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Sichere Geldanlage 2015: Teil 2 Anleihen und Anleihefonds

Donnerstag, 15. Januar 2015

 

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Sichere Geldanlage 2015: Anleihen und Anleihefonds

Auch in diesem Jahr möchte ich einen Ausblick auf das kommende Jahr geben – welche Anlageklassen haben dieses Jahr Potenzial, welche sollte man meiden. Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, wie sich das Jahr entwickelt, allerdings zeigen die Ausblicke der Jahre 2012, 2013 und 2014 dass die Treffsicherheit hoch ist.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen 
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Teil 2 – Sichere Geldanlage in Anleihen und Anleihefonds

Bei vielen Anlegern spielen Anleihen nur eine Nebenrolle. Bankeinlagen kennt jeder, Lebensversicherungen auch und selbst die bei Deutschen unbeliebten Aktien sind bei großen Teilen der Bevölkerung ein Begriff. Anders sieht es bei Anleihen und Anleihefonds aus, ein Segment, das oftmals von großen, institutionellen Anlegern genutzt wird.

 

Anleihen sind zunächst Papiere um einen Kredit zu gewähren. Ein Unternehmen oder ein Staat benötigt Geld für Investitionen und begibt daraufhin eine Anleihe. Der Käufer der Anleihe erhält regelmäßige, festgeschriebene Zinszahlungen und am Ende der Anleihe-Laufzeit sein Geld zurück.

 

Damit nicht jeder Anleger immer bis zum Laufzeitende warten muss, können Anleihen an den Börsen gehandelt werden. Der Handelskurs wird kontinuierlich an gepasst und verändert sich entsprechend. Neben der Einschätzung der Bonität des Anleihe-Anbieters (wenn ein Unternehmen in Schieflage gerät, sinken die Kurse der Anleihen dieses Unternehmens) ist vor allem das allgemeine Zinsniveau wichtig. Denn wenn die allgemeinen Zinsen z.B. steigen, dann wird eine Anleihe mit festgeschriebenen Zinsen logischerweise weniger wert, denn relativ zu den allgemeinen Zinsen ist die Anleihe unbeliebter geworden.

 

 

 

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Der wichtigste Einflussfaktor für die Kurse der Anleihen sind die Zinsen. Erhöht die Europäische Zentralbank EZB also die Zinsen, so ist das schlecht für die Anleihen.

 

Wie werden sich die Zinsen in 2015 entwickeln?

Nach jahrelangem Gleichklang (sinkende Zinsen) entwickelt sich der Markt in 2015 wahrscheinlich auseinander. Derzeit ist es noch so, dass die letzten Zinsschritte der großen Zentralbanken wie EZB oder der amerikanischen Notenbank FED nach unten gingen. Doch ein weiteres Senken ist nicht mehr möglich, eine Zunahme der Zinsen steht an.

 

Ganz konkret ist die Situation in den USA. FED-Chefin Yellen denkt laut darüber nach, die Zinsen vielleicht Mitte oder Ende des Jahres 2015 anzuheben. Abhängig ist das von der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA, die im Moment sehr stabil erscheint. Entsprechend wäre das Anheben der Zinsen also gut denkbar. Also schlecht für Anleihen, die auf US-Dollar lauten.

 

In Europa ist die Situation anders. EZB-Chef Draghi kämpft eher gegen eine Deflation und hat deshalb angekündigt, die Zinsen auf Jahre niedrig zu lassen. Also gut für die Anleihen.

 

Anleihen und Anleihefonds im Euro-Raum können also auf ein günstiges Zinsumfeld hoffen. Anleihen auf US-Dollar könnten negativ von den Zinsen beeinflusst werden. Allerdings liegt darin auch eine Chance für die europäischen Anleger, denn die Stärke der USA zieht Geld aus aller Welt an. In der Folge steigt der Dollar-Kurs. Wer also heute eine auf US-Dollar laufende Anleihe kauft und sie nach einem Jahr wieder verkauft, könnte in der Zwischenzeit von einem gestiegenen Dollar profitieren.

 

 

 

Fazit: Seit vielen Jahren entwickeln sich gute, nachhaltige Anleihefonds prächtig. In 2015 lauern zwar erste Zinsanhebungen mit ihren entsprechenden negativen Auswirkungen. Aber mein Tipp sieht anders aus: Die Zinsen bleiben auf beiden Seiten des Atlantiks konstant und die Anleihen erleben ein mittleres- bis gutes Jahr. Aufgrund eines möglicherweise ansteigenden Dollars können auf US-Dollar notierte Anleihen darüber hinaus noch von Währungsgewinnen profitieren.

 

 

Innerhalb unserer Musterdepots spielen Anleihen hier eine wichtige Rolle:

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Sicherheits-Depots): Das Sicherheits-Depot ist für all jene, die keine Schwankungen in Ihrem Depot mögen aber trotzdem spürbar mehr Rendite erzielen wollen, als es auf der Bank gibt. Die Basis ist ein hoher Anleiheanteil von rund 80% des Depots.

 

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Balance-Depots): Die Balance-Musterdepots sind ausgewogenen Alleskönner. Schlechtere Aktienjahre gleichen Sie mit Anleihen aus, schwächere Anleihejahr mit den Aktien. Insgesamt ein Erfolgskonzept mit oftmals zweistelligen Renditen (in 2014: 9 Prozent) und guten Aussichten auch in 2015.

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sie suchen eine sichere Geldanlage mit guter Verzinsung?

