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Nachhaltige Geldanlagen: Die 7 wichtigsten Fragen verständlich beantwortet

Freitag, 20. Oktober 2017
Nachhaltige Geldanlagen haben den Anspruch einer doppelten Rendite: neben der finanziellen Rendite wollen sie auch eine ethische Rendite erzielen. Wir haben die 7 wichtigsten Fragen zu u nachhaltigen Geldanlagen für Sie beantwortet.

 

 

 

 

1. Wie kann Geld überhaupt nachhaltig sein?

Diese Frage ist berechtigt – schließlich ist Geld zunächst einmal neutral. Geld ist aufgesammelt Handlungs-Energie, gespeicherte Energie. Diese Energie kann der Mensch einsetzen, für etwas Gutes oder für etwas Schlechtes. Das ist ähnlich wie beim Messer, mit dem man Butter schmieren oder jemanden umbringen kann.

 

Die nachhaltige Geldanlage hat zum Ziel, dass das Geld nur in solche Projekte, Unternehmen und Staaten fließ, die etwas sinnvolles und ethisch Einwandfreies tun. Vom Geldfluss abgeschnitten werden die nicht nachhaltigen Unternehmen, zum Beispiel aus den Bereichen Waffenproduktion, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung oder Agrochemie. Entsprechend verschlechtert sich derern Situation.

 

 

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Monatssparen – Die einfache Art der Geldanlage

Freitag, 15. September 2017
Zusammenfassung: Sparen gilt als Tugend. Aber lohnt sich Sparen noch zu Zeiten des Niedrigzinses? Die Antwort lautet „jein“, denn Sparbuch & Co. haben in der Tat ausgedient. Dafür gibt es mittlerweile vielfältige Angebote, die monatliches Sparen attraktiv machen und gleichzeitig nachhaltig wirken.

 

 

Sparen hat teilweise an Glanz verloren.

Sparen oder nicht sparen – eine schwierige Frage in Zeiten des anhaltenden Niedrigzinses. Selten war es schwieriger, zwischen Vernunft und Spaß abzuwägen. Denn die alte Weisheit „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“, verliert sehr an Reiz, wenn das Ersparte am Ende weniger Wert ist als vorher. Schließlich ist die Motivation zur Sparsamkeit, für unvorhersehbare Situationen und das Alter vorzusorgen. Wenn Sparen allerdings bedeutet, heute zu verzichten und morgen dennoch wenig zu haben, dann muss Sparen neu gedacht werden.

 

Banken und Fondsgesellschaften bewerben seit je her regelmäßig ihre Sparangebote. Dennoch haben auch Ökonomen die vermeintliche Tugend Sparen durchaus kritisch gesehen. So erklärte der britische Ökonom John Maynard Keynes, dass Sparen zu einer Rezession führen kann, denn ohne Konsum werden weite Teile der Wirtschaft lahm gelegt. Dagegen steht die Ansicht, dass gespartes Geld bei den Banken im Wirtschaftskreislauf erhalten bleibt und so beispielsweise Kredite ermöglicht.

 

 

Sparen – schwierig aber erstrebenswert

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant konstatierte, dass Sparsamkeit keine Tugend sei, denn zum Sparen gehöre weder Geschicklichkeit noch Talent. Kant würde sich jedoch wundern, wenn er heute eine Sparentscheidung zu treffen hätte, denn von Einfachheit ist seit einigen Jahren kaum noch etwas zu bemerken. Wer heute Geld sparen will, muss sich genau überlegen, wie das zurückgelegte Geld in einigen Jahren an Wert gewinnt und nicht verliert.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz, Sparen ist und bleibt ein Thema, dass die Deutschen bewegt und auch weiterhin als erstrebenswert gilt. Nicht umsonst ist Deutschland wahrscheinlich das einzige Land auf der Welt, in dem es mit rund 90 Millionen Lebensversicherungen mehr Policen gibt, als Einwohner. Denn Sparen vermittelt Sicherheit und Unabhängigkeit.

 

Dass Sparen so extrem unattraktiv geworden ist, kratzt entsprechend am Selbstbewusstsein einer gesamten Gesellschaft. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel ging gar soweit, deutschen Sparern zu unterstellen, dass sie ihr Geld schlichtweg ohne Zins und Verstand horten. Ein harsches Urteil, angesichts der mehr als zehn Millionen staatlich geförderter Riester-Verträge, die kaum Gewinn abwerfen – jedoch nicht ganz von der Hand zu weisen.

 

Was ist also zu tun? Der „Spiegel“ sieht  ein gesellschaftliches Problem, wenn immer mehr Menschen mit ihren Sparplänen scheitern und von der Altersarmut  bedroht sind. Entsprechend stehe die Politik in der Verantwortung.

 

 

Ein erfolgreicher Sparer – geht das überhaupt?

Erfolgreiches Sparen bedeutet, dass das zurückgelegte Geld nicht nur werterhaltend sondern auch wertsteigernd angelegt wird. Bedingt durch die anhaltende Niedrig- bis Nullzinsphase stehen Sparwillige jedoch vor einer neuen Herausforderung, denn mit dem einfachen Sparbuch ist es längst nicht mehr getan.

 

Sparplan statt planlos!

Auch der Vogelstrauß steckt nicht (immer) den Kopf in den Sand.

Dennoch sollten sich Sparer durch die komplexen Veränderungen im Finanzbereich nicht verunsichern lassen und den Kopf in den Sand stecken. Denn ein solider Sparplan ist auch ohne Wirtschaftsstudium möglich. Mit einem passenden und solide ausgearbeiteten Sparplan können die Einzahlungen individuell gestaltet werden, eben so, wie es das persönliche Budget und die aktuelle Lebenssituation zulässt.

 

Auch die Dauer des Sparens kann flexibel auf die individuellen Ziele angepasst werden. Soll das Sparvermögen beispielsweise für eine spätere Altersvorsorge dienen, ist eine langfristige Planung sinnvoll.

 

A und O eines soliden Sparplans ist die regelmäßige Einzahlung. Mit dem Sparguthaben werden unterschiedliche Fondsanteile erworben. Bei niedrigen Preisen im Markt werden mehr Anteile erworben, bei höheren Preisen wenige. Damit wir ein günstigerer durchschnittlicher Preis erzielt, als bei einem „Großeinkauf“.

 

 

Die goldenen Regeln des Sparens

Mit einem soliden Sparplan kann die Bildung von langfristigen Rücklagen losgehen. Dabei ist es jedoch auch wichtig darauf zu achten, dass der Plan den persönlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Daher bei einem Sparvorhaben folgende Fragen vorab geklärt werden:

 

  • Erst Rücklagen bilden, dann Sparvermögen Aufbauen
    Wer gerade erst mit dem Sparen beginnt, sollte seine Pläne nicht unterbrechen, weil unvorhergesehene Anschaffungen gemacht werden müssen. Daher bietet sich die alte Faustregel an, drei Monats-Nettoeinkommen als Rücklage schnell verfügbar zu halten. Wenn diese Basis stimmt, kann mit dem langfristigen Sparen begonnen werden.

 

  • Wie viel Geld kann und will ich monatlich sparen?
    Sicher fällt das spätere Sparvermögen höher aus, wenn höhere Summen regelmäßig gespart wurden. Es ist jedoch auch nicht sinnvoll, sich im hier und jetzt in eine finanzielle Schieflage zu bringen.

 

  • Welche Summe soll erreicht werden?
    Ziele setzen und realistisch bleiben, lautet hier die Devise. Wie hoch das Sparvermögen in einigen Jahren ausfallen soll, ist allerdings von vielen individuellen Faktoren abhängig. Hier sollten sich Sparer ausführlich informieren, um beispielsweise Versorgungslücken zu ermitteln.

 

  • Wie lange wird gespart?
    Zeit ist ein wichtiger Faktor beim Sparen. Generell gilt hier die Faustregel, je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto niedriger können die monatlichen Beiträge ausfallen um eine bestimmte Summe zu erreichen. Hier wirkt sich der Zinseszinseffekt positiv aus.

