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Sommerzeit – Klimafreundliches Reisen im Trend

Dienstag, 26. Juli 2016
Zusammenfassung: Klimafreundliches Reisen, geht das überhaupt? Urlaubsreisen sind beliebt und Flugreisen sind selbstverständlich geworden. Der internationale Flugverkehr belastet das Klima stark. Gut ist es, bewusst zu reisen und ökologischen Ausgleich zu schaffen.

 

 

Urlaub – Ferien – Reisen – für die meisten von uns magische Begriffe, die das Fernweh wecken. Und auch wenn der Sommer sich in diesem Jahr launisch zeigt, freuen sich viele Menschen aktuell auf den Sommerurlaub. Erholung, neue Eindrücke sammeln, andere Länder kennenlernen – einfach mal raus!

 

 

Wenn jemand eine Reise tut …

Fernweh - eine Krankheit, die gerade grassiert.

Fernweh – eine Krankheit, die gerade grassiert.

In den vergangenen Jahrhunderten waren Reisen in ferne Länder mit enormen Belastungen und Gefahren verbunden. Das Bibelwort „Bleibe im Land und nähre dich redlich“ entsprach eher der Vorstellung eines guten Lebens, denn Reisen in ferne Länder dienten nicht der Erholung sondern dem Handel, der Wissenschaft, dem Glauben und der Kriegsführung. Wer sich damals auf den Weg machte, konnte auf eine glückliche Rückkehr nur hoffen.

 

Erst ab dem 18. Jahrhundert kamen Bildungsreisen für Adlige und das aufkommende Bürgertum in Mode. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Reisekatalog um  Kur- und Bäderreisen ergänzt. Die Geschichte des Erholungsurlaubs für quasi jedermann ist noch nicht alt. Erst seit den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Urlaubsreisen durch gesetzliche Urlaubsregelungen weithin möglich und erschwinglich.

 

Seit dem erfreuen sich Reisen in andere Gegenden und Länder jedoch nahezu uneingeschränkter Beliebtheit. Dabei erweiterte sich der Radius der Reiseziele zunehmend. Waren in den Anfängen noch die heimischen Seebäder und die Alpen beliebte Destinationen, kamen bald Reisen in die Nachbarländer und besonders nach Italien hinzu. In den folgenden Jahrzehnten breitete sich die Reiselust dann schnell über Gesamteuropa aus und schließlich über sämtliche Kontinente. Auch wenn die meisten Deutschen noch immer mehrheitlich Urlaub im eigenen Land machen: Fernziele sind weiterhin Sehnsuchtsorte und Flugreisen zählen heutzutage zu den Selbstverständlichkeiten.

 

 

Klimafreundlicher Tourismus im Trend

Kaum jemand bricht heute mehr zu einer klassischen Bildungsreise à la Goethe auf, dennoch gilt der gedankenlose Massentourismus in die Bettenburgen der Balearen vielfach nicht mehr als zeitgemäß. Im Trend liegt mehr eine Mischung zwischen Erholung und Erlebnis. Positiv für die Umwelt: Das Interesse an ökologischen und klimaneutralen Reisen nimmt zu.

 

Die Weltorganisation für Tourismus (World Tourism Organization), einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen, hat das kommende Jahr zum „Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung“ erklärt. Ziel ist es dabei, Armutsbekämpfung und Umweltschutz gemäß der Nachhaltigkeitsagenda von Rio+20 voranzutreiben.

 

Über den Wolken …

Flugreisen führen immer zu einem "Übergepäck" an CO2.

Flugreisen führen immer zu einem „Übergepäck“ an CO2.

Flugreisen belasten das Klima, denn bereits eine einzige Flugreise übersteigt die Menge an Treibhausgasen, die ein Mensch im Jahr produzieren kann, ohne das Klima zu schädigen.

 

Nur fünf Prozent aller Menschen rund um den Globus sind schon einmal geflogen, dennoch zeichnet der Flugverkehr bereits für rund 14 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Groteskerweise nehmen jedoch Flugreisen weiter zu und sind finanziell oftmals günstiger als andere Verkehrsmittel. Damit wird die Entscheidung für eine Zugfahrt – zum Beispiel für eine Reise innerhalb Europas – schwer.

