Mit ‘Panama’ getaggte Artikel

KakaoWald – Süßes und sinnvolles Natur-Investment

Freitag, 09. September 2016
Zusammenfassung: Schokolade macht glücklich. Zum Glück beitragen können Anleger mit dem langfristigen Projekt KakaoWald. Hier wird Edel-Kakao in Peru angebaut und der Schutz von Regenwäldern in Panama unterstützt.

 

 

Kakao – Eine bitter-süße Erfolgsgeschichte

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Kakao, das „braune Gold“ ist in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas bereits seit mehr als 3.500 Jahren bekannt. Kakao galt bei den Azteken als ein Geschenk der Götter und auch den Indios war die Kakaopflanze heilig, die Kakaobohnen dienten sogar als offizielles Zahlungsmittel. Als Christoph Kolumbus bei seiner ersten Begegnung mit den Azteken an der Küste vom heutigen Honduras jedoch als Willkommensgabe unter anderem einen Sack mit Kakaobohnen bekam und das traditionell scharf-bittere Getränk angeboten bekam, war der Seefahrer wenig überzeugt. Den Wert des Kakaos entdeckte nur wenig später der spanische Eroberer Hernando Cortes. Dieser stellte fest, dass das Getränk Kraft spendet und Müdigkeit verschwinden lässt. Nach der Zerstörung des Aztekenreichs legten die Kolonialherren große Kakaoplantagen in Mittelamerika, Teilen Südamerikas und den karibischen Inseln an.

 

Der Kakao trat als begehrte Kolonialware vom spanischen Hof aus seinen Siegeszug in ganz Europa an. Allerdings verschwanden die ursprünglichen Rezepturen und so wurde aus den Kakaobohnen fortan ein süßes Getränk mit Honig, Rohrzucker, Vanille und weiteren Gewürzen zubereitet.

 

 

Kakao im Wandel

Der Weg vom Kakao-Getränk zur Schokolade in Tafeln dauerte noch fast dreihundert Jahre: Erst Mitte des 19. Jahrhunderts experimentierten britische, deutsche und holländische Unternehmen an den ersten „Essschokoladen“. Der Durchbruch gelang aber den Schweizern, die bis heute zu den führenden Schokoladenproduzenten und -konsumenten gehören. Dabei hat sich in erste Linie die Milchschokolade durchsetzen können.

 

Seit Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Schokolade neu entdeckt und wanderte – vielfach wieder befreit von Milch, Zucker und Nüssen – von der Süßigkeiten- in die Gourmetabteilung. Hier stand wieder die Kakaobohne im Mittelpunkt, die unterschiedlichen Aromen sowie die Spezifika des Kakaos unterschiedlicher Anbaugebiete. Von Trendforschern als „Sensual Food“ identifiziert, ist Schokolade eines der Lebensmittel, das mit Genuss und Qualität besondere geschmackliche Kriterien erfüllt. Darüber hinaus gelten die enthaltenen Flavonoide und Antioxidantien in den Kakaobohnen als gesundheitsfördernd. Insofern findet der rohe zerstoßene Kakao in Form von „Cacao Nibs“ auch positive Beachtung bei Raw-Food-Anhängern.

 

Wer sich mit den hochprozentigen Schokoladensorten nicht hundertprozentig anfreunden konnte, wurde im Zuge des generellen Schoko-Trends dennoch rehabilitiert: Denn Schokolade macht glücklich. Grund hierfür soll das sogenannte Glückshormon Serotonin sein, das im menschlichen Körper entsteht wenn das in der Schokolade enthaltene Tryptophan abgebaut wird. Experten halten jedoch die Tryptophan Menge in Schokolade für zu gering und erklären die mit Schokolade verbundenen Glücksgefühlte eher psychologisch. Mit dem Schokoladengenuss werden angenehme Erinnerungen verbunden und damit ein Wohlbefinden ausgelöst. In Deutschland werden aktuell rund neun Kilogramm Schokolade pro Kopf und Jahr vernascht.

 

 

Nachhaltiger Kakao-Anbau – Fair für Natur und Mensch

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Bis heute sind weite Teile Süd- und Mittelamerikas trotz der Kakaovorkommen nicht wirklich glücklich geworden. Die Eroberung der Länder, die Zerstörung der alten Hochkulturen und die Versklavung und Unterdrückung der indigenen Bevölkerung wirken immer noch nach.

