Mit ‘Private Altersvorsorge’ getaggte Artikel

Monatlich 100 Euro sparen! – Wie geht das am besten?

Montag, 29. Oktober 2018
Zusammenfassung: Welche Wege gibt es, um mit 100 Euro  monatlich etwas Sinnvolles und Rentables für die Altersvorsorge oder zum allgemeinen Ansparen zu tun? Direkte Fondsanlagen und fondsgebundene Renten bieten die besten Chancen.

 

 

 

Private Altersvorsorge und Sparen für die Zukunft – diese Themen bewegen viele Menschen. Besonders wichtig sind diese Themen in den Lebensjahren zwischen 40 und 60. Denn in dieser Zeit besteht noch die Chance, Lücken zu schließen und so die Weichen für einen angenehmen Lebensabend zu stellen.  Denn wer im Alter nicht  auf den gewohnten Standard verzichten möchte, muss  die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und dem tatsächlichen Bedarf  rechtzeitig schließen.

 

Wer regelmäßig einen festen Betrag sparen möchte, steht heute vor der Herausforderung, die richtige Anlagemöglichkeit unter vielen zu finden. Das ehemals beliebte und einfach zu führende Sparbuch hat längst ausgedient. Um eine gute Vorsorge für das Alter zu betreiben, müssen neue Wege der Geldanlage beschritten werden.

 

 

 

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Altersvorsorge für Selbstständige

Freitag, 06. April 2018

Zusammenfassung: Die Renten sind längst nicht mehr sicher. Das wissen mittlerweile fast alle Erwerbstätigen. Viele sorgen privat vor. Wer kein Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung, wie viele Selbstständige, muss sich noch gewissenhafter auf die Zeit nach dem Erwerbsleben vorbereiten.

 

 

  

 

Einst versprach Norbert Blüm, dass die Renten sicher seien. In der Tat werden noch Renten gezahlt, allerdings reichen diese – als einzige Einkunft allein – für viele Menschen bereits jetzt nicht mehr zum Leben.

Wer aktuell noch erwerbstätig ist weiß, dass ohne eine private Altersvorsorge die Rente definitiv nicht reichen wird. Wer nicht vorsorgt oder vorsorgen kann, wird mit großer Sicherheit von der staatlichen Grundsicherung leben müssen.

Schon immer von der gesetzlichen Rentenversicherung ausgenommen waren Selbstständige und Freiberufler. Wer sich für diesen Berufsweg entscheidet, muss sich bereits früh mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen und die entsprechenden Summen regelmäßig einkalkulieren.

 

 

 

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Monatlich Geld anlegen

Montag, 26. Februar 2018
Zusammenfassung: Monatlich eine bestimmte Summe anzulegen ist vernünftig. Die unterschiedlichen Anlagemöglichkeiten bringen allerdings unterschiedliche Erträge. Natürlich spielen auch die Höhe der Anlagen und die Laufzeiten eine wichtige Rolle. Ein kleiner Vergleich der Möglichkeiten des Monatssparens.

 

 

 

„Warum ist am Ende des Geldes so viel Monat übrig?“ – So formulierte ein Sponti-Spruch der achtziger Jahre die Schwierigkeit, mit dem regelmäßigen Einkommen auszukommen.

 

Sicher ist es auch heutzutage für viele Menschen schwierig, regelmäßig Geld zurückzulegen. Fakt ist aber auch, dass ein finanzielles Polster wichtiger ist denn je. Schließlich erfordert die Rentenreform eine aktive private Vorsorge. Und auch für viele andere Ereignisse im Leben ist es durchaus geboten, eigenes Kapital zu haben, etwa wenn der Erwerb von Wohneigentum geplant ist.

 

Aufgrund unseres Lebensrhythmus passt eine monatliche Rücklage für die meisten Menschen am besten. Schließlich werden Gehälter ebenfalls monatlich ausgezahlt. Auch viele Verpflichtungen sind monatlich fällig. So bietet sich eine monatliche Rücklage durchaus an. Doch in Zeiten des Null- und Niedrigzinses ist es durchaus eine besondere Herausforderung, eine sinnvolle monatliche Geldanlage zu finden, die mehr Erträge bietet, als einen knappen Inflationsausgleich. 

 

 

 

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Lebensversicherung: absichern, sparen, nachhaltig denken

Dienstag, 18. Juli 2017
Zusammenfassung: Lebensversicherungen bieten weit mehr als nur die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen. Die Policen können auch einen sinnvollen Beitrag zur privaten Altersversorgung leisten. Dabei hat die Kapitallebensversicherung durch anhaltende Niedrigzinsen an Attraktivität verloren. Interessanter sind fondsgebundene Lebensversicherungen. Auch hier sollten Versicherungsnehmer auf Nachhaltigkeit achten und sich von Experten beraten lassen.

 

Aufwändig aber lohnend – die richtigen Verträge abschließen!

Die Idee der Lebensversicherung ist uralt. Bereits in der Antike gab es erste Vereinigungen, die nach dem Tode die Kosten für das Begräbnis übernahmen und die Verwandten unterstützten. Spätere Modelle der Lebensversicherung verliefen mehr als Wette. So wurden in England, dem Mutterland der Wettbüros, Wetten auf das Leben angenommen. Entsprechend der Einsätze fiel die Versicherungssumme für die Hinterbliebenen höher oder niedriger aus.

 

Die ersten modernen Lebensversicherungen kamen dann Ende des 17. Jahrhunderts auf und basierten nicht mehr auf reine Spekulation, sondern auf mathematische Wahrscheinlichkeiten. Entsprechend wurden die Beiträge zur Versicherung aufgrund des Alters des Versicherten ermittelt. Die erste Lebensversicherung in Deutschland wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von der Gothaer Lebensversicherungsbank eingeführt. Neu war zu diesem Zeitpunkt, dass es sich hier um gemischte Versicherungen handelte, die nicht nur beim Tod des Versicherten fällig wurden. Erstmals konnte sich auch der Versicherte beim Erreichen einer bestimmten Altersgrenze über Geld freuen.

 

 

Lebensversicherung – ein Begriff, viele Produkte

„Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, dass alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe.“ – Dieser klassische Witz aus der Versicherungsbranche trifft den Kern der Lebensversicherungen nur noch zum Teil.

 

Wer sich heute für eine Lebensversicherung interessiert, hat ganz unterschiedliche Ziele im Sinn. Natürlich ist auch weiterhin die Risikolebensversicherung als Absicherung der Hinterbliebenen von Bedeutung. Doch die Absicherung der Familie macht nur noch einen geringeren Anteil der abgeschlossenen Policen aus.

 

Lebensversicherungen haben sich auch zu einem Baustein der Altersversorgung entwickelt. In diesem Bereich gibt es vielfältige Angebote. Besonders interessant sind dabei fondsgebundene Produkte, die sowohl den Todesfall absichern als auch mit einem Sparplan arbeiten.

 

Und ein Alleinstellungsmerkmal bieten: wer sich statt einer einmaligen Auszahlung für eine monatliche ausgezahlte Rente entscheidet, bekommt bis an sein Lebensende die Rente ausgezahlt – auch wenn sein Kapital längst aufgebraucht wäre.