 

Der Klimawandel ist bereits vielfach bemerkbar. Ungerechterweise bekommen das besonders die Menschen in den Ländern zu spüren, die kaum am CO2-Ausstoß beteiligt sind. Die katastrophalen Auswirkungen zeigen sich durch extreme Dürren, Überschwemmungen, Stürme oder schmelzende Gletscher. Hier gilt es entgegenzuwirken und Klimaschäden zu vermeiden beziehungsweise aktiv auszugleichen.

 

Eine Handvoll Tipps für klimafreundliches Reisen

 

1. Der Weg ist das Ziel

Kurzstreckenflüge belasten das Klima überproportional durch den hohen Energieverbrauch bei Start und Landung. Gut ist es, hier auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen. Die Entschleunigung kann schon Teil des Erholungsurlaubs sein, denn reizvolle Landschaften können bereits auf der Anreise entdeckt werden und oft besteht auch die Möglichkeit zu einem Zwischenstopp in einer interessanten Stadt.

 

2. Bleiben und entdecken

Wer seinen Urlaubsort erreicht hat, will meist auch die Umgebung kennenlernen. Gerade bei Fernreisen relativieren sich die Entfernungen zu vermeintlich nahen Zielen. So erscheinen die rund 3.000 Kilometer von Sao Paulo in Brasilien nach Santiago in Chile plötzlich sehr nahe. Klimafreundliches Reisen bedeutet aber auch Anreise und Aufenthaltsdauer in einen vernünftigen Zusammenhang zu bringen. Die Organisation „Brot für die Welt“ empfiehlt in ihrem Ratgeber zum fairen Reisen eine Faustregel von mindestens acht Tagen Aufenthalt bei einer Flugstrecke von 2.000 Kilometern. Positiver Nebeneffekt: Von längeren Aufenthalten profitiert auch die lokale Wirtschaft.

 

3. Umweltfreundlich unterwegs vor Ort

Besonders in großen Städten Asiens ist die Luftverschmutzung und Feinstaubbelastung sehr hoch. Wer hier den öffentlichen Nahverkehr nutzt, lernt authentisch Land und Leute kennen und schont das Klima. Wer lieber mit dem Auto unterwegs ist, muss nicht zwingend einen Mietwagen buchen. Die lokalen Taxis sind in vielen Ländern nicht teurer und sichern Arbeitsplätze. Energiesparende Angewohnheiten von zu Hause sollten auch im Urlaub nicht vergessen werden, vielleicht ist die Klimaanlage im Zimmer gar nicht dringend nötig.

 

4. Regionale Produkte entdecken

Auf Reisen regionale Lebensmittel und Getränke genießen – das ist nicht nur eine neue Erfahrung, es ist – wie auch zu Hause – klimafreundlich, denn lange Transportwege entfallen. Genauso sollte bei Reisesouvenirs darauf geachtet werden, dass diese umweltfreundlich sind und im Land gefertigt wurden. So werden auch lokale Handwerksbetriebe gestärkt.

 

5. Ausgleich schaffen

Flugreisen belasten das Klima. Wer ganz genau wissen will, wieviel CO2 seine persönliche Urlaubsreise verursacht, kann verschiedene CO2-Rechner im Internet nutzen.

 

Viele Reiseanbieter fordern ihre Kunden auf, eine freiwillige Klimaabgabe zu entrichten, um den CO2-Ausstoß der Reise zu kompensieren. Dazu haben Umweltorganisationen einen Standard entwickelt, den Anbieter wie atmosfair, KlimaKollekte oder myclimate erfüllen.

 

Schützen vor Inflation: Sachwerte wie Windkraftbeteiligungen, Fotovoltaik, BHKWWer bewusst reist kann aber auch einen aktiven Ausgleich für das Klima schaffen. Beispielsweise durch die Unterstützung nachhaltiger Forstwirtschaft, denn Holz bindet das klimaschädliche CO2.

