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Paribus Railportfolio III nur noch kurze Zeit erhältlich

Freitag, 14. Oktober 2016

 

Eine Nische im großen Themengebiet der ökologischen Investments besetzt Paribus mit seinen Eisenbahn-Projekten. Das dritte dieser Art bietet ökologisch orientierten Anlegern wieder die Aussicht auf eine stabile und interessante Rendite. Die beiden Vorgängerprojekte Railportfolio I und II bieten bis dato regelmäßige und hohe Ausschüttungen.

 

 

 

Bahn-Investitionen: ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Beim Lösen unsere Transportherausforderungen spielt die Eisenbahn eine zentrale Rolle, denn sie ist ökonomisch wie ökologisch der sinnvollste Verkehrsträger:

 

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Ihre Menge an pro transportierter Tonne beziehungsweise ihr pro transportiertem Menschen verbrauchte Energie ist sehr niedrig. Das hat zwei positive Auswirkungen, nämlich sehr niedrige Emissionen und sehr niedrige Kosten. Ein doppelter Vorteil.

 

Das konkrete Projekt Railportfolio III

Beim mittlerweile dritten Projekt dieser Reihe setzt der Anbieter Paribus beim Railportfolio 3  wieder auf das bewährte Konzept mit dem Eisenbahn-Service-Unternehmen northrail. Aus der “Seehafen Kiel” hervorgegangen und zuständig für rund 100 Lokomotiven ist northrail der richtige Spezialist für Technik, Verwaltung und Vermietung.

 

Beim Railportfolio III werden mit den Anlegergeldern Triebwagen und Lokomotiven gekauft, die dann an Eisenbahnunternehmen wie die Deutsche Bahn oder private Anbieter vermietet werden. Aus den Mieteinnahmen werden die Rückflüsse der Anleger gezahlt:

 

 

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Aktueller Stand

Die wichtige Grenze von 10 Millionen Euro, ab der das Projekt wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann, wurde bereits vor einiger Zeit erreicht. Das Emissionshaus Paribus hat angekündigt, noch bis ca. Ende des Jahres 2016 neuen Investoren die Möglichkeit zu eröffnen, sich an diesem bewährten Modell zu beteiligen.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Rail Portfolio III – Allerhöchste Eisenbahn für das Klima

Dienstag, 20. September 2016
Zusammenfassung: Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen, die Bahn für Pendler und Reisende attraktiv machen – davon profitieren Umwelt und Klima. Investitionen in umweltfreundliche Lokomotiven und Wagenmaterialien treiben die Entwicklung voran.

 

 

Straßenausbau erzeugt immer mehr Verkehr - vielfach auch Güterverkehr.

Straßenausbau erzeugt immer mehr Verkehr – vielfach auch Güterverkehr.

Wer ab und zu auf der Autobahn unterwegs ist kennt die unendlich langen Lastwagen-Kolonnen auf der rechten Spur. Und viele stellen sich die Frage, ob es nur Einbildung ist oder ob es wirklich immer mehr werden. Aber das Gefühl trügt hier wirklich nicht: Der Güterverkehr in Deutschland ist seit der Wiedervereinigung um mehr als 55 Prozent gestiegen, der Anteil der Lkw an den gesamten Transportleistungen liegt mittlerweile bei mehr als 80 Prozent.

 

Kein Wunder eigentlich, denn der Straßenausbau in Deutschland wird seit Jahrzehnten gegenüber anderen Verkehrswegen systematisch bevorzugt und findet sich so auch im aktuellen Verkehrswegeplan der Bundesregierung wieder, der im August vorgesellt wurde und die Weichen für die Verkehrsinfrastruktur des Landes bis 2030 stellen soll.

 

Dabei ist die Weichenstellung hier im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Alternative, denn die einseitige Bevorzugung des Straßennetzes und das – damit verbunden – steigende Verkehrsaufkommen bringen enorme Schäden für die Umwelt mit sich und haben einen gravierenden Anteil am Klimawandel. Verglichen mit dem Gütertransport durch Bahn und Binnenschifferei, erzeugt der Lkw-Verkehr deutlich mehr klimaschädliches CO2 und zeichnet auch für Feinstaubbelastung, einen hohen Lärmpegel sowie Flächenversiegelung und Naturzerstörung verantwortlich.