 

 

Lebensversicherung im Überblick

Vor dem Abschluss einer Versicherung sollte der Versicherungsnehmer genau wissen, was er will. Denn gerade im Bereich der Lebensversicherungen sind die althergebrachten Weisheiten längst nicht mehr gültig. Die Finanzwelt hat sich verändert. In den aktuellen Zeiten von Niedrig- und Null-Zins sind die einstmals beliebten Kapitallebensversicherungen bei weitem nicht mehr lukrativ und teilen damit das Schicksal des klassischen Sparbuchs.

 

 

Risikolebensversicherung – Absicherung der Familie

Gegen finanzielle Notlage der Hinterbliebenen versichern.

Bis weit in die siebziger und achtziger Jahre war das Familienmodell mit einem Alleinverdiener in der Familie Gang und Gäbe. Fiel durch den Tod des Hauptverdieners das Familieneinkommen weg, standen die Hinterbliebenen oft vor einer ungewissen finanziellen Zukunft. Auch wenn sich das Familienbild grundlegend verändert hat, sind – gerade in den Lebensphasen mit kleinen Kindern im Haushalt – die Familieneinkünfte vielfach ungleich zwischen den Partnern aufgeteilt. Entfällt ein Einkommen wird es rasch eng.

 

Um dieses Risiko abzusichern, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll. Die Höhe der Versicherung sollten Familien anhand ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse festlegen, um den Hinterbliebenen ein finanziell abgesichertes Leben zu ermöglichen.

 

Gerade in der Familienphase ist die Suche nach der Traumwohnung oder dem Traumhaus ein wichtiges Thema in Familien. Wenn das passende Objekt gefunden wurde, steht auch die Finanzierung des neuen Zuhauses an. Im Allgemeinen wird dazu ein Immobilienkredit aufgenommen. Um den Kredit auch nach dem Tod des Partners weiter bedienen zu können, ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll und wird teilweise zur Absicherung des Kredits verlangt.

 

Die Risikoversicherung wird ausschließlich im Todesfall des Versicherungsnehmers ausgezahlt, bei einer Über-Kreuz-Versicherung, im Fall des Todes eines Partners. Bei dieser Variante sichern sich beide Partner mit nur einer Police gegenseitig ab. Da bei der Risikolebensversicherung kein Geld angespart wird, ist es sinnvoll, die Laufzeit mit dem abzuzahlenden Kredit abzustimmen. Bei Familien ist auch das Ausbildungsende der Kinder ein geeigneter Ausstiegszeitpunkt.

 

Wie hoch die Auszahlungssumme ausfallen soll, ist stark von den persönlichen Lebensumständen abhängig. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass die Beiträge nicht nur von der Höhe der Auszahlungssumme abhängen, sondern ebenso vom Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Ähnlich wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung hängt der Beitrag neben dem Gesundheitszustand auch von weiteren Risiken ab, beispielsweise von besonders riskanten Hobbys.

 

 

2. Kapitallebensversicherung – der ausgediente Klassiker

Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung, die ausschließlich im Todesfall ausgezahlt wird, ist die Kapitallebensversicherung in erster Linie auch ein langfristiger Sparvertrag. Diese gemischte Versicherung wird auch als klassische Lebensversicherung bezeichnet.

 

Die Laufzeit der Kapitallebensversicherung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte. Der Versicherte erhält am Ende der festgelegten Versicherungslaufzeit seine verzinsten Beiträge sowie eine Überschussbeteiligung ausgezahlt und kann mit der Summe nach Belieben verfahren. Der Schönheitsfehler an diesem an sich grundsoliden Produkt ist, dass die Sparanteile der Verträge, von den Anbietern mit dem sehr jeweils gültigen Garantiezins verzinst werden.

 

Und dieser staatlich festgelegte Garantiezins ist auf einem Rekordtief angelangt. Das ist nicht nur für die Versicherten unbefriedigend, sondern auch für die Versicherungsgesellschaften. Entsprechend bieten viele Versicherer die klassische Lebensversicherung nicht mehr an. Neue Verträge lohnen sich aktuell für keine der beiden Seiten.

 

Trotzdem darf man eines nicht vergessen: Eine Lebensversicherung läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte. Auch wenn die aktuellen Niedrigzinsen wenig einbringen, sollten sich die Zeiten auch wieder ändern. Dann werden auch Lebensversicherungen die aktuell abgeschlossen werden wieder höhere Renditen erzielen.

 

Aktuell laufende Verträge, die vor längere Zeit abgeschlossen wurden, sind meist nicht mehr so rentabel wie bei Vertragsabschluss gehofft, bringen aber noch höhere Erträge als Bankeinlagen. Daher ist eine Kündigung der Versicherung nicht lohnend (speziell bei vor 2004 abgeschlossenen Alt-Verträgen, die steuerfrei ausgezahlt werden). Wer kein Geld mehr in die einen laufenden Vertrag investieren will, sollte die bestehende Lebensversicherung beitragsfrei stellen lassen.

 

 

3. Klassische Rentenversicherung – keine Absicherung im Todesfall

Die Kapitallebensversicherung diente vormals häufig als Teil einer privaten Altersvorsorge. Dieses Ziel verfolgt auch die klassische Rentenversicherung. Sie entspricht während der Ansparphase im Prinzip der Kapitallebensversicherung. Der Unterschied liegt darin, dass der Todesfall nur gering versichert wird. In der Praxis erhalten die Angehörigen meist das aktuelle Vertragskapital ausgezahlt, wenn der Todesfall in der Ansparphase eintritt (statt einer hohen Versicherungssumme).

 

Ansonsten zahlt die klassische Rentenversicherung ab dem vereinbarten Zeitpunkt eine lebenslange regelmäßige Rente. Kunden, die sich für eine Police mit Kapitalwahlrecht entschieden haben, können auch den gesamten Betrag auf einmal ausgezahlt bekommen. Wie die Kapitallebensversicherung leidet auch die private Rentenversicherung unter dem niedrigen Zinsniveau.

 

 

 

4. Fondsgebundene Lebensversicherung – Sicherheit mit Sparplan

Die passende Lösung für jeden Typ finden.

Wer aktuell nach einer attraktiven und sicheren Möglichkeit der privaten Altersvorsorge sucht, ist gefordert, die klassischen Wege zu verlassen und zeitgemäße Möglichkeiten der finanziellen Absicherung in Betracht zu ziehen.

 

Interessant sind in diesem Zusammenhang fondsgebundene Produkte wie die fondsgebundene Lebensversicherung. Dabei wird die klassische Absicherung des Todesfalls mit einem Fondssparplan verbunden. Die Versicherungsbeiträge werden also in Fonds investiert, das verspricht eine bessere Rendite als bei Produkten mit niedrigem Garantiezins. Nach der Versicherungslaufzeit bekommt der Versicherungsnehmer den aktuellen Wert seiner Fondsanteile. Stirbt der Versicherungsnehmer während der Ansparphase, erhalten die Nachkommen einen garantierten Festbetrag. Zudem zahlen die Versicherer auch meist eine Überschussbeteiligung, wenn die Fondsanteile mehr wert sind.