 

 

Keine Pauschallösung in Sicht

Wer diese Fragen für sich geklärt hat, steht noch vor einer weiteren Entscheidung: Welche Faktoren sind mir beim Sparen wichtig? Steht die Sicherheit im Vordergrund der Handlung oder das solide Wachstum des Sparvermögens. Oder eine Mischung aus Beidem. Wie auch immer ein one-size-fits-all-Lösung gibt es auch hier nicht.

 

Ein Produkte, das allen passt, gibt es selten.

 

Schade? – Eigentlich nicht, denn es gibt zwar keine Einheitslösung, wohl aber eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten. Tipp: die meisten finden sich bei einer ausgewogenen Variante, unserem Musterdepot Balance wieder. Ab 5 Jahren Anlagedauer bei guter Sicherheit und interessanten Renditen im Bereich 4 bis 6 Prozent jährlich. Erfahren Sie mehr zum Musterdepot Balance.

 

 

Sicherheit in unsicheren Zeiten

Die Welt befindet sich in Bewegung, sichere Prognosen für die Zukunft werden immer schwieriger. Unter diesem Eindruck wünschen sich viele Sparer eine sichere Art der Geldanlage.

 

Hier bietet das Sicherheit Monatssparen von Grünes Geld eine gute Lösung. Das Konzept ist einfach und überzeugend. Monatlich werden mindestens 100 Euro im Musterdepot angespart. Die empfohlene Mindestlaufzeit beträgt drei Jahre.

 

Das Musterdepot Sicherheit Monatssparen basiert auf rund 500 nachhaltigen Wertpapieren (Festverzinsliche und Aktien). Durch die breite Streuung über mehrere Nachhaltigkeitsfonds ist das Depot besonders sicher aufgestellt. Das macht sich bei der jährlichen Rendite bemerkbar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dieses Depot mit durchschnittlichen 4,7 Prozent Rendite rentabel entwickelt.

 

Konkret bedeutet das, dass ein Sparer aus monatlichen 300 Euro über zehn Jahre hinweg mit einem Sparvermögen von mehr als 45.000 Euro (gemäß BVI-Methode) rechnen kann. Ein Ergebnis, das sich positiv von den Zinsergebnissen aus Sparbüchern und Tagesgeldkonten abhebt. Gleichzeitig verfügt das Monatssparen Sicherheit über eine hohe soziale und ökologische Wirkung.

 

 

Im Gleichgewicht bleiben

Ausgewogenheit – fair und beruhigend.

Wer spart, setzt generell auf Sicherheit. Wie stark jedoch das Sicherheitsbedürfnis ist, hängt vom Anlegertyp ab. Für viele Sparer ist daher der Mittelweg in der Tat der Weg, der zum einen ausreichende Sicherheit und zugleich auch eine profitable Rendite verspricht.

 

Hier bietet sich das Balance Monatssparen von Grünes Geld an. Auch hier beginnt die monatliche Sparanlage bei 100 Euro. Um die avisierte Rendite zu erreichen, empfiehlt sich eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren, um den Zinseszins-Effekt optimal ausnutzen zu können. Es gibt jedoch keine vorgeschriebene Vertragslaufzeit, Sparer können jederzeit auf ihr Geld zugreifen oder über die empfohlene Laufzeit hinaus weiter sparen.

 

In den vergangenen fünf Jahren belief sich die Rendite im Musterdepot Balance Monatssparen auf durchschnittlich 7,8 Prozent. Wer also über zehn Jahre hinweg monatlich 300 Euro anlegt, kann mit einem Sparvermögen von rund 54.000 Euro rechnen.

 

Auch das Musterdepot Balance Monatssparen baut auf Nachhaltigkeit und kann eine hohe soziale und ökologische Wirkung für sich verbuchen. Das Geld wird dabei in einem Portfolio von mehr als 500 nachhaltigen Staaten und Unternehmen weltweit gestreut.

 

 

Wenn es etwas mehr sein darf …

Monatssparen ist einfach und bequem!

Monatssparen ist einfach und bequem. Wenn einmal der passende Sparplan gefunden wurde, läuft alles eigentlich wie von selbst. Dafür bleiben die Erträge aber auch hinter den Ergebnissen anderer Geldanlagen zurück? – Nicht unbedingt! Denn auch mit Monatssparen kann eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent erreicht werden.

 

Das Musterdepot Wachstum Monatssparen von Grünes Geld beispielsweise, setzt auf voll auf den Cost-Average-Effekt und nutzt diesen optimal aus, um mit einer längeren Laufzeit – empfohlen sind mindestens sieben Jahre – mögliche Schwankungen optimal auszugleichen.

 

Entsprechend verfügt das Musterdepot Wachstum Monatssparen über einen höheren Aktienanteil. Hier wirken Geduld und Erfahrung. Bei niedrigen Kursen werden viele Anteile gekauft, bei hohen wenige. Selbstverständlich kommen auch hier nur nachhaltige Staaten und Unternehmen zum Zug. Für eine gleichmäßige Wertentwicklung sorgt außerdem noch eine Beimischung festverzinslicher Wertpapiere.

 

Wer sich über zehn Jahre hinweg für einen monatlichen Sparbetrag von 300 Euro entscheidet, kann mit einem Sparvermögen von rund 57.000 Euro rechnen. Eine sehr gute finanzielle Rendite und zugleich ein positiver Beitrag zur ethischen und ökologischen Entwicklung der Welt.

 

 

Sparen – der bewusste Umgang mit Ressourcen

Wer spart, geht bewusst mit seinem Geld um und versucht, auch morgen noch über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Wer so an seine Zukunft denkt, sollte auch einen Schritt weiter denken und die globale Entwicklung mit in seinen individuellen Sparplan einbeziehen. Denn Monatssparen kann nachhaltig wirken. Auch nachhaltige Fonds mehren das Sparvermögen und setzen das Geld darüber hinaus da ein, wo es eine positive soziale, ökologische oder klimaschonende Wirkung zeigt.

 

Wer also mit gutem Gewissen und guten Ergebnissen sparen will, sollte auf die Angebote von Finanzdienstleistern zurückgreifen, die Erfahrung und Expertise aufweisen können, wie beispielsweise Grünes Geld. Das Unternehmen gehört zu den Pionieren der ethischen und ökologischen Geldanlagen.

 

Dabei greifen die Experten von Grünes Geld zum einen auf ihre umfangreiche Kenntnisse des Marktes für nachhaltige Geldanlagen zurück, zum anderen nutzen die Berater die umfangreichen Methoden wie beispielsweise Ausschlusskriterien („Blacklist“), Positivauswahl („Whitelist“) oder den Best-in-Class-Ansatz, bei dem in die nachhaltigsten Unternehmen einer Branche investiert wird.

 

Damit kann sichergestellt werden, dass Sparvermögen nicht durch Umweltzerstörung, Ausbeutung und Krieg erwirtschaftet wird. Genauso wichtig wie die Marktkenntnis ist aber auch die Menschenkenntnis. Daher ist eine Analyse der Kundenbedürfnisse eine essentielle Voraussetzung für die passende Lösung. Finden Sie mit uns Ihre passende Lösung und machen sie den Grünes Geld Test.

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

7 x Wissenswertes über nachhaltige Geldanlagen

Freitag, 18. August 2017

Zusammenfassung: Nachhaltige Geldanlagen werden zunehmend beliebter. Teilweise werden die Investments in soziale und ökologische Projekte jedoch auch noch mit Misstrauen betrachtet und mit Spenden verwechselt. Höchste Zeit, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen und die Vorteile der grünen Geldanlagen in den Vordergrund zu rücken.

 

 

Nachhaltig die Welt verändern.

„Geld regiert die Welt“ – so heißt es oft lapidar, wenn eine weltpolitische Entwicklung mal wieder vollkommen fehl läuft, wirtschaftliche Interessen zu ökologischen Schieflagen führen und Menschenrechtsverletzungen aus ökonomischen Interessen billigend in Kauf genommen werden.

 

Aber nicht das Geld regiert die Welt, sondern die Menschen, die das Geld besitzen – und hier fängt die Schieflage schon an. Denn der Oxfam Armutsbericht  bringt es immer wieder auf den Punkt: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Aktuell verfügt ein Prozent der Weltbevölkerung über mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens.

