbeitung stammen

 

 

3. Zu Fuß und auf dem Rad – das Umfeld genießen und neu entdecken

Neue Wege befahren.

Bei schönem Wetter das Auto stehen lassen und den Weg zur Arbeit, zu Einkäufen oder Veranstaltungen mit dem Rad oder Fuß genießen – das ist ein Luxus, den man sich häufiger leisten sollte. Die Vorteile für Umwelt und Klima liegen auf der Hand. Aber auch die persönliche Lebensqualität kann vielfach durch veränderte Gewohnheiten verbessert werden.

 

Wer samstags mit dem Rad zum einkaufen auf den Markt fährt, muss sich nicht über mangelnde und teure Parkmöglichkeiten ärgern. Wenn der tägliche Arbeitsweg ohne PKW zurückgelegt werden kann, fließt die sportliche Betätigung direkt in den Alltag ein.

 

Zudem können oftmals andere Wege, beispielsweise durch Parks und Felder genutzt werden, die auch positiv auf die Psyche auswirken. Wer den Radverkehr in den Innenstädten scheut, findet vielleicht auch zu Fuß Entspannung, besonders angenehm ist es dabei, wenn der Weg variiert werden kann und so immer wieder neue Impulse für die Sinne bietet.

 

 

4. Warum in die Ferne schweifen – Fliegen ist nicht unbedingt schöner!

Klimaschäden ausgleichen.

Reisebüros und –portale haben mittlerweile das ganze Jahr über Saison. Dennoch ist der Sommerurlaub noch immer als Hauptreisezeit fest im Jahresrhythmus vieler Deutscher fest verankert. Fernweh und die Sehnsucht nach verlässlichem Sonnenschein sind der Grund dafür, dass Flugreisen besonders beliebt sind.

 

Allerdings belastet gerade der Flugverkehr das Klima stark. Besonders problematisch sind dabei nicht nur Fernreisen, sondern auch die zunehmenden Anzahl von Flügen zu nahgelegenen Zielen. Viele davon ließen sich auch mit dem Zug erreichen. Das dauert oft nicht einmal sehr viel länger, denn Bahnhöfe befinden sich meist mitten in den Städten.

 

So entfallen die – oft langen – Anfahrtswege zum Flughafen und zurück. Außerdem gibt es bei der Bahn keine langen Eincheckzeiten. Wer dennoch eine Flugreise plant, sollte auch einen Ausgleich für den Klimaschaden mit einkalkulieren. Das kann zum einen durch eine Zahlung an ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt sein oder durch ein direktes Investment, beispielsweise durch die Beteiligung an Aufforstungsprojekten.

 

 

5. Autofahren – aber richtig

Ganz stehen lassen ist auch eine Alternative.

Apropos Reisen. Wer mit dem Auto unterwegs ist hat zwar nicht unbedingt das klimafreundlichste Fortbewegungsmittel gewählt, kann aber auch in diesem Bereich dafür sorgen, dass das Klima nicht unnötig belastet wird. Sinnvoll ist es dazu, auf sparsame Fahrzeuge zu setzen und – wenn möglich – einen Elektro- oder Hybridantrieb zu wählen.

 

Umweltfreundlicheres Autofahren ist allerdings fast mit jedem Modell möglich. In den USA hat sich dabei bereits das Hypermiling als Wettbewerb etabliert, bei dem die Fahrer versuchen, durch eine sparsame Fahrweise, möglichst lange Strecken mit einer Tankfüllung zurückzulegen. Die „Tricks“ sind dabei für jeden umsetzbar. Zum einen genügt der Blick auf den Tacho, bei maximal 120 Stundenkilometern kann bei längeren Strecken bereits viel CO2 eingespart werden.

 

Wichtig ist es auch, den Drehzahlmesser zu beobachten und rechtzeitig hochzuschalten, denn bei rund 2.000 Umdrehungen bleibt der Verbrauch niedrig. Auch der richtige Reifendruck wirkt sich positiv auf den Benzinverbrauch aus. Bereits 0,2 Bar zu wenig führen zu rund 10 Prozent höherem Verbrauch. Kleinigkeiten, die auch viel bringen: Energiefresser wie Stand- und Sitzheizung, Klima- und Stereoanlage nur bei Bedarf nutzen und keinen unnötigen Ballast spazieren fahren. Dachgepäckträger und ähnliches sollten nach ihrem Einsatz wieder in der Garage landen.

 

 

6. Auch ein Kühlschrank hat einmal Ruhe verdient

Mal in Ruhe abschalten – auch den Kühlschrank.