Montag, 20. Oktober 2014

 

Wir von Grünes Geld bieten ausschließlich ethisch-ökologische Geldanlagen an. In diesem Bereich gibt es aktuell ein besonderes Angebot, das eine Überlegung wert ist. Es verbindet hohe Sicherheit mit guter Rendite und Ökologie. Es ist ein außergewöhnlicher Gedanke. Er verbindet Ökologie, Sicherheit und Rendite.

 

Sichere Geldanlage mit guter Verzinsung

Zinstief: viele suchen eine sicherer Geldanlage mit guter Verzinsung. Ideen sind gefragt.

 

Der Gedanke ist einfach, war in der Vergangenheit aber nicht besonders attraktiv. Man kann nämlich einen Lebensversicherungsvertrag, der üblicherweise über Jahrzehnte abgeschlossen wird, auch kurzfristiger nutzen. Durch die Kosten kommen zwar niedrigere Renditen beim Anleger an, aber trotzdem ist der Vertrag in der aktuellen Niedrigzinsphase spürbar höher Verzinst als das Tagesgeld oder als Festgeld. Was uns außerdem noch gefällt: Der Anbieter Oeco Capital ist die Gesellschaft mit den strengsten Nachhaltigkeitskriterien in Deutschland (Wie legt die Oeco Capital konkret an?). Man kann sich also sicher sein, dass sein Geld sinnvoll arbeitet. 

 

 

Musterberechnung 1: Laufzeit 7 Jahre, 50T€

 

Zinssatz Tagesgeld (bestes Angebot ) Auszahlung
nach 7 Jahren (bei 50.000 Euro)
  Zinssatz Oeco Capital (aktuell) Auszahlung nach 7 Jahren (bei 50.000 Euro)
1,20% 54.354,26 Euro   3,10% 59.382,00 Euro

 

Ihr Vorteil: 5.027,74 Euro

 

(Annahme: 50.000 Euro Anlagesumme, 7 Jahre, Tageszinssatz ist der beste Zinssatz lt. Check24 am 29.9.14,
Tagesgeldzinssatz und Zinssatz Oeco Capital können variieren)

 

 

 

Musterberechnung 2: Laufzeit 12 Jahre, 10T€

 

Zinssatz Tagesgeld (bestes Angebot ) Auszahlung
nach 12 Jahren (bei 10.000 Euro)
  Zinssatz Oeco Capital (aktuell) Auszahlung nach 12 Jahren (bei 10.000 Euro)
1,20% 11.538,95 Euro   3,10% 13.836,00 Euro

 

Ihr Vorteil: 2297,05 Euro

 

(Annahme: 10.000 Euro Anlagesumme, 12 Jahre, Tageszinssatz ist der beste Zinssatz lt. Check24 am 29.9.14,
Tagesgeldzinssatz und Zinssatz Oeco Capital können variieren)

 

Sichere Geldanlage mit guter Verzinsung: Die Fakten

– ethisch-ökolgische Anlage nach strengen Kriterien (Oeco Capital)

– Kündigungsfrist 30 Tage (Oeco Capital)

– weiterer Steuervorteil bei Verrentung oder bei Auszahlung nach 12 Jahren und Endalter mind. 62 Jahre

– schon ab 10.000 Euro Anlagesumme

– hohe Sicherheit (Einlagen durch Protektor gesichert)

 

 

 

Sichere Geldanlage: Garantiezinssenkung zum 31.12.14

Es gibt eine Besonderheit zu beachten: Der Garantiezins bei Oeco Capital (und allen anderen deutschen Lebensversicherungen) wird zu Beginn des nächsten Jahres abgesenkt. Oeco Capital arbeitet dann nur noch mit dem Garantiezins 1,25%, statt wie im Moment noch mit 1,75%. Beachten Sie dazu auch unseren Artikel Garantiezins Lebensversicherung 2015: Welche Sparten betrifft es, was bedeutet es für Sie?Wer schnell handelt kann sich noch den aktuellen, höheren Garantiezins sichern.

 

 

Wie geht’s weiter?

Wenn Sie sich die Anlage näher ansehen möchten, fordern Sie doch ein unverbindliches Angebot von uns an. Wir benötigen nur Ihr Geburtsdatum und Ihren Laufzeitwunsch (je länger, umso höhere Renditen sind zu erzielen).  

 

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Reconcept RE06 Windenergie Finnland gestartet

Montag, 22. September 2014

Reconcept hat sein neues Projekt für Privatanleger nun offiziell gestartet. Ab sofort können sich Anleger ab 10.000 Euro zzgl. 3% Agio an der Direktbeteiligung Windenergie Finnland beteiligen. Mit nur 7,5 Jahren Laufzeit und über 160% prognostizierter Gesamtausschüttung ist das Projekt sehr interessant konzipiert. Die Direktbeteiligung sorgt für volle Mitspracherechte der Anleger. Außerdem werden 3% Frühzeichnerbonus gewährt.

 

 

 

 

 

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RE06 Windenergie Finnland: Neue Windräder werden gebaut

Direktbeteiligung: Mitspracherechte erhöhen die Sicherheit

Bei einer Direktbeteiligung wie dem RE06 sitzen die Anleger am langen Hebel: Sie bekommen berichtet und können in Gesellschafterversammlungen alle wesentlichen Entscheidungen selbst treffen. Das gibt die Sicherheit, dass die Entscheidungen im Sinne des Anlegers getroffen werden. Und nicht einseitig im Sinne des Anbieters. Außerdem ist der Anleger voll an den Ergebnissen beteiligt. Läuft das Projekt schlecht, erhält er weniger Geld. Aber läuft das Projekt besser, erhält er auch die Gewinne zugeteilt und freut sich über höhere Ausschüttungen.