 

Befürworter von sogenannten „Gigalinern“ und „Monstertrucks“ führen dabei gerne ins Feld, dass diese mehr Güter aufnehmen können und so durch weniger Fahrten die Straßen entlasten würden. Es ist jedoch realistischer anzunehmen, dass die überdimensionierten Fahrzeuge noch mehr Gütertransporte aus dem Schienenverkehr abziehen werden.

 

 

Von der Straße auf die Schiene

Eine gute Lösung: Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen.

Eine gute Lösung: Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringen.

Visionäre Mobilitäts- und Logistikplaner sehen die Zukunft des Güterverkehrs durchaus nicht auf den Straßen. Doch die Entwicklung verläuft auf diesem Gebiet schleppend. Seit das innovative Unternehmen Cargolifter Anfang des Jahrtausends mit seiner Idee, Lastenluftschiffe zu bauen finanziell scheiterte, haben es kaum noch Unternehmen gewagt neue Logistikkonzepte in dieser Größenordnung überhaupt nur anzudenken.

 

Doch die umweltfreundliche Alternative zu Straßenausbau, Gigalinern & Co. ist bekannt und hat sich bereits seit dem 19. Jahrhundert bewährt: Die Eisenbahn!

 

Derzeit liegt der Marktanteil des Güterschienenverkehrs bei rund 17 Prozent. Das ist vorerst, verglichen mit dem Lkw-Anteil nicht viel, jedoch konnte die Bahn in den letzten Jahren Marktanteile zurückgewinnen und hat sich von zwölf Prozent im Jahr 2005 positiv entwickelt. Ein erfreulicher Trend für die Umwelt, denn der Schienenverkehr produziert nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen gegenüber dem Lkw-Verkehr. Auch beim Energieverbrauch kann die Bahn gegenüber dem Lkw punkten und verbraucht, gerechnet je Tonne, die transportiert wird, nur ein Viertel der Energie.

 

 

Endlich Zeit

Ähnlich sieht es im Bereich des Personenverkehrs aus. Wer mit der Bahn zur Arbeit pendelt oder in den Urlaub fährt, trifft eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Entscheidung. Während ein Auto durchschnittlich mit 1,5 Personen unterwegs ist, beträgt die Auslastung der Bahn durchschnittlich 42 Prozent – wer zu Verkehrsspitzenzeiten in Ballungsgebieten unterwegs ist, geht von gefühlten 150 Prozent aus. Je höher der Auslastungsgrad, desto besser die CO2-Bilanz. Auch hinsichtlich der Kosten ist die Bahn eine interessante Alternative zum mobilisierten Individualverkehr und bei weitem günstiger als ihr Image, denn viele Autofahrer bedenken bei der Berechnung des Kilometerpreises beim Auto nur die Benzinkosten und lassen Wertverlust, Wartung und Reparatur außen vor. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) geht bei der Berechnung sämtlicher Kosten von 60 Cent pro Autokilometer aus.

 

Nicht zu vergessen: Angesichts der eingangs erwähnten Lkw-Kolonnen auf den Autobahnen ist eine Fahrt mit der Bahn oft um ein vielfaches erholsamer als eine lange Autofahrt. So profitierten Reisende und Umwelt gleichermaßen.

 

 

Das Geld liegt nicht auf der Straße

Entgegen dem landläufigen Sprichwort, liegt das Geld nicht auf der Straße. Es liegt auch nicht auf der Schiene, jedoch lässt sich hier durchaus Geld für eine gute Sache anlegen. So bietet das Emissionshaus Paribus mit „Rail Portfolio III“ das dritte Bahn-Projekt in Folge an. Investiert wird hier in einen ganzen Pool aus Schienenfahrzeugen. Dazu zählen umweltfreundliche Elektrolokomotiven und Diesellokomotiven mit Rußfiltern für den Güterverkehr. Außerdem Triebwagen und Zugeinheiten mit Waggons für den Personennahverkehr. Sämtliche Schienenfahrzeuge entsprechen den gültigen Abgas- und Emissionsvorschriften.

 

Die Fahrzeuge werden gekauft und über den Bahndienstleister northrail GmbH an die Deutsche Bahn sowie Betreiber von Privatbahnen vermietet, teilweise auch weiterverkauft. Dabei verfügt die northrail GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft des Seehafens Kiel und der Paribus-Capital-Gruppe über eine langjährige Erfahrung im Bereich der anlegerfinanzierten Mietlokomotiven.