Im Sommer einer der besten Küchenhelfer: Der Kühlschrank, denn hier lagern Speisen und Getränke angenehm kühl und sicher vor Verderben. Wer einen neuen Kühlschrank kauft, sollte auf die Energieeffizient des Gerätes, ebenfalls ist ein Standort mit Abstand zu Wärmquellen wie Backofen und Heizungen sinnvoll – so weit so gut.

 

Aber auch im laufenden Betrieb lässt sich noch viel Energie sparen, denn eine Lagerung von rund sieben Grad Celsius bringen gegenüber kühleren Temperaturen bereits eine bemerkbare Stromersparnis. Ebenfalls positiv wirkt sich ein voller Kühlschrank aus, denn Luft zu kühlen ist aufwändig. Wer nicht genug Lebensmittel im Haus hat kann auch einfach mit Wasserflasche oder dem sonstigen Getränkevorrat die Lücken füllen. Wichtig für einen optimalen Energieverbrauch ist das regelmäßige Abtauen.

 

Eine gute Gelegenheit dazu bietet sich während der Urlaubszeit, denn dann muss der Kühlschrank erst nach der Rückkehr wieder angeschaltet werden. Um die letzten Vorräte vorher zu verbrauchen, bietet sich ein auch „Restessen“ mit Freunden an oder man verschenkt seine übrigen Lebensmittel, beispielsweise über eine Foodsharing-Plattform.

 

 

7. Sommermode – Nachhaltigkeit ist „cool“

Frischer Wind im Kleiderschrank.

Da wir gerade vom Verschenken sprechen, Sharing-Communities kommen in der Mitte der Gesellschaft an. Förderer der Idee, Kleidung zu tauschen, zu verschenken und in Läden – wie beispielsweise Oxfam – zu kaufen, ist zum einen der beliebte Vintage-Look, aber auch das gestiegene Interesse an eine nachhaltig produzierten Kleidung  ohne Ausbeutung, Kinderarbeit, Pestizide und unnötigem Ressourcenverbrauch.

 

 

Den richtigen Schalter umlegen – mit Ökostrom

Wer in der Urlaubszeit einen sommerlichen Regentag vor sich hat, freut sich im Allgemeinen auf einen gemütlichen Lesenachmittag oder ähnlich beschauliche Dinge. An einem solchen Tag bietet sich aber auch eine gute Möglichkeit, sich endlich um die Dinge zu kümmern, die bereits lange auf Erledigung warten. Zum Beispiel der Umstieg auf einen Ökostromanbieter.

 

 

9. Was bleibt – der CO2-Fußabdruck

Den Fußabdruck nicht zu tief werden lassen.

Wer bereits Ökostrom bezieht und sein Lieblingsbuch ausgelesen hat, unternimmt vielleicht an einem Tag mit Sommerregen einen erfrischenden Spaziergang – vielleicht sogar Barfuß. Wer dann zurück in Haus kommt, hinterlässt feuchte Fußabdrücke, die bald wieder verschwunden sind.

 

Anders sieht das mit dem persönlichen CO2-Fußabdruck aus, denn die eigene Bilanz der CO2-Emissionen kann sich nachdrücklich negativ auf das globale Klima auswirken. Ein Regentag ohne besondere Pläne ist daher ein perfekter Termin, um über den eigenen Energieverbrauch, den Lebensstil und viele andere Gewohnheiten nachzudenken. Im Netz gibt es mehrere CO2-Rechner, mit denen der eigene Fußabdruck ermittelt werden kann.

 

 

10. Haushaltskasse optimieren

Regentage gehören zum Sommer in Deutschland – und das ist eigentlich auch gut so. Daher noch ein Tipp für eine sinnvolle Indoor-Aktivität: Klimaschutz und Nachhaltigkeit durch persönliches Verhalten zu betreiben ist sehr gut. Noch effektiver werden jedoch viele Aktionen, wenn sich viele zusammentun und Projekte anschieben, die einen relevanten Beitrag für den Klimaschutz leisten können. Eine gute Möglichkeit bieten daher nachhaltige Geldanlagen, denn hier können Anleger sicher sein, dass ihr Geld nur ethischen und ökologischen Projekten landet. Kompetente Beratung in diesem Bereich bietet Grünes Geld.

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

3 gute und nachhaltige Vorsätze für das neue Jahr

Freitag, 16. Dezember 2016
Zusammenfassung: Gute Vorsätze für 2017. Viele Menschen fassen ihre persönlichen Ziele zusammen und starten mit einer mehr oder minder langen Liste in das neue Jahr. Erfolgversprechend ist es, realistisch zu bleiben und möglichst sofort mit der Umsetzung zu beginnen. Wer keine guten Vorsätze fasst, kann sich dennoch von den 3 nachhaltigen Vorschlägen inspirieren lassen.