 

Finnland: Eines der stabilsten und zuverlässigsten Länder

Es ist immer wichtig zu wissen, in welchem Land investiert wird. Denn es nützt die beste Technik nichts, wenn das politische Umfeld unstabil ist und die Planung damit zur Makulatur wird. Hier überzeugt Finnland: als eines der wenigen mit der Spitzennote AAA bewerteten Länder der Euro-Zone gilt es als Stabilitätsanker. Außerdem will Finnland in den nächsten 5 Jahren die Windkraft-Kapazität von heute weniger als 500 MW auf dann 2.500 MW mehr als verfünffachen. Über 90% der Finnen sehen Windkraft dabei als positiv an. Das überzeugt.

 

Was wird beim RE06 Windenergie Finnland konkret gemacht?

Der renommierte Anbieter Reconcept (16 Jahre Erfahrung) legt nach dem erfolgreich platzierten RE03 nun wieder einen Finnland-Windkraft-Fonds auf. Das wesentliche Konzept blieb praktisch unverändert: Es werden mehrere Windkraftanlagen renommierter Anbieter wie Vestas, Enercon, GE oder Siemens errichtet und über einige Jahre betrieben. Anschließend erfolgt der Verkauf der Anlagen. Der Strom wird dabei im Rahmen eines finnischen Gesetzes zu festen Vergütungssätzen abgenommen.

 

Wichtigste Daten des RE06 Windenergie Finnland

 

Geplante Laufzeit 7,5 Jahre
Geplante Ausschüttung 161,64 % (inkl. Einlage)
Frühzeichnerbonus 3% p.a.
Mindestanlage 10.000 Euro zzgl. 3% Agio

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Wie entwickelten sich gute Geldanlagen in den Grünes Geld Musterdepots im ersten Halbjahr 2014?

Freitag, 11. Juli 2014

Es ist Zeit einen Überblick über die Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots zu geben. Die Sparzinsen verharren durch die Nullzinspolitik der Notenbank auf niedrigstem Niveau, die Stimmen welche vor einer Überbewertung der Aktienmärkte warnen werden mehr und auch im Anleihemarkt sind die Risiken gestiegen. Was bedeutet dies für die Anleger im ethisch-ökologischen Segment?

 

 

Grünes Geld Musterdepots: nachhaltige und hohe Renditen

 

Selten wissen Privatanleger wie sie ihr Geld wirklich ertragreich und professionell anlegen sollen. Die Auswahl im ethisch-ökologischen Anlagebereich ist vollumfänglich und so stehen die Geldanleger vor einer Fülle von Möglichkeiten und sind häufig ratlos. Dies war eine Motivation für Grünes Geld Mustervorschläge für eine Anlage zu erstellen.

In den Grünes Geld Musterportfolios finden die Geldanleger die Kombination von ethisch-ökologischen Anlagegrundsätzen und finanztechnischen sinnvollen Anlageklassenkombinationen. Dabei sind diese Musterdepots für die Anleger jederzeit variabel von der Besetzung der Anlagefonds zu gestalten. Das Unternehmen Grünes Geld erhebt jedoch regelmäßig Performancewerte und überwacht die Veränderungen im Management bezüglich Nachhaltigkeitskriterien. Bei gravierender Änderung der Anlagepolitik werden die Musterdepots neu bestückt und wieder den Grundsätzen der Nachhaltigen Geldanlage angepasst.

Die Zusammensetzung unterscheidet sich nach Sicherheitsbedürfnis und Anlagedauer des Geldanlegers. Immer mehr Anleger wissen die Vereinfachung zu schätzen und setzen die Musterdepots im eigenen Depot über www.gruenesgeld24.de  um. Im ersten Halbjahr 2014 war dies eine gute Entscheidung.

 

 Überzeugende Entwicklung im ersten Halbjahr

 

Insgesamt konnten im ersten Halbjahr die Themenfonds Sonne (+10,3%), Klima (+7,7%) und Wasser (+6,7%), welche mit einer Aktienfondsquote von 100% bestückt sind, am stärksten zulegen. Fast alle Anlageklassen haben in den beiden ersten Quartalen positive Erträge erzielt, lediglich Rohstoffe taten sich schwer. So liegt das Musterdepot Holz mit einer Wertentwicklung von –0,3% im Vergleich zu allen anderen Anlagen zurück. Nach den positiven Zuwächsen in den vergangenen Jahren ist dies jedoch nur für Neueinsteiger, welche ausschließlich das Musterdepot Holz halten,  etwas verdrießlich.

 

 

gute Geldanlage: Grünes Geld Musterdepots

Grünes Geld Musterdepots: überzeugender Wertzuwachs

 

Gute Geldanlage: Musterdepot Balance Wertzuwachs 6,2% im ersten Halbjahr

 

Im Bereich des Vermögensaufbau waren die Anleger mit dem Musterdepot Balance am besten aufgestellt. Mit einer ausgewogenen Mischung von Aktienquote und festverzinslichen Anleihen erzielten sie einen Wertzuwachs von 6,2%.

Im Vergleich zu sämtlichen Anlageklassen liegen die Grünes Geld Musterdepots sehr gut. Auch der Anleger, welcher sichere Geldanlagen bevorzugt, erzielte mit dem Grünes Geld Musterdepot Sicherheit im ersten Halbjahr einen Zuwachs von 3,5%. Das bedeutet aus 10.000€ Anlagesumme zum 01.01.2014 wurden zum Stand 30.06.2014 10.350€. Um eine Zinsgutschrift von 350€ für ein Halbes Jahr Anlagedauer zu erzielen, hätte der Festzins einer Bank 7% betragen müssen. Sicherlich ist das Musterdepot nicht gänzlich mit einer Sparanlage vergleichbar, denn beim Sparbuch oder Festgeld gibt es Garantien aus dem Einlagensicherungsfonds. Bei einer Depotanlage bietet die Streuung auf verschiedene Anlagen jedoch auch eine hinreichende Sicherheit der Kapitalanlage.