 

 

In Holz investieren und die Reisekasse füllen

Eine gute Möglichkeit den persönlichen CO2-Ausstoß zu kompensieren, ist die Investition in Holzprojekte und Walddirektinvestments, denn Holz ist nachhaltig, lässt sich nachpflanzen, nimmt CO2 auf und sorgt für ein gutes Klima.

 

Da die Waldflächen global abnehmen, steigen die Preise für Holz weiter an. So lassen sich mit Holzfonds auch langfristig sehr gute Renditen erzielen.

 

Investiert wird hier in Aufforstungsprojekte, nachhaltig angelegte Wälder, Sägewerke, Möbelwerke und andere holzverarbeitende Betriebe. Gut für das Klima, denn auch das bearbeitete Holz ist ein ausgezeichneter CO2-Speicher. Eine interessante Geldanalage, die dem Klima nutzt und die persönliche Reisekasse füllt.

 

 

Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Ein Reisebericht: Geld nachhaltig investieren und Paraguay bereisen

Donnerstag, 23. August 2012

 

Paraguay, „Wasser, das zum Wasser geht“. So wird der Name des Landes jedenfalls in der Sprache der Ureinwohner übersetzt.

 

Wo viel Wasser und Sonne ist, wachsen auch viele Bäume

 

Neben vielen tausend Hektar Waldfläche gibt es in Paraguay einige Schnellumtriebsplantagen. Eine davon ist der Energiewald von Miller Forest.

 

Dieses Holzinvestment lässt sich vor Ort besichtigen und auf Herz und Nieren prüfen.  Einer unserer Mandanten hat die Chance genutzt und ist nach Paraguay geflogen.  Herr V. Reinhild* wollte sich von der Qualität überzeugen und sich ein Bild von den äußeren Umständen vor Ort machen. Nach seiner Rückkehr hat er uns Frage und Antwort gestanden und seine Eindrücke geschildert. Wir freuen uns daher Ihnen heute einen ganz besonderen Reisebericht eines unserer Mandanten von seiner Besichtigung der Plantagen in Paraguay vorzustellen. 

Unterkunft vor Ort auf der Plantage

 

 

 

Antworten aus erster Hand

– Wie beurteilen Sie die Aufforstungen von Miller Forest aus qualitativer Sicht und in Bezug auf die Nachhaltigkeit?

 

Herr Reinhild: Augenscheinlich ist das Fachwissen der Betreibergesellschaft, Felber Forest groß. Gelegentlich der Fahrten auf den Aufforstungsflächen hat uns Herr Felber viel über Aufforstung, alte Fehler und neue Methoden berichten können.

 

In  Bezug auf Nachhaltigkeit muss man sehen, das es sich um viele Quadratkilometer große Monokulturen handelt. Es ist kein deutscher Mischwald zum Spatzieren gehen, sonder eine Plantage. Wenn man allerdings von der anderen Seite schaut, ist es so, das das Holz, wenn es fertig zur Ernte ist viel Energie liefert, die sonst aus Mineralöl erzeugt würde. Das Energieholz wird verbrannt, es trocknet Soja, welches von (un)endlich großen Plantagen stammt und den europäischen Futtermittelmarkt füttert.

 

 

 

Zur Nachhaltigkeit:

 

Nach der (Wikipedia) Definition von Nachhaltigkeit…

 

„Nachhaltige Bewirtschaftung bedeutet die Betreuung von Waldflächen und ihre Nutzung auf eine Weise und in einem Maß, dass sie ihre Produktivität (einschließlich ihrer Bodenertragskraft), ihre Verjüngungsfähigkeit und Vitalität behalten oder verbessern. Damit soll gleichzeitig ihre Fähigkeit bewahrt werden, gegenwärtig und in Zukunft die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Funktionen des Waldes auf lokaler und nationaler Ebene zu erfüllen. Zusätzlich soll die nachhaltige Bewirtschaftung einer Waldfläche anderen Ökosystemen keinen Schaden zufügen.“

 

…handelt es sich nicht um nachhaltige Forstwirtschaft. Trotzdem ist es aus meiner Sicht richtig, das Mineralöl durch Holz zu tauschen.
 

– Was hat Sie insbesondere bewogen sich an dem Projekt zu beteiligen?

