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Serie Emissionshäuser: Miller Forest Investment AG

Dienstag, 04. April 2017
Zusammenfassung: Die deutsche Miller Forest Investment AG bietet Anlegern Direktinvestments in Aufforstungsprojekte in Paraguay an. Der Verkaufsprospekt des Unternehmens wurde Anfang des Jahres von der BaFin zugelassen. Entstanden ist das Engagement aus der Kompensation von CO2 durch die Südamerika-Flugreisen von Millers Schwesterunternehmen. Neben dem Verkauf und der Verpachtung von Aufforstungsflächen bietet Miller auch das Label „grünes Klima“ zur CO2-Kompensation von Unternehmen an.

 

 

Aufforstungsprojekte kompensieren das klimaschädliche CO2.

Anleger wollen im Allgemeinen ihr Geld in guten Händen wissen und eine Rendite erwirtschaften, die sich relevant von den aktuell niedrigen Zinsen eines klassischen Sparguthabens unterscheidet. Diesen Anspruch der Anleger können viele seriöse Finanzdienstleister befriedigen. Wenn Anleger jedoch auch inhaltlich hohe Ansprüche an ihre Investitionen stellen, sind Spezialisten gefragt. Im Bereich der ethisch-ökologischen Geldanlagen hat Grünes Geld den Ruf eines erfahrenen und versierten Anbieters erworben. Die engagierten Experten stellen für jeden Anlegertyp das passende Finanzkonzept zusammen, prüfen und bewerten ständig die aktuellen Angebote im Markt und beobachten die Entwicklung der ethischen, sozialen und ökologischen Investments genau.

 

Da gerade in diesem Bereich häufig kleinere Emissionshäuser aktiv sind, ist auch ein persönlicher Austausch mit den Anbietern der Fonds und Sachwertinvestitionen üblich. Teilweise werden die Investments von Grünes Geld auch direkt vor Ort in Augenschein genommen. Wie beispielsweise im Falle der Miller Forest Investment AG, einem Anbieter nachhaltiger Aufforstungsprojekte in Lateinamerika.

 

 

Miller Forest Investment AG – Auf einen Blick

Die Miller Forest Investment AG engagiert sich seit mehr als zehn Jahren im Bereich der nachhaltigen Aufforstung. Seit 2006 bietet das Unternehmen Direktinvestments in der Anlageklasse Wald an. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Gemeinde Schlier im oberschwäbischen Landkreis Ravensburg.

 

Gegründet wurde das Unternehmen von Josef Miller, der auch als Alleinvorstand fungiert. Miller ist seit den 1970er Jahren als Forstwirtschaftsmeister aktiv und hegt eine besondere Beziehung zum Wald als wichtiges Ökosystem für unser Erde. Diese Leidenschaft endet nicht mit den Grenzen seiner baden-württembergischen Heimat, sondern erstreckt sich bis in die Wälder Südamerikas, wo Miller Forest Invest Brach- und Weideflächen kauft und aufforstet.

 

Vor seinem Engagement als Anbieter von Direktinvestments, gründete Miller Bereits 1984 das Reiseunternehmen Miller Reisen GmbH. Das Schwesterunternehmen der Miller Forest Investment AG verfügt damit über mehr als 30 Jahre Erfahrung als Anbieter von individuellen Südamerikareisen und hat sich in diesem Bereich zum deutschen Marktführer entwickelt.

 

Darüber hinaus gehört auch der Online-Anbieter Miller Holz GmbH & Co. KG zur Unternehmensgruppe. Hier werden Holzprodukte aus der eigenen nachhaltigen Aufforstung vertrieben.

 

 

Waldinvestment – von Oberschwaben nach Paraguay

Die Idee, Brach- und Weideflächen in Südamerika aufzuforsten, entstand ursprünglich aus der Überlegung, das klimaschädliche CO2 aus den Flugreisen der Miller Reise GmbH sinnvoll durch Baumpflanzungen zu kompensieren. Dieser Gedanke konkretisierte sich weiter und Miller begann, in Paraguay Grundstücksflächen zu erwerben und nach den Prinzipien der nachhaltigen Waldwirtschaft aufzuforsten. Durch gewachsene Partnerschaften vor Ort und zunehmende Erfahrung gelang es Miller, die Waldbewirtschaftung stetig weiterzuentwickeln und als Vermögensanlage Investoren anbieten zu können.

 

In den zehn Jahren ihres Bestehens hat die Miller Forest Investment AG bereits mehr als 10.000 Hektar Land aufgeforstet und so rund 10 Millionen Bäume pflanzen können. Für dieses Waldinvestment in Paraguay konnte Miller Forest Investment bislang schon etwa 700 Anleger begeistern.

 

 

Nachhaltige Forstwirtschaft mit starken Partnern vor Ort

Dass sich das Waldinvestment vorteilhaft entwickeln konnte, ist nicht allein Millers forstwirtschaftlicher Expertise und Leidenschaft für Wald geschuldet. Ein wichtiger Faktor ist dabei auch, die ökologischen und ökonomischen Besonderheiten von Boden und Land genau zu kennen und gemeinsam mit starken und zuverlässigen Partnern vor Ort zu kooperieren.

 

Daher arbeitet Miller Forest Investment mit dem forstwirtschaftlichen Serviceunternehmen Felber Forestal S.A. in Paraguay zusammen. Felber Forestal S.A. hat seinen Sitz in Independencia, einem Distrikt rund 180 Kilometer östlich von der Hauptstadt Paraguays, Asuncion. Kooperationen mit badischen Unternehmern haben in Independencia eine lange Tradition, der Distirkt wurde vor rund einhundert Jahren von einem badischen Winzer gegründet und lange als Weinanbaugebet bewirtschaftet.

 

Felber Forestal wird von dem Deutsch-Paraguayern Carsten Felber geführt. Der gelernte Möbelschreiner verfügt nicht nur über ein „Gefühl für Holz“, sondern ist auch seit mehr als 15 Jahren als Berater und Verwalter für landwirtschaftliche Flächen aktiv. Felber arbeitet in einem Team aus deutschen und paraguayischen Forstingenieuren und – fachleuten.

 

Eukalyptus fühlt sich auch im subtropischen Klima im Osten Paraguays wohl.

Felber Forestal zeichnet für den Kauf ehemaliger Weide- und Brachlandflächen verantwortlich. Die Aufforstungsgebiete, sogenannte „Estancias“, zählen zu den größten Waldflächen des Landes. Das Team von Felber Forestal bereitet die Böden vor, pflanzt die Bäume und pflegt die entstehenden Wälder. Bei der Aufforstung setzte Miller und Felber aus eine gesunde Mischung aus schnellwachsenden Laub- und Nadelbäumen, vornehmlich Eukalyptus und Kiefer. Um Schädigungen durch Monokulturen zu vermeiden und die regionale Biodiversität zu steigern, werden heimische Baumarten beigemischt. Zu den Aufgaben vor Ort zählen auch das regelmäßige Fällen von Bäumen, die Vermarktung des Holzes sowie die Wiederaufforstung nach den Regeln der nachhaltigen Forstwirtschaft.

 

Durch die Partnerschaft mit Felber Forestal kann Miller Forest auf ein professionelles Forstmanagement in Paraguay bauen. Denn Felber verfügt nicht nur über das notwendige Know-how für den Kauf und die Unterhaltung von Agrarimmobilien, sondern auch über einen modernen Maschinenpark, qualifizierte Mitarbeiter und gute Kontakte für den Verkauf der Holzernte.

 

 

Ökologische Vorteile der nachhaltigen Aufforstung

Der ökologische Vorteil der Holzprojekte von Miller Forest Investment liegt darin, dass schnell wachsende Holzarten bereits nach wenigen Jahren entnommen und vermarktet werden können. So wird die gleichbleibend hohe weltweite Nachfrage nach Holz als Rohstoff befriedigt, zugleich aber auch der natürliche Bestand der Wälder geschützt. Ebenfalls unangetastet bleiben die beigemischten Baumarten in den Aufforstungsgebieten.

 

Aufforstungsprojekte dienen dem Schutz des Klimas und bremsen die steigende Erderwärmung effektiv aus. Neue Wälder speichern durch die Photosynthese das klimaschädliche CO2, lassen die Bäume wachsen und lebensnotwendigen Sauerstoff an die Umwelt ab. Dabei binden zwei Kubikmeter Holz rund eine Tonne CO2 . Wenn nach der Entnahme von Holz die Flächen neu bepflanzt werden, entsteht ein positiver Kreislauf, von dem Mensch, Natur und Klima geleichermaßen profitieren.