 

Ein nachhaltiges Beispiel für eine fondsgebundene Lebensversicherung bietet die Stuttgarter Lebensversicherung mit ihren GrüneRente-Produkten. Das Unternehmen stellt sicher, dass die Sparbeiträge der Versicherungsnehmer in nachhaltige Anlagen, wie beispielsweise sozial genutzte Immobilien und Erneuerbare Energien investiert wird. Die Investments werden vom Institut für nachhaltiges, ethisches Finanzwesen  geprüft. Ein weiterer Pluspunkt der GrüneRente-Produkte: Durch ein differenziertes Angebot bietet die Versicherung eine nachhaltige und rentable Absicherung für die unterschiedlichen Anlegertypen.

 

 

Auch auf bei Versicherungen auf Nachhaltigkeit achten

Wenn klar ist, was und wie versichert werden soll, ist für viele Versicherungsnehmer das Thema vorerst erledigt. Schließlich erfordert die Auswahl der richtigen Versicherung in der jeweiligen Lebenssituation bereits viel Zeit und Mühe. Wie die Versicherungsgesellschaften die Versicherungsbeiträge anlegen, ist dann meist kein Thema mehr.

 

Ein Fehler, denn auch hier gilt die wirtschaftliche Grundweisheit: Geld regiert die Welt. Daher sollten sich die Versicherten durchaus dafür interessieren, wie und wo ihr Geld von den Versicherungsgesellschaften eingesetzt wird. Versicherungen, die mit den Beiträgen fossile Energien, wie beispielsweise Kohle- und Kernkraftwerke finanzieren, sind kaum nachhaltig.

 

 

Lebensversicherungen sollen kein Leben vernichten

Nachhaltig: Geldanlagen ohne Waffengeschäfte.

Vielen Versicherten nicht bekannt, dass mit Waffengeschäften, Munitionsfabriken und Streubombenproduktion viel Geld verdient wird – auch von Banken und Versicherungen. Ein wichtiger Punkt, denn viele Anleger, die sich noch nicht mit nachhaltigen Investments und Versicherungen beschäftigt haben, lehnen diese Art der Geschäfte aus ethischen Gründen ab und wollen ihr Geld nicht im Kreislauf von Krieg und Zerstörung sehen.

 

Das Thema steht bereits auf der Agenda von Verbraucherschützern. So befragte die renommierte Stiftung Warentest bereits 2011 mehr als 150 Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen nach deren Anlagepraxis. Lediglich zwölf der befragten Unternehmen schlossen ausdrücklich aus, in Streubombenproduktion zu investieren.

 

Mittlerweile veröffentlichte auch das Projekt „Don’t bank on the bomb“ eine ausführliche Liste mit Unternehmen, die in Atomwaffen investieren. Ein besonders heißes Eisen, schließlich ist die weltweite Ächtung von Atomwaffen ein wichtiges Anliegen der Staatengemeinschaft.

 

 

Kompetente Ansprechpartner für Verbraucher

Viele Verbraucher wünschen sich nachhaltige Geldanlagen und Versicherungen. Im Gegensatz zu vielen Produkten des Alltags, helfen hier jedoch keine speziellen Qualitätssiegel bei der Auswahl.

 

Gute Beratung ist daher eine wichtige Voraussetzung für die Wahl der passenden Verträge. Wer dabei einen kompetenten und in nachhaltigen Anlagen erfahrenen Finanzpartner an seiner Seite weiß, kann sich darauf verlassen, dass seine Investments den hohen ethischen und ökologischen Ansprüchen genügen.

 

Grünes Geld verfügt über eine langjährige Expertise im Bereich nachhaltiger Geldanlagen und Versicherungen. Entsprechend achten die Berater darauf, dass keinerlei Investitionen in Rüstungsgeschäfte, Gentechnologie oder klimaschädigende Energien fließen. Darüber hinaus können auch die persönlichen Wertvorstellungen der Anleger zuverlässig berücksichtigt werden. So verfügt das Team auch über Erfahrung bei Geldanlagen gemäß christlicher Werte.

 

 

Wünsche und Bedürfnisse des Kunden kennen

Klar ist in jedem Fall, dass bei nachhaltigen Geldanlagen und Versicherungen soziale, ökologische und klimaschützende Projekte im Fokus der Investitionen stehen. Dazu zählen beispielsweise Anlagen aus dem Bereich der Mikrofinanz, des fairen Handels oder der Erneuerbaren Energien. Genauso interessant sind Investitionen mit einer positiven Gemeinwohl-Bilanz, denn diese Art der Bilanzierung gibt einen 360-Grad-Überblick über die Nachhaltigkeit der jeweiligen Produkte und der entsprechenden Unternehmenspolitik der Produzenten.

 

Um das richtige Finanzprodukt zu finden, ist es für die Berater von Grünes Geld wichtig, die Wünsche, Werte und Bedürfnisse der Kunden genau zu kennen. Daher hat das Unternehmen für den ersten Einstieg in die Beratung den Grünes Geld Test entwickelt. Diese erste Sondierung ermöglich es, Kunden dort abzuholen, wo sie gerade stehen und den zukünftigen Weg gemeinsam zu definieren.

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – gut vorbereitet ins Leben starten

Freitag, 07. Juli 2017
Zusammenfassung: Berufsunfähigkeitsversicherungen sind sinnvoll und teuer. Wer sich früh für einen Vertrag entscheidet, profitiert von niedrigen Beiträgen und einer meist günstigen Risikobeurteilung. Möglich ist auch einen Kombination der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer fondsbasierten Altersvorsorge. Ein optimales Geschenk für künftige Schulabgänger und Studierende.

 

Schon zu Schulzeiten sinnvoll – die BU.

Langsam kommt Ferienstimmung bei allen Schülerinnen und Schülern auf, denn auch in den süddeutschen Bundesländern geht das Schuljahr dem Ende entgegen. Für einige Jugendliche beziehungsweise junge Erwachsene ist das Kapitel Schule dann für immer abgeschlossen. Für sie beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt, jenseits der vorgegebenen Zeit- und Stundenpläne, aber auch ohne die gewohnten Sicherheiten. Denn viele Entscheidungen müssen jetzt getroffen werden und viele dieser Entscheidungen bestimmen maßgeblich, wohin der Lebensweg in den kommenden Jahren führen wird.

 

 

„Null Bock“ war gestern

„School’s out forever“ sang einst Alice Cooper. Im vergangenen Jahr haben in Deutschland rund 453.000 Schüler die Hoch- beziehungsweise Fachhochschulreife erworben. Hinzu kommen die Schulabgänger von Haupt-, Mittel- und Realschulen sowie vielfältigen berufsvorbereitenden Schulen.

 

So breit gefächert wie die unterschiedlichen Arten der Schulabschlüsse sind auch die Wege, die sich den Abschlussjahrgängen eröffnen. Bedingt durch die Einführung des Abiturs nach zwölf Schuljahren, entscheiden sich zunehmend viele Schulabgänger für ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr im Rahmen des Bundes-Freiwilligendienstes, für einen Freiwilligendienst im Ausland oder für Work & Travel-Programme. Aber auch die klassische Lehre steht weiter hoch im Kurs, genauso wie die Entscheidung für ein Studium oder für eine Kombination von beidem.

 

In einem Punkt ist sich die „Generation Z“ trotz der Vielfalt der Lebensentwürfe einig: die „Null-Bock-Mentalität“ gehört absolut der Vergangenheit an. Vielmehr bewerten Jugendliche ihre Chancen zunehmend realistisch und haben für ihr persönliches Leben im Allgemeinen grundsolide Pläne und Visionen.