 

Gleichzeitig findet ein enormer Raubbau an der Natur statt. Weite Teile der Regenwälder sind bedroht und gefährden damit auch den Fortbestand seltener Tier- und Pflanzenarten sowie des weltweiten Klimas insgesamt.

 

Positiv in diesem Zusammenhang: Das Interesse der Verbraucher an ökologischen und fair gehandelten Produkten wächst. Veränderungen sind also durchaus möglich und vollziehen sich bereits in vielfältigen Projekten.

 

Der KakaoWald

Ein interessantes Projekt ist der KakaoWald von ForestFinance.  Anleger investieren hier in den nachhaltigen Anbau von Kakao-Pflanzen in Peru. Ein Teil der Investitionen wird zugleich zum Schutz des Primärwaldes in Panama eingesetzt.

 

Dabei verfügt die Bonner ForestFinance-Gruppe über einige Erfahrung auf diesem Gebiet. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen in Aufforstungsprojekten in Panama, speziell in der Provinz Bocas del Toro, aktiv. Die Regenwälder Panamas gelten als besonders artenreich. Hier sind uralte Bäume mit zusammenhängenden Baumkronen sowie seltene Pflanzen zu finden. Schätzungsweise 30 Millionen, teils stark bedrohte Tierarten sind hier beheimatet. Begünstigt wird die biologische Vielfalt durch die geographische Lage zwischen Atlantik und Pazifik, die viel salzhaltige Luft und mineralreichen Regen mit sich bringt. Durch den Abbau von Bodenschätzen ist der Waldbestand jedoch auch stark gefährdet. Die Waldprojekte von ForestFinance werden regelmäßig durchforstet, ein Viertel der Waldfläche dient ausschließlich dem Naturschutz.

 

Der KakaoWald in Peru wird mit vielen unterschiedlichen Pflanzen aufgeforstet. Die Besonderheit: Kakao wird hier wirklich im Wald und nicht auf einer Plantage angebaut. Diese Agroforstsysteme stehen für Biodiversität und Artenvielfalt.

 

Nach jahrhundertelanger Ausbeutung ist es nun auch wichtig, dass die Menschen vor Ort von ihren Schätzen profitieren. Die Mitarbeiter vor Ort erhalten von ForestFinance faire Löhne, Sozialleistungen und sind unfallversichert. Die geschaffenen Arbeitsplätze sind langfristig angelegt. Die Kakaobauern bringen ihr traditionelles Wissen mit ein und werden in Entscheidungsprozesse mit einbezogen.

 

 

Eine Investition ohne bitteren Nachgeschmack

Investitionen in den KakaoWald von ForestFinance unterstützen die Aufforstung nachhaltiger Kakaowälder in Peru und schützen den Regenwald in Panama. Wer sich mit dem Thema Wald beschäftigt, plant in langen Zeiträumen. Entsprechend ist beträgt die Laufzeit von KakaoWald 25 Jahre. Der Gedanke beim Kakaowald entspricht eher den Gedanken beim Kauf einer Eigentumswohnung: lange Zeit halten, immer wieder von regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen profitieren.

 

Anleger, die in KakaoWald investieren wollen, pachten eine Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern Agro-Mischforst zum Preis von einmalig 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter). Die Investition wird dabei aufgeteilt in 20 Prozent zum Schutz der Regenwälder in Panama, die weiteren 80 Prozent gehen in den Anbau von Kakao-Bäumen in peruanischen Mischwäldern. Hier wird hochwertiger Edel-Kakao hergestellt, der den Kriterien des biologischen Landbaus und des fairen Handels entspricht.

 

Damit ist die Investition über Ländergrenzen gestreut. Erste Erträge durch die Kakao-Ernten sind bereits nach einigen Jahren möglich, ab dem sechsten Jahr ist eine jährliche Ausschüttung geplant. Diese soll mit 3.510 Euro pro Hektar KakaoWald starten und auf 4.240 Euro ansteigen.

 

Als langfristiges Natur-Investment ist KakaoWald von verschiedenen Faktoren, wie etwas klimatischen Veränderungen, schwankenden Ernteerträgen oder veränderlichen Weltmarktpreisen, abhängig. Bei einem erwartungsgemäßen Verlauf liegt die Renditeprognose jedoch bereits bei fünf bis sieben Prozent jährlich. Versteuert werden die Erträge übrigens als Einkünfte aus dem Betrieb einer Forst- und Landwirtschaft.