 

Weitere 20 Prozent der Weltbevölkerung verfügen fast vollständig über die andere Hälfte des Vermögens. Lediglich fünf Prozent des Vermögens verteilt sich auf die verbleibende Mehrheit von fast 80 Prozent der Menschen.

 

Eine eklatante Ungleichheit, die es zu bekämpfen gilt. Und dieses Ziel haben sich auch die Vereinten Nationen gesetzt und in ihren 17 Nachhaltigkeitszielen festgeschrieben,  die die Staatengemeinschaft bis zum Jahr 2030 erreichen will.

 

Kann diese Ungleichheit wirklich gestoppt werden und wie? – Viele Wege führen zum Ziel. Dazu zählen ein fairer Welthandel, faire Entlohnung der Arbeit, Förderung von bezahlbaren und sauberen Energien, Zugang zu Bildung, Hilfe zur Selbsthilfe und so vieles mehr.

 

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist dabei auch immer die Finanzierung der Projekte. Eine ausgezeichnete Möglichkeit die Entwicklung mit voranzutreiben sind daher nachhaltige Geldanlagen, denn sie nutzten das Kapital als Hebel zur Veränderung. Bei aktuell ca. 5,85 Billionen Geldanlagen der Deutschen ein gewaltiger Hebel.

 

Das Leben ist zwar kein Hollywood-Streifen, aber es wäre doch trotzdem schön, wenn am Ende „die Guten“ gewinnen würden. Auf dem Weg zu diesem „Happy End“ helfen die folgenden 7 Fakten zu nachhaltigen Geldanlagen, den Weg konsequent zu beschreiten und möglichst viele Anleger von den Vorteilen dieser Investments zu überzeugen.

 

 

1. Nachhaltige Geldanlagen sind keine Spende

Geldanlagen sind keine Spenden.

Vielfach werden nachhaltige Geldanlagen noch als Nischenprodukt für „Gutmenschen“ angesehen und nicht als Möglichkeit, Geld sinnvoll und dennoch sicher anzulegen. Denn die Investments sind keine Spende. Zwar wird das angelegte Geld – wie auch viele Spendengelder – für vielfältige ökologische, ethische und soziale Projekte verwendet, damit hört die Gemeinsamkeit aber auch schon auf. Denn statt einer Spendenbescheinigung erhalten Anleger attraktive Rendite und bringen eine nachhaltige Entwicklung auf den Weg.

 

 

2. Nachhaltige Geldanlagen sind vielseitig

Hilfe zur Selbsthilfe durch Mikro-Kredite.

Die Idee der Mikrofinanz-Systems ist vielen Menschen bekannt – nicht zuletzt durch die Verleihung des Friedensnobelpreis 2006 an Muhammad Yunus aus Bangladesch, der die Idee der Anschubfinanzierung zur Selbsthilfe in den armen Regionen der Welt stark belebt hat.

 

Mikrofinanz-Kredite sind auch definitiv eine Möglichkeit, Geld nachhaltig anzulegen, aber sicher nicht die Einzige. Der Markt an nachhaltigen Geldanlagen umfasst heute nahezu sämtliche gängigen Finanzprodukte. So gibt es nachhaltige Sparpläne für die unterschiedlichen Anlegertypen, Fonds, Sachwerte, wie beispielsweise Windkraftanlagen oder Forstbeteiligungen und vieles mehr.

 

Wenn Sie sich näher für Geldanlagen in Mikrofinanzen interessieren, sehen Sie sich unser entsprechendes Musterdepot Soziale Verantwortung an.

 

 

 

3. Nachhaltigkeit ist mehr als „öko“

Nachhaltigkeit hat sich zu einem Schlagwort entwickelt, das zwar positiv besetzt ist, jedoch keine verbindliche inhaltliche Aussage macht. Ursprünglich entstammt der Nachhaltigkeitsbegriff aus der Forstwirtschaft und bezeichnete das Wirtschaften, bei dem nur so viel Holz dem Wald entnommen wird, wie auch nachgepflanzt wird.

 

Heute bezieht sich die Bezeichnung der Nachhaltigkeit im Allgemeinen auf die Auswirkungen einer Handlung oder eines Produktes auf Umwelt und Klima. Diese sollen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung dauerhaft ausgeglichen werden.

 

Auch für den Begriff der nachhaltigen Geldanlagen existiert keine gesetzliche oder allgemein anerkannte Definition. Die Bewertung eines Investments als nachhaltig kann nach 200 bis 300 Kriterien geschehen. Dabei werden vielfältige Faktoren des Umweltschutz sowie soziale und ethische Aspekte der generellen Unternehmensführung berücksichtigt.

 

Generell werden unter nachhaltigen Geldanlagen Investments verstanden, die nicht nur klassische finanzielle Ziele wie Werterhalt, Sicherheit und gute Erträge verfolgen, sondern auch gleichzeitig einen Beitrag zu einer positiven ökologischen, ethischen und sozialen Entwicklung leisten. Entsprechend dieser Werte, dienen nachhaltige Geldanlagen dem Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, stehen für gerechte und existenzsichernde Bezahlung und wenden sich gegen Kinder- und Zwangsarbeit. Nachhaltige Projekte richten sich gegen Diskriminierungen, sei es aufgrund des Geschlechts, der Herkunft, Nationalität, Religion oder Hautfarbe. Ebenso werden mit dem nachhaltig angelegten Geld keine Waffen und Kriegsgüter unterstützt.

 

Die nachhaltigen Unternehmen herausfiltern.

Um diese Kriterien sicher zu stellen und zu gewährleisten, nutzen Anbieter nachhaltiger Geldanlagen einen sogenannten Ethik-Filter. So wird etwa bei Wertpapieren mit Ethik-Filter überprüft, ob die Unternehmen, in die investiert werden soll, den strengen Nachhaltigkeits-Kriterien entsprechen. Im Allgemeinen werden so Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, Teile der Chemie- und Pharmabranche und konventionelle Energie-Anbieter ausgeschlossen. Unternehmen, die Mitarbeiter diskriminieren oder auf Kinderarbeit setzen, finden sich ebenfalls nicht in den Geldanlagen wieder. Ob und wie der Ethik-Filter angewendet wird, erfahren Anleger von ihrem Finanzberater sowie aus den Verkaufsprospekten ihres Investments.

 

Allgemein nachhaltige Geldanlagen finden Sie in unseren Musterdepots Vermögensaufbau.

 

 

4. Nachhaltige Geldanlagen können auch persönliche Werte abbilden

In vielen Bereichen, sind die Ansprüche an eine nachhaltige Entwicklung Konsens. Nahezu alle Anleger in diesem Bereich können sich darauf einigen, dass Kriege, Kinderarbeit und Umweltzerstörung in keiner Weise finanziell unterstützt werden sollen.

 

Aber viele Anleger haben darüber hinaus auch noch einen persönlichen Wertekanon, nach dem sie handeln und investieren wollen. Beispielsweise wollen Veganer kaum ihr Geld in Unternehmen investieren, die mit der Massentierhaltung in Verbindung stehen, sei es aus ethischer Überzeugung oder aus Gründen des Klimaschutzes. Auch werden praktizierende Katholiken  einer Geldanlage in Unternehemen wenig abgewinnen können, die Verhütungsmittel herstellen oder im Bereich der Gen- und Stammzellenforschung aktiv sind.

 

Hier können erfahrene Anbieter nachhaltiger Geldanlagen umfassend beraten und eine entsprechende Blacklist zusammenstellen, die Branchen und Bereiche definiert, in die nicht investiert werden darf.

 

 

5. Nachhaltiges investieren kann Werte durchsetzten

Stimm- und Rederechte effektiv nutzen.

Ausschlusskriterien sind eine Seite Medaille der nachhaltigen Geldanlagen. Die andere Seite ist eine aktive Herangehensweise, die auf das Verhalten von Unternehmen einen direkten Einfluss nehmen will. Dieser Engagement Ansatz, baut auf die Macht des Geldes.

