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Studie von Allianz Global Investors belegt: Nachhaltigkeit senkt Risiko in der Kapitalanlage

Montag, 18. April 2011

Eine neue Studie von risklab, einer auf  Kapitalanlagestrategien und Risikomanagement spezialisierten  Tochter von Allianz Global Investors (AGI),  kommt zu dem Ergebnis, dass die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsfaktoren die Portfolioeffizienz deutlich verbessern können.

 

Die Einbeziehung von Nachhaltigkeitskritierien oder ESG Faktoren („Environmental, Social und Corporate Governance“; zu deutsch: Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsfaktoren) mindert insbesondere die sogenannten Extrem-Verlustrisiken

 

Das durchschnittliche Verlustrisiko im Fall eines Extremereignisses, das anhand des Conditional Value at Risk (CVaR 95 %)  gemessen wird, verbessert sich bei Schwellenländeraktien durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsfaktoren von 64,5 % pro Jahr auf 38,8 % pro Jahr.Verglichen wurde der MSCI Emerging Markets Index mit einem nach ESG Kritierien optimierten Portfolio aus Schwellenländeraktien.

 

 

 


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Neben den Schwellenländeraktien sind die  ESG-Faktoren jedoch auch für Kernanlageklassen wie Industrieländeraktien wichtig.

 

Vergleicht man die erwarteten Extrem-Verlustrisiken einer ESG-optimierten Strategie mit dem breiten MSCI World Equity Index, so ergibt sich eine mögliche Verbesserung von -38,1 Prozent pro Jahr auf -25,7 Prozent.

Risklab hat darüber hinaus ein zu je 50 Prozent aus Aktien und Rentenwerten bestehendes globales Mischportfolio für einen Zeitraum von 20 Jahren analysiert. In dieser Periode ergab sich für das Referenzportfolio ein erwarteter jährlicher Ertrag von 6,5 Prozent pro Jahr, bei einem durchschnittlichen zu erwartenden Extremverlust von -15,9 Prozent pro Jahr.

 

Diesem Portfolio wurden zwei Alternativportfolien gegenüber gestellt, die in ESG optimierte Industrie- und Schwellenländeraktien sowie Unternehmensanleihen investierten. Das Ergebnis: Entweder verringerte sich bei gleichem zu erwartenden Durchschnittsertrag das Extrem-Verlustrisiko um rund ein Drittel auf -10,9 Prozent, oder der zu erwartende Ertrag stieg bei gleichem Verlustrisiko auf 7,0 Prozent pro Jahr.