 

Grünes Geld bietet KakaoWald von ForestFinance als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die eine langfristige Geldanlage suchen, die hohen Ansprüchen an soziale und ökologische Kriterien entspricht. Darüber hinaus ist die bietet die Investition in ein konkretes Projekt eine hohe Identifikation mit dessen Zielen. Im Falle des KakaoWaldes kommt noch das positive Gefühl hinzu, welches Schokolade vermittelt.

 

 

mehr-zum-kakaowald

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Deutsche Bank und Volkswagen unter Top 15 der kontroversesten Unternehmen der Welt

Dienstag, 14. Juni 2016

Während Deutschland gerne mit dem erhobenen Zeigefinger auf andere Länder zeigt, sind aktuell 2 unserer größten Konzerne in der Liste der 15 kontroversesten und umstrittensten Unternehmen zu finden. Der Platz auf der schwarzen Liste ist für die Deutsche Bank wenig überraschend, aber der Eintritt von Volkswagen sogar in die Top 5 der Liste wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen. Doch der Skandal um Abgas-Schummelsoftware bringt den RepRisk Index von Volkswagen auf 67 von 100 Punkten.

 

Wie werden die kontroversesten Unternehmen bestimmt?

kontroverse-unternehmen-deutschebank-volkswagenBasis der Auswertung ist der RepRisk Index (RRI), der es auf Zahlenbasis ermöglicht, Kritik und Anschuldigungen an Unternehmen zu bestimmen. Hierbei geht es ums ESG-Risiken, also Enviromental, Social und Governance Risiken (Umwelt, Soziales, gute Unternehmensführung). Er misst nicht die Reputation eines Unternehmens, sondern ist eine Kennzahl zur Bestimmung des Risikos eines Unternehmens das aus dem Bereich ESG erwachsen kann. Insbesondere kann mit dem RRI ein Vergleich zu anderen Unternehmen der gleichen Branche angestellt werden.

 

Der RRI kennt folgende Abstufungen:

 

RRI Bereich Gefährdungsgrad durch ESG Risiken
0 bis 25 niedrig
26 bis 50 moderat
51 bis 75 hoch
76 bis 100 Sehr hoch

 

Anbieter des RRI ist die RepRisk AG aus Zürich. Sie sammelt seit 10 Jahren über 50.000 Unternehmen Medienberichte, juristische Urteile und Studien von Umweltschützern oder Menschenrechtlern in einer Datenbank. Es folgt eine Auswertung von RepRisk nach ökologischen und ethische-sozialen Punkten. Daraus errechnet sich der RRI, dessen Werte von 0 (keine ESG-Risiken) bis 100 (maximales Risiko) reichen können. Üblich sind Werte von 20 bis 70.

 

Was sind die wesentlichen Verschiebungen?

 

Spitzenreiter dieser Negativ-Liste ist der Malayische Staatsfonds “1Malaysia Development Berhad” mit einem Wert von 90 der maximal möglichen 100 Punkte. Er ist Dreh- und Angelpunkt beim Korruptionsskandal rund um die Familie des dortigen Premierministers Najib Razak. Der Ecoreporter dazu:

 

Unter anderem soll der Sohn des Politikers mehrfach Millionenbeträge aus dem Fonds entnommen haben, um sich privat zu bereichern. Zudem gab es laut der RepRisk-Datenbank seit 2015 fortlaufend kritische Berichte über die Verstrickungen des Fonds in Schmiergeldzahlungen, Geldwäsche und Korruptionsfälle, die zum Teil bis ins Jahr 2009 zurückreichen. Die schweizerische Finanzmarktaufsicht FINMA ermittelte in diesem Zusammenhang gegen die eidgenössische Bank BSI AG: „Die BSI AG hat mit Geschäftsbeziehungen und Transaktionen im Umfeld der Korruptionsaffäre des malaysischen Staatsfonds 1MDB schwer gegen die Geldwäschereibestimmungen und das Gewährserfordernis verstoßen.“, hielt die Behörde Ende Mai 2016 ein zentrales Ermittlungsergebnis fest. „Im Fall von 1MDB hatte die Bank über mehrere Jahre zahlreiche große Transaktionen mit undurchsichtigen Zwecken ausgeführt und trotz offensichtlichen Verdachtsmomenten die Hintergründe nicht abgeklärt“, so die FINMA weiter.

