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MillerForest Holzinvestments: Eigentumssicherheit in Paraguay vergleichbar mit Deutschland

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Interviewpartner Pierre Guttwein bei einer Inspektionsreise in Paraguay (Bild: MillerForest Investment AG)

 

Von Stiftung Warentest / Finanztest wurden bei der letzten großen Untersuchung nur 2 Anbieter von Aufforstungsprojekten als seriös eingeschätzt, eines davon ist die Miller Forest Investment AG. Wir konnten den Leiter Vertrieb & Marketing von Miller Forest für ein Interview über Umweltschutz, Sicherheit eines Forstinvestments und externe Kontrollgremien gewinnen. Lesen Sie seine Antworten exklusiv bei uns.

 

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Impressionen: MillerForest aus Paraguay

Mittwoch, 13. September 2017
Seit vielen Jahren vermitteln wir das Aufforstungsprojekt von MillerForest aus Schlier in Oberschwaben. Heute Impressionen von den Aufforstungsanlagen in Paraguay. Sie können Bilder von Baum-Erntern, Hackschnitzel-Verladung, Bodenvorbereitung und anderem sehen. Alle Bilder stammen frisch aus Paraguay.

 

 

 

 

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MillerForest Energieholz

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Serie Emissionshäuser: Miller Forest Investment AG

Dienstag, 04. April 2017
Zusammenfassung: Die deutsche Miller Forest Investment AG bietet Anlegern Direktinvestments in Aufforstungsprojekte in Paraguay an. Der Verkaufsprospekt des Unternehmens wurde Anfang des Jahres von der BaFin zugelassen. Entstanden ist das Engagement aus der Kompensation von CO2 durch die Südamerika-Flugreisen von Millers Schwesterunternehmen. Neben dem Verkauf und der Verpachtung von Aufforstungsflächen bietet Miller auch das Label „grünes Klima“ zur CO2-Kompensation von Unternehmen an.

 

 

Aufforstungsprojekte kompensieren das klimaschädliche CO2.

Anleger wollen im Allgemeinen ihr Geld in guten Händen wissen und eine Rendite erwirtschaften, die sich relevant von den aktuell niedrigen Zinsen eines klassischen Sparguthabens unterscheidet. Diesen Anspruch der Anleger können viele seriöse Finanzdienstleister befriedigen. Wenn Anleger jedoch auch inhaltlich hohe Ansprüche an ihre Investitionen stellen, sind Spezialisten gefragt. Im Bereich der ethisch-ökologischen Geldanlagen hat Grünes Geld den Ruf eines erfahrenen und versierten Anbieters erworben. Die engagierten Experten stellen für jeden Anlegertyp das passende Finanzkonzept zusammen, prüfen und bewerten ständig die aktuellen Angebote im Markt und beobachten die Entwicklung der ethischen, sozialen und ökologischen Investments genau.

 

Da gerade in diesem Bereich häufig kleinere Emissionshäuser aktiv sind, ist auch ein persönlicher Austausch mit den Anbietern der Fonds und Sachwertinvestitionen üblich. Teilweise werden die Investments von Grünes Geld auch direkt vor Ort in Augenschein genommen. Wie beispielsweise im Falle der Miller Forest Investment AG, einem Anbieter nachhaltiger Aufforstungsprojekte in Lateinamerika.

 

 

Miller Forest Investment AG – Auf einen Blick

Die Miller Forest Investment AG engagiert sich seit mehr als zehn Jahren im Bereich der nachhaltigen Aufforstung. Seit 2006 bietet das Unternehmen Direktinvestments in der Anlageklasse Wald an. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Gemeinde Schlier im oberschwäbischen Landkreis Ravensburg.

 

Gegründet wurde das Unternehmen von Josef Miller, der auch als Alleinvorstand fungiert. Miller ist seit den 1970er Jahren als Forstwirtschaftsmeister aktiv und hegt eine besondere Beziehung zum Wald als wichtiges Ökosystem für unser Erde. Diese Leidenschaft endet nicht mit den Grenzen seiner baden-württembergischen Heimat, sondern erstreckt sich bis in die Wälder Südamerikas, wo Miller Forest Invest Brach- und Weideflächen kauft und aufforstet.

 

Vor seinem Engagement als Anbieter von Direktinvestments, gründete Miller Bereits 1984 das Reiseunternehmen Miller Reisen GmbH. Das Schwesterunternehmen der Miller Forest Investment AG verfügt damit über mehr als 30 Jahre Erfahrung als Anbieter von individuellen Südamerikareisen und hat sich in diesem Bereich zum deutschen Marktführer entwickelt.

 

Darüber hinaus gehört auch der Online-Anbieter Miller Holz GmbH & Co. KG zur Unternehmensgruppe. Hier werden Holzprodukte aus der eigenen nachhaltigen Aufforstung vertrieben.

 

 

Waldinvestment – von Oberschwaben nach Paraguay

Die Idee, Brach- und Weideflächen in Südamerika aufzuforsten, entstand ursprünglich aus der Überlegung, das klimaschädliche CO2 aus den Flugreisen der Miller Reise GmbH sinnvoll durch Baumpflanzungen zu kompensieren. Dieser Gedanke konkretisierte sich weiter und Miller begann, in Paraguay Grundstücksflächen zu erwerben und nach den Prinzipien der nachhaltigen Waldwirtschaft aufzuforsten. Durch gewachsene Partnerschaften vor Ort und zunehmende Erfahrung gelang es Miller, die Waldbewirtschaftung stetig weiterzuentwickeln und als Vermögensanlage Investoren anbieten zu können.