 

 

Stolz und Ängste der Elterngeneration

Schulfach Lebenskunde

Ein bestandener Schulabschluss ist immer auch ein Grund zum Feiern. Zum einen mit den Schulkameraden, zum andren aber auch in der Familie. Schließlich wurden die langen Jahre des Lernens liebevoll begleitet. In vielen Familien ist auch ein Geschenk zum Schulabschluss üblich.

 

Klassiker der Schulabschlussgeschenke sind noch immer der Führerschein oder auch das erste eigene Auto. Je nach dem, wie die konkreteren Pläne aussehen, sind auch Zuschüsse zur Reisekasse, ein neuer Computer oder Hausrat für die ersten eigenen vier Wände gerne gesehene Geschenke. Wer eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich beginnt, freut sich vielleicht auch über seriöse Outfits für den Berufsalltag. Alle diese Gaben haben gemeinsam, dass der Einstieg in die bevorstehende Lebensphase so angenehm und unproblematisch wie möglich verlaufen soll.

 

Die Elterngeneration der heutigen Schulabgänger sieht jedoch nicht nur mit Stolz auf die bisherigen Erfolge ihrer Kinder, sondern blickt genauso mit Ängsten in die Zukunft. Schließlich können junge Menschen oftmals noch nicht alle Gefahren des Lebens hundertprozentig abschätzen. Was ist, wenn nicht immer alles so läuft wie geplant. Wenn eine Krankheit oder ein Unfall den Weg ins Berufsleben blockieren. Was geschieht, wenn der gewählte Traumberuf aufgrund von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen nicht ausgeübt werden kann?

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung – ein nachhaltiges Geschenk

Viele Ängste sind verständlich, oft gibt es jedoch auch brauchbare Lösungen, Befürchtungen nicht zu groß werden zu lassen. Ein außergewöhnliches, aber auch ein außergewöhnlich sinnvolles Geschenk zum Ende der Schulzeit ist daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Früher hieß es „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Eine Weisheit, die im Zeitalter des lebenslangen Lernens recht altbacken daherkommt. Auf den Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung übertragen kann der Merksatz jedoch zu Recht lauten: „Was Hänschen spart, muss Hans nicht bezahlen“. Denn wer die Berufsunfähigkeitsversicherung früh – am besten noch als Schüler oder Student – abschließt, profitiert von niedrigen Beiträgen.

 

Darüber hinaus ist der frühe Abschluss für Schüler besonders sinnvoll, wenn diese planen, einen risikoreichen Beruf zu ergreifen, denn die bei Vertragsabschluss gewählte Berufsgruppe bleibt auch nach einem tatsächlichen Wechsel in einen risikoreichere Gruppe bestehen. Wer schon als Schüler einsteigt sichert sich eine günstige Berufsgruppe; diese kann er behalten, auch wenn er danach einen Beruf mit hohem Risiko wie Dachdecker oder Gerüstbauer ergreift. Damit werden über die Jahre meist einige Zehntausend Euro eingespart.

 

Auch wenn das Geschenk einer Berufsunfähigkeitsversicherung anfangs wenig glamourös erscheint – ein früher Vertragsabschluss spart zeitlebens bares Geld und – eigentlicher Zweck dieser Versicherung – nimmt eine existenzielle Sorge von den Schultern. Denn sie  greift dann, wenn die eigene Arbeitskraft beschädigt wird.

 

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studierende

Nicht warten, bis der Zug abgefahren ist.

Wer ein Studium anstrebt, muss viele neue Aufgaben und Herausforderungen bewältigen. Der Berufsbeginn liegt noch in weiterer Ferne und entsprechend entfernt erscheinen auch Überlegungen zu einem möglichen Verlust der Arbeitskraft. Doch hier kann ein Blick in die Statistiken durchaus Überzeugungsarbeit leisten, denn mittlerweile beantragt bereits jeder vierte Erwerbstätige frühzeitig eine Rente wegen einer verminderten Erwerbsfähigkeit.

 

Besonders erschreckend dabei ist, dass der Anteil der psychischen Erkrankungen überproportional zugenommen hat. Besonders das Burn-out-Syndrom betrifft immer mehr – und vor allem auch – immer jüngere Menschen.

 

Kaum ein Student will sich dieses Szenario zu Beginn seiner Ausbildung ausmalen. Fakt ist jedoch, dass der frühe Abschluss einer Versicherung sich allein schon durch die günstigen Beiträge lohnt.

 

Aber aus der Praxis können wir sagen: ein früher Abschluss lohnt sich vor allem auch, weil man dann in der Regel überhaupt noch in die Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen wird. Denn die Gesundheits-Anforderungen der Versicherer sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

 

Schon bei kleinen Erkrankungen wird die Aufnahme schon abgelehnt: ein Besuch beim Psychologen wegen Prüfungsstress, ein Kniespiegelung oder eine austherapiertes Rückenleiden und der Versicherungsschutz ist nicht zu bekommen. In einigen Fällen gelingt die Aufnahme nur gegen einen erhöhten Beitrag. Auch das ist ärgerlich und summiert sich auf.

 

Deshalb: wer jung ist, sollte seinen guten Gesundheitszustand nutzen und in einen Vertrag einsteigen. Vielleicht erstmal mit geringer Summe. Aber der Einstieg ist wichtig.

 

 

Für die Zukunft lernen, in die Zukunft investieren

Wer heute Anfang zwanzig ist, kann später nicht mit einer gesetzlichen Rente rechnen, die den angestrebten Lebensstandard abbildet. Sich früh mit einer privaten Altersversorgung zu beschäftigen, ist daher eine wichtige wenn auch lästige Aufgabe.

 

Lerncoachs haben zu lästigen Aufgaben unterschiedliche Theorien. Am besten ist es jedoch fast immer, wenn diese Dinge zügig und mit Realitätssinn erledigt werden, denn die Zukunft beginnt in der Gegenwart.

 

Besonders geeignet ist für Studierende eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung, beispielsweise den ALfonds der Alten Leipziger, kombiniert wird. Die Fondsauswahl wird dabei mit strengen ethisch-ökologischen Fonds gestaltet.

 

Denn Hand aufs Herz, die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den kostspieligen Versicherungen. Dabei hofft jeder Versicherungsnehmer, dass der Versicherungsfall niemals eintreten möge. Sicher Gründe dafür, dass sich gerade jüngere Menschen mit einem Vertragsabschluss schwer tun. Entgegen wirken daher bei der kombinierten Absicherung zum einen, die günstigen Einstiegstarife der Berufsunfähigkeitsversicherung, zum anderen die vergleichsweise geringen Mehrkosten für die Altersrente.

 

Beispiel: Wer studiert und im Alter von 20 Jahren eine BU-Versicherung über eine monatliche Rente von 1.500 Euro abschließt, zahlt – beispielsweise bei der Alten Leipziger -monatlich rund 60 Euro an Beiträgen. Kombiniert der Versicherte eine fondgebundene Altersrente, erhöhen sich die Beiträge um etwa 20 Euro auf insgesamt rund 80 Euro im Monat. Bei Rentenbeginn ist dann eine lebenslange private Zusatzrente über 446 Euro möglich. Versicherte können sich dann aber auch für eine einmalige Auszahlung in Höhe von rund 100.000 Euro entscheiden und diese nach belieben nutzen oder erneut anlegen.

