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Paribus Railportfolio III nur noch kurze Zeit erhältlich

Freitag, 14. Oktober 2016

 

Eine Nische im großen Themengebiet der ökologischen Investments besetzt Paribus mit seinen Eisenbahn-Projekten. Das dritte dieser Art bietet ökologisch orientierten Anlegern wieder die Aussicht auf eine stabile und interessante Rendite. Die beiden Vorgängerprojekte Railportfolio I und II bieten bis dato regelmäßige und hohe Ausschüttungen.

 

 

 

Bahn-Investitionen: ökologisch und ökonomisch sinnvoll

Beim Lösen unsere Transportherausforderungen spielt die Eisenbahn eine zentrale Rolle, denn sie ist ökonomisch wie ökologisch der sinnvollste Verkehrsträger:

 

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Ihre Menge an pro transportierter Tonne beziehungsweise ihr pro transportiertem Menschen verbrauchte Energie ist sehr niedrig. Das hat zwei positive Auswirkungen, nämlich sehr niedrige Emissionen und sehr niedrige Kosten. Ein doppelter Vorteil.

 

Das konkrete Projekt Railportfolio III

Beim mittlerweile dritten Projekt dieser Reihe setzt der Anbieter Paribus beim Railportfolio 3  wieder auf das bewährte Konzept mit dem Eisenbahn-Service-Unternehmen northrail. Aus der “Seehafen Kiel” hervorgegangen und zuständig für rund 100 Lokomotiven ist northrail der richtige Spezialist für Technik, Verwaltung und Vermietung.

 

Beim Railportfolio III werden mit den Anlegergeldern Triebwagen und Lokomotiven gekauft, die dann an Eisenbahnunternehmen wie die Deutsche Bahn oder private Anbieter vermietet werden. Aus den Mieteinnahmen werden die Rückflüsse der Anleger gezahlt:

 

 

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Aktueller Stand

Die wichtige Grenze von 10 Millionen Euro, ab der das Projekt wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann, wurde bereits vor einiger Zeit erreicht. Das Emissionshaus Paribus hat angekündigt, noch bis ca. Ende des Jahres 2016 neuen Investoren die Möglichkeit zu eröffnen, sich an diesem bewährten Modell zu beteiligen.

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Retten Sie Ihr Geld Teil 2: Die deutsche Hyperinflation von 1918 bis 1923

Donnerstag, 26. Mai 2011

Im zweiten Teil unserer losen Serie „Retten Sie Ihr Geld“ möchten wir die Hyperinflation von 1918 bis 1923 betrachten. Außerdem ein paar Tipps, wie Sie mit nachhaltiger Geldanlage Ihr Geld auch über eine Inflation retten können.

 

(Gerne können Sie Teil 1: Wieso Sie Ihr Geld jetzt schützen müssen nochmals nachlesen)

 

Der Beginn der Hyperinflation in Deutschland ist das Ende des ersten Weltkrieges. Denn die erste demokratisch gewählte deutsche Regierung muss Schulden aufnehmen, besonders um die Sozialleistungen für die Kriegsopfer zu finanzieren. Außerdem werden großzügig Subventionen gewährt um die Wirtschaft von der Produktion von Rüstungsgütern auf zivile Produkte  umzustellen. Und der größte Brocken sind wohl die Reparationsforderungen der Siegermächte: sie fordern insgesamt 132 Milliarden Goldmark.

 

Kinder vor Geldstapel

Bei Inflation gibt es viel Geld - aber wenig Geldwert. Sachwerte wie z.B. Waldinvestitionen sind gefragt.

Der Schuldendienst steigt in dramatische Höhen an: 126 % der Staatseinnahmen. Die Notenbank kennt eine Lösung: es wird Geld gedruckt, man entwertet die Mark. Im November 1923 lässt die Notenbank einen Geldschein über 100 Billionen Mark drucken. Der Zahlungsverkehr bricht zusammen, die Hyperinflation (mehr als 50% Entwertung pro Monat) ist da.

 

Die Folgen sind dramatisch, denn sie sorgen für eine Verarmung weiter Teile der Bevölkerung. In nur fünf Jahren sinkt der Reallohn auf nur noch 40% des Vorkriegsniveaus. Dem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen können die Löhne nicht folgen. Oftmals zahlen die Unternehmen täglich Löhne und Gehälter aus. Und die Bevölkerung versucht ihr Bargeld schnellstmöglich in Sachwerte zu tauschen – denn am nächsten Tag ist die Markt schon wieder weniger wert.

 

Am schlimmsten trifft es die kleinen Leute. Deren Löhne, Gehälter und Renten steigen nicht schnell genug – müssten sie aber, denn sie werden für das tägliche Leben dringend gebraucht. Selbst Immobilienbesitzer waren häufig betroffen: die Mieteinnahmen stiegen nicht schnelle genug. Oftmals wurden die Immobilien deshalb verkauft – was aber auch nur eine kurze Erleichterung war, da das Bargeld wiederrum schnell an Wert verlor.

 

Gut kamen zum Beispiel Unternehmen weg, die rechtzeitig in Sachanlagen investierten und diese über Kredite finanzierten. Denn nicht nur die Staatsschulden verloren Ihren reellen Wert, sondern auch die Unternehmensschulden verflüchtigten sich in der Inflation.

 

Die Hyperinflation endete mit einem Währungsschnitt – die Goldmark wird im November 1923 abgelöst. Die Kriegsschulden Deutschlands sind mit einem Schlag auf nur noch 16,4 Pfennige weginflationiert worden.

 

Was lässt sich für Ihre nachhaltige Geldanlage daraus lernen: Schulden sind in Inflationsphasen tendenziell gut, haben aber andere Risiken (kann der Schuldendienst immer erbracht werden?). Ansonsten: Geldwerte meiden, Sachwerte suchen!

 

Geldwerte sind z.B. Bargeld, Tagesgeldkonten, Festgelder, Renten oder Anleihen.

 

Sachwerte sind z.B. Aktien und Aktienfonds, Solarfonds, Windkraftfonds, Waldfonds oder Wasserfonds oder Beteiligungen an Projekten.

Weiter informieren? Teil 3 über die Weltwirtschaftskrise 1929-1933.