Überblick über sämtliche Anlageklassen

 

Grünes Geld Musterdepot liegen gut

gute Geldanlage 2014: sämtliche Anlageklassen im Vergleich

Quelle: Bloomberg, UBS, Credit Suisse, Barclays, MSCI, NAREIT, Factset, JP Morgan AM

 

Ausblick auf die zweite Jahreshälfte

 

In der zweiten Jahreshälfte sollten sich die Anleger darauf einstellen, dass die Märkte etwas unruhiger werden. Mit gut gemischten Musterdepots dürfte jedoch auch diese Phase gut gemeistert werden. Die Monate August und September bleiben wie jedes Jahr besonders spannend, denn in 8 von 10 Jahren sind die Aktienmärkte in diesen Monaten rückläufig. Für Neuinvestitionen können die Anleger Chancen nutzen und die gute Geldanlagen ausbauen.

 

Besonders schön ist es, zu sehen, dass die ethisch-ökologische Kapitalanlage sich als renditestarke und wirksame Alternative zur klassischen Geldanlage, welche Rüstungsproduktion, Atomenergie, ausbeuterische Kinderarbeit und Umweltzerstörung finanziert,  beweist.

 

 

 

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Carmen Junker Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Prokon: Keine sichere Geldanlage

Freitag, 13. Juni 2014

Wir hatten an dieser Stelle bereits vor langer Zeit vor Prokon gewarnt. Mittlerweile ist die Insolvenz des Unternehmens eingetreten und wir werden immer wieder gefragt, wie sich die von uns angebotenen Fonds  von Prokon unterscheiden. Schließlich ist dabei ein Schneeballsystem ausgeschlossen. Deshalb hier unsere Infografik zum Thema sichere Geldanlage und der Vergleich zu Prokon.

 

 

 

Prokon oder lieber sichere geldanlagen

 

Die Infografik kann frei verwendet werden. Kopieren Sie einfach diesen HTML-Code in Ihre Seite:

 

Diese Infografik auf einer Webseite einbinden:

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2014 – Teil 1 Aktien und Aktienfonds

Montag, 13. Januar 2014

 

Wie jedes Jahr möchte ich auch 2014 einen Ausblick auf die einzelnen Anlageklassen geben. Die Einschätzungen von mir in den letzten Jahren waren gut zutreffend (Ausblick 2012, Ausblick 2013), aber trotzdem bleibt es ein Blick in die Glaskugel. Ich möchte ihn trotzdem wagen, denn in Zeiten historisch niedriger Zinsen ist die (hoffentlich nachhaltige) Geldanlage außerhalb der Sparbücher wichtiger als je zuvor.

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds 
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

 

 

Teil 1 – Sichere Geldanlage in Aktien und Aktienfonds

 

Nachhaltige Aktien und Aktienfonds hatten in 2013 das erwartet gute Jahr. Rund um den Globus konnten die nachhaltigen Indizes kräftig zulegen, wie man an den Charts gut erkennen kann:

 

 

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Nachhaltige Börsenindizes: in 2013 überall kräftig zugelegt.

 

 

Nach dem Einbruch 2011 konnten mit 2012 und 2013 nun 2 Jahre in Folge gute Gewinne erzielt werden. Da historisch gesehen in 4 Börsenjahren üblicherweise 1 Abschwung-Jahre dabei ist, steigen die Risiken in 2014 zwar, es könnte jedoch auch nochmal ein gutes Börsenjahr werden. Langfristig bleiben breit aufgestellte Aktienfonds eine sichere Geldanlage.

 

Wichtig dazu ist die Frage, wie viel Geld ist vorhanden das an den Aktienmärkten investiert werden kann. Hier ist im Moment noch ausreichend Liquidität vorhanden, denn die Notenbanken weltweit bieten niedrige Zinsen und kaufen weiterhin Staatsanleihen in großem Maße auf. Allerdings hat die wichtigste Notenbank FED in den USA gegen Ende 2013 angekündigt, das Anleihe-Kaufprogramm allmählich und sanft zurückfahren zu wollen. Statt jeden Monat für 85 Milliarden US-Dollar Anleihen zu kaufen hat sie die Rate auf immer noch hohe 75 Milliarden gekürzt. Im Moment ist also noch weiterhin ausreichend Liquidität vorhanden, das an den Aktienmärkten investiert werden kann und die Kurse in die Höhe treibt.

 

Die nächste wichtige Frage ist, ob Aktien mittlerweile zu teuer sind. Wichtigster Gradmesser hierfür ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), also die Antwort auf die Frage, den wievielfachen Jahresgewinn man für die Zahlung einer Aktie bereit ist zu investieren. Bei hohen KGV’s spricht man von einem “teuren Markt”, bei niedrigen KGV’s von einem “billigen Markt” – bei dem es sich zu kaufen lohnt. Wie die Grafik von boerse.de zeigt, liegt der DAX aktuell mit einem KGV von 13,58 (Stand 13.1.2014) noch unter seinem langjährigen Durchschnitt. Die Märkte sind zwar nicht mehr besonders billig, aber auch weit von einer Überhitzung oder einer Blase entfernt. Hier droht also zumindest in den nächsten Monaten noch keine Gefahr.