 

 

 

 

 

 

Die Unternehmungen von Miller Forest Investment waren von Anfang an motiviert, den CO2-Ausstoß durch Flugreisen zu kompensieren. Daher bietet Miller Waldinvestments auch Firmen an, die ihren CO2-Verbrauch kompensieren und ihr Unternehmen klimaneutral stellen wollen. Diese Klimaneutralisierung wird unter dem Label „grünes Klima“ angeboten. Für jede Tonne CO2, die das jeweilige Unternehmen im Jahr emittiert, werden zwei Bäume auf den Aufforstungsflächen in Paraguay gepflanzt.

 

Dabei ermittelt Miller Forest den CO2-Ausstoß des Unternehmens, der durch Produktion, IT, Beschaffung und Logistik, Gebäude sowie Dienstwagen und- reisen verursacht wird und bietet den Unternehmen ein spezielles Waldinvestitionsmodell an. Mit dem Label „grünes Klima“ kompensieren Firmen so ihren CO2-Ausstoß nicht durch eine Spende, sondern durch eine unmittelbare Investition in die Anpflanzung neuer Bäume und damit direkt in den aktiven Klimaschutz.

 

 

Wald in Südamerika als interessantes Investment

Miller Forest verfolgt in Paraguay vier unterschiedliche Pflanzkonzepte.

  1. Energieholz

Für den 2. Zyklus keine neuen Anpflanzung nötig: der Stumpf treibt wieder aus

Das Projekt Energieholz hat zum Ziel, Hackschnitzel zur Herstellung von Biomasse zu produzieren. Dafür werden verschiedene Eukalyptusarten angepflanzt, die besonders zur Herstellung von Biomasse geeignet sind und durch ihr schnelles Wachstum eine regelmäßige Ernte alle fünf bis sechs Jahre ermöglicht. Ein weiterer Vorteil von Eukalyptuspflanzen ist dabei, dass nach der Holzernte keine neue Anpflanzung nötig ist, da die Baumstümpfe immer wieder neu austreiben (direkt zum Angebot).

 

  1. Wertholz

Das Projekt Wertholz basiert auf der Aufforstung von Eukalyptus- und Kiefernarten. Das Mischungsverhältnis der Baumarten beträgt dabei 7:3. Das geerntete Holz wird vor allem als Konstruktionsholz eingesetzt und im Fenster-, Treppen-, Tür- und Möbelbau verwendet. Gemäß der zu erwartenden höheren Einnahmen beim Verkauf von Konstruktionsholz, liegen die prognostizierten Erträge höher als bei Energieholz.

 

  1. Kombiwald

Bei diesem Projekt wird eine Hälfte des Waldes von den Anlegern gekauft oder gepachtet und mit Wertholz bepflanzt. Die andere Hälfte wird im Sinne des Energieholz-Konzeptes genutzt. Damit profitieren Anleger zum einen von den höheren Renditen des Wertholzes, zum anderen von den schnelleren Erträgen des Energieholzes.

 

  1. Naturwald

Das Pflanzkonzept Naturwald wechselt drei Reihen einheimischer Baumarten mit einer Reihe robuster Eukalyptusbäume ab. Diese schützen die heimischen Bäume vor starken Winden und fördern das Wachstum des Naturwaldes. Darüber hinaus wird die Hälfte der Aufforstungsfläche mit Energiewald bepflanzt, die den Naturwald finanziert.

 

Die Miller Forest Investment AG bietet Anlegern unterschiedliche Waldinvestments als nachhaltige Vermögensanlage an. Bei sämtlichen Anlagen handelt es sich um Direktinvestments der Anlageklasse Wald. Investoren wählen zwischen dem Kauf und der Pacht eines Stück Land in Paraguay. Dabei kann die Größe der Aufforstungsfläche ab einem Viertel Hektar individuell gewählt werden.

 

Die Fläche wird von Miller Forest aufgeforstet, gepflegt und das geerntete Holz vermarktet. Anlagen sind – je nach Projekt bei einer Grundstückspacht ab 967,50 Euro möglich. Die Anlagesumme beim Kauf einer Aufforstungsfläche beginnt bei 47.525 Euro. Dabei sind Renditen von bis zu acht Prozent möglich.

 

Das Aufforstungsprojekt Energieholz  hat beispielsweise eine prognostizierte Rendite von 4,3 Prozent jährlich. Die Laufzeit beträgt, angepasst an die Zyklen der Holzentnahme, mindestens sechs Jahre und ist auf zwölf beziehungsweise 18 Jahre verlängerbar. Die Erträge müssen als Einkünfte aus dem Betrieb einer Land- und Forstwirtschaft versteuert werden.

 

 

Direktinvestment – ökonomisch – ökologisch – sozial

Mit seinem Engagement zur Aufforstung der Regenwälder Paraguays verbindet Miller Forest ökonomischen Nutzen optimal mit Klima- und Umweltschutz und sozialen Werten.

 

Der Verkauf der nachhaltig angebauten Forstprodukte ermöglicht Investoren eine prognostizierte Rendite zwischen vier und acht Prozent pro Jahr. Zugleich nutzt die Aufforstung neuer Naturwälder nachhaltig dem Klima und schafft ökologisch wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten, die durch Monokulturen und Rodungen bedroht sind. Was Klima und Natur nutzt, ist letztlich auch gut für die Menschen. Vor Ort werden durch Aufforstungsprojekte neue, sichere und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen.

 

Grünes Geld bietet das Waldinvestment Energieholz von Miller Forest Investment AG wieder an, nachdem der offizielle Verkaufsprospekt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Februar diesen Jahres genehmigt wurde.

 

 

MillerForest Energieholz

 

 

Ein Nachsatz zur Nachhaltigkeit

Eine gute Idee: Grillkohle aus nachhaltiger Holzwirtschaft.

Firmengründer Josef Miller hat mit seinen Unternehmungen stets den Blick auf das Große und Ganze behalten. Aber auch Details werden nicht vernachläsigt. Das zeigt auch das Angebot des Onlineshops der Miller Holz GmbH & Co. KG. Hier verkauft Miller neben Brenn- und Sperrholz auch handverarbeitete Grillkohle, die als Nebenprodukt bei der nachhaltigen Aufforstung anfällt und in einem traditionellen Kohlemeiler direkt vor Ort produziert wird. Jetzt, zum Start der Grillsaison eine nachhaltige Alternative zur konventionellen Grillkohle, die bei den Discountern meist aus illegalen Abholzungen stammt.

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

 

 

Palmöl – Schmierige Geschäfte

Dienstag, 21. Februar 2017
Zusammenfassung: Palmöl ist heutzutage Bestandteil in unzähligen Lebensmitteln, Reinigungsmitteln und Kosmetika. Der weltweite Bedarf steigt rapide an. Für immer neue Palmöl-Plantagen werden ökologisch wichtige Regenwälder zerstört. Damit ist nicht nur die Biodiversität in den Regionen bedroht, sondern auch das globale Klima. Abhilfe schaffen maßvoller Konsum, fairer Handel und Aufforstungsprogramme.

 

 

Palmöl ist in unzähligen Lebensmitteln und Kosmetika enthalten.

Öle waren von jeher wertvoll und begehrt. Vielfältige Pflanzenöle dienten bereits in der Antike der Zubereitung von Speisen, ätherische Öle wurden zu kosmetischen und medizinischen Zwecken eingesetzt. Bis ins letzte Jahrhundert hinein war Deutschland allerdings in Sachen Öl eher verhalten. In der traditionellen Küche triumphierten lange tierische Speisefette wie Butter und Schmalz über Olivenöl & Co.

 

Das hat sich mittlerweile drastisch geändert. Grund dafür ist aber nicht nur die Aufgeschlossenheit gegenüber pflanzlichen Lebensmitteln und die generelle Erweiterung des kulinarischen Horizonts. Vielmehr trägt die Globalisierung des Lebensmittelmarktes dazu bei, dass ein Öl mittlerweile in einer Vielzahl unserer Nahrungs- und Pflegemittel steckt: das Palmöl.

 

 

Palmöl – fast überall dabei

Palmöl ist weltweit das bedeutendste Pflanzenöl und hält einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent im pflanzlichen Ölgeschäft. Rund 56 Millionen Tonnen werden pro Jahr produziert. Experten gehen davon aus, dass sich die Nachfrage nach Palmöl in den kommenden dreißig Jahren verdreifachen wird. Um diese Mengen zu produzieren, müssten die weltweiten Anbaugebiete extrem ausgeweitet werden.