 

Investoren versuchen dabei, beispielsweise durch die Ausübung ihrer Stimmrechte bei Aktionärsversammlungen, auf den Kurs des Unternehmens Einfluss zu nehmen. Neben der Hauptversammlung ist dies auch durch einen direkten Dialog mit der Unternehmensführung möglich. Obgleich dieser Weg in der harten Wirtschaftswelt etwas träumerisch klingen mag, kann auch dieser dynamische Prozess Erfolge verzeichnen. Schließlich haben zunehmend mehr Unternehmen ein Interesse daran, ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zu unterstreichen.

 

 

6. Nachhaltige Geldanlagen sind keine Modeerscheinung

Ausgewogen und ausbalanciert.

Der Markt für nachhaltige Geldanlagen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit einem Plus von rund dreißig Prozent ist der Markt im vergangenen Jahr in Deutschland, Österreich und in der Schweiz überproportional gewachsen. In den drei Ländern wurden gemäß der Jahresstatistik des FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen ökologische und ethische Investments im Wert von 420 Milliarden Euro getätigt. Darüber hinaus wurden rund vier Billionen Euro in Anlagen investiert, die einzelne Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen.

 

In Deutschland konnte in 2016 ein Zuwachs von rund 15 Prozent im Markt für nachhaltige Geldanlagen verzeichnet werden. Die Entwicklung wurde zum einen von einer wachsenden Anzahl privater Investoren getrieben, die ihre persönlichen Werte auch zum Maßstab ihrer Geldanalagen machen, zum anderen haben – eben angestoßen durch diese Bewegung – immer mehr institutionelle Anleger das Potenzial der nachhaltigen Werte entdeckt.

 

Das rasant gestiegene Interesse an den ökologischen und sozialen Investments mag vielleicht den Gedanken an eine Modeerscheinung Nahe legen, Fakt ist jedoch, dass die Entwicklung und der Erfolg der nachhaltigen Geldanlagen bereits auf ein Erfolgsgeschichte von fast einem Viertel Jahrhundert zurückblicken kann.

 

Wenn heute rund 25 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen  stammt, ist das nicht zuletzt der Erfolg privater Anleger, die seit den neunziger Jahren mit großem Engagement in Windkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Biogasprojekte investiert haben – also in Unternehmen, die mittlerweile in Deutschland mehrere hunderttausend Arbeitsplätze stellen und die beschlossene Energiewende entscheidend mittragen.

 

 

7. Nachhaltige Geldanlagen bieten Sicherheit und solide Erträge

Nachhaltige Investments lösen den ewigen Widerstreit zwischen Geld und gutem Gewissen ein für allemal auf. Beides ist möglich und nötig, um eine positive Entwicklung voranzubringen. Nachhaltig investieren bedeutet also keinesfalls, auf unsichere oder unrentable Anlagen zu setzen.

 

Wissenschaftliche Untersuchungen haben sich – vor allem aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach ökologischen und ethischen Investments – tiefergehend mit Anlagen auseinandergesetzt und kommen mehrheitlich zum Ergebnis, dass nachhaltige Geldanlagen in der Rendite nicht zurückstehen. Wer also nachhaltig investiert kann mit soliden und marktüblichen Erträgen rechnen.

 

Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche.

Vorsicht ist – wie auch bei allen konventionellen Geldanlagen – geboten, wenn überdurchschnittliche Rendite versprochen wird, denn auch im Markt der nachhaltigen Geldanalgen tummeln sich mittlerweile schwarze Schafe.

 

Wer sich also für eine grüne Geldanlagen entscheidet, geht keine erhöhten Risiken aufgrund der Nachhaltigkeit ein. Genauso, wie bei einer konventionellen Geldanlage, müssen sich Anleger allerdings im Vorfeld generell damit auseinandersetzen, wie hoch die Rendite ausfallen soll, welche Risiken eingegangen werden und wann das angelegte Geld zur Verfügung stehen soll.

 

Wenn diese Fragen geklärt sind, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, in nachhaltige Projekte zu investieren. Wer auf höhere Rendite und langfristige Geldanlagen zielt, findet in nachhaltigen Direktinvestments eine gute Möglichkeit, hohe Erträge zu erwirtschaften und zugleich eine sehr transparente Form der Geldanlage mit einer hohen Wirkung zu realisieren.

 

Wer sich mehr Sicherheit und Flexibilität wünscht, investiert in ausgewählte Umweltfonds, die in unterschiedlich zusammengestellten Musterdepots angeboten werden. Das ist nicht nur mit großen Summen möglich, sondern kann auch über einen individuellen monatlichen Sparplan verlaufen, der es auch bei noch geringem Einkommen ermöglicht, bereits in jungen Jahren ein kleines Vermögen aufzubauen.

 

 

Grünes Geld, erfahrener Anbieter nachhaltiger Geldanlagen, ist bereits seit 2001 im Markt aktiv und beweist mit seinem Erfolg, dass ökologische, soziale und ethische Investments absolut keine Modeerscheinung sind. Anleger können hier sicher gehen, dass ihr Geld gemäß festgelegten ethischen und ökologischen Kriterien investiert wird und entsprechend einen wertvollen Beitrag für Umwelt, Klima und Gesellschaft leisten.

 

Bei Grünes Geld finden alle Anlegertypen, ihre passende nachhaltige Geldanlage. Sei es im Bereich der Erneuerbare Energie Fonds, Umweltfonds, Solar Fonds, Wind Fonds oder Mikrofinanzfonds.

 

 

 

 

 

 

Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

MD Sicherheit – Sparen und Anlegen für Sicherheitsbewusste

Dienstag, 10. Januar 2017

Zusammenfassung: Sichere Geldanlagen sind gefragt, aber mit Sparbüchern, Sparbriefen oder Bausparverträgen lassen sich keine attraktiven Erträge erwirtschaften. Eine Alternative bietet das regelmäßige Fondssparen oder das Anlegen einer bestimmten Summe in Fonds. Mit einem Musterdepot, das auf das individuelle Sicherheitsbedürfnis zugeschnitten ist, lassen sich auch in Zeiten des Niedrigzinses noch gute Erträge erzielen. Wer auf ein nachhaltiges Musterdepot setzt, fördert auch ethische und ökologische Projekte.

 

 

Reizthema Sicherheit

Sicher gespart – aber sicher ohne Erträge!

Das Thema Sicherheit entwickelt sich zum Reizthema unserer Gesellschaft. Datensicherheit, innere Sicherheit, öffentliche Sicherheit – viele Facetten werden kontrovers diskutiert, Konsenslösungen sind in diesem – auch emotional stark besetzten – Feld nicht leicht zu finden.

 

Sicherheit ist eines der psychischen Grundbedürfnisse des Menschen. Dieses Sicherheitsbedürfnis umfasst die politischen Verhältnisse genauso wie die individuelle wirtschaftliche Situation.

 

In unserer komplexen Gesellschaft ist es nicht leicht, auf die Geschehnisse rund um uns wirkungsvoll Einfluss zu auszuüben. Für die persönliche wirtschaftliche Sicherheit lässt sich jedoch einiges unternehmen.

 

 

 

 

Sicher Geld anlegen mit Musterdepots

Wer früher auf Nummer Sicher gehen und Geld risikofrei anlegen wollte, setzte auf bewährte Produkte, wie das Sparbuch oder auch Wertpapiere des Bundes. Mit dem aktuell anhaltenden Niedrigzins haben diese Anlageformen jedoch an Attraktivität enorm eingebüßt.

 

Obgleich seit Mitte der neunziger Jahre Aktiengeschäfte als Anlage für Jedermann propagiert wurden, folgte auf den großen Börsenhype Anfang des Jahrtausends auch rasch eine große Katerstimmung. Sicherheitsbewusste Anleger waren hier seit dem kaum noch für Investitionen zu begeistern.

 

Eine Alternative für alle, die eine sichere und solide Geldanlage mit relevanten Erträgen suchen, ist die Anlage in Fonds sowie das regelmäßige Fondssparen.

 

 

Keine Angst vor der internationalen Finanzwelt

Wer sich bislang noch nicht mit der Ausgestaltung eines Wertpapierdepots beschäftigt hat, verspürt möglicherweise schnell eine gewisse Unsicherheit gegenüber der unübersichtlichen Welt der Kapitalmärkte.