 

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Locker durchstarten und nicht entmutigen lassen, wenn es mal nicht so läuft!

Silvester rückt näher. Und kaum ist die lange Liste der Erledigungen für das Weihnachtsfest abgehakt, werden schon wieder Listen erstellt. Diesmal mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr. Schließlich ist der Kalenderwechsel auch immer eine Einladung, sich neu zu besinnen und alte Gewohnheiten abzulegen.

 

Stress zu vermeiden und abzubauen sowie mehr Zeit mit der Familie zu verbringen steht mit gut 60 Prozent bereits seit mehreren Jahren auf Platz eins der guten Vorsätze. Rund 50 Prozent der Bevölkerung wollen auch für sich selbst mehr Zeit einräumen. Gute Vorsätze, die allerdings gar nicht so leicht zu realisieren sind.

 

Ebenfalls hoch im Kurs stehen die guten Vorsätze zum Thema Gesundheit. Fast 60 Prozent der Befragten haben sich vorgenommen, künftig mehr Sport zu treiben. Auf eine gesündere Ernährung wollte rund die Hälfte achten. Fast ein Drittel der Befragten wollte außerdem im kommenden Jahr sparsamer sein.

 

 

Gute Vorsätze – Erfolge motivieren

Blick nach vorne - jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Blick nach vorne – jetzt auf das neue Jahr vorbereiten!

Ein ambitioniertes Programm, das sicher nicht komplett mit dem Neujahrsgeläut um Mitternacht direkt umgesetzt wird. Umfragen zu Folge hält nur jeder zweite seine guten Vorsätze dauerhaft durch. Gute Chancen für eine langfristige Umsetzung haben alle, die sich konkrete und vor allem realistische Ziele gesetzt haben.

 

Wer also einen guten Vorsatz fasst und erfolgreich umsetzt, kann motiviert und zufrieden durch das neue Jahr gehen. Nur sollte der Nummer-eins-Vorsatz nicht vergessen werden: Stress vermeiden. Wer mit einem Vorsatz scheitert, sollte nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern lieber die Ziele überprüfen und neu formulieren.

 

Wer noch konkrete Vorsätze für das neue Jahr sucht, findet in unserer kleinen Liste der nachhaltigen Vorsätze sicher einige Anregungen mit hoher Erfolgsquote.

 

 

1. Vorsatz: Umstieg auf Ökostrom

„Wozu Atomkraft? – Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose!“ – Der alte Sponti-Spruch aus den achtziger Jahren bringt es auf den Punkt. Woher unser Strom kommt, spielt für viele Menschen im Alltag keine Rolle. Gleichzeitig wird die Energiewende von großen Teilen der Bevölkerung unterstützt und die Abkehr von den klimaschädlichen fossilen Energieträgern und der unsicheren Atomenergie begrüßt.

 

2017 die private Energiewende einläuten

Der Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, eine eventuell vorhandene Schere im Kopf zu schließen und zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln, der unabhängig von den großen Atomkonzernen ist. Ökostrom kommt aus erneuerbaren und klimafreundlichen Quellen, wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Je nach Kündigungsfrist des bisherigen Stromanbieters, sollte der Wechsel zu sauberem Strom dann spätestens im Frühling vollzogen sein.

 

Der Wechsel zu einem neuen Stromanbieter ist nicht enorm aufwändig – und wenn Kündigung des alten und Abschließen des Neuvertrags erledigt sind, läuft alles in geregelten Bahnen. Ein guter Vorsatz also, der leicht umzusetzen ist, denn einmal aktiv geworden, wirkt die sinnvolle Entscheidung in den kommenden Jahren nahezu von alleine weiter.

 

 

2. Vorsatz: Fair geht vor

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Keine krummen Geschäfte: Fairtrade Bananen.

Unsere Gesellschaft ist informiert wie noch nie zuvor, dennoch ist es schwierig aus der Wissensmenge die Konsequenz zu ziehen und unser Handeln entsprechend zu verändern. Vielen ist bekannt, dass beispielsweise unsere Lebensmittel unter umweltzerstörerischen Umständen produziert werden. Auch klassische Genussmittel, wie etwa Kaffee, Tee und Kakao sind für uns günstig zu kaufen, weil Menschen in den Anbauländern dafür ausgebeutet werden und ihren Lebensunterhalt kaum durch ihre schwere Arbeit bestreiten können.