 

 

Ebenfalls wenig überraschend ist der 2. Platz von Mossack Fonseca, dem angeschuldigten Wirtschaftsprüfer des Panama Papers Skandals. Die Süddeutsche Zeitung hatte in Kooperation mit rund 400 anderen Medien auf der ganzen Welt eine gewaltige Menge an Dokumenten (11,5 Millionen Dateien) geprüft und die Offshore-Aktivitäten von Sport-Stars, Politikern und Unternehmern offen gelegt.

 

Platz drei geht an ein Öl- und Gasunternehmen. Neben der Finanzindustrie ist Öl & Gas die zweite große Gruppe an Unternehmen, die stark kritisiert werden und immer wieder mit Raubbau, Umweltzerstörung und korruptem Verhalten auffallen. Konkret geht’s hier um Unaoil aus Monaco. Unaoil ist ein Beratungsunternehmen, welches beschuldigt wird, seinen Kunden aus dem Öl- & Gasgeschäft und aus der Baubranche mit Hilfe von Bestechung Aufträge besorgt zu haben.

 

 

Mit Deutscher Bank und Volkswagen 2 deutsche Konzerne in der Top-15 Liste

In Deutschland ist man stolz auf Umweltschutz und Menschenrechte, prangert gerne Missstände in USA, Russland oder der Türkei an. Trotzdem sind aktuell 2 Unternehmen aus Deutschland unter den Top 15 der umstrittensten Unternehmen der Welt gelistet. Während Deutschlands Anteil an der weltweiten Wirtschaft nur 4,9 Prozent ist, stellt Deutschland derzeit mehr als 13 Prozent der Unternehmen in der Top 15 Liste.

 

 

 

anzahl-kontroverser-unternehmen-nach-laendern

Unternehmen in den Top 15 der kontroversesten Unternehmen der Welt (Grafik: Grünes Geld GmbH)

 

 

Zu erwarten war die Platzierung der Deutschen Bank. Kaum ein Skandal der letzten Jahre, in der die Deutsche Bank nicht verwickelt war. Ob Goldpreis-Manipulation, Schummeleien beim Referenzzinssatz Libor und Euribor, CO2-Zertifikatehandel oder Geldwäsche in Russland: die Liste ist lang. Die Wirtschaftswoche hat sich die Mühe gemacht, die Skandale aufzulisten.

 

Vor einem Jahr noch kaum denkbar ist der 5. Platz auf der Negativ-Liste von Volkswagen. In vielen Rankings sogar als nachhaltig eingestuft, konnte Volkswagen in weniger strengen Nachhaltigkeits-Fonds bis zum Ausbruch des Skandals um manipulierte Steuersoftware, immer noch gefunden werden. Fonds, die Automobile-Branche komplett ausschließen, war hier auf der sicheren Seite. Wenig überraschend: der Nachhaltigkeits-Fonds der Deutschen Bank Tochter “Deutsche Asset Management” namens “FOS Rendite und Nachhaltigkeit” hielt zum letzten Jahresbericht noch über 17 Millionen Euro an Volkswagen-Anleihen.

 

Die volle Liste der 15 kontroversesten Unternehmen finden Sie im kostenpflichten Angebot des Ecoreporters.

 

 

 

 

skandalfrei-geld-anlegen

 

 

 

 

 

Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

ForestFinance veröffentlicht Forst-Bericht 2015: gutes Wachstum

Freitag, 13. Mai 2016
Gute Nachricht von ForestFinance: Der älteste Aufforstungs-Anbieter in unserem Angebot hat seinen Forstbericht für 2015 für das wichtigste Anbau-Land, für Panama, jetzt veröffentlicht. Der Bericht ist positiv und informiert ausführlich und transparent.

