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Main-Echo Wirtschaftstipp 08/2018: Weshalb Sie die 72er Regel unbedingt kennen sollten

Samstag, 19. Mai 2018

 

WIRTSCHAFTSTIPP

 

Carmen Junker


Geschäftsführer Grünes Geld

 

 

 

Nach Douglas Adams lautet die Antwort auf alle Fragen des Universums 42. Doch wenn es um Geldanlagen geht, sollten Sie lieber auf die 72er Regel vertrauen.

Teilt man die 72 durch die jährliche Rendite einer Geldanlage, erhält man den Zeitraum indem sich das Kapital verdoppelt. Beispiel gefällig: Sie legen Ihr Geld auf einem Festgeldkonto für 0,3 Prozent Zinsen an. Erst nach 240 Jahren hat sich Ihr Geld verdoppelt. Oder Sie bevorzugen eine Vermögensverwaltung und erzielen fünf Prozent Rendite. Bereits nach 14,4 Jahren hat sich IHr Kapital verdoppelt. Mehr über die 72er Regel erfahren Sie unter http://bit.ly/2IEBEdJ.

Diese Rechnung funktioniert immer dann, wenn Sie die Netto-Rendite verwenden – also Inflation, Steuern und Kosten vorher abziehen. Sie funktioniert jedoch nicht bei Negativzinsen, wie sie aktuell durch die Inflation auf Festgeldkonten erwirtschaften werden.

Denken Sie also darüber nach, ob Sie wirklich einen so hohen Puffer auf dem Festgeldkonto benötigen oder lieber neue Wege der Geldanlage beschreiten.

 

Erschienen im Wirtschaftsteil der größten Tageszeitung am bayerischen Untermain, Main-Echo, Gesamtausgabe, 19. Mai 2018

 

 

 

Verfasser des Beitrages: Carmen Junker ist Gründerin  und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker: „Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen.“