 

In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Miller Forest Investment AG bereits mehr als 10.000 Hektar Land aufgeforstet und so rund 10 Millionen Bäume pflanzen können. Für dieses Waldinvestment in Paraguay konnte Miller Forest Investment bislang schon etwa 700 Anleger begeistern.

 

 

Nachhaltige Forstwirtschaft mit starken Partnern vor Ort

Dass sich das Waldinvestment vorteilhaft entwickeln konnte, ist nicht allein Millers forstwirtschaftlicher Expertise und Leidenschaft für Wald geschuldet. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, die ökologischen und ökonomischen Besonderheiten von Boden und Land genau zu kennen und gemeinsam mit starken und zuverlässigen Partnern vor Ort zu kooperieren.

 

Daher arbeitet Miller Forest Investment mit dem forstwirtschaftlichen Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. in Paraguay zusammen. Felber Forestal S.A. hat seinen Sitz in Independencia, einem Distrikt rund 180 Kilometer östlich von der Hauptstadt Paraguays, Asuncion. Kooperationen mit badischen Unternehmern haben in Independencia eine lange Tradition, der Distirkt wurde vor rund einhundert Jahren von einem badischen Winzer gegründet und lange als Weinanbaugebet bewirtschaftet.

 

Felber Forestal wird von dem Deutsch-Paraguayern Carsten Felber geführt. Der gelernte Möbelschreiner verfügt nicht nur über ein „Gefühl für Holz“, sondern ist auch seit mehr als 15 Jahren als Berater und Verwalter für landwirtschaftliche Flächen aktiv. Felber arbeitet in einem Team aus deutschen und paraguayischen Forstingenieuren und – fachleuten.

 

Eukalyptus fühlt sich auch im subtropischen Klima im Osten Paraguays wohl.

Felber Forestal zeichnet für den Kauf ehemaliger Weide- und Brachlandflächen verantwortlich. Die Aufforstungsgebiete, sogenannte „Estancias“, zählen zu den größten Waldflächen des Landes. Das Team von Felber Forestal bereitet die Böden vor, pflanzt die Bäume und pflegt die entstehenden Wälder. Bei der Aufforstung setzte Miller und Felber aus eine gesunde Mischung aus schnellwachsenden Laub- und Nadelbäumen, vornehmlich Eukalyptus und Kiefer. Um Schädigungen durch Monokulturen zu vermeiden und die regionale Biodiversität zu steigern, werden heimische Baumarten beigemischt. Zu den Aufgaben vor Ort zählen auch das regelmäßige Fällen von Bäumen, die Vermarktung des Holzes sowie die Wiederaufforstung nach den Regeln der nachhaltigen Forstwirtschaft.

 

Durch die Partnerschaft mit Felber Forestal kann Miller Forest auf ein professionelles Forstmanagement in Paraguay bauen. Denn Felber verfügt nicht nur über das notwendige Know-how für den Kauf und die Unterhaltung von Agrarimmobilien, sondern auch über einen modernen Maschinenpark, qualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte für den Verkauf der Holzernte.

 

 

Ökologische Vorteile der nachhaltigen Aufforstung

Der ökologische Vorteil der Holzprojekte von Miller Forest Investment liegt darin, dass schnell wachsende Holzarten bereits nach wenigen Jahren entnommen und vermarktet werden können. So wird die gleichbleibend hohe weltweite Nachfrage nach Holz als Rohstoff befriedigt, zugleich aber auch der natürliche Bestand der Wälder geschützt. Ebenfalls unangetastet bleiben die beigemischten Baumarten in den Aufforstungsgebieten.

 

Aufforstungsprojekte dienen dem Schutz des Klimas und bremsen die steigende Erderwärmung effektiv aus. Neue Wälder speichern durch die Photosynthese das klimaschädliche CO2, lassen die Bäume wachsen und lebensnotwendigen Sauerstoff an die Umwelt ab. Dabei binden zwei Kubikmeter Holz rund eine Tonne CO2 . Wenn nach der Entnahme von Holz die Flächen neu bepflanzt werden, entsteht ein positiver Kreislauf, von dem Mensch, Natur und Klima geleichermaßen profitieren.

 

 

 

 

 

 

Die Unternehmungen von Miller Forest Investment waren von Anfang an motiviert, den CO2-Ausstoß durch Flugreisen zu kompensieren. Daher bietet Miller Waldinvestments auch Firmen an, die ihren CO2-Verbrauch kompensieren und ihr Unternehmen klimaneutral stellen wollen. Diese Klimaneutralisierung wird unter dem Label „grünes Klima“ angeboten. Für jede Tonne CO2, die das jeweilige Unternehmen im Jahr emittiert, werden zwei Bäume auf den Aufforstungsflächen in Paraguay gepflanzt.

 

Dabei ermittelt Miller Forest den CO2-Ausstoß des Unternehmens, der durch Produktion, IT, Beschaffung und Logistik, Gebäude sowie Dienstwagen und- reisen verursacht wird und bietet den Unternehmen ein spezielles Waldinvestitionsmodell an. Mit dem Label „grünes Klima“ kompensieren Firmen so ihren CO2-Ausstoß nicht durch eine Spende, sondern durch eine unmittelbare Investition in die Anpflanzung neuer Bäume und damit direkt in den aktiven Klimaschutz.

 

 

Wald in Südamerika als interessantes Investment

Miller Forest verfolgt in Paraguay vier unterschiedliche Pflanzkonzepte.

  1. Energieholz

Für den 2. Zyklus keine neuen Anpflanzung nötig: der Stumpf treibt wieder aus

Das Projekt Energieholz hat zum Ziel, Hackschnitzel zur Herstellung von Biomasse zu produzieren. Dafür werden verschiedene Eukalyptusarten angepflanzt, die besonders zur Herstellung von Biomasse geeignet sind und durch ihr schnelles Wachstum eine regelmäßige Ernte alle fünf bis sechs Jahre ermöglicht. Ein weiterer Vorteil von Eukalyptuspflanzen ist dabei, dass nach der Holzernte keine neue Anpflanzung nötig ist, da die Baumstümpfe immer wieder neu austreiben (direkt zum Angebot).