 

Durch einen Anteil von mindestens 75 Prozent umweltfreundlichen Fahrzeugen und dem generellen ökologischen Vorteil des Schienen- gegenüber dem Straßenverkehr, stellt „Rail Portfolio III“ eine ökologisch nachhaltige Geldanlage dar.

 

Der Anbieter, die Paribus Capital GmbH, aus Hamburg ist ein ausgewiesener Bahnspezialist, der bereits zwei Vorgängerprojekte erfolgreich im Markt platzieren konnte. Das Unternehmen ist inhabergeführt und bietet bankenunabhängige Sachwertinvestments für Privatanleger und institutionelle Kunden an.

 

Durch Wettbewerbsvorteile wie einem geringen Energieverbrauch und dem expandierenden Markt von Privatbahnen, die ihr Wagenmaterial eher Mieten als kaufen, verspricht „Rail Portfolio III“ eine weitgehend sichere Anlage. „Rail Portfolio III“ ist langfristig mit einer Laufzeit von zwölf Jahren angelegt. Die Mindesteinlage beträgt 10.000 Euro. Die Rendite wird mit 4,4 Prozent pro Jahr prognostiziert.

 

Wenn Sie Ihr Geld auch gerne auf das richtige Gleis bringen wollen, beraten wir Sie gerne zu „Rail Portfolio III“.

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Paribus im Interview: 3 Fragen zum Rail Portfolio III

Mittwoch, 18. September 2013

Die Paribus Capital GmbH aus Hamburg hat das dritte Lokomotiven-Projekt Paribus Rail Portfolio III auf den Markt gebracht und gilt als erfahrenster Anbieter in diesem Segment. Da bis zum Jahr 2030 nach Plänen der EU-Kommission 30% des Straßengüterverkehrs mit einer Transportdistanz von über 300 km auf Schiene oder Schiff verlagert werden sollen, bietet sich für Anleger hier eine interessante Alternative für eine ökologisch sinnvolle und gleichzeitig finanziell interessante Investition.

 

Grünes Geld führte hierzu ein Interview mit Herrn Christian Drake, Vertriebsleiter der Paribus Capital GmbH:

 

 

Herr Drake von Paribus und Herr Junker von Grünes Geld beim Interview in unseren Geschäftsräumen.

Herr Drake von Paribus und Herr Junker von Grünes Geld beim Interview im Grünes Geld Büro.

 

Grünes Geld: Paribus hat gerade mit dem Vertrieb des 3. Eisenbahn-Projektes begonnen. Was wird mit dem Geld der Anleger gemacht und weshalb haben Sie sich ein doch recht außergewöhnliches Thema heraus gesucht?

 

Christian Drake: Der Fonds erwirbt mit dem Eigenkapital der Anleger ein Portfolio von Lokomotiven für den Güter- uns Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Die Lokomotiven werden an unterschiedliche Mieter (private Eisenbahnverkehrsunternehmen, Industrieunternehmen und staatliche Mieter) mit unterschiedlichen Mietvertragslaufzeiten vermietet, so dass eine möglichst breite Streuung gewährleistet wird. Am Ende der Fondslaufzeit von 11 Jahren ab Vollinvestition ist eine Veräußerung der Loks vorgesehen. Lokomotiven sind sehr wertstabile Fahrzeuge, deren wirtschaftlich sinnvolle Nutzungsdauer bis zu 60 Jahren betragen kann. Die Entscheidung für die Assetklasse Lokomotiven, die tatsächlich auf den ersten Blick exotisch anmuten mag, haben wir bewusst getroffen. Es handelt sich hier um einen 178 Jahre alten Markt, der für private Investoren aber erst seit 1999 geöffnet wurde. Vor dem Hintergrund der gewachsenen Anforderungen an Klima- und Umweltschutz macht die Investition heute mehr denn je Sinn. Dem Ansatz von Paribus folgend, das Asset-Management immer selbst betreiben zu wollen, haben wir 2008 gemeinsam mit dem staatlichem Unternehmen „Seehafen Kiel“ die Gesellschaft „northrail“ gegründet. Die northrail beschäftigt inzwischen fast 40 Mitarbeiter und verantwortet die Vermietung von über 80 Loks aus den Rail Portfolios I & II.