 

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Die Ölpalme zählt zu den effizientesten Ölpflanzen. Für ihren Ertrag benötigt die Pflanze beispielsweise nur ein Drittel der Anbaufläche gegenüber der Rapspflanze und nur ein Sechstel verglichen mit Soja. Durch den relativ geringeren Ressourcenverbrauch ist Palmöl billig zu produzieren. Zudem ist Palmöl aufgrund seiner Viskosität einfach zu verarbeiten und kommt mit unterschiedlichen Verarbeitungstemperaturen gut zurecht. Palmöl wird zu etwas 68 Prozent in der Nahrungsmittelindustrie verwendet. 27 Prozent werden zu Putz- und Reinigungsmitteln sowie zu Kosmetika verarbeitet, 5 Prozent werden in der Energiegewinnung, beispielsweise in der Herstellung von Agrotreibstoffen, verwendet.

 

 

Umwelt- und Verbraucherinitiativen gehen davon aus, dass aktuell in Deutschland quasi jedes zweite Produkt im Supermarkt Palmöl enthält. Backwaren, Fertigmüsli, Speisefette, Schokoaufstrich, Süßigkeiten, Fertiggerichte, Waschmittel, Make-up, Duschgel, Hautcreme – in unzähligen Produkten des täglichen Bedarfs ist Palmöl enthalten, teilweise muss Palmöl als Bestandteil nicht einmal besonders deklariert werde. Dabei sind nicht nur konventionelle Marken betroffen, Palmöl wird auch in Bio-Produkten eingesetzt.

 

 

Klimakiller Palmöl

Der größte Teil des Palmöls, stammt aus Malaysia (36 Prozent) und zu mehr als die Hälfte aus Indonesien (53 Prozent). Dort werden Ölpalmen auf riesigen Plantagen in Monokultur angebaut.

 

Die Anbauflächen sind zum größten Teil Urwaldgebiete, die für den Anbau der Ölpalmen gerodet und trockengelegt wurden. Dort finden die Palmen optimale Wachstumsbedingungen. Durch die weltweit steigende Nachfrage nach Palmöl besteht die Gefahr, dass in wenigen Jahrzehnten sämtliche geeigneten Urwälder abgeholzt werden und Ölpalmen-Plantagen weichen müssen.

 

Der so entstehende Torfboden entwickelt sich zur ökologischen Bedrohung, denn das vormals in den Urwäldern gespeichertes CO2 wird als klimaschädliches Treibhausgas in die Atmosphäre emittiert. Ölpalmen wachsen im wahrsten Sinn des Wortes auf verbrannter Erde. Denn abgesehen von der generellen Öko-Problematik kommt hinzu, dass die Urwälder auf den Inseln Sumatra und Borneo vielfach durch illegale Brandrodung abgeholzt werden und dabei unkontrollierte Waldbrände verursachen.

 

 

Gefahr für Mensch und Natur

Orang Utan auf Sumatra – sein Lebensraum ist extrem bedroht.

Dieser Raubbau an der Natur führt dazu, dass vielfältige Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. In Indonesien kämpfen beispielsweise Orang Utan und der Sumatra-Tiger ums Überleben. Laut Studien der Umweltorganisation Greenpeace sind die Regenwälder Südostasiens seit 2006 bereits um mehr als 15 Prozent geschrumpft. Dabei wird nicht nur der Lebensraum der Tiere zerstört, auch Urwaldvölker werden durch Rodungen und Brände enteignet und von ihrem Land vertrieben.

 

Die Vernichtung der Regenwälder in großen Teilen Indonesiens hat dazu geführt, dass sich das Land mittlerweile auf den unrühmlichen dritten Platz der weltweiten CO2-Produzenten manövriert, gleich hinter den USA und China. Allerdings gräbt sich das Land damit auch selbst die Lebensgrundlage ab, denn durch seinen großen Küstenanteil zählt Indonesien zu den Staaten, die durch die Erderwärmung besonders bedroht sind.

 

Die wirtschaftliche Nutzung der Regenwälder ist zu einem bedeutenden Entwicklungsfaktor geworden. Entsprechend führt der anhaltende Palmöl-Boom auch zum Aufbau von Plantagen in anderen Teilen der Welt. So entdecken auch immer mehr Länder West- und Zentralafrikas den lukrativen Palmöl-Anbau für sich. Auch hier fallen Urwälder dem Monokulturanbau zum Opfer. Gleichzeitig werden die Lebensräume von Gorillas, Schimpansen und Bonobos bedroht.

 

 

Weniger hilft viel

Palmöl zu entgehen, ist schwierig geworden. Auch im Bereich des ansonsten sinnvollen ökologischen Anbaus, ist in Sachen Palmöl Vorsicht angesagt, denn auch Bio-Palmöle stammen oftmals von brandgerodeten Plantagen. Das Bio-Siegel stellt lediglich sicher, dass keine gesundheitsschädlichen Pflanzengifte eingesetzt wurden. Ein nachhaltiger Ansatz sollte jedoch weiter reichen und in der Tat kann aktuell kein Konzern garantieren, dass das verwendete Palmöl aus umweltverträglicher Produktion stammt.

 

Während noch vor einem Jahrzehnt kritische Verbraucher auf den Ingredienzienlisten von Kosmetika nach unliebsamen Mineralölen suchten und in Lebensmitteln nach versteckten tierischen Fetten Ausschau hielten, gilt jetzt das Siegel „frei von Palmöl“ heute schnell als ökologisches Gütesiegel. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille, denn auf der anderen Seite wird Palmöl als effizient nachwachsender Rohstoff als Alternative zu tierischen Produkten gesehen und auch als mögliche Alternative zum immer knapper werdenden Erdöl.

 

Angesichts des Massenkonsums kann Palmöl allerdings kaum nachhaltig angebaut werden. Und auch mit anderen Rohstoffen ist es schwierig nachhaltig zu wirtschaften, wenn die weltweite Nachfrage ungebrochen steigt. Und das tut sie, denn der Anteil an stark verarbeiteten und industriell gefertigten Nahrungsmitteln steigt weiter an.

 

Umdenken ist also generell angesagt, denn weniger Konsum bedeutet mehr Nachhaltigkeit. Der exzessive Palmöl-Anbau stellt eine ökologische Bedrohung dar. Aber er ist auch nur ein Puzzleteil im globalen Raubbau an der Natur. Lösungswege können vielfältig sein. Dazu zählen auch die Rückbesinnung auf regionale und traditionell gefertigte Lebensmittel und ein bewusster und verantwortungsvoller Konsum.

 

 

Nachhaltig wirtschaften – Regenwälder erhalten

Nachhaltigkeit ist der Ausweg aus der globalen Klimakrise und aus dem umweltzerstörenden und menschenrechtsverletzenden Wirtschaften. Das Beispiel der Ölpalmen zeigt, dass Baum nicht gleich Baum ist: Denn Palmen in Monokultur leisten bei weitem nicht den gleichen Beitrag wie ein biodiverser Mischwald. Von der Zerstörung des Bodens sowie der Tier- und Pflanzenwelt ganz zu schweigen.

 

Wirtschaftliche Interessen leiten weltweite Entwicklungen. Hier gilt es den Hebel anzusetzen und Geld gezielt dort zu investieren, wo es wirklichen Nutzen bringt. In der nachhaltigen Aufforstung, in der Förderung selbstständiger Arbeit in Entwicklungsländern oder klimafreundlichen Projekten.

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, bietet mit mehr als 300 ethischen und ökologischen Investments für jeden Anlegertyp die passende Geldanlage.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

Serie Emissionshäuser: ForestFinance

Dienstag, 07. Februar 2017
Zusammenfassung: ForestFinance bietet seit mehr als zwanzig Jahren ökologische Waldinvestments an. Ziel ist es, den Erhalt und Aufbau von Wäldern durch nachhaltige Forstwirtschaft zu ermöglichen. Von der langfristigen ökologischen Waldbewirtschaftung profitieren dann Klima, Umwelt, Investoren und Mitarbeiter vor Ort gleichermaßen.

 

 

Das passende Finanzkonzept für jeden Anlegertyp finden. Ethische, soziale und ökologische Investments prüfen und anbieten, Hintergrundinformationen sammeln, Chancen und Risiken einer Anlage zu bewerten. Das hat Grünes Geld erfolgreich zu seiner Aufgabe gemacht.