 

  1. Wertholz

Das Projekt Wertholz basiert auf der Aufforstung von Eukalyptus- und Kiefernarten. Das Mischungsverhältnis der Baumarten beträgt dabei 7:3. Das geerntete Holz wird vor allem als Konstruktionsholz eingesetzt und im Fenster-, Treppen-, Tür- und Möbelbau verwendet. Gemäß der zu erwartenden höheren Einnahmen beim Verkauf von Konstruktionsholz, liegen die prognostizierten Erträge höher als bei Energieholz.

 

  1. Kombiwald

Bei diesem Projekt wird eine Hälfte des Waldes von den Anlegern gekauft oder gepachtet und mit Wertholz bepflanzt. Die andere Hälfte wird im Sinne des Energieholz-Konzeptes genutzt. Damit profitieren Anleger zum einen von den höheren Renditen des Wertholzes, zum anderen von den schnelleren Erträgen des Energieholzes.

 

  1. Naturwald

Das Pflanzkonzept Naturwald wechselt drei Reihen einheimischer Baumarten mit einer Reihe robuster Eukalyptusbäume ab. Diese schützen die heimischen Bäume vor starken Winden und fördern das Wachstum des Naturwaldes. Darüber hinaus wird die Hälfte der Aufforstungsfläche mit Energiewald bepflanzt, die den Naturwald finanziert.

 

Die Miller Forest Investment AG bietet Anlegern unterschiedliche Waldinvestments als nachhaltige Vermögensanlage an. Bei sämtlichen Anlagen handelt es sich um Direktinvestments der Anlageklasse Wald. Investoren wählen zwischen dem Kauf und der Pacht eines Stück Land in Paraguay. Dabei kann die Größe der Aufforstungsfläche ab einem Viertel Hektar individuell gewählt werden.

 

Die Fläche wird von Miller Forest aufgeforstet, gepflegt und das geerntete Holz vermarktet. Anlagen sind – je nach Projekt bei einer Grundstückspacht ab 967,50 Euro möglich. Die Anlagesumme beim Kauf einer Aufforstungsfläche beginnt bei 47.525 Euro. Dabei sind Renditen von bis zu acht Prozent möglich.

 

Das Aufforstungsprojekt Energieholz  hat beispielsweise eine prognostizierte Rendite von 4,3 Prozent jährlich. Die Laufzeit beträgt, angepasst an die Zyklen der Holzentnahme, mindestens sechs Jahre und ist auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre verlängerbar. Die Erträge müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft versteuert werden.

 

 

Direktinvestment – ökonomisch – ökologisch – sozial

Mit seinem Engagement zur Aufforstung der Regenwälder Paraguays verbindet Miller Forest ökonomischen Nutzen optimal mit Klima- und Umweltschutz und sozialen Werten.

 

Der Verkauf der nachhaltig angebauten Forstprodukte ermöglicht Investoren eine prognostizierte Rendite zwischen vier und acht Prozent pro Jahr. Zugleich nutzt die Aufforstung neuer Naturwälder nachhaltig dem Klima und schafft ökologisch wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, die durch Monokulturen und Rodungen bedroht sind. Was Klima und Natur nutzt, ist letztlich auch gut für die Menschen. Vor Ort werden durch Aufforstungsprojekte neue, sichere und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

 

Grünes Geld bietet das Waldinvestment Energieholz von Miller Forest Investment AG wieder an, nachdem der offizielle Verkaufsprospekt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Februar diesen Jahres genehmigt wurde.

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Ein Nachsatz zur Nachhaltigkeit

Eine gute Idee: Grillkohle aus nachhaltiger Holzwirtschaft.

Firmengründer Josef Miller hat mit seinen Unternehmungen stets den Blick auf das Große und Ganze behalten. Aber auch Details werden nicht vernachläsigt. Das zeigt auch das Angebot des Onlineshops der Miller Holz GmbH & Co. KG. Hier verkauft Miller neben Brenn- und Sperrholz auch handverarbeitete Grillkohle, die als Nebenprodukt bei der nachhaltigen Aufforstung anfällt und in einem traditionellen Kohlemeiler direkt vor Ort produziert wird. Jetzt, zum Start der Grillsaison eine nachhaltige Alternative zur konventionellen Grillkohle, die bei den Discountern meist aus illegalen Abholzungen stammt.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

MillerForest: Bericht Waldrat e.V. Mitgliederversammlung

Montag, 20. Juni 2016

 

Der Aufforstungs-Anbieter MillerForest aus dem oberschwäbischen Schlier ist der einzige Anbieter, der einen externen Anlegerverein zur Kontrolle des Wald-Investments bietet. Eine wesentliche Kontroll-Funktion und wichtiges Sicherheitsmerkmal für die Anleger. Am Samstag den 18. Juni 2016 traf sich der Waldrat e.V. zur Mitgliederversammlung. Grünes Geld war vor Ort und informierte sich über den aktuellen Stand der Aufforstungen in Paraguay.

 

Verein: konstante, positive Entwicklung

Zunächst wurden die üblichen Punkte einer Mitgliederversammlung eines Vereins besprochen. Das sind zum Beispiel der Bericht des Vorstands, der Bericht des Kassiers, des Kassenprüfers oder die Entlastung des Vorstands. Insgesamt ist der Waldrat e.V. eine Erfolgsgeschichte, denn die Mitgliederzahlen steigen konstant, die Kassenlage ist stabil und der Vereinszweck, die Kontrolle der Aufforstungen, kann in ausreichendem Maße wahrgenommen werden.

