Mit ‘Öl’ getaggte Artikel

Nichts gelernt? Energieverbrauch nimmt weiter zu.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Die Polkappen schmelzen, die Unwetter nehmen zu, aber die Menschheit macht munter weiter wie bisher: nach der am 13. Juni 2018 veröffentlichten Energiestatistik von BP haben wir auch in 2017 zugelegt und 2,2 Prozent mehr Energie verbraucht als im Jahr zuvor.

 

Besonders bedrückend: Die 2,2 Prozent Zuwachs liegen sogar oberhalb des 10-Jahresdurchschnitts von 1,7 Prozent. Wie der Report feststellt, wird der Anstieg durch ein insgesamt starkes Wirtschaftswachstum sowie eine gebremste Verbesserung bei der Energieeinsparung in die Höhe getrieben.

 

Das sind die folgend einer verfehlten Politik. Eine der größten Energieverbraucher, die USA, haben mit Präsident Trump einen Gegner der Erneuerbaren Energien gewählt. Er fördert die heimische  Öl- und Gasindustrie nach Kräften. Aber auch in Deutschland ist vom Klima-Musterland wenig geblieben. Die Flüchtlingskrise beherrscht die Diskussion so stark, dass sogar das Einkassieren des wenig ambitionierten Klimaziels 2020 durch Umweltministerin Schulze kaum registriert wird.

Am stärksten unter allen fossilen Energieträgern stieg der Verbrauch von Gas an (plus 4%). Wichtigster Energieträger am weltweiten Energieverbrauch bleibt Öl, auch wenn es im 2. Jahr in Folge die Ölfördermenge nur unterdurchschnittlich wuchs.

 

 

 

Wer etwas für die Erneuerbaren Energien tun möchte, kann dort sein Geld anlegen. Unter http://www.gruenesgeld24.de/projekte-bessere-welt haben wir ein Auswahl aktueller, sinnvoller Projekte zusammengestellt.

 

Weitere Informationen: Statistical Review of World Energy 2017

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Energie aus Erneuerbaren Quellen ist für die Zukunft unabdingbar

Freitag, 15. Juni 2012
Erneuerbare Energien

Fossile Brennstoffe nehmen immer weiter ab. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist daher unausweichlich.

Der wichtigste Energieträger der aktuellen Zeit ist Öl. Es dient für die Stromerzeugung und vorallem als Treibstoff für Autos, Schiffe und vielen weiteren Fahrzeugen. Wie auch alle anderen fossilen Brennstoffe ist Öl mittlerweile nur noch deutlich begrenzt vorhanden. Die Produktionsmenge weiter zu steigern ist nur noch schwer möglich. Die meisten verbliebenen Ressourcen befinden sich tief unter dem Meeresboden. Eine Bergung dieser Ressourcen wird immer riskanter. Dies hat vorallem BP unter Beweis gestellt, als 2010 das Bohrinselunglück im Golf von Mexiko geschah.

 

Schätzungen zufolge soll sich der Hunger nach Energie bis 2037 um fast ein Drittel erhöhen. An dem zusätzlichen Energieverbrauch tragen zu 90% aufstrebende Nationen, insbesondere China, bei. Denn da der Wohlstand in den Schwellenländern stetig steigt, wächst automatisch auch die Nachfrage nach Öl in diesen Ländern. Doch trotz diesem enormen Anstiegs wird in der Zukunft ein einzelner Chinese nur die Hälfte an Energie verbrauchen wie ein US-Amerikaner.

 

Auch in näherer Zukunft werden fossile Brennstoffe weiterhin die größte Rolle für unsere Energieversorung spielen. Doch die Rohstoffe sind endlich. Daher ist es dringend erforderlich unser Augenmerk immer verstärkter auf erneuerbare Energieformen zu richten, damit auch langfristig eine tragfähige Energieversorgung gewährleistet werden kann. Der Schritt zu einer nachhaltigen Energieversorung ist mit vielen Chancen und aber auch Herausforderungen verbunden. Für nachhaltige Investoren enstehen dadurch zahlreiche Investmentmöglichkeiten. Informationen über beispielsweise Erneuerbare Energien Fonds finden Sie auf „Grünes Geld“ oder bei einer Umweltbank Ihres Vertrauens.