 

Es ist nicht einfach mit gutem Gewissen einzukaufen, aber es ist auch nicht unmöglich. Leicht umzusetzen ist der folgende Vorsatz: Man wählt ein Produkt aus, das regelmäßig konsumiert wird und kauft ab sofort die entsprechende Fairtrade-Variante. Bei der Vielzahl der mittlerweile ausgezeichneten Artikel, findet jeder eine angenehme Möglichkeit, die Welt etwas gerechter zu machen. Orientierungshilfe beim Einkauf bietet das Fairtrade-Siegel, außerdem stammen sämtliche Artikel der Firma Gepa aus fairem Handel.

 

 

3. Vorsatz: Umstieg auf ethische Geldanlagen

Ökologisch einkaufen, auf fair-gehandelte Ware achten, das Auto einmal stehen lassen und ein umweltfreundliches Verkehrsmittel wählen. Es gibt unzählige Möglichkeiten im Alltag ethische und soziale Werte zu leben. Einige fallen leichter, andere schwerer. Kritiker monieren dabei, dass diese kleinen Schritte nicht die Welt aus den Angeln hebt und nur dem eigenen guten Gewissen dient. Darüber kann man geteilter Meinung sein, denn Konsumenten stellen durchaus eine große Marktmacht.

 

 

 

Sicher ist allerdings, dass Geld ein mächtiger Faktor ist und die Welt durchaus bewegt. Wer also seine Macht als Anleger für eine gute Sache nutzen will, sollte kritisch prüfen, bei welcher Bank er sein Geld gut aufgehoben weiß und welcher Finanzdienstleister die gleichen hohen ethischen, sozialen und ökologischen Werte teilt.

 

Der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank ist ähnlich einfach wie der Wechsel des Stromanbieters. Nachdem die neue Bank ausgewählt und ein Konto eingerichtet worden ist, läuft alles seinen gewohnten Weg. Die neue Bankverbindung muss den relevanten Stellen einmal mitgeteilt werden, Daueraufträge ziehen automatisch mit um. Neu ist dann allerdings das Wissen, dass mit dem Bankguthaben keine Atomkraftwerke, fossilen Energien, Rüstungskonzerne und viele andere unethischen Unternehmen unterstützt werden. Vielmehr wird das Geld für ethische, soziale und klimafreundliche Projekte eingesetzt. Wer allerdings auf ein flächendeckendes Filialnetz und persönliche Beratung großen Wert legt, wird sich in diesem Bereich umstellen müssen.

 

Neben den täglichen Bankgeschäften, wie beispielsweise Überweisungen und Geldein- und auszahlungen, sind auch sämtliche anderen Geldgeschäfte nachhaltig und fair möglich. So bietet Grünes Geld zahlreiche, geprüfte ethisch-ökologische Geldanlagen an. Als unabhängiger Experte in Sachen nachhaltiger Geldanlagen berät das Unternehmen kompetent und sorgt dafür, dass die angelegten Gelder dort landen, wo sie sozial- und umweltverträglich eingesetzt werden. Gleichzeitig achten die erfahrenen Berater darauf, dass attraktive Erträge für die Anleger erwirtschaftet werden.

 

 

Unser guter Vorsatz für das kommende Jahr bleibt wie bisher: Grünes Geld will auch weiterhin gemeinsam mit seinen Kunden Gelder so anlegen, dass diese nicht nur den Anlegen nutzen, sondern auch sinnvollen ethische, soziale und ökologische Projekte auf der ganzen Erde voranbringen.

 

 

meine-geldanlage-fuer-2017-finden

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Grüner Strom weiterhin im Vormarsch

Donnerstag, 27. Oktober 2011
Grüner Strom

Ökostrom nimmt eine immer wichtigere Rolle in der Energieversorgung Deutschlands ein.

Erneuerbare Energien, welche beispielsweise von Solarfonds oder Windfonds gefördert werden, nehmen einen immer größeren Anteil am Stromverbrauch in Deutschland an. Dies belegen die Zahlen der ersten sechse Monate von 2011. In diesem Zeitraum ist ein erneuter Anstieg von 3% auf nun insgesamt 20% zu verzeichnen.

 

Obwohl dieser Anstieg von den Stromkunden aufgrund der EEG-Umlage mitfinanziert wird, ist zu betonen, dass der Strom dadurch nicht teurer wird. Stattdessen bewirken die Erneuerbaren Energien, dass der Preis an der Leipziger Energiebörse (EEX) sogar sinkt. Grund dafür sind die so gennanten Grenzkosten, die dafür sorgen, dass der konventionell erzeugte Strom immer mehr von Wind- und Sonnenstrom ersetzt wird. Man spricht hierbei vom „Merit-Order-Effekt“.