 

Im Wesentlichen geschieht das durch 2 Inspektionsreisen pro Jahr, zu denen je ein Inspektor des Waldrat e.V. nach Paraguay reist und im Zufallsprinzip Wald-Parzellen von Vereinsmitgliedern auswählt und inspiziert. In unregelmäßigen Abständen wird auch ein professioneller Forst-Experte entsendet, um noch einige Punkte professioneller zu begutachten. Generell lassen sich die Inspektionsarbeiten aber durchaus auch von engagierten Laien durchführen, geht es doch meist um gut durchführbare Punkte wie vermessen von Baumumfängen oder Baumhöhen.

 

 

Bericht der Inspekteure

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Bericht von einer Inspektionsreise: 58 Seiten detaillierte Information für Anleger bei MillerForest

Die beiden letzten Inspektionsreisen wurden Inspekteuren präsentiert, die die Reise nach Paraguay durchführten. Die Reisen sind dabei kein ausgesprochenes Vergnügen, denn zu dem Transkontinental-Flug, dem meist vielstündigen Zwischenstopp in Sao Paulo oder Rio kommen Mücken und teilweise tropische Temperaturen. Trotzdem lohnt der Aufwand, denn die persönlichen Eindrücke sind wertvoll und können auch MillerForest, beziehungsweise dem ortansässigen Partnerunternehmen FelberForestal, wichtige Hinweise geben.

 

So konnte auf Hinweise eines Anlegers über Windbruch auf seinem Grundstück der entscheidende Impuls gegeben werden, dass die Aufforstungen mittlerweile nicht mehr nur vom Boden, sondern auch per Flug-Drohne überwacht werden. Damit können etwaige Schäden noch schneller entdeckt werden.

 

Die Inspekteure zeichneten ein sehr gutes Bild der Waldbestände. Natürlich gebe es bei solch großen Flächen – von insgesamt ca. 60.000 Hektar Aufforstungen in Paraguay sind ca. 10.000 Hektar von FelberForestal – immer auch etwas zu finden. Das könne Windbruch sein (weniger schlimm, die Spitzen werden umwachsen, der Baum kann weiter leben) oder Windfall (Baum fällt komplett um und muss ersetzt werden), genauso wie Pilzbefall oder Gallmücken.

 

Bericht von MillerForest

Der Waldrat e.V. hat auch MillerForest die Möglichkeit zur Berichterstattung eingeräumt. Es berichteten Firmengründer und Gesellschaft Josef Miller als auch der Vertriebsleiter Peer Gutwein. Das Jahr 2015 war ein Rekordjahr bezüglich der verkauften Waldflächen, während man wegen der Themen mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) für 2016 kaum an diese Zahlen heran kommen könne.

 

Alle Waldprojekt-Anbieter wurden von nach Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes als Vermögensanlagen eingestuft. In der Folge müssen Bafin-genehmigte Verkaufsprospekte erstellt werden, was einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand darstellt. In der Zwischenzeit dürfen die Projekte nicht beworben werden. Nachdem vor ca. 1 Woche ein erstes Forstprojekt bei der Bafin Erfolg mit der Genehmigung hatte, sollte auch das MillerForest-Prospekt – so die Hoffnung von Hr. Miller – in 4 bis 6 Wochen genehmigt sein.

 

Derzeit experimentiert MillerForest auch mit weiteren Verwendungsmöglichkeiten für das Holz. So werden Versuche mit in Paraguay gewonnener Holzkohle durchgeführt und erste Tests mit Sperrholz-Gewinnung durchgeführt.

 

Bericht von FelberForestal

Aus Paraguay angereist war Gründer und Geschäftsführer Carsten Felber von FelberForestal in Paraguay. Mit 190 Mitarbeitern verantwortet er die waldbaulichen Arbeiten vor Ort. In seinem Bericht wurden neben dem guten Wuchs und dem allgemein gut funktionierenden Projekt aber auch die aktuellen Herausforderungen in Paraguay dargestellt. Die bekannten und beherrschbaren Punkte sind die mittlerweile auf 2 Jahre angewachsenen Bearbeitungszeiten bei den paraguayischen Behörden für den Kauf eines Grundstücks, der Pilzbefall bei einigen Bäumen und die lange Dauer zwischen Fällung eines Baumes, Abtransport des Holzes, Erzeugung der Hackschnitzel, Verkauf der Hackschnitzel und dem letztendlichen Zahlungseingang auf den Konten der Anleger (ca. 12 Monate).

 

Wesentlicher Punkt sind die stark gesunkenen Agrarpreise in Paraguay in Folge der Wirtschaftskrise Südamerikas. Mit einer Auswahl von Agrarprodukten wie Zuckerrohr, Fleisch oder auch Holz und deren Preiseentwicklung zwischen 2014 und 2016 konnte er einen allgemeinen Rückgang der Agrarpreise von rund 30% aufzeigen. Entsprechend sind auch die Preise für Holzhackschnitzel derzeit zu gering für einen interessanten Verkauf, zumal die Preis für Fällung, Abtransport oder Verkauf eher steigen. Zusätzlich entsteht aktuell ein Überangebot, das lokale Bauern aufgrund des Preisverfalls für ihre Produkte nun auch eigene Wälder roden und das Holz auf den Markt schwemmt. Dieser Effekt könne jedoch nur begrenzte Zeit anhalten.