 

Grünes Geld: Im Gegensatz zu Immobilien, Photovoltaik- oder Windkraft-Projekten müssen Sie immer dafür Sorge tragen, dass Ihr „Gut“, nämlich Lokomotiven, auch wirklich einen Abnehmer findet. Wie ist die Markt-Situation bei der Vermietung von Lokomotiven und was würde passieren, wenn z.B. ein Konjunktureinbruch käme?

 

Christian Drake: Wir haben in Nordeuropa einen Lokomotivmarkt von über 45.000 Maschinen von denen sich die Mehrheit auch im aktiven Betrieb befindet, der Neubauoutput der Hersteller ist überschaubar. Es lässt sich ein Nachfrageüberhang attestieren, wobei die Mietraten sich wie überall im Wettbewerb befinden trotzdem unter wettbewerbsbedingten Druck befinden. Sollten wir einen erneuten Konjunktureinbruch erleiden, so können wir auf die Erfahrungen aus dem Rail Portfolio I zurückgreifen. In der Krise war zwar ein leichter Rückgang der erzielbaren Mietraten zu verzeichnen, aber die Nachfrage nach Lokomotiven stieg sogar leicht an, da die Unternehmen in der Krise lieber mieten als zu kaufen. Das Rail Portfolio I konnte in den Krisenjahren 2009 und 2010 die prospektierten Auszahlungen leisten.

 

Grünes Geld: Herr Drake, erzählen Sie doch bitte unseren Lesern noch etwas über die Paribus Capital GmbH.

 

Christian Drake: Die Paribus Capital GmbH ist Inhabergeführt und bankenunabhängig. Gegründet im Jahr 2003 platzieren wir seit nunmehr zehn Jahren konservativ strukturierte Sachwertinvestments für Privatanleger und institutionelle Kunden. Wir konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen, die im Bereich Immobilien und Schienenverkehr liegen. Das insgesamt emittierte Fondsvolumen der Publikumsfonds liegt bei rund 380 Mio. EUR, hinzu kommen noch 202 Mio. EUR aus institutionellen Portfolios. Der Wert der gesamten Assets under Management liegt somit über einer halbe Milliarde EUR. Hiervon stammen rund 95 Mio. EUR aus der Fondsreihe der Rail Portfolios.

 

 

Button Mehr Info Rail Portfolio III

 

 

 

 

Kurzvita zu Christian Drake:

Christian Drake (geb. 1977) Vertriebsdirektor der Paribus Capital GmbH. Christian Drake ist Bankkaufmann und Diplom Betriebswirt. Er ist seit 2003 in der Beteiligungsbranche tätig hiervon zwei Jahre als produktverantwortlicher Manager bei einem bundesweit tätigem Finanzvertrieb einer Großbank. Seit 2010 ist Christian Drake Mitglied des Vertriebsteams von Paribus, seit Januar 2013 verantwortet er hier als Vertriebsdirektor den Bereich Süddeutschland.

GSI Lokomotivenfonds I gegen Paribus Rail Portfolio III: 5 Unterschiede der beiden lukrativen Eisenbahnprojekte

Mittwoch, 28. August 2013

Während in den letzten Jahren Paribus das Spielfeld der Eisenbahnprojekte alleine überlassen wurde, hat sich die etablierte GSI nun auch mit einem Angebot für den ökologischsten Verkehrsträger zu Wort gemeldet. Im August 2013 kamen nun beide Direktbeteiligungen auf den Markt. Wir klären die Unterschiede zwischen dem Platzhirschen Paribus und der interessanten Alternative von GSI. Unsere Angaben basieren auf den Verkaufsprospekten, Aussagen der Anbieter und den entsprechenden Tests des von uns sehr geschätzten Fachmagazins ECOreporter.

 

 

 

 

 

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Moderne Diesellokomotiven, hier Voith Gravita: bis zu 97% weniger Ruß als der bisherige DB-Standard (Bildquelle: Unternehmen)

 

 

 