 

Tatsächlich ist Fondssparen nahezu genauso einfach wie es die regelmäßigen Einlagen auf das konventionelle Sparbuch waren. Auch einmalige Investitionen sind problemlos zu bedienen. Und mit Hilfe von Musterdepots ist auch die Zusammenstellung der Fonds kein unlösbares Problem.

 

 

Musterdepots werden gemäß der unterschiedlichen Anlegerinteressen von Finanzprofis zusammengestellt. Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage bieten die erfahrenen Finanzexperten von Grünes Geld eine Zusammenstellung unterschiedlicher risikoarmer Fonds und Wertpapiere an. Anleger können diesen Vorschlag direkt übernehmen.

 

Die Erträge sind dabei erwartungsgemäß geringer als bei anderen angebotenen Musterdepots, dafür ist die Zusammenstellung auch bewusst risikoarm gehalten. Und nicht zu vergessen: Die aktuellen Zinsen für konventionelles Sparguthaben liegt unterhalb der ein-Prozent-Marke und damit bestimmt niedriger als die Erträge eines Musterdepots.

 

 

Musterdepot Sicherheit: Individuell und nachhaltig

Schwerpunkt im Musterdepot Sicherheit Geldanlage bilden Papiere mit guten Zukunftsprognosen, Stabilität und guter Rendite. Dabei ist die richtige Mischung der Fonds von Bedeutung. Für alle Fonds gelten jedoch auch strenge Nachhaltigkeitskriterien. Das bedeutet, dass Anleger ihr Geld nicht nur sicher anlegen, sondern auch sicher sein können, dass ihr Geld nicht in Projekte und Konzerne fließt, die im Zusammenhang mit Ausbeutung, Krieg, Umweltzerstörung und weiteren unethischen Machenschaften stehen. Stattdessen wird das Geld in nachhaltige Staaten und Unternehmen angelegt und so auch ein wichtiger Beitrag für eine sichere Zukunft geleistet.

 

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage hat Grünes Geld eine beispielhafte Auswahl getroffen. Anleger, die stärker ihre eigenen Vorstellungen einbringen möchten, können das Musterdepot als Basis nehmen und dieses individuell verändern, gezielt Schwerpunkte setzen und nach ihren Bedürfnissen optimieren.

 

 

Regelmäßig sparen oder einmalig anlegen

Jetzt aus dem Winterschlaf aufwachen und den Vermögensaufbau in Angriff nehmen!

Dem Begriff Routine haftet oft ein negativer Geschmack an. Völlig zu unrecht, denn gerade Wiederholungen vermitteln Sicherheit im Leben. Schließlich ist bekannt, was man zu erwarten hat und ist vor negativen Überraschungen geschützt. Eine positive Routine ist entsprechend auch das Sicherheit Monatssparen.

 

Bereits mit einer Mindestanlage von monatlich 50 Euro ist eine Spareinlage  möglich. Wer regelmäßig einzahlt, kann so schrittweise sein Vermögen aufbauen und dabei Schrittlänge und Tempo selbst bestimmen.

 

Gemäß der Wertentwicklungsberechnung des Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) können Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von 50 Euro über 10 Jahre mit einem Gesamtvermögen von 7.912 rechnen.

 

Wer lieber eine gößere Summe auf einmal anlegen möchte, kann sich ab einer Summe von 10.000 Euro am Musterdepot Sicherheit Geldanlage beteiligen. Hier können Anleger bei einer einmaligen Einzahlung von 10.000 Euro laut BVI-Methode in 10 Jahren mit 14.774 Euro rechnen.

 

Natürlich sollte Routine niemals mit Starre verwechselt werden, denn ein gewisser Grad an Flexibilität ist auch beim Vermögensaufbau von Bedeutung. Mit dieser Flexibilität können Fondssparer rechnen. Denn anders als bei anderen Kapitalanlagen können Sparer jederzeit auf ihr Geld zugreifen und bleiben so finanziell beweglich. Damit steht das Monatssparen dem überholten Sparbuch auch hier in nichts nach, denn das angelegte Geld bleibt täglich verfügbar. Auch Anleger, die sich für das Musterdepot Sicherheit Geldanlage entscheiden verfügen über diesen Vorteil. Allerdings werden durch längere Laufzeiten mögliche Schwankungen im Depot optimal abgefedert, eine Mindestlaufzeit von drei Jahren ist beim Fondssparen daher zwar nicht zwingend, jedoch empfehlenswert.

 

 

Entwicklungscheck: Das Musterdepot Sicherheit

Die Rendite des Musterdepots Sicherheit lag in den vergangenen 5 Jahren bei durchschnittlich 4,0 Prozent. Im vergangenen Jahr 2016 entwickelte sich das Depot zu Jahresanfang abwärts, ab März des vergangenen Jahres ging die Entwicklung jedoch nach oben und passierte in den Sommermonaten Juli bis September bereits die 3-Prozent-Marke.

 

Das Musterdepot besteht aus fünf nachhaltigen Investment- und Rentenfonds, in die das Geld der Anleger zu ungefähr gleichen Anteilen investiert wird. Enthalten sind beispielsweise Nachhaltigkeitsfonds von etablierten Anbietern wie Swisscanto, Candriam oder J. Safra Sarasin. Mit der breiten Streuung auf unterschiedliche Fonds, und damit verbunden auf rund 500 verschiedene Anlagen, können Schwankungen optimal ausgeglichen und Verluste weitgehend vermieden werden.

 

Die Wertpapiere im Musterportfolio sind entsprechend auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Rentenpapiere. Darüber hinaus sind Aktien, Geldmarkt – und Mischfonds enthalten.

 

 

Sicherer Start ins neue Jahr

Mit dem Musterdepot Sicherheit Geldanlage und dem Sicherheit Monatssparen können sicherheitsorientiere Sparer jetzt ins neue Jahr starten und Schritt für Schritt ein kleines Vermögen aufbauen – und das bequem und risikoarm.

 

Durch die Investition in nachhaltige Wertpapiere leisten Sparer einen wertvollen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit und ein umweltfreundliches Wirtschaften.

 

Grünes Geld berät Sie zu Ihrem optimalen Fondssparplan.

 

 

 

 

 

Carmen Junker

Verfasser des Beitrages:Carmen Junker ist Gründerin der Grünes Geld GmbH und Geschäftsführerin der Grünes Geld GmbH. Carmen Junker:“ Ein Grund mein berufliches Wirken speziell auf die Nachhaltige Geldanlage auszurichten ist, die Welt ein Stück positiver zu gestalten mit den Mitteln und Kenntnissen die mir zur Verfügung stehen. Aus der Verantwortung für die kommende Generation und weil ich selbst noch einige Jahre auf diesem schönen Planeten verbringen möchte“.

Sparkasse: Niedrigzins ist Angriff aufs Kerngeschäft

Freitag, 13. März 2015

 

Wie das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 13. März 2015 berichtet, ist der anhaltende Niedrigzins ein Angriff auf das Kerngeschäft der Sparkassen. Sparkassen Präsident Georg Fahrenschon sagte, es könne nicht ohne Auswirkung bleiben, wenn der Zins praktisch abgeschafft wäre. Die Eurpäische Zentralbank hat in mehreren Schritten die Leitzinsen auf nur noch 0,05% p.a. reduziert.

 

 

 

Die wichtigste Einnahmequelle der Sparkasse verringert sich um 15 Prozent

 

Die wichtigste Einnahmequelle der Sparkassen ist der Zinsüberschuss, also die Mehreinnahmen durch Zinsen gegenüber den an die Kunden ausgezahlten Zinsen. Dieser Zinsüberschuss werden laut Fahrenschon in den nächsten 5 Jahren um 15 Prozent sinken. Der Zinsüberschuss betrugt im vergangenen Jahr 23,1 Milliarden Euro. Vor Steuern verdienten die insgesamt 416 Sparkassen 4,9 Milliarden Euro.

 

Das Problem: durch die Politik der Europäischen Zentralbank EZB sinkt der Unterschied zwischen dem Einlagen- und dem Kreditzins, die Margen der Sparkassen sinken.