 

Deshalb wird die Ernte der Bäume weiterhin hinausgezögert – man nutze den natürlichen Vorteil des Holzes, bei dem mit Warten die Ware nicht schlechter wird, sondern sogar noch an Volumen zulegt. Beim Energieholz ist statt eines 5-Jahres auch ein 6-Jahres, 7-Jahres oder gar 8-Jahres-Zyklus gut möglich. Was darüber hinaus geht ist weniger sinnvoll, da sich die Bäume dann gegenseitig den Raum nehmen würden. Der Zuwachs würde zu schwach werden.

Exklusiv bei Grünes Geld: Preiserhöhung bei MillerForest ein Schnäppchen schlagen

Dienstag, 27. Oktober 2015

 

Seit vielen Jahren gehört das Angebot von MillerForest aus Oberschwaben zu unseren Favoriten im Bereich der Aufforstungs-Projekte. Neben der bodenständigen und zuverlässigen Art überzeugt MillerForest vor allem durch den Waldrat e.V., der als unabhängige Kontrollinstanz der Investoren ein entscheidendes Wort bei MillerForest mitzureden hat. Diese wichtige Funktion, ähnlich einem Aufsichtsrat oder einem Beirat, bietet sonst kein Aufforstungs-Anbieter.

 

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Pflege der Aufforstungen in Paraguay: rund 180 Mitarbeiter betreuen ca. 8.000 Hektar (Bild: MillerForest).

 

 

Aufgrund kontinuierlich ansteigender Grundstückspreise vor Ort in Paraguay musste MillerForest die Preise für seine Aufforstungsprojekte zum 25. Oktober 2015 anheben.

 

Grünes Geld konnte jedoch exklusiv eine Sondervereinbarung treffen und die günstigeren Preise für Anträge, die bis 6. November 2015 eingehen, aufrecht erhalten.

 

Wer sich also mit dem Gedanken eines Holz-Direktinvestments trägt, sollte sich bis 6. November 2015 entscheiden (es gilt Eingang des Antrages bei Grünes Geld).

 

Bis dahin gelten noch folgende vergünstigten Konditionen (exklusiv bei Grünes Geld):

 

Pachtprodukt: Preis je Hektar        Renditeprognose 
Energieholz EP5 3.840,- € (gespart: 30,- €) ca. 4,6 %
Energieholz EP10 5.645,- € (gespart: 50,- €) ca. 6,2 %
Wertholz WP20 8.950,- € (gespart: 115,- €) ca. 8,2 %
Kombiwald KP20 7.300,- € (gespart: 998,- €) ca. 7,8 %
     
Kaufprodukt: Preis je 5 Hektar Renditeprognose
Energieholz EK20 39.325,- € (gespart: 875,- €) ca. 7,9 %
Wertholz WK20 46.950,- € (gespart: 1.425,- €) ca. 8,3 %
Kombiwald KK20 43.140,- € (gespart: 1.147,50 €) ca. 8,2 %

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Grünes Geld Interview: MillerForest steht vor guten Holzernten

Dienstag, 29. September 2015

Ein langjähriger Anbieter im Angebot von Grünes Geld ist MillerForest aus Oberschwaben. Das familiengeführte Unternehmen hat mittlerweile mehr als 8.000 Hektar in Paraguay aufgeforstet und beschäftigt rund 180 Mitarbeiter. Beim Besuch in Aschaffenburg am 23. September 2015 stellt sich Pierre Guttwein den Fragen von Grünes Geld zu den Themen erste große Ernte, hohe Niederschläge und zu den neuen Preisen ab November 2015.

 

MillerForest bietet Aufforstungs-Projekte für Anleger schon ab wenigen Tausend Euro Anlagesumme und ab 5 Jahren Laufzeit an. Beliebteste Produkte sind Energieholz 5 Jahre und Energieholz 10 Jahre.

 

MillerForest, Grünes Geld GmbH, Pierre Guttwein, Gerd Junker

Pierre Guttwein von MillerForest erklärt Gerd Junker die neuesten Entwicklungen in Paraguay (Bild: Grünes Geld GmbH)

 

 

Grünes Geld: Herr Guttwein, MillerForest kann auf immer mehr geerntetes Holz verweisen. Das ist die Nagelprobe für Holzinvestments, denn erst bei der Ernte stellt sich heraus, ob die Prognosen eingehalten werden. Wie war das Holzwachstum bisher, welche Ernte-Erträge konnten Sie gewinnen?

 

Mit dem Holzwachstum sind wir bislang sehr zufrieden und liegen bei Flächen mit Pflanzdatum nach 2010 oftmals mehr als 20 % über der Prognose. Auch bei älteren Flächen, die in den Anfangs- und damit Lehrjahren gepflanzt wurden, erreichen wir nach derzeitigen Messungen die prognostizierten Zuwächse, selbst wenn das Wachstum in den kommenden Jahren etwas rückläufig wäre. Im vergangenen Jahr wurden 3.500 Tonnen Holz in Form von Hackschnitzeln an eine lokale Fabrik zur Herstellung von Recycling-Karton geliefert. Der dabei erzielte Erlös in Höhe von rund 300.000 US$ entsprach ebenfalls unseren Erwartungen.

 

 

Grünes Geld: Während Deutschland einen Rekordsommer feierte, hatte Südamerika in den letzten Monaten mit heftigen Regenfällen zu kämpfen. Inwieweit waren die Aufforstungen von Miller Forest betroffen und gibt es Schäden zu beklagen?