 

Fazit: Die Märkte sind am steigen und folgen einem Aufwärtstrend, es ist ausreichend Liquidität vorhanden und die Aktien sind fair bepreist. Zumindest für die nächsten Monate sollten die Kurse also weiter nach oben gehen. Lediglich die allenthalben vorhandene, vielleicht zu gute Stimmung könnten die Aufstieg bremsen. Denn wenn alle gute Stimmung haben, sind alle investiert, und dann gibt es keine neuen Käufer mehr. Der Markt kippt.

 

Sonderkonditionen mit den Grünes Geld News

 

Innerhalb der unserer Musterdepots sehen wir die Entwicklung wie folgt:

Wasserinvestments: Bleiben attraktiv. Nach 21,81% Wertentwicklung unserer Musterdepots im letzten Jahr auch für 2014 ein Favorit.

 

Holzinvestments: Hatten mit +11,1% ein gutes, aber kein überragendes Jahr 2013. In 2014 möglicherweise wieder auf der Überholspur.

 

Erneuerbare Energien (Sonne-Musterdepots):  Im Mittel 19,7% im vergangenen Jahr. Die Branche könnte die Konsolidierungsphase 2014 komplette überwinden. Musterdepots im Bereich “Sonne” bleiben aber spekulativ.

 

Klimaschutz: Wir letztes Jahr vorhergesagt ist meist ein “Klimaschutz”-Musterdepot sinnvoller als die enge, nur auf Erneuerbare Energien spezialisierten Auswahl der “Sonne”-Musterdepots. Letztes Jahr 21,6% und für 2014 eine positive Prognose. Sie sollten den Markt schlagen können.

 

Nachhaltiger Vermögensaufbau (Wachstums-Depots): Die Alleskönner unter den Musterdepots bieten in den Abstufungen Sicherheit, Standard und Wachstum Zuwächse in der Größenordnung wie 2013 (Sicherheit: 2,4%, Balance: 11,7%, Wachstum: 15,9%). Nur das “Sicherheitsdepot” hatte unter schwachen Anleihemärkten zu leiden und könnte 2014 etwas bessere Leistungen zeigen.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Warum sind Fonds eigentlich sehr sicher?

Dienstag, 02. Juli 2013

Auf die Frage, wie sicher unser Geld angelegt ist, wird oftmals mit der “sicheren” 100.000 Euro Grenze als garantierte Summe auf Spareinlagen geantwortet. Die Kürzungen und vorangegangenen Diskussionen in Zypern zeigen, dass das nicht zwingend der Fall ist. Trotzdem stellt sich für viele Anleger die Frage, wie sicher andere Anlageformen, wie die in unseren Musterdepots verwendeten Investmentfonds, eigentlich sind.

 

Das Geld, das Sie in Investment-Fonds anlegen, ist ein geschütztes Sondervermögen – und zwar in unbegrenzter Höhe. Im Gegensatz zu Spareinlagen werden nämlich Wertpapiere, und damit auch Fonds, von der Bank nur verwahrt. Theoretisch könnte man sich diese Wertpapiere auch ausliefern lassen und zu Hause aufheben.

 

Girokonten, Sparbücher, Sparbriefe oder Zertifikate hingegen sind von Ihnen an die Bank vergebene Kredite. Dabei werden die Anleger zu Gläubigern, die in Extremfällen – wie jetzt in Zypern – auch auf einen Teil Ihrer Forderungen verzichten müssen.

 

Fondsanteile sind dagegen gegen den Zugriff eines Insolvenzverwalters oder von Gläubigern geschützt.

 

Das macht Fondsanteile zu sehr sicheren Investitionsmöglichkeiten. Allerdings muss man natürlich darauf achten, welche Fonds man auswählt, denn gegen Kursverluste schützt auch die pure Verwahrung der Anteile nichts.

 

Einfach macht es sich, wer in 3 bis 5 global anlegende Investmentfonds anlegt. Geht man von rund 100 Wertpapieren pro Fonds aus, streut dieser Anleger sein Geld auf 300 bis 500 Unternehmen und Staaten weltweit. Erst damit ist das Sicherheitsplus von Investmentfonds auch wirklich rund und man kann beruhigt schlafen. Wichtig jedoch: die Anlagedauer muss an die Struktur des Fonds angepasst sein, kann also zwischen 3 Jahren (Rentenlastig) bis 8 Jahre (Aktienlastig) sein.

 

 
Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: "Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten." Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Sichere Geldanlage 2013 Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

Donnerstag, 31. Januar 2013

Wie wird 2013 und wie kann ich mein Geld in 2013 sicher anlegen? Natürlich nachhaltig … denn nachhaltige Unternehmen denken langfristig und entwickeln sich stetiger.

 

 

Aber wie sieht es in den einzelnen Asset-Klassen nachhaltigen Investments aus? Ich möchte einen Blick in die Glaskugel wagen und Ihnen meinen persönlichen Ausblick für 2013 geben. In jedem Teil eine andere Anlageklasse:

 

 

Teil 1 – Aktien und Aktienfonds
Teil 2 – Anleihen und Anleihefonds
Teil 3 – Lebens- und Rentenversicherungen
Teil 4 – Immobilien und Immobilienfonds
Teil 5 – Sachwerte wie Gold, Holz oder Windkraft

 

Auch in 2012 haben die Geldwerte, speziell der Euro, Vertrauen verloren. Besonders bis Mitte des Jahres 2012 musste man um den Euro fürchten, nicht wenige gingen von einem baldigen Ende aus. Bis am 20. August der Präsident der Europäische-Zentralbank (EZB) , Draghi, die magischen Worte sprach und sagte, dass die EZB alles zum Erhalt des Euro tun würde. Und man solle ihm glauben, dass dies reichen werde.