 

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Wie wird das Geld der Sparkassen verwendet? (Grafik: Grünes Geld GmbH, Daten DSGV)

 

 

Die Sparkasse hat zu viel Einlagen gegenüber der vergebenen Kredite

Ein weiteres Problem für eine Sparkasse: die Kundeneinlagen, also die Gelder die Kunden auf Sparbüchern, Sparbriefen, Tagesgeldkonten oder ähnlichem besitzen, sind im Vergleich zu den vergebenen Krediten zu hoch. Denk 720,7 Mrd. Euro Kundenkrediten stehen 836,7 Mrd. an Kundeneinlagen gegenüber.

 

Damit entsteht den Sparkassen ein Einlagenüberhang von 116 Mrd. Euro. Dieses Geld muss von den Sparkassen angelegt werden. Da es nur in sehr sichere Einlagen wie Pfandbriefe und Unternehmensanleihen investiert wird, sind Erträge niedrig.

 

 

 

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Portraitfoto Gerd Junker Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: „Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.“ Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Geld erfolgreich anlegen: Was ist zu beachten?

Donnerstag, 11. September 2014

Wer Geld zur Verfügung hat, das aktuell nicht benötigt wird, möchte es so anlegen, dass es möglichst sicher ist und möglichst auch eine gute Rendite bringt. Die negativen Erfahrungen, die einige Bankkunden in den vergangenen Jahren mit ihren Geldanlagen machen mussten, haben dazu geführt, dass die Kunden misstrauischer geworden sind. Für viele Menschen spielen bei der Geldanlage neben Sicherheit und Rendite auch ethische Aspekte eine Rolle, die sie durch alternative Geldanlagen verfolgen möchte.

Geld anlegen mit Perspektive und ethischem Anspruch

Mehr dazu im E-Book Geld anlegen auf http://www.meinegeldanlage.com.

 

Wenn Geld über einen längeren Zeitraum angelegt werden soll, ist die Planung wichtig. Der Anleger solle sich darüber klar werden, ob er bereit ist, für höhere Erträge Risiken einzugehen und ob und wann ein bestimmter Betrag zur Verfügung stehen sollte. Nachhaltige Geldanlagen bewirken, dass die finanzielle Zukunft gut überlegt abgesichert wird. Wer dazu noch darauf achtet, dass mit den Investitionen bestimmte ethische Ziele verfolgt werden, tätigt in doppeltem Sinn nachhaltige Geldanlagen und kann seine Erträge mit ruhigem Gewissen genießen.

 

Die Zukunft nicht nur für sich selbst sichern

Wer mit seinem Ersparten oder Mitteln aus einer Erbschaft nicht nur sich selbst etwas Gutes tun möchte, sondern auch an die Umwelt und seine Mitmenschen denken will, kann Projekte fördern, die diese Ziele unterstützen. Eine alternative Geldanlage, mit dem der Ausbau alternativer Energien gefördert oder eine Verbesserung der weltweiten Ernährungssituation verbessert werden soll, kann durchaus gute Rendite bringen. Viele Informationen zu alternativen Geldanalgen gibt es im Internet. Wer seine Geldanlage gut plant, kann damit auch Gutes tun und wichtige Projekte für die Zukunft aller Menschen auf den Weg bringen.

Bundesbank räumt ein, dass auch Einlagen unter 100.000 Euro nicht sicher sind

Donnerstag, 18. April 2013

 

Während die Politik weiterhin ständig bemüht ist, die Einlagen der Sparer auf Banken und Sparkassen als absolut sicher darzustellen, erinnert und Bundesbankpräsident Jens Weidmann daran, dass Geld nur Papier ist und auch die Einlagen unterhalb von 100.000 Euro nicht gänzlich sicher auf Banken aufgehoben sind.

 

Hier der Beitrag aus den Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

 

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Bundesbankpräsident Weidmann: spricht aus, was sich die Kanzlerin nicht getraut: auch Einlagen und 100.000 € sind nicht wirklich sicher. (Bild: Bundesbank)

 

 

 

Wer dem entgehen möchte, setzt auf Sachwerte wie Holz, SolarkraftwerkeWindkraftwerke oder auf breit gestreute Aktienportfolios.

 

Portraitfoto Gerd Junker

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Gerd Junker ist Co-Gründer und Geschäftsführer der Grünes Geld GmbH. Gerd Junker: “Wir leben was wir tun! Und das ist ganz einfach, denn der doppelte Nutzen von grünen Geldanlagen ist überzeugend – die Welt verbessern und Rendite erhalten.” Mehr zu ihm und Grünes Geld auf auf Xing, Facebook oder Twitter.

Bahn bei der Sicherheit weiterhin an erster Stelle

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Kurz vor Weihnachten und den Schulferien zeigt es sich wieder: verstopfte Autobahnen und überfüllte Züge. Wenn dann noch der „plötzliche Wintereinbruch“ zuschlägt, kracht es auch vermehrt auf den Straßen. Trotz gut gefüllten Zügen lohnt es sich nicht nur aus ökologischen Gründen, vermehrt auf die Bahn umzusteigen. Züge gelten nach wie vor als sicherstes Verkehrsmittel. Daran ändern auch schwere Zug-Unfälle, wie bei Hordorf in Sachsen-Anhalt nichts. Bei diesem Unglück Anfang 2011 sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Viel erschreckender klingt dagegen folgende Zusammenfassung des Vorsitzenden des Automobil-Club Verkehr, Horst Metzler: „Der europaweite Straßenverkehr löscht jedes Jahr eine Kleinstadt aus!“. Im Jahr 2010 habe es in Europa 31.000 Tote gegeben, die durch den Straßenverkehr verursacht wurden. Im Jahre 2011 hat alleine in Deutschland der Straßenverkehr 4000 Opfer gefordert, davon sind 614 der getöteten Personen Fußgänger gewesen. Statistisch gesehen ist das Todesrisiko der Personen im Straßenverkehr 55 mal höher als das der Bahnfahrer. Das Risiko bei einer Autofahrt verletzt zu werden liegt sogar 105 mal höher. Somit ist die Bahn mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel.

 

Nicht nur sicherer, sondern meist auch stressfreier: Im Zug entspannen statt im Stau stehen.

Nicht nur sicherer, sondern meist auch stressfreier: Im Zug entspannen statt im Stau stehen.

 

Auch in puncto Ökologie und Nachhaltigkeit hat die Bahn gegenüber dem Straßenverkehr die Nase eindeutig vorne. Die Deutsche Bahn hat Ende November angekündigt, dass rund 5 Millionen Bahncardbesitzer und Zeitkarteninhaber ab 01. April 2013 ohne Aufpreis im Fernverkehr (in den ICE-, Intercity- und Eurocity-Zügen der DB) zu 100 % mit Ökostrom reisen. Somit verdreifacht das Unternehmen den Anteil regenerativer Energien im Fernverkehr. Auch in vielen Bereichen des Güterverkehrs ist die ökologische Bilanz des Transports per Schienenverkehr gegenüber dem LKW-Transport deutlich positiver zu sehen. Lediglich im Containerverkehr kann der Abstand der Bahn zum LKW sich verringern, wenn größere Vor- und Nachläufe mit dem LKW und mehrere Umladevorgänge erforderlich sind.