 

Folglich sank im Jahre 2009 der Strompreis am Spotmarkt der EEX um 0,6 ct/kWh. Auch in den folgenden Jahren wird dank des Merit-Order-Effekts der Strompreis nicht ansteigen, trotz der zunehmenden fossilen Brennstoffpreisen.

 

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ermöglicht der starke Zuwachs an Erneuerbaren Energien bei der Energieversorung in Deutschland für großartige wirtschaftliche Möglichkeiten. Falls die Erneuerbarn Energien weiterhin konsequent ausgebaut werden, könnte im Jahre 2030 das deutsche Bruttosozialprodukt einen etwa 3% höheren Wert erreichen, als wenn nicht in Erneuerbare Energien investiert werden würde. Letztes Jahr gingen allein von den Erneuerbaren Energien ein Nachfrageimpuls von 35,5 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft aus. Dies führte zu einer Arbeitsbeschäftigung von rund 370.000 Menschen.

 

Wenn auch Sie einen Beitrag zum Zuwachs der Erneuerbaren Energien leisten möchten, empfehlen wir Ihnen in Erneuerbare Energienfonds, welche in vielen Ökobanken und nachhaltigen Banken angeboten werden, zu investiert. Mehr Informationen dazu unter „Grünes Geld„.

Atomstrom 14 Cent teurer wenn Risiken berücksichtigt

Donnerstag, 12. Mai 2011
Logo gegen Atomstrom

Ein Super-Gau in Deutschland würde Kosten von um die 6.000 Mrd. Euro verursachen.

Wissenschaftler von den „Versicherungsforen Leipzig“ haben errechnet, dass eine Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke so teuer sein müsste, dass der Atomstrom unbezahlbar wäre. Auftraggeber der Studie war der Branchenverband der erneuerbaren Energien (BEE). In Deutschland trage die Versicherungssumme für einen Super-GAU 6.000 Milliarden Euro. Dadurch würde sich der Atomstrom um wenigstens 14 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Somit wäre er deutlich teurer als Windstrom und zusätzlich auch unverkäuflich an der Strombörse.

 

Anlass zu dieser Studie war der Vorwurf, dass Ökostrom viel zu teuer sei. Die Ökobranche möchte aufgrund der Ergebnisse der Untersuchung dies widerlegen. Sie behaupten nun von sich, dass im Gegensatz zu Kohle- und Atomkraftwerken bei ihnen keinerlei versteckte Kosten für die Gesellschaft verursacht werden. Im Entwurf der Ethikkomission heißt es, dass die Gesellschaft einen erheblichen Teil des Risikos bei Atomstrom mitvertreten muss.

 

 

 

 


 

Unser Tipp gegen Atomstrom: Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik

 


Anlage Einmalsparen Wachstum 2000+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 2.000 Euro
Wertentwicklung 2009: 25,99% 

2010: 14,49%
2011: – 4;57

Besonderheit – Sehr gute Chancen auf langfristig hohe Wertzusätze 

– Täglich kündbar

– Sie investieren nachhaltig

– Alle ausgewählten Nachhaltigkeitsfonds berücksichtigen strenge Ethik-Filter

 

 


 

 

Die beteiligten Wissenschaftler der Studie haben errechnet, dass es pro Atomkraftwerk alle 1000 Jahre zu einem Super-GAU aufgrund eines Terroranschlags kommt. Die Wahrscheinlichkeit eines Super-Gaus wegen Altersschwäche, menschlichen Versagens oder Computerviren ist nochmals geringer. Das geschätzte Schadensausmaß von etwa 6.000 Mrd Euro beeinhaltet auch Kosten für eine Umsiedlung sowie für enorme Schäden durch Krebs. Daraus würde sich eine jährliche Versicherungsprämie von etwa 19,5 Mrd. Euro ergeben. Auf den Strompreis umgerechnet würde das mindenstens 14 Cent pro Kilowattstunde ausmachen.

 

Nach Angaben der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft zahlen die Betreiber aktuell nicht einmal 20 Mio. Euro für ihre Haftpflichtversicherung, welche insgesamt 256 Mio. Euro abdeckt. Per Solidaritätsvereinbarung sichern sich die Betreiber jedoch eine Summe von 2,4 Mrd. Euro gegenseitig zu.