 

Wir haben in der Tat wieder ein Jahr mit extrem viel Niederschlag in Südamerika. Wir konnten von April bis August nicht ein einziges Mal mit den größeren Maschinen auf die Forstflächen, da es stets zu nass war. Die vergangenen 7 Wochen war es wieder trockener und wir konnten in dieser Zeit rund 700 Hektar für Neuanpflanzungen vorbereiten und sind somit wieder im Zeitplan. Da wir jedes Jahr aufgrund der regelmäßig hohen Niederschläge nur etwa 100 Tage im Jahr mit allen Maschinen auf den Forstflächen arbeiten können, ist dies für uns nichts Neues. Die Bäume fühlen sich bei rund 300 Sonnentagen und viel Niederschlag aber natürlich sehr wohl. Schäden haben die Bäume durch den extremen Regen im vergangenen Halbjahr nicht genommen, wobei natürlich der Zuwachs in dieser Zeit schon etwas zurück geht und dies erst im Laufe des Jahres wieder aufgeholt wird.

 

 

Grünes Geld: Wie man hört werden sich die Preise bei MillerForest zum November 2015 hin ändern. Können Sie schon etwas zu den Änderungen sagen und sollte ein Interessent die neuen Preise abwarten oder lieber jetzt noch zu den alten Preisen zuschlagen?

 

Die Entwicklung der vergangenen Jahre setzt sich fort. Wir sind derzeit in Verhandlungen für weitere Landflächen und es zeichnet sich ab, dass wir zu den bisherigen Konditionen kein neues Land kaufen können. Bei den Pachtflächen könnten wir vielleicht mit dem aktuellen Preis hinkommen, aber wahrscheinlicher ist auch hier eine geringfügige Erhöhung. Daher empfehle ich auf jeden Fall eine zeitnahe Investition um die derzeit noch vorhandenen Restflächen zu den alten Konditionen zu bekommen.

 

 

 

 

MillerForest Energieholz 10 Jahre

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 3: Besichtigung der Anpflanzungen

Freitag, 15. März 2013

Der dritte Tag bestand ausschließlich aus Besichtigungen der Anpflanzungen. Viele, viele, viele Bäume…

Baumschule von Miller

Bild 1 von 15

Die Pflanzen haben bei Lieferung in die Baumschule ca. 10 Zentimeter Größe und werden einige Monate bei Miller groß gezogen.

 

Link zum Beitrag Tag 1 – hier

Link zum Beitrag Tag 2 – hier

Link zum Beitrag Tag 4 – hier 

 

Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 2: Ankunft bei den 5000 Hektar Wald

Mittwoch, 13. März 2013

Am zweiten Tag reisten wir über die Töpferstadt Aregua und die wichtigste Kathedrale Paraguays Caacupé (am Tag der Wahl des neuen Papstes!) bis zu unserer Unterkunft auf den Aufforstungsflächen. Ich war beeindruckt vom Wuchs der Bäume – und von der unberührten Natur Paraguays. Selbst der Sternenhimmel ist dort noch viel intensiver als bei uns.

 

 

 

toepferstadt

Die Reise von Asunción zu den Aufforstungsflächen ging zunächst über gut ausgebaute Straßen und führte uns in die Töpferstadt Arequa. Dort bieten Einheimische selbst gefertigte Ton-Figuren, Vasen und Kunstgegenstände an – alles in den latinotypischen kräftigen Farben. Später besichtigten wir die Kathedrale Caacupé, eine wichtige Pilgerstädte in Südamerika und berühmt durch die Einweihung durch Papst Johannes Paul II im Jahre 1988. Welche Zufall: genau heute wurde der neue Papst Franziskus gewählt.

 

Die letzten rund 15 Kilometer unserer 6-stündigen Anfahrt im Geländewagen gingen dann über die typischen Straßen Paraguays – rötliche Lehmböden, festgefahren,  wegen Regenfällen aufgewühlt und aufgrund Nässe sehr rutschig.

 

Gegen 17.00 Uhr kamen wir dann bei den Aufforstungen von MillerForest an und konnten in der von einem deutschen Auswanderer geführten Herberge “Isla del Bosque” unsere Zimmer beziehen. Natürlich machten wir uns auch zu einem ersten Rundgang auf.

 

Ankunft bei MillerForest: Isla-del-Bosque

Der erste Eindruck dieses Projektes mit 5000 Hektar angepflanzten Wäldern und rund 150 Mitarbeitern, ist: Gelungene Symbiose aus deutscher Professionalität von MillerForest und einheimischer Natur.

 

Denn obwohl bei einem solchen Projekt hohe waldwirtschaftliche Standards erreicht werden müssen, erscheinen die Wälder naturnah. Bewuchs zwischen den Bäumen wird zugelassen, selbst natürliche Gegebenheiten wie ein kleiner See oder vorher auf der Fläche befindliche Palmen werden integriert.

 

Die Bäume selbst sind eindrucksvoll. Der Zuwachs bei den schnell wachsenden Hölzern des Eukalyptus ist mit 3-4 Metern pro Jahr enorm. Das feuchte und warme Klima, optimale Pflanzabstände und gute Setzlinge zeigen hier Wirkung. Die angepflanzten Kiefern und “Nativos” (also einheimische Baumarten) wachsen unterschiedlicher, aber laut MillerForest auch plangemäß.

 

Auch die Mitarbeiter von MillerForest investieren

 

Beruhigend ist auch zu erfahren, dass die Miller-Mitarbeiter selbst in den Wäldern investiert sind. Auch der MillerForest Unternehmensgründer und Namensgeber Josef Miller ist mit großen Flächen selbst beteiligt – ein wichtiges Zeichen seines Vertrauens in das Projekt. Der abendliche Plausch mit einem Deutschen, der in Paraguay mit Grundstücken handelt und der sich die Aufforstungen in den Tagen zuvor ansah, rundete das Bild ab: hier wird ordentliche Arbeit geleistet, der Umgang mit anfallenden Problemen ist professionell. Er hat bereits einige Forstprojekte in Paraguay gesehen, dieses hier sei das Gepflegteste. An der Stelle auch ein Tipp: die Grundstückspreise in Paraguay steigen aktuell stark an. Wer seine Wälder also statt mit dem Pacht-Modell mit dem Kauf-Modell anpflanzt, könnte alleine mit Grundpreissteigerungen eine angenehme Rendite erzielen.