Paribus Rail Portfolio III

GSI Lokomotivenfonds I

Kommentar

Zweck des Projektes Kauf, Vermietung und Verkauf von Lokomotiven für Güterverkehr, Personenverkehr und Personennahverkehr. Kauf, Vermietung und Verkauf von 19 Lokomotiven für Güterverkehr und Rangierdienst. Bei GSI sind die Investitionsobjekte bereits besser bekannt; bei Paribus ist dafür eine bessere Streuung gegeben.
Anbieter Paribus aus Hamburg, bisher 9 Immobilienfonds, einen Schiffsfonds und 2 Eisenbahnfonds. GSI aus Gräfeling, Gesellschafter u.a. die M.M. Warburg aus Hamburg, bisher 4 Flugzeugtriebwerkfonds und 3 Solarfonds. Beides sind vertrauenswürdige Anbieter. Paribus hat mehr Erfahrung im Eisenbahnsektor.
Gesamtfinanzierungsvolumen 43,7 Millionen Euro 43,48 Millionen Euro Gleichstand.
Fremdkapitalvolumen 12,2 Millionen Euro (28%) 25,95 Millionen Euro (60%) Paribus nimmt weniger Fremdkapital auf, das erhöht die Sicherheit falls die Vermietungssituation einmal schwierig wird.
Platzierungsgarantie In Höhe von 10 Millionen durch den Anbieter. über die 1. Tranche (5,5 Mio. Euro) von M.M. Warburg geplant. Beide Projekte haben eine eingeschränkte Platzierungsgarantie – das ist in Ordnung.
Geplante Laufzeit bis 2025 2028 Das Paribus-Projekt läuft rund 12 Jahre, das von GSI rund 15.
Geplante Gesamtausschüttung / IRR 170% / 6 Prozent 181% / 6,4 Prozent Die höhere Fremdkapitalquote von GSI sorgt für eine höhere prognostizierte Rendite.
Geplante Besteuerung auf Anlegerebene Sonstige Einkünfte lt. §22 EStG, d.h. individueller Steuersatz Progressionsvorbehalt, d.h. niedrige Besteuerung oder bei Spitzensteuersatz keine Besteuerung. Wenn das steuerliche Konzept von GSI aufgeht, deutlich weniger Steuern bei GSI zu zahlen.
Umweltwirkung Das Projekt kann alle Typen von Lokomotiven kaufen, also auch älterer Baujahre mit niedrigeren Umweltstandards. Es müssen jedoch alle geltenden Umweltbestimmungen eingehalten werden. Es werden nur fabrikneue Diesellokomotiven mit prinzipiell 20-40% geringerem Schadstoffausstoß als die derzeitige Flotte der DB hat, eingesetzt. Es ist geplant, die Loks mit Rußfiltern auszustatten, so dass 97% weniger Ruß ausgestoßen werden soll als bei der heutigen Flotte der Deutschen Bahn. Bei GSI wird wahrscheinlich die Deutsche Bahn als Erstmieter Rußpartikelfilter einbauen lassen. Dann ist das GSI-Projekt bei den Emissionen im Vorteil.
Besonderheit Starke Kompetenz durch enge Verzahnung mit dem Unternehmen Northrail (u.a. Verwaltung, Vermietung und eigene Werkstatt) Für die ersten 5 Jahre liegt eine Vermietungsgarantie des Herstellers vor. Erst danach muss sich GSI auf dem Markt Mieter suchen. Paribus ist wesentlich erfahrener und hat sogar eine eigene Werkstatt für Lokomotiven. Das gleicht GSI teilweise mit der fixen Erstvermietung an die deutsche Bahn. aus.
Alle Informationen Der GSI Lokomotiven I wurde am 11. September 2013 vorübergehend vom Markt genommen. Hintergrund: Der Lieferant der Lokomotiven (Voith) hat sich entschieden, die Lokomotiven-Sparte zu veräußern. GSI möchte zunächst abwarten, wer der neue Käufer wird. Eine Wiederaufnahme wird im Q1/2014 angestrebt.  

 

 

Fazit: Beide Projekte fördern den ökologischsten Verkehrsträger Bahn und haben damit eine gute Umweltwirkung. Paribus ist stärker in diesem Sektor verwurzelt und begibt bereits das 3. Projekt. Außerdem nimmt Paribus weniger Fremdkapital (Bankkredite) auf und senkt damit das Risiko – allerdings auch die Rendite.

 

GSI geht mit höherer Fremdkapitalquote und höherer in Aussicht gestellter Rendite aggressiver vor. Wird das steuerliche Modell wie geplant klappen, belastet das GSI Projekt dazu auch noch die Anleger weniger mit Steuerzahlungen. Und durch die fabrikneuen, wahrscheinlich mit Filtern ausgestatten Lokomotiven, ist der Umweltvorteil bei GSI etwas höher.

