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Interview mit Reconcept: Herr Sven Jessen, weshalb sind die Angebote RE 13 und RE 14 für Anleger so interessant?

Donnerstag, 16. Januar 2020

Zusammenfassung: Die RE 13 Meeresenergie und  RE14 Multi Asset-Anleihen sind bei den Anlegern  beliebte Erneuerbare Energien Projekte. Grünes Geld stellte dem Vertriebsleiter vom Emissionshaus Reconcept, Herrn Sven Jessen, 3 Fragen zu den Projektinhalten und dem aktuellen Stand.

 

 

Sven Jessen von Reconcept mit einer Turbine von Schottel

 

Gerd Junker: Herr Jessen, Sie bieten als Emissionshaus reconcept derzeit 2 Geldanlagen für ethisch-ökologisch orientierte Anleger an, 2 Sachwertinvestments. Erklären Sie uns doch zunächst die RE13-Beteiligung, bei dem es um die Nutzung der Gezeiten zur Gewinnung von elektrischer Energie geht.

 

Sehr gerne. RE13 eröffnet deutschen Privatinvestoren ein ganz neues Anlagesegment im Bereich der grünen Geldanlage: Meeresenergie!  Investments in Gezeitenkrafttechnologie – und zwar dort, wo der Tidenhub mit sagenhaften 13 Metern weltweit am höchsten ist – in der kanadischen Bucht „Bay of Fundy“. Konkret: das Projekt FORCE 1 – drei schwimmende Gezeitenkraftwerke eingesetzt in Kanada, doch made in Germany. Denn das Herzstück der Anlagen stammt aus Rheinland-Pfalz: Hydro-Turbinen der deutschen Schottel Gruppe, ein führender Anbieter von Unterwasserantrieben.

Die großen Vorteile von Gezeitenkraftwerken sind ihre Berechenbarkeit. Während die Solar- und Windenergie vom Wetter abhängen, sind Gezeitenkraftwerke in der Lage, rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr Strom zu liefern. Denn solange der Mond um die Erde kreist, wird es Gezeitenenergie geben – vorhersehbar und damit kalkulierbar. Das macht sie energiepolitisch interessant und zudem zu einem attraktiven Investitionsvorhaben.

Weitere Besonderheit: Die Einspeisetarife für den Gezeitenstrom sind in der kanadischen Provinz Nova Scotia, Heimat der Bay of Fundy, staatlich garantiert – für 15 Jahre ab Inbetriebnahme! Anleger profitieren mittelbar von attraktiven Auszahlungen: Ø 11 % p.a. durchschnittlich.

 

 

Gerd Junker: Bei Ihrem zweiten aktuellen Angebot, dem RE14, geht es um Anlegern besser bekannte Anlageobjekte, hauptsächlich um Windkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen. Was sind hier die Rahmenbedingungen und was ist der Unterschied zwischen einer Anleihe wie dem RE 14 und eine KG Beteiligung wie dem RE 13 für den Anleger? Und wie ist der aktuelle Stand in dem Projekt?

 

Lassen Sie mich das der Reihe nach beantworten möchte:

 

 

1) Was genau bietet die RE14 Multi Asset-Anleihe?

 

Die RE14 Multi Asset-Anleihe ist eine mit jährlich 4,5 Prozent verzinste grüne Geldanlage, in die Privatanleger ab 5.000 Euro investieren können. Ein Agio wird nicht erhoben. Geplant sollen bis zu 10 Mio. Euro über die Anleihe in den Bau und Betrieb von Erneuerbaren-Energien-Anlagen fließen. Das Anleihen-Portfolio wächst dabei nach und nach – wir investieren sowohl in Photovoltaik- als auch Windenergieanlagen. Aktuell hat die RE14-Anleihe eine Windkraftanlage in Brandenburg sowie eine Dach-PV-Anlage bei Hannover erworben. Beide Anlagen erwirtschaften garantierte Einnahmen nach EEG für jeweils 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Anleger profitieren somit doppelt: von festen Zinsen und einer ökologischen Rendite.

 

2) RE13 Meeresenergie und RE14 Multi Asset-Anleihe – wo sind die Unterschiede?

 

Die Produktnamen weisen auf wesentliche Unterschiede bereits hin: Da ist zunächst das Investitionsziel: RE13 investiert in Gezeitenkraftwerke in Kanada, RE14 finanziert Erneuerbare-Energien-Anlagen mit Fokus auf Europa, aktuell wie gesagt zwei deutsche Anlagen im Bereich Wind- und Photovoltaik. Zusätzlich gibt es konzeptionelle Unterschiede: beide Angebote sind zwar als regulierte Finanzprodukte nach Vermögensanlagengesetz aufgelegt, doch die Stellung der Anleger ist jeweils unterschiedlich. Beim RE13 werden Anleger über ihre Zeichnung zu Kommanditisten der „reconcept 13 Meeresenergie Bay of Fundy GmbH & Co. KG“, sie beteiligen sich somit an einer unternehmerisch ausgerichteten Gesellschaft. Die RE14-Anleihe ist hingegen eine Namenschuldverschreibung, das heißt, Anleger gewähren der Anleihe-Gesellschaft Kapital als Gläubiger, im Gegenzug ist die Investition fest verzinst und hat eine definierte Laufzeit. Anders als bei RE13 Meeresenergie – hier bestimmen die Kommanditisten jährlich wie hoch die Auszahlungen basierend auf der vorhandenen Liquidität der Gesellschaft ausfallen soll.

 


Gerd Junker: Zum Schluss erzählen Sie uns bitte noch ein paar Stichworte zu reconcept, weshalb sollten die Anleger Ihnen ihr Vertrauen schenken und das Geld bei Ihnen anlegen
?

 

Die reconcept Gruppe verbindet bereits seit 1998 Erneuerbare-Energien-Projekte mit Investoren und gehört damit zu den Pionieren am Markt der grünen Geldanlage. Gemeinsam mit rund 10.000 Anlegerinnen und Anlegern haben wir mehr als 230 Erneuerbare-Energien-Anlagen realisieren können – Sonnen-, Wind- und Wasserkraftwerke im In- und Ausland mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 370 Megawatt. Unsere tägliche Arbeit ist von der Frage geleitet: Was ist nachhaltig sinnvoll – ökologisch wie wirtschaftlich. Denn Nachhaltigkeit muss nicht mit Renditeverlust eingehen. Das belegt u.a. die erste von reconcept aufgelegte und 2018 aufgelöste Windkraftbeteiligung RE02: Die grüne Geldanlage rentierte mit 138,4 Prozent; bei einer Laufzeit von rund sieben Jahren entspricht dies rechnerisch soliden jährlichen Auszahlungen von 5,4 Prozent. Auch die reconcept-Anleihen und -Genussrechte haben Anlegern 2018 mit jährlichen Zinssätzen von durchschnittlich 5 Prozent eine attraktive Alternative in der immer noch andauernden Niedrigzinsphase geben können. Als Fördermitglied von ökofinanz-21 tragen wir zudem aktiv den Gedanken der Nachhaltigkeit in die Finanzwelt. Unsere grünen Geldanlagen richten sich an Menschen, die ihr Geld nachhaltig und ökologisch wertvoll anlegen wollen.