 

Welche Unternehmen stehen aber hinter den Fonds und Sachwertinvestitionen, die Grünes Geld seinen Kunden anbieten kann? Wir stellen in loser Folge einige interessante Emissionshäuser vor. Den Anfang macht ForestFinance aus Bonn.

 

 

ForestFinance – auf einen Blick

Waldinvestments – eine wirklich grüne Geldanlage.

Bereits seit 1995 bietet die ForestFinance Gruppe nachhaltige Waldprojekte an. Ziel des Unternehmens ist es, langfristig ökologische Mischwälder in Südamerika und Asien anzulegen und zu erhalten. Die FSC-zertifizierten und nachhaltig aufgeforsteten Waldprojekte werden als Direktinvestments für private und institutionelle Anleger angeboten.

 

In Deutschland firmiert ForestFinance als Forest Finance Service GmbH. Am Unternehmenssitz Bonn arbeiten rund 30 Mitarbeiter.

 

Das Unternehmen hat sich zum internationalen Player entwickelt und verfügt neben der Bonner Zentrale über Niederlassungen in Panama, Vietnam und Peru. Die Teams direkt vor Ort stellen sicher, dass die sozialen und ökologischen Anforderungen an die Projekte sowie die Qualitätsstandards eingehalten werden.

 

Die Forstflächen in Asien, Süd- und Mittelamerika umfassen rund 17.500 Hektar. Insgesamt verwaltet ForestFinance ökologische Waldinvestments im Wert von rund 90 Millionen Euro. An den unterschiedlichen Projekten sind mehr als 17.000 Kunden finanziell beteiligt.

 

Die zu erwartende Rendite ist vom jeweiligen Produkt abhängig und wird durch den Verkauf von kontrolliert entnommenem Holz oder durch den Verkauf von Agrarerzeugnissen, beispielsweise Edelkakao, erwirtschaftet.

 

 

Visionär und Firmengründer

Gegründet wurde das Unternehmen Mitte der neunziger Jahre von Harry Assenmacher in Bonn. Assenmacher war zu dieser Zeit bereits als Journalist und Sachbuchautor erfolgreich und arbeitete unter anderem für die Publikationen des alternativen „Verkehrsclub Deutschland“ (VCD) und des Umweltverbands BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland).

 

Sein erstes Projekt war die Aufforstung eines Waldgebietes in Panama. Dabei unterstrich Assenmacher die besondere Bedeutung von tropischen Wäldern zur Kompensation der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Von Anfang an waren zwei Dinge bei den Aufforstungen wichtig: Zum einen die sozial und ökologisch sinnvolle Aufstellung der Projekte, zum anderen sollten die Projekte auch als finanziell ertragreiche Investition auf einer wirtschaftlich soliden Basis stehen.

 

Bis Ende 2015 leitete Assenmacher als geschäftsführender Gesellschafter die Geschicke der Forest Finance Service GmbH. Anfang 2016 wechselte der heute 61-jährige als Vorsitzender in den sich in der Gründungsphase befindenden Aufsichtsrat des Unternehmen. Assenmacher steht damit dem Unternehmen auch zukünftig als Berater zur Seite und wacht über den Erhalt und die Weiterentwicklung seiner Unternehmensidee.

 

Die Geschäftsführung der Forest Finance Service GmbH liegt bei Christiane Pindur und Richard Focken. Beide Geschäftsführer verfügen neben ihrer fachlichen Expertise auch über vertiefente Kenntnisse zu den relevanten Themen Klimawandel, nachhaltige Bewirtschaftung und regionale Entwicklung.

 

 

Die Philosophie der „Waldmacher“

Zu den anfänglichen Investitionen von ForestFinance in Panama kamen über die Jahre  auch ökologische Mischforste in Vietnam, Kolumbien und Peru. Grundphilosophie des Unternehmens ist es, dem Wald einen Wert zu geben. Große Regenwaldflächen sind in den vergangenen Jahrzehnten unwiederbringlich zerstört worden. Die weltweit noch verbliebenen Wälder müssen daher effektiv geschützt werden, gleichzeitig ist Holz zu einem knappen  und wertvollen Wirtschaftsgut geworden.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld NewsForestFinance hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein nachhaltiges Waldwirtschaftssystem zu entwickeln und damit ein Gegenkonzept zu schnellwachsenden Monokulturen zu etablieren. Die neu angelegten Wälder sind sogenannte Sekundärwälder, die auf ehemaligen Weide- und Brachflächen zu artenreichen tropischen Mischwäldern standortgerecht aufgeforstet werden.

 

Von dieser nachhaltigen Forstwirtschaft sollen alle Beteiligten profitieren. Die Investoren erwirtschaften durch langfristige Beteiligungen eine gute Rendite, die Menschen vor Ort erhalten für die Bewirtschaftung der Wälder dauerhafte Arbeitsplätze mit fairen Löhnen. Darüber hinaus sichern ökologische Mischwälder als neue Lebensräume die biologische Vielfalt für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Letztlich wird das globale Klima entlastet, denn Bäume kompensieren das gefährliche Treibhausgas CO2-Emissionen. Die Wälder werden dauerhaft angelegt und bewirtschaftet, auch bei der Holzernte wird kein Kahlschlag betrieben.

 

 

ForestFinance Direktinvestments

Der wirtschaftliche Erfolg gibt der Idee von ForestFinance Recht. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Wald-Sachwerten. Anleger haben bei ForestFinance die Wahl zwischen unterschiedlichen Finanzprodukten, unter anderem monatliche Sparverträge und Waldsparbücher sowie Sachwertinvestitionen wie der KakaoWald und GreenAcacia.

 

Der KakaoWald ist ein spezielles Agroforstsystem aus Kakaopflanzen und Schatten spendenden Bäumen in Peru. Die Besonderheit: Der Edelkakao wächst im Wald und nicht auf einer Plantage aus Monokulturen. Der Wald wird ohne den Einsatz von Gentechnologie und Chemikalien bewirtschaftet und Schritt für Schritt zu einem Mischwald umgewandelt. Mit einem Teil der Investitionen wird darüber hinaus ein Stück Primärwald in Panama geschützt. Die Laufzeit für dieses Projekt beträgt 25 Jahre. Die Investition hat eine Renditeprognose zwischen fünf und sieben Prozent. Beteiligungen sind ab einer Anlagesumme von 3.250 Euro möglich.

 

Das Projekt GreenAcacia wandelt eine bestehende Plantage in einen ökologischen Mischwald um. Um den Boden zu verbessern, werden Akazien als Vorstufe zur eigentlichen Aufforstung gepflanzt und bereits nach zwölf Jahren durchgeforstet. Die Mindestanlagesumme beträgt beim Projekt GreenAcacia 2.625 Euro, die Renditeerwartung liegt bei rund sechs Prozent.

 

 

Tropenwald in Bonn

ForestFinance unterstützt auch am Firmensitz Bonn den Regenwald.

Ein besonderer Mehrwert einer Sachwertbeteiligung ist, dass Anleger sich quasi jederzeit vor Ort von der Qualität ihres Projektes überzeugen können. Auch ForestFinance ist seinen Anlegern bei der Planung einer solchen Investorenreise behilflich.

 

Wer durch einen artenreichen Regenwald wandern will, muss allerdings nicht unbedingt eine klimabelastende Flugreise auf sich nehmen. Ein Ausflug ins Bonner Museum Koenig genügt. Denn im Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig kann eine Entdeckungsreise durch den Regenwald auf einer 500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche unternommen werden. Dabei können Besucher Treiberameisen am Boden bewundern und in einer begehbaren Würge-Feige den tropischen Wald näher kennenlernen. Am Kronendach des Museumswaldes hat sich ForestFinance mit einer Spende beteiligt.

 

 

Gute Beratung bei Sachwerten

ForestFinance vertreibt seine Finanzprodukte über ein Netz engagierter Finanzberater, die sich mit der sozialen und ökologischen Idee dieser Investments identifizieren.

 

Grünes Geld, unabhängiger Spezialist für nachhaltige Geldanlagen, berät Sie gerne zu den Sachwertinvestitionen von ForestFinance sowie zu allen Fragen rund um das Thema Vermögensaufbau und –verwaltung. Gemeinsam finden wir Ihre passende Geldanlage.