 

Damit war das Vertrauen in den Euro kurzfristig wieder hergestellt und die Finanzmärkte waren beruhigt. Natürlich sind die Mittel der EZB in Deutschland äußert unbeliebt: die EBZ druckt Geld, eine äußerste Maßnahme die man in der Bundesrepulik und innerhalb der Bundesbank nie zugelassen hätte.

 

Waldbild eines naturbelassenen Waldes

Wie kann Geld schöner, sicherer und stabiler angelegt werden als in Wälder und Holz?

 

Mittel- und langfristig führt die Überflutung der Märkte mit Geld nämlich zu einem Anstieg der Geldmenge und in der Folge zu einem weiter schwindenden Vertrauen der Bevölkerung in die Papierwährung. Entsprechend wichtig bleibt der Kapitalschutz durch die Investition in Sachwerte.

 

Dabei wird der nachhaltige Anleger natürlich behutsam vorgehen. Gold wird er meiden, denn der Abbau von Gold ist eine große Umweltsünde und er erfolgt nahezu immer unter ausbeuterischen Bedingungen für die Arbeiter in den Minen. Und das alles nur, wegen einem an und für sich nutzlosen Metall, denn die Verwendung von Gold ist primär für Schmuck oder als Geldanlage. Aber auch der Kapitalanleger ist Gold zunehmend mit Vorsicht zu genießen, denn nach einem steilen Anstieg in den vorherigen Jahren ist der Goldpreis 2012 nahezu konstant geblieben. Die Aussichten für 2013 sind ungewiss: es sowohl ein Rückgang als auch ein starker Preisanstieg denkbar.

 

Das nachhaltige Rohstoff-Investment schlechthin ist Holz. Als nachwachsender, natürlicher Rohstoff ist seine Verwendung positiv zu sehen. Seine Struktur, Wärme und Festigkeit machen ihn für den Menschen in vielen Bereichen attraktiv. Interessante Angebote gibt es dabei sowohl im Bereich der Holznutzung im  Energiesektor (z.B. das Energieholz, 10 Jahre Laufzeit) als auch im Bereich der Holznutzung, z.B. für den Baumsparvertrag ab 33 Euro Monatlich oder 360 € für ein Jahr.

 

Und last-but-not-least die klassischen grünen Investments: Windkraft (z.B. Cleantech Wind 10 oder Leonidas XI), Fotovoltaik oder Wasserkraft-Projekte. Alles sind Sachinvestments, die den Strom auch nach einer etwaigen Abwertung des Euro oder gar eines Zusammenbruchs der Währung kontinuierlich weiter produzieren. Dieser Strom wird immer verkauft werden können, d.h. diese Sachinvestments behalten immer einen Wert. Und natürlich sind Sie nicht nur in Bezug auf die Sicherheit interessant, sondern bieten auch interessante Rendite-Chancen im Bereich 5 bis 8 Prozent pro Jahr.

 

Ich hoffe meine kleine Serie über die Einschätzung der wichtigsten Kapitalmärkte in 2013 hat Ihnen etwas gebracht. Für alle, die mehr wissen möchten, treten Sie in Kontakt mit uns. Oder melden Sie sich zu unserem monatlichen Newsletter an und erhalten Sie aktuelle Tipps, informieren Sie sich über Termine oder erhalten Sie exklusive Vergünstigungen.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Welche Sicherheit bietet ein Solarfonds?

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wenn Sie mit Ihrer Geldanlage nicht nur eine angemessene Rendite erzielen, sondern auch etwas für die Umwelt tun möchten, werden Sie sich auch mit Fotovoltaik- oder Solarfonds beschäftigen.

 

Ein Solarfonds ist ein Zusammenschluss von einigen hundert Anlegern, die gemeinsam eine große Solaranlage bauen und/oder betreiben. Der Zusammenschluss erfolgt meist in Form einer GmbH & Co. KG, in manchen Fällen auch in Form einer Genossenschaft.

 

Dabei werden große Umweltentlastung erzielt. Aktuelle Solarfonds, wie z.B. der Neitzel & Cie. Solarenergie 3 Deutschland, sparen nach Einschätzung des Ecoreporters jährlich 21.000 Tonnen CO2 ein und versorgen ca. 10.000 Haushalte (Durchschnittsverbrauch 3.5000 kWh) mit Strom.

 

Die jährlichen Renditen betragen 6-8 Prozent auf das eingesetzte Kapital. Doch welche Sicherheiten bieten Solarfonds für diese Rendite – wie ist die Investition abgesichert?

 

Bild von Solarkraftwerk mit Videoüberwachung

Wichtiger als die Videoüberwachung: die Sicherheit von Solarbeteiligungen ist hoch. Die Technik ist ausgereift und die staatlichen Garantien laufen über 20 Jahre.

 

1.) Sicherheit 1: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG

 

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die Basis des Aufschwungs der Erneuerbaren Energien in den letzten 10 Jahren in Deutschland und, als Wegbereiter, auch in vielen anderen Ländern der Welt. Die Grundidee ist die, dass der erzeugte Strom zu einem fest vereinbarten Vergütungspreis, z.B. von 17,9 Ct/kWh, für 20 Jahre abgenommen wird. Perfekt – denn damit weiß der Anleger bereits beim Anschluss der Solaranlage an das Stromnetz, welche Vergütungssätze und damit welche Einnahmen in den nächsten 20 Jahren zu erwarten sind. Eine staatliche Garantie, die Solarinvestitionen in den Hauch von sicheren Bundesanleihen gibt.