 

Die Tatsache, dass sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr per Schiene große Vorteile gegenüber dem Straßenverkehr hat, findet auch den Zuspruch der Politik und somit investiert der Bund bis 2014 pro Jahr 2,5 Mrd. Euro in den Ausbau und Erhalt des Schienennetzes. Das bietet interessante Optionen für nachhaltige Kapitalanleger. Einen der wichtigsten Aspekte im Schienenverkehr stellen die Lokomotiven dar. Das Emissionshaus Paribus bietet mit dem Umweltfonds Rail Portfolio II die Möglichkeit in einen Pool von neuen und gebrauchten Lokomotiven zu investieren. Insbesondere private Eisenbahnunternehmen greifen gerne und häufig auf Miet- oder Leasinglokomotiven zurück. Aus den Miet- und später Verkaufserlösen erwirtschaftet der Fonds seine Rendite für die Anleger. Das Projekt „Rail Portfolio II“ kann noch bis Ende des Jahres gezeichnet werden. Genaue Informationen erhalten Sie hier:

 

Zum Rail Portfolio II

 

 

 

 

 

 

Verfasser des Beitrages

Jasmin Messina-Hamann unterstützt die Grünes Geld GmbH als Berater-Assistentin. Jasmin Messina-Hamann:“Ich freue mich, dass ich – neben meinem persönlichen Engagement (z. B. bei Greenpeace) – beruflich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Nachhaltigkeit auch in der Finanzbranche kein Fremdwort mehr ist. Die Macht des eingesetzten Kapitals kann die Welt zum positiven verändern.“

Erneuerbaren Energien steht neuer Schub bevor

Montag, 17. September 2012

Anlagechancen liegen vor allem im Bereich der Prozess- und Effizienzoptimierung

 

Erneuerbare Energien – Zukunfstrend für die nächsten Jahrzehnte

Die Situation für Deutschlands Autofahrer beim Stopp an der Tanksäule hat sich entspannt. Zwar liegen die Spritpreise gemessen am Durchschnitt der vergangenen Jahre nach Berechnungen der Bundesregierung immer noch auf sehr hohem Niveau. Von den Rekordmarken im Frühjahr dieses Jahres, als der Liter Benzin deutlich über 1,70 Euro kostete, haben sich die Preise trotz Urlaubsreisezeit jedoch mittlerweile ein gutes Stück entfernt. Die Frage ist jedoch, ob dieser Zustand von Dauer ist? Langfristig dürften die Energiepreise weiter steigen, da der Energiehunger der wachsenden Weltbevölkerung ungebrochen ist. Noch bestimmen die Sorgen um den Zustand der europäischen Staatsfinanzen und das lahmende Wachstum der globalen Wirtschaft die Stimmung an den internationalen Finanz- und Energiemärkten. Doch wenn die europäischen Politiker die Rettung der Euro-Zone entschlossen angepackt und wirkungsvolle Reformen auf den Weg gebracht haben werden, wird die Entwicklung der Energiepreise fast zwangsläufig wieder in den Fokus der Verbraucher rücken, zumal wenn gleichzeitig die Weltkonjunktur – angetrieben von den Schwellenländern – wieder Fahrt aufnimmt. Nur zur Erinnerung: Trotz Verlangsamung beträgt Chinas Wirtschaftswachstum noch immer mehr als sieben Prozent jährlich – auch Brasiliens und Indiens Volkswirtschaften sind weit entfernt von echten negativen Konjunktureinbrüchen.

 

Soviel ist sicher: Mit wachsender Energienachfrage steigen auch die Energiepreise – und damit dürfte auch das Thema der Erneuerbaren Energien für Anleger wieder stärker in den Vordergrund treten. Denn selbst wenn sich die Diskussion um den Ausstieg aus der Kernkraft rund ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima beruhigt hat, so zeigen Events wir der Rio+20-Gipfel, dass der Gedanke des Klimawandels nach wie vor lebendig ist. Laut einer vom Meinungsforschungsinstitut Gallup veröffentlichten Umfrage nimmt zum Beispiel das Thema Umweltschutz für die Mehrheit der Chinesen eine höhere Bedeutung ein als das Wirtschaftswachstum. Und in Japan haben Mitte Juli immerhin weit über 100.000 Menschen gegen die Rückkehr des Landes zur Atomkraft protestiert.

 

Ökonomische und demografische Trends sprechen für stärkere Nutzung Erneuerbarer Energien

 

Dabei führt auch aus ökonomischer Sicht kaum ein Weg an einer stärkeren Nutzung von Erneuerbaren Energien wie Wind-, Wasser- und Sonnenenergie vorbei. Denn nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) im World Energy Outlook 2011 wird der globale Energieverbrauch zwischen 2010 und 2035 um ein Drittel steigen – und zwar selbst dann, wenn alle Regierungen ihre Pläne zur Neuausrichtung ihrer Energieversorgung und zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 so umsetzen wie angekündigt. Eine große Rolle spielt hier nach Zahlen der IEA die Zunahme der Weltbevölkerung. Sie wird bis zum Jahre 2035 um 1,7 Milliarden Menschen steigen. Dass der globale Energiebedarf bis zum Jahr 2035 so stark zulegt, wird vor allem von der Dynamik der Energiemärkte außerhalb der OECD-Staaten getrieben: Nach IAE Berechnungen entstehen rund 90 Prozent des zusätzlichen Energieverbrauchs in Nicht-OECD-Ländern. Allein in China sollen laut IEA im Jahr 2035 rund 70 Prozent mehr Energie verbraucht werden als in den USA. In Indien und Brasilien soll der Energieverbrauch noch rascher wachsen als in China. Fossile Brennstoffe werden der Prognose zufolge im Jahr 2035 zwar immer noch rund 75 Prozent der globalen Nachfrage abdecken, doch in der Stromwirtschaft werden rund 50 Prozent der neuen Kraftwerkskapazitäten zur Deckung der wachsenden Nachfrage  auf erneuerbaren Energietechnologien beruhen.

 

Netzparität in Sichtweite

 

Nach Beobachtungen der Internationalen Energieagentur (IEA) gibt es allerdings wenig Anzeichen dafür, dass die Staaten rund um den Globus einen Kurswechsel eingeleitet haben. Dem World Energy Outlook 2011 der IAE zufolge überdenken sogar viele Regierungen mittlerweile ihren Ausstieg aus der Kernkraft oder treiben den Ausbau der Nuklearenergie voran – zum Beispiel die USA, wo die zuständige Atombehörde im Februar dieses Jahres erstmals seit über 30 Jahren den Bau eines neuen Kernkraftwerkes genehmigt hat. Auch China setzt auf Atomkraft. Das Land fährt aber konsequent zweigleisig, in dem es aktiv in Erneuerbare Energien investiert und diesen eine bedeutende Rolle in der „China Greentech Initiative“ zukommen lässt. Dies verdeutlicht das Beispiel Windenergie: China gilt als der weltweit größte Erzeuger von Windenergie und ließ die USA bereits vor zwei Jahren hinter sich. Die weltweite „Denkpause“ in Sachen Kernkraft nach dem Unglück von Fukushima hat zudem geholfen, Erneuerbaren Energien einen technologischen Schub zu verleihen und den Kapitalzufluss zu erhöhen, selbst wenn hier noch „Luft nach oben“ ist. Zumindest ist eine gute Basis gelegt, dass Erneuerbare Energien den Anschluss an herkömmliche Energiearten bekommen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten Netzparität. Sie ist dann erreicht, wenn die Stromerzeugungskosten Erneuerbarer Energien in etwa genauso hoch sind wie die fossiler Energiearten. In sonnenreichen Regionen wie etwa in den Wüstenregionen Afrikas und der Westküste der USA ist dieser Angleichungsprozess bereits auf gutem Wege. Das alleine zeigt, dass das Thema Erneuerbare Energien unzweifelhaft zu den Megatrends der kommenden Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zählt. Die Frage für Anleger ist allerdings, wo die besten Chancen in diesem vergleichsweise jungem Bereich liegen.

 

Auf den Anschluss kommt es an

 

Gute Aussichten bietet zweifellos der Bereich Infrastruktur, insbesondere der Subsektor der Energieübertragung. Fast überall auf der Welt sind fehlende oder schlechte Stromnetze ein Hindernis für die Implementierung und damit den Erfolg von Windenergie. Selbst die hochentwickelte deutsche Volkswirtschaft macht da keine Ausnahme. Fiel in den vergangenen Wintern ein paar Tage hintereinander die Temperatur weit unter den Gefrierpunkt, kamen die Stromnetze schnell an ihre Grenzen. Anlegern bietet der Subsektor der Energieübertragung daher einen sicheren und voraussichtlich lohnenswerten Weg, zum Beispiel indirekt in Windenergie zu investieren. Eines der Unternehmen, die auf diesem Gebiet vielversprechend erscheinen, ist Prysmian. Der Kabelhersteller mit Sitz in Italien hat volle Auftragsbücher und erhielt zu Anfang des Jahres zusammen mit Siemens einen Kabelauftrag im Volumen von 1,1 Milliarden Euro – einer der größten Aufträge dieser Art, der jemals vergeben wurde.