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

 

 

 

KakaoWald – Süßes und sinnvolles Natur-Investment

Freitag, 09. September 2016
Zusammenfassung: Schokolade macht glücklich. Zum Glück beitragen können Anleger mit dem langfristigen Projekt KakaoWald. Hier wird Edel-Kakao in Peru angebaut und der Schutz von Regenwäldern in Panama unterstützt.

 

 

Kakao – Eine bitter-süße Erfolgsgeschichte

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Die Frucht des Kakao-Baums birgt ein süßes Geheimnis.

Kakao, das „braune Gold“ ist in weiten Teilen Mittel- und Südamerikas bereits seit mehr als 3.500 Jahren bekannt. Kakao galt bei den Azteken als ein Geschenk der Götter und auch den Indios war die Kakaopflanze heilig, die Kakaobohnen dienten sogar als offizielles Zahlungsmittel. Als Christoph Kolumbus bei seiner ersten Begegnung mit den Azteken an der Küste vom heutigen Honduras jedoch als Willkommensgabe unter anderem einen Sack mit Kakaobohnen bekam und das traditionell scharf-bittere Getränk angeboten bekam, war der Seefahrer wenig überzeugt. Den Wert des Kakaos entdeckte nur wenig später der spanische Eroberer Hernando Cortes. Dieser stellte fest, dass das Getränk Kraft spendet und Müdigkeit verschwinden lässt. Nach der Zerstörung des Aztekenreichs legten die Kolonialherren große Kakaoplantagen in Mittelamerika, Teilen Südamerikas und den karibischen Inseln an.

 

Der Kakao trat als begehrte Kolonialware vom spanischen Hof aus seinen Siegeszug in ganz Europa an. Allerdings verschwanden die ursprünglichen Rezepturen und so wurde aus den Kakaobohnen fortan ein süßes Getränk mit Honig, Rohrzucker, Vanille und weiteren Gewürzen zubereitet.

 

 

Kakao im Wandel

Der Weg vom Kakao-Getränk zur Schokolade in Tafeln dauerte noch fast dreihundert Jahre: Erst Mitte des 19. Jahrhunderts experimentierten britische, deutsche und holländische Unternehmen an den ersten „Essschokoladen“. Der Durchbruch gelang aber den Schweizern, die bis heute zu den führenden Schokoladenproduzenten und -konsumenten gehören. Dabei hat sich in erste Linie die Milchschokolade durchsetzen können.

 

Seit Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Schokolade neu entdeckt und wanderte – vielfach wieder befreit von Milch, Zucker und Nüssen – von der Süßigkeiten- in die Gourmetabteilung. Hier stand wieder die Kakaobohne im Mittelpunkt, die unterschiedlichen Aromen sowie die Spezifika des Kakaos unterschiedlicher Anbaugebiete. Von Trendforschern als „Sensual Food“ identifiziert, ist Schokolade eines der Lebensmittel, das mit Genuss und Qualität besondere geschmackliche Kriterien erfüllt. Darüber hinaus gelten die enthaltenen Flavonoide und Antioxidantien in den Kakaobohnen als gesundheitsfördernd. Insofern findet der rohe zerstoßene Kakao in Form von „Cacao Nibs“ auch positive Beachtung bei Raw-Food-Anhängern.

 

Wer sich mit den hochprozentigen Schokoladensorten nicht hundertprozentig anfreunden konnte, wurde im Zuge des generellen Schoko-Trends dennoch rehabilitiert: Denn Schokolade macht glücklich. Grund hierfür soll das sogenannte Glückshormon Serotonin sein, das im menschlichen Körper entsteht wenn das in der Schokolade enthaltene Tryptophan abgebaut wird. Experten halten jedoch die Tryptophan Menge in Schokolade für zu gering und erklären die mit Schokolade verbundenen Glücksgefühlte eher psychologisch. Mit dem Schokoladengenuss werden angenehme Erinnerungen verbunden und damit ein Wohlbefinden ausgelöst. In Deutschland werden aktuell rund neun Kilogramm Schokolade pro Kopf und Jahr vernascht.

 

 

Nachhaltiger Kakao-Anbau – Fair für Natur und Mensch

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Nachhaltig produziert auch mit hohem Kakao-Anteil ohne bitteren Nachgeschmack.

Bis heute sind weite Teile Süd- und Mittelamerikas trotz der Kakaovorkommen nicht wirklich glücklich geworden. Die Eroberung der Länder, die Zerstörung der alten Hochkulturen und die Versklavung und Unterdrückung der indigenen Bevölkerung wirken immer noch nach.

 

Gleichzeitig findet ein enormer Raubbau an der Natur statt. Weite Teile der Regenwälder sind bedroht und gefährden damit auch den Fortbestand seltener Tier- und Pflanzenarten sowie des weltweiten Klimas insgesamt.

 

Positiv in diesem Zusammenhang: Das Interesse der Verbraucher an ökologischen und fair gehandelten Produkten wächst. Veränderungen sind also durchaus möglich und vollziehen sich bereits in vielfältigen Projekten.

 

Der KakaoWald

Ein interessantes Projekt ist der KakaoWald von ForestFinance.  Anleger investieren hier in den nachhaltigen Anbau von Kakao-Pflanzen in Peru. Ein Teil der Investitionen wird zugleich zum Schutz des Primärwaldes in Panama eingesetzt.

 

Dabei verfügt die Bonner ForestFinance-Gruppe über einige Erfahrung auf diesem Gebiet. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen in Aufforstungsprojekten in Panama, speziell in der Provinz Bocas del Toro, aktiv. Die Regenwälder Panamas gelten als besonders artenreich. Hier sind uralte Bäume mit zusammenhängenden Baumkronen sowie seltene Pflanzen zu finden. Schätzungsweise 30 Millionen, teils stark bedrohte Tierarten sind hier beheimatet. Begünstigt wird die biologische Vielfalt durch die geographische Lage zwischen Atlantik und Pazifik, die viel salzhaltige Luft und mineralreichen Regen mit sich bringt. Durch den Abbau von Bodenschätzen ist der Waldbestand jedoch auch stark gefährdet. Die Waldprojekte von ForestFinance werden regelmäßig durchforstet, ein Viertel der Waldfläche dient ausschließlich dem Naturschutz.

 

Der KakaoWald in Peru wird mit vielen unterschiedlichen Pflanzen aufgeforstet. Die Besonderheit: Kakao wird hier wirklich im Wald und nicht auf einer Plantage angebaut. Diese Agroforstsysteme stehen für Biodiversität und Artenvielfalt.

 

Nach jahrhundertelanger Ausbeutung ist es nun auch wichtig, dass die Menschen vor Ort von ihren Schätzen profitieren. Die Mitarbeiter vor Ort erhalten von ForestFinance faire Löhne, Sozialleistungen und sind unfallversichert. Die geschaffenen Arbeitsplätze sind langfristig angelegt. Die Kakaobauern bringen ihr traditionelles Wissen mit ein und werden in Entscheidungsprozesse mit einbezogen.

 

 

Eine Investition ohne bitteren Nachgeschmack

Investitionen in den KakaoWald von ForestFinance unterstützen die Aufforstung nachhaltiger Kakaowälder in Peru und schützen den Regenwald in Panama. Wer sich mit dem Thema Wald beschäftigt, plant in langen Zeiträumen. Entsprechend ist beträgt die Laufzeit von KakaoWald 25 Jahre. Der Gedanke beim Kakaowald entspricht eher den Gedanken beim Kauf einer Eigentumswohnung: lange Zeit halten, immer wieder von regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen profitieren.

 

Anleger, die in KakaoWald investieren wollen, pachten eine Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern Agro-Mischforst zum Preis von einmalig 3.250 Euro (pro 1.000 Quadratmeter). Die Investition wird dabei aufgeteilt in 20 Prozent zum Schutz der Regenwälder in Panama, die weiteren 80 Prozent gehen in den Anbau von Kakao-Bäumen in peruanischen Mischwäldern. Hier wird hochwertiger Edel-Kakao hergestellt, der den Kriterien des biologischen Landbaus und des fairen Handels entspricht.

 

Damit ist die Investition über Ländergrenzen gestreut. Erste Erträge durch die Kakao-Ernten sind bereits nach einigen Jahren möglich, ab dem sechsten Jahr ist eine jährliche Ausschüttung geplant. Diese soll mit 3.510 Euro pro Hektar KakaoWald starten und auf 4.240 Euro ansteigen.