 

2.) Sicherheit 2: Die Technik ist bewährt

 

Bereits 1839 wurde der photoelektrische Effekt durch den britischen Ingenieur Smith entdeckt, 1953 wurden in den berühmten Bell Laboratories in New Jersey die ersten massentauglichen Fotovoltaik-Zellen produziert. Eine 1955 hergestellte Zelle mit einem Wirkungsgrad von 6 % erreichte bei Messungen im Jahr 2002 immer noch einen Wirkungsgrad von 5,1% – die Technik ist also stabil und extrem langfristig einsetzbar.

 

Auch die zweite wichtige Komponente neben der Solarzelle, der zur Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom benötigten Wechselrichter, ist mittlerweile bewährt. Alle namhaften Hersteller wie SMA, Siemens oder Sunways gehen von einer Lebensdauer von mindestens 20 bis 25 Jahren aus. Trotzdem sichern sich die Solarfonds oft durch Vollwartungsverträge auch gegen den Ausfall der Wechselrichter ab. In jedem Fall bilden Sie Rückstellungen für den Ausfall von Bauteilen.

 

3.) Sicherheit 3: Politisch gewollt

 

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossen, der Umstieg zu den Erneuerbaren Energien unumkehrlich. Bis 2020 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix mindestens 35% betragen (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit).

 

Entsprechend wird auch weiterhin Solarstrom als wichtige Erneuerbare Energiequelle ausgebaut. Von heute ca. 30 GW auf 50 GW soll die Fotovoltaik-Kapazität noch nahezu verdoppelt werden. Es wird also auch weiterhin sinnvolle Investitionsmöglichkeiten im Bereich Photovoltaik geben. Es kann allerdings sein, dass die Renditen von aktuell 6 bis 8 Prozent, zukünftig etwas niedriger sein werden. Wichtig: solche zukünftigen Entwicklungen betreffen nicht die bestehenden Anlagen, denn diese behalten natürlich ihren garantierten Einspeisetarif für die vollen 20 Jahre.

 

4.) Wo drohen Risiken

 

Natürlich gilt auch im Bereich der Solarfonds, dass eine weit überdurchschnittliche Rendite mit Risiken einhergeht. Die Risiken sind bei allen Solarfonds ausführlich in den entsprechenden Prospekten dargestellt, doch welche Risiken drohen tatsächlich? Technisch könnte es z.B. sein, dass bestimmte Bauteile so häufig ausfallen und nicht über Garantien oder Wartungsverträge abgedeckt sind, dass die Rendite des Betreibers darunter leidet. Wirtschaftliche Risiken können entstehen, wenn die Fremdfinanzierung nach z.B. 10 Jahren Kreditlaufzeit, nicht mit einer wirtschaftlich sinnvollen Anschlussfinanzierung abgedeckt  werden könnte. Auch hier kalkulieren die Anbieter Sicherheiten ein, aber bei extremen Zins-Szenarien könnten Rendite – Einbußen entstehen. Und politisch könnte – ebenfalls in Extremsituationen wie einer drohenden Staatspleite z.B. der Bundesrepublik – die bestehende Förderzusage wiederrufen werden. 

 

 

Letztlich sind Solarfonds auch im Jahr 2012 noch eines der interessantesten Erneuerbare Energien Investments. Denn ein besonderer Vorteil der Solarenergie besteht nach wie vor: die Sonneneinstrahlung pro Jahr ist relativ konstant. Während z.B. Windkraft durchaus um 30% jährlich schwankt, ist die Ausbeute der Fotovoltaik mit Schwankungen von 10% pro Jahr sehr konstant. Das freut die Anleger.

 

 

Portraitfoto Gerd Junker

Verfasser des Beitrages

Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf XingFacebook oder Twitter

7 Punkte um Ihr Geld über die Krise zu retten

Dienstag, 08. November 2011
4 junge Leute schauen nach oben

Wie soll man sein Geld anlegen? Mit unseren 7 Tipps sind Sie gut aufgestellt.

Ein Euro-Krisengipfel jagt den nächsten. Die Politik ändert im Tagesrythmus ihre Meinung. Da schnürt die EU ein Hilfspaket für Griechenland, stellt es dem Ministerpräsidenten vor, er lächelt und nickt, geht nach Hause, und dort fällt ihm ein: lassen wir doch das Volk nochmal darüber abstimmen. Keine 48 Stunden später hat er es sich wieder anders überlegt. Wiederrum nur wenige Tage später hat es ihn seinen Posten gekostet.

 

Sieht so eine wohlüberlegte, vertrauensbildende Politik aus? Sieht so ein Europa aus, in das die Welt noch beruhigt investieren kann?

 

Aber über dem Atlantik sieht es nicht besser aus – die Staatsverschuldung der USA ist so hoch, dass sie im Sommer ganz kurz vor der Zahlungsunfähigkeit standen, hätten sie nicht kurzfristig die selbst gesteckte Schuldenobergrenze zum wiederholten Male nach oben verschoben.

 

Doch wie sollte man jetzt investieren – wie kann man sein Geld sicher über die Krise retten? Denn in einem Punkt sind sich viele Experten sicher: in den nächsten Jahren werden wir über die Sicherung des Vermögens sprechen, nicht über große Renditen. Wer mehr dazu wissen will: hier unser Beitrag über die finanzielle Repression.