 

Erste Impressionen der MillerForest Wälder

Erste Impressionen der Wälder: Links 4 Jahre alte Bäume, dann bewusst zugelassene Natur, dann Sonnenuntergang

 

Link zum Beitrag Tag 1 – hier

Link zum Beitrag Tag 3 – hier

 Link zum Beitrag Tag 4 – hier

 

 

Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Inspektionsreise MillerForest, Tag 1: Die Anreise

Dienstag, 12. März 2013

Wie berichtet  (im Artikel Was bietet MillerForest eigentlich an?) besuche ich in diesen Tagen das Aufforstungsprojekt von MillerForest in Paraguay. Der erste Tag ist natürlich von der Reise geprägt, lieferte aber bereits interessante Hintergrundinformationen.

 

 

Seit die Lufthansa vor vielen Jahren ihre 3 Direktflüge pro Woche einstellte, kommen Deutsche bevorzugt über Brasilien’s größte Stadt, São Paulo, nach Paraguay. Nach 11,5 Stunden erreichten wir die brasilianische Millionen-Metropole, hatten dort 5 Stunden Aufenthalt und flogen dann nochmals 1,5 Stunden in die Hauptstadt Paraguay’s, Asunción. Die 18 Stunden Anreise habe ich gut verkraftet und der Einstieg in die Welt Lateinamerikas wurde und durch den Reiseführer leicht gemacht. Auch ist die für deutsche Verhältnisse sehr gelassene Lebensweise in Paraguay Balsam für die Seele.

 

Gleich am ersten Tag lernten wir das launische, tropenähnliche Wetter kennen: Bei der Ankunft am Flughafen hatten wir 85% Luftfeuchtigkeit und 32 Grad Temperatur. Während der Besichtigung einer Kathedrale nur 3 Stunden später begann ein wolkenbruchartiger Regen der jeden draußen in nur wenigen Sekunden vollkommen durchnässte und den Strom ausfallen lies. Aber irgendwie müssen die 2000 mm Niederschlagsmenge (zum Vergleich: Frankfurt: 611 mm) erreicht werden.

 

Man sieht es bereits nach wenigen Stunden: Paraguay ist nach westlichen Standards ein armes Land. Häuser zerfallen über die Jahre ohne dass renoviert wird. Die Autos sind im Durchschnitt viel älter als in Deutschland. Die einzige Eisenbahnlinie wurde aus Finanznot in den 90er Jahren eingestellt. Und auch die sehr gut bezahlten einheimischen Mitarbeiter von MillerForest erhalten nur rund 100 Euro im Monat. Das reicht aber immerhin für einen finanziellen Aufstieg, sichtbar an den Transportmitteln: zunächst kommen die Arbeiter zu Fuß, nach einem Jahr per Fahrrad und schließlich per Motorrad.

 

Obwohl die Fläche Paraguays größer ist als die Deutschlands, wohnen dort nur gut 6 Millionen Menschen. Es gibt also Platz im Überfluss. Wirtschaftlich ist Paraguay damit allerdings ein Zwerg, der meist die Entwicklung Brasiliens teilt. Das ist nicht das schlechteste, so liegt das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre oberhalb der 5%-Marke. Die Wirtschaft ist allerdings sehr einseitig und hängt von der Landwirtschaft ab. Soja alleine macht rund 40% der Exporte Paraguays aus.

 

Und auch das reichlich vorhandene Land wird begehrter. Die Reisebegleitung von Miller erklärt uns, dass die Grundstückspreise in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, und Miller bereits die nächsten preislichen Anpassungen planen muss.

 

 

Link zum Beitrag Tag 2 – hier

Link zum Beitrag Tag 3 – hier

Link zum Beitrag Tag 4 – hier

 

 

Angebot von Miller bei Grünes Geld:

Energieholz, ab 6 Jahren Laufzeit, ab 4,6 % Rendite pro Jahr

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

 

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Ein Reisebericht: Geld nachhaltig investieren und Paraguay bereisen

Donnerstag, 23. August 2012

 

Paraguay, „Wasser, das zum Wasser geht“. So wird der Name des Landes jedenfalls in der Sprache der Ureinwohner übersetzt.

 

Wo viel Wasser und Sonne ist, wachsen auch viele Bäume

 

Neben vielen tausend Hektar Waldfläche gibt es in Paraguay einige Schnellumtriebsplantagen. Eine davon ist der Energiewald von Miller Forest.

 

Dieses Holzinvestment lässt sich vor Ort besichtigen und auf Herz und Nieren prüfen.  Einer unserer Mandanten hat die Chance genutzt und ist nach Paraguay geflogen.  Herr V. Reinhild* wollte sich von der Qualität überzeugen und sich ein Bild von den äußeren Umständen vor Ort machen. Nach seiner Rückkehr hat er uns Frage und Antwort gestanden und seine Eindrücke geschildert. Wir freuen uns daher Ihnen heute einen ganz besonderen Reisebericht eines unserer Mandanten von seiner Besichtigung der Plantagen in Paraguay vorzustellen. 

Unterkunft vor Ort auf der Plantage

 

 

 

Antworten aus erster Hand

– Wie beurteilen Sie die Aufforstungen von Miller Forest aus qualitativer Sicht und in Bezug auf die Nachhaltigkeit?

 

Herr Reinhild: Augenscheinlich ist das Fachwissen der Betreibergesellschaft, Felber Forest groß. Gelegentlich der Fahrten auf den Aufforstungsflächen hat uns Herr Felber viel über Aufforstung, alte Fehler und neue Methoden berichten können.