 

Herr Reinhild: Ausschlaggebend war die Investition außerhalb des Euroraumes in eine Anlageform, die ich bisher nicht in meinem Anlagespektrum hatte.

 

– Schildern Sie uns doch bitte einen persönlichen Reiseeindruck.

Energiewald Investor auf dem Zuckerhut

Unser Energiewald Investor auf dem Zuckerhut

 

Herr Reinhild:Unsere individuelle Investorenreise verlief anders herum als die von Miller Forest angepriesene. Wir flogen direkt nach Rio und verbrachten dort 2 Tage mit Spazieren gehen und Führung durch die Stadt. Zuckerhut und Jesus Kreuz nahmen wir im Nebel und Regen wahr, was unsere Stimmung nicht schmälerte. Die Verständigung auf Brasilianisch war uns kaum möglich, Englisch kann dort fast niemand. Wir hatten trotzdem unseren Spaß.

 

Die Wasserfälle von Iguassu waren im wahrsten Sinne berauschend. Hervorragend! Gerne noch einmal! Abends gute Unterkunft, gutes Frühstück am nächsten Tag. Weiter die Fälle von der brasilianischen Seite bewundert. Leider wegen der noch großen Strecke, die vor uns lag nicht mit der Ruhe, die meine gewesen wäre.

 

Die zweite Tageshälfte verbrachten wir auf der Strasse und wurden bis in die Dämmerung zum Forstprojekt gefahren.  Zwischendurch besuchten wir eine Baumschule. Diese produziert auf verschiedene Art derzeit 500.000 Bäume im Jahr, vergrößert sich aber gerade auf doppelte Produktion. Im Kopf konnte ich wegen der vielen Nullen nur schwer errechnen wie viel Fläche mit den Bäumen bepflanze werden kann. (500.000 / 1.100 (/ ha)= 454 ha). Es gibt noch mehr Baumschulen. Die Unterkunft auf der Plantage von Felber Forest ist von einem deutschen gebaut und in landestypischer Art einfach gehalten.

 

Wir haben uns 2 Tage für die Besichtigung der Aufforstungen genommen und Herr Felber selbst hat uns durch die Plantagen gefahren. Er weiß wovon er spricht, kennt die Fehler die in der Vergangenheit gemacht wurden und ist interessiert an einem ausgewogenen (hier nachhaltigen) Umgang mit den Einheimischen, den Investoren und dem Geld. Der Lohn ist für dortige Verhältnisse gut.

Unendliche Weite: die bepflanze Fläche

 

Beeindruckt hat mich die Größe der Flächen. Das Stück, welches ich inzwischen gekauft habe ist gerade bepflanzt worden. Es liegt in einer Ebene, die kein Ende hat. Auch hier sind mir die Größenordnung aufgefallen, die Paraguay zu bieten hat.

 

Seit 2 Wochen gepflanzt

 

 

Auf der Rücktour hatten wir eine Nacht in der Hauptstadt Assuncion. Es hat mir sehr gefallen. Der Flug von Sao Paulo verlief gut.

 

 @ Herr Reinhild: Vielen Dank für Ihre Berichterstattung und die Fotos.

 

Durch den kurzen Reisebericht von Herrn Reinhild konnten wir Ihnen einen kleinen Einblick einer solchen Kennenlernreise geben. Natürlich gab es noch einiges mehr zu sehen, doch wir wollen Ihnen ja nicht alle Spannung einer solchen Reise im Voraus nehmen! 🙂 Wer nun Interesse an einem solchen Investment hat, findet bei uns auf der Homepage unter „Energiewald“ mehr zum Thema. Gerne stehen wir bei Fragen auch unter der Email info@gruenesgeld.net oder der Telefonnummer +49-6021-421329 zur Verfügung.

 

 

Der Anbieter, Miller Forest bietet für interessierte Anleger die einzigartige Möglichkeit die Holz- Investition in Form einer 7-tägigen Rundreise durch Paraguay kennenzulernen. Mehr Informationen zur Reise finden Sie hier.

 

* Der Name unseres Anlegers wurde aus Datenschutzgründen geändert.