 

Für die Wende zu einer nachhaltigen Energieversorgung bedarf es an gigantischen Investitionssummen. Experten der Internationalen Energieagentur zufolge, bestehe bis zum Jahr 2035 ein Bedarf von über 40.000 Milliarden Euro. Benötigt werde das Geld hauptsächlich um die Infrastruktur wie Stromnetze, Kraftwerke oder Speicheranlagen zu errichten. Zwar ist die benötigte Summe erschreckend rießig, jedoch muss man das Vorhaben langfristig betrachten. Windkrafträder oder Solaranlagen benötigen keine Treibstoffe wie Öl oder Kohle. Atom- oder Kohlekraftwerke hingegen sind auf die immer teurer werdenden Kraftstoffe angewiesen. Des Weiteren sind die Kosten für die Beseitigung von Altlasten bei Gezeitenkraftwerken oder geothermischen Anlagen um ein vielfaches geringer als beispielsweise bei Atomkraftwerken (Bei Atomkraftwerken sind bis heute noch nicht einmal zuverlässige Lösungen für die Atommüllversorung vorhanden).

 

Das größte Problem für eine nachhaltige Energieversorung stellt bisher noch die Unberechenbarkeit unserer Natur dar. Auf der ganzen Welt sind die Sonneneinstrahlungen unterschiedlich, mal wehen richtige Stürme über das Land und mal bewegt sich kein Lüftchen. So kommt es dazu, dass teilweise zu viel oder zu wenig Energie vorhanden ist. Um eine konstante sichere Energieversorung gewährleisten zu können ist es daher notwendig, Wege zu finden, wie man Energie effizient speichern kann und jederzeit in passender Menge zur Verfügung hat. Lösungsansätze sind dafür bereits vorhanden. So ist es beispielsweise möglich „überschüssigen“ Strom in Wasserstoff, welcher als Energieträger dient, umzuwandeln oder Hitze aus Solaranlagen in Salzspeichern zu sichern.

 

Eine entscheidene Rolle für die nachhaltige Energieversorgung spielen auch der Ausbau effizienter Stromnetze und die stärkere internationale Verbundenheit. Denn so ist es möglich, dass lokale Stärken gemeinsam genutzt werden können. Zu den lokalen Stärken zählen z.B. die Photovoltaik aus den südlichen Ländern, die Pumpwasserspeicher aus den norwegischen Fjorde oder die Windkraft aus den Küstengebieten.

 

Biodiesel

Für die Produktion von nachhaltigen Treibstoffen werden rießige Anbauflächen benötigt.

Dass unser Strom nicht bloß einfach aus der Steckdose kommt, sondern irgendwo auch produziert werden muss, ist heutzutage schon gut erkennbar. Nicht selten ist es, dass der Nachbar Solarzellen auf dem Dach hat, auch ist es nichts mehr Außergewöhnliches an Windkraftanlagen vorbeizufahren. Die Produktion Erneuerbarer Energie hat also auch Einfluss auf unser Umfeld. Insbesondere die Natur bekommt davon auch etwas zu spüren. Große Staudämme beispielsweise beeinflussen lokale Ökosysteme, viele Landschaften werden aufgrund von Flutungen mit Wasser bedeckt und rießige Landflächen, welche durch Rodung gewonnen wurden, werden für den Anbau von Kraftstoffen wie Biodiesel oder Ethanol benötigt. Hinsichtlich dieser Nachteile der erneuerbaren Energie bestehen uns noch große Herausforderungen bevor.

 

Doch von Woche zu Woche entstehen neue Ideen von Wissenschaftlern und forschenden Unternehmen, welche die Entwicklung von effizienteren Solarzellen, neuartigen Energiespeichern und vielen weiteren neuen Technologien vorantreiben. So ist man aktuell beispielsweise darum bemüht Treibstoffe mittels Algen zu produzieren oder Unterwassergezeitenkraftwerke zu erbauen.