 

Auf E-Mobilität setzen

 

Weitere Chancen bestehen im Bereich der Effizienz- und Prozessoptimierung. Das gilt insbesondere für den Bereich der Elektromobilität. Die bislang sehr hohen Preise der Energiespeicher, aber auch das Gewicht der Batterien stehen einem großindustriellen Durchbruch und damit einer breiten Nutzung dieser Technologie entgegen. Unternehmen, die sich auf die Prozess- und Effizienzoptimierung der notwendigen Energiespeicher spezialisiert haben, sind in der Lage, diese Probleme zu lösen und werden von dem erheblichen Marktwachstum entsprechend profitieren. Ein Beispiel dafür ist der Batteriehersteller Exide, dessen Aktienkurs nach Bekanntwerden von Fortschritten im Bereich der Prozessoptimierung um 45 Prozent zugelegt hat. Ebenfalls gute Chancen bietet Tianneng Power, einer der führenden Anbieter von Fahrzeugbatterien in China und die Nummer eins im Bereich von Batterien für E-Bikes. Der chinesische Markt für Elektrofahrzeuge und E-Bikes ist vielversprechend, da gerade die ländlichen Provinzen auf eine preisgünstige Alternative zu den herkömmlich mit Benzin oder Diesel betriebenen Fahrzeugen angewiesen sind. Zudem besitzt das Unternehmen ein starkes Standbein im Bereich der Speicherung von Solarenergie. Und nicht zuletzt kommen immer stärkere Umweltauflagen seitens der Regierung dem Unternehmen entgegen, da dadurch kleinere Anbieter ausscheiden und sich der zersplitterte chinesische Markt auf diese Weise bereinigt. So dürfte davon auszugehen sein, dass Tianneng in diesem Jahr um rund 30 Prozent wachsen wird, wobei diese Prognose durch die guten Zahlen für 2011 gestützt wird. Im zurückliegenden Geschäftsjahr legte der operative Gewinn auf Basis der vom Unternehmen veröffentlichten Zahlen um über 75 Prozent zu. Die Zukunftserwartungen erscheinen auch deshalb sehr valide, weil der Markt für Ersatzprodukte in den kommenden Jahren beträchtlich an Bedeutung gewinnen wird.

 

 

 

Jon Sigurdsen, Manager der Fonds DNB Renewable Energy (ISIN: LU0302296149) und des DNB ECO Absolute Return (ISIN: LU0547714286)

Die DNB Fonds „Renewable Energy“ und „ECO Absolute Return“ investieren schwerpunktmäßig in Unternehmen, die sich auf Erzeugung, Speicherung und Transport Erneuerbarer Energien spezialisiert haben. Letztgenannter Fonds erzielte 2011 eine Rendite von 17,4% nach Kosten und setzte sich damit an die Spitze des Absolute-Return-Ratings von Morningstar (Kategorie „Long/Short-Aktien weltweit“) und Citywire (Kategorie „Long/Short Equity“) in der Jahreswertung für 2011. Von ECOreporter.de wurde die Strategie zum „Erneuerbare-Energie-Fonds des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

 

Kontakt: Mike Judith, Vice President, DNB Asset Management, Tel.: 00352 – 45 49 45 503

 

 

  Bild: Hermann Rohr  / pixelio.de

Warum Sie Ihr Geld niemals einer Bank geben sollten

Donnerstag, 26. April 2012

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Kuss? Ich meine nicht den von Ihrer Mutter, nein, den ersten Kuss Ihres Freundes oder Ihrer Freundin. Wie war das? Wie hat es sich angefühlt? Jeder hat andere Erinnerungen daran, aber sicherlich war das aufregend, neu, und vor allem, sehr real und intensiv.

 

Jetzt stellen Sie sich bitte einmal vor, dass das Gesundheitsministerium einen Erlass heraus bringt. Weil die Infektionsgefahr durch Küssen so groß ist, werden Küsse nur noch über ein Medium ausgetauscht. Das Medium ist eine dem menschlichen Mund nachempfundene Gummi-Attrappe. Man küsst das Medium, reinigt es, und lässt dann den Partner küssen. Hygienisch ein Meilenstein und es wird letztlich das gleiche erreicht.

 

Nur, wie wäre dieses Küssen über ein Medium? Sinnlos und gefühllos meinen Sie, nicht direkt und nicht real? Sie meinen, man würde das Wichtigste dabei verlieren, auch wenn man das Risiko einer Infektion einginge?

 

Nun, genau so ist es, wenn Sie Ihr Geld einer Bank geben. Denn die Bank ist wie das oben beschriebene Medium. Die Wirtschaft braucht Geld um investieren zu können – das ist jedem klar. Dieses Geld kommt von uns, den privaten Haushalten. Und wir, die privaten Haushalte und Geldanleger, sollten unser Geld besser direkt den Unternehmen geben – statt es erst noch über das Medium „Bank“ zu leiten. Denn durch die Bank passiert das Gleiche wie bei der oben erwähnten Gummi-Attrappe:  Sie macht die Sache uninteressant!

 

Das Wesentliche, das natürliche Interesse der privaten Geldanleger, sind die Renditen auf das eingesetzte Kapital. Und wenn der private Kapitalanleger das Geld direkt den Unternehmen leiht, z.B. in Form von Anleihen oder Sachwertbeteiligungen, dann erhält er die natürlichen Kapitalrenditen, die die Unternehmen bereits sind, zu zahlen – zur Zeit zwischen 5% und 9%. Wenn er allerdings das Geld der Bank gibt, damit diese dann Kredite an die Unternehmen vergibt, sieht die Sache ganz anders aus. Er erhält von seiner Bank Zinsen von 1% bis 3% und die Bank erhält die hohen Zinsen von 5% bis 9%. Im fehlt also, wie beim Kuss, das Wesentliche.

 

 

 

Für den Anleger uninteressant: Banken - sie kosten ihn nur Geld

Die Banken kosten den Anleger richtig viel Geld. Statt dessen kann er die Banken umgehen und sich selbst die höheren Renditen sichern.

 

 

Deshalb: Geben Sie niemals Ihr Geld einer Bank! Investieren Sie direkt in die Unternehmen und Staaten, die das Geld brauchen. Damit erzielen Sie die besseren Ergebnisse – wie bei einem echten Kuss!

 

Dabei war das System mit den Banken bis vor ca. 10 bis 15 Jahren noch weitgehend in Ordnung. Die Bank brauchte einen gewissen Gewinnanteil, um  ihre Kosten zu decken und die Ausfälle abzufangen. Aber mittlerweile ist das Gefüge vollkommen durcheinander geraten, die Banken legen eine Selbstbedienungsmentalität an den Tag. Ein Commerzbank-Vorstand erhält durchschnittlich 1 Million € Gehalt (Quelle: Vorstandsvergütungsstudie), ein Deutsche Bank Vorstand im Durchschnitt sogar 6,5 Millionen € pro Jahr. Ein Vorsitzender wie Josef Ackermann kam 2011 auf 8,987 Millionen Euro. Von den unnötig hohen Bank-Türmen in der Frankfurter City, reine Prestige-Objekte, ganz zu schweigen.

 

Der private Anleger sollte sich also hüten, sein Geld einer Bank zu geben. Investieren Sie direkt – z.B. über Beteiligungen an Erneuerbare Energien Projekte oder über die Kapitalmärkte. Aus den mageren ca. 1%  werden so schnell 5% oder mehr. Um Risiken zu umgehen, gilt die eiserne Regel: Streuen, sonst rutscht man aus! Legen Sie Ihr Geld also breit gefächert an, so dass auch mögliche negative Entwicklungen in einzelnen Anlagen ihrem Gesamt-Portfolio nichts anhaben können.

 

 

 

Schon ab Anlagebeträgen von 500 € können sie es auf Dutzende Unternehmen verteilen (wie das geht lesen Sie im entsprechenden Glossar-Eintrag) und sich damit die gewünschte Sicherheit holen.

 

Wer direkt in Investitionsprojekte anlegen will, sollte sich auf jeden Fall die Perle der Erneuerbaren Energien Geldanlagen ansehen: die Solarfonds. Dort gibt es überdurchschnittliche Erträge von 7 bis 8 % pro Jahr bei eine mit staatlicher garantierten Einspeisevergütungen. Sehr verlockend …