 

Als langfristiges Natur-Investment ist KakaoWald von verschiedenen Faktoren, wie etwas klimatischen Veränderungen, schwankenden Ernteerträgen oder veränderlichen Weltmarktpreisen, abhängig. Bei einem erwartungsgemäßen Verlauf liegt die Renditeprognose jedoch bereits bei fünf bis sieben Prozent jährlich. Versteuert werden die Erträge übrigens als Einkünfte aus dem Betrieb einer Forst- und Landwirtschaft.

 

Grünes Geld bietet KakaoWald von ForestFinance als grüne Geldanlage an. Besonders interessant ist das Projekt für Anleger, die eine langfristige Geldanlage suchen, die hohen Ansprüchen an soziale und ökologische Kriterien entspricht. Darüber hinaus ist die bietet die Investition in ein konkretes Projekt eine hohe Identifikation mit dessen Zielen. Im Falle des KakaoWaldes kommt noch das positive Gefühl hinzu, welches Schokolade vermittelt.

 

 

mehr-zum-kakaowald

 

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Miller Forest Energiewald auch 2012 ein Erfolgskonzept

Freitag, 16. März 2012

Die Energiewaldflächen der Miller Forest Investment AG in Paraguay müssen aufgrund der hohen Nachfrage erneut ausgeweitet werden. Die Flächen auf der Estancia San Pablo sind ausverkauft. Daher werden derzeit neue Parzellen auf der Estancia Pozo Azul ausgewiesen. Anleger können ab sofort ihr Interesse anmelden.

 

Das erfolgreiche Energiewaldkonzept wurde 2009 in das Produktportfolio der Miller Forest Investment AG aufgenommen. Die Anpflanzungen von Energiewald dienen der Erzeugung von Biomasse in Form von Hackschnitzeln. Die Lieferung der Energiewald-Produkte erfolgt ausschließlich an die örtliche Industrie, denn der Energiebedarf in Paraguay ist immens. Das Energiewaldkonzept ist renditestark und nachhaltig zugleich: Das angebotene Beteiligungsmodell sieht ein Pacht- und Bewirtschaftungsabkommen über einen Zeitraum von 10 Jahren vor.

 

Da die Energiewaldpflanzungen in Zyklen von nur fünf Jahren erntereif sind, schließt diese Periode zwei komplette Ernten ein. Das bedeutet eine für Waldinvestitionen vergleichsweise kurze Kapitalbindung und Mittelrückflüsse schon nach 5 Jahren.

 

Wird durch das Energiewaldkonzept geschützt: der Primärwald in Paraguay

Wird durch das Energiewaldkonzept geschützt: der Primärwald in Paraguay. Klicken Sie auf das Bild für weitere Informationen zum Energiewald-Konzept.

Der ökologische Aspekt: Neben dem Schutz der letzten Primärwälder ist die Energiegewinnung aus Holz klimaneutral, die CO2-Bilanz ist Null. Die Vorteile für die indigene Bevölkerung bestehen in der professionellen Aus- und Weiterbildung im örtlichen Forstbetrieb und in der gesicherten Anstellung. Beteiligungen an den neuen Energiewaldflächen auf der Estancia Pozo Azul sind ab sofort erhältlich.

 

Deutschlands Wasserwege: Die Qualität der Flüsse lässt auch 2011 zu wünschen übrig

Donnerstag, 25. August 2011

Deutschlands Flüssen geht es nicht gut – Durch eine wissenschaftliche Studie der Universität Koblenz-Landau, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg wurde deutlich, dass noch immer große Mengen an Schadstoffen in deutschen Flüssen nachgewiesen werden können.

Deutsche Flüsse - Wasserqualität ist weiterhin bedenklich

Deutsche Flüsse - Wasserqualität ist weiterhin bedenklich

 

Als Basis der Untersuchung dienten die Flüsse Elbe, Aller, Ems und Weser. Über einen Zeitraum von zehn Jahren hinweg wurden die Flüsse auf zahlreiche Stoffe hin überprüft. Die Gewässer wurden dauerhaft auf insgesamt 331 Schadstoffe hin untersucht. Dabei wurden Vorkommen und Schädlichkeit der Stoffe beurteilt. Abschließend fand eine Evaluation der Gewässer statt, die Aufschluss über die Belastung beziehungsweise der Wasserqualität geben soll.

 

Die Studie ergab, dass insgesamt 257 Stoffe nachgewiesen werden konnten, teilweise in sehr hohen Konzentrationen. Die Wissenschaftler konnten außerdem nachweisen, dass ein Großteil der gefundenen Substanzen teilweise erhebliche Auswirkungen auf Flora und Fauna hat. Beispielsweise sind Kleintiere wie Flusskrebse besonders betroffen.

 

Abschließend kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Ziele der EU weiten Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die 2015 in großen deutschen Flüssen zum Tragen kommen soll, aller Wahrscheinlichkeit nach nicht erreicht werden können. Sofern die Schadstoffbelastung nicht abnimmt, ist ein erreichen der Ziele unrealistisch. Ein Ziel der WRRL ist beispielsweise die „schrittweise Reduzierung prioritärer Stoffe und Beenden des Einleitens/Freisetzens prioritär gefährlicher Stoffe“.

 

Weiterhin übt die Studie Kritik an der WRRL, da diese nur 33 von den insgesamt 331 geprüften Stoffen berücksichtigt. Durch die Studie konnte außerdem nachgewiesen werden, dass ein Großteil der 33 Stoffe der WRRL kaum Auswirkungen auf die Wasserqualität hat. Ein Ausweis der Wasserqualität eines Flusses nach WRRL Standard ist somit als kritisch zu bewerten.

 

Wasser: Die natürlichen Süßwasservorkommen in Europa sind ein wichtiger Teil der ökologischen Infrastruktur und in der Regel hochempfindliche Ökosysteme. Weltweit wird es mehr und mehr zur Herausforderung die Wasserversorgung der Menschen zu gewährleisten. Umso wichtiger sind eine nachhaltige Förderung der globalen Wasserversorgung,  sowie die Gewährleistung von sauberem Trinkwasser. Mit einer Investition in einen Wasserfonds oder mit den Musterportfolios „Wasser Monatssparen“ und „Wasser Einmalsparen“ haben Anleger beispielsweise die Möglichkeit sich am Ausbau der Wasserversorgung in Entwicklungsländern zu beteiligen.

 

 

 


 

Unser Tipp für ein nachhaltiges Investment im Bereich Wasser: Wasser Monatssparen 100+ Ethik

 


Projekt Wasser Monatssparen 100+ Ethik
Laufzeit täglich kündbar
Mindestanlagesumme 100 Euro
Wertentwicklung 2009: 31,37%
2010: 23,91%
Besonderheit – Sehr gute Chancen bei guter Stabilität- Ethik- Kriterien werden berücksichtigt- Täglich kündbar. Um Schwankungen auszugleichen sollte die Anlagedauer möglichst 8 Jahre oder mehr betragen- Sie helfen das globale Wasserproblem zu bekämpfen

 Link zum Musterdepot Sicherheit 5000+ Ethik


 


 

Vietnamkrieg-Gift nun gegen die Wälder des Amazonas

Donnerstag, 14. Juli 2011

Während sich die CO2 Thematik jeden Tag verschärft und der Klimawandel immer deutlicher wird, wird der einzig funktionierende CO2 Speicher der Welt weiterhin verkleinert. Denn nur die Bäume der Wälder unserer Erde entziehen der Atmosphäre das schädliche Gas. Und genau diese Bäume werden Jahr für Jahr weiter abgeholzt. Die Waldfläche verringert sich seit Jahrzehnten unaufhörlich. Laut WWF ist in den letzten 2000 Jahren ein Drittel der Waldfläche verschwunden – Trend ungebrochen.

 

Waldfläche nimmt weiterhin ab

Waldfläche: laut IWF Abnahme um 1/3 in 2000 Jahren (Grafik: Grünes Geld)

 

 

Eine besonders unrühmliche Rolle spielen die großen Grundbesitzer Brasiliens. Sie brennen die Regenwälder im Amazons ab um Ackerfläche zu erhalten. Die dort angebauten Produkte können sie gewinnbringend verkaufen; in den meisten Fällen geht es um die Gewinnung von Fleisch. Der Treibhauseffekt ist ihnen egal. Da aber das Abrennen der Wälder zu lange dauert und außerdem den Ermittlern die Möglichkeit gibt, die Täter zu erwischen, werden nun neue Mittel angewendet.

 

Agent Orange Opfer: das Gift wird nun auch in Brasilien eingesetzt

Opfer von Agent Orange. Das gefährliche Gift vernichtet jetzt Regenwälder. Steuern Sie mit sozialen Fonds und Holzfonds gegen.