 

In  Bezug auf Nachhaltigkeit muss man sehen, das es sich um viele Quadratkilometer große Monokulturen handelt. Es ist kein deutscher Mischwald zum Spatzieren gehen, sonder eine Plantage. Wenn man allerdings von der anderen Seite schaut, ist es so, das das Holz, wenn es fertig zur Ernte ist viel Energie liefert, die sonst aus Mineralöl erzeugt würde. Das Energieholz wird verbrannt, es trocknet Soja, welches von (un)endlich großen Plantagen stammt und den europäischen Futtermittelmarkt füttert.

 

 

 

Zur Nachhaltigkeit:

 

Nach der (Wikipedia) Definition von Nachhaltigkeit…

 

„Nachhaltige Bewirtschaftung bedeutet die Betreuung von Waldflächen und ihre Nutzung auf eine Weise und in einem Maß, dass sie ihre Produktivität (einschließlich ihrer Bodenertragskraft), ihre Verjüngungsfähigkeit und Vitalität behalten oder verbessern. Damit soll gleichzeitig ihre Fähigkeit bewahrt werden, gegenwärtig und in Zukunft die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen des Waldes auf lokaler und nationaler Ebene zu erfüllen. Zusätzlich soll die nachhaltige Bewirtschaftung einer Waldfläche anderen Ökosystemen keinen Schaden zufügen.“

 

…handelt es sich nicht um nachhaltige Forstwirtschaft. Trotzdem ist es aus meiner Sicht richtig, das Mineralöl durch Holz zu tauschen.
 

– Was hat Sie insbesondere bewogen sich an dem Projekt zu beteiligen?

 

Herr Reinhild: Ausschlaggebend war die Investition außerhalb des Euroraumes in eine Anlageform, die ich bisher nicht in meinem Anlagespektrum hatte.

 

– Schildern Sie uns doch bitte einen persönlichen Reiseeindruck.

Energiewald Investor auf dem Zuckerhut

Unser Energiewald Investor auf dem Zuckerhut

 

Herr Reinhild:Unsere individuelle Investorenreise verlief anders herum als die von Miller Forest angepriesene. Wir flogen direkt nach Rio und verbrachten dort 2 Tage mit Spazieren gehen und Führung durch die Stadt. Zuckerhut und Jesus Kreuz nahmen wir im Nebel und Regen wahr, was unsere Stimmung nicht schmälerte. Die Verständigung auf Brasilianisch war uns kaum möglich, Englisch kann dort fast niemand. Wir hatten trotzdem unseren Spaß.

 

Die Wasserfälle von Iguassu waren im wahrsten Sinne berauschend. Hervorragend! Gerne noch einmal! Abends gute Unterkunft, gutes Frühstück am nächsten Tag. Weiter die Fälle von der brasilianischen Seite bewundert. Leider wegen der noch großen Strecke, die vor uns lag nicht mit der Ruhe, die meine gewesen wäre.

 

Die zweite Tageshälfte verbrachten wir auf der Strasse und wurden bis in die Dämmerung zum Forstprojekt gefahren.  Zwischendurch besuchten wir eine Baumschule. Diese produziert auf verschiedene Art derzeit 500.000 Bäume im Jahr, vergrößert sich aber gerade auf doppelte Produktion. Im Kopf konnte ich wegen der vielen Nullen nur schwer errechnen wie viel Fläche mit den Bäumen bepflanze werden kann. (500.000 / 1.100 (/ ha)= 454 ha). Es gibt noch mehr Baumschulen. Die Unterkunft auf der Plantage von Felber Forest ist von einem deutschen gebaut und in landestypischer Art einfach gehalten.

 

Wir haben uns 2 Tage für die Besichtigung der Aufforstungen genommen und Herr Felber selbst hat uns durch die Plantagen gefahren. Er weiß wovon er spricht, kennt die Fehler die in der Vergangenheit gemacht wurden und ist interessiert an einem ausgewogenen (hier nachhaltigen) Umgang mit den Einheimischen, den Investoren und dem Geld. Der Lohn ist für dortige Verhältnisse gut.

Unendliche Weite: die bepflanze Fläche

 

Beeindruckt hat mich die Größe der Flächen. Das Stück, welches ich inzwischen gekauft habe ist gerade bepflanzt worden. Es liegt in einer Ebene, die kein Ende hat. Auch hier sind mir die Größenordnung aufgefallen, die Paraguay zu bieten hat.

 

Seit 2 Wochen gepflanzt

 

 

Auf der Rücktour hatten wir eine Nacht in der Hauptstadt Assuncion. Es hat mir sehr gefallen. Der Flug von Sao Paulo verlief gut.

 

 @ Herr Reinhild: Vielen Dank für Ihre Berichterstattung und die Fotos.

 

Durch den kurzen Reisebericht von Herrn Reinhild konnten wir Ihnen einen kleinen Einblick einer solchen Kennenlernreise geben. Natürlich gab es noch einiges mehr zu sehen, doch wir wollen Ihnen ja nicht alle Spannung einer solchen Reise im Voraus nehmen! 🙂 Wer nun Interesse an einem solchen Investment hat, findet bei uns auf der Homepage unter „Energiewald“ mehr zum Thema. Gerne stehen wir bei Fragen auch unter der Email info@gruenesgeld.net oder der Telefonnummer +49-6021-421329 zur Verfügung.

 

 

Der Anbieter, Miller Forest bietet für interessierte Anleger die einzigartige Möglichkeit die Holz- Investition in Form einer 7-tägigen Rundreise durch Paraguay kennenzulernen. Mehr Informationen zur Reise finden Sie hier.

 

* Der Name unseres Anlegers wurde aus Datenschutzgründen geändert.