 

Sicherheitsbewusste Anleger mit Wunsch nach kürzeren Laufzeiten werden sich für den Paribus Rail Portfolio III entscheiden – renditeorientierte Anleger mit maximalem Umweltschutzwunsch sind besser beim GSI Lokomotivenfonds I aufgehoben.

 

 

Achtung: Diese Bewertung stellt keine Anlageberatung oder Beitrittsempfehlung dar. Bitte lesen Sie zuvor den Verkaufsprospekt inkl. der dort dargestellten Risiken bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen.

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.
 

Bahn bei der Sicherheit weiterhin an erster Stelle

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Kurz vor Weihnachten und den Schulferien zeigt es sich wieder: verstopfte Autobahnen und überfüllte Züge. Wenn dann noch der „plötzliche Wintereinbruch“ zuschlägt, kracht es auch vermehrt auf den Straßen. Trotz gut gefüllten Zügen lohnt es sich nicht nur aus ökologischen Gründen, vermehrt auf die Bahn umzusteigen. Züge gelten nach wie vor als sicherstes Verkehrsmittel. Daran ändern auch schwere Zug-Unfälle, wie bei Hordorf in Sachsen-Anhalt nichts. Bei diesem Unglück Anfang 2011 sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Viel erschreckender klingt dagegen folgende Zusammenfassung des Vorsitzenden des Automobil-Club Verkehr, Horst Metzler: „Der europaweite Straßenverkehr löscht jedes Jahr eine Kleinstadt aus!“. Im Jahr 2010 habe es in Europa 31.000 Tote gegeben, die durch den Straßenverkehr verursacht wurden. Im Jahre 2011 hat alleine in Deutschland der Straßenverkehr 4000 Opfer gefordert, davon sind 614 der getöteten Personen Fußgänger gewesen. Statistisch gesehen ist das Todesrisiko der Personen im Straßenverkehr 55 mal höher als das der Bahnfahrer. Das Risiko bei einer Autofahrt verletzt zu werden liegt sogar 105 mal höher. Somit ist die Bahn mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel.

 

Nicht nur sicherer, sondern meist auch stressfreier: Im Zug entspannen statt im Stau stehen.

Nicht nur sicherer, sondern meist auch stressfreier: Im Zug entspannen statt im Stau stehen.

 

Auch in puncto Ökologie und Nachhaltigkeit hat die Bahn gegenüber dem Straßenverkehr die Nase eindeutig vorne. Die Deutsche Bahn hat Ende November angekündigt, dass rund 5 Millionen Bahncardbesitzer und Zeitkarteninhaber ab 01. April 2013 ohne Aufpreis im Fernverkehr (in den ICE-, Intercity- und Eurocity-Zügen der DB) zu 100 % mit Ökostrom reisen. Somit verdreifacht das Unternehmen den Anteil regenerativer Energien im Fernverkehr. Auch in vielen Bereichen des Güterverkehrs ist die ökologische Bilanz des Transports per Schienenverkehr gegenüber dem LKW-Transport deutlich positiver zu sehen. Lediglich im Containerverkehr kann der Abstand der Bahn zum LKW sich verringern, wenn größere Vor- und Nachläufe mit dem LKW und mehrere Umladevorgänge erforderlich sind.

 

Die Tatsache, dass sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr per Schiene große Vorteile gegenüber dem Straßenverkehr hat, findet auch den Zuspruch der Politik und somit investiert der Bund bis 2014 pro Jahr 2,5 Mrd. Euro in den Ausbau und Erhalt des Schienennetzes. Das bietet interessante Optionen für nachhaltige Kapitalanleger. Einen der wichtigsten Aspekte im Schienenverkehr stellen die Lokomotiven dar. Das Emissionshaus Paribus bietet mit dem Umweltfonds Rail Portfolio II die Möglichkeit in einen Pool von neuen und gebrauchten Lokomotiven zu investieren. Insbesondere private Eisenbahnunternehmen greifen gerne und häufig auf Miet- oder Leasinglokomotiven zurück. Aus den Miet- und später Verkaufserlösen erwirtschaftet der Fonds seine Rendite für die Anleger. Das Projekt „Rail Portfolio II“ kann noch bis Ende des Jahres gezeichnet werden. Genaue Informationen erhalten Sie hier:

 

Zum Rail Portfolio II

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“