Erstmals haben die Ermittler der brasilianischen Umweltbehörde Ibama nämlich bei einem Flug Mitte Juni 2011 ein 1,8 Quadratkilometer großes Stück weißer Fläche ausgemacht. Die Bäume waren entlaubt und gebleicht. Kurze Zeit später fanden die Kontrolleure ein Lager mit Agent Orange, dem beim Vietnamkrieg zu Berühmheit gelangten Pflanzen- und Menschengift. Die gefundenen 4 Tonnen Agent Orange reichen zum Vernichten einer Fläche von 30 Quadratkilometern Regenwald.

 

Agent Orange ist hochgiftig für die Pflanzen und für die Menschen. Die USA hatten es in den 60er Jahren zur Entlaubung von Bäumen eingesetzt. Damit wollten sie die vietnamesischen Soldaten besser ausmachen können. Vor einem Monat erst, also mehr als 40 Jahre nach dem Einsatz von Agent Orange, haben die USA mit der Sanierung der mit rund 80 Millionen Litern verseuchten Böden begonnen.

 

„Die illegalen Roder haben ihre Strategie verändert, weil man mit Pestiziden in kürzerer Zeit mehr Fläche zerstören kann“, so der Jefferson Lobato von der Ibama. Und jemanden zu erwischen, der nur mit einem Flugzeug eine Fläche überfliegt, ist ebenfalls viel schwieriger.

 

 

 

Windkraft Beteiligungen und andere Erneuerbare Energien Investments: Exklusive Informationen und Sonderkonditionen in unserem Newsletter

 

Dass es für die Vieh- und Grundbesitzer um viel Geld geht zeigen auch die angewandten Methoden. Alleine im Juni 2011 wurden sechs Umweltschützer erschossen. Im Jahr 2010 waren es ingesamt 34 ermordete Aktivisten. So wollen die Abholzer verhindern, dass die Bevölkerung den Behörden wichtige Hinweise zur Ergreifung der Täter gibt und eingeschüchtert wird.

 

Doch jeder kann selbst etwas gegen den weiteren Schwund von Wäldern tun. Wir von Grünes Geld schlagen Ihnen die Investition in Aufforstungsprojekte vor. Mit Ihren Anlegergeldern werden neue Wälder aufgeforstet. Es wird kontinuierlich CO2  gebunden. Die hochwertigen Edelhölzern werden meist im Baubereich, im Musikinstrumente-Bau oder im Schiffs-Bau verwendet, so dass das Treibhausgas lange gebunden bleibt.

 

 

 


 

Unser Tipp für Investment zum Schutz der WälderCacaoInvest

 

Projekt CacaoInvest
Laufzeit ab 25 Jahre
Mindestanlagesumme 3.250 Euro (NEU!)
Erwartete Rendite in etwa 7,5% (nach IRR-Methode)
Besonderheit

Attraktive Ausschüttungen durch natürliches Volumenwachstum des Holzes bereits nach 3 Jahren

Einzigartige Anlageform Kakao gemischt mit weiteren bewährten Edelhölzern

– Sie fördern mit Kakao einen süßen Rohstoff für eine glückliche Zukunft

 

 

 

Alles-was-ich-zu-CacaoInvest-ForestFinance-wissen-muss

 

 

 


 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Bio-Kakao von ForestFinance mit Bestnoten

Dienstag, 14. Juni 2011

Die Kakao-Qualität von ForestFinance wurde im Zuge ihrer Bachelor-Abschlussarbeit von der Ökotrophologin Imke Jens am Biozentrum Klein Flottbek – zugehörig zur Universität Hamburg – untersucht. Die Kakaobäume auf den Plantagen von ForestFinance wachsen im Schutz von drei bis vier Meter hohen Bananengewächsen, die auf der einen Seite Schatten und Windschutz bieten, auf der anderen Seite aber auch genügend Sonne durchlassen.

Kakaobohnen

ForestFinance baut Kakao in nachhaltiger Agro-Forstwirtschaft an

Wichtige Indikatoren für sehr gute Qualität sind der hohe Kakaobutter-Anteil von 59%, der hohe Anteil von Coffein und der niedrige Gehalt an Gerbstoffen, der für wenig Bitterkeit und milden Geschmack verantwortlich ist.

„Der Coffeingehalt sagt viel über die Qualität des Kakaos aus. Edelkakao weist wesentlich höhere Coffeinwerte auf als die qualitativ weniger wertvollen Massenkakaos.“, so die ForestFinance Kakao-Expertin Dr. Silke Elwers.

 

Der ForestFinance-Kakao wird in nachhaltiger Agro-Forstwirtschaft angebaut und soll später auch „bio“-zertifiziert werden. Im Rahmen der Laboruntersuchungen hat sich auch herausgestellt, dass die Cadmium-Konzentration in den Kakaobohnen weit unter dem zulässigen Grenzwert liegen. Dies ist gerade für die edlen Kakaoarten aus Mittel- und Südamerika sonst häufig ein Problem.

 

ForestFinance baut insgesamt sechs verschiedene hochwertige Kakaosorten an, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Institut CATIE (Centro Agronómico Tropical de Investigación y Enseñanza) in Costa Rica ausgewählt werden.

Das Bonner Unternehmen ForestFinance ist Gründungsmitglied des Wirtschaftsrates der Deutschen Umweltstiftung.

 

Quelle: ForestFinance

 

Grünes Geld setzt sich für die Erhaltung der Natur und der naturnahen Landwirtschaft weltweit ein. Auch Sie haben die Möglichkeit, Ihr Geld nicht nur im Sinne von Rendite, sondern auch für die Förderung der fairen und ökologisch sinnvollen Landwirtschaft arbeiten zu lassen. Hat das Kakao-Projekt von ForestFinance Ihr Interesse geweckt ? Die Experten von Grünes Geld sagen Ihnen, wie das funktioniert und beraten Sie gern.

Gast-Beitrag: Bewahrung der Schöpfung

Montag, 04. April 2011

Wir konnten für diesen Blog-Beitrag die Buchauthorin Brigitte Goßmann gewinnen. Sie hat gerade „Bewahrung der Schöpfung“ veröffentlicht. Darin werden anhand der biblischen Schöpfungsgeschichte die 7 wichtigsten Umweltthemen vorgestellt.

 

Hier ihr Beitrag:

 

Umwelt&Eigenverantwortung?

 

Die Idee zu diesem Buch entstand nach zwei unterschiedlichen Diskussionen in einer kirchlichen Gruppe und einer in einer Jugendgruppe. In beiden Gruppen , so schien es mir, verlagerte sich die Verantwortung bezüglich Umweltschutz auf Amtskirche oder/und auf Politik. Mir fehlte während dieser Gespräche der Ansatz von Eigenverantwortung. So entstand die Idee, ein Buch zu schreiben, das, fröhlich gestaltet, einladend die Sensibilität für all die kleinen Dinge, die wir selber tun können aufgreift. Nicht mahnend/drohend, denn mit erhobenem Zeigefinger gewinnt man keine Umwelt-Freunde. Anhand der einzelnen Schöpfungstage werden die unterschiedlichsten Umweltprobleme aufgegriffen, Begriffe erklärt (z.B. Ozonschicht, FCKW – Energie usw.), Spiele, Rituale, Bastelanleitungen und Experimente (nicht nur für Kinder) runden die jeweiligen Kapitel ab. Wichtig sind auch die Anregungen:„Was kann ich tun“. Theologen und Theologinnen haben Beiträge geschrieben; dazu gehören auch Margot Käßmann und Papst Benedikt. Persönliche Verantwortung verbunden mit Beiträgen christlicher Persönlichkeiten und auch mit Politik, denn der amtierende Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat das Vorwort geschrieben. Da das Interesse an „Umweltschonung“ massiv gewachsen ist, möchte ich Ihnen mein Buch ans Herz legen.