 

Es ist also durchaus möglich eine langfristig nachhaltige Energieversorgung zu entwickeln. Um die Lösungen der bestehenden Herausforderungen jedoch realisieren zu können, benötigt es an Investoren, die in diese Entwicklungen investieren. Der Erneuerbare Energien – Markt wird eine immer bedeutendere Rolle spielen. Die aktuelle Entwicklung der Aktien der Solarindustrie zeigt bereits auf, dass es langfristig durchaus interessant ist, in diesen Markt zu investieren. Gute Beispiele an Solarfonds oder anderen Ökofonds finden Sie auf „Grünes Geld“.

 


 

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Teersandabbau: Das dreckige Geschäft von Kanada

Mittwoch, 21. September 2011
Teersand

Teersand in Kanada: Der Abbau ist teuer, aufwendig und extrem umweltschädlich.

Der britischen Tageszeitung „Guardian“ zufolge, soll Kanada in den letzten Jahren enorme Lobbyarbeit in Europa betrieben haben. Damit keine Auswirkungen auf den demnächst kommenden kanadischen Handel mit Öl aus Teersand entstehen, soll die dortige Regierung versucht haben, Einfluss auf die europäische Verkehrspolitik zu nehmen.

 

Teersandabbau ist sehr kostspielig und mit hohem Aufwand verbunden, viel schlimmer ist jedoch, dass er große Schäden an der Umwelt und dem Klima anrichtet. Es wird davon ausgegangen, dass beim Abbau von Teersand die fünffache Dosis an Treibhausgasen freigesetzt wird wie bei der Gewinnung von konventionellem Öl. Rund 80 Kilogramm Treibhausgase werden pro produziertem Barrel (= 159 Liter Öl) in die Atmosphäre freigesetzt. Kanada hat neben Venezuela das größte Teersand-Vorkommen. Rund zwei Drittel des weltweiten Bestandes befinden sich in den beiden Ländern.

 

Bis 2020 soll es eine Senkung der Treibhausgase im Verkehrsbereich um 6% geben, dieses Ziel hat die Europäische Kommission gesetzt. Erreicht werden soll es anhand eines Treibstoffqualitätgesetzes. Und eben dieses Gesetzt sei der kanadischen Regierung sauer aufgestoßen, weshalb sie dann vehement europäische Politiker beeinflusst haben soll um die Regelungen zu lockern, so die Anschuldigung der Umweltschützergruppe „Friends of the Earth“ gegenüber Kanada. Insbesondere die umweltschädlichen Wirkungungen von Teersand sollen verharmlost dargestellt worden sein. Zusätzlich ist Kandada mit allen Mitteln am versuchen das Inkrafttreten des Gesetztes nach weiter hinten zu verschieben, indem sie weitere Forschungsergebnisse und Studien fordern.

 

Der „Guardian“ berichtet zudem, dass die Teersandindustrie von Kanada zusammen mit der Politik eine spezielle Lobbygruppe in London gegründet haben soll. Außerdem sollen die großen Ölkonzerne Shell und BP unter einer Decke mit der Teersandindustrie stecken, sie dienen als eine Art „politische Reinwaschung“. Bisher hat die kanadische Regierung noch keinerlei Reaktion auf die Anschuldigungen der britischen Tageszeitung gezeigt.

 


 

Unser Tipp für eine nachhaltige Geldanlage, die in „saubere Energie“ investiert: SunAsset 3

 

Projekt SunAsset 3
Laufzeit 8 Jahre
Mindestanlagesumme 10.500 Euro
Rendite 2012 – 2016: 7.00%
2017 – 2018: 8,00%
2019: 119,30%
Besonderheit – Attraktive Ausschüttungen durch staatliche Einspeisevergütung
– Sehr kurze Laufzeit von nur 8 Jahren
– Sie fördern aktiv den Umstieg auf erneuerbare Energien

 

Alle Informationen bei gruenesgeld24.de

 


 

Anstatt in Öl zu investieren, was eventuell aus Teersand gewonnen wurde, sollte viel mehr Wert auf Erneuerbare Energien Fonds gelegt werden, insbesondere auf Solarfonds. Sie fördern damit individuell die „saubere Energie“, eine Energie, die nicht durch umweltschädliche Prozesse gewonnen wird.