 

Studierende werden im Allgemeinen in der günstigsten Berufsgruppe (1++) eingestuft, diese Einordnung bleibt dann meist während er gesamten Laufzeit der Versicherung, idealerweise bis zum Rentenbeginn mit 67 Jahren, gleich, auch wenn das persönliche Risiko sicher faktisch erhöht. Versichert werden kann eine monatliche BU-Rente bis zu 2.000 Euro. Dabei besteht die Möglichkeit, die Versicherung noch nachträglich auszubauen und auf eine monatliche Auszahlung bis zu 2.500 Euro zu erhöhen. Dabei ist keine erneute Risikoprüfung notwendig. Darüber hinaus wird auf eine abstrakte Verweisung in alle Berufsgruppen verzichtet.

 

Wer die kombinierte Absicherung wählt hat zudem die Möglichkeit, seine Altersvorsorge jährlich bis zu 40.000 Euro aufzustocken. Eine interessante Option, denn mit dem Start im Berufsleben, muss vorerst keine neue zusätzliche Altersvorsorge ausgearbeitet werden. Gleichzeitig bleibt der Versicherte finanziell flexibel, denn eine teilweise Entnahme aus dem Vertragsguthaben ist jederzeit möglich.

 

 

Früh – früher – rechtzeitig

Glücksbringer mit hohem Berufsrisiko.

Die eigene Arbeitskraft ist ein wertvolles Vermögen, das gut geschützt und erhalten werden muss. Wer nicht studieren will, sollte sich noch früher mit dem Thema Berufsunfähigkeit auseinandersetzen, denn während den angehenden Akademikern in der Risikoeinstufung eine geringe Wahrscheinlichkeit der Berufsunfähigkeit bescheinigt wird, rutschen bereits Bürokaufleute in Risikogruppe 2, Berufe mit normalem Risiko.

 

Erzieherinnen, Industrie- und Kfz-Mechaniker mit einem erhöhten Risiko eingestuft. Richtig teuer wird die Absicherung für klassische Handwerksberufe, wie beispielsweise Maurer und Dachdecker, aber auch Pflegeberufe und Künstler. Ihnen wir eine hohes Risiko der Berufsunfähigkeit prognostiziert.

 

Entscheidend ist dabei der Status bei Vertragsbeginn. Wer also eine Ausbildung plant, ist gut beraten, sich bereits zu Schulzeiten für einen Versicherungsschutz zu entscheiden und von den günstigen Beiträgen langfristig zu profitieren. Hier sollten sich auch Eltern früh mit den Absicherungsmöglichkeiten auseinandersetzen um für und mit den Kindern eine sinnvolle Vorsorge zu treffen.

 

Ein Berufsunfähigkeitsschutz (BU-Schutz) ist dabei bereits ab zehn Jahren möglich. Bis zur zehnten Klasse werden Kinder noch in die Risikogruppe 2+ eingeordnet. Für angehende Handwerker eine ausgezeichnete Option, eine auch in der Ausbildung bezahlbare BU-Versicherung abzuschließen.

 

 

Sinnvoll auch im Hier und Jetzt

Gut gerüstete durch die Schulzeit.

An die eigene Zukunft oder die der Kinder zu denken ist sinnvoll. Sicher lassen sich nicht alle Weichen im Vorfeld stellen. Doch das Leben bietet auch bei gut guter Vorbereitung und geebneten Wegen noch genügend Überraschungen.

 

Sich früh um eine Berufsunfähigkeits-Versicherung zu kümmern ist daher nicht nur gut für den weiteren Lebensweg und spart so auf lange Sicht unnötig hohe Beiträge, die Versicherung kann auch schon in jungen Jahren von Bedeutung sein. Denn wenn ein Kind durch eine Krankheit oder einen Unfall in der Freizeit sein Leben lang erwerbsunfähig bleiben wird, kann eine private Absicherung immerhin die finanzielle Notlage lindern. Glücklicherweise ist die Wahrscheinlichkeit für so ein Unglück gering, dafür sind auch die Beiträge für diese Absicherung niedrig.

 

Viele Eltern legen bereits früh Geld für ihre Kinder an. Daher bietet sich auch hier die Kombination der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer fondsgebundenen Altersversorgung an. Trotz des geringen finanziellen Mehraufwandes kommt – bedingt durch die lange Laufzeit – eine attraktive Summe zusammen.

 

 

Versicherungswissen sollte Schulfach werden

Prokrastination – also das fast pathologische Aufschieben von wichtigen Erledigungen – avanciert zwar zur Volkkrankheit, ist aber keine Ursache für eine verminderte Arbeitskraft.

 

Gerade bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Aufschieben wenig sinnvoll, denn steigendes Alter und die Einstufung in eine Risikogruppe treibt die Kosten für den Versicherten in die Höhe. Darüber hinaus verläuft die von den Versicherungsgesellschaften verlangte Gesundheitsprüfung in jungen Jahren meist positiver. Also kein Grund, abzuwarten!

 

„Schulen bereiten mit vielen guten Projekten und Praktika gut auf das Berufsleben vor. Welche Versicherungen sinnvoll sind und wann diese am besten abgeschlossen werden sollten kommt jedoch in keinem Lehrplan vor“, bedauert Carmen Junker von Grünes Geld, einem erfahrenen Experten für nachhaltige Geldanlagen.

 

So lange sich das nicht ändert, sind Eltern und Berufsanfänger verstärkt gefordert, sich um diese relevanten Dinge zu kümmern. Am besten gemeinsam mit Spezialisten wie Grünes Geld. Denn hier gehen Anleger und Versicherungsnehmer stets sicher, dass ihre Anlagegelder und Versicherungsbeiträge nicht nur für sie selbst den größtmöglichen Nutzen bringen, sondern auch im Sinne einer ökologischen und sozialen Entwicklung weltweit angelegt werden.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

Betriebliche Altersvorsorge – Interessant für Arbeitnehmer und -geber

Dienstag, 15. November 2016
Zusammenfassung: Jeder Arbeitnehmer hat das Recht darauf, einen Teil seines Gehaltes als betriebliche Altersvorsorge (bAV) steuerfrei umzuwandeln. Von der bAV profitieren auch Arbeitgeber, denn die Lohnnebenkosten werden reduziert. Direktversicherungen haben sich als bAV stark durchgesetzt. Hier gibt es gute nachhaltige Angebote von denen Mensch und Umwelt gleichermaßen profitieren. Mit der Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetz treten wichtige Änderungen in Kraft. Nachfolgend ein Überblick.

 

 

Eine gute betriebliche Altersvorsorge kann für Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Eine gute betriebliche Altersvorsorge kann für Arbeitgeber ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Wer im Ruhestand sein Leben genießen und sich nicht unnötig einschränken will, ist heute mehr denn je gefordert, frühzeitig vorzusorgen. Neben den vielfältigen Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge bieten Arbeitgeber auch eine betriebliche Altersvorsorge an. Dabei werden bis zu vier Prozent 4% der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­zen der GRV West jährlich für die Altersvorsorge angelegt werden. Dieser Sparbetrag ist steuerfrei, darüber hinaus müssen für die Summe keine Sozialabgaben geleistet werden. So spart der Arbeitnehmer für seine Rentenzeit vor und profitiert zugleich direkt von der Steuerersparnis.