 

Eine Homepage habe ich nicht!
Aber das Buch kann man z.B. hier bestellen:

 

http://www.st-benno.de/shop/catalogsearch/result/?q=bewahrung+der+sch%C3%B6pfung%2C+brigitte+go%C3%9Fmann
Leseprobe:    http://www.st-benno.de/shop/media/pdf/029102/029102.pdf

 

oder per eMail direkt bei mir/auch signiert: B.gossmann-erren@web.de

 

Es gibt einige Rezensionen, ich habe einfach mal eine kopiert
Brigitte Goßmann

 

Aus der „Viersener Information“ März/April 2011

 

Aus Liebe zur Natur

 

Die ersten Knospen sprießen, die Sonne lacht am strahlend blauen Himmel und alle spüren, dass Mutter Natur erwacht. Ein wunderbares Gefühl! Die Erde schenkt uns alles, was wir zum Leben brauchen. Doch wie gehen wir mit ihr um? In dem Buch „Bewahrung der Schöpfung“ das von der erfolgreichen Viersener Buchautorin Brigitte Goßmann verfasst wurde geht es darum, die Freude an Natur und Menschen zu verinnerlichen, zu vertiefen. Dieses interessante, vielfältige, bunte Buch sprudelt nur so vor Umweltliebe. Mit einer riesigen Vielfalt an Wissen, Spiritualität und zahlreichen Umweltspielen, Bastelanleitungen und Experimenten ist dieses Buch absolut einmalig und nicht vergleichbar mit ähnlichen Titeln. Die sieben Schöpfungstage bilden die Grundlage der einzelnen Kapitel. Licht, Luft & Atmosphäre, Wasser, Energie, Tiere und das menschliche Miteinander, auch das „Entschleunigt Leben“, werden hier aufgegriffen. Erwachsene und Kinder werden in jedem Kapitel aktiv eingebunden mit der Frage „Was können wir tun?“ Aktionen und Spiele geben Anregungen. Gebete und Lieder lassen Raum für Besinnung und dieses einmal „Ein – und Ausatmen“. Familienrituale werden angeregt, um das Bewusstsein für das eigene Handeln zu wecken. Angesprochen werden auch Recycling, Stromsparen, Fairer Handel, Bio, virtuelles Wasser und erneuerbare Energien- und dies alles spielerisch ohne Bevormundung, ohne mahnende Anmerkungen. So können Kinder und Erwachsene zur Mitarbeit am Erhalt unserer Erde angeregt werden. Bekannte Persönlichkeiten , wie Margot Käßmann, Papst Benedikt XVI, Jörg Zink, Ravinder Salooja, Bischof Joachim Wanke, Lothar Zenetti und der Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen haben sich an diesem Buch mit verständlichen Beiträgen beteiligt.

 

Aus Katalog: St.Benno-Verlag / erschienen: Herbst 2010
Produkt-Beschreibung
ISBN 9783746229102
Autor Brigitte Goßmann
Technische Angaben 142 Seiten, 20 x 22,5 cm, durchgehend farbig gestaltet, gebunden
Christlicher ­Umweltschutz

 

» das Mitmachbuch für die ganze ­Familie mit Ritualen und Spielen
» praktische Umwelt-Tipps mit Ritualen und Spielen
» kindgerechte, fröhliche Zeichnungen

 

In diesem spannenden Buch, das die ganze Familie zur aktiven Bewahrung unserer Schöpfung anregen will, werden anhand der biblischen Schöpfungsgeschichte die sieben wichtigsten Umweltthemen lebendig vorgestellt.

 

In diesem Buch finden Sie:
praktische Tipps, wie Sie selbst mit Ihrer Familie jeden Tag auch zu Hause zur Bewahrung der Schöpfung beitragen können, Impulse beliebter geistlicher Autoren zum Schöpfungsbericht der Bibel, erfrischende Lieder und Gebete zu Umwelt, Natur und Schöpfung, interessante Vorschläge für Familienrituale, zahlreiche Ideen für Spiele und Aktionen, vielfältige Basteltipps und hilfreiche Adressen und Infos zu Umweltmuseen mit Familienangeboten für Ihren Sonntagsausflug oder Ihre Ferienreise.

Chevron-Texaco verurteilt – Juristischer Sieg gegen einen multinationalen Konzern

Montag, 21. Februar 2011

Regenwaldindianer und Umweltaktivisten haben in Ecuador einen juristischen Sieg gegen einen mutlinationalen Konzern heimgefahren, das ist weltweit einmalig. Sie verklagten den Ölmulti Chevron-Texaco aus den USA auf mehrere Milliarden Euro Schadensersatz aufgrund der extremen Schäden der Erdölförderung an den Menschen und ihrer Natur in Ecuador.

 

Seit Jahren hat der Ölkonzern versucht sich der Verantwortung zu entziehen, den Gerichtsprozess stets weiter hinauszuzögern und schließlich zum Scheitern zu bringen. Das in diesem südamerikanischen Land zuständige Gericht „Lago Agrio“ sproch nach über Jahre andauernden Untersuchungen, Anhörungen und Gerichtstagen am 16.02.2011 das Urteil. Darin wurde Chevron-Texaco verurteilt, als Entschädigung an über 30.000 Opfer umgerechnet etwa 6 Mrd. Euro zu zahlen. Zusätzlich muss sich der Konzern öffentlich für begangenen Straftaten entschuldigen.

 

Doch trotz Milliarden von Euro werden die Schäden kaum behoben werden können, so immens sind diese. Chevron-Texaco hat über 26 Jahre hinweg  Millionen von Tonnen an Erdölrückständen und extrem giftigen Förderwässern im Regelwald entsorgt.

Ölfrosch

Durch die Ölförderung wird die Natur und deren Artenvielfalt zerstört.

Einheimische Indianer kämften aufgrund dessen mit Vertreibung, Verelendung, Vergiftung und Tod. Der Regenwald wurde mehr und mehr zerstört und die dort vorhandene Artenvielfalt verringerte sich kontinuirlich. 1991 wurde Texaco aufgrund von Protesten  aus Ecuador verbannt. Von 1995 bis 1998 versuchte der Konzern mit kosmetischen Reinigungsaktionen im Regenwald erfolglos seine Schuld zu begleichen.

Laut Klaus Schenck, dem Wald- und Energiereferent von „Rettet den Regenwald“, müssen als nächstes die Düsseldorfer Landelsbank WestLB und der Entwicklungsminister Niebel zur Verantwortung gezogen werden. Denn die WestLB stellte einen Kredit über 850 Mio. US-Dollar zur Verfügung, welcher von 2001 bis 2003 den Bau der 500km langen OCP-Schwerölpipeline finanzierte. Dieser Bau soll das Anzapfen von Schwerölfeldern unter dem Yasuni-Nationalpark ermöglichen.

Umweltschützer und Menschenrechtler haben darauf reagiert und die Yasuni-ITT-Initiative gegründet. Die internationale Staatengemeinschaft soll Ecuador durch Kompensationszahlungen helfen, nicht mehr vom Erdöl abhängig zu sein, wodurch der Abbau von Erdöl gestoppt werden würde. 2006 übernahm die Regierung von Ecuador offiziell diese Initiative. Sie soll den Umweltschutz, Gesundheits- und Sozialprogramme finanziell unterstützen. Auch der Deutsche Bundestag ist überzeugt von der Initiative und verlangt Unterstützung auch von der Bundesregierung.

 


 

Unsere Empfehlung für die Energiewende: Sonnenstrom Alpha

 

Name Sonnenstrom Alpha
Projektzweck Betrieb von 5 Solarparks im sonnigen Italien
Besonderheit Alle 5 Parks sind bereits am Netz und haben sich die hohen Einspeisevergütungen von 2009 und 2010 für 20 Jahre gesichert
Ausschüttungen 9 % pro Jahr

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Entgegen allen Erwartungen hat Entwicklungsminister Niebel jedoch im September letzen Jahres die eingeplante deutsche Beteiligung gestrichen und somit die gesamte Yasuni-ITT-Initiative gefährdet. Seine Begründung lag darin, einen Präzedenzfall vermeiden zu wollen. Denn die Pipeline der WestLB bleibt weiterhin halbleer ohne das Öl aus Yasuni. Das bedeutet den Bankrott für die Betreibergesellschaft und somit auch den Zahlungsausfall für die WestLB.

2009 gab es zusätzlich einen Bruch der OCP-Pipeline. Dabei verseuchten mindestens 14.000 Barrel die Gewässer im ecuadorianischen Amazonasgebiet.

 

„Rettet den Regenwald“ ist sehr erfreut über das Geschehene und beglückwünscht die Menschen in Ecuador für deren historischen Sieg. Der Verein macht bereits seit Anfang der 90er Jahre mit unzähligen Kampagnen aufmerksam auf die Schäden durch Erdölförderung im Regenwald. Für die Yasuni-ITT-Initiative machte der Verein sich immer wieder stark und war mehrmals vor Ort in den betroffenen Ölfördergebieten in Ecuador.

 

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