 

ForestFinance gut unterwegs

forestfinance-waldbericht-2015

Die Wälder von ForestFinance unterliegen ständigen Kontrollen. So werden Volumenzuwachs und Höhe festgehalten (Bild: ForestFinance)

 

In Panama wurden in der Provinz Chiriquí bereits 1995 die ersten Anpflanzungen von ForestFinance gestartet. Chiriquí liegt im Westen Panamas und grenzt an Costa Rica. In der Kordillere liegen das wichtigste Kaffeeanbaugebiet und der höchste Berg Panamas, der 3.477 Meter hohe Vulkan Barú. Mittlerweile wurden in den Pflanzjahren seit 1995 insgesamt 20 Fincas mit zusammen 1.054 ha, davon 303 ha als Schutzgebiet, angepflanzt.

 

Was beinhaltet der Forstbericht ganz konkret?

Auf insgesamt 83 Seiten gibt der von Sabine Wischnat verfasste Bericht einen sehr detaillierten Eindruck von den Aufforstungen in Panama, aufgeteilt nach den einzelnen Themen:

 

– Standort Panama,
– forstwirtschaftlichen Aktivitäten in den Projektregionen,
– soziale Engagement,
– die Wachstumsdaten der ForestFinance-Fincas in Panama sowie
– die ökologischen Grundsätze bei der Bewirtschaftung

 

Einen großen Teil nehmen die ausführlichen Monitoring-Daten von den einzelnen Fincas ein. Detailliert wird für jeden Standort die Entwicklung der Holzmenge pro Hektar und die erreichten Baumhöhen, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Baum-Sorten, im zeitlichen Verlauf der letzten Jahre sowohl tabellarisch als auch grafisch dargestellt.

 

Eine solche Transparenz ist vorbildlich und wird von keinem anderen Anbieter erreicht. Lediglich MillerForest kann mit dem Waldrat e.V. eine qualitativ ähnliche, wenn auch in der Ausführung ganz andere, Art der Transparenz für die Investoren darstellen.

 

Er wird jedem Kunden von ForestFinance kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Alle Informationen Energiewald 5 Jahre

 

 

 

 

Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Schönes Weihnachtsgeschenk von ForestFinance: CacaoInvest kann Rendite erhöhen

Dienstag, 16. Dezember 2014

 

Rechtzeitig zum Jahresende gibt’s eine gute Nachricht vom Bonner Waldinvestment Anbieter ForestFinance: das beliebte CacaoInvest kann seine Rendite anheben und kommt nun auf 6,6% IRR-Rendite.

 

 

cacaoinvest-forestfinanceCacaoInvest: Wie funktioniert es?

Bei CacaoInvest wird das Anlagekapital zur Hälfte in die Aufforstung von Mischwäldern in Panama, zur anderen Hälfte zur Aufforstung von Kakao-Bäumen in Peru eingesetzt. Damit erhält der Anleger das Beste aus 2 Welten: die langfristige Rendite kommt durch die Edelbäume in Panama. Vorher profitiert der Anleger bereits von den Kakaobäumen, denn bei diesen kann die Kakao-Ernte bereits nach dem 5. Jahr beginnen. Es gibt deshalb ab dem 5. Jahr jährliche Ausschüttungen aus dem Verkauf von fertig produzierter, natürlich fairer Edelschokolade aus den eigenen Beständen.

 

Wie konnte nun die Renditeprognose erhöht werden?

ForestFinance pflanzt bereits seit einigen Jahren Kakao und gewinnt immer mehr an Erfahrung. Die bisherigen Ergebnisse sind erfreulich: die Preise für fair gehandelten Edel-Kakao, wie er nur an wenigen Standorten überhaupt hergestellt werden kann, entwickeln sich gut. Und die Ernteerträge sind höher als gedacht. Die Folge: statt bisher 5,4% pro Jahr prognostiziert ForestFinance nun 6,6% p.a. an Rendite.

 

 

 cacao-invest-forestfinance

 

 

Interesse an unseren Themen? Holen Sie sich die Grünes Geld News und erhalten Sie Insider-Tipps und Frühzeichnerboni.

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Vietnamkrieg-Gift nun gegen die Wälder des Amazonas

Donnerstag, 14. Juli 2011

Während sich die CO2 Thematik jeden Tag verschärft und der Klimawandel immer deutlicher wird, wird der einzig funktionierende CO2 Speicher der Welt weiterhin verkleinert. Denn nur die Bäume der Wälder unserer Erde entziehen der Atmosphäre das schädliche Gas. Und genau diese Bäume werden Jahr für Jahr weiter abgeholzt. Die Waldfläche verringert sich seit Jahrzehnten unaufhörlich. Laut WWF ist in den letzten 2000 Jahren ein Drittel der Waldfläche verschwunden – Trend ungebrochen.