 

Vorteile für Arbeitgeber

Auch für Arbeitgeber rechnet sich das Angebot der betrieblichen Altersvorsorge. Zum einen entfällt auch der Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben. Zum anderen kann das Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein, wenn es darum geht, qualifizierte Fachkräfte ins Unternehmen zu holen und langfristig zu binden. Dafür greifen manche Unternehmer auch gerne freiwillig etwas tiefer in die Tasche und legen rund zwanzig Prozent auf das angelegte Geld oben auf, das entspricht in etwa den eingesparten Sozialversicherungsbeiträgen. Damit ist die Erhöhung von Arbeitgeberseite für diesen ohne Mehrkosten. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen von einer gesteigerten Bindung motivierter und qualifizierter Mitarbeiter ans Unternehmen und damit verbunden von einem Imagegewinn. Einen zusätzlichen Nutzen bieten Unternehmen, die besonders attraktive Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge anbieten. So können Unternehmer mittlerweile auch besonders mit Verträgen punkten, die den Standards nachhaltiger Finanzprodukte entsprechen. Eingezahlt wird dann in „grüne“ Rentenversicherungen oder in geeignete ökologische und ethische Fonds innerhalb fondsgebundener Verträge.

 

 

Betriebliche Altersvorsorge für alle

Grundsätzlich gilt, dass seit 2002 jeder Arbeitnehmer einen rechtlich verbrieften Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge hat. Allerdings bedeutet das nicht, dass jedes Unternehmen eine Betriebsrente zahlt. Dies war früher vor allem bei großen Unternehmen üblich und zählt heute eher zu den Ausnahmen.

 

Die betriebliche Altersvorsorge bedeutet viel mehr, dass Arbeitnehmer einen Teil ihres Gehaltes in einen Rentenanspruch umwandeln können. Dazu vermitteln Arbeitgeber ihren Mitarbeitern einen entsprechenden Anbieter von Altersvorsorgeprodukten. Eingezahlt wird dann in Pensionskassen und Pensionsfonds oder Versicherungen für Altersvorsorge. Das Geld muss konkurssicher angelegt werden, so dass die Auszahlungssumme garantiert ist. Hinzu kommt im Allgemeinen noch eine Zusatzrendite. Alle Anlagen in die betriebliche Altersversorgung, die durch Entgeltumwandlungen, also durch die direkte Einzahlung aus dem Bruttogehalt, geleistet werden, sind sicher. Sie werden bei längerer Arbeitslosigkeit nicht mit dem Hartz IV-Satz verrechnet. Auch bei einem Wechsel des Arbeitgebers bleibt die betriebliche Altersvorsorge erhalten und kann in das in das Altersvorsorgesystem des neuen Unternehmens übertragen werden.

 

 

Der Tag des Renteneintritts

Auch wenn das Rentenalter sich in den vergangenen Jahren mehrfach nach hinten verschoben hat, irgendwann ist der letzte Arbeitstag gekommen. Die bis dahin erworbene betriebliche Altersvorsorge wird dann komplett oder als monatlicher Betrag ausgezahlt. Es gibt jedoch auch einen Wermutstropfen: die angesparte betriebliche Altersvorsorge wird nachträglich versteuert und nun fallen auch Sozialabgaben an. Die Grundidee der späteren Besteuerung: durch das geringere Einkommen und Freibeträge fallen die Steuern häufig geringer aus oder fallen völlig weg. Und während der Ansparphase steht mehr Kapital für den Zinseszins zur Verfügung: bei langlaufenden Verträgen entscheidend.

 

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rechnet.

Arbeitnehmer sollten prüfen, ob sich eine betriebliche Altersvorsorge für sie rechnet.

Daher sollten Arbeitnehmer frühzeitig prüfen, ob es sich für sie lohnt, die betriebliche Altersvorsorge in Anspruch zu nehmen. Denn vor allem für die Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber keine zusätzlichen Beiträge in die betriebliche Rentenkasse einzahlen, kann diese Rente ungünstiger sein, als eine individuelle Vorsorgelösung. Durchschnittsverdiener stehen also im Alter besser da, wenn sie eine ähnliche Summe in eine flexible private Altersvorsorge investieren. Die vom Betrieb unabhängige Vorsorge ermöglicht es außerdem auch schon vor dem Renteneintritt auf das angesparte Geld zuzugreifen.

 

Wenn der Arbeitgeber einen extra Beitrag oder gar die gesamten Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge übernimmt, ist diese Vorsorgemöglichkeit auch für geringe und mittlere Einkommen interessant, ebenso für ältere Arbeitnehmer. Dies gilt besonders in Hinblick darauf, dass die Betriebsrente oftmals die einzige wesentliche zusätzliche Altersvorsorge zur gesetzlichen Rente darstellt.

 

Grundlegend positiv sieht das Modell für Besserverdiener aus. Denn die Sozialabgaben für die Krankenversicherung werden nur dann fällig, wenn das jährliche Bruttoeinkommen aktuell unter 50.850 Euro, der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherungen, liegt. Ähnlich sieht es bei den Beiträgen zur Rentenversicherung aus. Für Arbeitnehmer, die ein Einkommen oberhalb dieser Bemessungsgrenzen erzielen, gibt es keine weitere Steigerung der Abgaben, für sie lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge besonders, auch wenn die Besteuerung höher ausfällt als bei Gering- und Durchschnittsverdienern.

 

 

Die richtige betriebliche Altersvorsorge finden

In vielen größeren Unternehmen werden Standardverträge zur betrieblichen Altersvorsorge großer Banken und Versicherungen angeboten, die einfach direkt im Betrieb abgeschlossen werden können. Kleiner Unternehmen lassen sich von häufig in Sachen betrieblicher Altersvorsorge von ihrer Hausbank beraten.

 

Gleichgültig, ob das Unternehmen etwas extra zur betrieblichen Altersvorsorge zahlt oder nicht. Entscheidend für einen sinnvollen Vertrag ist eine unabhängige und umfassende Beratung durch einen Finanzexperten.

 

Während früher die betriebliche Altersvorsorge über Pensionskassen steuerlich besonders vorteilhaft war, hat sich mittlerweile der Unterschied zu Direktversicherungen nivelliert. Diese stellen besonders für kleinere Unternehmen eine leicht zu organisierende betriebliche Vorsorge dar. Hier bieten Versicherer nachhaltige Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge, wie beispielsweise die Stuttgarter Grüne Rente. Von diesen Produkten profitieren Arbeitgeber, durch ein solides, finanziell attraktives und zeitgemäßes Angebot zur Altersvorsorge; Arbeitnehmer erhalten ein sinnvolles Produkt mit guten Erträgen. Zudem profitiert die Umwelt durch die nachhaltigen Investments, die diesen Angeboten zugrunde liegen.