 

 

 

Hier nun die 7 wichtigsten Punkte zur Sicherung Ihres Vermögens:

 

  1. Auch bei der Geldanlage gilt: Nur wer streut rutscht nicht aus!
    Weder in normalen Zeiten, noch in Krisenzeiten kann jemand vorher sagen, wie sich welche Anlageklasse entwickelt. Deshalb gilt heute noch mehr als je zuvor: das angelegte Geld muss gestreut werden. Setzen Sie niemals alles auf eine Karte.
  2. Angst sollte nicht Hirn fressen: Bankprodukte sind weiterhin Geldvernichter
    Unsere im September 2011 durchgeführte Bevölkerungsbefragung (Ergebnisse hier) zeigt, dass 70% der Bevölkerung Bankeinlagen wie Sparbücher und Girokonten bei der Sicherheit für „Sehr gut“ oder „Gut“ halten. Dabei gab es bei uns in Deutschland in den letzten 100 Jahren bereits 2 Währungsreformen (1923 und 1948) die das Geld auf Banken für die Sparer vernichteten. Außerdem gilt weiterhin: Bankzinsen sind historisch (und auch aktuell) niedriger als die Inflationsraten –> effektiv vernichten Sie damit Geldwert. Bankeinlagen sollten also nur für kurzfristig benötigtes Geld genutzt werden (Girokonton und Tagesgeldkonten). Wenn Sie 3 Jahre oder mehr Anlagedauer haben: suchen Sie Alternativen.
  3. Teufelszeug oder sicherer Sachwert: Aktien und Aktienfonds
    Bei vielen Menschen sind Aktien und Aktienfonds Teufelszeug. Oftmals wurden erste, bittere Erfahrungen gemacht und danach diese Anlageklasse nie mehr angerührt. Aber: Aktien sind Sachwerte. Wer 1930 sein Geld in ein Sparbuch steckte, hatte 20 Jahre und einen Weltkrieg später fast alles verloren. Wer aber sein Geld in Aktien von Mercedes-Benz steckte, konnte sich 1950 freuen: sie hatten bereits wieder den Wert von 1930 erreicht. 10 Jahre später waren Sie um ein vielfaches gestiegen. Also: wer Grundregeln befolgt, wird weiterhin mit Aktien gut fahren. Die Streuung können Sie als Privatanleger nur über Aktienfonds erreichen. Gute nachhaltige Aktienfonds finden Sie z.B. in unseren Musterdepots für Vermögensbildung. Die überzeugende Entwicklung der Grünes Geld Musterdepots im Jahr 2011 haben wir berichtet.
  4. Anleihen
    Neben Aktien sind die Anleihen (also Kredite die man Unternehmen oder Staaten gibt) die zweite, wichtig Investment-Klasse. Viele haben Angst, dass die Anleihen aus Griechenland, Italien oder Irland nicht mehr bedient werden würden. Auch hier gilt: Angst sollte nicht Hirn fressen. Breit gestreut, also für Privatanleger über einen (nachhaltigen) Anleihe-Fonds, gehören auch weiterhin Anleihen in jedes Depot. Denn erst die Mischung zwischen Aktien und Anleihen ergibt das optimale Depot. Die Stiftung Warentest hat dazu Musterdepots zusammen gestellt, die entweder die Minimale Schwankung oder die maximale Rendite ergeben. Auch unsere nachhaltigen Musterdepots für Vermögensaufbau sind nach diesem Schema aufgestellt. Mein Tipp: Wer nicht nur schwankungsarm, sondern auch sozial sinnvoll anlegen möchte, findet in Mikrofinanzen eine gute Möglichkeit.
  5. Weitere Sachinvestments
    Sachinvestments sind weiterhin Trumpf: Immobilien, Rohstoffe, Technologiebeteiligungen. Denn egel ob die Währung hält, ob es in den nächsten Jahren höhere oder niedrigere Inflationsraten gibt – Sachinvestments behalten einen tatsächlichen Wert und versprechen eine angemessene Rendite. Auch hier weiß niemand, auf welches Pferd man am besten sezten sollte. Zu streuen ist wichtig. Nachhaltig orieniterte Anleger finden gute Möglichkeiten zum Beispiel in attraktiven Waldfonds, Solarfonds, Windfonds oder auch in Beteiligungen an Wasserkraftwerken.
  6. Des Deutschen liebstes Kind: die Lebensversicherung
    Die klassischen Lebens- oder Rentenversicherungen in Deutschland sind weiterhin sehr beliebt. Bei ca. 82 Millionen Einwohnern existiern ca. 91 Millionen Verträge. Der Grund: die Gesellschaften geben auf das angelegte Geld eine Garantieverzinsung (1,75%) an. In Wirklichkeit erreichen Sie normalerweise allerdings höhere Werte. Wie? In der Regel legen die Gesellschaftn das Geld in Staats- und Unternehmensanleihen sowie Immobilien an. Solange diese Märkte also funktionieren, sollten auch Renten-/Lebensversicherungen ihre Versprechen einhalten. Sollten z.B. deutsche Staatsanleihen wertlos werden, haben wir wahrscheinlich in Deutschland noch größere Sorgen als unsere Lebensversicherungen.
  7. Investieren Sie nachhaltig
    Wer sein Geld so anlegt, dass es etwas Gutes tut, kann noch einen positiven Nebeneffekt erwarten: die nachhaltige Geldanlage kennte keine Zockerprodukte der Wall-Street und die Empfänger der Anlegergelder handeln langfristig orientiert. Das kann durchaus ein Plus in den nächsten Jahren sein. Und ohne viel Aufwand tut man etwas Gutes.

 

Wir befinden uns in schwierigen Zeiten – aber in schwierigen Zeiten haben wir uns schon immer befunden! Das Kursziel des DAX ist nicht Null – Anleger, die die oben genannten 5 Punkte befolgen werden auch in Zukunft Freude an Ihrer Geldanlage haben.

 

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