 

Waldfläche nimmt weiterhin ab

Waldfläche: laut IWF Abnahme um 1/3 in 2000 Jahren (Grafik: Grünes Geld)

 

 

Eine besonders unrühmliche Rolle spielen die großen Grundbesitzer Brasiliens. Sie brennen die Regenwälder im Amazons ab um Ackerfläche zu erhalten. Die dort angebauten Produkte können sie gewinnbringend verkaufen; in den meisten Fällen geht es um die Gewinnung von Fleisch. Der Treibhauseffekt ist ihnen egal. Da aber das Abrennen der Wälder zu lange dauert und außerdem den Ermittlern die Möglichkeit gibt, die Täter zu erwischen, werden nun neue Mittel angewendet.

 

Agent Orange Opfer: das Gift wird nun auch in Brasilien eingesetzt

Opfer von Agent Orange. Das gefährliche Gift vernichtet jetzt Regenwälder. Steuern Sie mit sozialen Fonds und Holzfonds gegen.

Erstmals haben die Ermittler der brasilianischen Umweltbehörde Ibama nämlich bei einem Flug Mitte Juni 2011 ein 1,8 Quadratkilometer großes Stück weißer Fläche ausgemacht. Die Bäume waren entlaubt und gebleicht. Kurze Zeit später fanden die Kontrolleure ein Lager mit Agent Orange, dem beim Vietnamkrieg zu Berühmheit gelangten Pflanzen- und Menschengift. Die gefundenen 4 Tonnen Agent Orange reichen zum Vernichten einer Fläche von 30 Quadratkilometern Regenwald.

 

Agent Orange ist hochgiftig für die Pflanzen und für die Menschen. Die USA hatten es in den 60er Jahren zur Entlaubung von Bäumen eingesetzt. Damit wollten sie die vietnamesischen Soldaten besser ausmachen können. Vor einem Monat erst, also mehr als 40 Jahre nach dem Einsatz von Agent Orange, haben die USA mit der Sanierung der mit rund 80 Millionen Litern verseuchten Böden begonnen.

 

„Die illegalen Roder haben ihre Strategie verändert, weil man mit Pestiziden in kürzerer Zeit mehr Fläche zerstören kann“, so der Jefferson Lobato von der Ibama. Und jemanden zu erwischen, der nur mit einem Flugzeug eine Fläche überfliegt, ist ebenfalls viel schwieriger.

 

 

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

Dass es für die Vieh- und Grundbesitzer um viel Geld geht zeigen auch die angewandten Methoden. Alleine im Juni 2011 wurden sechs Umweltschützer erschossen. Im Jahr 2010 waren es ingesamt 34 ermordete Aktivisten. So wollen die Abholzer verhindern, dass die Bevölkerung den Behörden wichtige Hinweise zur Ergreifung der Täter gibt und eingeschüchtert wird.

 

Doch jeder kann selbst etwas gegen den weiteren Schwund von Wäldern tun. Wir von Grünes Geld schlagen Ihnen die Investition in Aufforstungsprojekte vor. Mit Ihren Anlegergeldern werden neue Wälder aufgeforstet. Es wird kontinuierlich CO2  gebunden. Die hochwertigen Edelhölzern werden meist im Baubereich, im Musikinstrumente-Bau oder im Schiffs-Bau verwendet, so dass das Treibhausgas lange gebunden bleibt.

 

 

 


 

Unser Tipp für Investment zum Schutz der WälderCacaoInvest

 

Projekt CacaoInvest
Laufzeit ab 25 Jahre
Mindestanlagesumme 3.250 Euro (NEU!)
Erwartete Rendite in etwa 7,5% (nach IRR-Methode)
Besonderheit

Attraktive Ausschüttungen durch natürliches Volumenwachstum des Holzes bereits nach 3 Jahren

Einzigartige Anlageform Kakao gemischt mit weiteren bewährten Edelhölzern

– Sie fördern mit Kakao einen süßen Rohstoff für eine glückliche Zukunft

 

 

 

Alles-was-ich-zu-CacaoInvest-ForestFinance-wissen-muss

 

 

 


 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.