 

Wichtige Neuerungen ab 01. Juni 2017

 

Mit der Verabschiedung des Betriebsrentenstärkungsgesetzes am 01. Juni 2017 haben sich CDU, CSU und die SPD bezüglich der stark umstrittenen Reform der betrieblichen Altersvorsorge geeinigt und das Betriebsrentenstärkungsgesetz im Bundestag beschlossen. Arbeitsministerin Nahles (SPD) war es wichtig, künftig reine Beitragszusagen einzuführen und damit Arbeitgeber aus der Haftung zu nehmen für die Höhe der künftigen Rentenzahlungen einzustehen. Neu sind, dass Garantie- oder Mindestleistungen künftig verboten sind.  Der Arbeitgeber wird künftig verpflichtet mindestens 15 Prozent des umgewandelten sozialversicherungsfreien Arbeitsentgeltes an die Versorgungseinrichtung als Zuschuss zu zahlen.

 

Neben den bisher bestehenden Modellen wurde insbesondere das Tarifpartner Modell wie beispielsweise die „Metallrente“ gestärkt. Gewerkschaften sogenannte Sozialpartner dürfen zukünftig  Modelle der automatischen Entgeltumwandlung regeln. Das kann bedeuten, dass man automatisch eine Betriebsrente über das Modell der Tarifpartner hat, außer man meldet dem Arbeitgeber, dass man diese nicht möchte (Opting-out).

Dasn neue Betriebsrentenstärkungsgesetz soll als Grundlage des Sozialpartnermodells auch für die bisherigen Durchführungswege Direktzusage, Pensionskasse, Direktversicherung, Pensionsfonds, und U-Kasse Neuerungen bringen. Wichtigster Punkt: Der steuerfreie Höchstbetrag der Entgeltumwandlung wird von vier auf acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung (West) erhöht –  allerdings bleibt der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag aber bei vier Prozent.

Überwachen soll die neue Betriebsrente die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.  Dazu ist es Sache der Tarifpartner, zusammen mit den Versorgungseinrichtungen möglichst effiziente und sichere Betriebsrentensysteme einzuführen und zu steuern.

 

Grünes Geld berät Arbeitgeber und Arbeitnehmer kompetent zu ökologisch und sozialen Geldanlagen, die gute Erträge bringen. Mit diesen nachhaltigen Investments wird optimal für das Alter vorgesorgt, zugleich werden im hier und heute Projekte unterstützt, die für eine gesunde Umwelt, soziale Gerechtigkeit und den Schutz des Klimas eintreten. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten Ihrer betrieblichen Altersvorsorge.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Private Rentenversicherung – Keine Angst vor der Zukunft

Freitag, 28. Oktober 2016
Zusammenfassung: Rentenversicherte können schon lange nicht mehr auf einen ruhigen Lebensabend hoffen, die gesetzliche Rente wird aller Voraussicht nach für viele nicht ausreichen, um den gewünschten Lebensstandard zu erhalten. Sinnvoll ist es eine zusätzliche private Rentenversicherung abzuschließen. Möglichst früh und mit sinnvollen Geldanlagen. Eine interessante Option: Fondsgebundene Rentenversicherungen.

 

 

Jetzt aktiv werden und im Ruhestand gut abgesichert sein.

Zukunftsaussichten: Im Ruhestand gut abgesichert sein.

Gute Nachrichten: Die Altersbezüge sind in den vergangenen zwei Jahren im Westen um rund 6,5 Prozent angestiegen, davon profitieren die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland.

 

Schlechte Nachrichten: Generell zeichnet es sich ab, dass die gesetzlichen Renten für die kommenden Generationen nicht mehr ausreichen werden, um den gewohnten Lebensstandard später weiterführen zu können.

 

Obwohl die Anzahl der aktuell in die Rentenkassen zahlenden Erwerbstätigen geringer ist als in früheren Jahrgängen, wird mehr Geld benötigt, denn die Lebenserwartung in unserer Gesellschaft ist rapide angestiegen.

 

 

Rente geht verstärkt in die eigene Verantwortung

Damit die Rentenbeiträge überhaupt noch bezahlbar sind, hatte die Bundesregierung 2004 das Gesetz zu Absenkung des Rentenniveaus beschlossen. Gleichzeitig wurden Anreize für Arbeitnehmer geschaffen, sich selbstständig um eine zusätzliche Altersversorgung zu kümmern. Eine Maßnahme war dabei die Einführung der staatlich geförderten Riester-Rente. Diese steht mittlerweile stark in der Kritik, denn die Kosten und Gebühren vieler Verträge sind sehr hoch. Hinzu kommt, dass bei den allermeisten Verträgen nur eine geringe Rendite erwirtschaftet wird und die Angebote recht kompliziert zu verstehen sind. Gleichzeitig bemängeln Verbraucherschützer auch, dass sich ein Riester-Vertrag eigentlich nur dann rechnet, wenn der Einzahlende ein hohes Alter erreicht.

 

Das Thema private Rente ist also in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein Novum – bis dahin war eine private Altersvorsorge fast ausschließlich etwas für Selbstständige oder Unternehmer, denn sie zahlten keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung. Entsprechend mussten sie sich schon immer mit diesem Thema während ihres Erwerbslebens aktiv auseinandersetzen, Rücklagen bilden, Versicherungen abschließen und Vermögen für das Alter aufbauen.

 

 

Private Rentenversicherungen – lebenslange Zusatzversorgung

Rentenversicherungen bieten den Vorteil, dass sie nicht kompliziert zu bedienen sind und die Renten bei Ablauf lebenslang ausgezahlt werden.

 

Aber auch die klassischen kapitalbildenden Rentenverträge haben sich verändert. Durch das aktuell niedrige Zinsniveau, sind diese Verträge nur noch für sehr sicherheitsbewusste Menschen attraktiv. Die Versicherungsgesellschaften müssen jedoch weiterhin die hohen garantierten Zinsen für die alten Verträge erwirtschaften, die Renditen bringen, die aktuell kaum mehr mit vergleichbar sicheren Finanzprodukten zu erzielen sind. Insofern stellen die für künftige Ruheständler gut verzinsten Altverträge für Versicherer teure Altlasten dar.

Tipp: Wer bereits eine gut verzinste private Rentenversicherung laufen hat, sollte den Altvertrag weiter laufen lassen und keineswegs vorzeitig beenden.

 

 

Finanzielle Zukunft nicht erst morgen planen

Private Rentenversicherung. Ein gutes Gefühl, wenn wichtige Aufgaben erledigt sind.

Private Rentenversicherung. Ein gutes Gefühl, wenn wichtige Aufgaben erledigt sind.

Wer bislang noch keine Maßnahmen zur privaten Altersversorgung geplant hat, sollte dieses Thema nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern so früh wie möglich und ohne Scheu in Angriff nehmen. Neben der Liquiditätsplanung oder Altersvorsorge geht es bei einer umfassenden Ruhestandsplanung auch um Patientenverfügungen, Erbschaften oder Schenkungen

 

Wichtig dabei ist es, der zukünftigen Entwicklung realistisch ins Auge zu blicken. Denn das Rentenniveau wird weiter sinken. Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2040 die Rente nur noch rund 42 Prozent des Durchschnittslohns betragen wird – also weniger als die Hälfte. Wer also heute Anfang vierzig ist, muss spätestens jetzt anfangen zu kalkulieren, wieviel Geld im Alter benötigt wird und welche Anlageformen sich eignen, um den gewünschten Lebensstil in der Zeit nach dem Erwerbsleben führen zu können.

 

Sicher sind viele politische und wirtschaftliche Faktoren, die soweit in die Zukunft greifen, nicht einhundertprozentig genau zu berechnen und können von unvorhersehbaren Ereignissen beeinflusst werden. Eine solide Vorstellung und Planungen für die Zukunft sind dennoch sinnvoll.

 

 

Fondsgebundene Rentenversicherung – langfristig und einfach

Grundsätzlich ist die private Altersvorsorge eine langfristige Vermögensbildung und die kann – je nach Anlagetypus und Alter sehr unterschiedlich ausfallen. Eine attraktive Option für viele zukünftige Ruheständler ist eine fondsgebundene Rentenversicherung.

 

Arbeitnehmer haben mit den Abzügen für Sozial- und Rentenversicherung keinerlei Aufwand. Die Beiträge werden Monat für Monat automatisch vom Gehalt abgezogen. Ähnlich bequem kann auch eine zusätzliche private Rentenversicherung laufen, denn das Grundprinzip ist simpel: Mit monatlichen oder jährlichen Einzahlungen über eine Mindestlaufzeit von zwölf Jahren erwerben die Versicherten eine lebenslange zusätzliche Rente.

 

Die fondsgebundene Rentenversicherung kombiniert dabei eine fondsgebundene Kapitalanlage mit einer Rentenversicherung. Dabei werden die Sparanteile der geleisteten Beiträge in Investmentfonds angelegt und damit die hohen Renditechancen des Aktienmarktes genutzt. Und eine hohe Rendite ergibt eine hohe Rente.

 

 

Nachhaltig investieren für die Zukunft

Für die Zukunft vorzusorgen ist eine individuelle Entscheidung, jedoch ist sie immer eingebunden in die Entwicklungen in unserer Welt. Wer also jetzt finanzielle Entscheidungen trifft, die sich erst in späteren Jahren auszahlen, kann mit seinem Geld auch die Weichen für zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Klima und soziale Gerechtigkeit stellen. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung können die Versicherungsnehmer sich für ein vorgegebenes Portfolio entscheiden oder aber ihre Fonds selbst auswählen und zu einem späteren Zeitpunkt austauschen oder neu zusammenstellen. Damit können Anleger sicher gehen, dass ihr Geld nicht in der Atom- oder Waffenindustrie landet oder Konzerne unterstützt, die Menschenrechte missachten oder Umwelt- und Klima schädigen. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, lässt sich von Experten aus dem Bereich nachhaltiger Geldanlagen beraten.

 

 

Zahltag – regelmäßig oder einmalig

Wer mit beiden Beinen im Erwerbsleben steht, wird sicher bestätigen – die Jahre fliegen nur so dahin und viele Bedürfnisse verändern sich. Gut also, wenn eine private Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht abgeschlossen wurde. Denn dann können die Versicherten mit Ablauf der privaten fondsgebundenen Rentenversicherung entscheiden zwischen einer lebenslangen regelmäßigen Rentenzahlung oder einer einmaligen Auszahlung, der sogenannten Kapitalabfindung.

 

Traurig, aber möglich: Ein gängiges Argument gegen die private Rentenversicherung ist vielfach, dass bei Tod des Versicherungsnehmers während der Ansparphase die Einzahlungen verloren sind. Diesem Einwand begegnen Vereinbarungen über eine Rückzahlung von Beiträgen und Überschüssen. So kommen geleistete Einzahlungen im Todesfall den Angehörigen zugute.

 

Wer sich für eine lebenslange Rentenzahlung entscheidet, kann auch Angehörige begünstigen. Dafür muss beim Abschluss der Versicherung eine Rentengarantiezeit festgelegt werden. Diese garantiert eine Auszahlung an Angehörige, zum Beispiel den Lebenspartner, für die vereinbarte Dauer. Auch der Abschluss einer Hinterbliebenenrente ist möglich. Es lohnt sich also bei Abschluss einer privaten Rentenversicherung darüber nachzudenken, wie die finanzielle Situation der Familienmitglieder in der Zukunft aussehen wird.

 

Wer sich für eine komplette oder teilweise Auszahlung seines Kapitals entscheidet, hat im Ruhestand die Möglichkeit, angepasst auf die neue Lebenssituation neue Wege einzuschlagen. Die Kapitalabfindung kann dann beispielsweise für eine große Reise genutzt werden, einen barrierefreien Umbau ermöglichen oder auch einfach neu angelegt werden.

 

 

Und was ist mit den Steuern?

Lebenslange Rente oder komplette Auszahlung, gleichgültig, wie sich der Versicherungsnehmer entscheidet, die 2009 eingeführte Abgeltungssteuer greift nicht bei den fondsgebundenen privaten Rentenversicherungen. Das bedeutet, dass die sonst übliche Besteuerung von rund 28 Prozent auf Gewinne aus Wertpapieren entfällt.

 

Eine fondsgebundene Rentenversicherung kann steuerlich zwar nicht abgesetzt werden, bietet aber dennoch vielfältige Steuervorteile. Voraussetzung dafür ist, dass der Vertrag mindestens zwölf Jahren lang läuft. Während dieser Zeit kann nicht – oder nur mit empfindlichen finanziellen Einbußen – auf das Kapital zugegriffen werden. Außerdem darf die Versicherung nicht vor dem 63. Lebensjahr des Versicherten enden. Sind diese Kriterien erfüllt, sind die Erträge während der Ansparphase komplett steuerfrei. Entsprechend profitieren die Versicherungsnehmer von einem hohen Zinseszinseffekt. Bei der Rentenauszahlung selbst greift dann die Ertragsanteilsbesteuerung. Je nach Alter liegt ein bestimmter Ertragsanteil zu Grunde, dieser Prozentsatz gilt als steuerpflichtiger Anteil der monatlichen Rente.

 

Noch ein Wort zur Laufzeit: Gerade wenn sich die fondsgebundene Rentenversicherungen einmal nicht optimal entwickelt, denken viele Einzahler über eine vorzeitige Vertragskündigung nach. Aber gerade hier kann viel Geld verloren gehen. Besser ist es, innerhalb der Laufzeit mögliche Kursschwankungen zu beobachten und zu prüfen, ob sich diese ausgleichen. Bei einer schwachen Fondsauswahl bietet sich gegebenenfalls eine Umverteilung oder ein Austausch der Fonds an. Auch bei finanziellen Engpässen muss die fondsbasierte Rentenversicherung nicht aufgegeben werden. Im Allgemeinen können die Versicherungsverträge beitragsfrei gestellt werden. Wer wirklich den letzten Schritt geht und die Versicherungspolice kündigen will, erhält lediglich den Rückkaufwert, der sich aus dem aktuellen Wert der Fondsanteile errechnet und von dem möglicherweise je nach Gesellschaft noch hohe Abschläge abgehen.

 

 

 

Altersarmut ist ein Alptraum. Aber es gibt ein wirksames Rezept dagegen: Aufwachen und aktiv werden. Eine fondsgebundene private Rentenversicherung ist bereits ab einer Mindestanlage von 50 Euro monatlich möglich. Mit einer Grünen Rente von Grünes Geld sichern Sie Ihre finanzielle Zukunft und legen Ihr Geld ökologisch und ethisch korrekt an.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf Xing, Facebook oder Twitter.